Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR MEDIENKONFERENZ DER ASTAG UND DES VERBANDES OEFFENTLICHER VERKEHR ZUM KABOTAGEVERBOT, AM DONNERSTAG, 3. MAI 2018 - A truck crosses a bridge of highway A9 in the Lavaux region near Pully in the canton of Vaud, Switzerland, pictured on May 31, 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Lastwagen auf einer Bruecke der Autobahn A9 im Lavaux bei Pully im Kanton Waadt, aufgenommen am 31. Mai 2010. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bund überlegt sich den Bau einer doppelstöckigen Autobahn im Limmattal (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Das taugen diese 7 Alternativen zur doppelstöckigen Autobahn

Der Bund überlegt sich den Bau einer doppelstöckigen Autobahn. «Lieber die jetzige Kapazität besser nutzen», sagt ein Verkehrsexperte und bewertet für watson 7 Alternativen.



Wer viel mit dem Auto fährt, der kennt es aus eigener Erfahrung: Jahr für Jahr steht man länger im Stau. Dass dies nicht nur auf einem subjektiven Gefühl beruht, belegen Zahlen des Bundesamts für Statistik. 2005 standen die Autos noch während ungefähr 11'000 Stunden auf Nationalstrassen im Stau, im vergangenen Jahr waren es bereits über 25'000 Stunden. Anders ausgedrückt: 2017 standen die Autos für eine Zeitspanne von drei Jahren still.

Diese Stau-Grafik ist deprimierend für jeden Autofahrer

Staubelastung

Bild: Bundesamt für Statistik

Und es ist keine Besserung in Sicht. Bis 2040 erwartet der Bund ein Verkehrswachstum von 20 Prozent. Bei dieser Zahl drängt sich die Frage auf: Wie weiter?

Der neueste Lösungsvorschlag kommt von Astra-Direktor Jürg Röhtlisberger. Im Interview mit der «NZZ am Sonntag» erzählt er, dass der Bund sich überlege, die A1 im Limmattal doppelstöckig zu führen. «So könnte etwa der Verkehr nach Zürich unten geführt werden und jener nach Bern oben. Oder die Lastwagen unten und die Personenwagen oben.»

Verkehrssoziologe Timo Ohnmacht von der Hochschule Luzern hat für den Vorschlag wenig Sympathien. Er kann nicht verstehen, warum der Bund jetzt vom Ausbau der Infrastruktur spricht. Denn: «Wer Strassen baut, wird Verkehr ernten», zitiert Ohnmacht eine Verkehrsplaner-Weisheit. Schlauer wäre es aus seiner Sicht, die Kapazität der bereits bestehenden Infrastruktur besser zu nutzen. So wie es das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in seiner Langzeit-Planung eigentlich festhält.

Für watson beurteilt Verkehrsexperte Timo Ohnmacht das Potenzial von 7 Alternativlösungen.

Mobility Pricing

This photo taken Monday Jan. 2, 2006 shows the ramps of cameras and sensors that will monitor in and out-going traffic at the western entry to Stockholm City when the congestion-tax trial will starts  January 3 2006. The priCe list for entry to and out of central Stockholm at left in the picture. Inspired by the success of similar systems in a handful of other cities, the Swedish capital will Jan. 3, launch a six-month trial period of its

Bild: AP

Die Idee

Kaum ein Vorschlag ist in der Bevölkerung so unbeliebt wie jener des Mobility Pricing. 64 Prozent hielten in einer Umfrage von Tamedia nichts von der Idee, dass Verkehrsteilnehmer, die zu Stosszeiten die Strassen benutzen, mehr zahlen sollen. 

Die Unbeliebtheit dieses Modells hält den Bundesrat nicht davon ab, mit der Einführung zu liebäugeln. Derzeit wird mit Rechnungsmodellen getestet, wie sich ein Mobility Pricing auf den Verkehr auswirken würde. 

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So funktioniert die Staugebühr in Schweden. Video: YouTube/Transportstyrelsen

In einigen Ländern ist Mobility-Pricing bereits nicht mehr wegzudenken. So in Schweden: Die Städte Stockholm und Göteborg haben die sogenannte Staugebühr bereits vor einigen Jahren eingeführt. Mit Erfolg: Der Stau hat seit der Einführung der Gebühr abgenommen, wie eine Studie zeigt. 

Die Bewertung des Experten

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

Für Timo Ohnmacht steht ausser Frage, dass Mobility Pricing auch in der Schweiz einen positiven Effekt hätte. Denn: «Wenn es teurer wird, zu Stosszeiten auf der Autobahn zu fahren, werden sich viele überlegen, ob sie nicht doch auf Randzeiten ausweichen können.»

Tempo 80 statt 120 auf der Autobahn

Traffic jam on the A1 motorway near Egerkingen heading towards Berne, photographed on June 30, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Stau auf der Autobahn A1..Stau auf der A1 bei Egerkingen richtung Bern am 30. Juni 2016..(KEYSTONE/Gaetan Bally) (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bild: KEYSTONE

Auf der Autobahn sind wir uns gewohnt, dass der Tacho bis zu 120 km/h anzeigen darf. Doch das könnte bald der Vergangenheit angehören. Das Bundesamt für Strassenverkehr hat im Juli angekündigt, dass künftig Tempo 80 vermehrt zum Zug kommen könnte. Der Grund: Die positiven Resultate aus den Untersuchungen auf dem Autobahnabschnitt zwischen Thun und Muri bei Bern. 

Hat es auf der dortigen A6 viel Verkehr, so wird die Höchstgeschwindigkeit schrittweise von 120 auf 80 km/h reduziert. Diese Massnahme führt zu flüssigerem Verkehr, wie die bisherigen Messungen zeigen. Seit dem Beginn des Tests kam es statt zu Staus nur noch zu stockendem oder zähflüssigem Verkehr. Zudem haben die Autos insgesamt weniger lang für die Durchfahrt. Von Muri nach Thun Nord sparen sie durchschnittlich 26 Sekunden im Vergleich zu vorher ein. In der Gegenrichtung sind es 11 Sekunden.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

«Je geringer die Geschwindigkeit, desto geringer der Abstand zum vorderen Auto und desto mehr Kapazität hat die Strasse», sagt Ohnmacht. Das Tempo noch weiter zu reduzieren, lohne sich aber kaum. «Wenn die Automobilisten nur noch 60 km/h auf der Autobahn fahren dürften, würde ihnen nur langweilig und damit würde die Unfallgefahr steigen.»

Automatisiertes Fahren

Die Idee

Ausgereifte Technik kann vieles besser als der Mensch. Dazu wird in Zukunft auch das Autofahren gehören.

Astra-Chef Röthlisberger findet automatisiertes Fahren interessant, vor allem aus Sicherheitsüberlegungen, wie er in der «NZZ am Sonntag» sagt: «Die Fahrassistenz reduziert Fehler. Und weniger Unfälle heisst wiederum weniger Stau.» 

Bereits heute sind Fahrzeuge im Einsatz, denen man bei stockendem Verkehr das Fahren überlassen kann. Sie halten automatisch den Abstand zum vorderen Auto. Noch immer muss der Fahrer aber jederzeit bereit sein einzugreifen, falls es nötig wird.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

«Solche Assistenz-Systeme können die Kapazität einer Strasse massiv erhöhen», sagt Experte Ohnmacht. Vor allem wenn sie noch ausgereifter werden. «Autofahrer empfiehlt man üblicherweise, die Hälfte des Tachos als Abstand zum vorderen Auto zu haben.» Sprich 60 Meter bei 120 km/h. «Bei Fahrassistenten könnte sich dieser Abstand in Zukunft auf 20 Meter reduzieren und somit hätten ein Drittel mehr Fahrzeuge auf dem Streckenabschnitt Platz.»

Pannenstreifen als weitere Spur

Une voiture de la Police Cantonale Vaudoise se faufile alors que des voitures circulent sur trois pistes dont la bande d'arret d'urgence, BAU, sur l' autoroute Geneve - Lausanne, A1, au niveau de la sortie Morges-Est sous les panneaux prevus a cet effet ce jeudi 23 octobre 2014 a Morges, Vaud. L'utilisation pour le trafic de la bande d'arret d'urgence sur l'A1 entre Morges (VD) et Ecublens est efficace, mais pourrait etre encore amelioree, selon une evaluation de l'EPFL. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Die Idee

Die Idee ist einfach, die Wirkung stark. Wenn bei starken Verkehrsaufkommen der Pannenstreifen als weitere Spur freigegeben würde, hätte eine zweispurige Autobahn auf einmal um einen Drittel mehr Kapazität.

Der Bund überlegt sich, ob er in Zukunft zumindest die Pannenstreifen im Bereich von Ein- und Ausfahrten frei gibt.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

Ohnmacht hält die Freigabe des Pannenstreifens für gefährlich, und gibt darum nur 2,5 Punkte. «Zwar würde die Freigabe zu flüssigerem Verkehr führen, doch auf Kosten der Sicherheit.» So hätten es Ambulanz und Polizei schwieriger zu Unfallfahrzeugen zu gelangen und im Falle einer Panne könnte man sein Auto nicht mehr einfach auf dem Pannenstreifen abstellen.

Fahrbahn für Fahrgemeinschaften

Die Idee

Was absurd klingt, gibt es in Kanada und den USA bereits. Ein Streifen nur für Fahrzeuge, in denen drei oder mehr Personen sitzen. Die sogenannte High-occupancy vehicle lane soll dazu anregen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Denn in einem Auto sitzen in der Schweiz im Schnitt 1,6 Personen. Bei Pendler gar nur 1,1 Personen.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

Für den Verkehrsexperten hat die Idee vor allem dann Potenzial, wenn man sie mit der Pannenstreifen-Idee verbindet. Sprich: Jene Fahrzeuge mit drei oder mehr Insassen dürfen bei Stau oder stockendem Verkehr den Pannenstreifen nutzen. Es gebe aber Potenzial zum Missbrauch, sagt Ohnmacht. «In den USA werden teilweise Gummipuppen ins Auto gesetzt oder Obdachlose zum Mitfahren motiviert.»

Gratisparkplätze bei der Autobahnauffahrt

Parkplätze

Dieser Vorschlag hat SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger nach Bundesbern getragen. Ihr Vorstoss fordert, dass der Bundesrat die Voraussetzungen für mehr Gratisparkplätze an Autobahnauffahrten schafft. «Damit soll eine bessere Grundlage für Fahrgemeinschaften gebildet werden» und der Strassenverkehr somit entlastet werden. Der Bundesrat empfiehlt den Räten, den Vorstoss abzulehnen. Die Entlastungswirkung sei zu gering.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

Etwas positiver als der Bundesrat steht Ohnmacht diesem Vorstoss gegenüber. Doch auch er macht mit der Note 5 nicht das ganz grosse Potenzial aus. «Diese Parkplätze könnten aber tatsächlich einige Autofahrer zu Fahrgemeinschaften ab der Autobahneinfahrt motivieren», sagt Ohnmacht. Er verweist auf Deutschland, wo es solche Parkplätze bereits gibt. 

Ausbau des öffentlichen Verkehrs

ARCHIV - ZUR VERGABE DER SBB FERNVERKEHRSKONZESSIONEN STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 4. MAI 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eine EC-Zug unterwegs auf dem SBB Streckenabschnitt zwischen Aarau und Olten, aufgenommen am 4. Februar 2016 in Aarau. Mit dem Vierspurausbau Olten-Aarau (Eppenbergtunnel) beheben Bund und SBB eines der groessten Nadeloehre im Mittelland. Das Projekt umfasst als zentrales Element den neuen, ueber drei Kilometer langen Eppenbergtunnel sowie umfangreiche Massnahmen zu dessen Anbindung zwischen Olten und Aarau. (KEYSTONE/Gaetan Bally

Bild: KEYSTONE

Die Idee

Ein attraktiver öffentlicher Verkehr soll die Pendler von der Strasse auf die Bahn locken und damit die Autobahnen entlasten.

Bewertung des Potenzials

Skala Lösungen Strassenverkehr

Bild: lea senn/watson

Dreistöckige oder längere Züge, einen engmaschigeren Fahrplan. Ohnmacht ist überzeugt – wird noch mehr Geld in den ÖV investiert, kann die Strasse entlastet werden. Doch auch hier droht ein Teufelskreis. Ohnmacht: «Investitionen in den ÖV führen zu mehr Passagieren und somit muss wiederum in den Ausbau investiert werden.»

Deshalb steigen diese Teenagers aus fahrenden Autos

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Video: watson

Skurrile Strassenverkehrsregeln dieser Welt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chaose 02.08.2018 14:18
    Highlight Highlight Ich fahre mehr ÖV als Auto, finde aber trotzdem: wir sollten unbedingt die A1 ausbauen. Dieses Autobähnli ist ein Witz als Haupachse. Zusätzlich müsste zwischen Bern und Zürich der Viertelstundentakt im Zug her.
  • Pidemitspinat 01.08.2018 15:43
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man endlich aufhören würde, kilometerweit zur Arbeit und in die Ferien zu fahren. Bedingungsloses GRUNDEINKOMMEN hätte auch dieses Problem zumindest teilweise entschärft.
  • LeChef 01.08.2018 08:52
    Highlight Highlight Es stimmt übrigens nicht, dass der Nettoeffekt eines Infrastruktur-Ausbaus gleich null ist, weil auch zusätzliche Nutzung generiert wird. Letzteres ist zwar richtig, aber die Zusatzauslastung ist geringer als die neu gebaute Kapazität.
  • LeChef 01.08.2018 08:41
    Highlight Highlight „Soziologe“ und „Experte“. Das beisst sich etwas 😉
  • MaskedTruth 31.07.2018 19:57
    Highlight Highlight Mobilität 2100 - Drohnentaxis, die mittels App bestellt werden, Hochhäuser in dem Städten, mehrere 100m hoch, der Arbeitsplatz ist überall dort wo es Zugang zum Netz gibt, es gibt keine Firmensitze mehr und alles und jeder wird bewertet. Je höher die Bewertung umso grösser der eigene Zugang zu nützlichen Ressouren... aber dann werde ich schon über 💯 sein.
  • Pointer 31.07.2018 14:49
    Highlight Highlight Man hat vieles zentralisiert, als Folge davon bewegen sich nun Menschenmassen an diese Orte. Dank dem Internet könnte man heute viele dezentrale Standorte aufbauen. Die Arbeitnehmer hätten so viel kürzere Arbeitswege, was die Verkehrsinfrastruktur entlasten würde. Man müsste aber wohl eine Wegabgabe zulasten der Arbeitgeber einführen, damit diese aktiv würden.
    • kafifertig 31.07.2018 17:03
      Highlight Highlight Dezentrale Arbeitsstätten wären schon immer möglich gewesen. Das ist nur eine Frage der Organisation. Aber zentrale Arbeitsstätten sind i. A. profitabler.
      Weil z. B. der Gebäudeunterhalt eines einzigen grossen Gebäudes billiger ist, als jener von äquivalenten 10 Gebäuden. Weil z. B. Ein Site Manager je 500 Mitarbeiter billiger kommt als 1 Site Manager je 50 Mitarbeiter. Etc., etc.
    • Pointer 31.07.2018 17:52
      Highlight Highlight Man kann ja trotzdem grosse Gebäude bauen und mehrere Firmen unterbringen. Momentan zahlen einfach die Mitarbeitenden die Zeche, darum ist es für Unternehmen profitabler, sich auf wenige Standorte zu beschränken.
  • René Gruber 31.07.2018 14:34
    Highlight Highlight In Cham wurde Punkt 6 rückgängig gemacht, hier gab es direkt bei der Autobahneinfahrt einen Parkplatz der für Fahrgemeinschaften rege genutzt wurde. Das Astra hat aber beschlossen diesen zu Sperren, der er leider auch von Dauerparkierern missbraucht wurde. Hier hätte es andere, besser Möglichkeiten gegeben Dauerparken zu verhindern!
    • kafifertig 31.07.2018 17:08
      Highlight Highlight Ich kann die Haltung des Astra nicht nachvollziehen. Dauerparkieren kann einhergehen mit Car Sharing. Dann nämlich, wenn man sich z. B. für Kundengespräche in Deutschland an der an besagtem Parkplatz mit seinem Arbeitskollegen trifft und man dann zusammen in einem Auto nach Deutschland fährt und dort mitunter mehrere Tage verbringt, ehe man zurückkommt.
      Das dort Anrainer gewohnheitsmässig parkierten, scheint mir unwahrscheinlich. Und wenn, dann hätte ihnen die Erlaubnis dort zu Parken entziehen können. Ich glaube, der wahre Grund zur Schliessung war ein anderer.
  • RETO1 31.07.2018 13:01
    Highlight Highlight Alles nur Pflästerlipolitik
    Das Einzige das wirklich helfen würde: Die Bevölkerungszahl auf heutigem Niveau einfrieren
    • Cerulean 31.07.2018 14:45
      Highlight Highlight Hach, am Stammtisch sind die Lösungen immer so einfach. Angenommen Bevölkerungszahlen könnte man einfrieren - die Bevölkerung würde noch schneller überaltern. Ganz zu schweigen davon, dass der Fachkräftemangel weiter an Brisanz gewinnen würde. Und für jeden jungen Einwanderer weist du einen Rentner aus? Für jeden Flüchtling (den wir - sowohl rechtlich wie auch moralisch - aufzunehmen verpflichtet sind) weist du einen Arbeiter aus der EU aus? Oder wie genau stellst du dir das vor?
    • Zap Brannigan 31.07.2018 18:55
      Highlight Highlight @Reto1: Der Verkehr wächst schneller als die Bevölkerung.
    • dding (@ sahra) 31.07.2018 19:14
      Highlight Highlight Eben. Ecopop wäre es gewesen!
      Die einzige vernüftige Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Göschene-Eirolo 31.07.2018 12:30
    Highlight Highlight Wie dumm die Autolobby zu diesem Thema argumentiert, kann man der Aussage von Auto-Schweiz-Direktor Burgener entnehmen. Er sei vor Jahren in Bangkok gewesen. Dort hätten ihn die doppelstöckigen Autobahnen begeistert. Bangkok - eine 16-Millionen-Stadt, die im Verkehr ersäuft, weil sie immer weiter ausbauen. Wollen wir wirklich solche Verhältnisse? Gerade denjenigen, die aus beruflichen Gründen auf das Auto angewiesen sind, käme Road-Prising entgegen. Man muss aber über die Nasenspitze hinaus denken und nicht gleich auf Abwehr schalten.
  • tfd 31.07.2018 11:59
    Highlight Highlight Wie wärs mit Bussen (Fahrzeuge) die zu Stosszeiten im 5min Takt Personen aufladen. Haltestellen Autobahnein- und ausfahrten. Ausbauaufwand würde sich in Grenzen halten.
    • Pointer 31.07.2018 14:29
      Highlight Highlight Das gibt es schon. Nennt sich ÖV.
    • tfd 31.07.2018 15:14
      Highlight Highlight Auf der Autobahn leider nicht vorhanden
    • Pointer 31.07.2018 16:45
      Highlight Highlight Buslinien auf der Autobahn bringen relativ wenig, wenn man nebendran 160 bis 250 km/h mit dem Zug fahren kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • miini meinig 31.07.2018 11:57
    Highlight Highlight Leute die in ihrem Kanton wohnen, können hier rumfahren wie sie möchten. Jedoch überschreiten sie jedoch die Kantonsgrenzen, wird ihnen eine Gebühr in Rechnung gestellt. vor allem im Kanton Zürich währen dann weniger Autoschilder mit G's zu sehen wie TG, SG, AG. Ausländische Autoschilder entrichten eine grössere Gebühr ( WT, VS etc, ) Mal ein anderer Lösungsvorschlag als immer die gleichen?
    • Blitzmagnet 31.07.2018 16:53
      Highlight Highlight Die armen Appenzeller und Basler :D
    • kafifertig 31.07.2018 17:13
      Highlight Highlight Hatten wir schon, bis vor ca. 150 Jahren.
      Strassen- und Brückenzolle bewährten sich nicht. Darum wurden sie abgeschafft und die freie Fahrt in die Verfassung geschrieben.
    • Mr_Boulala 31.07.2018 18:21
      Highlight Highlight Und wer zahlt die Gebühren wenn der Arbeitgeber den Arbeitsort vom Wohnkanton nach Zürich verlegt? Wahrscheinlich nit der Arbeitgeber oder?
  • Pointer 31.07.2018 11:28
    Highlight Highlight Man kann schon Mobility-Pricing einführen, aber bitte so einfach wie möglich und ohne Überwachungsapparat: Strassenverkehrsabgaben und Versicherungskosten nach effektiv gefahrenen Kilometern. Erfassung dieser Angaben via Steuererklärung sowie beim Fahrzeugkauf und -verkauf. Keine Steuern und Abgabe auf Treibstoffe. Wer nichts fährt, würde auch nichts bezahlen. Das müsste jedoch auch beim ÖV umgesetzt werden, also ohne GA und Verbundsbillette zum Pauschalpreis. Dies würde den Anreiz "unnötiger" Fahrten reduzieren, da man für jede Fahrt zahlen müsste.
    • kafifertig 31.07.2018 17:15
      Highlight Highlight Das Motto zu Deiner Idee: "Freie Fahrt für reiche Bürger".
    • Mutzli 01.08.2018 03:19
      Highlight Highlight Wie soll dieses System denn funktionieren, wenn der Staat nichts überwachen und kontrollieren darf? Das würde ja nur dem Missbrauch Tür und Tor öffnen. Gerade Steuern und Abgaben auf Treibstoffe sind ein sehr effektives Mittel um den Co2-AUstoss zu reduzieren, da mit man mit jedem Verbrauch proportional zur Kasse gebeten wird.
  • atomschlaf 31.07.2018 10:02
    Highlight Highlight Grösstenteils Pflästerlimassnahmen.
    ÖV ist gut und wichtig und dieser hat auch einen guten Teil der Verkehrszunahme der letzten 30 Jahre absorbiert.
    Aber ÖV kann nun mal nicht sämtliche Bedürfnisse abdecken.
    Man kann nicht auf ewig den Verkehr einer 8.5-Mio-Schweiz mit 6 Mio Motorfahrzeugen und ca. 1% Wachstum pro Jahr auf einer Strasseninfrastruktur abwickeln, die für einen Bruchteil dieser Mengen geplant und gebaut wurde.
    Gezielte Kapazitätsausbauten sind dringend notwendig und mehr will ja auch niemand, auch wenn die Grünen wieder im roten Bereich drehen.
    • Mutzli 01.08.2018 03:22
      Highlight Highlight Wenn man berücksichtigt wie ineffizient Individualverkehr ist und wie viel unnötiger Platz verbraucht wird (z.B. Platz für 20 Personen in jeweils einem Auto vs. alle in einem Bus), würde Ihre Argumentation bzgl. Platzmangel viel eher für einen weiteren Ausbau von ÖV sprechen. Auch Elektroautos und Self-Driving Capabilities würden an dem nichts ändern.
  • kafifertig 31.07.2018 09:50
    Highlight Highlight Der Stau ist kein Problem.
    Die Zeit von Pendlern, die im Stau ihre Zeit verbringen ist gratis.
    Die Kosten durch Arbeitszeitverschleiss von Mitarbeitern, die im Stau stecken, werden an die Kunden weitergereicht. Diese Kosten sind viel geringer, als der Ausbau von Auto und Bahn.
    Also: Man nehme den Stau einfach hin.
    Und: Es stimmt nicht, dass mehr Strassen mehr Verkehr verursachen. Weil die Zeit begrenzt ist, die ein Autofahrer auf der Strasse verbringen kann. Man kann nicht gleichtzeitig auf zwei oder mehr Strassen fahren.
    Es gibt und braucht mehr Strassen, weil es mehr Verkehr gibt.
    • Die Redaktion 31.07.2018 11:26
      Highlight Highlight @kafifertig

      Weil das Standgas und der stockende Verkehr quasi fast emissionsfrei funktioniert und auch höhere Geschwindigkeiten den Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren nur noch steigern.

      Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.

      PS Lieber konstant langsamer als konstant im Stau.
    • kafifertig 31.07.2018 17:19
      Highlight Highlight @Bauernbrot
      Hier geht es nicht um Emissionen, sondern um den Stau.
      Natürlich ist langsamer besser als stilllzustehen.
      Aber wir stehen nicht konstant im Stau, sondern nur punktuell und nur zu Stosszeiten.
      Zudem wollen wir weder das eine noch das andere. Wir wollen ein Strassennetz das den Bürgern bestmöglich dient und nicht irgendeine Staustatistik schönt.
      Darum muss das Strassennetz aus den 50ern und 60ern an die Bevölkerungszahl der 2010er angepasst werden, mit Blick auf die Bevölkerungszahl der 2050er.
  • Franbon 31.07.2018 09:48
    Highlight Highlight Wir haben wirklich kluge Köpfe in der Regierung, welche eine wirklich effektive Lösung für das Volk sucht, in der niemand benachteiligt wird* ironieoff*

    So oder so kommen sie nicht drum rum, weitere Baustellen und Staus zu bringen, es muss eine Lösung her, die Möglichkeiten und finanziellen Mittel (Dank dem Volk) haben wir hier in Schweiz, man muss diese Mittel einfach überlegt investieren...
    So oder so werden sie sicherlich die Steuern erhöhen, egal was am Ende überhaupt umgesetzt wird...

    Wir haben es denoch gut in der schönen Heimat 😄, im Vergleich zu anderen Ländern auf der Welt 🤗

    Wird schon schief gehen 🤪
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.07.2018 09:06
    Highlight Highlight Die Lösung wäre eigentlich viel einfacher. Genügend 2 1/2 Zimmerwohnungen (für 1100.- inkl) in der Stadt bauen. Und viele Leute müssten nicht mehr Pendeln.
    Solange das Wohnen in der Stadt exorbitant teuer ist, wird nach wie vor gependelt.
    • atomschlaf 31.07.2018 10:03
      Highlight Highlight Wie kommst Du auf die lustige Idee, ein signifikanter Anteil der Pendler wolle in einer 2 1/2-Zi-Whg in der Stadt leben?
      Hast Du Deinen eigenen Wunsch extrapoliert?
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.07.2018 10:24
      Highlight Highlight @atomschlaf:

      Ja, ich bin signifikant ;-)
    • atomschlaf 31.07.2018 10:54
      Highlight Highlight 👍
  • dave1771 31.07.2018 08:26
    Highlight Highlight Einfach mal die A1 3-Spurig machen... reichste Land blabla Autobahnniveau aus den 60ern
    • atomschlaf 31.07.2018 10:05
      Highlight Highlight Es ist in der Tat ein Witz, dass wir zwischen den zwei wichtigsten Städten des Landes immer noch diese Minimal-Autobahn haben.

      So sieht das in den Niederlanden aus (wo der ÖV notabene auch gut ist.)
      User Image
  • Keewee 31.07.2018 07:54
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn das Nachtfahrverbot für Lastwagen fällt? Ist die einfachste und günstigste Lösung in meiner sicht.
    • Franbon 31.07.2018 09:29
      Highlight Highlight Lieber am Tag ein wenig reduzieren, dafür mehr in der Nacht fahren....für mich als Autofahrerin wäre es Ideal, denn die LKWs machen einen grossen Teil des Verkehrs aus...nur wäre es für die LKW Fahrer nicht unbedingt fair...egal wie man es macht , es ist wird immer benachteiligte geben....
    • zettie94 31.07.2018 10:39
      Highlight Highlight Ohne Nachtfahrverbot würden am Tag nicht weniger LKW fahren - es würden einfach die Verkehre, welche heute auf der Schiene im Nachtsprung abgewickelt werden AUCH noch auf die Strasse abwandern.
      Ich hege grosse Hoffnungen an Cargo Sous-Terrain, das sollte im Mittelland einige Entlastung bringen.
  • dracului 31.07.2018 07:26
    Highlight Highlight Mobility Pricing ist keine „Lösung“, weil der Autofahrer, ohne jede Mehrleistung, einfach mehr zur Kasse gebeten wird. Wer Zug fährt weiss zudem, dass die „Verlagerung“ keine Lösung ist, weil das dichteste Eisenbahnnetz der Welt ebenfalls im Stossverkehr überlastet ist.
    Aus meiner Sicht gilt es moderne Arbeitsformen zu fördern: Coworking Gebäude, Home Office, Video-Konferenzen, Azyklisches Reisen. 60% der Bevölkerung könnte, gemäss ETH-Studie, so arbeiten. Jobs in (zahlbarer) Wohnnähe zu fördern, würde ebenfalls helfen. Es ist überfällig, dass wir den Strukturwandel gesamtheitlich (!) lösen.
    • zettie94 31.07.2018 10:40
      Highlight Highlight Mobility Pricing müsste auf der Strasse UND der Schiene eingeführt werden. Siehe GB, da kosten die Bahnbillette in der HVZ auch mehr und niemand jammert darüber.
    • Masche 31.07.2018 12:30
      Highlight Highlight @zettie94: Ist auch in der Schweiz schon so, nur umgekehrt. Da sind die Billetpreise standardmässig schon hoch. Dafür gibt es in den Randzeiten die Sparbillete. Ich profitiere regelmässig von Rabatten bis über 50%.
  • Göschene-Eirolo 31.07.2018 06:55
    Highlight Highlight Bei keinem anderen Thema tritt man so vielen auf den Schlips, wie bei der heiligen Kuh Auto. Schweden macht es vor: es gilt das Verursacher-Prinzip. Wir kennen es vom Kehrrichtsack: wer viel Abfall produziert, bezahlt mehr. Die einen finden Road-Pricing unsozial, die anderen schieben den Stau der Migration in die Schuhe. 14 Kilometer Stau am Gotthard. Alles Migranten? Wer einen weiten Arbeitsweg mit der Bahn zurücklegen muss, bezahlt schliesslich fürs Billett auch mehr. Weniger Stau führt nur übers Portemonnaie!
    • kafifertig 31.07.2018 09:28
      Highlight Highlight Das könnte nicht in Deinem Sinne enden.
      Denn wer zahlt befiehlt.
    • Hinkypunk 31.07.2018 13:34
      Highlight Highlight Wenn man mehr fährt bezahöt man heute schon mehr weil man dann automatisch mehr besteuerten Treibstoff braucht.
    • R. Peter 31.07.2018 23:53
      Highlight Highlight Wartung und Amortisation des Fahrzeugs nicht zu vergessen.
  • Schneider Alex 31.07.2018 06:11
    Highlight Highlight Staustunden nehmen zu: Standortmarkt spielen lassen!
    Der Stau soll nicht durch einen Kapazitätsausbau der Strassen bekämpft werden. Die Autofahrer und die Wirtschaft müssen sich an die knappen Verkehrskapazitäten anpassen durch eine Standort- und/oder Zeitverlagerung ihrer Aktivitäten. Nur mit noch mehr Staustunden können wir die Hintersten und Letzten davon überzeugen, dass es so mit der masslosen Zuwanderung und Mobilität nicht weiter gehen kann.
    • _kokolorix 31.07.2018 08:43
      Highlight Highlight Die 'masslose Zuwanderung' geschieht in erster Linie weil die schweizer Wirtschaft mehr in die Auslandrekrutierung investiert als in die Ausbildung, und weil sich in diversen Branchen so tiefe Löhne etabliert haben, dass man davon hier nicht leben kann. Diesen Mechanismus mit nichts tun zu bekämpfen ist die letzten 30 Jahre gescheitert und es wird auch die nächsten 100 Jahre nicht besser laufen
  • Miikee 31.07.2018 02:46
    Highlight Highlight «Wenn es teurer wird, zu Stosszeiten auf der Autobahn zu fahren, werden sich viele überlegen, ob sie nicht doch auf Randzeiten ausweichen können.»

    Und jeder der fixe Arbeitszeit hat wird einfach mal bestraft. Nicht das es mich stört, ich kann arbeiten, wann ich will. Es trifft tendenziell wieder mal die ärmeren.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.07.2018 08:42
      Highlight Highlight Die Aussage ist falsch. es müsste heissen: «Wenn es teurer wird, zu Stosszeiten auf der Autobahn zu fahren, werden sich viele überlegen, durch die Dörfer und Quartiere zu fahren.»

      Die Frage ist, wollen wir das, oder doch lieber die Autos zurück auf die Autobahn.
  • DocM 31.07.2018 01:55
    Highlight Highlight Wiederholung, da offenbar falsche Taste.... Gotthard 90 Min. aufgrund erhöhtem Verkehr (Ferien); Zürich Nord, 15 Min aufgrund dito (ohne Ferien), Oensingen 10 Min. wegen dito etc. etc. unter dem Strich: Wir in der Schweiz haben auch Stau...... in anderen Ländern wird dies gar nicht publiziert, da zu klein und wir sprechen bereits über zweistöckige Autobahnen.... schliiifts no?? Oder einfach #mirau damit wir ein globales Feeling haben......
  • DocM 31.07.2018 01:48
    Highlight Highlight Haben wir Schweizer ein Stauproblem oder ist es vielmehr ein #wirhabenteilweisestau Thema? Schaue ich in die kleine Welt, das Universum hat nix, das Sonnensystem dito, die Welt auch, vereinzelte Staumeldungen in diversen Grossstädten....vor dem Gotthard 90 Min. wegen xyz; Zürich West
  • Domino 31.07.2018 00:52
    Highlight Highlight Was wäre mit der Option doppelt so viele Ein- und Ausfahrten auf der Autobahn? Z. B. alle 5km anstatt wie heute alle 10km.
    Oder Sonderspuren für Autos mit mehr als einer Person? Okay, wir haben meistens nur 2 Spuren, aber das Ausland schafft das ja auch...

    Die Ausbaustufe der Autobahnen ist ca 1980 stehengeblieben und jetzt haben wir 2018.
    • Fabio74 31.07.2018 06:29
      Highlight Highlight Weeniger statt mehr Ausfahrten.
  • de_spy 30.07.2018 23:59
    Highlight Highlight Meine Güte... zwischen zB Züri und Bern gehört eine durchgängig 3-spurige Fahrbahn hin. Punkt. In jedem anderen Land rund um die CH wäre dies zwischen zwei solcher Städte/Ballungsräume auch der Fall. Die ganzen Vorschläge pendeln nur zwischen Augenverschliessen und Aufschieben. Hallo, die Statistik eingangs des Artikels spricht doch alle Bände!
    • Nelson Muntz 31.07.2018 08:35
      Highlight Highlight Das Problem ist, das bei dreispurigen Autobahnen gefühlte 90% in der Mitte kleben bleiben. Und da sie dort kaum 120 fahren wird aus der dreispurigen Autobahn wieder eine zweispurige.
    • Leider Geil 01.08.2018 00:25
      Highlight Highlight @Nelson, wenn man endlich rechts vorbeifahren kann, wo ist das Problem?
    • Die Redaktion 01.08.2018 10:41
      Highlight Highlight @Leider Geil

      Schon einmal auf die rechte Spur gewechselt, wenn dort ständig welche überholen?
  • geissenpetrov 30.07.2018 23:58
    Highlight Highlight Wie wär's mit Reduktion der Arbeitszeit auf eine 30 Stunden die Woche, bei gleichzeitigem Personal- und Lohnausgleich?

    http://www2.alternative-wirtschaftspolitik.de/uploads/m0612.pdf

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    • kafifertig 31.07.2018 09:53
      Highlight Highlight Gegenvorschlag:

      Die Zeit, die für den Arbeitsweg benötigt wird, zählt als Arbeitszeit.

      Ruckzuck, würden die Arbeitgeber Heimarbeitsplätze fördern und gar Wohnungen in der Nähe für ihre Mitarbeiter kaufen und bauen.
    • Thisguy 31.07.2018 12:44
      Highlight Highlight @kafifertig Du bist mein Held/in!
    • rauchzeichen 31.07.2018 14:51
      Highlight Highlight aber kafi, das kannst du den armen arbeitgebern doch nicht antun. die arme wirtschaft muss doch sparen, damit die profite steigen und man damit.. äähm... was auch immer die damit tun. als arbeitnehmer sieht man das ja nicht so genau. 🤷🏻‍♂️

      sarkasmus beiseite, es wäre längst überfällig. nur glaub ich nicht daran, dass die schweizer mehrheit das will. heute sind immer noch zu viele traditionalisten und/oder stockkonservativ. gerade in jenen positionen, die eine öffnung des geografischen arbeitsplatzes ermöglichen müssten.
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  • Kronrod 30.07.2018 23:46
    Highlight Highlight Wenn von einem Stau durchschnittlich 1000 Personen betroffen sind, dann bedeuten die 25’000 Staustunden 25 Millionen Stunden vertrödelte Lebenszeit. Das entspricht 50 vergäudeten Menschenleben an Lebenszeit, nur weil der Herr Soziologe nicht einsehen will, dass Verkehr ein echtes Bedürfnis ist und man mit mehr Strassen auch mehr davon befriedigen könnte.
    • rauchzeichen 31.07.2018 16:33
      Highlight Highlight der verkehr ist nicht das problem (und schon gar kein bedürfniss), er ist das symptom einer gesellschaft, die dauernd mobil sein kann. da liegt der hund vergraben. ein luxusproblem par excellence, dass eine verwöhnte gesellschaft nervt. weil sie mühe hat den takt zu halten, den sie sich selbst vorgegeben hat. nun kann man strassen bauen und dem takt nachrennen, oder den arbeitsmarkt so umgestalten, dass man einen neuen, langsameren und gestaffelterem takt hat. alle bedingungen dafür sind da, bis auf etwas mehr offenheit für neues. aber das war noch nie des schweizers stärke...
  • Geo1 30.07.2018 23:39
    Highlight Highlight Die vorgestellten Lösungsansätze sind allesamt reine Symptombekämpfung. Das eigentliche Problem ist, dass immer mehr Arbeitnehmer immer weiter von ihrem Arbeitsort entfernt wohnen. Statt diesen Unsinn mit steuerlichen Abzügen fürs Pendeln auch noch zu fördern, sollte die öffentliche Hand gezielt Anreize schaffen, um die Arbeitswege zu reduzieren. Etwa mit der Förderung von Home Office, Anreizen für die Schaffung von Arbeitsplätzen ausserhalb der grossen Zentren oder mehr bezahlbaren Wohnungen in den Städten.
    • kafifertig 31.07.2018 09:57
      Highlight Highlight Die Pendlerpauschale hat keinen Einfluss auf die Wahl von Wohn- und Arbeitsort.
      Der Wohnort ist dort, wo man sich eine Wohnung leisten kann. Der Arbeitsort ist dort, wo man eine Arbeitsstelle findet.
      Meist ist es so, dass dort wo man eine Arbeitsstelle findet, die Wohnungen unbezahlbar sind mit dem Gehalt, das man dort kriegt.
      Am Ende profitieren eigentlich nur die Arbeitgeber in Form von billigeren Arbeitskräften.
      Darum mein Vorschlag:
      Arbeitswegzeit sollte als gewöhnliche Arbeitszeit gelten.
  • Illyria & Helvetia 30.07.2018 23:33
    Highlight Highlight Wow, bei Alternative 2 spart man satte 26 Sekunden!!! 😂
    • Adam Gretener (1) 31.07.2018 11:47
      Highlight Highlight Ja, das sind ca. 2 Kilometer Vorsprung bei einer Stunde Fahrtzeit. Pro Auto. Und dann mal hochrechnen. 50'000 Autos mal 2 Km Vorsprung sind bereits insgesamt 100'000 Kilometer. Und das bei nur einer Fahrt täglich. Und diese 100'000 Kilometer mal auf die Jahresarbeitszeit in Tagen, sagen wir mal 250. Soll ich weiter vorrechnen? Und dann noch auf die ganze Schweiz hochrechnen?
  • Scooby doo 30.07.2018 23:22
    Highlight Highlight Ich befürworte ganz klar das mobility pricing. Die pendler von heute sind verwöhnt, die meisten sitzen alleine in ihrem Auto und fahren zur Arbeit. Es sind aber nicht nur die Pendler schuld an der misere. Ein Dorfladen hat charakter, ist eine lebenswichtige stütze für ältere Menschen,die nicht mehr mit dem Auto fahren dürfen. Ein Dorfladen schafft Arbeitsplätze. Aber nein, man baut riesige Einkaufszentren, mit coop,migros etc und nimmt den Dorfläden die Einnahmen zum Überleben! Mehr Dorfläden ergibt meines errachtens weniger Verkehr in das grosse Einkaufscenter in den Ballungsgebieten
    • kafifertig 31.07.2018 09:59
      Highlight Highlight Keiner meiner Arbeitskollegen könnte mit mir fahren. Und ich mit keinem meiner Arbeitskollegen. Die Routen sind komplett verschieden.
      So geht es fast allen Arbeitnehmern.
    • zettie94 31.07.2018 10:48
      Highlight Highlight @kafifertig: Du musst ja auch nicht mit einem DEINER Arbeitskollegen fahren. Irgendwer aus deinem Ort arbeitet aber sicher irgendwo im gleichen Ort wie du. Man muss nur die richtigen Personen irgendwie zusammenbringen.
    • kafifertig 31.07.2018 16:20
      Highlight Highlight @zettie94
      Nein, keiner aus meinem Dorf arbeitet dort, wo ich arbeite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 30.07.2018 23:19
    Highlight Highlight Was bin ich doch leicht zu Begeistern:

    Verkehrsex-perte


    Jetzt zum Thema. Geschwindigkeit drosseln und Benzinpreis erhöhen.

    Zum Thema Stau noch folgendes:
    Play Icon
    • kafifertig 31.07.2018 10:07
      Highlight Highlight Den Benzinpreis zu erhöhen, macht das nur das Autofahren teurer, aber ganz bestimmt nicht weniger.
      Die Geschwindigkeit zu drosseln, macht die Reisedauer länger. Man steht weniger lang im Stau, dafür ist man länger unterwegs.
      Das Video erklärt gut, wie es zu Schwingungen im Verkehrsfluss kommt. Aber es lässt die Hauptursache aus: eine zu hohe Verkehrsdichte. Alle genannten Probleme verschwinden, wenn die Verkehrsdichte tief genug ist. Das heisst, man muss genug Strasse für die gegebene Zahl Autos haben, um Stau zu vermeiden.
    • James McNew 31.07.2018 10:08
      Highlight Highlight 👍
    • Die Redaktion 31.07.2018 10:29
      Highlight Highlight @kafifertig

      Man muss ja auch nur zu Stosszeiten die Geschwindigkeit drosseln, aber dann massiv.

      Öffentliche Verkehrsmittel werden schlagartig attraktiver wenn man als Privatperson 5 Franken pro Liter zahlen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 30.07.2018 23:02
    Highlight Highlight Weitere Idee: Handelbare Vouchers. Jede und jeder erhält das Recht z.B. auf 10‘000 km pro Jahr. Wer weniger braucht, kann sie verkaufen oder behalten, wer mehr braucht, muss sie ersteigern. Die Preise dann noch mit dem Schadstoffausstoss korrelieren: Dickschiffe bzw. Schluckspechtr sollten teurer sein. Statt mehr Strassen mehr ÖV!
    • Nelson Muntz 31.07.2018 08:42
      Highlight Highlight Mehr ÖV zu noch höheren Preisen?
    • kafifertig 31.07.2018 10:11
      Highlight Highlight Mehr ÖV heisst eine Verschlechterung der Mobilität. Das ist volkswirtschaftlich sehr teuer und nicht begrüssenswert.
      Der ÖV wird immer weniger effizient sein hinsichtlich Flexibilität der Routen und der Dauer der Reisezeit. Ausser der ÖV besteht aus autonomen Autos.
      Es gibt einfach nichts besseres als Strassen, ausser Luftfahrtwege, d. h. fliegender Individualverkehr.
    • Die Redaktion 31.07.2018 10:31
      Highlight Highlight @kafifertig

      Es ist ja nicht so, dass Postautos auf Schienen fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flv 30.07.2018 22:42
    Highlight Highlight Man könnte auch Roller und Töffs in den Städten fördern indem man z.B. ausreichend Parkflächen zur Verfügung stellen würde. Oder das Rechtsvorbeifahren erlauben würde. Oder Busspuren für sie freigeben würde...

    Wieso werden die eigentlich so stiefmütterlich behandelt? Der Kapazitätsgewinn (gerade auch bei den Parkflächen) wäre enorm.
    • Leider Geil 01.08.2018 00:48
      Highlight Highlight Weil kaum einer hier Roller/Töff/Velo fährt wenn es regnet oder gar scheit,also gefühlte 90% im Jahr (ok, mit ausnahmen)? Und bei dieser Hitze momentan ist es in adäquater Kleidung auch keinen Spass im eigenen Saft auf dem Töff zu schmoren... Naja wers mag, aber ich mag Klimaanlage und Heizung meines Auto echt gerne. Und wenn ich sehe wie viele hier schlecht fahren mag ich auch das ganze Blech rundherum...
    • Mutzli 01.08.2018 03:40
      Highlight Highlight Also wenns rein Stadtintern ist, sehe ich den Vorteil gegenüber (E-)Velos nicht wirklich. Fazu kommt, dass ich als jemand, der mal auf einer chirurgischen Abteilung im SPital gearbeitet hat, so gewisse Bedenken gegenüber massiv mehr Leuten auf Motorrädern habe.. ;-)
  • elgrey 30.07.2018 22:41
    Highlight Highlight Man könnte den Leuten auch das Autobahnfahren richtig beibringen, wird in der Fahrschule sowie an der Prüfung niemals ausreichend behandelt. Würde hauptsächlich in den Randzeiten den Verkehr wesentlich besser verteilen und den sogenanten Butterfly-Effekt minimieren. Wichtig wäre vor allem das sich die Fahrer/innen auch mit 120 wohl und sicher fühlen, ist leider bei vielen nicht der Fall und es wird dementsprechend gestresst, nicht vorhersehbar und hastig reagiert, was zum Teil in gefährlichen Situationen endet. Eigentlich schade weil die Ausbildung sonst sehr gut ist.
    • James McNew 31.07.2018 10:15
      Highlight Highlight 120 ist offenbar zu schnell für einen zu grossen Teil der Autofahrer und führt zu Stau. Die Lösung? 100 oder 80. dafür kein Stau und man ist schneller am Ziel. Zürich-Bern sind wieviel? Gut 100km? Mit 100 statt 120 also 10min länger in der Theorie. Praktisch ist man gar schneller, weil der Verkehr flüssiger läuft.
    • elgrey 31.07.2018 14:39
      Highlight Highlight 120 ist und sollte absolut machbar sein für jeden der ein Auto besitzt und wenn nicht sollte man den Fahrausweis entziehen. Wer nicht fähig ist auf der Autobahn nach Richtgeschwindigkeit zu fahren und LKWs zu überholen, dem ist es auch meist im 80er zu viel, sowie auch bei Kreuzungen und Kreisel, man könnte ja sagen sogar allgemein ist Ihnen der ganze Verkehr zu viel. Aber sich selbst eingestehen das man nicht gut fahren kann und das Auto stehen lassen? nein alle zu egoistisch, lieber beschweren Sie sich über „Drängler“ mit 60ig im 80er
      Prozentual sind deine 10min 15% als NEIN
    • Leider Geil 01.08.2018 00:58
      Highlight Highlight @James McNew das problem: Wenn 120 steht wird 105-110 gefahren, wenn 100 steht vielleicht 85-90, bei 80 noch 70-75 und bei 50 wird mit 40 geschlichen. Die Leute wissen nicht wie ein Tacho funktioniert und wenn Sie im 100 einen Blitzer sehen nochmals von 85-90 auf 75-80 runterbremsen oder bei 50 von 40 auf 30 runter, sicher ist schliesslich sicher.
  • flv 30.07.2018 22:34
    Highlight Highlight Autobahnkapazitäten zu erhöhen ist ja vergleichsweise einfach (siehe die Beispiele). Bedenken muss man aber, dass die zusätzlichen Autos auf der Bahn auch wieder mal runter müssen. Das heisst, die Ausfahrten werden verstopft. Bzw. das ist bereits heute wohl schon eine der häufigsten Stauursachen...
    • kafifertig 31.07.2018 10:13
      Highlight Highlight Es versteht sich von alleine, dass ausreichend leistungsfähige Aus- und Einfahrten Bestandteil der Autobahnkapazität sind.
  • Hierundjetzt 30.07.2018 22:20
    Highlight Highlight Kein einziger Vorschlag von Ohnmacht löst auch nur im Ansatz das Problem im Limmattal. Keines. Mobility Pricing, Autonomes Fahren etc pipao sind einfach mal lustige 2018 Schlagworte.

    ÖV am HB Zürich ausbauen? Aha. Und wie Bitte? Mal ebenso einen 4. Tiefbahnhof bauen? Klaaar. Der Taktfahrplan am HB ist bereits der dichteste der Welt. Und nein Tokyo Central Station hat separate U-Bahn, S-Bahn und Fernverkehrslevel. Der HB nicht, da ist alles kunterbunt gemischt.

    Ohnmacht "vergisst" per Zufall das wir ein stetiges Bevölkerungswachstum haben und Stau Volkswirtschaftlich extrem schädlich ist.
  • julian12 30.07.2018 22:15
    Highlight Highlight Uns geht es noch ganz gut. Die haben Probleme: https://www.sueddeutsche.de/auto/verkehrschaos-in-so-paulo-der-albtraum-1.1938019
  • Jimmy :D 30.07.2018 22:08
    Highlight Highlight Autofahrer empfiehlt man üblicherweise, die Hälfte des Tachos als Abstand zum vorderen Auto zu haben.

    Ist eine sehr unpraktische Lösung für den Abstand. Korrekt ist immer 2s Abstand zu haben, aber wer schon mal auf der Autobahn war, weis wie viele Autos einen solchen Abstand haben.
    • walsi 31.07.2018 08:54
      Highlight Highlight 2 Sek sind bei 120Km/h 66 Meter bei 80Km/h sind es 44 Meter. So schlecht ist die Regel halber Tachoabstand wohl nicht. ; -)
    • kafifertig 31.07.2018 10:24
      Highlight Highlight Probe auf's Exempel.
      Halber Tachoabstand bei 120 Km/h: 60 m
      Zurückgelegte Strecke bei 120 Km/h nach zwei Sekunden: 66.6 m

      Die Zweisekundenregel ist besser.
      Weil auf zwei Sekunden zu zählen einfacher und zuverlässiger geht ("einundzwandig, zweiundzwandig"), als die Strecke zum Vordermann in Metern zu schätzen.

      Gemäss Bundesgericht darf jemandem, der bei 100 Km/h nur 25 Meter Abstand hielt (= 1.1 Sek.) und deswegen einen Auffahrunfall verursachte, höchstens mit einem Monat Ausweisentzug bestraft werden (Urteil 1C_424/2012 vom 15.1.13).
  • zettie94 30.07.2018 22:04
    Highlight Highlight Ein Dozent von mir pflegte immer zu sagen: "Wir haben kein Kapazitätsproblem, wir haben ein Auslastungsproblem".
    Und damit hat er Recht - wieso sitzen in einem Auto im Berufsverkehr durchschnittlich gerade mal 1.2 Personen, wenn es doch 5 Plätze hätte? Schon wenn die Auslastung auf 1.5 Personen gesteigert werden könnte, dann hätten wir keinen Stau mehr.
    Die Lösung heisst nicht "mehr Beton", sondern "mehr Fahrgemeinschaften"!
    • kafifertig 31.07.2018 10:27
      Highlight Highlight Weil diese Milchbüchleinrechnung in der Realität ganz einfach nicht funktioniert.
      Die Routen und Fahrzeiten sind einfach zu individuell.
      Würde man Leute unterwegs einladen und ausladen müssen, dann würde dies direkt Stau, bzw. langen Wartezeiten und Zeit versäumende Umwege nach sich ziehen. D. h. es gäbe vielleicht wenige Stau auf den Strassen, aber es würde deswegen nicht weniger Zeit versäumt.
  • Theor 30.07.2018 22:02
    Highlight Highlight Bin eigentlich ein grosser Fan von ÖV - aber oftmals gibts elende Probleme dabei. Da rede ich nicht nur von den Verspätungen wo man den Anschlusszug verpasst. Letzte Woche beispielsweise musste ich wieder in einen überfüllten Wagen einsteigen wo die Klimaanlage kaputt war. Und das im Anzug. Das weisse Hemd war im Eimer und der Tag auch.

    Ein eher kleineres, aber ebenfalls illustres Beispiel: Mein typischer Morgenzug hat eine defekte Toilette, welche seit etwa 2 Monaten einfach als defekt zugeklebt ist.

    Die SBB scheint sich nicht wirklich um die Behebungen der Mängel zu kümmern.
    • julian12 30.07.2018 22:28
      Highlight Highlight Ich vermute das liegt daran, dass die SBB immer mehr Geld bei der Wartung spart: Weil alles immer billiger und noch günstiger sein muss. Die Schuld glaube ich liegt beim Konsument. Die Billetpreise dürfen nicht steigen, aber der Service muss immer top sein. Das geht einfach nicht auf.
    • Nore9 31.07.2018 00:13
      Highlight Highlight Ein Zug ist in der Regel nicht zwei Monate am Stück auf der gleichen Strecke unterwegs.
    • Chrigu91 31.07.2018 00:57
      Highlight Highlight Jammern auf hohem Niveau sage ich da mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 30.07.2018 21:56
    Highlight Highlight ich hätte da noch einen vorschlag dass weniger menschen pendeln müssen. schmeisst doch mal alle banken, versicherungen und sonstigen riesigen büroaparate aus den städten raus. diese können doch problemlos in der agglo aufgebaut werden. der boden bzw die miete ist dort sicher auch günstiger.
    • Uslandschwiizer 30.07.2018 23:27
      Highlight Highlight Damit die Banker und Versicherungsangestellten die heute in der Stadt wohnen (da sie sich es leisten koennen) auch noch pendeln muessen? Toent nach mehrverkehr...
    • Chrigu91 31.07.2018 00:58
      Highlight Highlight Wir nehmen einfach die Schweiz und schieben sie wo anders hin ;)
    • kafifertig 31.07.2018 10:28
      Highlight Highlight Wie verbieten einfach die Arbeit. Dann muss auch keiner mehr pendeln.
  • Matti_St 30.07.2018 21:52
    Highlight Highlight 8. Steuerliche Vorteile, wenn der Arbeitnehmer vermehrt auf Home Office setzt. Damit würde der Verkehr nochmals weniger Pendler schlucken müssen. ÖV wie Strasser.
    • Hierundjetzt 30.07.2018 22:21
      Highlight Highlight Swisscom, UBS, SBB usw haben die Versuche bereits wieder abgebrochen, da der Mitarbeiteroutput während dem Home-Office Tag per Zufall immer in den Keller rauscht...
    • Patrik Hodel 30.07.2018 23:24
      Highlight Highlight Vielen Dank für diesen wohldurchdachten Vorschlag.
      Ohne diesen könnte man doch glatt meinen, in der Schweiz gäbe es noch anderes als nur Bürolisten...
    • Donald 31.07.2018 02:52
      Highlight Highlight Ah ja, liegt sicher am Arbeitnehmer...
  • Pasch 30.07.2018 21:44
    Highlight Highlight Und das sind die Vorschläge? Bei allen zukunftsträchtigen Technologien immer gaaanz vorne mit dabei, aber dann?? Ah ja immer bedarfsgerecht anstatt zukunftsorientiert! Als ob man unter Affen lebt die versuchen eine Kokosnuss mit einer Laserkanone zu knacken, mit dem Griff!
  • zugizz 30.07.2018 21:37
    Highlight Highlight Rechts vorbeifahren würde die Kapazität auch schon merklich erhöhen
    • julian12 30.07.2018 22:15
      Highlight Highlight Absolut!
    • Chrigu91 31.07.2018 12:40
      Highlight Highlight Sag's nicht. Diese notorischen Linksfahrer gehen mir sowas von auf die Nerven
  • 2sel 30.07.2018 21:37
    Highlight Highlight Alternatve 8:
    Das Nachtfahrverbot für Lastwagen lockern oder ganz aufheben dafür ein striktes Überholverbot für Lastwagen von 6 -21 Uhr...
    • Posersalami 30.07.2018 22:18
      Highlight Highlight Geh mal nach Deutschland, und dann kommt wieder her uns sag nochmal deutlich, dass du diese Zustände auf den Strassen mit den LKWs willst.
    • julian12 30.07.2018 22:34
      Highlight Highlight Geht nicht. Die Lärmschutzverordnung steht an oberster Stelle. Alle konstruktiven Vorschläge, die das Wort "Nacht" und "Verkehr" beinhalten, sind sofern ich das verstehe, chancenlos. Siehe Verkehrskonzept der Stadt Zürich: https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/verkehr/verkehrskonzepte.html
    • Sir_Nik 30.07.2018 22:45
      Highlight Highlight Mit dem ersten Teil bin ich einverstanden, der zweite bringt nichts...

      Überall wird propagiert 80 sei am idealsten, aber dann LKW Überholverbot einführen wollen. Obwohl dann doch alle 80 fahren hinter dem LKW der überholt 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Stanger 30.07.2018 21:32
    Highlight Highlight Das ist von einem ziemlich hohen Ross gesagt, dass sich beim Mobility Pricing die Leute überlegen werden, eher zu Randzeiten zu fahren. Denn das läuft letztlich darauf hinaus, dass jene Leute, die aufgrund fixen Arbeitszeiten oder ihrer Verpflichtungen zuhause gezwungen sind, während Stosszeiten zu fahren, mehr fürs Autofahren bezahlen müssen. Und das sind in der Regel gerade nicht diejenigen, die am meisten verdienen. Aber beim bösen Auto hört halt bei den meisten "Verkersexperten" die Solidarität mit Wenigerverdienenden auf.
    • Donald 31.07.2018 02:58
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass fiede Leute kompetent sind, auch der "Verkehrsexperte" von der ZHAW, welcher oft in der Arena ist, vertritt genau die gleichen Standpunkte. Offenbar vergessen die aber, dass wir Mobilität brauchen.
    • zettie94 31.07.2018 11:09
      Highlight Highlight Die Wenigverdiener wären mit dem ÖV aber sowieso besser bedient, der kostet nämlich deutlich weniger als ein Auto, wenn man alles einrechnet...
  • Matti_St 30.07.2018 21:28
    Highlight Highlight Mobility Pricing
    Kann man machen. Ist der Kunde dann auch bereit ausserhalb der "normalen" Zeiten Handwerker zu empfangen? Oder den Preis zu zahlen?
    Können das Arbeitnehmer, die aufs Auto angewiesen sind, dann wieder als Spesen einziehen?
    • sambeat 30.07.2018 21:51
      Highlight Highlight Ich nehme an, die Blitzer haben ein Gegenargument? Lasst bitte hören!
    • Fabio74 30.07.2018 22:21
      Highlight Highlight HAndwerker werden dies auf den Kunden umschlagen. Das ist klar.
      Zweitens wohl vermutlich nicht.
      Man müsste da mal in Stockholm nachfragen wie es funktioniert
    • zettie94 30.07.2018 22:28
      Highlight Highlight Man könnte z. B. gewerbliche Fahrzeuge während der Arbeit davon befreien.
      Mit dem Auto während der Stosszeit zur Arbeit fahren MUSS hier niemand, ausser er wohnt wirklich abgelegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 30.07.2018 21:22
    Highlight Highlight Möchte Herr Ohnmacht eine Lanze für das Mobility Pricing brechen.

    Wiedereinmal wird unterschlagen, dass die meisten Menschen sich nicht aussuchen können wann sie zur Arbeit müssen. Grade auch die einkommensschwächere Hälfte.
    Das ist eine asoziale Idee.
    • Uslandschwiizer 30.07.2018 23:21
      Highlight Highlight Dieses Argument kommt immer wieder und wird trotzdem nicht wahrer. Der OeV in der Schweiz ist sehr gut ausgebaut, ich behaupte mal 90% koennten mit dem OeV zur Arbeit wenn sie wollten und muessten nicht im Stau stehen. Zudem ist das Auto, noch vor Stau-verlorenen-Stunden und mobilty pricing teurer, wenn man eine ehrliche Vollkostenrechnung macht (re Einkommensdchwaechere Haelfte, die sichs ja nicht aussuchen koennen). D.h. bei mobility pricing wuerde sich wohl mancher Pendler mit starren Arbeitszeiten aufraffen doch ueber den Tellerrand zu schauen und diesen OeV zu testen.
    • kobL 31.07.2018 08:25
      Highlight Highlight Tja dann wäre es doch sehr attraktiv Fahrgemeinschaften zu bilden um Geld zu sparen? Das Stauproblem haben wir ja auch nur, weil jeder alleine in der Karre zur Arbeit fährt. Das mobility pricing wird wohl so oder so kommen, wenn sich Elektroautos durchsetzen. Die brauchen ja bekanntlich kein Benzin / Diesel / Gas und zahlen somit auch keine Mineralölsteuern. Zudem ist Autofahren kein Menschenrecht, vor 50 Jahren konnte sich auch nicht jeder ein Auto leisten.
    • Sarkasmusdetektor 31.07.2018 11:13
      Highlight Highlight @aglio e olio: Du weisst nicht, was "eine Lanze brechen" bedeutet, oder? Es ist nämlich das Gegenteil von dem, was du da schreibst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rsg3200 30.07.2018 21:11
    Highlight Highlight Gerade mit den aufkommen von autonomen Fahrzeugen wird der motorisierte Individualverkehr eher noch ansteigen. Ich nehme an, dass es einige Personen geben würde, die dann vom Zug auf das Auto umsteigen würden, da dann die Zeit im Auto auch produktiv genutzt werden kann - ich zähle mich da auch dazu.
    Sobald die Level 4 Autonomie da ist und funktioniert, wird das mittelfristig zu einem Anstieg des Verkehrs führen.
    Variable Tempolimiten und die (periodische) Nutzung des Pannenstreifens finde ich sehr sinnvoll. HOV Lanes; nicht sicher - das funktioniert bei sehr grossen Autobahnen, aber bei uns?
    • Astrogator 30.07.2018 21:59
      Highlight Highlight Der Gedanke mit der automatisiering konsequent zu Ende gedacht führt aber zur Abschaffung des privaten Autos. Autos als ÖV System, man bestellt sich seine Fahrt per App, ein Auto kommt auf Zeit und am Ziel fährt es zum nächsten "Kunden". Massiv weniger Autos und Platzbedarf für Parkplätze und Garagen.
    • Posersalami 30.07.2018 22:22
      Highlight Highlight Für sehr viele Menschen ist das Auto mehr als nur ein Mittel zur Fortbewegung.

      Sehr viele Menschen haben Auto aus anderen Gründen. Das ist der vielleicht durch-emotionalisierteste Markt, den es gibt. Sehr viele werden niemals freiwillig kein Auto mehr haben.

      Mal ganz abgesehen davon, dass man seine Gewohnheiten ändern müsste. Vergiss es.
    • Charlie Brown 30.07.2018 23:15
      Highlight Highlight @Astrogator: Der Stau kommt aber nicht von den parkierten Autos. Und ob privat oder in Besitz eines Mobilitätsanbieters: Es wird zu mehr fahrenden Autos führen, wie das @rsg3200 imho richtig erkennt.
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  • Scaros_2 30.07.2018 21:07
    Highlight Highlight Wieso ist öv immer ein Per Se ersatz für das Auto - Das ist es nicht. Nein. Für euch elitären stadtmenschen vielleicht aber thats it. Und selbst da gibt es etliche die ein Auto brauchen.
    • kettcar #lina4weindoch 30.07.2018 21:57
      Highlight Highlight ‚Ah, ein Stadtmensch!‘

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    • zettie94 30.07.2018 22:00
      Highlight Highlight Auch wenn man in der Agglo lebt (der Grossteil der Schweizer Bevölkerung!), kann man ohne Probleme auf ein Privatauto verzichten. Und die meisten Fahrzeuge, die heute unterwegs sind, sind Privatautos...
    • Beggride 30.07.2018 22:11
      Highlight Highlight Wenn man sich möglichst wenig bewegen will, stimmt deine Aussage... Nein, aber ich finde nur schon wenn es nicht ganz ein Kaff ist, ist der ÖV (sofern man nicht einen total unverträglich längeren Abreitsweg hat) zumindest fürs Pendeln durchaus eineAlternative.
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  • salamandre 30.07.2018 21:06
    Highlight Highlight Es gibt ja gar keine Randzeiten mehr.
    Nebst zweites Loch am Gotthard Viertes am Baregg, der doppelstöckigen Autobahn, könnt ihr zur selben Zeit noch mit dem Ausbau der Schienenkpazität beginnen. Und wenn ihr dann endlich mit alledem fertig seit feststellen, dass es leider immer noch nicht reicht. Burojobs gehöhren so weit wie möglich nach Hause. Für den Rest Swissmetro oder ähnliches. somit könnt ihr den Rest belassen wie er ist.
    • Donald 31.07.2018 03:05
      Highlight Highlight Bürojobs kommen aktuell wieder ins Büro und zwar so, dass man im Team arbeiten kann. Daher alle zur gleichen Zeit. Der Home Office Trend scheint schon vorbei zu sein.
  • itsnoton 30.07.2018 21:06
    Highlight Highlight "Wenn (...) der Pannenstreifen als weitere Spur freigegeben würde, hätte eine zweispurige Autobahn auf einmal um einen Drittel mehr Kapazität." Rechne! ;-)
    • Fabio74 30.07.2018 21:29
      Highlight Highlight stimmt. Aber der Pannenstreifen hat eine Funktion
    • maricana 30.07.2018 21:47
      Highlight Highlight @itsnoton: Autobahneinfahrten beanspruchen bereits den Pannenstreifen, bzw. in diesem Bereich gibt gar keinen Pannenstreifen. Bei Autobahnverzweigungen erübrigt sich diese Hypothese ohnehin.
    • julian12 30.07.2018 22:00
      Highlight Highlight Solange Menschen am Steuer sitzen, ist das definitiv nicht der Fall. Die Verhalten sich nämlich besonders in der Schweiz bei drei Spuren äusserst suboptimal. Die meisten sind nämlich Neutral und fahren in der Mitte. Und alle anderen unabhängig wie langsam fahren links.
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  • Ökonometriker 30.07.2018 20:56
    Highlight Highlight Die Argumentation, dass bessere Infrastruktur zu mehr Mobilität führt, ist zwar richtig - aber sehr engstirnig. Fortschritt besteht ja genau darin, dass menschliche Bedürfnisse besser befriedigt werden. Und Mobilität ist ein starkes Bedürfnis.

    Es gäbe sinnvolle Alternativen. Beispielsweise mehr Home Office, auf freiwilliger Basis für die Arbeitnehmer. Hier müsste die Anreizstruktur für Arbeitgeber angepasst werdenm denn derzeit sind die Anreize für Home Office zu schwach und viele AG verbieten es. Auch so könnte der Komfort erhöht werden - und gleichzeitig Ressourcen gespart.
    • Genital Motors 30.07.2018 21:40
      Highlight Highlight Home office ist aucj nur bedingt einsetzbar und sehr branchenabhängig.
    • julian12 30.07.2018 22:02
      Highlight Highlight HomeOffice fördert auch die sozialen Beziehungen zwischen den Arbeitskollegen. Ist doch Traumhaft als Single die ganze Woche alleine in der Wohnung zu sitzen.
    • Astrogator 30.07.2018 22:04
      Highlight Highlight Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt. Meine letzter Arbeitgeber lehnte Homeoffice strikt ab weil der direkte Kontakt zu Kollegen (Softwareentwicklung und Forschung) unabdingbar sei. Der Widerspruch zum Fakt, dass über die Hälfte unserer Meetings sowieso per Telefon- oder Videokonferenz abgehalten wurden weil wir Niederlassungen rund um den Globus ausser Arktis und Antarktis hatten wurde nie aufgelöst.
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  • Dominic Marc Morgenthaler 30.07.2018 20:54
    Highlight Highlight
    Slideshow Skurrile Strassenverkehrsregeln dieser Welt 7 find' ich ja ganz Witzig: "In Zypern muss man beide Hände am Steuer haben wenn man fährt, man darf also nicht Essen(...)" echt jetzt? Man sollte vielleicht auch nicht essen während dem Fahren!

    Man stelle sich vor, da fährt so ein 40tönner, der mit einer hochexplosiven Flüssigkeit gefüllt ist auf der Autobahn an dir vorbei und der Fahrer isst gerade im Schneidersitz sein Sushi!

    • derEchteElch 31.07.2018 00:18
      Highlight Highlight Muss man in der Schweiz (eigentlich) auch. Nur um es mal so zu erwähnen... hähäm.. 👮🏻‍♂️
  • julian12 30.07.2018 20:53
    Highlight Highlight Bei diesen Lösungen werden all diejenigen vergessen, die auf ein Fahrzeug angewiesen sind: Handwerker, Lieferanten, usw. Die haben keine Wahl. Die können nämlich ihre schweren Werkzeuge oder die 10 Tonnen Tomaten nicht in den Rucksack packen und ins ÖV steigen. Aber es sind die Leidtragenden, die im täglich immer länger Stau stehen, weil sich Herr und Frau X zu schade sind in einen Bus zu steigen. Dazu muss man sich noch mit Bewilligungen herumschlagen und hohe Gebühren zahlen. Die einzige Hoffnung sind technische Innovationen. Den die Politik hat versagt.
    • Uslandschwiizer 30.07.2018 23:09
      Highlight Highlight Den Handwerkern, Lieferanten und alle die wirklich auf ein Auto angwiesen sind wuerde mobility pricing helfen. Alle Handwerker etc koennen dies fuer sie Kostenneutral dem Kunden verrechnen und wuerden viel weniger im Stau stehen, da bei manchen Pendlern dann ein Licht aufgehen wuerde.
    • julian12 31.07.2018 09:20
      Highlight Highlight Vielleicht im "Luxus-Bozen-Kunden" segment. Aber in den neuen Dumping Preisen Dienstleistungen (Glasfaser zum Beispiel) sieht es schlecht aus.
  • Christian Mueller (1) 30.07.2018 20:53
    Highlight Highlight und noch eine Idee: man muss da steuern bezahlen, wo man arbeitet. dann lohnt es sich nicht mehr in steuergünstige kantone auszuweichen und sich das sein EFH zu bauen. noch eine Idee: Finanzausgleich abschaffen, dann senken ländliche Kantone nicht mehr ihre Steuern, um den Städtischen die Steuerzahlenden streitig zu machen, damit sie mit den Geldern des NFA auch noch ihre Steuern unter die der Städte senken können.
    • julian12 30.07.2018 22:06
      Highlight Highlight Das Verursacht doch nur soziale Ungleichheit und Unzufriedenheit. Und die SVP behauptet dann sicher wieder die Flüchtlinge seien am allen elend schuld.
    • Fabio74 30.07.2018 22:27
      Highlight Highlight Wenn man den NFA abschafft, heisst dies Flucht in die Städte und die Aufgabe von Tälern, weil diese schlichtweg sich selber nicht finanzieren können. Und das heisst dann eine Anwachsen der Städte und weitere Speckgürtel drumrum.
      DEr NFA bemisst nicht die effektiven Steuern sondern das Potenzial, darum nützt Steuern auf Null senken nichts.
      Und dies heisst auch Abschaffung des Bundesstaates Schweiz, der auch mit der Solidarität aufgebaut wurde.
      Steuern zahlt man wo man wohnt. Dort nutzt man die Infrastruktur der Gemeinde. Das ist nach wie vor sinnvoll
    • MacB 30.07.2018 22:47
      Highlight Highlight Denk das mal fertig, bitte. Aargau wird geschlossen, zürich weiss nicht mehr wohin mit geld. Btw sind nfa empfänger steuerlich eigentlich immer über zürich und nicht drunter... stammtischgepolter!
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  • rocky90 30.07.2018 20:43
    Highlight Highlight Und selber fährt dieser Experte auch alleine Auto, zu denn Stosszeiten ;)

    Viel Stau gibt es auch nur, weil ein paar Autofahrer/in nicht fahren können. Gutes Beispiel ist Grauholz richtung Schönbühl. Wenn ich weiss, dass ich in Schönbühl raus muss, dann gehe ich schon früh genug auf die richtige Spur und wechsle nicht kurz vorher und verursache Stau! Auch die richtige Geschw. fahren und nicht langsamer (ausgenommen Lkw, ...) würde auch helfen gegen denn Stau ;)
    • c_meier 30.07.2018 23:22
      Highlight Highlight stimmt, sehr viele Autofahrer getrauen sich neben einer Lastwagenkolonne (und vorne freie Fahrt) nur auf Tempo 100-110 was natürlich das überholen gefühlt um eine Stunde verlängert und zu Elefantenrennen einlädt.
      kaum sind die Lastwagen weg wird beschleunigt auf 120.... 🙈
    • Chrigu91 31.07.2018 01:04
      Highlight Highlight Oder die "in der Mitte Schleicher" zwischen Schönbühl und Bern kann ich gar nicht leiden.
  • Troll Watson 30.07.2018 20:34
    Highlight Highlight Der hauptsächliche Verantwortliche für dieses Chaos sind unsere Ansprüche.
    Von klein auf wird uns eingetrichtert welchen Stellenwert es hat ein Auto zu besitzen. Kaum 18, Schon die Fahrprüfung gemacht, nötigenfalls zahlen die Eltern gerne den Rest. Dann auf zur Arbeit! Aber man steck ja im Stau. Der Grund? Verkehrsüberlastung. Und dann sieht man einfach wie eine einzelne Person eine ganze Karre beansprucht.
    Wir sind einfach zu eitel und zu verwöhnt um auf solche Dinge verzichten zu können.
    Ganz ehrlich, die wenigsten sind wirklich auf ein Auto angewiesen.
    • Genital Motors 30.07.2018 21:42
      Highlight Highlight Mhm.. klar sag das mal den KMU betrieben die im handwerklichen bereich arbeiten... oder schicht arbeitern. Sorry da gehts praktisch nicht ohne prüfung und auto.
    • zettie94 30.07.2018 22:11
      Highlight Highlight @Genital Motors: Wie viele Leute arbeiten denn Schicht? Der ganze Rest kann, sofern er nicht ganz ab von der Welt wohnt (und das sind die wenigsten), aufs (Privat-)Auto verzichten.
      Ich kenne sogar Leute, die Schicht arbeiten, und aufs Auto verzichten - die nehmen dann einfach bei jedem Wetter das Velo zur Arbeit.
    • Fabio74 30.07.2018 22:28
      Highlight Highlight @motors: Ich denke es geht nicht um HAndwerker sondern um die vielen anderen die es bequem finden im Auto zu fahren, obwohl es durchaus andere Möglichkeiten gibt.
      Es ist ja nicht alles nur schwarz oder weiss
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  • Johnny Marroni 30.07.2018 20:32
    Highlight Highlight Was soll das mit Zypern bei den skurrilen Verkehrsregeln? 🤔 Essen und Trinken ist auch bei uns verboten!
    • Tsunami90 30.07.2018 23:55
      Highlight Highlight Nein ist es nicht.
    • Chrigu91 31.07.2018 06:59
      Highlight Highlight Doch ist es
  • Einer Wie Alle 30.07.2018 20:31
    Highlight Highlight Zu Vorschlag 2: Tempo 60 hat insgesamt wieder weniger Kapazität als Tempo 80. Dies kann man ausrechnen. Der optimale Wert liegt etwa bei 80 km/h.
    Zu Vorschlag 3: Diesen erachte ich persönlich, als den besten.
    Zu Vorschlag 4: Pannenstreifen werden bereits heute teilweise umgenutzt. Auch sind Planungen im Gange die Ausfahrten zu verlängern, damit der Stau der Ausfahrt nicht mehr bis auf die Autobahn zurückgeht.
  • w'ever 30.07.2018 20:14
    Highlight Highlight ich sehe nur eins bei diesen sieben alternativen. kosten kosten kosten.
    dabei gibt es eigentlich nur einen grund für den mehrverkehr. aber wenn man diesen nennt ist man böser svp sympathisant
    • Fabio74 30.07.2018 21:31
      Highlight Highlight ja es gibt Gründe im Plural für den Mehrverkehr.
      Erhöhte Mobilität im Land. Die Schweizer reisen mehr, unternehmen mehr, fahren weiter zur Arbeit
      Die Zunahme ist überproportional zur Zuwanderung.
    • Ari Ton 30.07.2018 21:51
      Highlight Highlight ????
    • Charlie Brown 30.07.2018 22:00
      Highlight Highlight All die Flüchtlinge, die mit dem Boot über das Mittelmeer gekommen sind und den ganzen Tag faul in der Asylunterkunft liegen? Genau! Die verursachen den Stau auf der Autobahn!

      🙄
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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