Schweiz
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Die «Negros Rhygass» an einer Vorfasnachtsveranstaltung im Jahr 2015. Bild: KEYSTONE

Dunkelhäutige Schweizerin sagt, weshalb sie «Negro» in Guggen-Namen ein No-Go findet

Nach dem «Negro-Fescht» der gleichnamigen Kleinbasler Fasnachtsclique hagelt es Kritik an deren Namen und Emblem. watson lässt hier eine dunkelhäutige Schweizerin zur Polemik zu Wort kommen. 

*Das Gespräch wurde von watson aufgezeichnet und verschriftlicht. 

«In der Basler Innenstadt hängt dieses Plakat mit einer karikierten schwarzen Person mit hervorstehenden Lippen, Bastrock, Ringen und einem Knochen im Haar: Die Fasnächtler der Clique «Negro Rhygass» feiern fröhlich das «Negro-Fest». Alltag in der Schweiz. Als ich am Dienstag in den Medien davon lese, glaube ich zuerst an einen dummen Scherz. Kurze Zeit später erfahre ich, dass in Basel auch eine Gugge unter dem Namen Mohrekopf ihre Musik vorträgt. Mein Magen dreht sich. Wie ist es möglich, dass es in meinem Land im Jahr 2018 so etwas gibt?

Revellers participate in the children’s carnival procession in Basel, Switzerland, on Tuesday, February 20, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Guggenmusik Negro Rhygass an der Kinderfasnacht am zweiten der

Bild: KEYSTONE

Ich bin verletzt und schockiert. Durch solche Emblems und Namen werden Rassismus geschürt und rassistische Äusserungen verharmlost. Zur Erinnerung: Das «N»- und das «M»-Wort sind Begriffe, die innerhalb der «Rassentheorien» Menschen in unterschiedliche «Rassen» einteilten. Schwarze wurden an der Grenze zum Tier verortet und meistens als «wild» und «unzivilisiert» herabgesetzt. Mit solchen Theorien wurden Ausbeutung, Entmenschlichung und die Vernichtung von Lebenskulturen legitimiert.



Baströcke und nackte Haut wurden in Europa zu Zeichen von «Unzivilisiertheit» und «Dekadenz», 1927 wie 1958, die beiden Gründungsjahre, auf die sich die Gruppe beruft. Dasselbe gilt für den Knochen im Haar, der ausserdem noch die koloniale Phantasie vom kannibalistischen Schwarzen befeuert.

Dass es hierzulande möglich ist, dass die Gugge ihren Namen noch heute trägt und diese Tatsache nicht strafrechtlich verfolgt wird, ist beschämend.

Die Clique erhielt also in einer Zeit ihren Namen, in der Sklaverei toleriert und Schwarze wegen ihrer Hautfarbe geächtet und getötet wurden. Dass es hierzulande möglich ist, dass die Gugge ihren Namen noch heute trägt und diese Tatsache nicht strafrechtlich verfolgt wird, ist beschämend.

Rassismus in der Schweiz ist «unbestreitbare Realität»

Denn die  «Rassentheorien» wirken bis heute in Diskriminierungen und Ungleichheit fort.  Eine neue Studie der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus bezeichnet Rassismus gegenüber schwarzen Menschen in der Schweiz als «unbestreitbare Realität». Rassistische Vorstellungen zirkulieren also ganz offensichtlich auch noch heute.

«He, du Äffin»

Ich wurde bereits Opfer solcher Weltansichten. «He, du Äffin», schrie mir ein Mann am Bahnhof Winterthur nach. In einem Zürcher Restaurant händigte man mir die deutschsprachige Karte aus mit dem Kommentar: «Sie üben besser Deutsch, um sich zu integrieren.» Ein anderer Wirt fand es angemessen, mir beim Übergeben einer Tüte mit Speiseresten «gut» zuzusprechen: «Sie haben recht, die Resten für den späteren Verzehr mit nach Hause zu nehmen. In Afrika sterben ja so viele Kinder an Hungersnot.»

Ich bin 1989 in der Schweiz geboren und im Kanton Fribourg aufgewachsen. Mir fällt auf: In der Schweiz gibt es Unterschiede zwischen der West- und Deutschschweiz. Im Kanton Fribourg, wo ich aufgewachsen bin, hat mich 19 Jahre lang nie jemand diskriminiert. Jetzt, wo ich in der Deutschschweiz lebe, passieren mir solche Begegnungen immer öfter.  

Wer rassistische Bilder reproduziert, trägt dazu bei, dass sie nicht aus der Welt verschwinden.

Als meine Eltern in den Achtzigerjahren in die Schweiz kamen, galt es so wenig wie möglich aufzufallen und den Mund zu halten. Heute ist das zum Glück nicht mehr so und ich wehre mich. Und deshalb sage ich: Wer rassistische Bilder reproduziert, trägt dazu bei, dass sie nicht aus der Welt verschwinden.

Doch laut diversen Medienberichten orten weder der Obmann der Clique «Negro Rhygass» noch das Basler Fasnachts-Comité Handlungsbedarf.  Es sei keine rassistische Intention dahinter, sondern handle sich um Tradition. Auch bei der Namensgebung seien keine rassistischen Gedanken im Spiel gewesen. Gehen wir davon aus, dass damals keine rassistischen Gedanken im Spiel waren, an so was jetzt festzuhalten ist nicht zeitgemäss. Heute würde niemand mehr seinen Verein Negro-irgendwas nennen. Ausserdem ist nicht alles, was Tradition hat, unbedingt gut.

Ich will keine «Schwarze» gegen «Weisse» Debatte.

Wisst Ihr, ich will keine «Schwarze» gegen «Weisse» Debatte. Mit Hasstiraden zu kontern war nie mein Ziel. Gut möglich, dass es für viele weisse Menschen schwierig ist, unsere Verletzungen nachzufühlen, da ihre Geschichte nicht geprägt ist von Unterdrückung und Sklaverei. Aber manchmal hilft ein Gedankenspiel: Wie würdet ihr euch fühlen, wenn wir euch als Nazis oder pseudo Ku-Klux-Klan bezeichnen würden, weil das halt seit jeher Tradition ist?

Mir ist wichtig, die Leute dafür zu sensibilisieren, welche Auswirkung ihre Worte haben können. Diese Fasnächtler sind sicher auch nicht per se Rassisten. Ich glaube, sie sind in erster Linie einfach ignorant. Wenn man die Geschichte kennt, sich ein Minimum mit kolonialen Symbolen auseinandergesetzt hat, weiss man, dass so was nicht okay ist. «Aber warum hat sich denn bisher niemand beschwert, wenn es so ein grosses Problem ist?», fragen sie. Die Antwort ist einfach:  Früher hätte ein Schwarzer damit rechnen müssen, Schläge zu kassieren, hätte er solche Einwände geäussert.

Warum ist es diesen Leuten egal, wenn wir uns durch ihre Vereinsnamen verletzt fühlen?

In sozialen Medien bekunden jetzt zahlreiche Menschen Solidarität mit den beiden Guggen, es ist sogar ein Meme aufgetaucht mit dem Slogan «Je suis Negro-Rhygass. Je suis Fasnacht». Zahlreiche Trolle schreiben Kommentare im Stil von «Geht doch dorthin, wo ihr herkommt, wenn euch unsere Fasnacht nicht passt» und in Basel gibt es am Freitagabend sogar eine Demonstration als Support für die Guggen. Auf den sozialen Medien zeigen sich bereits über 1600 Personen  interessiert an der Demo teilzunehmen. Das tut weh. Warum ist es diesen Leuten egal, wenn wir uns durch ihre Vereins-Namen verletzt fühlen? Wir würden doch nicht so einen Aufstand machen, wenn wir uns durch diese Bezeichnungen nicht wirklich im Tiefsten gedemütigt fühlten.

Inzwischen wurde eine Petition lanciert, die die Auflösung der Guggen fordert. Mir ist klar, dass die Fasnachtstradition vielen Leuten heilig ist und ich möchte auch nicht, dass die Gugge aufhört. Meine Message an sie: Feiert doch einfach unter einem anderen Namen, bitte. Einer, der niemanden verletzt. Legt Eure Emotionen beiseite und versetzt euch in die Fünfzigerjahre, als Rassismus und Sklaverei an vielen Orten geduldet wurden, und sagt mir, dass der Name mit diesem Logo nicht rassistisch ist. Nur weil ihr euren Namen und euer Emblem ändert, verliert ihr nicht eure ganze Geschichte. Für viele schwarze Menschen wäre das ein grosser Schritt in Richtung Akzeptanz.»

*In einer früheren Version des Artikels wurde von der watson-Journalistin als Synonym zu «Guggenmusig» das Wort «Chatzemusig» verwendet. Da dies zu Missverständnissen führte, wurde der Artikel entsprechend angepasst. (kün)

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 19.08.2018 23:12
    Highlight Highlight Ich unterstelle der Clique mal das sie Provozieren wollen. Was ich nucht wirklich glauben kann. Die Argumetation der Tradition ist nur dämmlich. Wan ist eine Tradition Tradition? Wen man es zum 3 mal macht? Nein. Tradition müssen immer wieder überdenkt werden und der Zeit angepasst. Sonst würden wir immer noch Hexen Verbrennen. Das Sujet entspricht nicht mehr der heutigen Zeit. Ändert es in einen Lauch.
    4 8 Melden
  • Schso 19.08.2018 21:09
    Highlight Highlight Es ist beschämend, dass wir 2018 noch diese Diskussion haben müssen. Ich glaube schon, dass die Mitglieder der Gugge keine Nazis sind. Aber mit dem Logo, den Kostümen mit dem Knochen im Haar und den halten sie Symbole am Leben, die einzig dazu geschaffen wurden, um sich über Schwarze lustig zu machen und sie zu diffamieren.
    Tradition ist was schönes. Aber nicht alles, was früher noch lustig war ist heute noch in Ordnung. Oder wünscht sich jemand die Zeiten zurück, in denen Schwarze zur Belustigung im Zoo ausgestellt wurden?
    7 2 Melden
  • rudolf_k 19.08.2018 14:08
    Highlight Highlight „Gut möglich, dass es für viele weisse Menschen schwierig ist, unsere Verletzungen nachzufühlen, da ihre Geschichte nicht geprägt ist von Unterdrückung und Sklaverei.“
    Hier habe ich aufgehört zu lesen. Es gibt keine ‚unsere‘ und ‚ihre‘ Geschichte, nur die gemeinsame. Hört endlich mit diesem Tribalism auf, DAS ist Rassismus pur! Ganz zu schweigen davon dass Sklaverei gesamthaft betrachtet kaum etwas mit Hautfarve zu tun hat.
    23 11 Melden
  • Die Redaktion 18.08.2018 22:02
    Highlight Highlight Der Rassist in uns:
    Play Icon
    12 19 Melden
    • Dsign 19.08.2018 01:18
      Highlight Highlight Super Doku, sehr sehenswert. Danke für den Hinweis!
      2 5 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 13:53
      Highlight Highlight @Dsign

      Mehr als 50% sehen das anders, weshalb nur?
      2 6 Melden
  • TRL 18.08.2018 21:36
    Highlight Highlight Genauso wenig wie wir einen N-Wort-Reflex entwickeln sollten, sollten wir einen „überempfindliche Jugend“-Reflex entwickeln. An den Klischees ist was dran, am N-Wort weniger. Der Humor einer Fasnacht ist einfach zu derb, als dass man sich über etwas anderes lustig machen könnte als:
    a) sich selbst/die Nachbarn (Hello Züri)
    b) fiktiven Persone (Kostüme)
    c) öffentliche EINZELpersonen
    Eine Rasse oder ein Geschlecht (Menschengruppe aufgrund eines körperlichen Merkmals) noch dazu mit kolonialen Überlegenheitssymbolen zu karikieren... 😳 Da sollten wir schon flexibel genug sein, das zu überdenken.
    40 10 Melden
  • Diva Taube 18.08.2018 19:31
    Highlight Highlight es wäre interessant zu erfahren, wie die reaktionen im heimtland, dieser frau wären, wenn wir dort solche ansprüche stellen würden. haben die alle keine themen in ihrem alltag und leben, von denen wir uns diskriminiert fühlen könnten?
    bin kein fan der fasnacht, aber dass diese clique wegen sowas ihren namen änderen soll gehtbeinfach zu weit.
    55 66 Melden
    • Die Redaktion 18.08.2018 21:56
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass es armfach machbar ist. Mir fällt spontan auch kein einziger Grund ein, weswegen man einen solchen Namen behalten sollte?
      34 37 Melden
    • EinePrieseR 18.08.2018 22:39
      Highlight Highlight Die Schweiz ist ihr Heimatland und sie sehen ja was für ein Theater hier gemacht wird..
      43 12 Melden
    • Joely Tafanalo (1) 18.08.2018 22:50
      Highlight Highlight Diva Taube - Das Heimatland der Dame ist die Schweiz!!! Mit diesem Post entlarven sie sich, den Artikel nicht gelesen o. verstanden zu haben und beüben die verbrauchten Argumente. Und: die Interviewte ist NICHT allein, Tausende fühlen mit.
      55 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RozaxD 18.08.2018 17:31
    Highlight Highlight Sie hat völlig Recht mit dem Nazivergleich!
    Ausserdem spielt es ja keine Rolle, ob ihr es versteht. Akzeptiert doch einfach, dass sie es verletztend findet. Ihr könnt nicht sagen ‚nein, sie findet es nicht verletztend.‘ das ist lächerlich.
    66 76 Melden
    • Zerpheros 18.08.2018 20:15
      Highlight Highlight Es geht auch nicht darum, der interviewten Frau diese Erfahrung oder das Gefühl abzusprechen. Aber sie wird auch nicht erreichen, was sie will, indem sie ihre Verletzung über die Behandlung vorzeigt. Dann grölen die Trolle halt "Schneeflöckchen". Die Jahre, in denen das funktioniert hat, sind seit letztem Jahr vorbei, nämlich. Also kneift den Hintern zusammen und kämpft um Akzeptanz. Erobert die Erzählung und haut sie den Traditionalisten um die Ohren. Macht was Eigenes und lasst euch nicht reinreden. Aber hört um Himmels willen mit der Wimmerei auf, weil: es steht verdammt viel auf dem Spiel.
      23 19 Melden
    • Randy Orton 19.08.2018 04:48
      Highlight Highlight Zerpheros, wie genau stellst du dir das vor? Sollen wir rausgehen und Rechtsextreme schlagen? Oder wie genau sollen wir kämpfen? Und was steht auf dem Spiel, deine polemischen Aussagen?
      14 4 Melden
    • Zerpheros 19.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Naaa, nicht Rechte verhauen. Das können wir besser. Ich bin für subversive Aneignung: Es gab z. B. den unfreiwilligsten Spendenlauf der Rechten. Die wollten wieder demonstrieren und für jeden Meter, den sie gelaufen sind, haben die linken Gegendemonstranten einen Betrag an Exit, die Nazi-Ausstigerhilfe, überwiesen. Am Ende der Demo bekamen die Nazis eine Urkunde über ihre Distanz und den Betrag, den sie so generiert hatten, überreicht. Welcher Nazi wollte dann noch demonstrieren? Eben.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RozaxD 18.08.2018 17:28
    Highlight Highlight Toll formuliert, danke für den Artikel!
    33 51 Melden
  • kliby 18.08.2018 15:40
    Highlight Highlight Diese lauten, immer schrilleren Anschuldigungen im Namen der sog. Identitätspolitik werden langsam immer unglaubwürdiger und irrelevanter. Und mit ihr, als ungewollter Nebeneffekt, die linke Politik, von welcher diese Polemiken getragen werden.

    63 25 Melden
  • River 18.08.2018 14:20
    Highlight Highlight Bitte, liebe Basler Gugge, lass die Vernunft walten. Lass die beschämenden Ausreden und ändere den Namen. Gebt euch ein mupf, pls <3
    56 76 Melden
  • Homes8 18.08.2018 13:46
    Highlight Highlight Lachen ist immer diskriminierend und verletzend für irgend jemand.
    Deshalb sich immer zuerst an der geltenden Ordnung orientieren, über was gelacht werden darf.
    45 20 Melden
    • Die Redaktion 18.08.2018 22:00
      Highlight Highlight Sie scheinen das Konzept "Humor" nicht ganz verstanden zu haben.
      16 25 Melden
    • Homes8 20.08.2018 09:36
      Highlight Highlight Aufgrund Ihrer Kommentare und Ihres Usernamens finde ich, dass Sie den Namen ändern sollten. z.B. in "Bin selber schuld".
      Wenn Sie sich damit lustig zeigen wollen, dann am besten über sich selber
      1 0 Melden
    • Die Redaktion 20.08.2018 10:03
      Highlight Highlight @Homes8

      Oh ja, dass wäre aber ein echt lustiger Benutzername. PS In Wirklichkeit heisse ich nicht so.
      1 1 Melden
  • Balikc 18.08.2018 13:25
    Highlight Highlight Manche verkennen, dass es noch nicht lange her ist, da Schwarze in Basel zur Belustigung ausgestellt wurden ...
    User Image
    56 15 Melden
  • Fly Baby 18.08.2018 12:45
    Highlight Highlight Traurig so eine Guggenmusig aber viel schlimmer, ist die Tatasache, das sich viele Kommenatatoren, die es einfach nicht verstehen wollen, was Schwarze zum Teil durchmachen müssen, persönlich angegriffen fühlen.
    Warum nur?
    Ist es wirklich so schwierig, sich in die Situation eines dunkelhäutigen Menschen zu versetzen?
    72 91 Melden
  • Sapere Aude 18.08.2018 12:11
    Highlight Highlight Die Reaktionen hier zeigen letztlich alleine, dass Menschen weisser Hautfarbe bezüglich Rassismus noch einiges zu lernen haben.
    69 115 Melden
    • LIARO 18.08.2018 21:01
      Highlight Highlight WEISS = RASSISMUS?!?
      Leider kannst du nicht
      {Sapere]...
      45 19 Melden
    • Schso 19.08.2018 21:13
      Highlight Highlight Er hat nicht geschrieben, dass WEISS = RASSISMUS. Natürlich gibt es Rassismus überall
      Aber es ist nunmal so, dass die überwiegende Mehrheit in der Schweiz weiss ist und hier wohl kaum unter Rassismus zu leiden hat. Wenn man nun viele Kommentare liest, wird einem klar, dass einige nichtmal wissen, was es bedeutet, wenn man als Mitglied einer Minderheit Rassismus ausgesetzt ist.
      Und ja, hier haben einige noch viel zu lernen.
      3 3 Melden
  • Zerpheros 18.08.2018 11:34
    Highlight Highlight Leute, ob ihr Recht habt oder nicht: Diese Empörung bringt nichts, weil - den einen ist es egal und die anderen trollen. Ärgert das wirklich? Dann eigene Fasnetsgruppe gründen und diese sogenannte Tradition auf die Schippe nehmen - das wäre sinnvoller. Oder kurz: hingehen, Platz nehmen, eigene Erzählung entgegensetzen, den anderen nicht die Deutungshoheit überlassen bzw. dieselbe konterkarieren. Aber das kostet halt mehr Energie als #twitterdiskussion
    34 13 Melden
  • Heliokratia 18.08.2018 11:19
    Highlight Highlight Ich bin überhaupt kein Fan der Fasnacht, finde aber dass es dennoch ein kulturelles Erbe ist (findet auch die UNESCO), welches es zu erhalten gilt, mit all seinen Facetten.

    Dieses permanente Empören, meistens, so scheint es zumindest, zum Zweck der Selbstdarstellung und des "berühmt" werdens, ist einfach nur lächerlich.

    Traurig hingegen ist es, dass sich so viele Leute davon anstecken lassen und sich dadurch das Gefühl "etwas Gutes getan zu haben" erschleichen.

    Lasst die Fasnacht in Ruhe.

    LG
    Ein Fasnachtsmuffel
    89 39 Melden
    • Die Redaktion 18.08.2018 22:06
      Highlight Highlight Kulturelles Erbe sind die Schnitzelbänke und das Leben des Dialekts, aber nicht der Name einer Gugge. Der Name ändert am unsäglichen Piccolo getriller überhaupt nichts.
      33 19 Melden
    • DerTaran 19.08.2018 10:42
      Highlight Highlight Wenn man sich das Bild oben anschaut, dann muss man leider feststellen, dass die Gugge klar rassistisch ist. Weg mit dem Namen und dem Sujet oder weg mit der Gugge!
      14 13 Melden
  • _PP_ 18.08.2018 10:12
    Highlight Highlight Sie hat völlig recht. Dieser Name mit dieser Verkleidung und dazu noch das Attribut "Stinggaffe"..?! Das geht gar nicht!
    95 109 Melden
  • eBart! 18.08.2018 09:56
    Highlight Highlight Was wenn die Gugge "Kristallnacht" Feger heissen würde? Oder "Kameljäger" Schränzer?

    2018 geht Negro einfach nicht. Klar, spanisch für schwarz, aber welchen Bezug hat Basel zu Spanien?

    Wenn wir über "Fuse" Tea diskutieren können, weil der Original Name in der Schweiz anstössig sei (und das im Jahr 2018), müssen wir auch über Negro diskutieren. Geht für mich in die gleiche Richtung. Fuze ist dabei aber bei weitem nicht so anstössig wie Negro.
    90 142 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SchweizAbschaffen 18.08.2018 09:33
    Highlight Highlight Tja... Wenn man die eigene Geschichte nicht kennt ...

    Viele meinen: 'Ach, ist doch nur ein Wort. Ist doch nicht schlimm.'
    ... und verkennen / ignorieren den KONTEXT indem die Namensgebung der Gugge stattfand.

    In den 30er Jahren wurden im Basler Zoo Neger ausgestellt. Eine ganze Gruppe aus Afrika, importiert mit Hütten und Kleidung. Im Winter gab man ihnen zwar Decken, aber sie wurden krank und starben.

    Damals hielt man auch auf allen Schweizer Bauernhöfen Sklaven und Kindersklaven, ... bis in die 80er.

    Das ist nicht lange her und noch heute finden das einige Schweizer "nicht schlimm".
    124 73 Melden
    • UncleHuwi 18.08.2018 11:34
      Highlight Highlight Von wo hast du diese Info dass die Nubier, Marokkaner oder Singhalesen die im Zoo Basel "gelebt" haben gestorben sind? Ich habe diesbezüglich nichts gefunden.
      39 5 Melden
    • SchweizAbschaffen 18.08.2018 14:49
      Highlight Highlight Doch. Weil man sie wie Tiere im Zoo hielt, und nicht wie Menschen in einem beheizten Haus, haben sie den Winter nicht überlebt.

      Das stand so in einem ausführlichen Artikel im Tagi vor ein paar Jahren.
      16 17 Melden
    • DerMeiner 18.08.2018 15:54
      Highlight Highlight Man kann die Geschichte auch einseitig auslegen, zudem haben die wenigsten heute mit diesen Taten noch etwas am Hut. By the way gab es auch Verdingkinger und andere Menschengruppen, die vor Publikum ausgestellt wurden (auch Weisse).

      Aber wenn wir schon bei einer Gugge anfangen, können wir auch gleich das Konzept des Zirkus abschaffen, da der einen ganz klar diskriminierenden Hintergrund hatte.

      Also bitte.
      23 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 18.08.2018 09:29
    Highlight Highlight Ich kann verstehen, dass die Namen der Guggen stossend sein können. Gerade für Nicht-Basler sind sie sicher befremdlich.

    Man darf aber auf keinen Fall mit Verboten in die Fasnacht eingreifen. Das würde einen Stein ins Rollen bringen, der schlussendlich die Fasnacht zahnlos zurücklassen würde. Jeder würde sich auf einmal angegriffen fühlen und dagegen kämpfen. An der Fasnacht können die Bürger sagen, was sie wollen. Manchmal geht eine Clique zu weit, aber im grossen und ganzen ist es gesellschaftlich für die Basler sehr wichtig dieses Ausdrucksmittel zu haben.


    94 36 Melden
    • UncleHuwi 18.08.2018 11:37
      Highlight Highlight Gut gesagt! Danke
      23 9 Melden
    • River 18.08.2018 14:17
      Highlight Highlight Dürfen wir an die Vernunft appelieren?
      17 10 Melden
  • Gawayn 18.08.2018 09:22
    Highlight Highlight In Guadalupe hab ich mal einem schwarzen Komiker zugehört über sein Refferat:
    "Wie kochst du am besten einen Weissen".

    Er ging von der Herkunft, Grösse Haarfarbe aus, wie gut oder schlecht der Weisse für den Verzehr/Zubereitung geeignet wäre.

    Ich hab Tränen gelacht!

    Humor, ist das Stück Zucker, im bitteren Kaffee des Lebens".....
    134 16 Melden
    • Burkis 18.08.2018 19:01
      Highlight Highlight Das selbe erlebt der Gringo in Südamerika...
      10 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.08.2018 22:16
      Highlight Highlight [ ] du hast bemerkt, dass er mit dem Bild des Kanibalenuntermenschen spielt

      [x] du denkst, der Witz erniedrigt Weisse
      13 4 Melden
    • Gawayn 18.08.2018 23:25
      Highlight Highlight Kannibalismus ist keine Erfindung der Schwarzen
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chäsli 18.08.2018 09:21
    Highlight Highlight Es ist schon sehr lange so weit, die linken und grünen, obwohl in der Minderheit, sagen uns wo es lang geht.
    53 91 Melden
    • Altweibersommer 18.08.2018 13:16
      Highlight Highlight Die Rechten sagen uns dafür, wo wir herkommen.
      32 15 Melden
    • Die Redaktion 18.08.2018 22:18
      Highlight Highlight @chäsli

      Dann hört denen ausnahmsweise einmal zu.
      10 7 Melden
    • LIARO 19.08.2018 19:48
      Highlight Highlight <Käse Weib&Brot>
      zur Erinnerung...
      Es geht um RASSISMUS
      nicht um Politik
      👎👎👎
      3 0 Melden
  • Lullaby 18.08.2018 09:09
    Highlight Highlight Ich denke, mit solchen aktionen bzw. statements wird der rassismus noch viel mehr gefördert. Was hat eine traditions-guggemusig mit rassismus zu tun? Stellt euch mal vor, man würde dem nachkommen und den namen verbieten... die konsequenz wäre doch dass man die worte schwarz und weiss grundsätzlich in allen sprachen verbieten müsste.
    Weisse schokolade heisst dann.. ähm... ? Hat jemand einen vorschlag?
    74 52 Melden
    • Rectangular Circle 18.08.2018 11:51
      Highlight Highlight Dunkle Schokolade.
      18 10 Melden
    • Dsign 19.08.2018 01:34
      Highlight Highlight Der Name im Zusammenhang mit Logo usw. stellt ganz klar den Bezug her und dieser ist eindeutig. Gerade mit Basels Hintergrund würde ich mich als Gugge hüten einen solchen Namen und entsprechende Masken zu nutzen. Tradition hin oder her.
      9 4 Melden
  • überflüssig 18.08.2018 08:58
    Highlight Highlight es ist wie mit den unsäglichen svp-schafen:
    es gibt sujets, die gehen einfach nicht.
    punkt.
    meinungsfreiheit ist toll, satire auch. „weils immer schon so war“ ist aber weder das eine, noch das andere.
    das logo zeige ja -wie behauptet - weder eine meinung noch reflektiert es irgendetwas. wies scheint, hat das logo inhaltlich nichts mit der gugge zu tun, ausser tradition. also mein rat als grafiker:
    liebe gugge, setzt euch doch mal zusammen und deffiniert eure identität? was sagt ihr aus? was wollt ihr aussagen? wer seid ihr heute? entspricht euch das wirklich?
    60 61 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 10:35
      Highlight Highlight Mit den SVP-Schafen wird eine politische Botschaft vermittelt, wieso unterstellt man das den Guggen und ihren Mitgliedern?

      Und selbst wenn man den Namen ändert, in 50 Jahren kommt der nächste Gschpürschmi und hat an dem auch was auszusetzen.

      "liebe gugge, setzt euch doch mal zusammen und deffiniert eure identität? " 🤣🤣

      Ernsthaft, besorg dir die Statuten des Vereins.
      55 49 Melden
    • überflüssig 18.08.2018 11:43
      Highlight Highlight wieso? was soll ich damit?
      was ist denn deiner meinung nach ein logo?
      was sollte es beinhalten?
      10 8 Melden
    • Rectangular Circle 18.08.2018 11:52
      Highlight Highlight @Astrogator: Dann sollen sie das ganz klar nicht mehr zeitgemässe Logo ändern.
      19 13 Melden
  • Astrogator 18.08.2018 08:48
    Highlight Highlight War gestern in einem Body Shop und da fiel mir der "Blackhead Remover" ins Auge, und dann das eine Ende auch noch in Schlingenform. So als Input für den nächsten Shitstorm, Name und Form könnte man durchaus mit Lynchjustiz in Verbindung bringen.
    https://bit.ly/2Mws7XR

    Wäre ja schade wenn man ernsthaft Rassismus bekämpft wenn man stattdessen die Zeit auch mit Nebensächlichkeiten verbringen kann.
    59 30 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.08.2018 22:10
      Highlight Highlight 'Mitesserentferner'?
      10 2 Melden
  • Müllli 18.08.2018 07:52
    Highlight Highlight Zur allgemeinen Diskussion möchte ich doch noch das Wappen von Korsika erwähnen. Da kann man auch noch stundenlang diskutieren ob das noch zeitgemäss ist oder nicht.Über 250 Jahre alt, immer wieder modifiziert und ergänzt.Ein geschichtlichen Hintergrund aber am Ende.... schaut es euch selber an!
    44 6 Melden
  • Scrj1945 18.08.2018 07:41
    Highlight Highlight Aber gegen mohrenköpfen in der bäckerei habe sie nichts und gegen das neger meitli sussu aus kasperli auch nicht.
    11 50 Melden
    • karl_e 18.08.2018 11:07
      Highlight Highlight Aber die Mohrenköpfe in der Migros wurden schon längst umgetauft. Leider.

      Aber wie bestelle ich so ein Ding in der Bäckerei politisch korrekt?
      21 7 Melden
    • yellowastra 18.08.2018 18:55
      Highlight Highlight @karl-e
      Schokokuss
      5 13 Melden
  • o'phrainck 18.08.2018 07:34
    Highlight Highlight Wäre es nicht rassistischer wenn wir die "Negros" auschliessen bei der verballhornung durch eine Clique? Und so war das Leben wärend der Gründungszeit. Rassismus und Sklaverei waren auch damals vielen nicht angenehm. Haben sich dafür eingesetzt, dass dies geändert wird. Sonst hätten wir immernoch die Sklaverei.
    Es wird hier davon geschrieben das man diese Bilder aus dier Welt tilgen wolle und jeder der sie verbreitet ist automatisch einer von "denen". Dieser Genanke kommt mir eben so radikal wie faschisstisch vor, da dies der Wunsch nach Zensur zu sein scheint.
    31 18 Melden
    • überflüssig 18.08.2018 11:46
      Highlight Highlight niemand sagt, dass die guggen „einer von denen“ ist.
      artikel gelesen?
      gerade deshalb verstehe ich auch nicht, weshalb diese diskussion so entstehen muss.
      wenn ich etwas in die welt setze, und jemand macht mich darauf aufmerksam, dass ich ihn damit (unbeabsichtigt) verletze: wie reagiere ich darauf?
      17 4 Melden
  • geisit 18.08.2018 07:27
    Highlight Highlight Ohje. Muss sich jeder ab allem empören? Die Fasnacht als ganzes ist nicht ernst zu nehmen. Ausserdem hat jeder Mensch die gleichen Rechte in der Schweiz. Wäre dies nicht der Fall, würde ich es verstehen, dass man gegen Vereinsnamen kämpft. Uns geht es zu gut und deshalb herrscht Langeweile. Dann nimmt man noch ein paar Leute mit dem selben Hobby, zeigt denen Social Media und schon hat man den kurzdauernden Empörismus und diese "Interessengemeinschaft" ihre zwei Tage Ruhm in den clickgeilen Medien. Wem das was gebracht hat, weiss keiner so recht. Ach doch, das gibt bestimnt eine Schnitzelbank
    48 23 Melden
    • LIARO 18.08.2018 13:19
      Highlight Highlight ❤️+❤️❤️❤️
      7 9 Melden
    • Schso 19.08.2018 21:17
      Highlight Highlight Und Sie empören sich über die Empörung? Ist Ihnen am Ende noch viel Langweiliger?
      2 1 Melden
    • geisit 20.08.2018 09:15
      Highlight Highlight @Schso: Wir schreiben hier Leserkommentare, also Kommentare über Artikel. Wollen Sie mir ernsthaft angeben, Ihnen sei nicht langweilig? Natürlich mache ich dies aus Langerweile. Dies verursacht dem Steuerzahler keine Kosten, im Gegensatz zur Demo, welche ein ausgelutschtes Thema behandelt. Empören ist absolut okay, es fragt sich nur bis zu welchem Mass und der Dringlichkeit des Themas. Phobien sind heute zur Mode geworden. Also kann da jeder sein Stückchen vom Kuchen haben. Was man damit erreicht, ist mir hingegen ein Rätsel. Vielleicht die 15 Minuten Ruhm?
      1 1 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 18.08.2018 06:49
    Highlight Highlight Als wir in den 'berühmten' '90-ern als "Jugo-Schmarotzer" & ähnliches betitelt wurden, litt ich enorm darunter...und war Gott dankbar wenigstens mit meinem Äusserem nicht als "Jugo" aufzufallen. Deshalb verstehe die Frau schon.
    Ich hab sogar den"-ić-Rattenschwanz" aus meinem Namen entfernen lassen, um bei Wohnungs-, Job-Suche meine Chancen nicht zu schmälern)
    Aber, ich hab mich auch mit vielen Aspekten dieses Herkunfs-Phänomens auseinandergesetzt und - ausgesöhnt. Heute sag ich gerne, ich sei eine "Jugo", eine "Balkanese"...und niemand hat damit mühe. Geschafft😊
    49 8 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 13:01
      Highlight Highlight Ich kann mit dir mitfühlen, habe ähnliches erlebt wenn auch nicht in Bezug auf meine Herkunft.

      Aber das sind doch die wichtigen Dinge über die gesprochen werden muss. Kann doch nicht sein, dass man seinen Namen ändern muss um nicht diskriminiert zu werden im Alltag. Und wie du gesagt hast, im Gegensatz zu anderen Gruppen hebst du dich nicht durch dein Äusseres von der Masse ab.

      Stattdessen diskutieren wir Guggennamen 🙄
      13 4 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 18.08.2018 17:33
      Highlight Highlight Jede Kultur hat ihre Beschränkungen...und wenn man damit lernt umzugehen, sich aufs Positive fokussiert, dann hat man viel gewonnen👍 Ist ein Reifungsprozess...
      Bei dem Namen-Wechsel spielten noch mindestens zwei Faktoren mit aber irgendwie war ich glücklich eine salomonische Lösung gefunden zu haben- mich zu bleiben(der neue Namen gehört zur Familie auch) und keine Achiles-Verse mehr öffentlich präsentieren zu müssen😊
      *Vorurteile haben ist menschliche Eigenschaft; sie konstruktiv zu 'neutralisieren' kann wirklich Spaß machen, reiche Früchte einem und dem Kolektiv bringen...
      4 0 Melden
  • Rigo1808 18.08.2018 06:35
    Highlight Highlight Es werden an der Fasnacht Witze über Deutsche, Franzosen, Amerikaner, Politiker, etc. gemacht, man verkleidet sich als Nonne, Priester, Asiate, Affe etc.. Ist es dann nicht explizit Rassistisch wenn man eine Bevölkerungsgruppe nicht auf den Arm nimmt? Man sollte nicht immer alles als Angriff auf die Persönlichkeit sehen. Gutes Beispiel sind die Deutschen. Diese können inzwischen auch über Na*i Witze lachen obwohl diese politisch nicht korrekt sind. Aber man setzt sich damit auch mit der Vergangenheit aus.
    58 17 Melden
  • Best of 7 18.08.2018 04:13
    Highlight Highlight Im Thailändischen nennt man Schwarze Menschen Negro. Wollt ihr jetzt die thailändische Sprache abschaffen?
    26 39 Melden
    • Tom5562 18.08.2018 11:26
      Highlight Highlight Es geht nicht um eine ganze Sprache, sondern eine kleine, unbedeutende Krawall-Combo, die einfach keine Manieren hat und ziemlich ignorant ist.
      17 23 Melden
    • geisit 18.08.2018 14:16
      Highlight Highlight Genau, über diese müssen wir diskutieren? Ein Podium bieten? Wie wärs mit ignorieren?
      6 3 Melden
  • Best of 7 18.08.2018 04:02
    Highlight Highlight Negro heisst schwarz in mehreren Sprachen. Wollen wir jetzt gewisse Sprachen verbieten?

    Gewisse Kreise sehen nur noch Rassismus hier und Rassismus da, aber im gleichen Atemzug alle Männer als Müll bezeichen.

    #linkeideologieistscheisse
    50 48 Melden
  • Yanik Deana 18.08.2018 03:35
    Highlight Highlight Du bist 89 geboren, diese traditionellen Guggenmusiker gibt es schon seit den ~ 30 Jahre und jetzt im 2018 nervt es dich plötzlich? Und was war in den letzten 29 Jahren. Lass di Leute doch leben, wir haben echt zu wenig echte Probleme in der Schweiz - freut euch doch einfach :D
    55 31 Melden
    • Maracuja 18.08.2018 11:26
      Highlight Highlight Wer in Fribourg (oder Zürich 😀) lebt, kennt wohl keine Namen/Logos von Basler Guggenmusiken. Die Frau wurde mit Sicherheit erst mit dem Umzug in die Deutschschweiz auf diese Namen/Logos aufmerksam - also nix mit plötzlich nerven. Gleichzeitig erlebt sie in der Deutschschweiz Alltagsrassismus, den sie aus Fribourg nicht kennt. Sie sieht offenbar einen Zusammenhang zwischen der Akzeptanz rassistischer Logos/Bezeichnungen und dem Alltagsrassismus. Ob zu Recht darüber könnte man diskutieren, was hier aber offensichtlich nicht möglich ist.
      17 8 Melden
  • pamayer 18.08.2018 01:20
    Highlight Highlight Arbeitete 2 Jahre in Fribourg.

    Irgendwelche rassistischen Aktionen gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung? Nie.

    Davon kann sich die deutschsprachige Schweiz eine Scheibe abschneiden.
    Eine fette Scheibe.
    49 35 Melden
    • geisit 18.08.2018 14:18
      Highlight Highlight Ich prangere Ihren schweizinternen Rassismus an! Sind die Welschen jetzt die besseren Menschen?
      13 21 Melden
    • B-Arche 18.08.2018 18:40
      Highlight Highlight geisit: Was die Offenheit, Freundlichkeit, Weltoffenheit angeht: auf jeden Fall. Der Unterschied ist dramatisch. In der Deutschschweiz: Starren auf alles was nicht offensichtlich zum "Schweizervolk" gehört, Beziehungen abhängig von dem Lernen des Dialäkts - ohne gehört man nie dazu, die ständige Ablehnung Deutschlands, das komplette "unter sich sein wollen" vieler Eidgenossen und der unterschwellige Rassismus der überall bemerkbar ist.
      In der Suisse Romande : Besseres Essen, Integration ist nicht absolute Assimilation, man muss für Einbürgerungen nicht Schwingen- und Cervelatfan sein.
      9 11 Melden
  • Mutzli 18.08.2018 00:38
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, dass es hier auch gewisse Kommunikationsprobleme gibt. Wenn, wie im Artikel absolut richtig, festgehalten wird, die Gruppe als Gesamtpaket mit Namen, Kostüm etc. eindeutig rassistisch ist, heisst das nicht, dass deshalb alle Beteiligten, oder alle denen es nicht aufgefallen ist, als Nazis ins Exil geschickt werden müssen. Es kann absolut sein, dass sich die Mitglieder nichts bösartiges gedacht haben.

    Aber: Das änderet nichts daran, dass es eine eindeutig rassistische Bildsprache ist. Ähnlich wie wenn man mit ner Konförderiertenflagge oder Pfeilkreuzler rumlaufen würde.
    44 13 Melden
    • DerTaran 19.08.2018 11:03
      Highlight Highlight Doch, ich unterstelle allen Mitgliedern, dass sie rassistisch sind. Wer heute noch Mitglied einer Gugge mit diesem Namen und vor allem diesem Sujet ist, den bezeichne ich deshalb auch als Rassisten.
      2 7 Melden
  • DerSeher 18.08.2018 00:00
    Highlight Highlight Selbe Debatte im Kongo oder sonst wo führen und es wäre schlicht keine!
    14 34 Melden
    • Hernd Böcke 18.08.2018 10:57
      Highlight Highlight Wow.. Die Tiefgründigkeit dieses Vergleichs.
      15 9 Melden
  • Toni.Stark 17.08.2018 23:30
    Highlight Highlight Das Logo und der Namen sind tatsächlich unglücklich formuliert, aber ich garantiere, dass es absolut lein rassistischer Hintergrund hat, sondern muss im Kontext der Basler Fasnacht verstanden werden. Der Beitrag von Georg Kreis auf SRF sollten sich nun alle zu Herzen nehmen: „Beide Seiten sollten sich beruhigen und aufeinander zugehen“
    22 9 Melden
  • BigE 17.08.2018 23:23
    Highlight Highlight Ich wage zu behaupten, dass den meisten Unterstützern der Gugge es hauptsächlich darum geht, dass man heute bei allem, was man sagt oder tut, immer Gefahr läuft, irgend jemanden oder irgend eine Gruppe zu verletzen, zu diskriminieren oder sonstwie vor den kopf zu stossen. Jeder Witz wird todernst genommen. Satire ist nur erlaubt, wenn es die Mehrheit trifft. Sarkasmus ist des Teufels. Und jedes Wort muss auf die Goldwaage gelegt werden. Mich nervt das auch, weil ich mich nicht permanent schuldig fühlen will, wenn jemand etwas falsch verstehen will.
    40 6 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 13:05
      Highlight Highlight @BigE: "Mich nervt das auch, weil ich mich nicht permanent schuldig fühlen will, wenn jemand etwas falsch verstehen will."
      Danke, ich wollte ich hätte es so schreiben können.
      12 3 Melden
  • Weissbrot 17.08.2018 23:00
    Highlight Highlight Ist ja schon bitter.Kein Schwein kriegst du an Demos.Dann gibt's ne Demo zur Verteidigung von nem Kreuzdummen Namen und1600 Personen haben Interesse.Das nenn ich Bebbiluxusproblem
    172 122 Melden
    • Toni.Stark 18.08.2018 10:12
      Highlight Highlight Nein, es geht um die Verteidigung der Meinungsfreiheit und gegen die Politische Korrektheit.
      44 28 Melden
    • bueggi 18.08.2018 10:50
      Highlight Highlight Sorry, wollte Blitzen und nicht Herzen.
      Rassismus ist keine Meinung!
      30 28 Melden
    • Toni.Stark 18.08.2018 11:08
      Highlight Highlight Es ist auch nicht Rassismus. Vermutlich ist diese Gugge noch weniger Rassist als sie es sind. Es geht um die fasnächtliche Narrenfreiheit! Deutsche, Elsässer und Zürcher werden auch hoch genommen.
      21 8 Melden
  • Halimasch 17.08.2018 22:46
    Highlight Highlight Die Debatte dreht sich um ein - je nach Ansicht rassistisches - Symbol.
    Schade ist, dass dabei vergessen geht, worum es eigentlich gehen sollte: Darum Menschen mit dunkler Hautfarbe mit Anstand und Respekt zu begegnen und als gleichwertige Menschen zu achten.
    130 31 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 23:53
      Highlight Highlight Tja, nicht jeder Shitstorm bringt das gewünschte Resultat.
      19 5 Melden
  • Burkis 17.08.2018 22:28
    Highlight Highlight Es kommt noch soweit das man den Bünzli nicht mehr Bünzli nennen darf...
    158 44 Melden
  • Sharkdiver 17.08.2018 22:27
    Highlight Highlight Muss man jetzt auch den Negro Amaro verbieten?
    136 41 Melden
  • Diagnose: Aluhut 17.08.2018 22:04
    Highlight Highlight Es geht nicht nur um den Namen „Negro“. So verkleiden und dann noch als „Stingaffe“ titulieren? Ich glaube nicht, dass die Basler Fasnacht den Titel des Unoeco Weltkulturerbes verlieren soll. Aber genau das wird passieren, vorallem jetz, wo sich Sympathisanten schwarz anmalen und protestieren wollen.
    User Image
    105 57 Melden
    • Ms. Song 18.08.2018 09:39
      Highlight Highlight Singaffe ist der Name dieser Gruppe. Sie steht in keinem Zusammenhang mit dem, zugegeben geschmacklosen, Kostüm.

      Wahrscheinlich war das ein Kostüm, welches zu einem Jubiläum einer der Guggen getragen wurde. In diesen Jahren kleidet man sich oft wie das Vereinslogo.

      Ich weiss, dass es für Nicht-Basler sehr schwierig zu verstehen ist. Bevor man aber wild überall Rassismus hinein interpretiert, sollte man sich ein bisschen mit den Traditionen und der Geschichte vertraut machen.

      26 31 Melden
    • Sapien 18.08.2018 09:45
      Highlight Highlight Vielen dank für das Bild. Eigentlich sollte die Thematik hiermit abgeschlossen sein. Bitte liebe Fassnächtler ändert das „Symbol“ und gut ist. Ich habe das Gefühl, dass hier einfach viele Leute aus Trotz reagieren, weil alles im Jahr 2018 politisch korrekt sein sollte und man sich nicht alles „aufschwätzen will“. Ganz ehrlich, macht doch weiter eure Witze hinter verschlossenen Türe und in euren Vereinen, aber als Öffentliche Darstellung ist das in diesem schönen Land einfach nicht angebracht!
      25 26 Melden
    • Diagnose: Aluhut 18.08.2018 12:00
      Highlight Highlight @Ms. Pond: Mein Ur-Grossvater war in den Staaten im Ku Klux Klan. Abgesehen von den ganzen Aktivitäten, die ich überhaupt nicht gutheisse, war doch das Ritual mit dem brennenden Kreuz wunderschön und romantisch. Echte Lagerfeuerstimmung. Eine Tradition, die beigehalten werden sollte. (Diese Geschichte ist natürlich erfunden und widerspiegelt nicht mein Ansichten. Aber es sollte ein bisschen veranschaulichen, wie die ganze Sache mit dieser Rhygass Gruppe und ihre Sympathiesanten auf mich wirkt...)
      19 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • spaljeni 17.08.2018 21:29
    Highlight Highlight Verstehe die vielen Blitze bei den Kommentaren nicht, welche sagen, dass es rassistisch sei. Hätte von der Watson-Community ein bisschen mehr Verständnis und Empathie erwartet.. 🤔

    Leider hat es bei den Guggen einige, die sagen wir es mal so "ein komisches Weltbild" haben. Habe schon die übelsten Witze dort gehört. Seien es ausländerfeindliche "Jugo" Witze, gegen Juden oder "dunkelhäutige" Menschen.

    Liebe Grüsse
    Ein ehemaliger Fasnächtler

    P.S. Jetzt könnt ihr mich blitzen und haten wie ihr wollt, dass ist leider nur Fakt.
    226 176 Melden
    • pun 18.08.2018 00:13
      Highlight Highlight Die Watson-Community ist halt nicht immer gleich. Man merkt es recht schnell, wenn ein Artikel in rechten Facebook-Kreisen herumgereicht wird. Die Herzli verschieben sich dann im späteren Verlauf der Diskussion (also bei später abgegebenen Kommentaren) wieder Richtung "Verständnis und Empathie". :-)
      18 16 Melden
    • Ms. Song 18.08.2018 09:43
      Highlight Highlight Ja klar. In den Guggen und Cliquen hast du ein Gemisch aller gesellschaftlichen Schichten, politischen Richtungen, Berufen etc.. Klar, dass es dort auch Idioten hat. Die gibt es nun mal überall. Das heisst aber nicht, dass die Fasnacht rassistisch ist. So viele Rassisten werden sich im Linken Basel gar nicht finden lassen.
      22 1 Melden
    • spaljeni 18.08.2018 13:57
      Highlight Highlight @ms. Pond
      Das habe ich ja auch nicht behauptet. Meinte nur, wie du bereits sagtest, dass es dort einige Idioten hat. Einige Sujets sind meines Erachtens fragwürdig in der heutigen Zeit. Wie bspw. bei der Guggenmusik im Artikel. Wie im Bild oben zu sehen (Artikel), stellte man sich die Menschen in Afrika in der Kolonialzeit vor, bzw. bildete die so ab.

      Klar es ist Fasnacht, auch genannt Narrenzeit, aber die hat auch gewisse Grenzen zu respektieren.
      8 10 Melden
  • Thom Mulder 17.08.2018 21:21
    Highlight Highlight Ich bin jederzeit dafür das Wort Neger zu verbannen, aber "Negro" hat mit Neger nichts zu tun. Negro ist nur das spanische Wort für Schwarz, nichts weiter. Aber das Bild dazu, das ist das Problem.
    204 76 Melden
    • ingmarbergman 18.08.2018 00:19
      Highlight Highlight Natürlich sind worte ein Problem. Von deiner Logik her ist das in etwa so, wie wenn jemand dich als A***loch bezeichnet und dann sagt, ach das ist ja nur eine Bezeichnung für ein Körperteil.
      Fakt ist, das Wort ist überholt und heute nicht mehr zu benutzen. Da hilft kein verstecken hinter früher oder ist-doch-nicht-so gemeint. Jeder der Neger/Negro/etc sagt, weiss genau dasss er einen rassistischen diskurs bedient. Da gibt es gar nichts zu relativieren.
      23 20 Melden
    • Die Redaktion 18.08.2018 07:21
      Highlight Highlight Besonders in Mundart, in Kombination mit Rhygass welches auch eindeutig spanisch ist und dem Sujet, das einen klassischen Spanier zeigt.
      23 12 Melden
    • loquito 18.08.2018 08:54
      Highlight Highlight Google mal negro auf englisch...
      8 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuldig 17.08.2018 21:20
    Highlight Highlight Liebe dunkelhäutige Schweizerin,
    es tut mir leid, dass Sie mit inakzeptablen Situationen konfrontiert wurden. Rassistische Dumpfbacken gibt es leider überall.
    Hier stimme ich Ihnen aber trotzdem nicht zu: Ich bin gebürtiger Deutscher, Sie dunkelhäutig. Habe auch schon ehrverletzende Situationen erlebt oder einfach Sprüche oder Witze.
    So what! Manche Witze sind zu gut um ungesagt zu bleiben und über den Dumpfbacken stehen Sie sowieso.
    Sie wollen keine Diskussion "weiss" gegen "schwarz" führen? Müssen Sie nicht, tun Sie`s nicht!
    Alles Gute!
    275 79 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 22:25
      Highlight Highlight So ein unglaublicher Schmarrn. Natürlich ist es auch für Deutsche nicht immer angenehm hier zu leben, aber das ernsthaft mit der Diskrimination zu vergleichen, die Dunkelhäutige Menschen hier teils erleben müssen? Holy Moly. Möchten Sie vielleicht auch noch gleich den Juden, Fahrenden, LGBT und allen anderen häufig diskriminierten Minderheiten sagen, von was sie sich gestört fühlen dürfen, weil Ihnen gegenüber auch mal jemand unhöflich war?

      Kleiner Pro-Tipp: Gemäss Rassisten gehört wer zu den Herrenrassen und wer zu den Untermenschen?
      126 278 Melden
    • schuldig 17.08.2018 23:18
      Highlight Highlight @mutzli
      will niemandem sagen, wie wer sich wie fühlen soll, kann, muss.
      Ihr Pro-Tipp ist underground
      15 6 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 23:59
      Highlight Highlight @Mutzli: Also im Moment fühle ich mich von deinen Kommentaren gestört, und als Einzelner bin ich ja wohl eine Minderheit. Da das "gestört fühlen" einer Minderheit das sofortige einstellen der störenden Aktivitäten zur Folge haben muss - jedenfalls nach deinem Masstab - bin ich jetzt gespannt wie du reagierst.


      Kann Sarkasmus enthalten...
      13 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • michmueller 17.08.2018 21:15
    Highlight Highlight genau jetzt : demo für die betroffene gugge... gruselige mischung aus "musik" und freude endlich "der politischen korrektheit" in den hintern zu treten. igitt.
    68 91 Melden
  • RacKu 17.08.2018 21:05
    Highlight Highlight Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.
    90 29 Melden
    • Flexon 17.08.2018 22:23
      Highlight Highlight @RacKu
      Klingt für mich verdächtig nach scharfem Urteil. Aber nichts gegen Ungebildete. Man weiss es halt nicht besser.
      30 10 Melden
  • Halimasch 17.08.2018 21:02
    Highlight Highlight Kann die Frau gut verstehen. Aber stimme nicht ganz zu:

    "Wer rassistische Bilder reproduziert, trägt dazu bei, dass sie nicht aus der Welt verschwinden."

    Klingt gut, überzeugt nicht.
    Ursache für Rassismus ist die Haltung gegenüber anderen Menschen. Diese wird nicht deshalb verschwinden, weil rassistische Symbole weg sind. Viele Leute sind ja auch trotz solcher Symbole überzeugt dass Rassismus falsch ist. Dass Rassentheorien Quatsch sind ist heute offensichtlich.

    Mag sein dass der Name der Gugge rassistisch ist, geschmacklos und unzeitgemäss ist er bestimmt. Ein wirkliches Problem nicht.
    127 46 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 22:17
      Highlight Highlight @Halimasch Natürlich steht und fällt nicht alles allein mit rassistischen Symbolen. Doch nebst den Symbolen gibt es auch die Klischees und dahinterstehenden Denkmuster und die tragen definitv dazu bei solches Denken zu erhalten. Hakenkreuze zu verbieten z.B. signalisiert klar, was akzeptabel ist und was nicht.

      Man kann sich ja schon nur die Schweiz ansehen: Was vor 50 oder sogar 30 Jahren gang und gäbe war, geht jetzt nicht mehr. Das Denken hat sich geändert und das beinhaltet auch solche rassistischen Kostümierungen und den dahinterstehenden Gedanken von Afrikanern als primiv etc.
      53 63 Melden
  • Herr Jung 17.08.2018 21:00
    Highlight Highlight Es geht hier um die Fasnacht - und was dort gezeigt und gesagt wird, ist und war längstens nicht immer politisch korrekt. Und ein grosser Reiz an dieser Veranstaltung ist, dass die Normen des Alltags nicht gelten, das Unten zum Oben wird und nicht alles auf die Goldwaage gelegt und sanktioniert wird.
    Also auf, wendet euch doch den wirklichen Problemen der Welt zu!
    144 62 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 22:07
      Highlight Highlight @Jung Wär ein Argument, wenn irgendwie, wie auch immer, Leute mit dunkler Haut in unserem Land "oben" wären oder Rassismus und Vorurteile nicht salonfähig. So ist es aber nichts als gegen eine Minderheit und gegen unten zu treten, genau das Gegenteil, was anti-Alltags/autoritäre Satire eigentlich tun sollte.
      62 80 Melden
    • Herren 18.08.2018 09:29
      Highlight Highlight Wären Sie auch dieser Meinung, wenn es sich um die Clique "Kindlifigger" gehen würde?
      15 8 Melden
  • felixJongleur 17.08.2018 20:53
    Highlight Highlight Ich finde es gut das man sensibilisierter ist mit diesen Themen.. aber trotzdem sehne ich mich da grad ein wenig nach der Zeit, als ich mit meinem schwarzen Kollegen ein Vorarlberger Mohrenbräu trinken und wir herzhaft darüber lachen konnten. Jetzt hätte wohl schon einer von Nebenan auf Twitter einen empörten Shitstorm gestartet.
    158 15 Melden
  • Patho 17.08.2018 20:47
    Highlight Highlight Es ist nicht so wichtig was man sagt, sondern wie man es sagt. Es ist ein leichtes unmissverständliche und massiv rassistische Sprüche zu klopfen und sich dabei komplett an politisch korrekte Phrasen zu halten.
    Ebenso kann man unmissverständlich _nicht_ rassistisch sein, indem man, zum Beispiel um Missverständnisse zu vermeiden, politisch inkorrekte Wörter verwendet.
    Und die erste Assoziation zum Wort Mohrenkopf ist und bleibt in der Schweiz eine Süssigkeit und somit ist das Wort auch nicht rassistisch gemeint!
    109 28 Melden
  • Chääschueche 17.08.2018 20:30
    Highlight Highlight Btw: Für mi wirds heissts immer Moorekopf.


    Aber hei...dank dere Diskussion dänkä etz alli a das wos eig nie bedütet het.

    Bravo 👌
    97 42 Melden
  • alec 17.08.2018 20:16
    Highlight Highlight Auflösen, anklagen, verurteilen muss man die Cliquen nicht gerade, aber statt stur sich an Tradition zu klammern, Verständnis dafür zeigen, dass man merkt dass die Zeiten sich seit 1958 bzw. 1928 geändert haben. Es wird nicht von heute auf morgen gehen. In den Niederlanden setzt man mit den maurischen "zware Pieten" Knechten von Sinterklaas in den letzten Jahren ebenfalls heftig auseinander.
    35 44 Melden
  • DerMeiner 17.08.2018 20:04
    Highlight Highlight Zieht man die Rassismus-Debatte durch solche lächerlichen Forderungen weiterhin durch den Dreck, dann wird es irgendwann keinen mehr interessieren. Ganz ehrlich, irgendwann hängt einem das Ganze wirklich zu den Ohren raus.

    122 55 Melden
    • Die Redaktion 17.08.2018 22:04
      Highlight Highlight Rassismus ist alles was andere Menschen ihrer Herkunft wegen diskreditiert. Solche Stereotypen sind überhaupt der Grund, dass Rassismus existiert und dieser wird bestehen bis alle als gleichwertig betrachtet werden.

      Wieso hängt ihr so an diesen Dingen? Eventuell weil man seine Fehler so anderen in die Schuhe schieben kann und genau nie etwas ändern muss. Das gilt nicht nur für den "Mohrenkopf" sondern auch Benzin, Fleisch und eigentlich alles was offensichtlich falsch ist, aber verteidigt wird.
      34 71 Melden
    • DerMeiner 18.08.2018 06:59
      Highlight Highlight Ich versuche niemandem einen Fehler in die Schuhe zu schieben. Ich habe nur langsam keine Geduld mehr für diese undifferenzierte Debatte.

      Und diese ganze Stereotypen Angelegenheit, verläuft sich langsam aber sicher dahin, dass man sich als
      Weisser pauschal schlecht fühlen sollte und nicht, dass sich Schwarze nicht diskreditiert vorkommen.
      8 5 Melden
  • derEchteElch 17.08.2018 20:02
    Highlight Highlight ..dann sollen auch ab sofort dunkelheutige Personen damit aufhören, sich gegenseitig mit „Hey Nigga..“ zu begrüssen.. 🙄
    185 147 Melden
    • Illyria & Helvetia 17.08.2018 20:08
      Highlight Highlight ???
      48 49 Melden
    • MykillWF 17.08.2018 20:21
      Highlight Highlight Liegt sicher nicht an uns dies zu entscheiden! Ich denke keiner von uns Europäern kann sich nur im Geringsten in die Haut der Betroffenen versetzen. Wir sind alle in einer "weissen Welt" aufgewachsen und können nicht mal im Ansatz erahnen wie dies sich anfühlt aufgrund seiner Hautfarbe benachteiligt bzw. bevormundet zu werden. Deshalb gilt:
      Play Icon
      47 77 Melden
    • ands 17.08.2018 20:31
      Highlight Highlight Ja, sollten sie. Und jetzt? Sollten deshalb die Guggen ihre Namen nicht ändern?
      42 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illyria & Helvetia 17.08.2018 19:54
    Highlight Highlight Boah, wie unflexibel, eingerostet, langweilig, uninnovativ und total konservativ diese Fasnächtlergruppe ist. Als wären das Logo und der Name ein Menschenrecht und hoch heilig. Ändert sie doch einfach und gut ist. Ein bisschen Abwechslung tut niemandem weh.
    133 203 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 20:33
      Highlight Highlight Also wenn es ja nur ein Logo und ein Name ist den man beliebig ändern kann weil er ja keine Botschaft vermittelt, wieso dann der Aufriss?
      65 22 Melden
    • Illyria & Helvetia 17.08.2018 21:40
      Highlight Highlight Du verstehst nicht. Ich meine die Fasnächtlergruppe und nicht dunkelhäutige Menschen. So ein Logo und Name gehen heute sicher nicht mehr. So etwas ist nicht zeitgemäss und sollte man nicht in einem so fortschrittlichen Land wie die Schweiz sehen.
      47 61 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 22:02
      Highlight Highlight @Astrogator Fragen Sie doch die Clique. Hat ja niemand verlangt, dass die Mitglieder geteert und gefedert werden müssen, sondern das solche "Kostüme" etc. nichts in 2018 verloren haben. Sind ja auch die Empörungs-empörten bzw. wackeren Kämpfer auf das Recht auf Beleidigungsfreiheit, die jetzt einen auf beleidigte Leberwurst machen. WIe z.B. die ganze Sache mit Demos noch eine Stufe höher eskalieren lassen...
      22 37 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • M_Muster 17.08.2018 19:50
    Highlight Highlight Wenn im Logo und Namen Schwule oder Juden so dargestellt würden, hätte die Clique bestimmt schon lange was ändern müssen...aber ja...jetzt gehts halt nur um Schwarze. Dass die Mehrheit der weissen Schweizer einfach nicht verstehen dass sich dunkelhäutige Schweizer (Mischlinge und Schwarze, in der CH geboren und aufgewachsen) verletzt und angegeiffen fühlen, wenn sie eine Gruppe weisse Männer sehen, welche sich als „Negros“ verkleiden und dieses Bild in Logo haben, macht mich traurig und ein wenig wütend zugleich... Ein bisschen mehr Verständnis würde schon so gut tun... es tut einfach weh...
    132 175 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 20:35
      Highlight Highlight @M_Muster: "dass sich dunkelhäutige Schweizer (Mischlinge und Schwarze, in der CH geboren und aufgewachsen) verletzt und angegeiffen fühlen, wenn sie eine Gruppe weisse Männer sehen, welche sich als „Negros“ verkleiden und dieses Bild in Logo haben, macht mich traurig und ein wenig wütend zugleich"
      Erinnert mich an die Szene einer Sitcom. Mutter zum Sohn: "Nein, du kannst nicht als Schwarzer an Halloween, das ist rassistisch. Hier, ich hab dir ein Indianerkostüm."
      85 22 Melden
    • LeChef 17.08.2018 21:15
      Highlight Highlight Weisst du, verstehen tun das wohl schon die meisten. Ich verstehe auch, dass es Schwulen unangenehm ist, wenn Jugendliche das Wort schwul als Beleidigung nutzen. Und dass Juden nicht gerne pauschal für die Politik von Israel verantwortlich gemacht werden. Und dass Behinderte Behindertenwitze nicht lustig finden. Und dass man Alkoholiker im Tram schräg anschaut, gefällt denen sicher auch nicht.

      Aber schau, wir leben in einer freien Gesellschaft, in der nur das Recht dem Verhalten Grenzen setzt. Wenn einem etwas nicht gefällt, es aber erlaubt ist, dann muss man das wohl oder übel aushalten.
      53 40 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 21:59
      Highlight Highlight @LeChef Zu dieser freien Gesellschaft gehört aber auch (btw. den Antirassismus wäre bei uns eigentlich immer noch im Gesetz verankert), dass es erlaubt sein muss, Sachen kritisieren zu dürfen. Austeilen heisst auch einstecken können zu müssen, sonst wirds schnell scheinheilig.

      Aus irgendeinem Grund ist aber die Empörung über die berechtigte Kritik gefühlte Richterstufen höher.

      Wer veranstaltet jetzt ne Demo z.B. um sich darüber aufzuregen, weil jemand eine Meinung hat die einem nicht passt?

      Nicht die Anti-Rassisten.
      32 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 17.08.2018 19:47
    Highlight Highlight So ein Quatsch. Kein Mensch verbindet diese Namen mit rassistischen Gedanken. Ein Mohrenkopf heisst einfach so, weil er so heisst. Wie ein Baum. Der heisst auch nicht plötzlich Wurkel. Ich habe noch nie an einen dunkelhäutigen Menschen gedacht, wenn ich einen Mohrenkopf gegessen habe. Aber mit diesem Theater kann man es natürlich bis zum Abeinken herauf beschwören, wenn man unbedingt will. Lasst die Guggen und die Schoggi in Ruhe, die schon seit eh und je so heissen. Punkt.
    103 64 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 21:55
      Highlight Highlight @Jesses Aha. Interessant aber, wie Sie hier nur was von Mohrenköpfen schreiben, aber dafür die andere Gugge aussenvor lassen. Btw.: Bei den Mohrenköpfen nie auf die Verpackung geschaut? Oder vielleicht waren die fragwürdigen Maskottchen noch vor ihrer Zeit...

      Wie dem auch sei: Mit was soll man den einerseits den Namen der Negro-Gugge verbinden und vor allem, was ja auch der eigentliche Stein des Anstosses war, ihr Blackface inkl. Kannibalenklischees und anderen steinzeitlichen Quatsch? Wenn man die Klischees gar nicht kennt, könnte man das ja gar nicht einordnen und wäre nur absurd.
      29 41 Melden
    • Halimasch 17.08.2018 22:35
      Highlight Highlight A propos Mohrenkopf:
      Das Wort "Mohr" ist - ausser in "Mohrenkopf" - aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Deshalb würde sich ohne diese Diskussion wohl auch kaum eine dunkelhäutige Person davon betroffen fühlen.

      Im übrigen ist "Mohr" nicht rassistisch. Das Wort stammt aus dem Mittelalter. Rassentheorien gab es damals noch nicht. Das Wort hat den gleichen Ursprung wie "Mauren" - gemeint waren also in erster Linie nordafrikanische Muslime, später dunkelhäutige Menschen allgemein.
      34 14 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 22:56
      Highlight Highlight @Halimasch Gibt zig Wörter die aus dem Mittelalter stammen; entscheidend ist, wie sie sich weiterentwickelt haben und der gegenwärtige Stand der Dinge ist. Kegel (wie in "mit Kind und Kegel") bedeutet ja auch nicht mehr "ich verreis mit meinem unehelichen Kind" z.B. Zudem gab es im Mittelalter durchaus Rassismus, er war einfach ziemlich anderer Art. Antisemitismus gibts z.B. schon seit den Römern in Europa.

      Gute EInführung zum Thema: https://www.publicmedievalist.com/medieval-people-racist/

      Bei den Mohrenköpfen ging es zusätzlich mehr noch um die Karikaturen die als Maskottchen dienten.
      25 27 Melden
  • Prince of the Ravens 17.08.2018 19:47
    Highlight Highlight Sie hat recht.
    122 175 Melden
  • PeterBünzli 17.08.2018 19:44
    Highlight Highlight Hmpf naja bei diesen Aussagen bleiben mit fast die Worte weg. Da wird Toleranz gefordert und gleichzeitig wird keine Toleranz gegenen. Wie kann man mit Jahrgang 1989 davon zu sprechen wie es zur Sklavenzeit gewesen ist?

    Ich kann diese Empörung nicht verstehen, es sind Traditonen ohne rassistische Hintergedanken und würde dies aktuell in den Medien nicht so breitgeschlagen, wüsste die Erzählerin gar nichts von den Namen. Also wieso sich über etwas derart erzürnen, wenn man bis vor kurzem gar nichts davon gewusst hat
    203 114 Melden
    • philosophund 17.08.2018 19:58
      Highlight Highlight Machst deinem Namen alle Ehre..
      108 146 Melden
    • wasps 17.08.2018 20:02
      Highlight Highlight Man kann alles verharmlosen, was einem nicht in den Kram passt. Und wenn man dazu noch beim Geschichtsunterricht einen Fensterplatz hatte, wird’s also echt peinlich. Einfach mal das Hirn einschalten, vielleicht geht dann ein Lichtlein an, hoffentlich.
      92 132 Melden
    • flausch 17.08.2018 20:12
      Highlight Highlight Lieber Herr Bünzli es ist immer sehr einfach das Wort Toleranz zu missbrauchen. Nur ganz kurz: es ist dieses Thema betreffend recht peinlich es zu verdrehen um über fehlende geschichtliche Logik hinwegzutäuschen...
      43 61 Melden
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  • Texup 17.08.2018 19:36
    Highlight Highlight Es folgt nun ein sehr problematischer Vergleich:
    Als die Redaktion von Charlie Hebdo auf bestialische Art und Weise attackiert und ausgelöscht wurde, waren alle Charlie und der Meinung, Satire darf alles.
    Nun geschieht, klar nicht auf annähernd gleiche Weise, das selbe mit lokalen Fasnachtscliquen und ich könnte Wetten dass einige der Empörten dazumal ihre Socialmediastatusmeldungen auf je suis Charlie wechselten.
    Denk mal drüber nach!
    148 39 Melden
    • neutrino 17.08.2018 20:16
      Highlight Highlight Das Problem bei Charlie war die Reaktion darauf. Die Karikaturen waren mehr als diskutabel.
      25 29 Melden
    • axantas 17.08.2018 20:46
      Highlight Highlight Das ist in sich absolut bedenkenswert. Ich denke, etwas mehr Gelassenheit würde uns allen gut tun.


      Mit Respekt gegenüber dem schrecklichen Ereignis bei Charlie Hebdo.
      28 9 Melden
    • überflüssig 17.08.2018 20:47
      Highlight Highlight satire? was hat diese diskussion mit satire zu tun?
      15 41 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 17.08.2018 19:20
    Highlight Highlight Jaja die besonderen Momente kennt wohl jeder mit Migrationshintergrund, aber wer da zuviel hineininterpretiert der findet sich schnell selbst auf der Seite des Keulenschwingers. Der Beweis ist obwohl man ja selbst feststellt das sich vieles gebessert hat muss man wegen nichts noch immer rumheulen.
    Also gut radieren wir alle Schwarzen von Wappen, Vereinslogos und von den Stra... hoppla... gesehen? 😉 Kontraproduktiv ad absurdum.
    Hier zur Ausweitung der Diskussion noch das Gemeindewappen von Flumenthal.
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    110 25 Melden
    • Winschdi 17.08.2018 19:58
      Highlight Highlight Flumenthal verbieten! 😎
      72 9 Melden
    • sleepalot 17.08.2018 20:05
      Highlight Highlight oder möriken-wildegg (zwischen aarau und brugg)...
      26 3 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 20:39
      Highlight Highlight Da gibt es noch andere
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      35 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • symbol68 17.08.2018 19:13
    Highlight Highlight ... jetzt warte ich nur noch das „pata negra“ das Iberico Schwein, als Ausdruck verboten wird.
    Dies für alle wo noch weitere Rassismusausdrücke suchen - mal schauen was aus diesem Steilpass wird.
    En guetä
    123 67 Melden
    • exeswiss 18.08.2018 00:09
      Highlight Highlight der preis für den besten strohmann geht an.... Symbol68!

      gratuliere!
      7 8 Melden
    • _PP_ 18.08.2018 10:28
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, das Wort "schwarz" in allen Sprachen zu verbieten, das ist doch absurd! Es geht um Kritik an rassistischen Bildern und Darstellungsweisen.
      6 6 Melden
  • Nausicaä 17.08.2018 18:56
    Highlight Highlight Ich finde es furchtbar, was dunkelhäutige Menschen während der Kolonialzeit und auch später durch Weisse alles erleiden mussten. Dass es eine Gugge gibt, die im Jahre 2018 noch mit so einer Larve rumlaufen und die Konnotation nicht kennen und nicht anerkennen wollen, zeugt von nichts anderem als massiven Mängeln in Punkto Bildung, Empathie und Sensibilität.
    177 206 Melden
    • Bobby_B 17.08.2018 22:22
      Highlight Highlight Ich denke du solltest mal dein Wissen erweitern in Punkto Vereinsleben. Hast wohl keine Vorstellung davon, wie viel Arbeit hinter einem Verein stehen kann. Dann hättest du auch Verständnis, das der Name des Vereins zu einem Symbol wird, so wie in etwa ein Dr. Titel.
      Aber hast anscheinend Mängel in Punkto Kultur, Soziales und Empathie. 😉
      32 43 Melden
    • Flexon 17.08.2018 23:09
      Highlight Highlight @Bobby
      Du bestätigst leider Nausicas Schlussfolgerung. Ob Arbeit hinter einem Symbol steckt ist für dessen Einordnung als Rassismus richtig egal.
      10 5 Melden
    • Nausicaä 18.08.2018 07:27
      Highlight Highlight Bobby_B: Dass ein Verein Arbeit bedeutet, ist mir klar. An veralteten Symbolen festzuhalten, nur weil sie einen stolz machen oder eine Art Heimat bieten, das verstehe ich jedoch nicht. Hätte ich (als symbolisches Beispiel) einen Dr.-Titel auf dem Rücken einer Minderheit erhalten, wäre ich auch jederzeit bereit diesen abzulegen.
      Wenn Kultur, Soziales und Empathie meint, nur die eigene Kultur und die eigene Gruppe wertzuschätzen und nur dieser Empathie entgegenzubringen, ja dann habe ich bestimmt Mängel. 😉
      5 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 17.08.2018 18:54
    Highlight Highlight Schlage vor noch folgende Wörter zu verbieten weil sie Leute verletzen: dick, unsportlich, Brillenträger, Zahnspange, Bohnenstange, dumm und Zürcher.. .
    183 112 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.08.2018 19:24
      Highlight Highlight Wer will Wörter verbieten?

      Warum sind dir die beiden Wörter so wichtig?

      Denkst du, dass 'dickerunsportlichergartenhagbrillenträgerauszürich' vergleichbar ist?
      44 83 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 19:40
      Highlight Highlight Ich kann die Blitze unter meinem Kommentar nachvollziehen.

      Mir geht es um folgendes, Rassismus bekämpfen ja, Zivilcourage zeigen wenn jemand wegen seiner Hautfarbe verbal oder physisch angegriffen wird - unbedingt, aber hier unterstellt man einfach ins blaue hinaus, dass die Guggen rassistisch seien, ohne dass jemand rassistische Parolen brüllt oder z.B. die Vereinsmitgliedschaft für Schwarze ausgeschlossen ist.

      Aber womöglich habe ich 30 Jahre lang falsch gelebt und anstatt mich gegen Rassismus zu engagieren investiere ich die Zeit lieber um über Guggennamen zu sinnieren.
      109 29 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 19:44
      Highlight Highlight "Denkst du, dass 'dickerunsportlichergartenhagbrillenträgerauszürich' vergleichbar ist?" - ja das denke ich, kannst ja mal ein Mobbingopfer fragen wie es sich fühlt.

      Und auf die Frage wer Wörter verbieten will, was wenn nicht das ist die Förderung an die Guggen sich umzubennen.
      Ich bin mit "Negermeiteli Krambambuli" gross geworden und trotzdem haben meine Eltern es geschafft mir zu vermitteln, dass man Schwarze aus guten Gründen nicht Neger nennt.
      74 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caligula 17.08.2018 18:53
    Highlight Highlight Die Fasnacht lebt von Klischees. Wer das nicht verstanden hat, versteht Fasnacht nicht
    159 79 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 17.08.2018 19:11
      Highlight Highlight Muss man Fasnacht verstehen?
      69 96 Melden
    • Die Redaktion 17.08.2018 19:53
      Highlight Highlight Der Schokoschaumkuss von Dubler lebt auch von Klischees und das nicht nur zur Fasnachtszeit.
      11 51 Melden
    • Siebenstein 17.08.2018 20:03
      Highlight Highlight Heutzutage versteht doch nur noch eine Minderheit die Fasnacht, ob nun immer die Mehrheit das Recht hat mit ihrer Meinung die Entscheidungen zu treffen, darüber könnte man ja noch streiten. Bei diesen Thema finde ich es aber geradezu kindisch wenn man der Minderheit der Fasnachtsanhänger zugestehen würde aus falsch verstandenem Traditionsverständnis die betroffene Völkergruppe in ihrem Empfinden einfach weiter zu übergehen.
      16 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 17.08.2018 18:40
    Highlight Highlight Nunja in der Schweiz wurden Schwarze nie versklavt oder wegen ihrer Hautfarbe getötet. Aber klar, die Witze der Fasnacht gehen oft weit ins politisch inkorrekte: auch der Waggis ist eine rassistische Bezeichnung für die Elsässer, die dem alten Sterotyp nach eine grosse Nase haben.
    Eventuell ist dieses närrische Treiben aber auch eine gute Erinnerung daran, dass unsere zivilisatorischen Errungenschaften noch nicht so alt sind. Wer unter 50 ist vergisst das sehr schnell.
    637 137 Melden
    • MandraxMali 17.08.2018 18:51
      Highlight Highlight Nein. Aber sie wurden im basler Zolli ausgestellt. Gar nicht soo lange her..
      118 29 Melden
    • flausch 17.08.2018 18:58
      Highlight Highlight Es ist nicht ausgeschlossen das es in der Schweiz Afrikanischstämmige Haussklaven (oh sorry "Bedienstete") gab. Es ist hinlänglich bekannt das diverse Schweizer Familien direkt in den Dreieckshandel (inklusive der Verschiffung von Sklaven) respektive ganz direkt in die Sklavenhaltung verstrickt waren.
      Dies zu leugnen ist nichts als Geschichtsrevisionismus.
      122 23 Melden
    • Liselote Meier 17.08.2018 19:01
      Highlight Highlight Kunsstück die Schweiz gibt es auch erst seit 1848.

      Alte Eidegenossenschaft sieht die Sache anders aus. Sklavenmärkte im Tessin, Truppenentsendungen von Kantonen nach Afrika um Sklavenaufstände niederzuschlagen, viele eidgenössische Kaufleute die dick im "Dreieickshandel-beiteiligt" waren auf allen Stufen, Sklavenschiffe konnten hier versichert werden, im Basler Zoo konnte man Schwarze im Zoo betrachten usw.
      http://mobile.hls-dhs-dss.ch/m.php?article=D8963.php

      101 17 Melden
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  • Kunibert der fiese 17.08.2018 18:33
    Highlight Highlight Der name ist noch das kleinste übel. Negro heisst schwarz auf spanisch. Ich finde das logo einfach dämlich.
    659 237 Melden
    • axantas 17.08.2018 19:12
      Highlight Highlight Dann wird das spanische Wort eben auch auf den Index gesetzt....
      30 42 Melden
    • Die Redaktion 17.08.2018 19:33
      Highlight Highlight Aber er ist ein Übel. Wenn es also spanische Cliquen sind, sollten sie sich Negro-Rincallejón nennen.
      28 14 Melden
    • DerMeiner 17.08.2018 20:09
      Highlight Highlight Dann kann das Wort Bleichgesicht, Milchbubi und was es sonst noch so gibt auch gleich mal auf den Index gsetzt werden, wenn man schon Wörter verbiten will.

      Herrgott, such euch mal echte Probleme..
      33 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • IncredibleMOUZ 17.08.2018 18:32
    Highlight Highlight Würde diese Gruppe „Bleichgesichter Rhygass“ heissen, gäbe es keinen Aufschrei. Ausserdem die Musik direkt als „chatzemusik“ zu bezeichnen ist bei der Diskussion sicher nicht förderlich.
    948 443 Melden
    • Camillemarlene 17.08.2018 18:36
      Highlight Highlight „Chatzemusig“ ist ein Synonym von Guggenmusik.
      101 166 Melden
    • Tigerhai 17.08.2018 18:41
      Highlight Highlight in Luzern vielleicht, aber nicht in Basel...
      132 39 Melden
    • Nausicaä 17.08.2018 18:47
      Highlight Highlight @IncredibleMouz: Wenn es Weisse sind, die sich "Bleichgesichter Rhygass" nennen, ist das sicherlich kein Problem, sondern sogar witzig. Wenn dunkelhäutige eine solche Fasnacht gründen, fände ich das auch nicht schön. Allerdings sind diese Bilder aus der Kolonolisierungszeit um einiges historisch aufgeladener als "Bleichgesicht". Wer das nicht versteht, soll nochmals zurück in den Geschichtsunterricht.
      127 51 Melden
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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