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Sechs Leichtverletzte und grosse Staus nach Unfall auf A1 bei Bern

Bei einer Kettenkollision von vier Fahrzeugen auf der Autobahn A1 bei Bern sind am frühen Donnerstagmorgen sechs Personen leicht verletzt worden. Nach dem Unfall kam es in beiden Fahrtrichtungen zu langen Staus.



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Feuerwehrleute beim Binden von flüssigem Kautschuk, das eines der verunfallten Fahrzeuge geladen hatte. Bild: Kapo BE

Wie die Berner Kantonspolizei mitteilte, ging die Kettenkollision von einem Sattelschlepper aus, der in Richtung Zürich unterwegs war. Kurz nach der Raststätte Grauholz näherte er sich einem stehenden Kolonnenverkehr und prallte in einen vor ihm stehenden Lieferwagen.

Dieser kollidierte seinerseits gegen einen vor ihm stehenden Lieferwagen und dieser prallte in ein Auto. Drei Ambulanzen brachten die leichtverletzten Lenker und Beifahrer der zwei Lieferwagen und des Autos in Spitäler.

Nach dem Unfall musste die Polizei den Normal- und den ersten Überholstreifen mehrere Stunden lang sperren. Der Verkehr wurde über den zweiten Überholstreifen geführt. In der Folge kam es zu einem erheblichem Rückstau in Fahrtrichtung Zürich und aufgrund zahlreicher Schaulustiger auch in der Gegenrichtung.

Die Polizei stellte mehrere Autolenker fest, die im Vorbeifahren mit dem Mobiltelefon filmten oder fotografierten. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.

Im Einsatz stand neben Spezialisten des Tiefbauamts des Kantons Bern auch die Berufsfeuerwehr Bern, um Flüssigkeit zu binden, die eines der Fahrzeuge geladen hatte. Vom flüssigen Kautschuk ging keine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung aus, wie Analysen ergaben. Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. (aeg/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Haus nach Brand unbewohnbar

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Quijote 21.02.2019 13:41
    Highlight Highlight Ich wäre für eine konsequente Verzweigung aller, welcher bei solchen Sachen einfach filmen. Ohne wenn und aber!
  • DasEchteGipfeli 21.02.2019 13:20
    Highlight Highlight Bei Unfällen sollte man einfach eine Kamera aufstellen, die jeden Vorbeifahrenden filmt. Danach auswerten und jedem Schaulustigen eine saftige Busse nachhause schicken.... Bürobeamte die den ganzen Tag nichts zu tun hätten gibt es ja genug.
    • LibConTheo 21.02.2019 15:37
      Highlight Highlight @DasEchteGipfeli:

      Interessanter Vorschlag. Das würde sicherlich was bewirken.

      Zusätzlich würde ich noch ein Tempomessgerät einrichten, welches die Geschwindigkeit auf der Gegenfahrbahn misst und jeden büssen, welcher langsamer als 100 fährt um zuzuschauen.
  • Makatitom 21.02.2019 12:47
    Highlight Highlight Ganz gute und rasche Besserung allen Verletzten. Was mir an diesem bericht am Besten gefällt, ist folgender Satz:

    "Die Polizei stellte mehrere Autolenker fest, die im Vorbeifahren mit dem Mobiltelefon filmten oder fotografierten. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen."

    Endlich kommen die verdammten Gaffer mal an die Kasse, ich rege mich jedes Mal auf, wenn Polizei und Ambulanz schon vor Ort sind und an der Unfallstelle trotzdem noch gebremst wird, um zu gaffen, sei es mit oder ohne Smartphone
  • Nischi91 21.02.2019 12:47
    Highlight Highlight "Die Polizei stellte mehrere Autolenker fest, die im Vorbeifahren mit dem Mobiltelefon filmten oder fotografierten. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen."

    Sehr gut! Recht so!

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