Schweiz
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Zwei entführte Mädchen nach fast fünf Jahren zurück in der Schweiz



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Der «Berner Oberländer» meldet die Rückkehr.

Zwei Mädchen, die 2014 von ihrem Vater nach Ägypten entführt wurden, sind am Wochenende ins Berner Oberland zurückgekehrt. Damit nimmt eine Odyssee nach über viereinhalb Jahren ein Ende.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Montag entsprechende Berichte im «Berner Oberländer» und in der «Jungfrau Zeitung». Das EDA habe die Schweizer Mutter im Rahmen des konsularischen Schutzes während mehreren Jahren unterstützt.

Die Mädchen sind sieben und neun Jahre alt. Ihr ägyptischer Vater entführte sie im Juli 2014 in seine Heimat. Dort konnte sich die Mutter 2016 das Sorgerecht für die Kinder erkämpfen. Bis die beiden Mädchen ausreisen konnten, vergingen aber noch Jahre.

Wie die Rückkehr nun genau vonstatten ging, ist nicht bekannt. Das EDA macht aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes keine näheren Angaben zu dem Fall.

Der Grossvater der Mädchen schrieb am Wochenende auf Facebook: «Freude herrscht! Unsere Grosstöchter wurden in Ägypten befreit und konnten zu ihrer Mutter in die Schweiz zurückkehren. Wir hoffen nun, dass sie hier ungestört den Rest ihrer Jugendzeit verbringen dürfen.»

Der Kampf der Schweizer Familie um die beiden Kinder ist in einer öffentlichen Gruppe auf Facebook dokumentiert. Der Fall stiess im Berner Oberland auf grosses Aufsehen. Es gab öffentliche Mahnwachen, Spendenaktionen und auch eine Petition an den früheren Aussenminister Didier Burkhalter. (aeg/sda)

Ein Lächeln für kranke Kinder

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Video: srf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eskimo 11.03.2019 15:35
    Highlight Highlight Würde man auch von "Entführung" sprechen, wenn es die ausländische Mutter gewesen wäre die ihre Kinder mit ins Heimatland genömmen hätte?
    • Dä isches gsi 11.03.2019 17:14
      Highlight Highlight Selbstverständlich!! Wie kommst du auf so eine Frage 🤨?
  • Chriguchris 11.03.2019 12:41
    Highlight Highlight Ist es nicht etwas widersinnig während des ganzen Artikels zu vermeiden den Namen der Familie zu nennen und dann diesen im Foto zum Artikel zu präsentieren?

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