Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Basler Polizei beschaffte die Teslas «unrechtmässig»

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rats hat die Beschaffung der sieben Tesla für die Basler Polizei genauer unter die Lupe genommen. Und sie kommt zum Schluss: der Beschaffungsprozess war «unrechtmässig».

Jonas Hoskyn / ch media



ARCHIV - ZUR MK ZUR BESCHAFFUNG VON ALARMPIKETT-FAHRZEUGEN (TESLA) FUER DIE KANTONSPOLIZEI BASEL-STADT AM DONNERSTAG, 14. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Tesla X 100D, Bestandteil der erneuerten Flotte der Alarmpikett-Fahrzeuge der Kantonspolizei Basel-Stadt, fotografiert in Basel am Donnerstag, 6. Dezember 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Mit dem Kauf von sieben Teslas für die Basler Polizei landete Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr einen Coup, der international für Aufsehen sorgte. Die vollelektrisch betriebenen Alarmpikett-Fahrzeuge mit den Flügeltüren sind zurzeit der absolute Publikumsmagnet an der laufenden Muba.

Nicht nur zum Spass schickte Elon Musk dieses Auto ins All

abspielen

Video: watson

Bei der Beschaffung der sieben Tesla X 100D für rund eine Million Franken scherten sich die Verantwortlichen inklusive Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) aber offenbar nicht gross um irgendwelche Regeln. Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rats, welche den Kauf genau unter die Lupe genommen hat.

Ihr heute veröffentlichter Bericht zeigt ein klares Bild: Dürr und die Polizeiverantwortlichen wollten unbedingt die Teslas – koste es, was es wolle. «Die Begeisterung für den Tesla Model X 100D reichte bis zum Departementsvorsteher, so dass dieser sich über die ausdrücklichen Empfehlungen (…) hinwegsetzte und seine abschliessend Entscheidungskompetenz wahrnahm», so der Bericht.

Zum gleichen Schluss war vor einigen Monaten bereits die Finanzkontrolle des Kantons gekommen. Der neuste Bericht der Aufsichtsbehörde des Parlaments offenbart nun, dass man sich beim Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) offenbar systematisch über Vorschriften hinwegsetzte.

ARCHIV - ZUR MK ZUR BESCHAFFUNG VON ALARMPIKETT-FAHRZEUGEN (TESLA) FUER DIE KANTONSPOLIZEI BASEL-STADT AM DONNERSTAG, 14. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Tesla X 100D, Bestandteil der erneuerten Flotte der Alarmpikett-Fahrzeuge der Kantonspolizei Basel-Stadt, fotografiert in Basel am Donnerstag, 6. Dezember 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

«Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist beim JSD keine Absicht mehr zu erkennen, die Beschaffung gemäss den departementsinternen Vorgaben und rechtskonform durchzuführen», schreibt die GPK. So haben die Verantwortlichen den Kauf der Teslas beschlossen, obwohl die verwaltungsinterne Kantonale Fachstelle für öffentliche Beschaffungen ernsthafte politische und rechtliche Bedenken angemeldet hatte.

So wurde offenbar nicht abgeklärt, ob und welche Alternativen es zu den prestigeträchtigen Elektro-Flitzern gegeben hätte. Eine sorgfältige Marktanalyse wurde auch nicht durchgeführt. Wie der Entscheid für die Teslas zustande gekommen war, lässt sich nicht mehr nachvollziehen, da wichtige Unterlagen fehlen – die GPK spricht von Willkür.

Tesla und andere Elektroautos, die man bereits kaufen kann

Pikant: Nachdem der Kaufentscheid im Frühjahr 2018 bereits gefallen war, besuchten Angehörige der Kantonspolizei als Alibiübung noch den Genfer Autosalon, offiziell um sich einen Überblick über den Markt für Elektroautos zu verschaffen. Für ein solches freihändiges Verfahren seien die Voraussetzungen eindeutig nicht gegeben gewesen.

Ein weiterer Kritikpunkt: Als der Datenschutzbeauftragte beim JSD Bedenken angemeldet hatte, gingen die Verantwortlichen nicht darauf ein. Als problematisch stufte dieser unter anderem die 360-Grad-Kameras der Fahrzeuge ein.

Die Basler Polizei stellte im Dezember 2018 ihren neuen Tesla vor.

Video: © sda-Video

Das Gebaren des JSD erwies sich als Eigengoal. Der Datenschutzbeauftragte legte sein Veto ein – die Teslas mussten bisher in der Garage bleiben. Der GPK-Bericht zeigt nun: Erst als die bz kurz vor Weihnachten das Thema Datenschutz aufgriff, nahm die Polizei das Thema ernst. (bzbasel.ch)

Das ist Elon Musk, einer der erfolgreichsten Unternehmer

abspielen

Video: srf

Tesla und E-Mobilität

Das Model 3 kommt in die Schweiz – das taugt der kleinste und günstigste Tesla wirklich

Link zum Artikel

Ein Tesla als Familienauto? Ich habe es ein Jahr getestet

Link zum Artikel

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link zum Artikel

Ein Tesla X als Polizeiauto? 7 Gründe, die dafür sprechen, und 3 dagegen 😏

Link zum Artikel

Elon Musk: Tesla stand kurz vor dem Tod

Link zum Artikel

Das neue Tesla-Rennauto ist schneller auf 100 km/h, als du auf 3 zählen kannst

Link zum Artikel

Fahren Teslas bald allein? Musk kündigt neue «Autopilot»-Funktionen an

Link zum Artikel

Volvo will echten «Autopiloten» bis 2021 anbieten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

111
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 15.02.2019 03:08
    Highlight Highlight Es gibt keine vergleichbare Alternative. Die hohe Anschaffung wird durch wesentlich tiefere Unterhaltskosten mehr als wettgemacht.
  • pamayer 15.02.2019 01:05
    Highlight Highlight baschi dürr: la police, c'est moi.
  • Hiker 15.02.2019 00:44
    Highlight Highlight So viel Polemik hier. Da wird munter auf Tesla herumgehackt. Dabei geht es doch um die Beschaffung dieser Fahrzeuge und nicht um irgendwelche Marken. Ausserdem was ist denn an Tesla so wahnsinnig anders als zb. einem BMW X6 der ja auch zu duzenden im Polizeidienst steht? Billig ist auch dieses Fahrzeug ja wohl kaum oder? Und fahrende Computer mit Netzanschluss sind sie alle. So gesehen müsste man die gesamte Fahrzeugflotte auf ihre Datenlecks untersuchen. Aber hier scheint es sich um die gehasste oder geliebte Marke Tesla zu drehen. Da hat die etablierte Autolobby ganze Arbeit geleistet.
  • Muselbert Qrate 14.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Es ist sehr fahrlässig, da Tesla wohl schon bald die Segel streichen muss. Wie lange es noch Ersatzteile geben wird ist die Frage. Egal sind ja nur 1Mio Steuergelder..
    • David Tschan 14.02.2019 20:54
      Highlight Highlight Der „Mythbuster Elektromobilität“ öffnet Augen und erweitert Horizonte...

      http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf
    • Adumdum 14.02.2019 22:00
      Highlight Highlight Ja genau, würde mir da eher Sorgen um BMW, Mercedes, Volkswagen machen
    • nick11 14.02.2019 22:58
      Highlight Highlight wie kommst du darauf, dass Tesla Konkurs gehen sollte? Es gibt aktuell 0 Anzeichen in diese Richtung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 14.02.2019 17:44
    Highlight Highlight Tja, wer einen Baschi Dürr wählt, der hat eben nur einen Baschi Dürr. Selber schuld!
    • pamayer 15.02.2019 06:52
      Highlight Highlight ICH habe ihn definitiv nicht gewählt!
  • TheRealSkyFall 14.02.2019 17:21
    Highlight Highlight Ich verstehe die Diskussion über das Tesla Model X nicht.
    Denn eigentlich geht es ja gar nicht um Tesla oder Elektromobilität an sich, sondern darum, dass beim Beschaffungsprozess massiv geschlampt wurde.

    Ist der Tesla geeignet als Alarmpikett-Fahrzeug?
    --> Sicherlich, ansonsten würde sich die Polizei ja selbst ins Bein schiessen
    Ist der Tesla günstiger?
    --> Schwierig zu schätzen, Elektroautos sind grundsätzlich in der Anschaffungs teurer als Benzin/Dieselautos holen aber dies wegen des günstigen Strompreises wieder auf.

    Ergo:
    Zieht nicht Tesla in den Dreck, die KaPo hat Mist gebaut.
    • Peschamel 14.02.2019 18:03
      Highlight Highlight Du bist ein Genie, wenn es ums stichhaltige Begründen geht. Ich wende Mal Deine Methode auf ein anderes Thema an: Ist Donald Trump als Präsident geeignet? Sicherlich, sonst, würden sich die Amerikaner ja selber schaden, wenn sie ihn wählen!
    • Hiker 14.02.2019 23:56
      Highlight Highlight @Peschamel Uiii sehr eloquenter Beitrag. Oder wenn Peschamel argumentiert muss er ja recht haben. Schliesslich haben Ihn die Lehrer ja schreiben gelernt?
    • Crissie 15.02.2019 05:44
      Highlight Highlight @Hiker: gelehrt...
  • glüngi 14.02.2019 16:44
    Highlight Highlight ey scho guet... ich nimm suscht eine.
  • blaubar 14.02.2019 15:17
    Highlight Highlight Iwottitzeifachätesla!! 😩
    Ich erlebe sowas täglich hier zu Hause.
  • Caturix 14.02.2019 14:29
    Highlight Highlight Bitte wenn die Polizei diese Fahrzeuge entsorgen muss einfach bei mir hier melden. Ich entsorge sie kostenlos was gut für den Steuerzahler ist.
  • Pierre Beauregard 14.02.2019 13:22
    Highlight Highlight Ah ich freue mich uf d'Schnitzelbängg 2019
    😂
    • kettcar #lina4weindoch 14.02.2019 20:40
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke :)
    • Hiker 14.02.2019 23:56
      Highlight Highlight Au ja, dass wird spannend 😂
  • Tikvaw 14.02.2019 13:14
    Highlight Highlight Nach dem Skandal, bei dem Bashi Dürr (FDP) seine Polizeioffiziere illegalerweise Dienstfahrzeuge für Privatfahrten benutzen lies (inklusive Benzin).
    Kommt also schon die nächste Sauerei zum Vorschein.

    Anscheinend hat er eigentlich geplant, dass seine Polizeioffiziere künftig mit den vom Steuerzahler bezahlten Teslas, privat herumspielen dürfen.

    Dass auf den Pressefotos, die er mit den neuen Teslas machte, einer der Polizisten ein verurteilter Rassist der JungenSVP ist, ist dann nur noch das Sahnehäubchen.
    • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 14.02.2019 15:11
      Highlight Highlight Er sitzt jetzt im Innendienst falls es dich beruhigt.

      Und ob verurteilter Rassist oder nicht, ich kann es keinem Polizisten verdenken wenn er zeitweise grosse Mühe hat mit der Ausländerpolitik.

      Von 6000 Gefangenen in CH sind nun mal 5000 Ausländer.
    • Darkglow 14.02.2019 20:29
      Highlight Highlight Diese Zahlen will ich schwarz auf weiss sehen!
    • grumpy_af 14.02.2019 21:01
      Highlight Highlight Gemäss bfs waren 2017 von 6863 Insassen 71.5% Ausländer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 14.02.2019 12:35
    Highlight Highlight Die Tauglichkeit der Tesla als Alarmpikettfahrzeug wird nicht in Frage gestellt, es geht um die Vergabe.

    Betreffend dieser Untersuchungen muss man jedoch wissen, das in der Basler Regierung eine linke Mehrheit am Ruder ist (inkl. GPK), nächstes Jahr Regierngsratwahlen stattfinden und das der Vorsteher des JSD ein bürgerlicher ist. Ein Schelm wer böses denkt...
    • Scaros_2 14.02.2019 12:44
      Highlight Highlight Nach dieser Logik könnte man alles hinterfragen und in einer Welt des Misstrauens und Missgunst leben. Well done Senf
    • Ciruzz 'O Milionar 14.02.2019 12:59
      Highlight Highlight Nein Senf, betreffend dieser Untersuchung ist es völlig egal wer links oder rechts politisiert. Laut Artikel war die Beschaffung nicht rechtskonform und demzufolge falsch.
    • mille_plateaux 14.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Man kann auch einfach festhalten, dass Baschi Dürr nicht zum ersten Mal ordentlich danebengegriffen hat: Unverhältnismässiges Einschreiten bei der Art Basel, kontroverse Räumung des Wagenplatzes, Stürmen eines leeren Gebäudes an der Elsässerstrasse, sexuelle Übergriffe im Korps... Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass Dürr 2016 schon einmal "illegal" Karossen mit Steuergeldern beschaffen liess.

      Aber klar, die Linken führen mal wieder was im Schilde. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adumdum 14.02.2019 12:29
    Highlight Highlight "...obwohl die verwaltungsinterne Kantonale Fachstelle für öffentliche Beschaffungen ernsthafte politische und rechtliche Bedenken angemeldet hatte."

    POLITISCHE Bedenken?? Oha, die würde ich gerne mal im Einzelnen hören.

    Der Datenschutzbeauftragte freut sich nun auf jeden Fall ob seiner Macht.

    Wieso werden Teslas eigentlich nicht dann überhaupt ganz verboten wenn die 360grad Kameras gegen den Datenschutz verstoßen?
    • Der Bojenmensch 14.02.2019 13:36
      Highlight Highlight @Adumdum

      Weil es im Zweifel niemanden interessiert wo Sie oder ich mit unseren Teslas grad rumkurven... bei der Polizei siehts etwas anders aus.

      Der "Datenschutz" bezieht sich hier auf die potentiell kompromittierte Einsatzsicherheit.

      Wär unschön wenn die Bad Boys sich im Interweb in Echtzeit anschauen könnten, wo die Freunde und Helfer grad sind... aus Gründen.
    • 4n0n1m0us 14.02.2019 13:41
      Highlight Highlight Ja, andere Autos haben ja keine Kameras..🤦🏽‍♂️
    • Globidobi 14.02.2019 16:46
      Highlight Highlight Teslas übermitteln alle Daten an die Server von Tesla für "Forschungszwecke". Somit können diese Abgefangen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 14.02.2019 12:27
    Highlight Highlight Sie haben also so ziemlich alles verbockt was möglich war. Gratulation nach Basel und die „umweltschützenden“ Polizisten.
    • dontbelievetheirpropaganda 14.02.2019 13:22
      Highlight Highlight Polizisten sitzen in den Autos. Bestellt und verbrochen haben das andere.
      Ahja übrigens erkennt ihr den Herrn links auf dem Foto? :P
    • Pasch 14.02.2019 15:00
      Highlight Highlight Wiedermal...
  • Scaros_2 14.02.2019 12:23
    Highlight Highlight Und muss jetzt jemand den Hut nehmen?
    • DasBier 14.02.2019 12:33
      Highlight Highlight Hoffentlich der Herr Dürr :)
    • ands 15.02.2019 07:44
      Highlight Highlight Der Verantwortliche wurde gewählt und es ist Wahljahr...
  • Todesstern 14.02.2019 12:12
    Highlight Highlight Gier frisst Gehirn 😁
  • COLD AS ICE 14.02.2019 12:06
    Highlight Highlight lächerlich......es gibt absolut keine alternativen zu diesen fahrzeug. aber es ist wieder einmal typisch. anstatt es einfach zu akzeptieren bildet man eine gpk usw. und verschwendet haufenweise steuergelder für einen bericht der niemanden interessiert.
    • Hans Jürg 14.02.2019 13:08
      Highlight Highlight Dass es keine Alternativen zu diesen Fahrzeugen gibt, behauptest Du. Bevor das nicht geprüft wurde (Pflichtenheft erstellen und diverse Automodelle prüfen, welches Modell das Pflichtenheft am komplettesten erfüllt), darf man nicht einfach davon ausgehen, bloss weil ein Tesla elektrisch fährt, es keine anderen (auch Elektro-)Autos auf dem Markt sind, die eine bessere Oekobilanz haben, als ein Tesla.
    • x4253 14.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Wäre es also in Ordnung wenn die Armee nun loszieht und ohne Ausschreibung den F-35 kauft, weil es das einzige Gen 5 VTOL Kampfflugzeug ist?

      Macht man VTOL und Überschall nämlich zu Muss-Kriterien bei der Beschaffung, gibt es dazu keine Alternative (nein, der Harrier fliegt nicht Überschall).

      Es gibt schon einen Grund weshalb Ausschreibungen nicht spezifisch auf ein Wunschmodel zugenschnitten werden dürfen, denn das würde der Korruption erst recht Tür und Tor öffnen.
    • Mutzli 14.02.2019 13:22
      Highlight Highlight Die Beschaffungsverfahren und Marktanalysen sind ja eben gerade dafür da, dass Steuergelder möglichst effizient eingesetzt werden sollen.

      Über Details und Vorgaben kann man immer streiten, aber was definitiv nicht vor Steuerverschleuderung schützt: Einfach mal selber werkeln und Luxusautos einkaufen, weil man sie cool findet und dann Untersuchungen behindern wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4n0n1m0us 14.02.2019 12:06
    Highlight Highlight Was bringt ein offener Wettbewerb und eine "Marktanalyse" wenn es einfach keine Alternativen gibt?
    Der Model X ist hier klar die beste und einzige Wahl.
    • Hans Jürg 14.02.2019 13:10
      Highlight Highlight Wie kommst Du auf diese Einschätzung? Hast Du Kriterien aufgestellt und ein paar Autos mit dem Tesla verglichen? Und auch die Oekobilanz geprüft? Wenn ja, dann kann ich Deine Meinung akzeptieren. Wenn nein, dass habe ich Zweifel daran.
    • x4253 14.02.2019 13:26
      Highlight Highlight Es gibt keine anderen Fahrzeuge auf dem Markt, welche als Alarm- und Pikettfahrzeuge eingesetzt werden können als das Model X?

      Demnach verfügt nur die Basler Polizei als einzige Polizei auf der Welt über einen Einsatzfähigen Alarm-/Pikettdienst?

      Interessant..

      Bei allem Enthusiasmus für die Elektromobilität (und ich fahre ein MX): Was für ein Haufen Schwachsinn.
    • Flarefade 14.02.2019 14:25
      Highlight Highlight @x4253 Dein Kommentar finde ich einfach zu geil :) Entlich findet man hier auch mal leute die nicht Blind vor Grünheit sind :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 14.02.2019 12:05
    Highlight Highlight Basel wie es leibt und lebt, kriminell von der Sohle bis zum Kopf. Zumindest hat sich das BVD und JSD gut zusammengeschlossen um die Parkplatzkriminalität gewinnbringend zu bekämpfen.
  • Der Tom 14.02.2019 11:54
    Highlight Highlight Die GPK soll doch bitte mal eine alternative zum Tesla X zeigen. Es braucht keine umfassende Abklärung. Es gibt bis heute schlicht überhaupt nichts anderes.
    • fidget 14.02.2019 12:21
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um Alternativen zum Tesla, sondern um die Vergabepraxis. Bei öffentlichen Beschaffungen kann man nicht wie im Privaten einfach kaufen, was einem passt. Ausserdem sollte abgeklärt werden, ob das Fahrzeug im Alltag überhaupt tauglich ist und das ist nur mit einer längeren Testphase, die es nicht gab, prüfbar. Bis jetzt überzeugt der Tesla noch nicht, da gar nicht im Einsatz. Am Schluss stellt sich das Ganze noch als absoluter Fehlkauf raus.
    • neckslinger 14.02.2019 12:29
      Highlight Highlight Ach ja? Kommt darauf was du für Filter eingeschaltet hast. Aber du hast recht, Tesla bietet tätsichlich nichts anderes an, das vergleichbar ist.
    • Gubbe 14.02.2019 12:31
      Highlight Highlight Doch : Jaguar i-Pace
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 14.02.2019 11:45
    Highlight Highlight Lasst diese Autos jetzt fahren. Das eigentliche Verbrechen sind alle anderen Fahrzeuge der Polizei. Das sind Dreckschleudern. Es gibt momentan kein anderes Elektroauto das den Anforderungen der Polizei genügt. Anstatt Steine in den Weg legen sollte man das als gutes Beispiel hervorheben.
    • dontbelievetheirpropaganda 14.02.2019 11:52
      Highlight Highlight Genau. Gesetze, Rechtssstaat,Verantwortlichkeiten das interessiert doch nur wenn man es als Abstimmungsargument missbrauchen kann.
      Ansonsten willkür nach grünlinkem Gutdünken.
    • Blitzmagnet 14.02.2019 11:54
      Highlight Highlight Als gutes Beispiel vorangehen und alle Datenschutzbedenken in den Wind schlagen.
      Wahlspruch der SVP?
    • Scory 14.02.2019 12:01
      Highlight Highlight Ihr Rechtsverständnis scheint nicht gerade ausgeprägt zu sein. Fakt ist, dass gar keine Evaluation stattfand. Würden nun alle Ämter bei Beschaffungen so vorgehen, wäre der Willkür Tür und Tor geöffnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flarefade 14.02.2019 11:43
    Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/digital/302278715-jetzt-ist-es-da-das-geilste-polizeiauto-der-schweiz

    Der Titel des Damaligen Artikels von euch:
    "Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz"

    Zeigt das einfach alle nur Dachten "Supiiii.... Jejjj..." Aber keiner weiter gedacht hat!
  • Flarefade 14.02.2019 11:38
    Highlight Highlight War doch von Anfang an klar das dies ein Schuss nach hinten ist!
    Sollen sie die Teslas verkaufen und einfach dem Steuerzahler erlassen. Wäre mal nett.
  • koks 14.02.2019 11:38
    Highlight Highlight Wenn es um 'höhere' Werte wie Klimaschutz geht, muss selbst die Demokratie und das öffentliche Beschaffungswesen zurückstehen. Dass das diese Klimawandelleugner nicht checken....
    • Flarefade 14.02.2019 14:21
      Highlight Highlight like für deinen namen xD

Basel ruft als erste Schweizer Stadt den Klimanotstand aus

Vorbild sind Städte im Ausland: London, Los Angeles oder Vancouver haben in den vergangenen Wochen den Klimanotstand ausgerufen. Das Basler Kantonsparlament ist am Mittwoch mit einer Resolution als erste Schweizer Stadt diesem Beispiel gefolgt. Der Grosse Rat hat mit 71 zu 17 Stimmen eine Resolution angenommen, in der er dazu aufgefordert wird, die Auswirkungen auf das Klima und die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Geschäften zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel