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Tragödie für SVP-Nationalrat Rime: Feuerwehr noch immer vor Ort



Am Tag nach dem Grossbrand im Sägewerk von SVP-Nationalrat Jean-François Rime in Bulle ist die Feuerwehr noch immer an der Arbeit. In der Brandruine gibt es noch diverse Glutnester. Bis diese gelöscht sind, dürfte es noch einige Tage dauern.

Das Feuer brach am frühen Abend im Holzdepot des Despond-Sägewerks aus, das dem Freiburger Nationalrat und ehemaligen Bundesratskandidaten gehört.

Wegen des Windes sprangen die Flammen auch auf das benachbarte Messe- und Kongresszentrum Espace Gruyère über. Dort konnte der Brand gelöscht werden. Das Gebäude wird weiterhin von der Feuerwehr überwacht, wie die Freiburger Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Als nächstes müssen nun im Espace Gruyère die Schäden erhoben werden, um zu klären, wie sich der Vorfall allenfalls auf die kommenden Veranstaltungen im Messe- und Kongresszentrum auswirkt.

Auswirkungen hat der Brand auf die Teilnehmenden des Tambouren- und Pfeiferfests vom kommenden Wochenende in Bulle, die im Espace Gruyère übernachten wollten.

Das Organisationskomitee sucht nun für rund 1000 Musikerinnen und Musiker neue Unterkünfte. Im Gespräch ist etwa die Turnhalle des Gymnasiums College Sud in Bulle, wie Corina Peiry vom Organisationskomitee im Regionaljournal von Schweizer Radio SRF sagte.

Auf den Ablauf des Fests hat der Brand keinen Einfluss, denn das Tambouren- und Pfeiferfest geht in der Innenstadt von Bulle über die Bühne.

Noch nicht geklärt ist die Ursache des Grossbrands im Sägewerk. Die Untersuchungen sind noch am Laufen. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf erlassen. Die Verkehrswege im Schadensgebiet konnten am Donnerstagmorgen hingegen wieder freigegeben werden.

Jean-Francois Rime, Nationalrat der SVP spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Vorstellung des neuen Positionspapiers zur Schweizer Medienpolitk der SVP, am Freitag, 26. August 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Manuel Lopez)

SVP-Nationalrat und Ex-Bundesratskandidat Jean-François Rime. Bild: KEYSTONE

Zu Höhe des Sachschadens konnte sich der Direktor des Sägewerks und Sohn von Nationalrat Jean-François Rime, Jacques Rime, am Donnerstag noch nicht äussern. «Wir müssen noch warten, bis wir die Situation analysieren können», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er betonte aber, dass das Feuer einzig die Holzlagerhallen zerstörte. Die Produktion sei vom Brand nicht betroffen.

Der Brand in der Sägerei brach am frühen Mittwochabend im Holzlager aus. Wegen des Windes waren auch ein weiteres Lager und das Messe- und Kongresszentrum Espace Gruyère betroffen. Rund 160 Personen wurden vorsorglich aus dem Veranstaltungszentrum evakuiert.

Die Anwohner wurden gebeten, wegen des dichten Rauchs zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen zu schliessen.Ein Chauffeur, der sein Fahrzeug umparkieren wollte, zog sich Verbrennungen ersten und zweiten Grades zu. Er wurde nach Angaben der Kantonspolizei ins Spital gebracht.

Rund 250 Feuerwehrleute waren an den Lösch- und Rettungsarbeiten beteiligt. (sda)

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