DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Besetzung von Grossbanken: Freiwillige wollen Bussen der Klimaaktivisten übernehmen

Eine Kampagnenorganisation hat zum Spenden für die verhafteten Klimaaktivsten aufgerufen, die in Zürich und Basel Banken besetzten. Es sind bereits 47‘000 Franken gesammelt worden.



A group of climate activists from the Collective Climate Justice organization is blocking the entrance to the Swiss bank Credit Suisse on Paradeplatz in Zurich, Switzerland, Monday, July 8, 2019. The activists demonstrate against the trade with fossil fuels. (Ennio Leanza/Keystone via AP)

Eine Gruppe Klimaaktivisten der Organisation Collective Climate Justice blockiert den Eingang der Schweizer Bank Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich. (Archiv) Bild: AP

Zahlreiche Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten des Collective Climate Justice haben vor einem Monat die Eingänge zu den Grossbanken UBS in Basel und Credit Suisse in Zürich blockiert und gegen das «klimaschädliche Modell» der beiden Banken protestiert. Auf dem Zürcher Paradeplatz räumte die Stadtpolizei das Gelände. Den Aktivistinnen und Aktivsten drohen Strafen in der Höhe von 800 Franken, berichtet 20 Minuten am Donnerstag. So wie es aussieht, müssen sie jedoch nur einen Teil davon selber bezahlen.

Mehr als 700 Unterstützende

Eine Kampagnenorganisation hat laut der Zeitung nämlich einen Spendenaufruf gestartet. Weit über 700 Personen hätten bereits gespendet. Insgesamt seien schon rund 47‘000 Franken zusammengekommen. Gemäss der Organisation betragen die ihnen auferlegten Strafbefehle mindestens 64‘000 Franken – ein Grossteil des Betrags wäre also schon abbezahlt.

Wenn es nach Nationalrat und Stadtzürcher SVP-Präsident Mauro Tuena geht, solle «unter keinen Umständen» für die Aktion gespendet werden. «Eine Strafe muss wehtun, sonst lernt niemand daraus», erklärt er gegenüber der Zeitung. Wenn die Verurteilten ihre Strafe nicht selber bezahlten, verfehle sie ihre Wirkung. (sho) (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Schilder des Klimastreiks

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Liste mit 12'000 Nazis in Argentinien entdeckt – Konten bei der SKA

In Argentinien ist eine Liste mit den Namen von 12'000 Nazis aufgetaucht, die ab den 1930er-Jahren in dem südamerikanischen Land gelebt haben sollen. Ein argentinischer Ermittler sei in einem alten Lagerhaus in Buenos Aires auf die Liste mit Sympathisanten des Hitler-Regimes gestossen.

Eine Grosszahl der Nazi-Sympathisanten zahlte demnach Geld auf eines oder mehrere Konten bei der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) ein, der heutigen Grossbank Credit Suisse mit Sitz in Zürich, wie das …

Artikel lesen
Link zum Artikel