DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Na, super! Sondermülldeponie in Kölliken AG hat sogar den Fels unter sich fett verseucht

Bei der Sondermülldeponie Kölliken ist noch mehr verseucht als bisher angenommen. Rund 30'000 Tonnen Fels unter der Anlage müssen zusätzlich abgetragen werden. Das haben neue Messungen gezeigt. Betroffen sind vor allem Felsregionen mit Sandstein.
14.12.2015, 07:2114.12.2015, 11:32

Eigentlich ging man bei der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) davon aus, dass etwa ein Meter des gesamten Untergrunds entfernt werden muss. Rund 200 Bohrungen zeigen jetzt aber ein anderes Bild: «Wir müssen zwar nur 20 Prozent der Fläche ausbaggern, dafür geht es tiefer runter», sagt Benjamin Müller, Geschäftsführer der Sondermülldeponie gegenüber dem SRF-Regionaljournal.

Die Sondermüll-Deponie hat mehr verseucht als bisher angenommen.<br data-editable="remove">
Die Sondermüll-Deponie hat mehr verseucht als bisher angenommen.
bild: emanuel freudiger

Damit ist bei der Sondermülldeponie Kölliken noch mehr verseucht worden als bisher angenommen. An gewissen Orten ist der Fels fast dicht geblieben und in gewissen Partien geht die Verschmutzung sogar bis fünf Meter tief. «Man kann beim Abbau nun deutlich sehen, dass sich dieses Gestein schwarz verfärbt hat, obwohl es eigentlich braun sein müsste», so Müller weiter gegenüber dem SRF.

bild: emanuel freudiger

Müssten noch mehr Gestein abgetragen werden, so würde ein nächstes Problem auftreten: Es darf nicht tiefer als fünf Meter gebaggert werden, ansonsten könnte die riesige Abbauhalle einsturzgefährdet sein. Falls der Fels noch tiefer verseucht ist, müsste er zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, berichtet SRF.

Der Fels ist metertief kontaminiert.<br data-editable="remove">
Der Fels ist metertief kontaminiert.
bild: Emanuel Freudiger
Jetzt auf

Im Februar 2016 sind neue Sondierbohrungen geplant, die dann deutlich tiefer gehen. Erst danach kann man sagen, wie es weitergehen soll. Bei der Sondermülldeponie Kölliken ist man jedoch zuversichtlich, dass tiefer unten kein Gift mehr entdeckt wird.

Update folgt ... (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz ist nicht mehr das am meisten globalisierte Land der Welt

Die Niederlande hat die Schweiz als das am meisten globalisierte Land der Welt abgelöst. Das Trio wird in dem am Montag publizierten Globalisierungsindex der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich von Belgien komplettiert.

Zur Story