Schweiz
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Vue exterieur de la caserne militaire de l'armee suisse Meyrin-Mategnin photographie, ce mardi 28 mai 2019 a Meyrin pres de Geneve. La caserne de Meyrin-Mategnin pourra accueillir deux compagnies, soit 300 personnes. Il s'agit de la premiere etape d'un programme qui vise la realisation de trois installations militaires dans le canton afin de liberer la caserne des Vernets. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Kasernen wie hier in Meyrin sollen mit Solarzellen bestückt werden. Bild: KEYSTONE

So will Amherd das VBS zum Öko-Vorzeigedepartement umbauen



Die Schweizer Armee soll klimafreundlicher werden. Verteidigungsministerin Viola Amherd will den CO2-Ausstoss ihres Departements bis 2025 um 30 Prozent reduzieren und Kasernen und Gebäude künftig systematisch mit Solarzellen bestücken.

«Das Verteidigungsdepartement soll ein Vorbilddepartement werden bei der Energieeffizienz, beim Natur- und Umweltschutz», erklärte Amherd in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Das Eidgenössische Verteidigungsdepartement (VBS) als grösster Immobilienbesitzer der Schweiz und als Eigentümer von 30'000 militärisch immatrikulierten Fahrzeugen habe einen guten Hebel, die Armee klimafreundlicher zu gestalten.

Bundesraetin Viola Amherd waehrend einer Medienkonferenz ueber den Lagebericht Sicherheit Schweiz 2019, am Freitag, 24. Mai 2019, in Bern.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Viola Amherd hat grosse Pläne. Bild: KEYSTONE

Neben der systematischen Ausstattung der Gebäude mit Solarzellen sei ihr Ziel, dass für die Zivilfahrzeuge der Armee die sparsamste Energieeffizienz-Kategorie A Standard wird. Seit 2001 habe das VBS den CO2-Ausstoss um 20 Prozent reduziert. Bis 2025 sollen es weitere 30 Prozent weniger sein.

«Die Frauenquote in der Armee ist ein traurig tiefer Wert.»

Angesprochen auf die Vorbildfunktion der Armee in Sachen Frauenförderung unter dem Eindruck des Frauenstreiks vom Freitag sagte Amherd, die Frauenquote von 0.7 Prozent sei «ein traurig tiefer Wert». Die Einführung der Wehrpflicht für Frauen habe für sie trotzdem nicht oberste Priorität. «Das wäre meines Erachtens verfrüht.» Zuerst müsse die Gleichstellung in der Gesellschaft erreicht sein.

Derzeit ist eine von Amherd eingesetzte Findungskommission daran, die Nachfolge des auf Ende Jahr abtretenden Armeechefs Philippe Rebord vorzubereiten. «Ich wünsche mir, dass sie mindestens eine Frau für die engere Auswahl finden wird», hofft die Verteidigungsministerin. (sda)

Löhne Bundesrat

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 16.06.2019 14:31
    Highlight Highlight Frauen sind generell vom Dienst befreit, aber in Kaderpositionen in der Armee muss man sie dann schon hieven. Genderideologie hat gewissen Leute schon derart den Kopf verdreht, dass sie nicht mal mehr merken, wie daneben ihre Forderungen sind. Das ist unfair gegenüber den Männern, die keine Wahl haben und den Frauen die sich ehrlich bemühen.
  • Pafeld 16.06.2019 13:26
    Highlight Highlight Wenn Frau Amherd das VBS auch nur ein bisschen ökologischer machen will, sollte sie gegen absichtliche Munitions-, Treibstoff- und andere Ressourcenverschwendung vorgehen, nur damit im darauf folgenden Jahr die zugeteilten Bestände gesichert werden können. Gibt zwar noch immer Adas, die behaupten, das gäbe es nicht (mehr), die Realität sieht aber anderst aus.
    • 7immi 16.06.2019 15:35
      Highlight Highlight @Pafeld
      Das ist schon längst nicht mehr so. Über das BEBECO-System wird bedarfsgerecht getankt. Als Munition bekommt man eingelagerte Munition aus Pflichtlagern, die sonst entsorgt würde. der Rest geht entsprechend in die Verschrottung. Diese Budget-Mär hält sich ewig in den Köpfen, ist aber nicht mehr aktuell.
    • Roman h 16.06.2019 16:03
      Highlight Highlight Schon witzig
      Es gibt also adas die behaupten es ist nicht mehr so und dann gibt es noch zivile Leute die keine Ahnung haben und behaupten es ist so.
      Wer hat nun recht?
    • DirtyDinu 16.06.2019 16:07
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 16.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Das haben ihre Vorgänger auch schon gemacht, ist nichts neues. Sämtliche Neubauten und Sanierungen entsprachen immer dem neusten Standard.
    Spannend finde ich auch, dass sie die verfassungsmässige Unterdrückung der Männer nicht ändern will sondern die Gleichstellung in der Gesellschaft, was ja eigentlich das selbe ist. Mit der allgemeinen Wehrpflicht könnte man also durchaus beginnen.
    • Herr Ole 16.06.2019 18:19
      Highlight Highlight Es ist nicht die Aufgabe des Bundesrates, die Verfassung zu ändern.
  • Selbst-Verantwortin 16.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Ökologie = gute Sache!
    Aber dann: Die Einführung der Wehrpflicht für Frauen habe für sie trotzdem nicht oberste Priorität. «Das wäre meines Erachtens verfrüht.» Zuerst müsse die Gleichstellung in der Gesellschaft erreicht sein.
    Finde den Widerspruch! Solange das Gesetz zwischen Geschlechtern unterscheidet und Männer diskriminiert, gib es offensichtlich keine Gleichberechtigung.
  • Ökonometriker 16.06.2019 12:50
    Highlight Highlight Macht auch militärisch sinn: im Krisenfall sollte das Militär so wenig wie möglich von Energieimporten und zentraler Stromversorgung abhängig sein. Ein Gegner würde diese als erstes angreifen.
  • SD1980 16.06.2019 12:46
    Highlight Highlight Relativ gesehen wird das VBS wohl ein Vorbild sein für die anderen Departments, aber wenn ich an den Verbrauch der Fahrzeugflotte, nicht die zivilen, denke, dann werden sie absolut gesehen wahrscheinlich den grössten Verbrauch haben.
    • [CH-Bürger] 16.06.2019 19:53
      Highlight Highlight @SD1980:
      sollen wir etwa alle Militärfahrzeuge stilllegen, nur damit der CO2-Ausstoss gesenkt wird...?
    • Francis Begbie 16.06.2019 20:03
      Highlight Highlight Nicht die Fahrzeuge. Die ganze Armee soll still gelegt werden. Wer mir im Jahr 2019 noch erklären kann, wozu die Schweiz eine Armee benötigt, dem bezahle ich gerne ein Bier. Bitte sachliche Argumente.
  • Beat-Galli 16.06.2019 12:34
    Highlight Highlight Frau und Mann gleichstellen ist Toll.
    Auch im VBS könnte mann dies ohne Probleme Einführen.

    Der Anteil Frauen wäre automatisch höher, wenn mann die militärpflicht entweder für alle einführt (aut. mehr Frauen), oder für alle aufhebt (weniger unfreiwillige Männer)

    Gleich noch gleiches Rentenalter.

    Parlament und Ständerat zwingend 50/50 Frau und Mann
    (Halbkantone müssen halt Münze werfen/fusionieren/oder Ständeradswahlen gemeinsam durchführen)


    Usw...
  • wolge 16.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Verzichten sie einfach auf die Kampfjets dann haben sie schon mehr als genug getan
    • Kri Tik 16.06.2019 15:47
      Highlight Highlight Oder alternativ in eine Flotte Elektro-Kampfjets investieren.
  • DasPatriarchat 16.06.2019 12:07
    Highlight Highlight Man muss es schon explizit schreiben: Die Frau verweiger Gleichberechtigung in der Armee aber will Frauen in der Armee in Spitzenpositionen befördern.
    Privilegiert bis an Bach abe die Frauen.
  • Nico von der Schweiz 16.06.2019 12:02
    Highlight Highlight Es ergibt nur Sinn, dass das VBS als grösster Immobilienbesitzer der Schweiz versucht als Vorbild voranzugehen.

    Viola Amherd macht einen tollen Job! Es zeigt auch eindrücklich warum man die CVP eben nicht anschreiben darf!
  • Pidemitspinat 16.06.2019 11:53
    Highlight Highlight PR oder Überzeugung? Man weiss es nicht. Vieles scheint aber in die richtige Richtung zu gehen. Jetzt müssen nur noch die vielen Leerläufe abgeklemmt (Stichwort Diesel-Kontingent) werden. Leider kriegt man das auf der Ebene von Frau Amherd gar nicht mit.
    • Magenta 16.06.2019 16:19
      Highlight Highlight Oh, ich habe Deine Post aus Versehen geherzelt. Tut mir aufrichtig leid.
  • welefant 16.06.2019 11:52
    Highlight Highlight also geben wir nun noch mehr geld aus für das militär...
    und wann ist die gleichstellung in der gesellschaft eigentlich erreicht? wie messt man (frau) dies?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.06.2019 11:49
    Highlight Highlight "Die Frauenquote von 0.7 Prozent sei «ein traurig tiefer Wert». Die Einführung der Wehrpflicht für Frauen habe für sie trotzdem nicht oberste Priorität."

    Dann braucht man auch nicht traurig sein.
    Welche anderen Hebel möchte Frau Amherd dann in Bewgung setzten um diese "tieftraurige" Frauenquote anzuheben?

    "Zuerst müsse die Gleichstellung in der Gesellschaft erreicht sein."
    Oke, wann ist dann "Gleichstellung erreicht?"
    Weil erst dann kann man sich ja Gedanken darüber machen, ob auch Frauen ins Militär sollen müssen.
  • Philboe 16.06.2019 11:48
    Highlight Highlight Gute Idee. Frau Amherd wie auch Frau Keller-Suter zeigen eindrücklich das eine Frau sehr wohl Chef sein kann und es keine Quote braucht. Sondern eben genau Kompetenz zählt. Viola Amherd hat bereits in der kurzen Amtszeit sehr viel erreicht und ist schon vielen Offizieren und Top Beamten auf die Füsse getreten. Bravo bitte weiter so!!!
    • DasPatriarchat 16.06.2019 11:57
      Highlight Highlight "Auf die Füsse getreten" = etwas erreicht? In welchem Kindergarten läuft das so?
      Abgesehen davon: Was hat sie erreicht? Ausser dass linke Medien sie auf Vorrat bejubeln
    • Gonzolino_2017 16.06.2019 12:03
      Highlight Highlight Sie macht sicher einen guten Job, aber was genau hat Frau Amherd denn bis jetzt schon erreicht? Das VBS ist schon seit Jahren ein Öko Vorzeigedepartement! Nirgends wird mehr für den Umweltschutz gemacht! Alle Waffen- und Schiessplätze sind Naturschutzgebiete, jedes Jahr werde 100‘000de von Franken erfolgreich in den Naturschutz investiert! Alle neuen Gebäude werden wenn immer möglich mit Solaranlagen ausgerüstet - und zwar nicht erst mit Amherd! Und welchen Offizieren ist sie konkret auf die Füsse getreten? Rebord geht gesundheitsbedingt und Baumgartner bleibt und wird fürstlich entlöhnt ...
    • Neruda 16.06.2019 12:18
      Highlight Highlight Nun, ohne öffentlichen Druck wären diese zwei kompetenten Frauen wahrscheinlich kaum gewählt worden. Und da die Parteien leider immer noch die vorderen Listenplätze hauptsächlich an Männer vergeben, wäre eine Quote durchaus geeignet, um die Frauenrepräsentation auf ein akzeptables Niveau zu bringen.
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