Schweiz
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Stell dir vor, es ist Feuerverbot am 1. August und (fast) jeder hält sich daran



Das bewilligte Feuerwerk von Brunnen mitten auf dem Vierwaldstaettersee anlaesslich der Bundesfeier in der Schwyzer Gemeinde Brunnen vom Mittwoch, 1. August 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

So sah es gestern in der Schweiz nicht aus – ausser hier in Brunnen, welches eine Spezialgenehmigung hatte. Bild: KEYSTONE

Nach dem 1. August zieht die Polizei in den Deutschschweizer Kantonen eine positive Bilanz. Es gab nur wenige Verstösse gegen das Feuerverbot. «Die Bevölkerung war sensibilisiert», sagte ein Sprecher der Stadtpolizei Winterthur, wo ein absolutes Feuerverbot gilt.

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Video: watson/Emily Engkent

In den meisten Kantonen gab es nur vereinzelte Anzeigen. Es habe auffallend wenige Verstösse gegeben, hiess es beispielsweise bei der Kantonspolizei Zürich am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Im Kanton Bern verzeichnete die Polizei rund 40 Meldungen, die mutmassliche Verstösse gegen das Feuerverbot betrafen. Im Baselbiet mussten Polizei und Feuerwehr 45 Mal eingreifen, weil jemand Feuerwerk zündete, Feuer entfachte oder grillierte. Brände wurden keine gemeldet.

Besichtigung des Feuerwerkshop

Blieben im Keller. Bild: KEYSTONE

Für die kantonalen Behörden sind dies «vergleichsweise wenige Einzelfälle». In einer Medienmitteilung bedankten sie sich für «das Verständnis und die Disziplin» der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Feuerverbot.

Bis auf Weiteres bleiben die Feuerverbote bestehen. Ein Ende der absoluten Trockenheit ist laut MeteoSchweiz nicht in Sicht. Wegen der grossen Waldbrandgefahr gilt in allen Deutschschweizer Kantonen entweder ein absolutes Feuerverbot im Freien oder ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. (sda)

«Ich hasse Feuerwerk und ich bin nicht die einzige ...»

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Video: watson/Lya Saxer, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • iNDone 02.08.2018 18:16
    Highlight Highlight Also hier war ein starkes Gewitter unterwegs, war also kaum möglich Feuer zu entfachen oder Feuerwerk abzubrennen.
  • JasCar 02.08.2018 16:09
    Highlight Highlight Ich hoffe, das bleibt so.
    Ich lebe in Portugal und sehe, wie schnell es geht mit den riesigen Waldbränden.
    Dieses Jahr war der Sommer aussergewöhnlich kühl und nass. Dementsprechend wenige Brände.
    Seit einigen Tagen steigt das Queksilber wieder auf 35°-45°, und schon geht es wieder los. Die Sirenen heulen, es brennt wieder "überall".
    Auch wenn die Schweiz selten so ausgetrocknet ist, bitte seid vorsichtig, es geht so unheimlich schnell.
    • Al Paka 02.08.2018 18:41
      Highlight Highlight Vorallem können sich viele (mich eingeschlossen) gar nicht vorstellen, wie es ist, wirklich mitten in einem Waldbrand zu sein.

      Mein bester Freund erzählte schon manche Storys von Waldbränden in Portugal.
      Ein Beispiel davon ist der Aschenregen.
      Teilweise so extrem, dass es aussieht als hätte es 5cm Schnee gegeben, einfach ist es halt Asche.

    • JasCar 03.08.2018 01:30
      Highlight Highlight Ja, es ist wirklich sehr beängstigend. Auch wenn ein Brand Kilometerweit weg ist, so ist die Luft oft tagelang stickig verraucht. Ich wache oft nachts auf mit dem beissenden Geruch in der Nase, und muss dann erstmal nachschauen, ob es nicht in unmittelbarer Nähe brennt.
      Deshalb liebe "Schweizer", hört auf die Warnungen und seid brav.
  • DerElch 02.08.2018 15:30
    Highlight Highlight Ha, der gesunde Menschenverstand siegt!

    Was ich nun noch so richtig toll fände, wenn sich (gerade jetzt!) alle bei den Zigi-Stummel an ihren Verstand erinnern würden; schmeisst die bittebitte nicht einfach auf den Boden und vorallem nicht aus dem Auto! Das fackelt alles ab, in andern Ländern haben Zigaretten schon ganze Waldbrände ausgelöst.

    Vernunft auch hier. Messischön.

    PS.: Zigistummel gehören ja generell einfach nie auf den Boden (oder das Gleis). Das Gift gelangt ins Grundwasser und der Stummel braucht Jahre, um zu verrotten...
  • Sarkasmusdetektor 02.08.2018 15:04
    Highlight Highlight Und das alles, obwohl es gestern Abend geschifft hat wie aus Kübeln. Bei uns wäre wohl nicht viel passiert, ausser dass die Raketen in der Nässe nicht gezündet hätten. Aber wir hatten halt keine, weil sie nirgends mehr zu kaufen waren. Das war mit Sicherheit der wichtigere Faktor - ich glaube noch eher an den Osterhasen als an die Vernunft der Menschen.
  • Pasch 02.08.2018 14:39
    Highlight Highlight Wuäähh... wieder so ein sich selbst auf die Schulterklopfer-Bericht... zieht ja alles wieder in den Dreck... ja alles supi alles top!
    User ImagePlay Icon
    • Heilandsack 02.08.2018 16:51
      Highlight Highlight Nana, Kopf hoch. Für dich kommen bestimmt wieder bessere Zeiten 😏
  • Howard271 02.08.2018 13:39
    Highlight Highlight Ist doch schön, dass es so gut geklappt hat. Hoffen wir auf einen weiterhin brandfreien Sommer!
  • Paddiesli 02.08.2018 13:33
    Highlight Highlight Die Wenigen waren immer noch zu viel. Es genügt nämlich ein einzelner, unbelehrbarer Idiot, um einen Brand zu verursachen.
    • stimpy13 02.08.2018 14:12
      Highlight Highlight Da hast Du natürlich recht. Eine 100%ige Erfolgsbilanz bei über 8'400'000 Einwohnern ist aber nicht zu schaffen.
    • Lichtblau550 02.08.2018 20:15
      Highlight Highlight Trotzdem habe ich gestaunt: In Zürich waren nur vereinzelte Knaller zu hören. Mein kalenderkundiger Kater hat seinen Ohren nicht getraut.
    • Paddiesli 02.08.2018 22:55
      Highlight Highlight @Lichtblau, mir auch in Zürich ist esd auch aufgefallen. Sehr sogar. Mein Seniorkater hat die paar problemlos weggesteckt. Der 2jährige Junior hatte allerdings auch mit den Wenigen noch Probleme. Zum Glück, gibt's wenigstens ein Sofa zum drunter kriechen. Er muss sich halt noch dran gewohnen mit den Jahren. Und meine beruhigende Stimme.
      Man tut, was man kann in dieser legitimen Situation.
  • DerSimu 02.08.2018 13:31
    Highlight Highlight Das ist eben das schöne an der Schweiz. Wenn es darauf ankommt, überwiegt der gesunde Menschenverstand bei der Bevölkerung doch noch.
    • Paddiesli 02.08.2018 13:56
      Highlight Highlight Das wage ich zu bezweifeln. Ich könnte dir mit x Beispielen, wo es auf gesunden Menschenverstand ankommt, das Gegenteil aufzeigen. Vor allem in Sachen Umwelt.
    • zeromg 02.08.2018 16:11
      Highlight Highlight @Paddiesli
      Wenn jedes Mal eine Rakete hochgehen würde, wenn jemand etwas illegales in die Tonne schmeisst dann schon. :-)
  • Ms. Song 02.08.2018 13:05
    Highlight Highlight Danke an alle Feuerwehrleute und Polizeipersonal, welche am 1. August Kilometer um Kilometer gelaufen und die Wälder kontrolliert haben.
  • Adualia 02.08.2018 13:03
    Highlight Highlight Ende der Trockenheit ist nicht in Sicht? Hä? Die Prognosen ab morgen sagen 1 Woche Dauerregen voraus, zumindest in der Ostschweiz...
    • EvilBetty 02.08.2018 15:03
      Highlight Highlight Ja, die Sonne scheint in Strömen...
    • Adualia 02.08.2018 17:13
      Highlight Highlight Im Graubünden bei uns, zumindest.. Danke für die Blitze meine Buenzli Freunde! Ihr ehrt mich :)
    • Barracuda 02.08.2018 18:14
      Highlight Highlight Es wird nirgends in der Ostschweiz eine Woche Dauerregen geben, und das wurde auch in keinem seriösen Wetterbericht vorausgesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 02.08.2018 13:01
    Highlight Highlight Ich war auch positiv überrascht. Hab nicht einen Knall gehört. 👍
    • Paddiesli 02.08.2018 13:50
      Highlight Highlight Selbst in Zürich hielt es sich in Grenzen, aber der Jüngere meiner beiden Kater fands trotzdem gar nicht toll. Der Senior nimmt es mittlerweile lockerer.
    • Mutzli 02.08.2018 14:52
      Highlight Highlight Hier in Bern gabs leider ein paar die nicht von der Knallerei die Finger lassen konnten, aber waren immerhin eher Heuler und kleineres Kaliber und nicht allzu viel.

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