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Die Prügelei ereignete sich am Rhein beim Museum Kleines Klingental. bild: google maps

41-Jähriger stirbt nach Prügelattacke in Basel – Polizei nimmt neuen Verdächtigen fest

In Basel ist in der Nacht auf Samstag ein 41-jähriger Portugiese von mehreren Männern angegriffen worden. Er verstarb später im Spital. Die Polizei hat nun einen neuen Verdächtigen festgenommen.

28.07.18, 17:22 28.07.18, 17:33


Nach einer Prügelattacke am Basler Rheinbord ist ein 41-jähriger Mann in der Nacht auf Samstag im Spital gestorben. Er war von mehreren Männern angegriffen worden; die Hintergründe sind unklar.

Am Samstagnachmittag konnte ein neuer Tatverdächtiger festgenommen werden. Schon kurz nach der Tat nahm die Polizei drei Männer im Alter von 18, 24 und 36 Jahren fest - ebenfalls Portugiesen. Diese wurden zunächst verdächtigt, sich an der Auseinandersetzung beteiligt zu haben. Die Ermittlungen der Sonderkommission der Kriminalpolizei ergaben jedoch, dass die Männer nicht an der Tat beteiligt waren. Sie wurden entlassen.

Der verstorbene Mann habe sich gegen 00.45 Uhr zu einer Gruppe auf der Treppe an der Rheinberme auf Höhe des Museum Kleines Klingental gesetzt, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Samstagmorgen mit. Dann sei er unvermittelt angegriffen worden: Mehrere Unbekannte hätten auf ihn eingeschlagen und seien darauf geflüchtet.

Der 41-jährige Portugiese wurde mit Kopfverletzungen auf der breiten Treppe zum Rhein liegend aufgefunden; da war er noch ansprechbar. Er starb nur Stunden später im Spital.

Die genaue Todesursache ist laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft noch unklar; die Obduktion steht noch aus. Am Tatort sei keine Waffe gefunden worden.

Jener Kleinbasler Uferbereich ein paar Schritte unterhalb der Mittleren Brücke in Richtung Kaserne ist an warmen Sommerabenden sehr belebt. Entsprechend setzen die Behörden bei ihren Ermittlungen auf Zeugenaussagen.

Tötungsdelikte sind im Stadtkanton am Rheinknie nicht zahlreich: Für das vergangene Jahr listete die im März publizierte Kriminalitätsstatistik drei Tötungen auf; 2016 hatte es keine gegeben. (sda/oli)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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