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Tödlicher Polizeieinsatz in Bern: Psychiatrie-Ausreisser hatte Waffe in den Händen



Forensinker vor dem Haus im Osten Berns, wo ein 36-jähriger Mann bei einem Polizei-Einsatz ums Leben kam.

Forensiker vor dem Haus im Osten Berns, wo ein 36-Jähriger bei einem Polizei-Einsatz ums Leben kam. Bild: KEYSTONE

Fast eine Woche nach dem tödlichen Polizei-Einsatz in Bern dauern die Ermittlungen an. Die bisherigen Untersuchungen bestätigen laut den Behörden, dass der Getötete eine Schusswaffe behändigt hatte.

Das teilten die Kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben und die Kantonspolizei Bern am Montag mit. Nähere Angaben etwa zur Art der Waffe machten sie mit Hinweis auf die laufende Untersuchung nicht.

Ein 36-jähriger Schweizer war am vergangenen Mittwoch aus einer psychiatrischen Einrichtung entwichen. Eine Polizeipatrouille spürte ihn in einer Liegenschaft im Osten der Stadt Bern, im Schönberg/Bitzius-Quartier, auf.

Die ausgerückten Polizisten konnten den Mann ansprechen. Laut Darstellung der Kapo Bern von letzter Woche gerieten sie dann in eine für sie «akut bedrohliche Situation». Darauf sei es zum Dienstwaffeneinsatz gekommen. Der Mann erlag später im Spital seinen Verletzungen.

Die laufende Untersuchung soll die Umstände der Ereignisse ausleuchten. Die Verfahrensleitung hat die Kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben. Für die polizeilichen Ermittlungen ist die Kantonspolizei Zürich zuständig.

Dass sich ein ausserkantonales Polizeikorps mit der Untersuchung befasst, sei in solchen Fällen üblich, hiess es letzte Woche. (sda)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 22.07.2019 20:47
    Highlight Highlight «Dass sich ein ausserkantonales Polizeikorps mit der Untersuchung befasst, sei in solchen Fällen üblich, hiess es letzte Woche.»

    Bravo! 👏🏽
  • Hugo Hugentobler 22.07.2019 15:40
    Highlight Highlight Das war schon zum vornherein klar, dass der Täter die Waffe nicht einfach nur bei sich im Zimmer hatte. Es ist erschreckend, wie viele Leser (insbesondere auf anderen Onlineportalen) der Polizei reine Mordlust und Schiessgeilheit unterstellen. Jeder Polizist weiss, dass eine Schussabgabe bis ins kleinste Detail untersucht werden wird und das die Juristen aus dem klimatisierten Büro heraus 1000 Gründe suchen werden, warum nicht hätte geschossen werden müssen. Alles Gute an die betroffenen Polizisten und viel Kraft den Hinterbliebenen.
    • Hernd Böcke 22.07.2019 17:01
      Highlight Highlight Und eine Untersuchung bis ins kleinste Detail ist korrekt und nötig - in jedem Fall.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 22.07.2019 19:37
      Highlight Highlight Solche Unterstellungen sind dämlich und werden von Idioten ohne Ahnung getätigt.
      Auf Blick wurde hingegen gefordert, dass die Polizei immer sofort schießen darfohne die geringste Konsequenz.
      Naja, Blick halt.
      Aber definitiv erschreckend, was Menschen ohne Ahnung von Recht und Polizeiarbeit so fordern und denken.
  • Fafi69 22.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Der Weg, wie er so schnell zu dieser Waffe gekommen ist, wäre noch interessant zu Wissen.
    (Wirkung neues Waffengesetz)
    • aglio e olio 22.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Inwiefern siehst du da einen Zusammenhang mit Registrierungspflicht und Magazingrössenbeschränkung?
    • reaper54 22.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Was das ach so strenge EU Waffenrecht bringt sieht man ja in Italien, sogar Luft-Luft raketen kann man kaufen 😂.
      Lieber kontrollieren als alles in den Untergrund treiben.

      Kriminelle werden sowieso immer einen Weg finden an Waffen zu gelangen. Das Darknet hilft ja auch in diesem Bereich.
    • Fanta20 22.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Die EU-Waffenrichtlinien (Eidg. Abst. vom 19. Mai 2019) treten in der Schweiz erst am 15. August 2019 in Kraft, falls Sie diese meinen. Davon ohnehin nicht betroffen sind u. a. Ordonnanzwaffen, welche in Schweizer Haushalten ziemlich weit verbreitet sein dürften. In diesem Fall kann vermutlich keine Aussage zur Wirksamkeit dieser Gesetzgebung gemacht werden.
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