Schweiz
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epaselect epa07682982 Spectators shelter from the sun on the third day of the 43rd Openair St. Gallen, in St. Gallen, Switzerland, 29 June 2019. The music festival takes place from 27 to 30 June.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Was wohl vom diesjährigen Open Air St. Gallen haften bleibt? Bild: EPA

Analyse

Das Open Air St. Gallen will sich neu erfinden – doch das ist gar nicht so einfach

Die 43. Ausgabe des Open Air St. Gallen ist Geschichte. Geprägt wurde sie durch den Versuch, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Der deutliche Publikumsrückgang lässt vor allem eines vermuten: Die Neuorientierung fällt schwerer als gedacht.

michael gasser / ch media



Auch am vierten und letzten Festivaltag brennt die Sonne erbarmungslos auf das Gelände. Viermal über 30 Grad sind für das Open Air St. Gallen eine Seltenheit. Und man kann jeden verstehen, der es bei diesen Bedingungen bevorzugt, in die Badi zu gehen.

Dementsprechend lobt der deutsche Songwriter Teesy alle Anwesenden:

«Ihr seid ja tapfer, bei dieser Hitze.»

Am frühen Sonntagnachmittag ist er als Teil der PxP Allstars zu sehen. Das Benefiz-Musikprojekt, für das sich auch Popsänger Johannes Oerding und R-’n’-B-Künstler Fetsum einsetzen, spielt nicht für den eigenen Geldbeutel, sondern für Kinder in Not.

Eine gute Sache, auch musikalisch. Dies vor allem, weil Sophie Hunger mit von der Partie ist. Die Singer-Songwriterin schöpft aus ihren Erinnerungen ans Open Air und erzählt grinsend, wie sie als 15-Jährige über den Zaun geklettert ist, um sich direkt vor der Sitterbühne platzieren zu können.

epa07680546 Julian Pollina alias Faber (L) performs on the second day of the 43rd Openair St. Gallen festival, in St. Gallen, Switzerland, 28 June 2019. The music festival takes place from 27 to 30 June.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Julian Pollina alias Faber (l.) auf der Festivalbühne im Sittertobel. Bild: EPA

Zwar greift die 36-Jährige ausschliesslich auf bestehendes Material zurück, dennoch oder gerade deswegen ist ihr Kurzauftritt stark. Stücke wie das muskulöse «Tricks» oder das atmosphärische «Heicho» sind druckvoll, dicht und vielseitig: Sie gehören zum Besten, was die Schweizer Musikszene derzeit zu bieten hat.

60 Minuten später geben sich gleichenorts The 1975 die Ehre. Bei der Band aus Manchester ist der Name ein gutes Stück weit Programm: Ihre Lieder orientieren sich grossteils am Soft-Rock der (späten) 1970er-Jahre, was dazu führt, dass ihr Sound auf Samtpfoten daherschleicht und in erster Linie darauf bedacht scheint, zu umgarnen und einzulullen. Obschon die vier Schulfreunde in Nummern wie «Tootimetootimetoo­time» bisweilen einen Hauch Reggae einstreuen, ist ihre harmlose Musik eher bei Phil Collins als bei The Police einzuordnen.

Steht eigentlich nur noch der zweite grosse Headliner des diesjährigen Events bevor: Florence and the Machine. Dass die Indie-Rocker, die bereits zum zweiten Mal am Open Air gastieren, den Schlusspunkt setzen, ist laut Festivalchef Christof Huber beabsichtigt: «Wir wollen die Besucherinnen und Besucher mit Musik auf den Heimweg schicken, die eine gewisse Tiefe besitzt.»

Viel Flair für Pomp

Pünktlich entern Florence Welch und ihre Begleiter die Sitterbühne. Nach zwei Stücken und noch bevor sie ein Wort ans Publikum richtet, verlangt die ein transparentes Elfenkleid tragende Engländerin, die vor ihr stehenden Ventilatoren zu entfernen. «Die blasen mir direkt den Rock hoch.» Danach beweist die 32-Jährige, dass sie die legitime Nachfolgerin von Kate Bush ist. Wie diese, singt sie mal mit affektierter, mal mit gehauchter Stimme und besitzt ebenfalls viel Flair für Pomp.

Lieder wie «Ship To Wreck», das mit Harfenklängen angereichert wird, wirken wie dunkle Märchen. Deren Musik nimmt zwar sofort gefangen, doch bei genauerer Betrachtung kann man sich nicht ganz des Gefühls erwehren, dass Florence and the Machine zu sehr auf Effekthaschereien bauen.

Das alles führt zur Frage, was denn neben dem wolkenlosen Himmel und der oben erwähnten Sophie Hunger vom diesjährigen Open Air haften bleiben wird? Zweifelsohne der Auftritt der Ärzte, zumal die Berliner Fun-Punker ihrer Energie für mehr als zwei Stunden freien Lauf liessen.

Ansonsten herrschte viel Durchschnitt, die Highlights hingegen waren rar: Nebst dem kraftvollen Set der Lokalmatadoren Knöppel sind auf der Habenseite insbesondere die Darbietungen des US-amerikanischen Hip-Hop-Kollektivs Brockhampton und Yungblud zu nennen – der Brite wusste mit unablässiger Power und einem flamboyanten Mix aus Ska, Rap und Glam-Rock zu gefallen.

Zu den zahlreichen Enttäuschungen zählen der zu textlicher Belanglosigkeit neigende Deutschpopper Bosse, die Indie-Pop-Band Pale Waves, deren Material unter zu grosser Gleichförmigkeit litt, und der arg unterkühlt agierende Austro-Rapper Yung Hurn. Weil auch Singer-Songwriter Faber und Satirikerin Hazel Brugger keine Glanzlichter zu setzen im Stande waren, kommt man zum Schluss: Das Festival steckt vielleicht nicht in einer veritablen Krise, schwächelt aber.

Visitors dress up on the second day of the 43. St. Gallen Openair, on Friday, June 28, 2019, in St. Gallen,  Switzerland. The music festival takes place from June 27 to 30. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Abkühlen von der Hitze. Bild: KEYSTONE

Noch bevor das 43. Open Air St. Gallen zu Ende geht, hat auch Festivaloberhaupt Christof Huber bereits Bilanz gezogen. Er spricht er von einem «extrem friedvollen» Event, verhehlt jedoch nicht, dass das Open Air im Vergleich zur letztjährigen Ausgabe an Zuschauern eingebüsst hat.

Trotz des rückläufigen Interesses gibt sich Huber zufrieden, äussert aber auch Selbstkritik: «Wir hatten in diesem Jahr ein progressiveres und jüngeres Festival.» Und die Erkenntnis daraus? «Vielleicht hätten wir doch ein paar mehr generationenvereinigende Acts verpflichten sollen.»

Wie und wohin sich die nächste Open-Air-Ausgabe programmatisch entwickeln soll, ist noch offen. Etwas ist allerdings schon fix: Das Festival 2020 wird vom 25. bis 28. Juni stattfinden.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fuegy 01.07.2019 14:19
    Highlight Highlight https://www.facebook.com/7397061762/posts/10157393268601763/
  • Leon1 01.07.2019 13:19
    Highlight Highlight Selber schuld - und es geht nicht nur um die Musik.
    Die Kunden werden erstmal direkt über die Ticketpreise geschröpft. Das Cashless System erlaubt dem OASG die Umsätze der Stände einzusehen, die für die Standplätze ebenfalls entsprechend geschröpft werden. Was indirekt auch wieder an die Kunden weiter gegeben wird. Der Höhepunkt ist dann noch die "Depot-Wirtschaft" die, so wie sie organisiert ist, offensichtlich weniger Abfallvermeidung als zusätzliche Umsatzquelle ist.

    Dreifache Schröpfung plus Durchkommerzialisierung und Sponsorenpräsenz, da kommt einfach keine lässige Openairstimmung auf!
    • Käpt'n Hinkebein 01.07.2019 16:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, ausser mit der Kritik am Cashless. Die Standmieten waren schon vorher umsatzabhängig, aber die Veranstalter waren darauf angewiesen, dass die Barbetreiber die korrekten Umsatzzahlen angeben. Das geschah offensichtlich nicht überall, wenn man sich anschaut, wieviele Barbetreiber nur ein Jahr Cashless überlebt haben. Vor allem hinsichtlich der Gleichbehandlung der Barbetreiber hat das System schon seine Berechtigung.
  • Plöder 01.07.2019 13:03
    Highlight Highlight Das Problem das man sich erschaffen hat, ist nicht nur durch das Line Up zu begründen.
    M.E. ist eine monetäre Grenze erreicht. Das heisst: 3Tagespass für 220.- plus Essen und Trinken für 3 Tage ca. 150.- plus Vorbereitung 30.- = 400.- die man für OA ausgibt. Für das Geld gehen andere Leute in die Ferien. Und für die, die nur wegen der Stimmung kommen ist das ein Haufen Geld!
    Ein anderer Punkt ist die Kommerzialisierung und die enorme Verstückelung der Bühnen.
    Braucht es 4 Bühnen, etliche Partyzelter, Vilage hier Vilage dort?

    Ausserdem bin ich nicht einverstanden mit den Kritiken an den Bands
  • hofma99 01.07.2019 12:39
    Highlight Highlight Faber der 36-Jährige? Ich hoffe der ist noch nicht 36.
  • Cervelat 01.07.2019 12:26
    Highlight Highlight primär gehe ich wegen den Menschen, dem Zelten, den vielen guten Stories und dem „Meiern“ nach St. Gallen... Friede, Freude Eierkuchen...
    Die Bands geben einen schönen Rahmen... klar ist es Luxus pur.. für die 4 Tage gehen locker 800.- drauf, aber das ist es mir Wert...
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 01.07.2019 12:07
    Highlight Highlight Zum neuen Konzept gehört wohl auch eine massive Reduktion von WCs.

    Ich fand das Lineup dünn, die Preise zu hoch, die Organisation eher schlecht als recht (Klos, Eingänge). Ich gehe seit 18 Jahren ans OASG, und wie viele in meinem Alter (34), nicht mehr bedungungslos... ich denke die Verantwortlichen sollten sich was einfallen lassen, das mit dem jungen Publikum ansprechen hat m.M.n nicht geklappt.
  • Micha Schläpfer 01.07.2019 11:14
    Highlight Highlight Früher Hammer, heute ein Club unter freiem Himmel. Mehr Quantität statt Qualität scheint die Devise!
  • Kyle C. 01.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Neu erfunden hat man gar nix. Man hat das OA nur noch mehr zu einer Party gemacht anstatt ein Musikfestival zu sein. Wäre das Wetter nicht gewesen (mit vielen Spontanbesuchern), wäre es wohl zum finanziellen Debakel geworden. Hoffe man hat daraus gelernt.
  • JoeyOnewood 01.07.2019 10:27
    Highlight Highlight Die Strategie mit Hurn und RIN ein junges Publikum anzuziehen, war von Anfang an zum scheitern verurteilt.

    Dieses junge Publikum geht ans Openair Frauenfeld, welches zwei Wochen später stattfindet und auch dieses Jahr ausverkauft ist. Die Headliner: Travis Scott und Cardi B.

    Man könnte meinen, das seien keine A-Class-Headliner, aber aus der Perspektive von U20 Jährigen, die auf Trap stehen - und davon gibt es genug - sind sie es.

    Das OASG und viele andere haben es verpasst eine neue Szene hochzuziehen. Ihr Publikum ist nun über 30 und geht nicht mehr bedingungslos ans Openair.

    • Der.Kapitalist 01.07.2019 12:49
      Highlight Highlight Das Open Air Zürich macht es dieses Jahr perfekt. Ihre Headliner sind alles ganz grosse Namen der elektronischen Musik (SHM, Calvin Harris, Alan Walker). In der Schweiz gibt es zudem kein Festival dieser Art, so können sie möglicherweise ein neues Publikum anlocken. Generell haben sie dieses Jahr einen guten Mix.
    • Mr_Boulala 01.07.2019 16:01
      Highlight Highlight Das ZOA hat jedes Jahr ein Hammer Lineup. Zusätzlich auch schön durchgestylt und die vermutlich beste Soundanlage an Schweizer Openairs.
      Das Besucheraufkommen ist in Zürich aber trotzdem nicht allzu hoch.
  • Schnog 01.07.2019 10:20
    Highlight Highlight Und K.I.Z? Werden nicht mal erwähnt?
    • SanchoPanza 01.07.2019 13:06
      Highlight Highlight waren halt auch scheisse ;-D

      (Musik ist Geschmackssache, schon klar).
  • Kyle C. 01.07.2019 10:10
    Highlight Highlight Faber kein Glanzlicht??? Der war mitunter einer der besten m.m.n..
    • SanchoPanza 01.07.2019 13:08
      Highlight Highlight Dann hast du ihn womöglich noch nicht oft live gesehen. War nicht ihr bestes Konzert... Aber jänu. Wie er im Virus Interview (interessant übrigens) gesagt hat - ist halt ne Gratwanderung auf ner solch grossen Bühne.
    • Kyle C. 01.07.2019 18:37
      Highlight Highlight Doch, 3 mal inzwischen. Auf der Sternenbühne wär er aber wie 2018 besser aufgehoben gewesen.
  • YesImAMillenial 01.07.2019 10:07
    Highlight Highlight danke yung hurn, dass du an uns gedacht und unterkühlt agiert hast❄️
  • will.e.wonka 01.07.2019 10:06
    Highlight Highlight KIZ war der Hammer?!?!
  • Pro-Anti-Lope 01.07.2019 10:02
    Highlight Highlight Was wohl allen in Erinnering bleiben wird sind die fehlenden WCs 😑
    • Mr_Boulala 01.07.2019 15:49
      Highlight Highlight Das war dieses Jahr echt schlimm. Viel zu wenig Toiletten😣
  • Geissrob 01.07.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich denke wenn sie Ticket und Getränkepreise NOCH etwas anheben klappts bestimmt nächstes Jahr mit dem ausverkauften OpenAir🤣
  • Zuttli 01.07.2019 09:17
    Highlight Highlight 25 minuten vorm wc...
    #pissinwald
  • Rainer Winkler. 01.07.2019 09:14
    Highlight Highlight GZUZ fehlt. Meddl
    • Lausi Heutenegger 01.07.2019 11:11
      Highlight Highlight das is etzala genau die scheisse, auf die ich keinen bock hab!
  • MoistVonLipwig 01.07.2019 09:04
    Highlight Highlight 2/2
    Gurtenfestival (noch) nicht Ausverkauft und per se nicht mehr ein komplett übertriebener Run auf die Tickets bereits vor der Veröffentlichung der ersten Acts.
    Ob dies an den eher schwächeren Line Ups, am überangebot an Festivals oder an der aktuellen maybe-generation liegt vermag ich nicht zu sagen.
    Ich persönlich bin einfach froh das ich endlich wieder erst das Line Up abwarten kann und anhand dessen entscheiden kann ob ich ans Festival will oder nicht und nicht einfach nur weils Schlammgallen, Güschä, Paleo odr SoSi ist.
  • MoistVonLipwig 01.07.2019 08:57
    Highlight Highlight 1/2
    War jetzt auch mehr ein Konzertbericht als eine Analyse.
    War das letzte mal vor 3 Jahren auf dem Sittertobel vorallem wegen Radiohead.
    Ist in der Schweiz immernoch eines meiner liebsten Festivals. Die Line Ups überzeugen mich allerdings schon längers nicht mehr. Dies liegt sicherlich auch am Alter.
    Konnte aber auch nichts mit der letzten "Rollköfferli Coachella wir kaufen einfach ein Ticket um dabei zu sein" Generation die eine Woche vorher dort campiert anfangen.
    Sicherlich nicht nur das St Galler vom Zuschauerschwund betroffen. Southside hatte zBsp das erste mal Tagestickets im Angebot,
  • DerLettant 01.07.2019 08:20
    Highlight Highlight Zugegeben, die Kosten für einen solchen Anlass sind aufgrund der Sicherheitsvorschriften und Künstlergagen in den letzten Jahren massiv gestiegen. Trotzdem bleibt der Verdacht, dass man davon ausgegangen ist, man könne Mittelmass buchen und der Selbstläufer OASG wird trotzdem ausverkauft sein.
    • dieBied 01.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Ja, davon gehe ich auch aus... Ist auf dem Gurten auch seit etwa zwei Jahren so...
    • Meister Quitte 02.07.2019 23:21
      Highlight Highlight Das ist nicht nur ein Verdacht.

      Es bestätigt sich mittlerweile Jahr für Jahr, dass man sich auf das Stammpublikum verlassen hat ohne sich gross um das Wesentliche, um den Charme und um die Bedürfnisse der Besucher zu kümmern.
      Ich hoffe man lernt daraus und kann wieder in die richtige Richtung lenken.

      Wie schon jemand geschrieben hat - diese super Location rund ums OASG hat es verdient und hat riesen Potential .

      Man erntet was man sät.
  • Goon 01.07.2019 08:16
    Highlight Highlight Gestern die Zusammenfassung auf SRF2 gesehen. Die gezeigten Acts wär ich nicht mal gratis schauen gegangen.
  • missmanu 01.07.2019 08:14
    Highlight Highlight Ich brauche keine "Headliner" für ein tolles Konzert oder Open-Air, die "kleinen"Bands werden oft unterschätzt, dafür habe ich da immer viel mehr spass, weil diese FREUDE an der Musik haben und man das spürt, dies ist viel mehr Wert als "abgedriftete Stars". Aber eben, jedem gefällt was anderes.
    • MahatmaBamby 01.07.2019 09:17
      Highlight Highlight Eiskaltes Bier, 36Grad und Royal Republic....absolutes Highlight
    • SanchoPanza 01.07.2019 13:11
      Highlight Highlight dito. Und das finde ich gelingt dem OASG seit Jahren sehr gut - immer wieder ‚kleine‘ Acts die live super abliefern!
      dieses Jahr bspw Gudrun von Laxenburg, Suma Covjek, Idles...
  • PickleRick 01.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Neuorientierung? Dieses Line-Up hat genau das Gegenteil bewirkt. Sie wollten mit den 3 Deutschen Trap-Musikern verzweifelt die Jungen ansprechen. Aber für solche Musik ist das OAFF da. Und mit den Headliners haben sie ein Zielpublikum von ü35 angesprochen. Diese Altersgruppe ist am Openair aber nicht mehr in der Überzahl.
  • Matthiah Süppi 01.07.2019 07:31
    Highlight Highlight Faber war grossartig.
  • whatthepuck 01.07.2019 07:09
    Highlight Highlight Ich fand's jetzt nicht speziell auf Jüngere ausgerichtet (die Ärzte? Florence and the Machine sind auch nicht neu im Geschäft), aber das Line-Up war durch's Band etwas dünn. Wenn du 4 Festivaltage hast, aber nur zwei veritable Headliner auflaufen lässt, dann musst du dich nicht wundern, wenn die Leute wegbleiben.

    mMn würde dem OASG eine gewisse Schrumpfung aber ohnehin guttun. Das Sittertobel ist ein derart toller Ort für ein Festival - aber wegen dem Gelände kann dort nur eine begrenzte Anzahl Leute ein wirklich genussvolles Festival verbringen. Es war zu viel los in vergangenen Jahren.
  • Wunderwuzzi 01.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Die Ärzte waren Klasse,viel Energie und Ironie.Sie haben sich aber selbst auf die Schippe genommen und zum Publikum gesagt dass sie auch nicht so recht verstehen dass sie Headliner sind... Nun,ich war seit langem wieder mal an einem grossen Festival,meiner Meinung nach ist das ganze einfach noch kommerzieller worden.Die ganz grossen Namen sucht man aber vergeblich.

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