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ARCHIVBILD ZUR NEUJAHRS-MEDIENKONFERENZ DES EUROAIRPORT BASEL-MUELHAUSEN AM 18. JANUAR 2017 -- Der Flughafen

Privatautos dürfen ab 2019 in Basel nicht mehr direkt vor das Flughafen-Terminal fahren.  Bild: KEYSTONE

Flughafen Basel verbannt Autos vor dem Terminal – auch wegen möglichen Terrorattacken

«Kiss & fly» ist beim Euroairport bald passé. Privatautos dürfen ab 2019 nicht mehr direkt vor das Flughafengebäude fahren. Das hat verschiedene Gründe. 



Rasch vor dem Terminal vorfahren, den Freund oder die Frau verabschieden und wieder wegfahren. Das ist beim Euroairport spätestens ab Ende 2019 nicht mehr möglich. Wie SRF berichtet, verbannt der Flughafen Basel Privatautos auf ein Parkfeld vor dem Terminalgebäude. 

Ein Grund dafür ist die Sicherheit. Wenn keine Privatautos mehr vorfahren dürften, hätten mögliche Attentäter nicht mehr so leichtes Spiel. «Das Flughafengebäude wird so besser geschützt», so Flughafen-Sprecherin Vivienne Gaskell zu watson. Auf der französischen Seite sei dieses Verkehrsregime 2017 nach den Anschlägen in Nizza durch die Behörden auferlegt worden. Nun ziehe man auf der Schweizer Seite nach. 

Die Entflechtung des Verkehrs solle insbesondere die Staus vor dem Terminal verringern. «Immer mehr Passagiere fliegen ab dem Euroairport. Das führt natürlich zu mehr Verkehr», so Gaskell. 

Nach den Bauarbeiten, welche ab Februar 2019 vorgesehen sind, können Privatautos auf einem neuen Gratis-Kurzzeitparkplatz halten, der rund fünf Minuten vom Terminal entfernt ist. Taxis, Busse und Mietautos dürfen weiter bis zum Terminal fahren. 

Freie Fahrt zum Flughafen Zürich

Bild

Die neue Terminal-Vorfahrt beim Flughafen Zürich.  bild: zvg

Beim Flughafen Zürich ist es derzeit kein Thema, die Zufahrt zu den Terminals für Privatautos zu sperren. «Wir haben ein ausgefeiltes Sicherheitsdispositiv», sagt Sonja Zöchling, Sprecherin des Flughafens Zürich. 

Die neu gestaltete Zufahrt zu den Terminals ein und zwei wurde erst 2016 eröffnet. Zuvor stauten sich die Autos teilweise bis auf die Autobahnausfahrt. Wer in Zürich die Liebsten vor dem Flughafenterminal abladen will, muss sich allerdings sputen. Vor der Abflughalle sind nur die ersten fünf Parkminuten gratis. 

(amü)

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Top-Städte-Destinationen Lonely Planet 2019

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    Alle Leser-Kommentare
  • derEchteElch 29.10.2018 19:08
    Highlight Highlight „und Mietautos dürfen weiter bis zum Terminal fahren.“

    Ahja klar.. der moderne Terrorist benutzt ja lieber seinen privaten Porsche anstatt einem Mietwagen, den man viel unauffälliger mit allem beladen kann.. jaja..
  • de_spy 29.10.2018 16:22
    Highlight Highlight Dieser Flughafen, der eigentlich einmal für sehr zügiges und einfaches Reisen bekannt war, hat durch den unendlichen Ausnahmezustand der Franzosen leider alles eingebüsst. Auch dies passt nun wieder dazu. Aber Frankreich wird noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt sein und sich weiter wie ein Weltverbesserer aufspielen, was nur noch mehr Hass auf der einen und Ängste auf der anderen Seite schüren wird. Für den einfachen Bürger wird dies nur noch mehr Einschränkungen in der Öffentlichkeit nach sich ziehen...
  • Bosshard Matthias 29.10.2018 16:18
    Highlight Highlight Einfach ein peinlicher Flughafen fängt an mit der Anreise kein Zug, vielfach voller ÖV Bus, überteuerte Parkplätzte, geht weiter mit der 1er Reihe Passkontrolle und dem nicht mehr vorhandenen Swisscom Empfang.
    Euro sieht anders aus Provinz Flughafen ist definitiv treffender...
    • Korrekt 29.10.2018 17:37
      Highlight Highlight Da stimme ich ihnen absolut zu! Das Hauptproblem liegt allerdings darin, dass die Region Basel in der Bundespolitik untervertreten bzw. schlecht vertreten ist. Es bräuchte schon lange ein massiv grösseres Lobbying für diese Region. Da helfen 2 anstatt 4 Ständeräte und keine Vertretung im Bundesrat eben leider auch nicht.
  • Uslandschwiizer 29.10.2018 15:23
    Highlight Highlight Bauen sie gleichzeitig mit dem Kurzzeitparkplatz auch endlich den Bahnhof?
    Oder wie kommt der 'nicht-low-cost-carrier' fliegende Passagier an/vom Flughafen ohne sich in einen ueberfuellten Bus zu quetschen oder die ueberteuerte Taxi-industrie zu foerdern?
    • Donald 29.10.2018 15:38
      Highlight Highlight Ich verstehe das Problem ein wenig. Aber ich weiss nicht, ob der Vorteil so gross wäre. Gerade wenn man dies mit den Kosten eines solchen Projektes messen würde. Der Bus fährt alle 7 Minuten direkt vor dem Flughafen. Wenn dann mit einem Bahnhof alle 30 Minuten eine S-Bahn und evtl. sogar jede Stunde ein IR/IC fahren würde, wäre die durchschnittliche Zeitersparnis vermutlich gering. Wie nahe dieser Bahnhof am Terminal wäre, ist dann die nächste Frage...
    • ghawdex 29.10.2018 15:43
      Highlight Highlight Nein, der Bahnhof wird noch nicht gebaut. Der ist frühestens in 10 Jahren in Betrieb. Nein ich habe mich nicht vertippt.
      Zudem wird er aktiv bekämpft von den Grünen. Duch den Bahnanschluss könnte es mehr Passagiere geben, ohne natürlich nicht.
      https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/bahnanschluss-im-visier-der-gruenen-kritiker-fordern-umweltvertraeglichkeitspruefung-133587100
    • TheWall_31 29.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Ein Bahnhof ist bereits geplant und soll vrsl. 2026 eröffnet werden... ich habe da so meine Zweifel, obwohl ich längst auf einen Bahnhof warte. Die Busfahrt ist selten angenehm, aber immerhin ist der Takt sehr gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 29.10.2018 15:19
    Highlight Highlight Klingt erst mal unverständlich und unüberlegt. Ein Plan könnte dies sicher besser erklären. Wie viele Meter sind "5 Minuten"?
    • Maya Eldorado 29.10.2018 15:43
      Highlight Highlight Also für normales Gehen berechnet man pro Stunde ca. 4,5 km. Das wären dann umgerechnet nicht ganz 100 m.
    • TheWall_31 29.10.2018 16:10
      Highlight Highlight @Maya
      4500 / 60 * 5 = 375 Meter. :-)
  • Asmodeus 29.10.2018 15:06
    Highlight Highlight Ich habe mich zuerst gefragt, wie paranoid man sein muss.

    Da es sich aber um einen französischen Flughafen handelt, an dem eh immer die Polizei mit P90 rumläuft hat sich die Frage schnell erübrigt.
  • Christian Mueller (1) 29.10.2018 15:01
    Highlight Highlight Diese Sicherheits-Theater ist echt ein Witz. Würde man tatsächlich mit einem Auto dahin fahren wollen, klaut man ein Taxi, nimmt ein Mietauto oder kapert einen Bus. Mietauto wäre wohl das einfachste... Aber hauptsache irgendwelche Politiker haben Millionen, die ihnen nichtmal gehören, verschwendet, um sagen zu können: Seht, wir machen etwas gegen Terror, wählt mich!
  • Mova 29.10.2018 15:01
    Highlight Highlight Guter Entscheid. Jetzt noch die Raucher vor den Terminals weg, Rauch und weg passee.
  • Don Quijote 29.10.2018 14:47
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass man die Attacke mit einem Koffer im Bus ausführen kann...

    Und bzgl. ZH noch als Anmerkung: Beim Abholen kostet es bereits ab der ersten Minute...
    • Dominik Treier 29.10.2018 14:55
      Highlight Highlight Ist ein wenig schwach und unverständlich das Ganze, insbesondere weil der Flughafen Basel nach wie vor, als einziger der grösseren Schweizer Flüghäfen, keinen Bahnhof hat, sondern nur eine Buslinie ab Basel..
    • Don Quijote 29.10.2018 17:08
      Highlight Highlight @axantas: Ist ja nun so, weil die früher alle bei der Tankstelle oder auf dem Pannenstreifen (!) vorne warteten...
  • Glenn Quagmire 29.10.2018 14:37
    Highlight Highlight ein möglicher Terrorist kann ja kein Taxi fahren....
  • #Technium# 29.10.2018 14:14
    Highlight Highlight Tolle Sicherheitslogik. Als ob Terroristen ja nur Autos verwenden.
  • Pasch 29.10.2018 14:14
    Highlight Highlight Und die S-Bahn Linie steht noch in den Sternen, na denn guten Flug!

    P.S. Mietautos dürfen auch weiterhin................. schau schau wie schlau.

Wölfe haben im Basler «Zolli» ausgeheult – Cleopatra und Cäsar tot

Wölfe haben im Basler «Zolli» ausgeheult: Als letzte des alten Rudels sind die 2005 in Basel geborenen Cleopatra und Cäsar von ihren Altersleiden erlöst worden. Der Zoo verzichtet künftig auf Wölfe.

Die beiden Wölfe waren mit über 14 Jahren «sehr alt», wie der Zoo Basel auf einer Tafel an deren leerem Gehege festhält. Sie hätten «zunehmend unter diversen Altersbeschwerden» gelitten. Zuletzt habe die Lebensqualität der beiden sehr abgenommen. Daher habe der Zoo «beschlossen, sie zu erlösen».

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