Schweiz
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ZUM SDA-VORAUSBERICHT ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN IM KANTON AARGAU STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 28. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Luzi Stamm, SVP-AG, referiert zur Grossen Kammer, am Donnerstag, 19. Juni 2014 an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Seit 1991 in Bundesbern am Politisieren: SVP-Nationalrat Luzi Stamm ist der Alterspräsident in der grossen Kammer.
Bild: KEYSTONE

Trotz Abwahl von Fehr & Co.: Im neuen Nationalrat gibt es noch immer eine Menge Sesselkleber



Fast jeder sechste der 200 gewählten Nationalräte verweilt seit mindestens zwölf Jahren in der grossen Kammer. Als amtsältestes Ratsmitglied gilt Luzi Stamm (SVP/AG), der seine siebte Legislatur in Angriff nimmt. Er wird die kommende Wintersession als Doyen mit einer Rede eröffnen.

Wie sein Parteikollege Ulrich Giezendanner wurde Stamm 1991 in den Nationalrat gewählt. Weil Stamm aber älter ist als Giezendanner, bekommt er die Ehre als sogenannter Alterspräsident.

Er wird am 30. November die erste Session der Legislatur eröffnen und den Vorsitz im Rat leiten, bis die neue Präsidentin oder der neue Präsident gewählt ist. Die jüngste Neugewählte, die 27-jährige Lisa Mazzone (Grüne/GE), wird zur Eröffnung der Session eine Rede halten.

Lisa Mazzone, des Verts, attend sur un plateau de television pour un direct, ce dimanche 18 octobre 2015 a Geneve Uni Mail le lieu de depouillement centralise des bulletins de vote du canton de Geneve et des resultats, lors de la journee des elections federales 2015 au Conseil National et au Conseil des Etats. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Das Kücken im Nationalrat: Als jüngste Parlamentarierin darf Lisa Mazzone aus Genf die erste Session mit einer Rede eröffnen.
Bild: KEYSTONE

Rekord für die Ewigkeit

Länger als Stamm und Giezendanner sitzt nur Maximilian Reimann (SVP/AG) ununterbrochen im Parlament. Er wurde 1987 in die grosse Kammer gewählt, war jedoch von 1995 bis 2011 im Ständerat tätig, weshalb er nicht als Alterspräsident infrage kommt.

Auffallend ist, dass jeder dritte Politiker mit mehr als zwölf Amtsjahren aus den Reihen der SVP kommt. Jeder vierte Sesselkleber ist ein SP-Politiker. CVP und FDP sind zusammen ebenfalls für einen Viertel der Dauergäste im Nationalrat verantwortlich.

Zwei Drittel der alteingesessenen Nationalräte sind Männer, ein Drittel sind Frauen. Die lange Amtsdauer steht ein Stück weit auch für die Kontinuität in der grossen Kammer.

Auch wenn sich die amtsältesten Ratsmitglieder noch viele weitere Jahre in Bundesbern vorstellen könnten, die längste Mandatsdauer im Schweizer Parlament werden sie wohl kaum erreichen. Josef Hildebrand war der Inbegriff eines Sesselklebers: Er sass von 1886 bis 1934 während insgesamt 48 Jahren im Ständerat. (trs/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • M2020 20.10.2015 07:01
    Highlight Highlight Wäre schön, die Abwahl Mörgelis etc wäre der Startschuss zur Erneuerung einer Mehrheit ALLER Sitze gewesen. Linke wie auch Rechte. Wiederhole mich gerne; die Schweiz braucht frischen Wind.
  • Charlie Brown 20.10.2015 06:33
    Highlight Highlight Ich finde den Ausdruck Sesselkleber nicht grad konstruktiv. Eine gute Mischung aus Erfahrenen und Neuen ist aus meiner Sicht tiptop.

    Zudem: "Auffallend ist, dass jeder dritte Politiker mit mehr als zwölf Amtsjahren aus den Reihen der SVP kommt. Jeder vierte Sesselkleber ist ein SP-Politiker. CVP und FDP sind zusammen ebenfalls für einen Viertel der Dauergäste im Nationalrat verantwortlich." Was genau ist daran auffallend? Dass das Verhältnis mehr oder weniger die aktuelle Stimmenverhältnisse repräsentiert?

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