Schweiz
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Ein Sanitäter packt aus: «Er drohte, er werde uns alle umbringen»

Die Übergriffe auf Ambulanzen am vergangenen Wochenende beschäftigen die Schweiz. Warum werden Rettungsdienste behindert oder sogar angegriffen? Sanitäter Pascal Rey aus Basel ortet als eine Wurzel des Übels den überbordenden Egoismus.

Benjamin Wieland / bz Basel



Pascal Rey, Sie sind für private Rettungsdienste tätig. Am Wochenende wurden in Zürich Sanitäter angegriffen, in Basel bedrängten Partygänger einen Rettungswagen so lange, bis die Besatzung die Polizei rufen musste. Ist Ihnen etwas in dieser Art auch schon widerfahren?
Pascal Rey: Ja. Solche Eskalationen gibt es immer öfter.

Welche Anlässe sind heikel?
Immer dann, wenn wir an einen Ort ausrücken müssen, an dem es viele Menschen hat und die Stimmung schon aufgeheizt ist, müssen wir damit rechnen, dass es kein einfacher Einsatz wird.

Rettungssanitäter Pascal Rey (21) arbeitet in Assistenzfunktion für private Rettungsdienste in der ganzen Schweiz.

Pascal Rey (21) arbeitet in Assistenzfunktion für private Rettungsdienste in der ganzen Schweiz. Bild: zvg

* Pascal Rey

Der 21-Jährige arbeitet in Assistenzfunktion für private Rettungsdienste in der ganzen Schweiz. Der Basler präsidiert den Verein «Helfen Helfen». Rey erwägt eine landesweite Kampagne zu lancieren zum Thema «Gewalt gegen Rettungskräfte».

Was passiert dann?
Es gibt Leute, die sich uns in den Weg stellen. Viele werden ausfällig, meinen, sie wüssten besser, wie man einen Patienten versorgt.

Wurden Sie auch schon angegangen?
Ja. Beleidigungen und Drohungen sind schon fast Alltag. Ab und zu werden wir bespuckt, das ist dann richtig unangenehm. Noch heikler wird es, wenn Umstehende, oder aber Patienten, handgreiflich werden.

Was war ihr bisher übelstes Erlebnis?
Kollegen von mir wurden schon gewürgt. Einmal versuchte jemand, mir mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Ich konnte noch einen Schritt zurückweichen – so erwischte mich die Faust nicht mit voller Wucht. Trotzdem war es schmerzhaft, und die Brille flog davon.

Was geschah mit dem Aggressor?
Wir riefen die Polizei, sie konnte ihn anhalten, er verbrachte die Nacht in Untersuchungshaft. Ich zeigte ihn dann an.

Das Basler Justiz- und Polizeidepartement schrieb uns im Anschluss an die Vorgänge im Hafen vom Wochenende von einer Zunahme von Sachbeschädigungen bei den Rettungsdiensten in Basel. Verzeichnet ihr ebenfalls Vandalismus?
Ja. Auch bei uns sind immer wieder Fahrzeuge beschädigt worden, oder es kommt zu Diebstählen: Leute steigen ins Fahrzeug, lassen Jacken und Ausrüstung mitlaufen. Es kam auch schon vor, dass jemand unseren tragbaren Monitor umstiess. Der kostet mehrere zehntausend Franken.

Sie erwähnten Patienten, die Stunk machen. Wie muss man sich das vorstellen?
Viele Patienten sind betrunken oder haben harte Drogen konsumiert. Nun kann es zum Beispiel sein, dass wir jemanden ins Spital fahren, der bewusstlos ist. Wenn diese Patienten aufwachen, reagieren sie häufig verwirrt und aggressiv. Sie begreifen nicht, was passiert. Es spielt sicher auch eine Rolle, dass wir Uniformen und Stiefel tragen. Viele ticken sofort aus, wenn sie jemanden in Uniform erblicken.

Die Übergriffe auf die Polizei steigen jährlich

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Video: srf

Wie reagieren Sie, wenn jemand «austickt»?
Das ist von Fall zu Fall anders. Ist jemand besonders aggressiv, sollte man ihm nie den Rücken zukehren. Man muss aufpassen, sobald man sich in Reichweite der Hände befindet. Es kam auch schon vor, dass wir den Rettungswagen verlassen mussten, weil es darin zu gefährlich wurde. Wir warteten dann draussen, bis sich der Patient wieder beruhigt hatte.

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement beklagte, es würden immer wieder Anordnungen der Rettungskräfte in Frage gestellt oder schlicht ignoriert.
Das kommt auch bei uns häufig vor. Hier sehe ich den Egoismus als Hauptproblem. Wir waren einmal eine Person am Behandeln, die bewusstlos war und einen Krampfanfall erlitt. Da kam jemand auf uns zu und forderte uns dazu auf, wir sollten unseren Rettungswagen gefälligst woanders parkieren, er wolle wegfahren. Es kam so weit, dass er drohte, er werde uns alle umbringen. Zum Glück kam dann die Polizei. Oder es gibt die Umstehenden – meist sind es Leute, welche die Patienten kennen - die alles besser wissen, die uns belehren wollen, uns manchmal sogar behindern.

Sollte die Polizei standardmässig mitausrücken?
Das ist in der Stadt Zürich in bestimmten Brennpunkt-Quartieren schon jetzt der Fall.

Wie beurteilen Sie die Massnahme?
Für unsere Sicherheit ist das begrüssenswert. Dass in der Schweiz bei jedem Einsatz standardmässig eine Patrouille vorbeigeschickt wird, ist aber wohl kaum machbar.

Wie gehen Sie mit schwieriger Klientel um, wenn die Polizei nicht vor Ort ist?
Wir müssen ruhig bleiben. Das Gespräch suchen. Begründen, warum wir etwas so machen und nicht anders. Das ist nicht immer so einfach. Wenn ich um 6 Uhr morgens nach 23 Stunden Schicht angepflaumt werde, muss ich mir schon sehr Mühe geben, nett zu bleiben. Dennoch: Es ist mein Job – und ich liebe ihn. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 26.08.2018 02:19
    Highlight Highlight "Wenn ich um 6 Uhr morgens nach 23 Stunden Schicht angepflaumt werde, muss ich mir schon sehr Mühe geben, nett zu bleiben."

    Und ich muss die Professionalität dieses Schnösels anzweifeln. Nach einer 23-Stunden-Schicht ist der ganz bestimmt nicht mehr zurechnungsfähig. Ich hoffe, er setzt sich dann nicht auch noch ans Steuer des Rettungsfahrzeugs.

    Dieser privates Santitätsdienst ist m.E. unfähig. Werden solche Organisationen und ihre Mitarbeiter nicht regelmässig von unabhängiger Stelle geprüft?

    Medizinische Notfälle sollten nicht solchen unprofessionelen Leuten in die Hände gelegt werden.
    2 21 Melden
  • din Vater 23.08.2018 19:29
    Highlight Highlight Wie kann ein 21-Jähriger mit wenigen Erfahrungswerten zur Erkenntnis kommen: "Solche Eskalationen gibt es immer öfter."
    Als Kontrast hier ein Interview eines erfahrenen Sanitäters (Einsatzleiter bei Schutz&Rettung Zürich):
    https://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Sanitaeter-verschanzten-sich-im-Auto--21042692
    5 14 Melden
    • outdoorch 26.08.2018 09:27
      Highlight Highlight Ein Bekannter von mit und Berufskollege (ü50) des Interviewten kann Ihnen die Aussagen gerne bestätigen. Zudem sehe ich in dem verlinkten Beitrag von Ihnen keinen Kontrast, stattdessen weitgehende Deckungsgleicheit der Kernaussagen.

      Zudem: Ich bin sehr dankbar, dass junge Leute hier sich für diesen Job, der mit sehr viel Verantwortungsbewusstsein unter psychischen Strapazen einhergeht, entscheiden. Ausserdem wirkt er mit seinen Aussagen sehr bedacht.

      Ihn hier auf sein Alter zu reduzieren finde ich, gelinde gesagt, anmassend.
      19 2 Melden
  • Warum? 23.08.2018 17:21
    Highlight Highlight Ist den A****Lochern eigentlich bewusst das jemand sterben kann wegen ihnen.
    42 0 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 02:27
      Highlight Highlight Ist diesen privaten Santitätern eigentlich bewusst, dass 23-Stunden-Schichten nicht nur offensichtlich gegen das Arbeitsrecht verstossen, sondern auch Leute sterben könnten, wenn man übermüdete Mitarbeiter ans Steuer von Rettungsfahrzeugen setzt, oder gar medizinische Notfälle in ihre Hände legt?
      3 14 Melden
    • Gähn 26.08.2018 09:52
      Highlight Highlight Ne, die jammern dann im Nachhinein ganz laut, wenn's einen Angehörigen erwischt hat.
      Bis dort dürfen wir kein reflektiertes denken erwarten.
      2 0 Melden
  • sammael 23.08.2018 16:17
    Highlight Highlight Bei den Vorfällen in Zürich geht es nicht per se um einen Hass/Abneigung gegenüber der Polizei. Es geht um eine Subkultur, die drauf und dran ist möglichst viele rechtsfreie Räume zu schaffen, z.B. das Seebecken Höhe Opernhaus in der Nacht. Es ist die Vorstufe oder der Beginn der Entstehung von klassischen Gangs. In Zürich hätten wir die FCZ/Südkurven-Fraktion, die Magreb-Jungs, die Tamilen, die Dominikaner usw. Nun liegt es an der Gesellschaft/Politik, ob wir dies erlauben wollen (Genf/Angriff auf Frauen) oder ob wir entschieden dagegen vorgehen und dabei die Polizei unterstützen.
    44 3 Melden
    • nödganz.klar 23.08.2018 20:46
      Highlight Highlight Oh, da mischt aber einer mit grosser Kelle im Topf der alternativen Fakten.
      Ernsthaft? Gangs? In Zürich? Warst du schon mal in Zürich?
      Aber okay, von mir aus. Nur, bekanntlich hilft Polizeirepression gar nichts gegen diese „Gangs“. Das einzige, was hilft, ist den jungen Menschen eine Beschäftigung zu ermöglichen, ihnen Zukuntsperspektiven zu geben. Und das, so leid es mir tut, erreicht man nicht durch Ausgrenzung und Beschuldigungen von ganzen Bevölkerungsgruppen!
      6 10 Melden
  • Lisaa 23.08.2018 15:48
    Highlight Highlight Sowas macht mich fassungslos. An jeder der sowas schonmal getan hat: was bitte stimmt mit dir nicht?!
    Und an alle die diesen job machen: ich verneige mich vor euch
    64 0 Melden
  • Yogi Bär 23.08.2018 15:36
    Highlight Highlight Traurige Wahrheit, die Menschen sind heute immer Massloser. Dies ist die Konzequenz jahrelanger Erziehungsdefizite oder anders gesagt keiner Erziehung. Heute hat das Tun vielfach keine Konzequenzen mehr!
    41 14 Melden
    • Favez 23.08.2018 19:32
      Highlight Highlight „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)
      11 2 Melden
  • Stratosurfer 23.08.2018 15:28
    Highlight Highlight Ich bin echt fassungslos... Eine Schande und ein erschreckender Spiegel unserer Gesellschaft. Respekt und Empathie beginnen bei der Erziehung.
    36 1 Melden
  • Mitsch 23.08.2018 15:14
    Highlight Highlight Ich finde, dass jeder, der eine uniformierte Person im Einsatz tätlich angreift oder behindert, für ziemlich lange Zeit weggesperrt gehört.

    (Versuchte) Körperverletzung beim Sani, schwere Körperverletzung mit Billigung eventueller Todesfolge beim Patienten... da dürfte schon mal einiges an "Zeit zum überlegen" zusammenkommen.
    49 4 Melden
  • inmi 23.08.2018 14:58
    Highlight Highlight Das ist jetzt vermutlich diese hohe Lebensqualität in den linksgrünen Schweizer Städten, von der Watson noch vor wenigen Monaten geschwärmt hat.

    Hasspredigen gegen Polizisten und Kuscheljustiz. Das ist die logische Folge davon.
    25 99 Melden
    • Yogi Bär 23.08.2018 15:39
      Highlight Highlight Nun ja wenn es um Hass oder Extremismus handelt sollten Sie vielleicht eher die Rechten erwähnen! Dort ist intoleranz Parteiprogramm.
      45 17 Melden
    • Mitsch 23.08.2018 15:48
      Highlight Highlight @inmi

      Genau solche Äusserungen tragen massiv zu einem sinnvollen Diskurs bei. Einfach mal "allen anderen" ans Bein pinkeln, sie alleine für alles Übel der Welt verantwortlich machen, und die Sache gedanklich ad-acta legen.

      Maurice Thiriet hat dazu gerade einen Artikel geschrieben - sollten Sie lesen.
      43 9 Melden
  • clint 23.08.2018 14:07
    Highlight Highlight Lieber Herr Rey, einfach herzlichen Dank an Sie und Ihre Kollegen für die wichtige Arbeit . Und ein HOCH auf Ihre Haltung, sich nicht so einfach provozieren zu lassen.
    53 2 Melden
  • frl_tschuessikowski 23.08.2018 13:58
    Highlight Highlight Grossen Respekt an alle Rettungssanitäter und auch Pflegepersonal, etc. !!!

    Ich staune immer wieder wie es Menschen in den Sinn kommt, die "Retter" die einem selber oder einer anderen Person notabene nur helfen wollen (!!!!) zu beschimpfen oder noch schlimmer tätlich anzugreifen. Ihr solltet euch was schämen!
    45 0 Melden
  • Nik G. 23.08.2018 13:56
    Highlight Highlight Naja es spiegelt unsere Gesellschaft nieder. Schlussendlich werden wir immer mehr zu einem Egoistischen, Slebstverliebten Haufen. Jeder hat das Gefühl er hätte mehr Rechte als die Anderen......
    34 4 Melden
  • ~°kvinne°~ 23.08.2018 13:47
    Highlight Highlight Was ist nur los mir diesen Menschen??
    25 1 Melden
  • DerSimu 23.08.2018 13:26
    Highlight Highlight Ich sage nicht, dass Gewalt eine Lösung ist, aber e chlapf zum gring würde diesem menschlichen Abschaum (die Angreifer, nicht die Sanis) nicht schaden. Vielleicht auch zwei. Oder drei.
    51 10 Melden
    • manhunt 23.08.2018 14:23
      Highlight Highlight oder einfach mal einen polizeiknüppel ins gesicht. mit schmackes. wer rettugskräfte bedroht oder gar angreift, ist derart tief gesunken, dass er/sie es gar nicht anders verdient hat. und nein, drogen- und/oder alkoholrausch sind keine entschuldigung für renitentes verhalten.
      38 14 Melden
    • clint 23.08.2018 15:25
      Highlight Highlight mir ist der "chlapf" tausendmal sympathischer als ein "polizeiknüppel ins gesicht". ersteres ist spontan und eine total gerechtfertigte reaktion. zweiteres tönt für mich nach jemandem, der selber gerne dreinschlägt :-(
      19 6 Melden
    • Die Redaktion 23.08.2018 15:59
      Highlight Highlight Gewalt ist doch keine Lösung für ein Gewaltproblem. Weder Chlapf noch Knüppel.
      16 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Free Info 23.08.2018 13:08
    Highlight Highlight Kürzlich beobachtete ich ein Vorfall zwischen einem Ambulanzfahrer und einem Autofahrer in Zürich. Alles spielte sich in einer engen Durchfahrt zu den Hinterhofparkplätzen zwischen zwei Häuser ab. Der Wohnungseingang befindet sich in der Durchfahrt. Dorthin wurde eine Ambulanz gerufen um ein Patient abzuholen, dazu stellte der Fahrer die Rollbahre direkt vor die Tür in die Einfahrt. Gleichzeitig wollte ein Autofahrer vom Parkplatz hinaus fahren aber der Ambulanz Fahrer weigerte sich die Bahre kurz wegzustellen (eine Minute). Es gab ein riesen Streit und die Polizei wurde gerufen. Irr! Oder?
    28 32 Melden
    • olive 23.08.2018 14:23
      Highlight Highlight Und was schliessen Sie jetzt daraus? Dass die Sanitäter dumm sind und selber schuld?
      32 1 Melden
    • Die Redaktion 23.08.2018 16:01
      Highlight Highlight Oh mein Gott, er konnte sein Auto erst fünf Minuten später in die Garage stellen. Was für ein Desaster. Echt ich glaube es hackt.
      30 4 Melden
    • who cares? 23.08.2018 17:55
      Highlight Highlight Vielleicht hatte der Patient eine Hirnblutung und musste möglichst ohne Verzögerung ins Krankenhaus gebracht werden und der Sanitäter muss dementsprechend bereitstehen und macht seinen Job? Irr! Oder?
      33 4 Melden
  • Domino 23.08.2018 12:42
    Highlight Highlight In unserer sozialen Gesellschaft fördern wir dass die dümmsten Leute am meisten Kinder haben. Wir entwickeln uns zurück.
    83 20 Melden
    • DerSimu 23.08.2018 13:26
      Highlight Highlight Verhütung arbeitet gegen die Evolution: Die klugen Verhüten und die Dummen kriegen es nicht auf die Reihe 😂
      93 4 Melden
    • sammael 23.08.2018 16:02
      Highlight Highlight Der treffendste Kommentar, den ich seit langem hier gelesen habe :-). Sehr schade, dass bei vielen Menschen die Ideologie über dem gesunden Menschenverstand oder dem rationalen Denken steht.
      7 4 Melden
    • PVJ 23.08.2018 19:06
      Highlight Highlight Was schlägst Du vor, Domino? Kinderverbot für Dumme?
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Murky 23.08.2018 12:30
    Highlight Highlight Im Kleinen sehe ich den Egoismus schon als Feuerwehrmann, wenn man eine Absperrung aufstellt. Die Leute laufen dann einfach durch weil "ich muss eben schnell da durch". Ja nein, ebenöd, deshalb haben wir ja eine Absperrung aufgestellt. Da kann man dann nur den Kopf schütteln und hoffen dass ihnen kein Dachziegel auf den Kopf fällt.

    Volle Solidarität mit den Rettern. Und jeder von uns kann etwas dazu beitragen und im Alltag respektvoll mit Polizei, Sanität und Feuerwehr umgehen. Und es unseren Kindern und Freunden weitergeben.
    102 2 Melden
    • Louk_skyw 23.08.2018 15:41
      Highlight Highlight Ich würde in diese Situation eben genau hoffen dass ihnen ein Dachziegel auf den Kopf fählt.
      14 6 Melden
  • Butschina 23.08.2018 12:26
    Highlight Highlight Es ist wirklich tragisch. Ich war kürzlich im Inselspital. Dort sind mehrere Securitasmitarbeiter standardmässig in der Notaufnahme stationiert.
    Bewusstlose wissen beim Erwachen manchmal nicht was los ist und reagieren aggressiv. Das muss nicht immer zwingend mit Alkohol und Drogen im Zusammenhang stehen. Man erschrickt schlicht wenn plötzlich mehrere Personen um einem rum stehen/"werkeln".
    Warum man einen laufenden Einsatz stört, kann ich jedoch nicht nachvollziehen.
    60 1 Melden
  • SpikeCH 23.08.2018 12:21
    Highlight Highlight Respekt an alle Einsatzkräfte.
    Was ihr unter diesen Bedingungen leistet ist unglaublich.

    "Schämt euch" an alle Querulanten, Chaoten und Behinderer.
    Unter. Aller. Sau.

    Habe fertig.
    77 0 Melden
  • Die Redaktion 23.08.2018 12:16
    Highlight Highlight Die selben Leute gehen dann wegen einer Erkältung in die Notaufnahme. Was ist blos los mit euch?
    331 13 Melden
    • clint 23.08.2018 15:22
      Highlight Highlight Hach, diese Verallgemeinerungen, das stösst mir immer sehr sauer auf. Es tönt zwar jeweils supertoll, nur "woher die Kraft, bzw. das Wissen"?? Aber geschrieben ist's schnell... Es ist eine reine Behauptung, und dann regnet's noch so viel Herz: Das lässt mich etwas an der kritischen Haltung der Kommentar-Leser zweifeln. Schade, geht für mich Richtung Stammtisch-Niveau.
      18 10 Melden
    • Die Redaktion 23.08.2018 15:55
      Highlight Highlight Natürlich rennt nicht jeder wegen einem abgerissenen Fingernagel zum Arzt und nur ein kleiner Teil stört die Arbeit der Sanitäter, Feuerwehren und Polizisten. Mit "Was ist blos los mit euch?" habe ich die Verallgemeinerung aber präzisiert und eben nur jene angesprochen die sich so verhalten und unter diesen Leuten ist es keine Generalisierung, sondern Fakt.
      11 1 Melden
  • Zappenduster 23.08.2018 12:09
    Highlight Highlight Ich kann einfach nicht verstehen was für Leute Sanis angreiffen. Bei der Polizei kann ich die Gründe ja noch irgendwie erdenken aber wer zum Geier greifft einen Sani an?
    421 15 Melden
    • derEchteElch 23.08.2018 13:18
      Highlight Highlight So? Bei der Polizei können Sie die Gründe noch verstehen? Warum denn? Nimmt mich wunder.

      Was würden Sie sagen, wenn ich und meine Kollegen bei Ihnennicht mehr kommen, ebenaus „diesen Gründen“? Think about it..
      50 56 Melden
    • x4253 23.08.2018 13:41
      Highlight Highlight Verschiedene Gründe:
      a) Sanis/Feuerwehr tragen "Uniformen" - Das bringt gleich mehrere Vektoren:
      i) Sie verkörpern damit eine gewisse Autorität (die der Angreifer nicht mag)
      ii) Man sieht die Uniform, aber nicht den Mensch dahinter

      b) Die Sanis wollen ihren Auftrag erledigen, der wohlmöglich im Konflikt mit den Zielen des Angreifers liegt. Z.b. einem "Gegner" helfen (was der Angreifer verhindern will)

      c) Betrunken/unter Drogen
      .... gibt sicher noch zig "Gründe", aber keiner entschuldigt sowas.
      Die Täter gehören hart angepackt.

      20 1 Melden
    • nödganz.klar 23.08.2018 13:43
      Highlight Highlight Ach Elch, du bist ein Cop?! Das erklärt so einiges...
      24 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rothen 23.08.2018 12:04
    Highlight Highlight Was soll man dazu noch sagen? Einfach nur traurig, solche Geschichten.
    Egal, ob Sanität oder Feuerwehr, wer Rettungskräfte angreift, sollte entsprechende Konsequenzen fürchten müssen!😡
    307 5 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.08.2018 12:30
      Highlight Highlight Warum haben Sie in Ihrem Kommentar die Polizei ausgelassen?
      36 22 Melden
    • phreko 23.08.2018 13:16
      Highlight Highlight @Alber: Die hat eine komplett andere Funktion, und greift manchmal auch selbst an. Schau mal wie die Polizei in den USA werkelt und Leute niederschiesst, sowas kann eine Sanität oder Feuerwehr ja gar nicht erst tun...
      16 36 Melden
    • sammael 23.08.2018 16:10
      Highlight Highlight @phreko: Sie reiten auf möglichen, zu verurteilenden Einzelfällen herum. Das grosse Ganze und das Funktionieren unserer Gesellschaft haben Sie nicht verstanden.
      12 8 Melden
  • Linus Luchs 23.08.2018 11:50
    Highlight Highlight Rettungskräfte vorsätzlich zu behindern oder in irgendeiner Form zu attackieren gehört unter Strafe gestellt.

    Aber selbst wenn das umgesetzt werden würde, ist es schon auch wichtig zu fragen, woher die Zunahme dieses Verhaltens kommt. Der von der Sanitäterin genannte Egoismus ist sicher ein zentraler Punkt. Wir leben in einer Zeit der Entsolidarisierung. Das Motto lautet "me first". Oder "Nimm dir, was du kannst". Die Vorbilder dafür finden sich auch auf höchster gesellschaftlicher Ebene.
    85 1 Melden
  • Licorne 23.08.2018 11:48
    Highlight Highlight "Wenn ich um 6 Uhr morgens nach 23 Stunden Schicht [...]"
    Wow.. 23 Stunden Schicht? Das ist unglaublich und ich denke nicht, dass ich das durchhalten könnte.

    Ein herzliches "Danke!" an alle Sanitäter, Feuerwehrleute und Polizisten, dass ihr euch um das Wohl der Bevölkerung kümmert!

    Es stimmt mich nachdenklich, dass Helfer von hirnlosen Kreaturen beschimpft, bespuckt und tätlich angegangen werden und es ist schlimm, dass bereits heute teilweise die Polizei mit der Ambulanz zusammen ausrücken muss.
    119 4 Melden
  • derEchteElch 23.08.2018 11:44
    Highlight Highlight Und das genau gleiche geschieht gegenüber der Polizei, weil Besserwisser meinen, das Gesetz besser zu kennen oder weil sie die Massnahmen gegenüber einer Person nicht verstehen.

    Zivilisten haben keine Ahnung, welche Fahndungen und Abläufe im Hintergrund ablaufen und es ist nicht die Aufgabe des Zivilisten, in die Arbeit der Polizei „aus Solidarität“ einzugreifen. Dafür gibt es Beschwerden und Gerichte.

    Würden diese @Besserwisser“ doch nur gleich viel Engagement zeigen, wenn eine Frau auf der Strasse verschlagen wird..
    105 24 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.08.2018 12:33
      Highlight Highlight Das kann man so sagen. Aber aus Erfahrung weiss ich, dass es nicht selten auch Leute gibt, die mit der Polizei zusammenarbeiten oder sogar helfen, wenn eine Patrouille an ihre Grenzen stösst.
      Die Gewalt und Abneigung nimmt zwar zu aber die andere Seite besteht immer noch. Macht sich nur in den Medien nicht so gut...
      42 1 Melden
    • Alnothur 23.08.2018 13:13
      Highlight Highlight Es wurde den Leuten jahrelang eingetrichtert, nicht einzuschreiten. Und du erwartest jetzt das Gegenteil?
      16 5 Melden
    • derEchteElch 23.08.2018 13:44
      Highlight Highlight @Alnothur:
      Wer hat denn eingetrichtert, nicht einzuschreiten? Ich habe immer gelernt, „man solle nach bestem Gewissen helfen“ und nicht „in die andere Richtung zu schauen und wegzulaufen“..

      Also noch einmal;
      wer hat Ihnen das ringetrichtert?
      Ganz sicher, dass DAS eingetrichtert wurde? Ich glaube nämlich eher, Sie haben die Message missverstanden.
      10 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • what's on? 23.08.2018 11:41
    Highlight Highlight Meine Empfehlung: Fix installierte Kameras innen und aussen am Fahrzeug montieren, die fotografieren und filmen und das direkt auf den Server laden. Wenn es keinen Zwischenfall gibt, direkt löschen. Ansonsten Anzeige erstatten.
    66 6 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.08.2018 12:35
      Highlight Highlight Da göissen die militanten Datenschutz Fanatiker in den Räten gleich wieder. Wie damals als man das gleiche mit Fussballfans anfing, um die untergemischten Krawallbrüder aufnehmen zu können.
      17 17 Melden
    • Sharkdiver 23.08.2018 22:11
      Highlight Highlight Würde nicht viel bringen da die Strafe dann easy wären
      0 1 Melden

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