Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Na, super! Sondermülldeponie in Kölliken AG hat sogar den Fels unter sich fett verseucht

Bei der Sondermülldeponie Kölliken ist noch mehr verseucht als bisher angenommen. Rund 30'000 Tonnen Fels unter der Anlage müssen zusätzlich abgetragen werden. Das haben neue Messungen gezeigt. Betroffen sind vor allem Felsregionen mit Sandstein.



Eigentlich ging man bei der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) davon aus, dass etwa ein Meter des gesamten Untergrunds entfernt werden muss. Rund 200 Bohrungen zeigen jetzt aber ein anderes Bild: «Wir müssen zwar nur 20 Prozent der Fläche ausbaggern, dafür geht es tiefer runter», sagt Benjamin Müller, Geschäftsführer der Sondermülldeponie gegenüber dem SRF-Regionaljournal.

Bild

Die Sondermüll-Deponie hat mehr verseucht als bisher angenommen.
bild: emanuel freudiger

Damit ist bei der Sondermülldeponie Kölliken noch mehr verseucht worden als bisher angenommen. An gewissen Orten ist der Fels fast dicht geblieben und in gewissen Partien geht die Verschmutzung sogar bis fünf Meter tief. «Man kann beim Abbau nun deutlich sehen, dass sich dieses Gestein schwarz verfärbt hat, obwohl es eigentlich braun sein müsste», so Müller weiter gegenüber dem SRF.

Bild

bild: emanuel freudiger

Müssten noch mehr Gestein abgetragen werden, so würde ein nächstes Problem auftreten: Es darf nicht tiefer als fünf Meter gebaggert werden, ansonsten könnte die riesige Abbauhalle einsturzgefährdet sein. Falls der Fels noch tiefer verseucht ist, müsste er zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, berichtet SRF.

Bild

Der Fels ist metertief kontaminiert.
bild: Emanuel Freudiger

Im Februar 2016 sind neue Sondierbohrungen geplant, die dann deutlich tiefer gehen. Erst danach kann man sagen, wie es weitergehen soll. Bei der Sondermülldeponie Kölliken ist man jedoch zuversichtlich, dass tiefer unten kein Gift mehr entdeckt wird.

Update folgt ... (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
22
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • herschweizer 14.12.2015 10:05
    Highlight Highlight evtl lagern und lagerten hier noch Substanzen die in den 60igern noch finanziell uninteressant waren... wer weiss?
  • Wasmeinschdenndu? 14.12.2015 09:41
    Highlight Highlight Und genau so wird es auch mit unserem Atommüllendlager herauskommen. Nach einigen Jahren wird sich herausstellen, dass der gewählte Standort doch nicht sicher genug ist.
    • koks 14.12.2015 09:56
      Highlight Highlight das betreiberkonsortium hatte in kölliken 2 mio chf für rückbau und unterhalt angespart. heute kostet die entsorgung ca 900-1000 millionen (!) schweizer franken.
      das wird beim atommülllager dasselbe sein. aber indem man zuwenig geld für die entsorgung zur seite stellt, kann man mehr profit machen (und atomstrom subventionieren). zahlen tuns die steuerzahler in der zukunft.
    • herschweizer 14.12.2015 10:00
      Highlight Highlight genau
    • Der Tom 14.12.2015 10:06
      Highlight Highlight Davon gehen auch die Experten aus. Aber es wird wohl länger dauern. Es wird an einem Zeichensystem für Warnschilder getüftelt das auch künftige, technologisch weniger weiter entwickelte, Kulturen verstehen könnten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 14.12.2015 08:27
    Highlight Highlight hier ein link zum bafu mit kurzem historischen abriss übers entstehen der deponie, mit bildern.
    http://www.bafu.admin.ch/altlasten/13660/16147/16156/index.html?lang=de
  • glüngi 14.12.2015 08:03
    Highlight Highlight Laggert man den Müll direkt auf dem Boden? Welche art von Müll wurde dort gelagert? Hätte man das zeugs nicht in einen Behälter tun können?
    • djangobits 14.12.2015 08:44
      Highlight Highlight Die haben damals einfach alle sin ein Loch geschmissen, ohne Abdichtung, ohne Trennung oder Analyse des Inhaltes. Die Chemieindustrie hatte einen billigen Abnehmer und der hatte einen hübschen Profit.
    • Baba 14.12.2015 08:52
      Highlight Highlight Das "Zeugs" war zum Teil in Behältern(Fässern), die jedoch im Laufe der Jahre durchrosteten und die ganze Sauce sich frei in der alten Tongrube verteilte (man ging davon aus, dass noch genügend undurchlässiger Lehm vorhanden sei). WAS man genau dort deponierte wurde im Entsorgungswahn der 70er und 80er Jahre nie im Detail festgehalten, da ging's nur nach dem Motto "50 Fässer, Firma XY" (im besten Fall).

      Damals kippte man ja auch noch mit behördlicher Genehmigung jeglichen Müll ins Meer und hatte offiziell Müllhalden im Wald oder am Seeufer. Das war damals ganz normal :-( - einfach grässlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 14.12.2015 08:01
    Highlight Highlight Wer kommt eigentlich für die Kosten der sanierung auf? Ist ja nicht gerade billig.
    • Karl33 14.12.2015 08:24
      Highlight Highlight ca 92% bezahlen die Steuerzahler der Kantone Aargau und Zürich sowie Stadt Zürich, ca 8% die Basler Chemie. Wenns die Wirtschaft schafft, etwas 40 Jahre zu verlochen und unter den Teppich zu kehren, bezahlts nachher der Steuerzahler. Welche Summen da zudem an Schmiergelder geflossen sind, wagt man sich gar nicht vorzustellen.
    • Der Bademeister 14.12.2015 09:22
      Highlight Highlight Und wir Schweizer bezeichnen andere Länder als Bananenrepublik.
    • koks 14.12.2015 09:58
      Highlight Highlight es war stand der dinge, alle habens so gemacht.
      nur passiert heute mit dem atommüll dasselbe.
  • Skeagle 14.12.2015 08:00
    Highlight Highlight Was das alles kostet will ich gar nicht Wissen. Und wo vergraben sie dann das verseuchte Gestein?

Vokabeln pauken im Zug: Kann man mit einer App eine Fremdsprache lernen?

Die bekannten Sprachapps von Babbel, Duolingo oder Busuu versprechen schnellen Erfolg. Doch ist es wirklich möglich, nur mit dem Smartphone eine Fremdsprache zu lernen? Sprachwissenschafter Thomas Studer klärt auf.

Ob für eine internationale Karriere in China, eine bevorstehende Reise nach Brasilien oder eine Lebenspartnerin aus Frankreich. Es gibt viele gute Gründe, um eine neue Sprache zu lernen. E-Learning-Plattformen liegen im Trend. Jeder siebte Schweizer hat schon einmal auf dem Smartphone oder dem Laptop eine Fremdsprache studiert, wie die Nutzerzahlen von Duolingo verraten. Dank anderen bekannten Online-Portalen wie Babbel und Busuu dürften es gar noch mehr sein.

Wenn es nach diesen Anbietern geht, …

Artikel lesen
Link zum Artikel