Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

1. August: Wegen dem Regen dürft ihr Raketen nun doch abschiessen! Aber nur, wenn ihr nicht in diesen Orten lebt



In der Deutschschweiz werden am 1. August vielerorts Feuerwerke den Himmel erhellen. Nach den Regenfällen hob etwa der Kanton Bern das Feuerverbot teilweise auf. In der Romandie und einigen Kantonen im Mittelland ist Feuerwerk aber nur unter Auflagen erlaubt.

Aufatmen können die Stadtbernerinnen und Stadtberner: Das traditionell grosse Feuerwerk auf dem Hausberg Gurten wird steigen. In mehreren Verwaltungskreisen des Kantons Bern hoben die Behörden die Feuerverbote am Montag auf.

In den Verwaltungskreisen Thun, Biel, Seeland und Berner Jura hat es in den vergangenen Tagen aber noch nicht genug geregnet, um die Flur- und Waldbrandgefahr zu entschärfen. Deshalb bleiben dort sowohl das Entfachen von Feuern im Freien als auch das Abbrennen von Feuerwerk verboten.

Einzig organisierte, öffentliche Feuerwerke auf Seen sind erlaubt. Dazu braucht es aber eine Bewilligung. Wenn sich die Situation nicht grundlegend verändert, gelten diese Regeln auch für den 31. Juli und 1. August.

Kein Feuerwerk an Waldrändern

epa04823185 A picture made available on 29 June 2015 shows a Palestinian lighting fireworks amid the rubble of a destroyed house, in the west of Beit Lahia, northern Gaza strip, 24 June 2015. A group of Palestinians put their aims to light the darkness with fireworks at devastated urban areas in the Gaza Strip during the holy month of Ramadan. The group's intent is to give hope to the people who lost their houses during the Israel-Gaza conflict in 2014.  EPA/MOHAMMED SABER

Bild: MOHAMMED SABER/EPA/KEYSTONE

Angespannt bleibt die Lage auch im Kanton Zug, wo die Waldbrandgefahr trotz einiger Gewitterregen am Wochenende weiterhin als gross beurteilt wird. Das Entfachen von Feuerwerk bleibt deshalb verboten, wie die Gebäudeversicherung und die Direktion des Innern am Montag mitteilten. Zudem gilt ein absolutes Verbot für Feuer in der offenen Landschaft, im Wald und in der Nähe von Wäldern.

Keine generellen Feuerwerkverbote erlassen die Kantone Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Allerdings mahnen die dortigen Behörden zur Vorsicht und machen Auflagen. So darf Feuerwerk nicht im Wald oder in Waldesnähe gezündet werden.

Raketen für Privatpersonen tabu

In der Westschweiz, wo die Waldbrandgefahr noch höher ist als in der Deutschschweiz, gelten vielerorts Einschränkungen. Im Jura bleiben Feuerwerkskörper grundsätzlich bis auf weiteres tabu. Gemeindebehörden können das Abbrennen von Feuerwerk allerdings anlässlich der Bundesfeiern in dafür vorgesehenen Zonen erlauben, wie der Kanton am Montag mitteilte.

Die Waadtländer Behörden lockerten zwar am Montag das generelle Feuerverbot aufgrund von vorhergesagten Niederschlägen. Allerdings dürfen zu den Bundesfeiern nur professionelle Feuerwerke gezündet werden. Privatpersonen müssen in der Waadt am 1. August voraussichtlich auf Raketen, Stöckli und bengalische Zündhölzer verzichten.

Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Ähnliche Verbote in anderen Westschweizer und Innerschweizer Kantonen sind seit mehreren Tagen oder Wochen in Kraft und gelten bis auf Widerruf.

Keine Verbote im Osten

Feuer frei heisst es hingegen für die Ostschweizer. Die Niederschläge der vergangenen Tage reichten aus, die Lage zu entschärfen, auch wenn die Waldbrandgefahr nach wie vor erheblich ist.

So entschieden die Kantone St. Gallen und Thurgau am Montag, im Hinblick auf den 1. August kein allgemeines Feuer- und Feuerwerkverbot zu erlassen. Auch der Kanton Zürich sieht von einem Feuerverbot für den Bundesfeiertag ab. Gemeinden könnten jedoch auf ihrem Territorium «bei besonderer Gefahrenlage» ein Feuerverbot anordnen, teilte der Kanton mit. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Propellerli 28.07.2015 01:08
    Highlight Highlight Na da wird die Feuerwehr wieder so einiges zu tun bekommen...und alles für rausgeschossenes Geld....
  • Lionqueen 27.07.2015 18:46
    Highlight Highlight Wie sieht es mit Luzern aus?
  • Thanatos 27.07.2015 18:44
    Highlight Highlight Schade. Habe mir einen ruhigen 1.8. gewünscht :/
    • Maya Eldorado 27.07.2015 19:48
      Highlight Highlight geht mir genauso......
    • themachine 27.07.2015 21:33
      Highlight Highlight Ja voll schlimm wenn's eine Nacht im Jahr ein bisschen "chlöpft".^^ Bünzlitum olè.
    • Pitar 27.07.2015 22:14
      Highlight Highlight eimal im jahr..eimal...eis einzigs mal im jahr und sus chönnd er eu ja aswo verschranze

Schwägalp-Lawine: Suche geht weiter ++ Verletzte konnten Spital verlassen

Eine rund 300 Meter breite Lawine ist am Donnerstag auf der Schwägalp niedergegangen. Die Schneemassen verschütteten Autos und drangen ins Hotel Säntis ein. Drei Personen wurden leicht verletzt. Sie konnten das Spital nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Nach wie vor sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden keine Vermisstmeldungen von Personen eingegangen. Trotzdem setzen die Rettungskräfte ihre Arbeit fort. Nach Sondierungen durch Fachleute wird der Lawinenkegel mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel