Schweiz
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epa07300650 Protesters march with banners during a demonstration against the World Economic Forum (WEF) in Bern, Switzerland, 19 January 2019. The WEF will take place from 22 -25 January 2019 in Davos.  EPA/PETER KLAUNZER

Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. Bild: EPA/KEYSTONE

Lauter Protest gegen das WEF in Bern

Über 500 Personen haben am Samstag in der Berner Innenstadt an einer unbewilligten Kundgebung gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos protestiert.



Die Anti-WEF-Kundgebung verlief weitgehend friedlich, einzig einige Petarden und Knallkörper wurden von vermummten Demonstranten gezündet. Zum Abschluss der Kundgebung wurde ein symbolisches Kartenhaus mit den Namen diverser global tätiger Firmen in Brand gesteckt. 

Lauter Protest gegen das WEF in Bern unter dem Moto: «Das Kartenhaus zum Einsturz bringen.»

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Video: srf/SDA SRF

Aufgerufen zum Protest hatten linksautonome Kreise. Sie wollen den Kapitalismus überwinden und haben den herrschenden Klassen den Kampf angesagt. «Der unendlichen Gier nach Profit und Macht, die sich am Forum in Davos trifft, sind kaum Grenzen gesetzt» hiess es im Kundgebungsaufruf. Den Herrschenden in Davos gehe es nur darum ihr Kapital zu steigern. «Lassen wir die Herrschenden unsere Wut fühlen.»

Polizei lässt Demonstrationszug zu

Die Polizei war am Nachmittag mit einem entsprechenden Aufgebot in der Berner Innenstadt präsent. Vor Beginn der Kundgebung führte sie Personenkontrollen durch. Gegen 15 Uhr versammelten sich die Kundgebungsteilnehmenden unter dem Baldachin beim Berner Bahnhof.

Die Polizei liess den Demonstrationszug laufen, sofern er gewaltfrei bleibe, wie sie über Lautsprecher bekannt gab. Wenig später starteten die Kundgebungsteilnehmenden ihren Marsch.

Sie zündeten Feuerwerkskörper und steckten Leuchtfackeln in Brand, die die Gassen in Rauchschwaden hüllten. «Wir sind alle Antifaschisten», skandierte die Menge. Unter den Kundgebungsteilnehmern gab es auch diverse vermummte Personen.

epa07300673 Protesters carry a banner with the words

Die Kundgebungsteilnehmer trugen eine Abwandlung des «Kill-Erdogan»-Plakats mit sich. «Kill Bolsonaro - with his own weapons» war neben dem Konterfei des ultrarechten brasilianischen Präsidenten zu lesen. Bild: EPA/KEYSTONE

Dem Demozug schloss sich auch eine Handvoll Sympathisanten der französischen «Gelbwesten»-Bewegung an. Sie trennten sich vor dem Bundeshaus vom Demozug und hielten vor dem Parlamentsgebäude ihre Transparente in die Höhe.

Weitgehend friedlich

In den letzten Jahren blieben solche Anti-WEF-Demonstrationen in Bern abgesehen von gezündeten Petarden und Schmierereien mehrheitlich friedlich. Doch in der Vergangenheit kam es auch schon zu wüsten Ausschreitungen. Dieses Mal verlief die Kundgebung laut, aber ohne grössere Ausschreitungen.

epa07300662 Protesters burn down a house of cards during a demonstration against the World Economic Forum (WEF) in Bern, Switzerland, 19 January 2019. The WEF will take place from 22 -25 January 2019 in Davos.  EPA/PETER KLAUNZER

Am Bollwerk verbrannten die Demonstranten ein symbolisches Kartenhaus in Anspielung auf das Motto der Kundgebung: «Das Kartenhaus zum Einsturz bringen.» Bild: EPA/KEYSTONE

An der Kundgebung beteiligten sich gemäss Schätzung einer Journalistin der Agentur Keystone-SDA gut 500 Personen. Die Kundgebungsorganisatoren sprachen auf Twitter von über tausend Teilnehmenden.

Linke und globalisierungskritische Kreise werden kommende Woche in Davos eine bewilligte Kundgebung durchführen. (sda)

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abraham Colombo 20.01.2019 01:45
    Highlight Highlight Kapitalismus ist das schlechteste aller Gesellschaftssysteme – für Leute, die kein anderes erlebt haben.
  • Eksjugo 19.01.2019 23:27
    Highlight Highlight Anti-Kapitalisten in Nike-Schuhen und Nike-Trainerjacken.
    • Liselote Meier 20.01.2019 11:53
      Highlight Highlight Die komplette Ökonomie ist den Regeln das Kapitalismus unterworfen. Selbst das kleinste „Duftsäckli-Lädli“ muss sich danach richten, musst schliesslich auch die Miete aufbringen für das Lokal.

      Daher ist dein Einwand ziemlich Sinnfrei. Auch wenn man seine Schuhe selber zusammen bastelt,
      muss man Stoff, Nähzeug usw. kaufen, dafür brauchst du auch Geld. Jeder lebt in diesem System entfliehen kann man nicht, nackt in Wald leben ist in der Schweiz verboten.





  • Lduc 19.01.2019 23:07
    Highlight Highlight Vorweg möchte ich sagen, dass ich keineswegs ein Rechter bin oder mich irgendeiner Politischen Richtung/Partei zuordne. Aber was mir langsam echt auf die Nerven geht sind die Leute die das Ende vom Kapitalismus wollen. Der Kapitalismus ist ein ungerechtes System indem manche Menschen massiv benachteiligt werden. Doch was ist die Alternative? Kommunismus/Sozialismus hat bisher noch nie funktioniert. Die Menschheit ist noch nicht bereit dafür, ist das Verlangen nach Macht noch zu gross. Also bitte, demonstriert für eine gerechtere Welt, nicht für eine Welt, die einer politischen Ideologie folgt.
    • Yamamoto 20.01.2019 08:44
      Highlight Highlight Als wäre der Kapitalismus keine politische Ideologie. Zudem scheint er in weitgehend säkularen Gesellschaften sowas wie ein Ersatzglaube zu sein, statt an ein höheres Wesen glaubt man heute in einer naiven Weise an Dinge wie die trickle-down theory.
    • Lduc 20.01.2019 11:47
      Highlight Highlight @Yamamoto Mir ist durchaus bewusst, dass der Kapitalismus auch eine Ideologie sein kann. Doch soweit ich das beurteilen kann, greift der Kapitalismus nicht so sehr in das private Leben ein und schreibt einem nicht vor was man zu tun hat und was nicht. Der Kommunismus in der Sowjetunion unter Stalin griff massiv in das Leben der Bevölkerung ein, wobei mir klar ist das nicht alle Kommunisten nicht automatisch Stalinisten sind. Aber ich denke, wie bereits in meinem Kommentar betont, dass der Kommunismus mit dem Menschen von heute, immer in ein solches Überwachungs-Regime ausufern wird.
  • Lucas29 19.01.2019 22:58
    Highlight Highlight Schad wusste ich davon nichts... sonst wäre ich an die Demo gegen die Demo gegangen...
  • malu 64 19.01.2019 22:44
    Highlight Highlight Danke für euren Protest.
  • Statler 19.01.2019 22:17
    Highlight Highlight Bei aller berechtigter Kritik an dieser Veranstaltung. Ich hab' irgendwann mal ein Portrait über Klaus Schwab gesehen und finde, dass seine Absichten durchaus ok sind. Er versucht vermutlich tatsächlich, die Mächtigen der Welt zum Nachdenken zu bringen und Problemlösungen zu finden. Das mag angesichts der Teilnehmer und deren Agenda naiv sein. Aber es ist besser als nix.
    Dass die Teilnehmer das Forum für andere Zwecke «missbrauchen» kann man Schwab vermutlich nicht vorwerfen.
    • _kokolorix 20.01.2019 10:55
      Highlight Highlight Er tut aber auch wirklich gar nichts gegen diese schönfärberischen Reden, während in den Hinterzimmern der Austausch über die effizientesten Ausbeutungspraktiken stattfindet.
      Alles perfekt umrahmt von der dekadenten Fassade die in Davos auf Kosten des hiesigen Mittelstandes für dieses Wochenende aufgebaut wird. Was für eine gigantische Verschwendung von Umwelt, Steuergeldern, Zeit und Aufmerksamkeit.
      Schwab ist zudem völlig bewusst, dass ohne Zwang keiner seiner reichen Klientel sich von seinem Reichtum trennen wird. So aufrichtig kann seine Gesinnung also nicht sein
    • Statler 20.01.2019 12:32
      Highlight Highlight Grundsätzlich geb' ich Dir ja recht. Aber Schwab hat weder Kontrolle über die Inhalte der Reden, noch kann er verhindern, dass sich die Leute am Rand der Veranstaltung treffen. Und er kann auch niemanden zwingen, seinen Reichtum abzugeben.
    • bokl 20.01.2019 21:43
      Highlight Highlight Also wenn ich einen Event organisiere, gewisse Regeln aufstelle,erwarte ich auch, dass so gehandelt wird. Wer sich nicht daran hält, wird nicht mehr eingeladen.

      Aber dann ist vielleicht mal Schluss. Ein Schwab macht hingegen alles, dass das es weitergeht....
  • Nagur 19.01.2019 21:35
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht so ganz, wieso gegen das WEF demonstriert wird. Es ist doch optimal dass sich wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik austauschen um die jeweiligen Interessen auzutauschen. Zudem ist kaum ein Land, wie die neutrale Schweiz in der Lage, dafür eine Platform zu bieten. Ich sehe es fast schon als Pflicht für uns Schweizer, diese Tradition weiter zu führen.
    • Posersalami 20.01.2019 02:18
      Highlight Highlight Deren Interessen sind eben nicht „unser“ Interessen. Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

      Oder hast du was davon wenn weiter munter von unten nach oben und von Süd nach Nord umverteilt wird? Ich glaube eher nicht!
    • Nagur 20.01.2019 21:39
      Highlight Highlight @posersalami

      Also unterstützt du das Vorurteil, das alle "wichtigen" in die eigene Tasche arbeiten?
  • Skip Bo 19.01.2019 21:23
    Highlight Highlight Auf Fahnen steht: MarxistischLeninistischMaoistisch.
    Warum entspricht mein erster Kommentar dazu nicht dem Thema?
    Die Ideologie dieser Typen hat zig Millionen Menschen das Leben gekostet.
    • Roterriese 20.01.2019 08:39
      Highlight Highlight Es gibt hier Fakten und Tatsachen, die nicht gerne gehört werden
    • _kokolorix 20.01.2019 11:04
      Highlight Highlight Die Ideologie des Kapitalismus hat bestimmt noch mehr Millionen das Leben gekostet. Man denke z.B. an die weitgehende Ausrottung der Ureinwohner Amerikas und Australiens, die brutale Ausbeutung von Afrika und Asien und der Ostfeldzug der deutschen Wehrmacht.
      Alles das geschah um eine dünne, unglaublich reiche und egoistische Elite zu schaffen, welche nun rücksichtslos den Planeten Erde ausplündert um sich auf noch goldeneren Kloschüsseln zu entleeren und so unsaglich verwöhnte Gören wie Donald Trump zu erzeugen...
    • Skip Bo 20.01.2019 14:50
      Highlight Highlight koko, in meinem ersten Kommentar habe ich diese Antwort erwartet und erwähnt, dass die Extreme der anderen Seit nicht besser seien. Da ich den erwarteten Kommentar einem bekannten watson Kommentator zuwies, verstiess ich offenbar gegen Regeln.
      Deine Aufzählung stimmt, macht aber kommunistische Verbrechen nicht besser.
      Wer Mao als Vorbild nimmt, nimmt politische Morde in Kauf (Rote Garde, Kulturrevolution).
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 19.01.2019 21:21
    Highlight Highlight Statt zu demonstrieren empfehle ich das Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux zu lesen und danach zu handeln...
  • Echo der Zeit 19.01.2019 20:04
    Highlight Highlight Wer gegen das Wef ist - Egal aus was für Gründen - wird Diffamiert und Runter gemacht. Das für ein Internationales Treffen von Politiker und Finanz und Wirtschafsmenschen die sich weder um Verbindliche Ethik noch Sozialen Regeln Bekennen - es Herrscht seit Jahrzehnten da oben eine Haltung in der man das Blaue vom Himmel herab Loben kann ohne es auch nur ein bisschen Ernst zu nehmen. Dieses Treffen ist eine Katastrophe für eine Neutrale Schweiz.
    • Eine_win_ig 19.01.2019 21:22
      Highlight Highlight Die Schweiz hat als neutraler Staat die besten Voraussetzungen, via Fazilitation solche Treffen in ihrem Hoheitsgebiet zu haben.

      Bitte erklären Sie mir was falsch daran ist, dass die Schweiz internationale Treffen bei sich duldet.

      PS: ein Wort mit Grossbuchstaben beginnen stärkt nicht seine Bedeutung...
    • Echo der Zeit 19.01.2019 22:42
      Highlight Highlight Privates Treffen das lange genug als Treffen von Mauschelei und überheblicher Sofa Politik geprägt ist - gefällt Rechtsliberaler Grundhaltung. Man gibt sich ein Passender Anstrich dem Zeitgeist zu Gute. Nö so ein Treffen brauchts nicht in der Schweiz - schon gar kein Privates.
    • p4trick 20.01.2019 01:15
      Highlight Highlight @Echo du hast keine Ahnung was am WEF abgeht oder? Ich war schon 4 mal da in unterstützender Funktion einer Firma. Was ich gesehen habe ist u.a. auch grosse Wohltätige Projekte bei denen es zum Beispiel darum geht allen Menschen Trinkwasser zu bieten. Da wird beworben und Sponsoren gesucht, Partnerschaften geschlossen. Es geht am WEF um sehr viel von öffentlichem Interesse und weniger um private Geschäften von Firmen.
      Aber ja es ist einfacher gegen alles das man nicht kennt zu protestieren und sich aufzuregen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 19.01.2019 20:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • #Technium# 19.01.2019 18:52
    Highlight Highlight Ein fauler Vorwand, damit linke Chaoten wieder willkürlich alles kurz und klein schlagen können...
    • äti 19.01.2019 19:34
      Highlight Highlight Wo? Was? Wie?
    • FrancoL 19.01.2019 20:20
      Highlight Highlight Was wurde jetzt da kurz und was klein geschlagen?
    • Eine_win_ig 19.01.2019 21:23
      Highlight Highlight Technium: bringen Sie dich dieses Argument, wenn tatsächlich Sachbeschädigung stattgefunden hat... bin ja auch pro-WEF, aber diese Demo gehört klar unter freie Meinungsäusserung und wurde ja von der Polizei geduldet und im Nachhinein als unproblematisch klassifiziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 19.01.2019 18:50
    Highlight Highlight "auch diverse vermummte Personen" es wird Zeit für ein nationales Vermummungsverbot, das auch hart durchgesetzt wird
    • äti 19.01.2019 19:36
      Highlight Highlight Ich war heute auch vermummt am See, ganz und gar nicht alleine. Kalt und Bise. Was schlägst du vor?
    • bokl 19.01.2019 19:41
      Highlight Highlight Genau. Vor allem an der Fasnacht soll 0-Toleranz gelten...
    • Roterriese 19.01.2019 19:47
      Highlight Highlight Strohmann, die Fasnacht ist von einem solchen Verbot nicht betroffen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forest 19.01.2019 18:33
    Highlight Highlight Kartenhäuser/Pyros zu zünden und vermummt zu sein gilt als friedlich? Interessant.
    • Gipfeligeist 19.01.2019 18:44
      Highlight Highlight Sich am Leid der Entwicklungsländer mithilfe Waffenexporten zu bereichern gilt als Kapitalismus.
      Aber im Gegensatz zur Demo kommen Menschen zu Schaden
    • Roterriese 19.01.2019 18:45
      Highlight Highlight Es steht "Die Demonstration verlief weitgehend friedlich", das ist Pressedeutsch für nicht wirklich friedlich, aber es hätte auch schlimmer kommen können
    • der Denker 19.01.2019 19:06
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: Töten von millionen von menschen um de Kommunismus und Sozialismus durchzusetzen ist natürlich etwas völlig anderes
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eagle21 19.01.2019 18:18
    Highlight Highlight Wer kann die Demonstranten nicht verstehen? Es ist doch grauenhaft, wenn sich wichtige Persönlichkeiten von Wirtschaft und Politik aus der ganzen Welt gegenseitig austauschen. Mir wäre es viel lieber, sie würden sich bekriegen anstatt den Dialog zu suchen - das würde sicher zu gerechteren Lösungen führen. Und sowieso; wollen wir nicht alle leben wie in Venezuela? Wer braucht schon volle Supermärkte.
    Ernsthaft - diese Leute haben jedes Recht zu demonstrieren, ich habe einfach null Verständnis für ihr Anliegen.
    • Büetzer 19.01.2019 18:40
      Highlight Highlight Sorry Eagel
      Aber ich bin politisch interessiert und gehe mit offenen Augen durchs Leben ....und ich kann deine deine Absichten ( welche du haben und natürlich auch kundgeben darfst) auch nicht wirklich nachvollziehen. Aber schön von dir das du differenzierst, und hier deine Meinung postest ohne zu Hetzen oder zu verurteilen.

      Danke
    • _kokolorix 20.01.2019 11:22
      Highlight Highlight 1. Besprechen die Mächtigen am WEF bestimmt nichts, was zu einer gerechteren Verteilung der Ressourcen führen würde, weil sie dann ja etwas abtreten müssten.
      2. Ist das Leben in Venezuela grundsätzlich gleich wie hier, nur auf wesentlich tieferem Niveau, weil die Machthaber völlig inkompetent waren und sind.
      Das Grundproblem ist überall das gleiche, es gibt eine reiche Oberschicht, welche alle Ressourcen für sich beansprucht und für den Rest nur Almosen übrig lässt. Die Almosen bei uns sind entsprechend dem gigantischen Reichtum halt etwas grösser...
    • Eagle21 20.01.2019 18:18
      Highlight Highlight @_kokolorix; Von welchen Ressourcen hättest Du denn gerne mehr?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.01.2019 18:12
    Highlight Highlight Google, IBM, Siemens, Nestle, Alibaba und die USA (?) konnte ich entziffern, was ist der Rest?
    Interessant finde ich die Verschiebung des Feindbildes, sehr viele Techunternehmen, dafür hat der Anteil an Banken abgenommen.
    Schön auch die Amiflagge, hat sich der latente Antiamerikanismus in gewissen Kreisen wieder nach oben gespühlt.
    Hätten sie EA verbrannt, hätte es mehr Zuspruch von meiner Seite gegeben.
    • 5737isch_läbe 19.01.2019 19:07
      Highlight Highlight Da ist noch die Deutsche Bank und vermutlich Goldmann-Sachs...
  • Peter von der Flue 19.01.2019 17:54
    Highlight Highlight Für den Umweltschutz mit Brandbeschleuniger und Pyros oder gegen den Kapitalimus. Einfach herrlich. Brennt den Kapitalismus nieder. Danach retten wir das Klima. You Made my day🤣🤣🤣😋
    • äti 19.01.2019 19:46
      Highlight Highlight .. und wie reagierst du auf das WEF? Und wie auf den Klimawandel?
    • Peter von der Flue 19.01.2019 22:21
      Highlight Highlight Das WEF ist mir egal, weil es nicht relevant ist was auf dem Planeten passiert. Den Klimawandel behandeln wir in Biel mit Plastikrörliverbot und du?
    • hockeyaner 20.01.2019 12:57
      Highlight Highlight @äti sicher nicht mit Pyros und Feuer🤫 Das ist so wie wenn ein Vegetarier aus Protest ein Bratwurst essen würde....
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