Schweiz
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Deutscher Velodieb mit Hehler in Basel in flagranti erwischt

In Weil am Rhein ist ein Velodieb geschnappt worden, der möglicherweise rund 170 Fahrräder geklaut hat. Einen grossen Teil davon übernahm offensichtlich ein Hehler in Basel, der sie weiter verkaufte.



ARCHIV -- ZU DEN HEUTE VEROEFFENTLICHTEN VOTO ANALYSEN UEBER DIE ABSTIMMUNGEN VOM 23. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- ARCHIV -- Der Fahrradweg neben dem Peter Merian Haus, fotografiert in Basel am Donnerstag, 26. Februar 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Der Fahrraddieb sei am 8. November in Weil am Rhein auf frischer Tat ertappt worden, teilte das Polizeipräsidium Freiburg am Dienstag mit. Zu verdanken ist die Festnahme der Tatsache, dass der junge Erwachsene von der Polizei observiert wurde.

Ins Visier der Polizei geraten ist der in Weil am Rhein wohnhafte Mann schon vor einigen Monaten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Basel wurde im August ein in Weil am Rhein gestohlenes Fahrrad aufgefunden. Spuren führten darauf zum nunmehr festgenommenen Mann. Gegen diesen wurde darauf ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Diebstahl von Fahrrädern eingeleitet.

Der mutmassliche Velodieb befindet sich in Untersuchungshaft. Gemäss bisherigen Ermittlungen könnten über 170 Diebstähle von Fahrrädern im Wert von mehr als 100'000 Euro aufs Konto des Mannes gehen. Mit dem Fall befasst sich im Polizeirevier Weil am Rhein eine eigens zusammengestellte Ermittlungsgruppe.

Nach Auskunft des Polizeipräsidiums wurden die Velodiebstähle ab Juli 2017 begangen. Der Beschuldigte soll Fahrräder in jeglichem Zustand und aller Preiskategorien geklaut haben. Den grössten Teil seiner Beute soll er einem mutmasslichen Hehler in Basel übergeben haben. Gegen diesen läuft ebenfalls ein Strafverfahren, wie es bei der Basler Staatsanwaltschaft auf Anfrage hiess. (az)

Aktuelle Polizeibilder: Gold in Munitionspackung gefunden

Dieser Radler legt sich mit Passanten an

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Video: watson/nico franzoni

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ubu 20.11.2018 22:06
    Highlight Highlight Kitzelstrafe für Fahrraddiebe!

    (Okay, es klingt harmlos. Vielleicht sollte ich noch dazu schreiben: nicht unter 4 Jahren).
  • andrew1 20.11.2018 16:30
    Highlight Highlight Grenzkontrollen würden helfen. Wäre nicht erstaunlich wenn ein grosser teil der fahrräder inzwischen in deutschland oder polen ist
    • Spomenik 20.11.2018 17:58
      Highlight Highlight Ihnen ist schon bewusst, dass Weil am Rhein in Deutschland liegt?
    • DK81 20.11.2018 18:04
      Highlight Highlight Scheint die Räder ja in Deutschland geklaut und in Basel versetzt zu haben. Daher sind Sie wohl eher in der Schweiz zu finden...
    • Christian Mueller (1) 20.11.2018 18:08
      Highlight Highlight Nein, die gehen normalerweise zuerst ins Elsass und werden dann wieder den Schweizern am Flohmi verkauft...
    Weitere Antworten anzeigen

Sie wollte Aufmerksamkeit: Die Basler Kindsmörderin tötete nicht im Affekt

Die 75-jährige Frau, die im März im Basler Gotthelfquartier einen Primarschüler tötete, hat nach gegenwärtigem Erkenntnisstand dem Opfer das Leben «als blosses Mittel zum Zweck genommen, um dadurch auf ihre persönliche Situation aufmerksam zu machen». Diese Feststellung hat das Basler Appellationsgericht in einem der Redaktion CH Media vorliegenden Urteil getroffen.

Die Tat könnte sinnloser nicht sein. Am 21. März dieses Jahres hat eine 75-jährige Frau im Basler Gotthelfquartier um 12.30 Uhr einen Primarschüler niedergestochen. Dieser befand sich auf dem Nachhauseweg von der Schule, als ihn die ihm völlig fremde Frau angriff. Trotz Reanimation und Notoperation verblutete der Siebenjährige am gleichen Tag.

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