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Lernfahrer greifen häufig auf Mobility zurück. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100010161 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:

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17 ist das neue 18: Bundesrat will Altersgrenze für Lernfahrer senken

06.03.17, 16:32 06.03.17, 17:05


Jugendliche dürfen möglicherweise schon bald mit 17 Jahren ans Steuer sitzen. Der Bundesrat plant, die Altersgrenze für das begleitete Autofahren zu senken.

Konkrete Vorschläge sollen demnächst vorliegen, wie Verkehrsministerin Doris Leuthard am Montag in der Fragestunde des Nationalrats erklärte. Damit würde sich die Zeitspanne des begleiteten Fahrens verlängern. Fahrschüler könnten mehr Praxis sammeln, was der Sicherheit zu Gute komme, sagte Leuthard.

Fahren sei eine Routinefrage, erklärte Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) auf Anfrage. «Wer vor der Prüfung mehr fährt, fährt sicherer.» Das Mindestalter von 18 Jahren für die Fahrprüfung soll nach seinen Angaben jedoch nicht gesenkt werden. Rohrbach geht davon aus, dass der Bundesrat die Vernehmlassungsvorlage noch vor dem Sommer verabschiedet.

Umfrage

Sind 17-Jährige schon reif für den Führerausweis?

  • Abstimmen

573 Votes zu: Sind 17-Jährige schon reif für den Führerausweis?

  • 23%Ja klar!
  • 40%Nein, die sollen warten bis sie 18 sind.
  • 22%Ob mit 17 oder 18, dass spielt keine Rolle
  • 15%Ey Mann, wo is' mein Auto?

Nur noch ein Wiederholungskurs

Das Revisionspaket enthält weitere Elemente. Die Anforderungen an die theoretische und die praktische Prüfung sollen eher steigen. Hingegen soll künftig nur noch ein Wiederholungskurs absolviert werden müssen statt wie bisher zwei. Laut Rohrbach ist geplant, dass dieser innerhalb eines halben Jahres nach der praktischen Prüfung stattfindet. Damit könne auf Fehler aufmerksam gemacht werden, die sich einschlichen. (sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 08.03.2017 08:54
    Highlight Wenn der Bundesrat eine Senkung des Alters für die Erlangung des FA in Betracht zieht, muss er aber auch die Senkung der oberen Altersgrenze für Senioren auf 70 Jahre in Betracht ziehen. Denn diese Lenker und Lenkerinnen stellen, wie auch die Jungen, für die Sicherheit im Straßenverkehr eine erhebliche Gefahr dar. Die Zahlen der BFU und der kant. Polizeidirektionen zeigen diesbezüglich ein nicht gerade positives Bild für diese beiden Altersgruppen. Dies sollte auch dem BR bekannt sein und so ist das Ansinnen, welches hier kolportiert wird schon sehr merkwürig.
    1 1 Melden
  • Tschiger 06.03.2017 20:15
    Highlight In anderen Ländern mag das ja sinnvoll sein, weil privat nicht gefahren werden darf.
    Bei uns macht es mehr Sinn beim Profi die Anweisungen zu erhalten und dann mit Mami oder Papi das Erlernte zu festigen und Routine zu erarbeiten.
    Wie soll das mit 17 und den privaten Begleitern funktionieren, wenn diese nicht einmal die Theorieprüfung bestehen würden. Das gibt dann ganz viel Arbeit für die Fahrlehrer wenn falsche Automatismen umtrainiert werden müssen um die höheren Anforderungen an der praktischen Prüfung zu erfüllen.
    Ich denke es wird am Ende für die Jungen teurer. Wer profitiert davon?
    12 2 Melden
  • Zeit_Genosse 06.03.2017 19:35
    Highlight Begleitet mit 16Jahren, Prüfung mit 17. Dann 3-Jahre eine Auto mit definiert niedriger Leistung fahren (keine Papi-Superkarre). Bereits mit 16 unbegleitet mit kleinen E-Mobil ohne Autobahn. In 10 Jahren gibt erste selbststeuernde Autos für bestimmte Strecken und Gebiete. Dann spielt das Alter keine Rolle mehr. Da werden viele Chauffeure-Eltern und ältere Menschen aufschnaufen und neue Möglichkeiten für ökologisch-kombinierbaren (PV/ÖV) Verkehr entstehen. Seid mal nicht so engstirnig und traut den Jungen etwas mehr zu. In den USA fahren 16-jährige durch NY und LA.
    7 23 Melden
  • atomschlaf 06.03.2017 18:01
    Highlight Eine sehr vernünftige Änderung. Oft geht es heute doch darum, nach dem 18. Geburtstag möglichst rasch den Fahrausweis zu machen. Dadurch bleibt (zu) wenig Zeit um Erfahrungen im Verkehr zu sammeln, bevor die Leute alleine auf die Strasse dürfen. Da ist es viel sinnvoller, wenn die Junglenkerinnen und -lenker zuerst ein ganzes Jahr begleitet fahren.
    23 14 Melden
  • Caturix 06.03.2017 17:54
    Highlight 20 würde bei einigen noch zu früh sein. Kommt immer auf die Person an.
    28 3 Melden
    • Oberon 06.03.2017 20:48
      Highlight Naja, bei einigen auch mit 50.
      13 1 Melden
  • sanmiguel 06.03.2017 17:44
    Highlight Also wenn ich jetzt mit 17 Jahren 25 Fahrstunden nehme und dann an die Prüfung gehe, oder mit 18 Jahren hat aber genau NULL Einfluss auf die Praxis.

    Nur weil ein Fahrschüler mehr Zeit kriegt, wird er nicht mehr Fahrstunden nehmen als wirklich nötig sind.

    Riecht für mich stark nach Gefallen für Lobbyisten... Bitter.
    20 8 Melden
    • atomschlaf 06.03.2017 22:17
      Highlight Wer sagt denn, dass nur mit dem Fahrlehrer gefahren werden soll? Es geht darum, sich Fahrpraxis anzueignen. Ich habe damals viel mehr Kilometer privat gemacht als mit dem Fahrlehrer.
      3 1 Melden
  • Flint 06.03.2017 17:41
    Highlight Kann man denn die Fahrprüfung nicht auch erst mit 19 ablegen wenn es an Fahrpraxis fehlt? 😉
    22 3 Melden
  • Linus Luchs 06.03.2017 17:05
    Highlight Ich verstehe es nicht. Was ist eigentlich die Intention hinter diesen Bestrebungen? Ich sehe im Alltag überhaupt nicht, dass sich heute 17- oder 18-Jährige im Durchschnitt reifer und verantwortungsbewusster verhalten als vor 20 oder 40 Jahren. Viele wollen das Hotel Mama möglichst lange nicht verlassen, aber angesagte Klamotten und das neuste Smartphone sind existentiell wichtig. (Sorry, ich weiss, es gibt löbliche Ausnahmen.) Also, wer will die Jungen früher hinter dem Steuer sehen? Steckt die Autohändler-Lobby dahinter?
    23 17 Melden
    • Madison Pierce 06.03.2017 17:50
      Highlight Vielleicht hat man sich andere Länder als Vorbild genommen.

      Theoretisch kann die neue Regelung schon zur Sicherheit beitragen: wenn man schon ein Jahr mit Mami gefahren ist, ist das Auto nicht mehr so speziell, wenn man dann alleine fahren darf. Es ist schon etwas Normalität und nicht mehr so aufregend. Vielleicht ist dann die Verlockung geringer, den Kollegen zu zeigen, wie schnell man fahren kann.
      8 9 Melden

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