Schweiz
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Protestfahrt am Gempen. bild: kenneth nars

Nach Raser-Unfall: Velofahrer versammeln sich am Gempen zur Protestfahrt



Wider die Raserei: Vergangene Woche fuhr ein Auto-Rowdy auf der Gempenstrasse mit einem Rennboliden einen Velorennfahrer an. Das Opfer, ein 38-jähriger Familienvater, wurde lebensgefährlich verletzt.

Veloclubs aus der Region riefen wegen des Unfalls zu einer Protestfahrt auf. Die Teilnehmer bestritten am Mittwochabend ein kürzeres Stück der Bergstrecke zwischen Dornach und Gempen. Mit der Aktion fordern die Zweiradfahrer von den Behörden griffige Massnahmen gegen Raser.

Ebenfalls hielten sie kurz inne für ihren Kollegen. Der Unfallverursacher befand sich am Mittwoch vergangener Woche auf einer Probefahrt mit einem McLaren. Der 23-Jährige soll kurz vor dem Crash mehrere Autos überholt haben. Er erfasst das Zweirad auf der Gegenfahrbahn. (bzbasel)

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 27.06.2019 13:49
    Highlight Highlight ich stelle leider auch immerwieder fest, dass die Aitofahrer sich einbilden, nur weil sie mehr Blech haben, müsse man auf sie Rücksicht nehmen, Platz machen.

    Der Autofahrer hat sich am Morgen entschieden, in eine Waffe namens Auto zu steigen. wenn etwas passiert, so hat er eine immense Hauptschuld.

    Die soll er auch Begleichen, ein Leben lang. Ohne Verjährung.

    Die Webespotts versprechen Freiheit, Ansehen, top PAPA image - ein "du hast es Geschafft"

    Über Verantwortung, Toleranz, Rücksicht auf Kleinere - damit wird kein Auto verkauft.

    Eine erbärmliche nach mir die Sintflut Industrie



  • michiOW 27.06.2019 12:27
    Highlight Highlight Eine kleine Randnotiz zu den Kommentaren:
    Gümmeler, also jene mit Rennrad, gutem Tempo und der nötigen Technik, sind grundsätzlich nicht in der Stadt, sondern auf dem Land unterwegs. Sie nehmen auch keinem den Vortritt, denn ein Auto fährt dich nur einmal mit 80km/h an. Gümmeler geht es auch ums fahren, nicht darum, möglichst schnell irgendwo hinzukommen.

    Velokuriere, Pendler usw. sind jene, welche in der Stadt unterwegs sind und einfach möglichst schnell sein wollen. Einige, welche aber sehr auffallend sind, wollen jedoch schneller sein als es legal möglich ist. Jene sind das Problem.
  • Avenarius 27.06.2019 10:30
    Highlight Highlight Raser sind Mörder und Gefährder von Unschuldigen. Weg mit ihnen. Lebenslanges Fahrverbot oder Hände abhacken. Klingt krass, ist aber weniger schlimm als ein neuer unschuldiger Beteiligter Familienvater/Mutter/Kind
  • Triple 27.06.2019 10:11
    Highlight Highlight Die Strasse ist keine Rennpiste, weder für Autos noch für Velos.
  • BigE 27.06.2019 09:25
    Highlight Highlight Lustig, wie hier alle eine strenge, konsequente Bestrafung des PW-Lenkers verlangen. Wenn dann aber mal einer tatsächlich nach ViaSecura verurteilt wird, kriechen sie aus ihren Löchern, die Relativierer und „immer sind wir Autofahrer die Bösen“-Rufer! Egal, was - hauptsache motzen!
  • Influenzer 27.06.2019 08:08
    Highlight Highlight Warum nicht alle Probefahrten per Dashcam aufzeichnen und direkt zur Sichtung an die Polizei weiterleiten, zusammen mit den Personalien des Fahrers? Das würde solche Vollpfosten sicher etwas beruhigen bei der Probefahrt.
  • stookie 27.06.2019 08:03
    Highlight Highlight Was bitte macht ein 23ig jähriger in einem McLaren?
    • Toni.Stark 27.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Nur an die Fahr-Regeln soll er sich halten, dann kann er fahren was er will!
  • sunshineZH 26.06.2019 23:11
    Highlight Highlight Wie war das mit der heutigen News wegen eines Busses, der wegen eines Velos bremsen musste und es 7 Verletzte gab?
    Alle Parteien auf der Strassen müssen sich einfach mehr an der Nase nehmen. Die einen gurken mit 30 bei 50 rum, Velos fahren bei Rot durch, andere haben dauernd das Handy in der Hand...aber wehe man ist 1 km/h zu schnell...
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 27.06.2019 15:18
      Highlight Highlight Wenn man 1km/h zu schnell fährt passiert nichts
  • Kramer 26.06.2019 22:59
    Highlight Highlight Due meisten Autofahrer verhalten sich sehr korrekt gegenüber den Velofahrern, aber es gibt einige die finden, weil sie stärker sind haben sie mehr Rechte.
    Die schwarzen Schafe müssen härter angepackt werden; niemand fährt „aus Versehen“ 30 oder 40 zu schnell. Darum, bei krassen Übertretungen schon beim ersten Mal härtere Strafen. Ich war auch mal jung , und viel zu schnell unterwegs, wenn es aber Konsequenzen hat, dann überlegt man es sich zweimal.
    • maylander 27.06.2019 06:20
      Highlight Highlight Die meisten Autofahren halten den seitlichen Abstand beim Überholen nicht ein. Dieser sollte mindestens 1. 5 m sein.
      Hält man sich als Autofahren an die Regel und überholt nicht, drängeln die hinteren Fahrer.
    • mike2s 27.06.2019 09:04
      Highlight Highlight Weil sich die Autofahrer an die Verkehrsregeln halten, gibt es auch jedes mal ein rissen Geschrei wenn es um Geschwindigkeitskontrollen geht.
      Ausserdem würde ein Autofahrer nie Velofahrer überholen der Handzeichen zum Abbiegen gibt.
    • specialized 27.06.2019 11:25
      Highlight Highlight @mike2s, ist mir gerade letzte Woche passiert, dass mich ein Autofahrer links überholte während ich korrekt mit Arm ausgestreckt einspurte und abbiegen wollte. Seine Reaktion war der Mittelfinger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lllll 26.06.2019 22:46
    Highlight Highlight Tolle Aktion! Was muss denn noch alles passieren??! Diese PS-Prolls sind eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit und dies leider nicht erst seit vergangener Woche! Ausweis weg auf Lebenszeit und eine hohe Geldstrafe sowie gemeinnützige Arbeit. Nur wenn es diese Raser schmerzt bessert sich dahingehend eventuell etwas. Ich wünsche dem verunglückten Velofahrer alles erdenklich Gute, seiner Familie und Freunden viel Kraft und Zuversicht.
  • Cosmopolitikus 26.06.2019 22:44
    Highlight Highlight Eine schöne Geste!
    Manchmal sollte man sich in Erinnerung rufen, wie es ist, wenn man auf der anderen Seite geht, radelt oder fährt. Rücksicht nehmen würde vieles einfacher machen, für uns alle!
  • Turicum04 26.06.2019 22:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • sunshineZH 26.06.2019 23:07
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Kong 27.06.2019 00:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Allion88 27.06.2019 04:22
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 26.06.2019 22:10
    Highlight Highlight Das ist sehr tragisch. Vielleicht sollte man diesen Adrenalin Junkies die Möglichkeit geben, sich auf gesperrten Strecken auszutoben. Einmal auf Bergstrecken mit vielen Kurven oder einmal auf einem Flugfeld. Abgesperrt mit Instruktoren. Ich hatte vor ein paar Tagen die Möglichkeit einen extremen Boliden zu fahren. Es ist viel zu gefährlich im heutigen Verkehr ans Limit zu gehen.
    • Garp 26.06.2019 22:25
      Highlight Highlight Ja, die Adrelaninjunkies benehmen sich daneben und dann willst Du sie noch belohnen und Strecken Sperren.
    • KarlWeber 26.06.2019 23:07
      Highlight Highlight Oder einfach Autos mit >200ps erst ab 30 Jahren.
    • Til 27.06.2019 05:58
      Highlight Highlight Zu schnelle Autos haben nichts auf der Strasse verloren. Von mir aus könnte man die genau so verbieten wie alle zu breiten/zu schweren Gefährte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paraflüger 26.06.2019 22:02
    Highlight Highlight Ich bin über die teilweise höchst ignoranten Kommentare gegenüber des Velofahrers schockiert. Der ständige Kommentar, dass sich Fahrradfahrer an die Regeln halten sollen ist gerade in diesem Fall komplett daneben. Wie im Polizeibericht nachgelesen werden kann (https://www.so.ch/fileadmin/internet/ddi/ddi-kapo/Medienmitteilungen/2019/06_Juni/2019-06-20_Dornach__Kollision_zwischen_Sportwagen_und_Fahrrad____Rettungshelikopter_fliegt_Radlenker_schwerverletzt_in_ein_Spital.pdf) fuhr der Velofahrer korrekt auf seiner Spur.
  • lawrzk 26.06.2019 21:51
    Highlight Highlight Ich bin Autofahrer und Velofahrer. Mir wurde jedoch erst bewusst wie gefährlich und angsteinflössend es für den Velofahrer ist, als ich selbst von Autos überholt wurde, die in kürzestem Abstand an mir vorbeigezogen sind.
    Seit dem halte ich mich auch als Velofahrer an die Strassenverkehrsregeln, bei Rot halten, Velowege benützen, etc.. wenn sich alle mit Respekt auf der Strasse begegnen, müssen solche Vorfälle nicht mehr vorkommen. Und niemand muss sich ärgern. :)
    Mein herzliches Beiled!
    • lawrzk 26.06.2019 21:53
      Highlight Highlight Entschuldigung, Natürlich gute Genesung!!!!! :)
    • degu03 26.06.2019 22:01
      Highlight Highlight ... Seit dem halte ich mich auch als Veofahrer an die Strassenverkehrsregeln....

      Danke das Sie dies tun!

      Allerdings wäre es wünschenswert wenn das von Grund auf alle Verkehrsteilnehmer machen würden, die Regeön befolgen und mit etwas Vertand fahren, und nicht erst wenn etwas beinahe passiert ist...
    • flausch 26.06.2019 22:32
      Highlight Highlight Erst warten bis es Grün wird um Rechts abzubiegen ist aber auch doof... Es steht nicht umsonst zur Diskussion diese Regel zu ändern. Ist eine der grössten fallen für Zweiräder.
      Deshalb ist es wichtiger auf die Sicherheit zu achten als auf Regeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 26.06.2019 21:51
    Highlight Highlight Ich bin für eine strenge Bestrafung des Rasers, ganz klar. Dafür gibt es Via Sicura und das SVG, das wird bei Autofahrern immer sehr streng angewendet, das ist auch gut so.

    Aber;
    1.) halten sich auf dem Protestbild (siehe Titelbild) auch viele Velofahrer nicht an die Verkehrsregeln.

    2.) wie weit in der Mitte war denn dieser Velofahrer, dass der Raser ihn erwischte? War der Raser vollständig mit allen vier Reifen auf der Gegenfahrbahn?

    3.) müssen sich auch Velofahrer an der Nase nehmen, und die Verkehrsregeln konsequent einhalten. Dazu gehört, dass man bei Stop und roten Ampeln anhält..
    • Laborchef Dr. Klenk 26.06.2019 22:00
      Highlight Highlight Zu 1: Ich nehme an, die Strasse war für diese Trauerfahrt gesperrt oder zumindest gesichert. Man ist ja nur wenige hundert Meter gefahren.

      Zu 2: Die Strasse ist zweispurig und an der Unfallstelle sehr unübersichtlich, da zwischen zwei engen Kurven. Wenn ein Auto auf einer zweispurigen Strasse drei andere auf einmal überholt, kann da kein Platz für den Velofahrer sein. Zudem hätte an dieser Stelle auch das Postauto entgegenkommen können, der Unfallfahrer hätte es kaum sehen können.

      Zu 3: Sollte selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht. Hat hiermit aber nichts zu tun.
    • Entenmann 26.06.2019 22:13
      Highlight Highlight Selbst wenn Velofahrer sich nicht immer an die Verkehrsregeln halten, geht von Ihnen nur eine vernachlässigbare Gefahr für Autofahrer aus (anders gegenüber Fussgängern). Unsäglich, dass sogar hier dem Opfer eine Mitschuld unterstellt wird, das sich, gemäss Artikel, korrekt verhalten hat.
    • specialized 26.06.2019 22:21
      Highlight Highlight Ihr Kommentar ist hier völlig fehl am Platz.

      Grundsätzlich sollte man generell nicht überholen wenn auf der Gegenfahrbahn jemand, egal mit welchem Fahrzeug was auch immer, entgegenkommt.

      Hoffe der verletzte Radfahrer kann bald wieder auf seinem Rad die schöne Gegend geniessen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomtom60 26.06.2019 21:41
    Highlight Highlight Dem verletzten Radfahrer wünsche ich von Herzen gute Genesung!
  • tomtom60 26.06.2019 21:40
    Highlight Highlight Tragisch, dass immer wieder solche vermeidbaren Unfälle passieren müssen. Schuld ist unsere Autolobby, die solchen testosterongeladenen Egomanen auf unseren Strassen eine Plattform bieten, um ihren Fetisch auszuleben und andere Mitmenschen in höchstem Masse zu gefährden. Es fängt an mit Klappenauspuff und überhöhter Geschwindigkeit innerorts, nah auffahren auf Autobahnen etc. Wir Steuerzahler finanzieren das Ganze dann wieder durch Lärmschutzmassnahmen. All dies wäre unnötig und könnte durch eine gescheite Regulierung unterbunden werden. Länder wie Dänemark machen es vor.
  • nokom 26.06.2019 21:38
    Highlight Highlight Gute Sache! Ich wünsche dem Familienvater eine baldige vollständige Genesung.

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