Schweiz
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Überraschend viele Berner beteiligen sich an Kiffer-Umfrage



ARCHIV - ZUR SCHUELERSTUDIE HBSC 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG, AM DONNERSTAG, 28. MAERZ 2019 - [Stockbild, gestellte Aufnahme]  Switzerland. Schweiz. Zurich. Zuerich. Quartier. Teenager. Jugend. Jugendliche. Zigarette. Marihuana. Joint. Jointdrehen. Papier. Droge. Kiffen. Kiffer. Alkohol. Alcolhol. Bier. Beer. Sucht. Freizeit. Kreis 5. Kreis 4. Juni 2002.  (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === MODEL RELEASED ===  :DIA]

Bild: KEYSTONE

1300 Personen haben freiwillig an der Umfrage teilgenommen, mit der die Stadt Bern und die Universität das Verhalten von Kiffern erkunden wollen. Das geht aus dem Jahresbericht Sucht hervor, den die Stadt am Donnerstag publizierte.

Der Rücklauf war höher als erwartet: Die Behörden hatten sich etwa 800 Antworten erhofft. Die detaillierte Auswertung der Fragebogen soll bis Ende Jahr vorliegen.

Die Studie soll Aufschlüsse liefern, ob und wie Kiffer ihren Cannabis-Konsum selbst regulieren. Auch die Haltung von Nichtkiffern wird einbezogen. Die Umfrage wurde anonym durchgeführt.

Die Stadt Bern strebt seit längerem ein Forschungsprojekt mit legalem Verkauf von Cannabis an. Bislang scheiterte sie an den rechtlichen Vorgaben des Bundes. Ändern wird sich dies, wenn ein Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz verankert ist.

Dem Jahresbericht Sucht ist auch zu entnehmen, dass der Reinheitsgrad von Kokain nach wie vor sehr hoch ist - bei unverändertem Preis. Das deute auf eine starke Konkurrenzsituation und ein grosses Angebot auf dem Schwarzmarkt hin.

Die Beratungsstellen verzeichneten eine Zunahme von Beratungen, bei der Kokain das Hauptproblem war. Aus präventiver Sicht bleibe es eine wichtige Aufgabe, möglichst viele Konsumenten über die Gefahren und über schadensmindernde Konsumformen zu informieren, heisst es im Bericht.

Dabei seien weitere Zugangsmöglichkeiten zu Drug-Checking zu prüfen, damit Kokser ausserhalb des Nightlife-Bereichs besser angesprochen werden könnten. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 04.07.2019 19:29
    Highlight Highlight Wer Drogen inkl. Psychopharmaka konsumiert soll dies tun. Man sollte sich dann aber auch bewusst sein dass man zum Beispiel nicht Autofahren darf, da dies grob fahrlässig ist.
  • salamandre 04.07.2019 18:30
    Highlight Highlight Wir Berner sind weltoffen, und ja sorry falls Ihr nicht einig seit, dies war mein 1000 er Post und wtf, morgen gehts weiter. Danke Watson!!!
  • Whitchface 04.07.2019 14:45
    Highlight Highlight Endlich mal brauchbare Vorschläge. Auch beim Kokain: Der Staat muss aufhören die Konsumenten wie Verbrecher zu behandeln. Der Konsum von Betäubungsmitteln (als Medizin oder zum Genuss) ist so alt wie die Menschheit selbst. Der Krieg gegen die Drogen kann man nicht gewinnen, es ist Zeit sich endlich von der Repression abzulösen. Tatsache ist nun mal, dass Cannabis noch immer konsumiert wurde, egal wie die Gesetzeslage ist. Rationale Gründe gegen eine Legalisierung gibt es kaum, viele schreien aus irgendwelchen falschen Prinzipien VERBOT. Traurig.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2019 15:53
      Highlight Highlight Krieg gegen eine Sache ist ohnehin nur Augenwischerei und eine komplette Idiotie, die sich nur ein totaler Intelligenzallergiker ausgedacht haben kann.
    • Die_andere_Perspektive 04.07.2019 17:19
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