Schweiz
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ZUR HEUTIGEN MEDIENKONFERENZ DER SBB UEBER DIE ZIELVEREINBARUNGEN 2016-2021 FUER DIE ZUERCHER S-BAHN, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 13. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Pendler am fruehen Morgen im  S-Bahn Bahnhof Zuerich Altstetten, aufgenommen am 3. April 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Projekt bei der SBB: Lokführer sollen immer punktgenau bremsen. Bild: KEYSTONE

Pendler im Glück – SBB wollen Züge immer exakt gleich halten lassen

05.05.17, 06:51 05.05.17, 07:08


Die SBB testet zurzeit in Biel, Lenzburg und Pfäffikon neue Tafeln. Diese sollen den Lokführern exakt anzeigen, wo sie zu stoppen hätten. Dies schreibt 20 Minuten am Freitagmorgen. 

Die SBB versprechen sich dadurch nicht nur ein angenehmeres Pendlererlebnis, weil die Türen sich immer am gleichen Ort befinden würden, sondern auch weniger Verspätung. An den Bahnhöfen käme es zu weniger Engpässen, argumentiert die SBB, das Ein- und Aussteigen ginge so schneller über die Bühne.

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Wenn sich die Testphase als erfolgreich erweist, sei eine Einführung im ganzen SBB-Netz denkbar, meldet die SBB. Für die Lokführer bedeutet dies, dass sie immer punktgenau bremsen müssen. 

Als Gegenleistung erhalten die Lokführer von ihrem Arbeitgeber Schokolade, sagt SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber 20 Minuten. «Als kleine Aufmerksamkeit.» 

Anstehen in Taipeh, Taiwan: Sieht es in der Schweiz dereinst auch so aus? bild: shutterstock

Die Schweiz wäre nicht das erste Land, das von ihren Lokführern Centimeter-Arbeit erwarten würde. In Städten, in denen der Dichtestress besonders gross ist, etwa in Asien, wäre das Chaos ohne das punktgenaue Bremsen viel zu gross und es ginge gar nichts mehr. (cma)

Na? Mies gelaunt und im Pendlerstress? Bei diesen Zug-Durchsagen musst selbst du lachen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • danmaster333 07.05.2017 10:31
    Highlight Habe mal recherchiert. An Bahnhöfen, wo es einigermassen Sinn macht, werden die Sektoren erweitert und die Haltetafeln werden auf 50m genau aufgeteilt (weisse hausförmige Tafel welche den Lokführern als Orientierung dient, alt 1, 2 und 3 - neu 1, 1.5, 2, 2.5 etc.). Im Moment werden an den Pilotstellen noch die Umsteigezeiten gemessen (z.B. Lenzburg). Falls die für ausfallen, wird das schweizweit umgesetzt. Irgendwann...
    0 0 Melden
  • dmark 05.05.2017 18:13
    Highlight Solange sie nicht auch noch rückwärts einparken müssen...
    3 0 Melden
  • HAL9000 05.05.2017 13:49
    Highlight Und wer bezahlt dann die ganze Schoggi wieder, hä?
    Wir mit den immer teuteren Tickets?
    Sorry aber nein.
    Mir Wurscht wo der Zug hält, so lange er pünktlich ist.
    3 1 Melden
  • Floyd84 05.05.2017 11:44
    Highlight Und ich dachte das die gestrichelten Linien, welche von der Sicherheitslinie in Richtung Perron-Kante verlaufen,
    den Punkt für die Türe anzeigen sollten. Liege ich da falsch?
    5 1 Melden
  • Knut Knallmann 05.05.2017 11:29
    Highlight Noch eine kleine Erläuterung: Halteorttafeln gibt es bereits seit Jahrzehnten. Der Zuglänge entsprechend gibt es Halteorte für 100m, 200m und 300m lange Züge (Markiert mit Tafeln 1,2 und 3). Das "Problem" entsteht bei Zügen, die nicht exakt der Zuglänge auf den Tafeln entsprechen. Dann muss der Lokführer selber ein bisschen überlegen, und sich zwischen zwei Tafeln den Halteort suchen. Je nach Lokführer und Interpretation verschiebt sich der Halteort. Mit dem Pilotprojekt werden zusätzliche Tafeln in 50m Abständen aufgestellt, was das Finden des korrekten Halteorts erleichtern soll.
    10 0 Melden
    • Kwaack 06.05.2017 20:27
      Highlight Beim Durchlesen der entsprechenden Weisung entsteht für den Lokführer eher Verwirrung, als dass es eine Erleichterung darstellt. :D Da war ich gleich froh, darf ich für Cargo die Züge am richtigen Ort zum Stehen bringen. Dafür gibt's bei uns aber auch kein Schöggeli. :(
      1 0 Melden
  • Cyman 05.05.2017 10:40
    Highlight Guter Ansatz, aber so richtig sinnvoll wird diese Lösung erst, wenn die Leute folgendes begreifen: Es würde massiv schneller gehen, wenn man in Schlangen statt in Trauben vor den Türen warten würde. Denn das erschwert meist das Aussteigen (und zudem ist es eine elende Drängelei). Anbei ein Bild aus Bangkok wo es wesentlich gesitteter zugeht. Get smart, Schweizer Pendler!
    10 0 Melden
  • Madison Pierce 05.05.2017 10:11
    Highlight Wirklich schnell geht es dann, wenn die Züge nicht mehr anhalten müssen (siehe Video). :)

    Geht natürlich auch zum Umsteigen: http://weburbanist.com/2015/01/15/non-stop-rail-2-future-trains-pick-up-passengers-in-motion/
    6 0 Melden
  • Fabio74 05.05.2017 10:03
    Highlight Solang unterschiedliches Rollmaterial unterwegs ist, sehe ich gewisse Schwierigkeiten
    13 2 Melden
  • Pinhead 05.05.2017 09:56
    Highlight Aha, plötzlich geht es. Vor ein paar Jahren hatte diesselbe SBB zig ausreden gegen das punktgenaue stoppen. Und das mit der Schokolade finde ich fair. Ich bekomme jeweils auch ein schöggeli von meinem chef wenn ich neue Anweisungen befolge.
    14 6 Melden
  • IMaki 05.05.2017 09:48
    Highlight Da wächst ein Running Gag (wenigstens etwas, das bei der Schweizer Bummel Bahn noch runt) heran. Den selben Unsinn hat man schon im Raum Nordwestschweiz erfolglos durchgespielt. Resultat: völlig genervte Lokführer, weil die Zugskompositionen zu oft wechseln. Und noch genervtere Pendler, weil ... die anderen Pendler, aber lassen wir das. Einmal mehr eine Uebung - wie z.B. die Idee von den Getränkeshops auf den Perrons -, die von hochbezahlten Diplomträgern ausgeheckt wurde, um so durch These, Projekt, Pilot, Evaluation, Nachfolgestudie, Pilot usw usw einen überflüssigen Job zu begründen.
    4 12 Melden
  • danmaster333 05.05.2017 09:31
    Highlight Wie geht denn dass, wenn nicht alle Wagen gleich lang sind?
    13 1 Melden
  • Donald 05.05.2017 09:31
    Highlight Ich finde es fraglich, ob es viel bringt. Dann drängen sich die Leute einfach an einem Punkt auf unseren ungesicherten Perrons... ich hoffe da passiert nichts schlimmeres...
    3 12 Melden
  • PenPen 05.05.2017 09:03
    Highlight Lässt bitte die Japaner das Projekt begleiten.
    Die bieten das beste Zugerlebnis, ever.
    18 4 Melden
  • ChSt 05.05.2017 08:31
    Highlight Es wäre doch besser, wenn der Zug extra nie an gleicher Stelle hält.
    So hätten die Fahrgäste mehr Zeit um auszusteigen, weil die Menschen nicht genau vor den, sich öffnenden Türen, stehen würden.
    Hahahaha
    36 3 Melden
  • LU90 05.05.2017 08:18
    Highlight Das läuft dann wohl unter "first world problems"
    10 6 Melden
  • Mentorius 05.05.2017 08:18
    Highlight Das macht einen Preisaufschlag von 10%
    13 7 Melden
  • Rolf Meyer 05.05.2017 07:52
    Highlight Wie lange gibt es noch Lokführer?
    11 20 Melden
    • danmaster333 05.05.2017 09:25
      Highlight so lange bis man niemanden mehr braucht, welcher sich um zugstörungen vor ort kümmern muss ;)
      10 0 Melden
  • riqqo 05.05.2017 07:28
    Highlight Kennt ihr die Tafeln an den S-Bahnhöfen? 1, 2 und 3 stehnt drauf und weist jetzt schon darauf hin, wo der Zug anhalten wird. Wenn man täglich mit der gleichen S fährt, weiss nach zwei Tagen wo er stehen kann. Ich sehe das Problem eher bei der ich-muäss-unbeding-vor-allne-anderne-dine-siii-Mentalität in den Schweizer Genen.

    «Ich bezahle doch keine Wucherpreise, damit mir no än Tubel befehlen kann, wo ich zu stehen habe.» 🤷🏻‍♂️😅
    56 7 Melden
  • mitch01 05.05.2017 07:27
    Highlight Naja, das Problem sind eher die Pendler selber, die im Schneckentempo aussteigen oder überall stehenbleiben und allen den Weg versperren.
    82 3 Melden
    • p4trick 05.05.2017 07:42
      Highlight Am geilsten finde ich immer noch die, Rolltreppe hoch und stehen bock still 10cm nach dem Ausstieg. Keine Ahnung wie solche Leute in der Gesellschaft überhaupt überleben...
      77 3 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 05.05.2017 08:21
      Highlight Genau @p4trick teilweise sind gewisse Pendler ohne jegliche Hirnströme unterwegs frag mich auch immer wie die bis zu dem Zeitpunkt überlebt haben :D
      19 1 Melden
    • meine senf 05.05.2017 08:49
      Highlight Oder jene, die lieber eine Stunde fluchend im Zug stehen, weil sie unbedingt genau in der Mitte bei der Unterführung einsteigen wollen statt 30 Sekunden nach weiter hinten oder vorne zu laufen und dann dafür sitzen zu können.
      19 0 Melden
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  • Lord_Curdin 05.05.2017 07:25
    Highlight Das Projekt ist super und wird hoffentlich ein Erfolg, aber die Aufmerksamkeit von Schokolade finde ich etwas komisch. Also mehr Schokolade wenn der Lokführer genauer bremst?
    46 6 Melden
    • reaper54 05.05.2017 10:25
      Highlight Wenn es so ist lesen wir in einem Jahr "SBB kämpft mit Fitness Übungen am Arbeitsplatz gegen übergewichtige Lokführer"
      3 0 Melden
  • Mäf 05.05.2017 07:21
    Highlight Der Test läuft seit über einem halben Jahr (auch in Liestal) und bringt aufgrund der täglich wechselnden Kompositionen leider nicht viel. Statt Schokolade zu verteilen und gross von Digitalisierung zu plagören wäre doch hier ein richtig sinnvolles System angebracht mit Sensoren zum auslesen der Auslastung der Wage (in jedem Wagen ist das vorhanden, muss nur verarbeitet und übermittelt werden) und ansteuern von Farb-LEDs am Perronboden und Darstellung in der App oder so. Das wäre doch mal was?
    44 7 Melden
    • Lord_Curdin 05.05.2017 07:47
      Highlight Woher hast du die Information, das solche Sensoren verbaut sind? Es wird sicherlich einen Grund geben, wieso dies bis heute nicht gemacht wurde.
      7 9 Melden
    • elmono 05.05.2017 07:54
      Highlight Mäf bitte. Überfordere die SBB bitte nicht mit solch guten Ideen. Schokolade zu verteilen muss voerst reichen.😂😂😂😂
      36 4 Melden
    • marsupi 05.05.2017 08:00
      Highlight Woher hast du denn jetzt dies Information mit den Sensoren? Das stimmt schlicht nicht. Ich arbeite selber in der Informatik der SBB und es gab diverse Kleinprojekte, um eine elektronische Variante der Auslastung zu ermöglichen. Es sind keine solchen Sensoren verbaut.
      Die Darstellung am Boden klappt eben so wenig, wenn eben der Zug nicht immer exakt gleich anhält. Man kann nichts anzeigen, was sich bei jedem Zug verändert. Dieser Versuch hat also sehr viel auch mit zukünftigen Digitalisierung zu tun.
      19 5 Melden
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  • p4trick 05.05.2017 07:16
    Highlight Naja +/- 1-2m wo ist jetzt das Problem?
    27 4 Melden

Oberfeldarzt-Affäre: Das läuft schief mit den Spesen bei der Armee 

Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK) kritisiert die Spesenkultur im Verteidigungsdepartement. Diese müsse sich nachhaltig wandeln, fordert sie nach der Untersuchung zum Oberfeldarzt der Armee.

In ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht kommt die GPK zum Schluss, dass das Verteidigungsdepartement (VBS) in der Spesenaffäre nach anfänglichen Fehlern und Fehleinschätzungen die nötigen Massnahmen getroffen hat.

Verteidigungsminister Guy Parmelin, das Generalsekretariat VBS und die Einheit «Recht Verteidigung» seien aber mitverantwortlich für das teilweise unangemessene Vorgehen gegen den Oberfeldarzt, schreibt die GPK.

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