Schweiz
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Er schlich über den Pausenplatz: Junger Luchs in Appenzell Innerrhoden erschossen



In Appenzell Innerrhoden ist am Mittwoch ein Luchs erlegt worden. Davor wurde das weibliche Jungtier unter anderem im Dorfkern von Appenzell auf einem Schulhof beobachtet und war bereits stark abgemagert.

Bild

Bild: Kapo AI

Seit vergangener Woche seien bei der Jagdverwaltung täglich neue Meldungen über einen Jungluchs eingetroffen, teilte das Innerrhoder Bau- und Umweltdepartement am Donnerstag mit.

So sei das weibliche Jungtier in Weissbad, Steinegg und im Dorfkern von Appenzell auf einem Schulhof beobachtet worden. Es war auch mehrmals gefilmt worden, als es in Kaninchen- und Hühnerställe eindringen wollte.

Stark abgemagert

Schliesslich wurde es am Mittwoch stark abgemagert und apathisch in einem Quartier des Bezirks Schlatt-Haslen mitten auf der Dorfstrasse entdeckt und erlegt.

Die Jagdverwaltung vermutet, dass es sich um ein verwaistes Jungtier gehandelt haben könnte. Man habe zuerst zugewartet, ob die fünf bis sieben Monate alte Lüchsin ihre Mutter wiederfinde und ihr Verhalten ändere, erklärte Ueli Nef, Innerrhoder Jagd- und Fischereiverwalter, gegenüber Keystone-SDA.

Normalerweise bleibe ein Jungtier über den ersten Winter noch bei seiner Mutter. Möglich sei auch, dass es krank gewesen sei und von der Mutter verstossen wurde. Bisher seien dies aber alles Spekulationen, so Nef.

Mehr Klarheit soll nun die Untersuchung des Tiers am Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin der Universität Bern bringen. (sda)

Der Luchs soll zum Abschuss freigegeben werden:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • let,s go 19.10.2018 08:41
    Highlight Highlight Der WWF macht leider NICHTS gegen das wildern von Luchs und Wolf.

    Der WWF hat offiziell: schiss.
  • drüber Nachgedacht 18.10.2018 13:42
    Highlight Highlight Luchse sind nach wie vor geschützt. Gemäss WWF gibt es in der Schweiz ca. 130 ! Luchse.

    Gemäss "Konzept Luchs" hätte folgendes Vorgehen passieren sollen:

    Der Kanton kann für einzelne Luchse, die erhebliche Schäden an Nutztieren anrichten, eine Abschussbewilligung
    erteilen (Artikel 12 Absatz 2 JSG). Das BAFU ist vor dem Ausstellen der Abschussverfügung
    zu konsultieren, die interkantonale Kommission ist zu informieren.

    Nimmt mich Wunder ob das in dem Fall so abgelaufen ist.

    Bleibt dran WATSON.

    • Borki 18.10.2018 16:04
      Highlight Highlight Richtiges Konzept, falsche Stelle zitiert!

      Dieser Fall richtet sich nach:

      Luchse, die offensichtlich verletzt oder krank sind, können durch die kantonale Wildhut abgeschossen werden (Art. 8 JSG)
  • Borki 18.10.2018 12:21
    Highlight Highlight Was sollte dann getan werden? Aufpäppeln und ein Leben in Gefangenschaft? Da hätte ich als Luchs lieber die Kugel! Eine spätere Auswilderung wird ziemlich sicher nicht gelingen, wer soll dem Tier das Jagen beibringen?
    Hört auf, die Tiere zu vermenschlichen und fängt stattdessen an, die Natur und Umwelt zu schützen.
    Grüsse von einem Luchs-Fan
    • H. L. 18.10.2018 12:29
      Highlight Highlight Ja. Nur werden Natur und Umwelt nicht geschützt, wenn der Schutz des Luchses, wie mit dem neuen Jagdgesetz vorgesehen, gelockert wird.
    • Borki 18.10.2018 13:29
      Highlight Highlight Völlig richtig! Deshalb hoffe ich auch, dass Pro Natura gegebenenfalls das Referendum ergreift.

      Nur hat das neue Jagdgesetz wenig mit dem vorliegenden Fall zu tun. Hier wurde ein verwaister, apatischer Luchs erlöst, eine Bestandesregulation war nicht das Ziel.
    • H. L. 18.10.2018 15:20
      Highlight Highlight Das ist mir schon klar, ich habe es wegen deiner Forderung nach mehr Natur- und Umweltschutz erwähnt. Und weil viele Jäger der Überzeugung sind, sie würden Natur- und Umweltschutz betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus Maitre 18.10.2018 11:22
    Highlight Highlight Immer das gleiche...In der Schweiz,wird einer auf Tierschutz gemacht...Wer im Ausland,eine Gross oder Wildkatze erlegt,wird als Wilderer abgestempelt..
    Aber im eigenen Land,da wird alles niedergestreckt..Ob Wolf,Bär oder Luchs.. Ich schäme mich,für solche,sogenannten Jäger..
    • hofma99 18.10.2018 12:24
      Highlight Highlight bär?
    • H. L. 18.10.2018 12:25
      Highlight Highlight Die Argumentation der Jägerschaft ist immer dieselbe: Es gäbe zu viele Luchse, sie schaden der Rehpopulation (was natürlich Unsinn ist). In Tat und Wahrheit sind die Gründe rein wirtschaftlicher Natur, da der Ertrag geringer ausfällt. Wenn der Luchs die Regulation der Rehpopulation genau so gut übernimmt wie die Jäger, dann werden Letztere halt überflüssig. Na und?
    • Kleine Hexe 18.10.2018 12:46
      Highlight Highlight Alles? Komisch, wieso lebt das Calanda-Rudel dann noch? Wieso gibt es eine Luchspopulation, die relativ stabil ist? Wieso können unauffällige Bären problemlos durch die Schweiz wandern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • My hopinion 18.10.2018 11:22
    Highlight Highlight Steht der Luchs in der CH nicht unter Artenschutz? Oder gilt dies nur solange er im Wald bleibt? Schade. Da gibt es grosse Bemühungen für die Wiederansiedlung und dann schiesst man drauf los. Man hätte das Tier auch einfangen und wieder aussetzen können?
  • hiob 18.10.2018 11:10
    Highlight Highlight oh ein abgemagertes tier, lasst es uns erschiessen!
  • Baba 18.10.2018 11:02
    Highlight Highlight Wieso nicht einfangen, in ein Luchsgehege, aufpäppeln und dann auswildern 😢?

    Dieses 'immeralleserschiessen' geht mir sowas von gewaltig auf den Zeiger 😡.
    • hänes 18.10.2018 11:11
      Highlight Highlight Weil es schon viel zu viele Luchse hat in der Schweiz
    • Imnon 18.10.2018 11:45
      Highlight Highlight Das Problem in der Schweiz sind nicht zu viele Luchse, sondern zu viele Menschen, die den Tieren keinen Raum mehr lassen.
    • Dnipro 18.10.2018 11:58
      Highlight Highlight Nein Hänes, es hat zu viele Menschen in der Schweiz. Da verwechselt du etwas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 18.10.2018 10:45
    Highlight Highlight Hauptsache weggeschossen und die Uni Jungs und Mädchen haben was zu sezieren. Gut gemacht liebe Appenzeller.

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