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In Basel bestaunten bereits am 31. Juli ĂŒber 100'000 Zuschauer das Feuerwerk.
In Basel bestaunten bereits am 31. Juli ĂŒber 100'000 Zuschauer das Feuerwerk.Bild: KEYSTONE

Gurten-Feuerwerk ĂŒber Bern, auf die Hitze folgt der Donner  â€“ alle News zum 1. August

Kinder schwenken Lampions, BundesrĂ€te schwingen Reden: Der 1. August im Ticker. 
01.08.2017, 06:1401.08.2017, 23:32
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Das Feuerwerk auf dem Gurten erleuchtet die Bundesstadt
BĂŒndner zĂŒnden traditionelle Höhenfeuer
Die grossen Scheiterhaufen im Gebirge rund um das Samnauntal stehen schon am Nachmittag bereit. Die traditionellen Höhenfeuer sollen die Bergspitzen anleuchten. Ein User schickte uns das folgende Bild einer solchen Feuerstelle. Die Höhenfeuer werden derzeit entfacht.
Das Feuerwerk auf dem Gurten wird definitiv gezĂŒndet
In einem Tweet bestÀtigt die Stadt Bern, dass dank den guten Wetteraussichten das alljÀhrliche Feuerwerk zum 1. August auch heuer stattfindet.




Die Feuerwerkskörper werden auf dem Gurten gezĂŒndet. Um 22.15 geht es los. Die beste Aussicht in den SĂŒden hat man vom Rosengarten, der Bundeshausterrasse, dem Marzili oder der KirchenfeldbrĂŒcke aus. (blu)
Neue Hymne auf dem RĂŒtli – doch nicht allen gefĂ€llt's
Auf der RĂŒtliwiese wurde heute die neue Nationalhymne gesunden. Eveline Widmer-Schlumpf unterstĂŒtzt die Erneuerung. Doch nicht alle sind begeistert.


Jetzt sind die LebenskĂŒnstler gefragt
«Winter in Winterthur»
Diese Worte erreichen uns via User-Input – und dazu diese Bilder đŸ˜±
winter in winterthur
tel: 0799584157
Und noch jemand liefert den Fotobeweis:
Heiss, heisser, 1. August 2017!
epa06119833 A group of flag-swingers with Swiss flags at the Ruetli meadow above the Lake Lucerne, Switzerland, 01 August 2017. Switzerland celebrates the National Day on 01 August.  EPA/ALEXANDRA WEY
Bild: EPA/KEYSTONE
So heiss war der Schweizer Nationalfeiertag noch nie: An vielen Orten wurden am Dienstag die höchsten Temperaturen an einem 1. August seit Messbeginn erreicht. Spitzenreiter war Sevelen im St. Galler Rheintal mit 35,7 Grad.

Doch auch an ĂŒber 20 anderen Orten im Osten und in den Föhngebieten wurden Rekordwerte gemessen, wie SRF Meteo in einer Mitteilung schreibt. In Bad Ragaz SG wurden 35,4 Grad erreicht, in Chur 34,9 Grad und in Glarus 34,3 Grad. Ähnlich heiss war es auch in Sitten mit 34,7 Grad und in Altdorf mit 33,9 Grad.

Der Urner Hauptort konnte bereits in der Nacht auf Dienstag mit einem Rekord aufwarten. In Altdorf sanken die Temperaturen nie unter 27,5 Grad. «Das gab es in der Schweiz noch nie», schreibt SRF Meteo in seiner Mitteilung. Die bisher heisseste Nacht vor einem Bundesfeiertag wurde 1983 mit 26,9 Grad verzeichnet – ebenfalls in Altdorf.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen dĂŒrfte die eine oder andere 1.-August-Feier dieses Jahr ins Wasser fallen. FĂŒr den spĂ€teren Nachmittag und Abend prognostizierten die Meteorologen teils heftige Gewitter. (sda)
Weltuntergangs-Stimmung macht sich breit
Bringt euch in Sicherheit!
Macht euch auf ein Donnerwetter gefasst
Hoffentlich habt ihr das tolle Wetter ĂŒber Tag heute genossen, denn damit ist jetzt wohl Schluss 😖
So sieht die zerrissene Schweizerfahne aus der NĂ€he aus
Bastian Baker und Didier Burkhalter singen zusammen
Le Conseiller federal Didier Burkhalter, gauche, chante l'hymne national en compagnie de sa femme, Friedrun Sabine Burkhalter, center, et du chanteur Bastian Baker, droite, lors de la Fete national suisse ce mardi 1 aout 2017 a la ferme l'Ostal aux Diablerets. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Am Morgen prÀsentiert sich SÀnger Bastian Baker noch in der Badehose auf Twitter, spÀter begleitet er Didier Burkhalter und dessen Ehefrau Sabine Friedrun Burkhalter auf die Festlichkeiten zum Nationalfeiertag und singt mit ihnen die Schweizer Hymne.
Bastian Baker gönnt uns heute diese Aussicht auf die Schweiz
Bundeskanzler Thurnherrs PlÀdoyer zum Nachdenken
ARCHIVE - Walter Thurnherr, Generalsekretaer UVEK und CVP-Kandidat fuer das Amt des Bundeskanzlers, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Dienstag, 6. Oktober 2015 in Bern. Die CVP-Fraktion unterstuetzt die Kandidatur von UVEK-Generalsekretaer Walter Thurnherr als Bundeskanzler einstimmig. Filippo Lombardi (TI) wurde am Freitag, 20. November 2015, als Fraktionspraesident bestaetigt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: KEYSTONE
Die Schweiz habe allen Grund, gelassen und selbstbewusst zu sein, sagte Thurnherr. «Nein, nicht weil wir anders sind, sondern weil wir gewisse Dinge anders machen: Wir regieren uns anders, wir organisieren uns anders, und wir entwickeln uns anders.»

Grund dafĂŒr ist gemĂ€ss Thurnherr nicht 1291, sondern das 19. Jahrhundert, als die Schweiz den Binnenmarkt geschaffen und sich eine moderne Verfassung mit einer direkten Demokratie gegeben habe. «Andere LĂ€nder behalten ihre Verfassung und Ă€ndern stĂ€ndig ihre Regierung. Wir halten an der Regierung fest und Ă€ndern laufend die Verfassung», sagte der Bundeskanzler.

Dass die Schweiz in der Vergangenheit einiges anders und alles in allem nicht so schlecht gemacht habe, sei keine Garantie fĂŒr die Zukunft, sagte Turnherr. Viele heutige Probleme könne die Schweiz nicht allein lösen. Keine Initiative werde garantieren, dass unsere Gletscher nicht wegschmelzen wĂŒrden.

Der 1. August sei auch Gelegenheit, sich bewusst zu machen, dass neue Probleme bestĂŒnden, neue Denkarbeit notwendig sei und wahrscheinlich auch neue Antworten gefunden werden mĂŒssten, sagte der Bundeskanzler. Die Schweiz habe gute Voraussetzungen, aber sie sollte etwas daraus machen. (sda)
Burkhalter rĂŒhmt die Schweizer NeutralitĂ€t
Le Conseiller federal Didier Burkhalter, droite, marche en cortege en compagnie de sa femme Friedrun Sabine Burkhalter, centre, et de Philippe Grobety, syndic d'Ormont-Dessus, gauche, lors de la Fete national suisse ce mardi 1 aout 2017 aux Diablerets. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
«Wir leben in einer beunruhigenden Welt», sagte Burkhalter gemĂ€ss Redetext am Dienstagmittag in Aigle VD. In dieser Welt von Krisen und Konflikten stelle die Schweiz eine bestĂ€ndige Kraft fĂŒr den Frieden und die Menschlichkeit dar. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU seien eng und flexibel – der bilaterale Weg mĂŒsse in Zukunft gefestigt werden. Es gehe darum, ArbeitsplĂ€tze in der Schweiz zu garantieren «und die politischen Institutionen der Schweiz zu respektieren».

In seiner letzten 1.-August-Rede als Bundesrat liess der Aussenminister auch Emotionen durchblicken. Er sei in den vergangenen Jahren um die Welt gereist, sagte er. In Anbetracht des Leidens vielerorts habe er sehr starke GefĂŒhle erlebt – vor allem, wenn Kinder die Leidtragenden waren. «In der Schweiz versteht man nicht, weshalb der Krieg oft stĂ€rker ist als der Friede», sagte Burkhalter, «man muss begreifen, welch Privileg es ist, hier zu leben.»

Burkhalter wird Ende Oktober aus der Landesregierung zurĂŒcktreten. Er war 2009 als Nachfolger von Pascal Couchepin gewĂ€hlt worden. (sda)
Bauernhöfe laden zum 1.August-Brunch
Rund 350 Bauernhöfe in der Schweiz haben am Nationalfeiertag zum traditionellen 1.-August-Brunch geladen. Volk, Prominente und BundesrÀte liessen sich gemeinsam an einem Tisch verköstigen.

Der Bauernhof-Brunch fand in diesem Jahr zum 25. Mal statt, wie der Schweizerische Bauernverband (SBV) am Dienstag mitteilte. Jedes Jahr geniessen rund 150'000 GĂ€ste auf den Betrieben Zopf, Eier, Rösti, MĂŒesli und vieles mehr. Die Produkte stammten vom Hof oder aus der Umgebung.


Nicht nur dem Magen, sondern auch dem Kopf boten die Bauern etwas: Sie nutzten die Gelegenheit, ihren Besuchern den Hof vorzustellen und Fragen der GĂ€ste zu beantworten. Der Brunch solle einen Dialog schaffen zwischen den GĂ€sten und den Bauernfamilien, schrieb der Bauernverband dazu.

Unter den GĂ€sten waren in diesem Jahr die BundesrĂ€te Ueli Maurer und Johann Schneider-Ammann. Und auch Prominente – unter ihnen der Schwinger Matthias Sempach und der frĂŒhere Fussballprofi StĂ©phane Chapuisat – setzten sich auf einem Bauernhof zu Tisch. (sda)
Auf dem RĂŒtli geht die Post ab
Die 1. August Bundesfeier auf der Ruetliwiese am Dienstag, 1. August 2017. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Bild: KEYSTONE
Auf der RĂŒtliwiese hat am Nachmittag die traditionelle Bundesfeier begonnen. Neben Ansprachen und folkloristischen Darbietungen wird die Festgemeinde auch in den Genuss einer Armbrustdarbietung von Junioren-Weltmeister Joel BrĂŒschweiler kommen.

Hunderte Personen fuhren mit Extraschiffen von Brunnen SZ ĂŒber den VierwaldstĂ€ttersee zur mythenumwobenen Wiese, um den 1. August zu feiern. Die Festrede halten wird Bundeskanzler Walter Thurnherr.

Auch wenn Wilhelm Tell der Überlieferung nach beim BĂŒndnisschwur nicht auf dem RĂŒtli war, so wird seine Waffe, die Armbrust, dieses Jahr an der Bundesfeier in Szene gesetzt - mit einem Auftritt von Junioren-Armbrust-Weltmeister Joel BrĂŒschweiler.

Wie schon im letzten Jahr wird auf dem RĂŒtli die Nationalhymne zwei Mal gesungen, zuerst mit dem althergebrachten Text und dann mit dem neuen Textvorschlag «Weisses Kreuz auf rotem Grund». Lanciert worden war die nicht unumstrittene Modernisierung der Nationalhymne von der Schweizerischen GemeinnĂŒtzigen Gesellschaft (SGG), der Verwalterin des RĂŒtli und der Organisatorin der dortigen Bundesfeier. (sda)
Ueli Maurer und Matthias Sempach haben da was fĂŒr dich einstudiert
Parmelin lobt Tell fĂŒr Mut und Federer fĂŒr Kampfgeist
Bundesrat Guy Parmelin hat in seiner Rede in Wimmis BE historische Figuren wie Henry Dunant und Bruder Klaus gewĂŒrdigt – aber auch Roger Federer. Bruder Klaus' Tugend dĂŒrfe man nicht ironisch begegnen: Der Weise misstraue von Natur aus dem Streben nach Macht und dem Durst nach Gold.

Die Schweiz sei nicht nur durch einen Schwur entstanden, sondern nach und nach geschmiedet und Schritt fĂŒr Schritt geprĂ€gt worden, sagte Parmelin am Dienstagvormittag in Wimmis. Alte und neue Mythen vermittelten den Menschen eines Landes Werte: Wilhelm Tell etwa Mut, Henry Dunant HumanitĂ€t «und Roger Federer Kampfgeist», sagte Parmelin.


Der Verteidigungsminister kam in diesem Zusammenhang auf Niklaus von FlĂŒe zu sprechen. Zur Zeit von Bruder Klaus hĂ€tten starke Spannungen zwischen stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Regionen die Epoche geprĂ€gt. Niklaus von FlĂŒe schreibe man zu, die Situation beruhigt und einen BĂŒrgerkrieg verhindert zu haben.

Bruder Klaus bringe eine Tugend zum Ausdruck, die fĂŒr heutige Zeitgenossen schwer verstĂ€ndlich sei: «Denn der Weise misstraut von Natur aus der Anwendung von Gewalt, dem Streben nach Macht und dem Durst nach Gold.» Parmelin folgerte: «HĂŒten wir uns davor, seiner Botschaft mit Ironie zu begegnen.»


Denn in unserer aktuellen Welt finde sie eine kristallklare Resonanz: Eine wettbewerbsfĂ€hige und daher individualistischere Welt, die sich schwertue, nicht nur nach dem Ă€usseren Schein zu beurteilen. Eine Welt, die Gewalt und brutalen MachtverhĂ€ltnissen ausgesetzt sei und sich der Verantwortung entziehe. Auf solchem Boden trage das Wort von Niklaus von FlĂŒe «die besten FrĂŒchte». Parmelin wird am Abend auch in Yvorne VD auftreten. (sda)
Die grösste Schweizerfahne am SÀntis ist (schon wieder) gerissen
Eine 80x80 Meter Schweizerfahne haengt am Saentis anlesslich des Nationalfeiertags, am Montag, 31. Juli 2017, auf der Schwaegalp. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bild: KEYSTONE
Die grösste Schweizerfahne der Welt prangt derzeit am SÀntis. Doch sie will partout nicht halten: Bereits am Montag ist sie wegen des starken Winds gerissen.

Die 80 mal 80 Meter grosse Fahne soll in den kommenden Jahren jeweils ĂŒber den 1. August am SĂ€ntis hĂ€ngen. So schreibt es die SĂ€ntis-Schwebebahn auf ihrer Website – «vorausgesetzt der Zustand der Fahne und das Wetter lassen es zu».

Genau da lag am gestrigen Montag offenbar das Problem. Wie Bilder und ein Video auf blick.ch zeigen, kÀmpften die Arbeiter beim Entrollen gegen heftige Sturmböen. Die rot-weisse Fahne ist bereits am Mittag beim Montieren an einer Seite gerissen, und im Verlauf des Nachmittags bildete sich auch in der Mitte ein vertikaler Riss.



Laut blick.ch wird die Fahne allerdings wegen des starken Winds nicht abgehÀngt, auch wenn sie ganz zu zerreissen droht. Geplant sei, sie am Mittwoch abzuhÀngen.

Die Fahne war bereits im vergangenen Jahr gerissen. (viw/sda)
Schwer verletzte Person nach Unfall mit Feuerwerkskörper
Auf dem Brislacher Dorfplatz liessen am Montagabend gegen 18.00 Uhr einige Jugendliche Feuerwerkskörper ab, dabei kam es zu einem Unfall. Wie die Baselbieter Polizei mitteilt, explodierte ein Feuerwerkskörper in der Hand eines 21-jÀhrigen Mannes. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Vier umstehende Personen wurden bei der Explosion ebenfalls leicht verletzt. Auch sie kamen ins Spital, konnten dieses aber bereits wieder verlassen. Wie es zu dem Unfall kam ist noch unklar und Teil der Ermittlungen. (bz)
Der bundesrÀtliche Redemarathon geht in die zweite Runde
Bereits am Vorabend des Nationalfeiertags waren fĂŒnf der sieben BundesrĂ€te ans Rednerpult getreten. Sie lobten – je nach politischer Gesinnung – Freiheit oder Weltoffenheit der Schweiz. Heute geht der Marathon weiter: Auch Burkhalter und Parmelin halten Ansprachen.

Verteidigungsminister Guy Parmelin feiert zuerst in Wimmis BE. Seine zweite Rede wird er in seinem Heimatkanton Waadt halten – in Yvorne.
Bundesrat Guy Parmelin spricht im Staenderat an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 14. Juni 2017, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)
Bild: KEYSTONE
Bundesrat Didier Burkhalter wird ebenfalls der Waadt erwartet. Es ist zur Nationalfeier «Aigle - Les Diablerets» eingeladen worden und wird in Les Diablerets eine Rede halten. Es wird die letzte 1.-August-Rede des Neuenburgers als amtierender Bundesrat sein.
Le Conseiller federal Didier Burkhalter pose en compagnie de sa femme, Friedrun Sabine Burkhalter, avant de monter dans le train historique Aigle-Sepey-Diablerets (ASD), lors de la Fete national suisse ce mardi 1 aout 2017 a Aigle. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE
Den symboltrĂ€chtigsten Ort, das RĂŒtli, ĂŒberlassen die BundesrĂ€te dem Bundeskanzler: Walter Thurnherr wird an der Bundesfeier auf der bekanntesten Wiese der Schweiz die Hauptrede halten. (sda)
Tolles Essen, tolle Natur und tolle Aussicht
So geniessen die Schweizer den Start in den 1. August:











Auch Google feiert die Schweiz
Wie die Schweiz in den 1. August gestartet ist? Heiss, heiss, heiss!
Der Föhn hat einigen Orten der Schweiz eine wahrlich heisse Nacht beschert. Am wĂ€rmsten war es im Urnerland und im FĂŒrstentum Liechtenstein.

Die Wetterdienste verschickten den Medien am Dienstagmorgen Rekordlisten: MeteoNews meldete Temperaturen von nicht unter 29 Grad in Schattdorf UR, und SRF Meteo berichtete ĂŒber einen Nacht-Temperaturrekord von 27,5 Grad in Altdorf UR. Im liechtensteinischen Balzers wurden laut MeteoNews 25,8 Grad gemessen.

In Vaduz (FL) heizte der Föhn derart krĂ€ftig ein, dass das Quecksilber schon am frĂŒhen Morgen die 30-Grad-Marke ĂŒberschritt – 30,9 Grad waren nach Angaben von SRF Meteo erreicht. MeteoNews meldete TropennĂ€chte fĂŒr etliche Stationen in Föhngebieten – in der Ostschweiz, im Kanton ZĂŒrich, im Tessin und im Wallis.

Im Flachland reichte es dagegen nicht fĂŒr eine Tropennacht. Dort gingen die Nachttemperaturen auf 15 bis 18 Grad zurĂŒck.

Laut SRF Meteo ist in einigen Regionen der Schweiz mit dem heissesten 1. August seit je zu rechnen. In Vaduz etwa dĂŒrfte es – mit UnterstĂŒtzung des Föhns – bis zu 35 Grad heiss werden. Vielerorts seien zwischen 30 und 34 Grad zu erwarten, schrieb MeteoNews. Am Abend wurden zum Teil heftige Gewitter erwartet. (sda)
epa06119424 Fireworks illuminate the sky over Neuhausen at the river Rhine fall, Switzerland, 01 August 2017. Switzerland celebrates the National Day on 01 August.  EPA/ENNIO LEANZA
Bild: EPA/KEYSTONE
Neues von der Wetterfront...
Geniesst die Sonne heute! Am Nachmittag könnten Gewitter dem 1. August-BBQ einen Strich durch die Rechnung machen. So oder so ist es aber ĂŒberall heiss, die Temperaturen stiegen verbreitet ĂŒber 30 Grad an.

Auslandschweizer zelebrieren den 1. August
Rund um den Globus feiern Schweizer den Nationalfeiertag. In Chicago organisierte der Swiss Club einen Anlass, wie Bilder auf Twitter zeigen.

Redemarathon fĂŒr BundesrĂ€te geht weiter
Bereits am Vorabend des Nationalfeiertags waren fĂŒnf der sieben BundesrĂ€te ans Rednerpult getreten. Sie lobten - je nach politischer Gesinnung - Freiheit oder Weltoffenheit der Schweiz. Heute geht der Marathon weiter: Auch Burkhalter und Parmelin halten Ansprachen.

Verteidigungsminister Guy Parmelin feiert zuerst in Wimmis BE. Seine zweite Rede wird er in seinem Heimatkanton Waadt halten - in Yvorne.

Bundesrat Didier Burkhalter wird ebenfalls der Waadt erwartet. Es ist zur Nationalfeier «Aigle - Les Diablerets» eingeladen worden und wird in Les Diablerets eine Rede halten. Es wird die letzte 1.-August-Rede des Neuenburgers als amtierender Bundesrat sein.
Die Bundespraesidentin Doris Leuthard bei ihrer Rede anlaesslich der 1. August feierlichkeiten der CVP Luzern vom Montag, 31. Juli 2017 vor dem KKL in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Bild: KEYSTONE
110 000 Leute verfolgten Feuerwerk in Basel unter verschÀrften Sicherheitsvorkehrungen
Das Basler 1. August-Feuerwerk auf dem Rhein hat am Montagabend nach offiziellen Angaben rund 110'000 Schaulustige angezogen. Das Fest unter heuer verschÀrften Sicherheitsvorkehrungen verlief ohne grössere ZwischenfÀlle. Knapp zwei Dutzend Personen wurden verarztet.

Der offizielle Teil der Bundesfeier am Rhein sei ohne grosse Probleme abgelaufen, teilten die Behörden. in der Nacht auf Dienstag mit. Polizei, SanitÀt und Feuerwehr hÀtten jedoch mit zahlreichen Hilfeleistungen am Grossanlass alle HÀnde voll zu tun gehabt. 20 Personen seien wegen Blessuren behandelt worden.

Die Bundesfeier am Rhein fand heuer aus Angst vor möglichen Angriffen unter verschÀrften Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Sicherung des FestgelÀndes mit mobilen Bauelementen habe sich bewÀhrt
Ein Feuerwerk erhellt den Himmel ueber dem Rhein am Vorabend des Nationalfeiertages in Basel am Montag, 31. Juli 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Bild: KEYSTONE
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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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pinguinpinguin
01.08.2017 14:01registriert Juli 2017
Ich verstehe generell nicht, wieso man fussballfeldgrosse Schweizerflaggen auf FelswĂ€nde hĂ€ngt oder sogar malt. Ich habe gar nichts gegen Schweizerflaggen an einer Fahnenstange vor einer AlphĂŒtte, aber muss man die unberĂŒhrte Natur damit markieren?
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Fall «Carlos»: Brian bleibt vorerst weiterhin in Sicherheitshaft

Das Bundesgericht sieht bei Brian - trotz Anzeichen einer gewissen Verbesserung - nach wie vor eine Wiederholungsgefahr: Es hĂ€lt die angeordnete Sicherheitshaft deshalb vorderhand nach wie vor fĂŒr angezeigt und weist eine Beschwerde als unbegrĂŒndet zurĂŒck.

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