Schweiz
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Reto Amstutz, Pilot der Patrouille Suisse, gruesst die Fans kurz vor dem Start mit seinem Tiger F5-E, am Sonntag, 31. August 2014, an der AIR14 auf dem Flugplatz Payerne VD. Die Schweizer Luftwaffe feiert mit der grossen Flugschau ihr 100-Jahr Jubilaeum. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Reto Amstutz pilot of Switzerland's aerobatic team Patrouille Susse waves out of the cockpit of his Tiger F5-E during the AIR14 air show in Payerne, Switzerland, on Sunday 31 August 2014. The Air show AIR14 of the Swiss army marks the 100th anniversary of the Air Force also as the 50th anniversary of the Patrouille Suisse and the 25th anniversary of the PC-7 Team. AIR 14 is planned for two different weekends, the 30 and 31 August and the 6 and 7 September 2014. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

F5-Pilot der Patrouille Suisse in Payerne, 2014 – der Bund will erneut über den Ersatz der Flotte reden.
Bild: KEYSTONE

Tschüss Gripen, hoi Gripen! Trotz Volks-Nein wollen Bürgerliche wieder Kampfjets kaufen

Kaum ist der Gripen vom Tisch, startet der Bund den nächsten Versuch, einen Kampfjet-Kauf zu realisieren. Am Mittwoch hat Verteidigungsminister Guy Parmelin eine neue Evaluation gestartet. Doch hat sich überhaupt irgendwas geändert? Die wichtigsten Punkte.



Darum geht's 

2018 hätten Kampfjets des schwedischen Herstellers Saab am Schweizer Himmel kreisen sollen – 22 an der Zahl. Doch das Stimmvolk erteilte der Beschaffung im Mai 2014 eine klare Absage: 53,4 Prozent sagten Nein zum Kauf des Gripen.

Trotzdem will SVP-Bundesrat Guy Parmelin den Kauf neuer Jets jetzt in die Wege leiten. Das eigentliche Auswahlverfahren soll nächstes Jahr starten. Ab 2025 könnten die neuen Flugzeuge im Einsatz sein.

Das wird entschieden

Die Luftwaffe besteht aus einer über 30 Jahre alten Tiger-Flotte. Die 54 Flugzeuge, die 1980 angeschafft wurden, dürften ab 2018 ausser Dienst genommen werden. 30 von ihnen sind noch einsatzfähig, und das nur am Tag.  

Bis im Frühling 2017 soll geklärt werden, wie viele Flugzeuge beschafft werden sollen und was mit der F/A-18- und F-5-Flotte passiert. Laut VBS erreichen die amerikanischen Jets 2025 das Ende ihrer Lebensdauer. Deshalb stellt sich die Frage, ob nicht nur die Tiger, sondern auch gleich die F/A-18 ersetzt werden.

HANDOUT - Undatierte Aufnahme eines F/A-18 Militaer-Flugzeuges. Das Ruestungsprogramm 2008 ist 917 Millionen schwer. Groesste Brocken sind die Werterhaltung der Kampfjets FA-18 und die Beschaffung von 220 geschuetzten Mannschaftstransportfahrzeugen aus dem Hause Mowag in Kreuzlingen TG, wie das VBS heute Mittwoch, 20. Februar 2008, mitteilte. (KEYSTONE/VBS) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Wie dringend müssen die Flugzeuge ersetzt werden? F/A-18 über den Schweizer Alpen.
Bild: VBS

Das Stimmvolk wollte keine 22 Flugzeuge – dieses Mal dürfte es um noch mehr gehen.

Diese Leute entscheiden

Der SVP-Bundesrat setzt eine Expertengruppe mit Vertretern von Armee, Verteidigungsdepartement (VBS) und Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) ein. Die Experten sollen die grundlegenden Fragen zu Bedarf, Vorgehen und industriellen Aspekten beantworten. 

Der Bundesrat will auch die Bundesratsparteien früh einbeziehen. Sie sollen in einer Begleitgruppe Einsitz nehmen, in der auch andere Departemente, die Industrie und die Offiziersgesellschaft vertreten sind.

Le nouveau Conseiller federal Guy Parmelin, droite, recoit un sac et une veste militaire du Conseiller federal Ueli Maurer, gauche, pendant le repas de gala lors d'une reception en son honneur ce jeudi 17 decembre 2015 a Nyon. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Alt-Verteidigungsminister Maurer und Neu-Verteidigungsminister Guy Parmelin mit Armeesachen.
Bild: KEYSTONE

So viel kostet's

3,1 Milliarden hätten die 22 Gripen-Kampfjets gekostet. Die Linke erwartet jedoch von den Befürwortern des Flugzeugkaufs vor allem ein Entgegenkommen bei der Finanzierung. Wie beim Gripen müsse der Kampfjet wiederum über einen Fonds finanziert werden.

Die Bürgerlichen wollen von einem Fonds jedoch nichts mehr wissen. Der Kauf der Kampfjets müsse über das Rüstungsprogramm erfolgen, sagt SVP-Nationalrat Thomas Hurter gegenüber Tagesanzeiger.ch.

Gegen das Rüstungsprogramm und den Budget­beschluss ist kein Referendum möglich. Wer das Flugzeug verhindern wolle, müsse dies wie damals beim F/A-18 mit einer Volksinitiative tun, sagt Hurter.

Das sagen die Befürworter

Das VBS verweist darauf, dass die F/A-18 nur dann bis 2030 einsatzfähig seien, wenn nochmals rund eine halbe Milliarde Franken in die Jets investiert werde. Eine Verlängerung der Einsatzfähigkeit um fünf Jahre würde also fast 17 Millionen Franken pro F/A-18 kosten.

Allein mit den 31 F/A-18 könne die Schweiz im Ernstfall den Luftraum nicht über längere Zeit ver­teidigen, sagt CVP-Nationalrat Jakob Büchler gegenüber der Zeitung.

Das sagen die Gegner

Während die bürgerlichen Sicherheitspolitiker das Vorgehen Parmelins für logisch halten, schüttelt die Linke den Kopf. «Die Schweiz ist umzingelt von Freunden, und der Bundesrat will neue Kampfjets kaufen», sagt der grüne Nationalrat Balthasar Glättli gegenüber Tagesanzeiger.ch. 

Chantal Galladé sagt gegenüber der Zeitung, Parmelins Startschuss komme fünf bis zehn Jahre zu früh – die Luftwaffe sei noch bis 2030 oder gar 2035 einsatzfähig. Die SP-Nationalrätin wirft dem VBS vor, die Lebensdauer der F/A-18 bewusst runterzuschrauben.

Glättli und Galladé geht es dabei vor allem darum, dass erneut das Volk über den Flugzeugkauf abstimmen kann. Beim Gripen ergriffen die Gegner das Referendum gegen das Fondsgesetz. (dwi)

Mehr Kampfjets: Das sind die Top 10 der Kriegsmaterial-Exporteure

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    Alle Leser-Kommentare
  • Das schnabeltier 25.02.2016 13:53
    Highlight Highlight für mich sehen unsere jets auf den bildern noch völlig in ordnung aus. die fliegen also tuen sie was sie sollen.. für mehr brauchen wir sie sowiso nicht.. :)

    nochmals abstimmen? ach was... über das können wir in 5-10 jahre reden. vorerst ist klar. die mehrheit wollte keine Grippen,
    und da diese ja 2014 als sinnvollster Jet für die schweiz in Frage kamen, wolle wir auch keine anderen..

    auch keine stealt-superduper-weissichwas-jets..
    • Maett 25.02.2016 14:31
      Highlight Highlight @Das schnabeltier: die bei den F5 Tigern kürzlich festgestellten Risse in der tragenden Konstruktion sind sicherheitsrelevant, dennoch haben die Jets auf den Bildern hübsch ausgesehen - nicht unbedingt ein relevantes Kriterium.

      Und beziehen Sie Ihre Interpretation des Abstimmungsausgangs bitte auf sich, da hatte jeder andere Gründe; ich hatte z.B. nein gestimmt, weil ich dagegen war einen Jet zu kaufen, der erst auf dem Papier existiert (es gibt kaum eine Neuentwicklung die zu Anfang nicht viele Probleme hatte). Wäre der Rafale gekauft worden, hätte ich Ja gestimmt.
    • Das schnabeltier 25.02.2016 14:39
      Highlight Highlight risse? papperlappap alles lügen :)
      damit hält er noch lange.
      Benutzer Bild
  • StealthPanda 25.02.2016 13:48
    Highlight Highlight Stimmt wir haben(momentan) noch Freunde um uns. Doch können wir denen nicht einfach unsere Landesverteidigung übergeben. Das würde nur schon mit unserer Neutralität in Konflikt stehen da wir uns dann einer Seite anschliessen. Aber was noch wichtiger ist...hat wirklich jemand die Idee denen zu sagen: "Bitte bitte schützt unser Land wir bezahlen auch. Aber wenn Krieg herrscht wollen wir nichts damit zu tun haben, wir sind Neutral"?Schlussendlich muss man immer bedenken unsere entscheide gelten nicht für 1-2 Jahre sondern 20-30Jahre und ob wir in dieser Zeit noch Freunde sind steht in den Sternen
  • Sapere Aude 25.02.2016 13:43
    Highlight Highlight Es gab ganz unterschiedliche Gründe weshalb der Gripen abgelehnt wurde.
    1. Jene die finden die CH brauche gar keine Flieger.
    2. Jene die Mitglied bei GSOA sind.
    3. Jene die ein anderes Flugi toller fanden oder einfach in Pink.
    4. Jene die das Auswahlverfahren schlecht fanden.
    In ein Nein oder Ja kann vieles hineininterpretiert werden, der angebliche Volkswille gibt es so gar nicht.
  • Kimbolone 25.02.2016 12:55
    Highlight Highlight Es täte der Sache gut, wenn man nicht derart reisserische Titel benutzen würde. Das Volk hat den Gripen versenkt und nicht generell die Neubeschaffung von Kampfjets. Das würde dann auch die sachlich falschen Kommentare à la "Wir haben aber nein gesagt zu neuen Kampfjets!! Volkswillen!!11! vermeiden".

    Zur Sache mit dem "umgeben sein von Freunden" sag ich mal lieber nichts. Ein derart weltfremder Kommentar ist keine Bemerkung wert.
  • Moelal 25.02.2016 12:24
    Highlight Highlight Welche Partei schreit und schreit, dass man den Volkswillen beherzigen muss? Ausser es geht um etwas, was nicht aus Ihrer Idee entspross??? Aber ja, die Schweiz will ja Flieger, ja ja es ging ja nur um den Gripen....Schweizerische Volksmeinungsverdreher Partei...
    • Maett 25.02.2016 14:35
      Highlight Highlight @Moelal: halt mal, wir hatten nur über eine Extra-Finanzierung für den Gripen abgestimmt.

      Wenn Sie nun nein gestimmt hatten weil Sie gar keine Jets wollten, müssen Sie nicht Ihre Meinung auf alle anderen Nein-Stimmer übertragen - ich hatte auch Nein gestimmt, will aber das möglichst rasch neue Jets beschafft werden. Aber keine auf dem Papier existierenden, sondern solche die ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt haben.

      Jammern könnten Sie, wenn wir über die Kampfjetbeschaffung im Allgemeinen abgestimmt hätten - haben wir aber nicht.
  • Elkomentarias 25.02.2016 12:21
    Highlight Highlight Kollektive Schwanzverlängerung.
  • wunderfitz 25.02.2016 12:06
    Highlight Highlight Wieso kauft man statt des im Schweizervolk nicht gerade beliebten Saab-Grippen nicht einen Russenflieger. Die wären doch sicher um einiges Günstiger. und vermutlich erst noch besser.
    Der Russen-Kampfjet Sukhoi T-50 hat die beste Stealth-Technologie der Welt.

    Auf dem Radar wirkt Russlands neuer Jet Sukhoi T-50 so groß wie ein Handball. Damit ist er weiter entwickelt als die amerikanische F-22. Auch typische Probleme mit der Manövrierbarkeit wurden gelöst.

    Das würde mich mal interessieren.
    • Ignorans 25.02.2016 12:32
      Highlight Highlight Ich dachte die boykottieren wir... Zudem müssten unsere Piloten dann noch kyrillisch lernen...
    • Tower204CH 25.02.2016 12:44
      Highlight Highlight Auf dem Radar wirkt Russlands neuer Jet Sukhoi T-50 so groß wie ein Handball. Damit ist er weiter entwickelt als die amerikanische F-22. Auch typische Probleme mit der Manövrierbarkeit wurden gelöst.

      Die Welt lässt Grüssen :)

      Ob das alles wirklich Stimmt werden wir sehen zurzeit erkennt die Turkei die Russen Jets noch im Radar.
    • The Destiny // Team Telegram 25.02.2016 13:01
      Highlight Highlight @Tower204CH, In Syrien fliegen auch keine Sukhoi T-50
      sondern Su-30 und andere welche nicht über starke "Stealth Technology" verfügen.

      Für mehr Informationen: http://www.sukhoi.org/eng/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 25.02.2016 12:03
    Highlight Highlight Umzingelt von Freunden...

    Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.

    ...und die können sich jederzeit verschieben!!
  • Markus86 25.02.2016 11:40
    Highlight Highlight Die Class Politique weiss eben besser was für das Volch gut ist. Hüter der Demokratie® to the rescue! Oh wait.
  • Lowend 25.02.2016 11:27
    Highlight Highlight Vor allem soll der neue Jet über das ordentlich hohe Militärbudget gekauft werden, damit das Volk nichts dazu zu sagen hat, denn die Bürgerlichen und die Vouchspartei haben Schiss vor der Entscheidung der mündigen Bürgern.
    • The Destiny // Team Telegram 25.02.2016 13:03
      Highlight Highlight Es kann immer noch mittels Initative zur Abstimmung gebracht werden, was ja in Anbetracht all der Gegner ja kein Problem sein sollte...
  • Perseus 25.02.2016 11:19
    Highlight Highlight Was heisst hier "wieder"? Wir haben nicht gegen den Kauf von Kampflugzeugen abgestimmt, sondern gegen den Kauf von Grippen. Das die alten Flugzeuge ersetzt werden müssen ist sowieso sonnenklar.
  • Hackphresse 25.02.2016 11:12
    Highlight Highlight Was würde eine Kooperation mit unseren Nachbarn eigendlich Kosten? D I F und AUT werden kaum je unsere Feinde werden und würden wahrscheinlich noch vor der Schweiz ein feindliches Flugzeug/Marschflugkörper auf dem Schirm. Über ein Abkommen könnten unsere Piloten bei denen mitfliegen und wir unterstützen mit Zusätzlicher Ausrüstung, Know-How und Piloten.

    Die Benelux-Staaten haben inzwischen glaubs auch eine gemeinsame Armee. Als kleines Binnenland wie die Schweiz kannn man sich solche überlegungen schon erlauben oder?
    Bei den Beträgen wäre eine eigene Suppe zu kochen gar kostenineffizient.
    • 7immi 25.02.2016 11:44
      Highlight Highlight solche staatsverträge habens in sich. wenn wir angegriffen würden, so würden auch die nachbarn angegriffen. die priorität liegt dann beim herkunnftsland der armee und nicht bei der schweiz. wir würden leer ausgehen.
      hinzu kommt, dass man wenig bis kein geld spart und know-how und geld ins ausland fliesst. die komplexe topographie der schweiz stellt zudem hohe ansprüche.
      diese idee wird immer wieder diskutiert. bis jetzt wurde sie immer verworfen. gemäss dem haager abkommen muss überdies jedes neutrale land eine luftwaffe zur wahrung der lufthoheit haben.
    • Maett 25.02.2016 14:44
      Highlight Highlight @Hackphresse: Überwachungsabkommen sind OK, aber im Zweifelsfall ist es besser, eine eigene Armee/Luftwaffe zu haben, Freunde können schneller zu Feinden werden als einem lieb ist und dann wären wir die Dummen (ist ja auch schon passiert).

      Als Kooperationspartner käme ausserdem nur ein weiteres neutrales Land in Frage, was bei den Nachbarländern in erster Linie Liechtenstein wäre. Die Österreichische ist de facto nicht mehr vorhanden. Ich denke dass so was erst in Frage kommt, wenn Länder fusionieren (wir und Österreich z.B.).
  • 7immi 25.02.2016 11:09
    Highlight Highlight "Trotz Volks-Nein wollen Bürgerliche wieder Kampfjets kaufen" steht im titel, reisserisch wie gewohnt. am ende des artikel widerlegt man den titel mit "Beim Gripen ergriffen die Gegner das Referendum gegen das Fondsgesetz"...
  • TheMan 25.02.2016 11:02
    Highlight Highlight EU und Freunde? Freunde würden sich anderst benehmen. Und Lieber genug früh mit der Flugzeugbeschafung beginnen als zu Spät und dafür Teuer bezahlen.
  • Scaros_2 25.02.2016 11:02
    Highlight Highlight Versteh jetzt die Aufrgeung nicht. Man wollte kaufen, hatte eine Offerte und das Volk hat zur Offerte - Nein gesagt. Jetzt geht der Bundesrat hin und holt wieder eine Offerte ein über welche man evtl. wieder abstimmen kann. Daran finde ich nichts das verwerflich ist weil erneuern muss man Kampfflugzeuge ja irgendwann zwangsläufig und der Gripen scheint nebst andern einfach dazu gehören.

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