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Berner Regierung will 360 zusätzliche Polizisten



Polizisten beobachten das Bundeshaus und den Bundesplatz, am Samstag, 10. Oktober 2015 in Bern. Die Polizei bezieht Stellung vor einem angekuendigten aber nicht bewilligten Antifaschistischen Abendspaziergang. Die Polizei hat am Samstagabend in Bern mit einem massiven Aufgebot einen unbewilligten

Bild: KEYSTONE

Der Berner Regierungsrat will den Personalbestand der Kantonspolizei erhöhen. Bis 2030 will er 360 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten anstellen.

Das sei «kein Luxus, sondern ein massvolles Ziel», sagte Polizei- und Militärdirektor Philippe Müller (FDP) am Montag vor den Medien. Er verwies darauf, dass Bern heute eine tiefere Polizeidichte aufweise als vergleichbare Kantone wie Zürich, Waadt und Graubünden.

Eine schlüssige Erklärung dafür gebe es nicht. Im Gegenteil habe der «Hauptstadtkanton Bern» zusätzliche Aufgaben zu bewältigen, etwa wegen der vielen Demonstrationen in der Stadt Bern. Ausserdem nehme die Gewalt im öffentlichen Raum zu, besonders in den Städten.

Die Polizei will dieser Entwicklung mit mehr Präsenz und mehr Prävention entgegenwirken. Zusätzliche Stellen braucht es laut Müller auch für den Kampf gegen die grassierende Cyber-Kriminalität, für die Terrorabwehr und im Einsatz gegen häusliche Gewalt.

Zurzeit gibt es 1963 Stellen für Angestellte mit Polizeiausbildung. Die Schaffung von 360 neuen Stellen würde dem Kanton Bern jährliche Mehrkosten von 62 Millionen Franken bescheren. Die Erhöhung soll in zwei Etappen erfolgen. Die nötigen Mittel will der Regierungsrat jeweils im Planungsprozess einstellen.

Der Anstoss kam vom Kantonsparlament. Der Grosse Rat bestellte 2016 einen Bericht zur Überprüfung des Personalbestandes der Polizei, indem er einen Vorstoss des SP-Politikers Adrian Wüthrich überwies. Wüthrich ist Präsident des kantonalen Polizeiverbandes. Der Bericht liegt seit Montag vor, er wird nun dem Parlament zugeleitet. (aeg/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Haus am Grabserberg brennt aus

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    Alle Leser-Kommentare
  • die Freiheit die ich meine 19.03.2019 16:54
    Highlight Highlight
    Gut wäre es, die Berner Innenstadt einzuzäunen, und zum nationalen Gefängnis zu erklären.
    Wie in der Vision, aus dem Film "die Klapperschlange".
    Wir wären für die Zukunft in einer linksgrünen Schweiz gerüstet.
  • pamayer 19.03.2019 09:17
    Highlight Highlight vielleicht sollte die berner kantonspolizei so viele millionen in deeskalatios weiterbildung invesstieren.
  • Elmas Lento 18.03.2019 22:10
    Highlight Highlight Das Argument das Zürich eine höhere Polizeidichte hat macht keinen Sinn. Der Kanton Zürich ist etwa 5x dichter besiedelt als der Kanton Bern, logisch braucht es da eine höhere Polizeidichte.
    • Lienat 19.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Normalerweise wird die Polizeidichte nicht mit "Polizisten pro Quadratkilometer" sondern in "Polizisten pro 1'000 Einwohner" gemessen. In letzterem Fall würde der Vergleich durchaus Sinn machen. Wie es genau gemeint ist, kann dem Artikel aber nicht entnommen werden.
  • Stormrider 18.03.2019 16:17
    Highlight Highlight Man gibt also Geld für die Reitschule aus und dann muss man die Polizei aufstocken um unter anderem den Drogenhandel und die Ausschreitungen vor der Reitschule in den Griff zu kriegen. Ein in sich geschlossener Kreis wo alle glücklich sind solange jemand dafür bezahlt.

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