Schweiz
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Sterbehelferin Erika Preisig muss nicht wegen vorsätzlicher Tötung ins Gefängnis



epa07509565 Erika Preisig, plaintiff and German doctor, attends an oral hearing examining a section of the German Criminal Code on 'commercial assistance of suicide' at the Constitutional Court in Karlsruhe, Germany, 16 April 2019. The Second Senate of the Federal Constitutional Court is hearing six complaints against section 217 of the German Criminal Code, which makes the commercial promotion of suicide a punishable offence. Among the complainants are associations based in Germany and Switzerland that offer assisted suicide for seriously ill persons, who wish to end their lives with the help of healthcare providers.  EPA/RONALD WITTEK

Erika Preisig. Bild: EPA/EPA

Die Sterbehelferin Erika Preisig muss nicht wegen vorsätzlicher Tötung hinter Gitter. Das Baselbieter Strafgericht hat sie am Dienstag wegen Verstössen gegen das Heilmittelrecht zu 15 Monaten bedingt und 20'000 Franken Busse verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Freiheitsstrafe wegen vorsätzlicher Tötung in mittelbarer Täterschaft gefordert. Der Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert. Die 61-jährige Ärztin Preisig ist Kopf der Sterbehilfeorganisationen Lifecircle/Eternal Spirit.

Preisig hatte 2016 eine psychisch kranke Frau in den Tod begleitet, ohne zuvor ein unabhängiges Fachgutachten zu deren Urteilsfähigkeit einzuholen. Die Staatsanwaltschaft liess post mortem ein Aktengutachten erstellen, und dieses attestierte der Verstorbenen eine schwere Depression; sie sei nicht urteilsfähig gewesen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • El Schnee 10.07.2019 14:34
    Highlight Highlight Exit für psychisch Kranke ist eine äusserst üble Angelegenheit. Zuerst kriegen die Kranken ‚Exit auf Raten‘ in Form von Psychopharmaka, und wenn sie dann dadurch so geschwächt, im Denken und Fühlen zerstört und sozial isoliert sind, erhalten sie quasi dann den Gnadenschuss: den richtigen Exit. Das hat nichts mehr mit Toleranz und Selbstbestimmung zu tun. Es ist quasi der Schlusspunkt eines scheinheiligen, dummen und kaltblütigen pharmazeutischen Geschäfts und zeugt von medizinisch-sozialer Unfähigkeit.
  • Mangi 10.07.2019 13:52
    Highlight Highlight Lasset die Toten die Toten begraben
  • Staatsgebeutelter 10.07.2019 10:54
    Highlight Highlight Wo käme der Staat hin wenn jeder einfach so aus dem Leben scheiden könnte wie es ihm gerade gefiele. Der Staat braucht Steuerzahler ob die gesund sind und gerne leben ist ihm egal, Geschäft geht vor, darum darf jeder straffrei Leben zeugen aber niemand freiwillig aus dem Leben scheiden. Wir alle warten also bis sich der Staat das Leben nimmt weil er merkt dass man Menschen nicht einfach nur verwalten darf.
  • beaetel 09.07.2019 20:45
    Highlight Highlight Die Urteilsfähigkeit ist eigentlich immer gegeben. Auch im Falle einer Depression. Erst wenn die Person bewusstlos ist, oder nicht mehr weiss, wie sie heisst, kann man die Urteilsfähigkeit in Zweifel ziehen. Ansonsten gilt der Grundasatz: „Jeder Mensch ist urteilsfähig.“ Das gilt ebenso für Menschen mit Diabetes, wie für Menschen mit einer sogenannten psychischen Krankheit, die übrigens gerne gerade von der Psychiatrie mit Diabetes verglichen wird, um Psychopharmaka zu rechtfertigen. Ist so eine Person nicht in einer Klinik, gilt sie sowieso als urteilsfähig!
  • dorfne 09.07.2019 19:27
    Highlight Highlight Bedingungslos selbstbestimmtes Lebensende muss die Zukunft sein! Es wirft eh niemand leichtfertig sein Leben weg. Erst wenn keine Lebensqualität mehr vorhanden ist. In meinem Umfeld erlebe ich grad wieder ein seit 3 Jahren anhaltendes Krebsmärtyrium. Nicht zum ersten Mal. Den Patienten werden mit immer neuen Therapien und OPs Hoffnung auf Heilung bzw. Lebensverlängerung gemacht. Um den Preis von endlosem Leiden. Wer sagt schon nein, wenn die Medizin mit immer neuen Versprechen um sich wirft. Dem muss man einen Riegel schieben dürfen!
  • Luzifer Morgenstern 09.07.2019 18:05
    Highlight Highlight Depressionspatienten werden immer wieder als nicht urteilsfähig betrachtet.

    Ich kenne diese Patientin nicht, aber es ist grundsätzlich problematisch.

    Da geht es jemandem schlecht, sehr schlecht. Und das Leiden ist psychisch.Kann so ein Mensch selbstständig, persönlich und rational beurteilen, dass er persönlich sein Leben aus rational vernünftiger Sicht persönlich nicht mehr lebenswert findet, und das zu recht?

    Ich denke, diese Fähigkeit sollte man zumindest nicht direkt wegen der Depression ausschliessen.

    Keine Sorge. Ich gebe mir eure Blitze gleich selbst.
    ⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.07.2019 21:35
      Highlight Highlight Ich habe Depressionen und muss selbst sagen, in einer richtig üblen depressiven Phase sieht man überhaupt nichts positives mehr.
      Mein liebstes Beispiel: Es könnte deine Traumfrau zu dir kommen um dich zu heiraten und dir eine Milliarde zu schenken. Man sieht keinen Sinn darin und möchte es nicht.
      Sterbehilfe für depressive Menschen.... nun, es kann an Tag 1 richtig schlimm sein und am nächsten kann es schon wieder etwas besser sein. Ein extrem schwieriges Thema.
    • Luzifer Morgenstern 09.07.2019 23:13
      Highlight Highlight Das ist klar. Es gibt ja dieses Auf-und-ab bei vielen Patienten.

      Und da muss doch dieser Punkt kommen dürfen, wo man rational betrachtet die guten Tage auch nicht mehr geniessen kann.

      Ich finde es einfach schwierig, dass die politische Debatte hier den Depressionspatienten oft die Mündigkeit dauerhaft abspricht.
    • Pafeld 09.07.2019 23:14
      Highlight Highlight Ich bin auch depressiv, aber ich sehe die Entmündigung eines Depressiven für seinen Freitod als Problem. Denn es stuft den Willen dritter basierend auf moralischen Vorstellungen höher ein. Wer einen Depressiven entmündigen lässt, nimmt in gewisser Weise die Krankheit sowie den Betroffenen nicht ernst. Man stuft dabei den eigenen Willen auf seelische Unversehrtheit grösser ein, als das Leiden der betroffenen Person. Denn nicht jede Depression ist behandel- oder zumutbar. Sterbehilfe für einen austherapierten Depressiven ist genauso angebracht, wie für einen austherapierten Krebskranken.
  • Pablo Escobar 09.07.2019 16:32
    Highlight Highlight Wie viele haben das "nicht" überlesen?
    • Luzifer Morgenstern 11.07.2019 10:15
      Highlight Highlight Viele finden es schlimm, dass sie nicht nicht vor Gericht musste.
  • azoui 09.07.2019 16:02
    Highlight Highlight Auf bzbasel.ch ist der ganze Prozessverlauf nachlesbar.
    Das Urteil ist für mich eine Frechheit!

    https://www.bzbasel.ch/suche/erika%20preisig
  • bcZcity 09.07.2019 14:29
    Highlight Highlight Die Frau macht das richtige. Ich hoffe Sie kann die Summe aufbringen, ansonsten bitte Spendenkonto einrichten, ich bin da gerne bereit etwas zu geben.

    Sterbehilfe ist noch immer ein Tabuthema, dabei sollte dies - genau wie die Geburtshilfe - klar geregelt sein.

    Leben in die Welt setzen darf jeder, ohne Prüfung, Attest oder Bescheinigung. Es wird Zeit auch das Sterben gleichberechtig zu behandeln, sofern der freie Wille nachweisbar ist, was ja i. d.r kein Problem darstellt.
    • Linus Luchs 09.07.2019 15:35
      Highlight Highlight @bcZcity: "...sofern der freie Wille nachweisbar ist, was ja i. d.R. kein Problem darstellt."

      Das stimmt nicht, denn immer wieder geht es um Demenz. In der Schweiz sind 10,9% der 75- bis 84-Jährigen an Demenz erkrankt, in der Altergruppe 85 bis 94 sind es 30,1% und bei über 95-Jährigen 45,1% (BAG-Statistik 2017). Sobald bei einer Person eine Demenz diagnostiziert wurde, wird ihr "freier Wille" betreffend Sterbehilfe nicht mehr anerkannt. Für manche Demenzbetroffene im Anfangsstadium, die noch verstehen, woran sie erkrankt sind, stellt das sehr wohl ein Problem dar.
    • bcZcity 09.07.2019 16:06
      Highlight Highlight @Linus Luchs
      Dann sollten dort eben die Verwandten die Verantwortung übernehmen und als erste Instanz den freien Willen vertreten können. Lässt sich Gesetzlich alles regeln wenn man nur will.

      Nützt da ein Testament oder ähnliches, wo man wie bei einer Patienten Verfügung hinterlegt, dass man im Fall einer Krankheit welche einem als Unzurechnungsfähig erklärt, den Wunsch nach Sterbehilfe dennoch unbedingt berücksichtigen sollte? Ich kenne mich da rechtlich zu wenig aus!

      Aber Du hast Recht, es ist eine Farce!
    • tychi 09.07.2019 16:27
      Highlight Highlight @LinusLuchs:
      Die Diagnose "Demenz" bedeutet nicht automatisch den Entzug der Urteilsfähigkeit bzw. des freien Willens bezüglich Sterbehilfe. Gerade demente Menschen im frühen oder mittleren Stadium behalten durchaus noch ihre Urteilsfähigkeit. Bei der Sterbehilfe gilt dabei: Max. 30 Tage vor der Freitodbegleitung muss die Urteilsfähigkeit durch einen Facharzt (Psychiater, Neurologe, Geriater) attestiert werden.
      Patientenverfügungen, die vorausgehend einen begleiteten Freitod anordnen, sind ungültig; denn Bedingung ist in jedem Fall die Urteilsfähigkeit.
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Justiz überfordert: Die Gefängnisaufenthalte im Fall Carlos haben 800'000 Franken gekostet

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