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ARCHIV - ZUM THEMA UEBER DIE LOCKERUNG DER SANKTIONEN BEI VIA SiCURA AN DER FRUEHLINGSSESSION AM MONTAG, 28. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - ARCHIV - ZUM THEMA UEBER DAS UEBEREINKOMMEN ZU LUTVERSCHMUTZUNG AN DER FRUEHLINGSSESSION AM MONTAG, 28. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Un policier de la police cantonale vaudoise controle la vitesse d'une vehicule a l'aide d'un radar jumelle sur une route, mercredi 9 mars 2016, a Commugny dans le canton de Vaud. Comme chaque annee, la police cantonale vaudoise presente a la presse le bilan de l'annee 2015, en matiere de circulation routiere dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Ein Polizist misst die Geschwindigkeit (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Hier werden Schnellfahrer rund um die Uhr geblitzt

Die Wohler Regionalpolizei setzt als Pilotversuch eine halbstationäre Radaranlage ein. In Hilfikon hat es bereits einige Schnellfahrer erwischt.

Toni Widmer / az Aargauer Zeitung



«Mehrere Gemeinden haben in der Vergangenheit von uns gefordert, dass wir auf ihrem Gebiet vermehrt Radarkontrollen durchführen sollten und das vor allem auch nachts», begründet der Chef der Wohler Regionalpolizei, Marco Veil, einen Pilotversuch, der vor ein paar Tagen gestartet worden ist.

Weil der Repol jedoch die personellen Ressourcen für eine vermehrte Verkehrsüberwachung fehlen, hat sie eine sogenannte Semi-Anlage von einer Zürcher Firma angemietet. Eine Semi-Anlage ist ein Radargerät, das am Strassenrand aufgestellt werden kann, von dort aus selbstständig im 24-Stunden-Betrieb den Verkehr in beiden Richtungen überwacht und Schnellfahrer erfasst.

21 Verzeigungen in 48 Stunden

In Hilfikon hat diese Überwachung bereits zünftig «eingeschenkt»: «Dort sind innerhalb von 48 Stunden 21 Fahrzeuge erfasst worden, die innerorts schneller als 71 km/h unterwegs gewesen sind. Deren Lenker müssen mit einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft rechnen», erklärt Marco Veil.

Der Polizeichef wehrt sich vehement gegen das bei solchen Aktionen naturgemäss im Raum stehende Argument der Abzocke: «Es geht ganz klar um die Verkehrssicherheit. Das Messgerät wird weder versteckt noch getarnt, es steht für alle gut einsehbar präsent am Strassenrand», erklärt er.

Zudem sei es in Hilfikon wegen der besonderen Strassenverhältnisse (breite Fahrbahn, Gefälle in Richtung Villmergen) bewusst mit einer Toleranz von 10 km/h statt der üblichen 5 km/h eingestellt worden. «So sind von unserer Messung wirklich nur jene betroffen, die bewusst zu schnell fahren und nicht jene, die aus blosser Unachtsamkeit ein paar Kilometer zu viel auf dem Tacho haben.»

Ganze Woche im Einsatz

Am Montag und Dienstag wurde mit dem Gerät im 24-Stunden-Betrieb in Büttikon gemessen, bis zum nächsten Montag wird es noch in anderen Gemeinden (Dottikon, Anglikon) zum Einsatz kommen. In den Wochen 34 (August) und 42 (Oktober) wird die Repol das gleiche Gerät noch einmal für je eine Woche mieten und einsetzen. (aargauerzeitung.ch)

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 13.06.2018 10:36
    Highlight Highlight Jeder ist selber schuld, wenn der das Gaspedal zu stark drückt, Jammern ist nicht angesagt
  • bfm 13.06.2018 10:28
    Highlight Highlight Alle, die wegen Geschwindigkeitskontrollen loszuheulen beginnen und "Abzocke" schreien, verlangen ja nichts anderes, als dass in ihrem Fall das Gesetz nach ihrem Gusto und zu ihren Gunsten gebeugt werden soll. Und das sind in vielen Fällen dieselben, die nicht zwischen Mundraub (Cervelat in Berghütte gestohlen) und bewaffnetem Raubüberfall mit Geiselnahme zu unterscheiden bereit sind, die volle Härte des Gesetzes fordern und sich über "Kuschelrichter" beklagen, wenn nicht zumindest eine öffentliche Auspeitschung verhängt wird.
  • andrew1 13.06.2018 09:55
    Highlight Highlight Innerorts und 10 kmh toleranz. Da gibts wirklich nichts zu husten. 3 kmh toleranz auf autobahnen und ausserorts finde ich schon kleinlicher und nerviger.
  • Raphael Stein 13.06.2018 09:38
    Highlight Highlight Ich finde die kleinen LED Tafel vor Ortseinfahrten clever. Die zeigen mir wie schnell ich daher fahre, also kann ich reagieren.
    In Frankreich hängen die in fast allen Gemeinden.
    • bokl 13.06.2018 10:36
      Highlight Highlight @Raphael Stein
      Ja die sind wirklich klasse. Oft gibt es noch ein Smiley, wenn ich nicht zu schnell bin.

      Solche Anzeigen gibt es im Fall sogar fürs Armaturenbrett. Nennt sich Tacho und ist im guten Fachhandel erhältlich. Leider habe ich bisher noch keine Fabrikat mit Smiley-Funktion gefunden ...
    • Raphael Stein 13.06.2018 12:20
      Highlight Highlight ja klar boki, hehe, coole Feststellung.

      Weisst du, manchmal hab ich die Augen auf der Strasse und lasse ran rollen.

      So oder so, ich finde die Smiley doch nett und motivierend. Du nicht?
  • Boadicea 13.06.2018 08:51
    Highlight Highlight Als Fussgängerin find ich das super. Mehr davon, bitte!
  • ujay 13.06.2018 08:18
    Highlight Highlight Gäääähn....Verkehrssicherheit. Es geht um die Optimierung der Einnahmen.
    • Fabio74 13.06.2018 11:52
      Highlight Highlight Warum? Wer zwingt dich schneller als erlaubt zu fahren? Keiner.
    • ujay 13.06.2018 18:00
      Highlight Highlight @Fabio. Ich war 16 Jahre im Aussendienst ohne Geschwindigkeitsbusse. Es geht um Ehrlichkeit. Lügen gehen mir auf den Sack, erst recht von Behörden. Wenn Busseneinnahmen schon anfangs Jahr budgetiert werden, ist dieses Geschwafel von wegen Verkehrssicherheit unglaubwürdig.
  • Donald 13.06.2018 07:42
    Highlight Highlight Klingt vernünftig. Warum allerdings die Erkennbarkeit des Geräts ein Argument ist, ist mir nicht klar? Spielt ja eigentlich keine Rolle.
  • Snowy 13.06.2018 07:03
    Highlight Highlight Blitzer gut sichtbar und Toleranz 10 Km/h!

    Bitte überall als Standard einführen!!

    Wäre dies überall so, würde sich niemand über Kontrollen aufregen. Abzocke-Argument würde wegfallen.
    • Ritiker K. 13.06.2018 10:12
      Highlight Highlight So würden dann alle mit genau 9km/h zu viel rumfahren, da es sie ja dann eh nicht erwischt.

      Ne - bin ich nicht dafür.

      Regeln sind Regeln, diese einzuhalten ist einfach. Wer von Abzocke spricht hat keinen Sinn für das eigene Fehlverhalten und meint, zu schnell Fahren sei eigentlich erlaubt.
  • skofmel79 13.06.2018 06:50
    Highlight Highlight Ich bin selber autofahrer und motorradfahrer und finde es gut,dass dies gemacht wird. Es gibt so viele leute, die nachts oder sonstwann einfach keine grenzen kennen. An alle kommentarblitzer: Von den staatseinnahmen profitieren dann eh wieder alle, das ist unbestreitbar. Und es gibt einfach regeln,überall, so auch im verkehr. Vorallem innerorts ist zu schnell fahren einfach gefährlich.
    • Madison Pierce 13.06.2018 08:28
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Man darf auch sagen, dass die Aargauer Kantonspolizei für die Sicherheit Kontrollen macht und nicht für die Kasse.

      Habe noch selten eine Kontrolle an einer unsinnigen Stelle gesehen. Bei Kontrollen mit dem Lasermessgerät werden nur Leute raus gewunken, die über 100 km/h fahren, und hier wurde die Toleranz über das gesetzliche Minimum erhöht. Wer innerorts mit 10 km/h Toleranz geblitzt wird, hatte ca. 65 auf dem Tacho und kann sich wirklich nicht beklagen.

      Kennt man von anderen Kantonen leider ganz anders...
    • Triumvir 13.06.2018 09:06
      Highlight Highlight Genau. Zudem wenn man mit mehr als 70 km/h innerorts erwischt wird, dann ist man in meinen Augen ein Raser und hat im Strassenverkehr nix verloren!
    • w'ever 13.06.2018 10:26
      Highlight Highlight @triumvir
      ich kenne da einen mobilen kasten standort in wettingen gleich nach dem kenny. dort geht es von 80km/h auf 50km/h, und 20meter nach der 50er tafel ist der kasten. da kann man relativ schnell mal geblitzt werden, weil die meisten lenker ausfahren und nicht bremsen.
      sind das trotzdem raser für dich? oder ist da die polizei/gemeinde einfach abzocker?
  • tsyga 13.06.2018 06:44
    Highlight Highlight Gerät nicht versteckt und Toleranz wegen Gefälle auf 10km/h angepasst.. Warum nicht immer so? Da glaube ich sogar, dass es um die Sicherheit geht! Aber LU / NW / OW verstecken die Kästen in Gebüschen, hinter Brückenpfeilern und Schildern, auch im Gefälle ohne Toleranzanpassung, oft noch einige Meter nach einer Geschwindigkeitsreduktion.. Da kann ich dann das Argument "Sicherheit" nicht mehr so ernst nehmen..
    • who cares? 13.06.2018 07:30
      Highlight Highlight Oder man hält sich einfach an die Regeln. Dann wird man auch nicht "abgezockt".

      Wer sein Auto zu wenig im Griff hat um die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten sollte nicht fahren.
    • Imfall 13.06.2018 07:50
      Highlight Highlight nicht zu schnell fahren, löst alle probleme 😉
    • Kalsarikännit 13.06.2018 08:02
      Highlight Highlight Obwohl durch diese Methodik viele - vielleicht alle - bedachter fahren, da sie einen Blitzer hinter dem nächsten Brückenpfeiler/Schild/Gebüsch vermuten? Wie können die nur, die pösen Polizisten! Spass beiseite; Direkt nach einer Geschwindigkeitsreduktion kann etwas fies sein. Unterm Strich aber kennen wir die Regeln und müssen uns nicht wundern, wenn wir von den Kästen abgelichtet werden...
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