Schweiz
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Appenzeller Bahnen ziehen zwei Wochen alte Züge aus dem Verkehr – zu hoher Verschleiss 🤔



Wegen Problemen mit den neuen «Tango»-Zügen ist die Strecke der Appenzeller Bahnen (AB) zwischen Appenzell und Teufen unterbrochen. Vier der sieben Zugkompositionen von Stadler Rail mussten wegen zu hohem Verschleiss an den Rädern aus dem Verkehr gezogen werden. Als Ursache kommen auch die neu verlegten Gleise in Frage. Im Testbetrieb auf älteren Strecken trat das Problem nicht auf.

Tango Züge Appenzeller Bahnen

Der Tango-Zug in einer Visualisierung. Bild: zvg

Auf der Strecke von St.Gallen bis Teufen fahren die Züge regulär. Zwischen Teufen und Appenzell fahren Ersatzbusse, wie die Appenzeller Bahnen am Freitag mitteilten. Die Dauer der Störung sei zurzeit unbestimmt.

Bei vier Fahrzeugen sei der Verschleiss der Räder höher als erwartet. Die Fahrzeuge seien aus dem Betrieb genommen worden. Die Gleise würden laufend beobachtet, um das Zusammenspiel zwischen Rad und Schiene zu analysieren.

Die Tango-Züge bei einer Testfahrt:

abspielen

Video: YouTube/St.Galler Tagblatt

Spezialisten der Bahn und des Lieferanten seien mit Hochdruck daran, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Drei Züge zeigten keine Auffälligkeiten und blieben im Einsatz, heisst es im Communiqué.

Die neuen Züge der Firma Stadler Rail namens Tango sind erst seit knapp zwei Wochen im Einsatz. Bei den Zugkompositionen, die später auf der gesamten neuen Durchmesserlinie zwischen Appenzell und Trogen eingesetzt werden sollen, handelt sich um eine Mischung zwischen Tram und Überlandbahn. (sda)

SBB-App-Kurs für Rentner

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • #bringhansiback 19.10.2018 13:30
    Highlight Highlight "Spezialisten der Bahn und des Lieferanten seien mit Hochdruck daran, den Ursachen auf den Grund zu gehen."
    Ich frage mich bei solchen Formulierungen immer, wie hier ein Kärcher weiterhelfen soll...
  • ghawdex 19.10.2018 12:52
    Highlight Highlight Also die BLT (Baselland) setzt schon seit einigen Jahren über 30 Tangos ein, ohne solche Probleme.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 19.10.2018 14:03
      Highlight Highlight Nur mal vorne weg wieviel höhenmeter macht die BLT nochmals?
  • Quaoar 19.10.2018 12:28
    Highlight Highlight Da wollte die AB wohl viel Geld sparen.
    Das Proplem ist, das die Neuerdings durchgehende Strecke, Appenzell-Gais-St.Gallen und Trogen-St.Gallen zwar die selbe Spurweite aber ein unterschiedliches Schienprofil aufweisen. Das heißt, früher könnten keine Fahrzeuge ausgetauscht werden!
    Die Radprofilierung der neuen Züge wurde so angepasst, das sie mit beiden Profilen klarkommen sollten. Das größere Spiel zwischen Spurkranz und Schiene scheint zu größeren Abnutzung zu führen.
    Lösung: Netz trennen und Züge für die Seite Appenzell oder Seite Trogen profilieren.
    • Madison Pierce 19.10.2018 14:13
      Highlight Highlight Danke für die Erklärung der (wahrscheinlichen) Problemursache!

      Hatte mich gewundert, wie die Abnutzung so extrem sein kann, dass sie schon nach wenigen Wochen feststellbar ist.

      Bin gespannt auf die besseren Erklärungsversuche der fünf Blitzer!
    • dontknow 19.10.2018 16:12
      Highlight Highlight Wenn ich mich nicht komplett irre wurde für rund 20 Millionen der Ruckhalde-Tunnel in St. Gallem gebaut damit die Linien eben zusammengeführt werden können und kein getrenntes Rollmaterial mehr notwendig ist. Das fällt daher als Lösung weg :-)
    • Matthiah Süppi 19.10.2018 16:41
      Highlight Highlight ähm bis jetzt verkehren die neuen Züge erst auf der Strecke St.Gallen-Appenzell (wie früher), da das Projekt noch gar nicht fertig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 19.10.2018 11:44
    Highlight Highlight Ist wohl einfach eine Schmalspurbahn, die überland Fährt. Und in Städten wir das gleiche Teil auch Tram genannt :)
    • El Vals del Obrero 19.10.2018 13:54
      Highlight Highlight Letztendlich ist das ein fliessender Übergang.

      Innerhalb St. Gallen gibt es ja Abschnitte, in welchen das Bähnchen wie ein Tram fährt.

      Und im Umland von Basel, wo die Tangos auch eingesetzt werden, werden sie als Tram bezeichnet, bedienen aber auch eine frühere eigenständige Schmalspurbahn, welche auf den hinteren Abschnitten den "Bähnli-Charakter" behalten hat.

      Worb-Bähnli in Bern wäre auch noch ein Beispiel, wenn auch mit anderem Rollmaterial.

      Extremere Beispiele gibt es in Deutschland, wo Trams oft Normalspur haben und z.T. auch auf regulären Bahnstrecken verkehren (Karlsruhe, Kassel).
    • Benjamin Schlegel 19.10.2018 14:29
      Highlight Highlight Ein Unterschied zwischen Zug und Tram ist, dass ein Tram nur auf einer Seite einen Führerstand hat und am Ende wenden muss. In einem Zug kann der Lokführer auf der anderen Seite einsteigen, um in die anderen Richtung zu fahren. Deshalb ist der Tango ein Zug und kein Tram.
    • Donald 19.10.2018 15:28
      Highlight Highlight @benjaminschlegel
      Es gibt Züge, die nur auf einer Seite einen Führerstand haben und Trams, die auf beiden Seiten einen haben... Daher ist diese Definition wohl nicht korrekt.
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