Schweiz
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Natalie Rickli (SVP-ZH) spricht waehrend der Debatte um die Abschaffung der Billag-Gebuehren im Nationalrat, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. September 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Würde ein «Tagesschau»-Abo kaufen: Natalie Rickli. Bild: KEYSTONE

Die SVP droht und Grüne wollen Werbung verbieten: Die Billag-Debatte zum Nachlesen

Sollen die Radio- und TV-Gebühren halbiert oder sogar ganz abgeschafft werden? Fünf Stunden lang hat der Nationalrat darüber gestritten. Bislang ergebnislos: Ob die SVP ihren Gegenvorschlag vors Volk bringen darf, wird erst Ende Session entschieden.



Ticker: No-Billag im Nationalrat

Kaum eine Debatte in der Schweizer Politik wird so emotional geführt wie jene über die Radio- und TV-Gebühr. Die «No Billag»-Initiative, die nächstes Jahr zur Abstimmung gelangt, will diese Gebühren abschaffen und es dem Bund grundsätzlich verbieten, Radio- und Fernsehstationen zu betreiben.  

Heute debattiert der Nationalrat über die Volksinitiative – der ganze Morgen ist für das Geschäft reserviert. Neben der Initiative wird auch ein von der SVP formulierter Gegenvorschlag zu reden geben. Er verlangt, dass die Radio- und TV-Gebühr auf maximal 200 Franken reduziert wird. Das entspräche etwa einer Halbierung der heutigen Abgabe. Unternehmen sollen nach dem Willen der SVP komplett von der Gebührenpflicht ausgenommen werden.

(jbu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 16.09.2017 01:27
    Highlight Highlight Auf das Schweizer Fernsehen kann ich verzichten.
  • rodolofo 15.09.2017 08:20
    Highlight Highlight Noch etwas Grundsätzliches, das mir heute morgen eingefallen ist:
    Ein Medienbetrieb, wie die SRG, ist eine Art Organismus.
    Du kannst da nicht einzelne Organe, wie die Tagesschau (welche Rickli anscheinend gut findet) herausschneiden und dann glauben, dass der restliche Organismus überlebt.
    Im Gegenteil! Eine privatisierte Tagesschau würde ohne das übrige Programm ebenfalls eingehen!
    Das ist bei den SBB-Bundesbahnen ganz ähnlich:
    Wenn die einträglichen Hauptlinien privatisiert würden, dann würde der querfinanzierte Regionalverkehr zusammenbrechen, was wiederum dem ganzen ÖV schaden würde...
  • chicadeltren 14.09.2017 20:04
    Highlight Highlight Medien sollten die 4. Gewalt sein und daher möglichst unabhängig vom Staat. Das staatliche Medienmonopol schadet der direkten Demokratie.
  • Digichr 14.09.2017 18:25
    Highlight Highlight Was mich wunder. In den Kommentaren einer anderen «Gratis Zeitung» sind die «SRG Abschaffer mit 95%» in der Mehrheit. Die Vorlage hat aber fast nicht genug Unterschriften bekommen. Bei Ecopop waren auch 95% von diesem Blatt für die Vorlage. Wir wissen wie es ausgegangen ist.
    Nun sind Admins unfähig oder haben gewisse Populisten einfach zu viel Zeit auf Daumen zu klicken?
    Wir werden es sehen.
    • chicadeltren 14.09.2017 22:37
      Highlight Highlight 150'000 eingereichte und 111'000
      gültige Unterschriften ist nicht gerade knapp...
    • Richu 15.09.2017 13:33
      Highlight Highlight Bei einer Gratis-Zeitung sind nach deinen Angaben 95% für die No-Billag-Initiative. Bei "20minuten" waren es gestern "nur noch" 71% der Umfrageteilnehmer, welche JA zu dieser Initiative Stimmen würden!
  • rodolofo 14.09.2017 17:17
    Highlight Highlight Was mich grundsätzlich stört, ist die ideologische Verbortheit, mit der auch diese Debatte um Öffentlich-Rechtliche Medien und Gebühren-Finanzierung vor allem von der SVP geführt wird!
    Was Blocher nicht als schwer reicher Privatmann kaufen und dirigieren kann, ist für die grundsätzlich des Teufels, also "links"...
    Die Lösung liegt doch in der Vielfalt!
    Die verschiedenen Arten von Medien stehen auch nicht nur in Konkurrenz zueinander!
    So können gut recherchierte Dokumentationen von srf einen guten Hintergrund schaffen für Artikel hier auf watson und für die Diskussionen, die wir hier führen.
    • chicadeltren 14.09.2017 22:38
      Highlight Highlight Die Vielfalt gibts ja eben wegen der SRG nicht. Sie hat eine Monopolstellung. Das ist bekanntlich das Gegenteil von Vielfalt.
    • rodolofo 15.09.2017 09:58
      Highlight Highlight Die Kommerzielle Art von Vielfalt endet leider im Einheitsbrei von billiger Massenware fürs Massenpublikum.
      Natürlich gibt es dann und wann auch noch gewisse Marktnischen, die aber dann meist auch einen sektiererischen Touch annehmen...
      Darum sind die Öffentlich-Rechtlichen Medien ja so wichtig, damit den Elitären Blasen und dem Massenschrott auch eine echte und starke Alternative entgegengestellt wird!
      Ganz ähnlich ist es auch mit der Volksschule, die -bei guter Alimentierung- einen hervorragenden Gesellschaftlichen Boden bildet, auf dem das Gemeinschaftsgefühl wachsen kann.
  • Dadaist 14.09.2017 15:10
    Highlight Highlight RTL 2 ist eh viel besser und Frauentausch deutlich anspruchsvoller als Einstein, Tagesschau usw.
    Und ist ja auch alles voll schweizerisch und wir haben ja auch so unglaubliche gute private TV Sender in der Schweiz z.B. Blocher TV.
  • Schneider Alex 14.09.2017 14:33
    Highlight Highlight Nach dem vernünftigen Gebührenentscheid muss als 2. Schritt die Überprüfung der SRF-Programme folgen. Es stellen sich insbesondere folgende Fragen: Warum gehören Kriminal-, Gewalt- oder Horrorfilmen oder die Formel-1 Rennen zum Service public? Warum kann man die Ausstrahlung von Klamauk-Formaten nicht einfach den privaten Fernsehkanälen überlassen? Warum brauchen wir mehrere Vollprogramme von 6 bis 24 Uhr? Mit Sparmassnahmen an der richtigen Stelle könnten nicht nur Gebühren gesenkt, sondern auch die Werbefenster verkleinert oder mehr und bessere eigenständige Sendungen produziert werden.
    • Richu 14.09.2017 16:01
      Highlight Highlight @Alex Schneider: Der Nationalrat wird leider keinen "vernünftigen" SRF-Gebührenentscheid fällen, weil sicher kein Gegenvorschlag zur No-Billag-Initiative verabschiedet wird, d.h. dem "klugen Wähler" wird nichts anderes übrig bleiben, als JA zur No-Billag-Initiative zu stimmen. Man kann nur hoffen, dass die meisten Wählerinnen und Wähler, welche im Juni 2015 NEIN betr. dem neuen Radio- und Fernsehgesetz gestimmt haben (es waren 49,92%!) und möglichst viele, welche die SRF-Zwangsgebühren nicht akzeptieren, JA sagen an der Abstimmung zur No-Billag Initiative.
  • Wilson_Wilson 14.09.2017 14:27
    Highlight Highlight An die SVPler, die denken, der freie Markt richte es immer und überall, hier ein Beispiel: «La Quotidiana», der einzigen rätoromanische Tageszeitung, droht das Aus. Weil: Sie kann auf dem freien Markt nicht bestehen.

    Ist es das, was ihr wollt? Die Rätoromanische Sprache gefährden? Dass Tessiner nur noch für italienische und Welsche nur noch für französische Medien Geld ausgeben?

    Und noch eine Frage: Warum überlassen wir die Schweizer Landwirtschaft nicht auch einfach komplett dem freien Markt?

  • Herbert Anneler 14.09.2017 13:37
    Highlight Highlight Die Sache ist simpel: No Billag heisst mehr private Medien. Diese wollen Gewinn erzielen - zugunsten ihrer Aktionäre (Familien Coninx, Ringier, Wanner, Goldmedia etc.). Due SRG hingegen investiert das, was die Privaten für ihre Anleger als Gewinn abzweigen, restlos uns Programm. Den Privaten gegenüber erbringt die SRG somit für ihr Publikum einen beträchtlichen Mehrwert. Und die Privaten sind nur vordergründig gratis: Von der Dose Whiskas bis zum Kaugummi sind die Aufwände für Werbung schon eingepreist - wir unterstützen damit vielleicht auch Fox-TV oder Breitbart = Zwangsgebühren!!!
  • Thinktank 14.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Warum will man das Volk nicht über einen Gegenvorschlag abstimmen lassen, wenn sich der Nationalrat nicht einig ist?
  • ujay 14.09.2017 13:01
    Highlight Highlight Was hat eigentlich SVP Zanetti im Parlament fuer eine Funktion? Nur Sprueche Klopfen hat mit politischer Arbeit nichts zu tun und als Pausenclown ist er das Gegenteil von lustig. Output null.
    • Urs457 14.09.2017 14:10
      Highlight Highlight Ich glaube, der ist schwer, schwer unterbeschäftigt, denn er twittert auch fortwährend!
  • NumeIch 14.09.2017 12:34
    Highlight Highlight Jetzt wissen wir dann bald von allen im Parlament was sie sich im TV ansehen. Gaga Debatte.
  • dillinger 14.09.2017 12:31
    Highlight Highlight Und wieder wird nicht über den Service Public diskutiert sondern nur gejammert wie die Schweiz zu Grunde gehe wenn das SRF uns nicht mehr mit ihrem komplett aufgeblähten Programm verköstigen kann. Das nervt mich schon ein wenig. Ich bin überzeugt dass SRF auch mit weniger als den 400.- die Bürger in der ganzen Schweiz in allen Landessprachen umfassend und neutral informieren könnte.
    Und das Argument Sport nervt mich dann schon ein wenig. Ich bin überzeugt dass in 10 Jahren fast der gesamte Sport nur im Pay-TV cerfügbar sein wird.
    • Urs457 14.09.2017 14:15
      Highlight Highlight Sport ist ein gutes Stichwort! Da sieht man sehr schön, dass durch die Privatisierung des Angebots die Gebühren massiv steigen. Und man muss schon ein sehr, sehr einfaches Gemüt sein, wenn man mit dem Angebot der Privatsender zufriedenzustellen ist 😂!
    • tomdance 14.09.2017 14:21
      Highlight Highlight @dillinger: Auf welche Fakten oder auf welches Fachwissen stützt sich die Ueberzeugung, dass die SRG auch mit weniger als 400.-- umfassend und neutral informieren kann?

      Natürlich kann das Budget der SRG gekürzt werden. Wenn man z.B. den ganzen Sportbereich schliesst, können sicher 20 - 30% der Kosten eingespart werden. Aber das will dann die grosse Masse der Leute, die über die Gebühren klagen auch wieder nicht. Vor einigen Jahren hat der damalige Sportchef Leutert den Formel 1-Vertrag nicht erneuter um Geld zu sparen. Der Aufschrei der Empörung war riesig...und F1 ist wieder im Programm.
    • dillinger 14.09.2017 18:00
      Highlight Highlight @tomdance: Für mich ist der Service Public den die SRG anbieten sollte halt wahrscheinlich etwas weniger als bei anderen. Für mich reicht es wenn Informationssendungen, Dokus, Diskussionen und die ein oder andere Eigenproduktion (Sendungen wie Sternstunde oder Filme/Serien) und etwas Sport mit Schweizer Beteiligung. Die ganzen Unterhaltungssendungen, CL ohne Schweizer Beteiligung etc. etc. würde ich streichen und den Privaten überlassen. Da muss man mMn nicht viel von der Materie verstehen um zu erkennen dass das sehr viel billiger wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manu9989 14.09.2017 12:30
    Highlight Highlight Hier geht es nicht um: ich schaue das nicht, dann soll es niemand sehen. Es wird auf jedem Sender Sendungen geben die nicht alle interessieren, wichtig ist die vielfalt, und die ist abgedeckt.

    Habe im Allgemeinen sehr Mühe mit der Grundhaltung bringt mir als einzelnes nichts darum will ich nichts bezahlen. Schliesslich haben wir in der Schweiz einen sehr grossen Lebensstandart und das funktioniert nur wenn sich alle beiteiligen. Es fahren auch längst nicht alle Auto, Zug oder brauchen eine Schule. Am Ende ist es über alles gesehen die günstigere Lösung. Sonst müsste man die Anarchie einführen
  • Thinktank 14.09.2017 12:05
    Highlight Highlight Ist eigentlich "Alpen Richard Geere" journalistisch notwendig und nicht sexistisch? Was ginge für ein Aufschrei durch das Linksempörungshypersensible Lager, wenn man von MILF - Ryz sprechen würde.
    • Valon Gut-Behrami 14.09.2017 12:34
      Highlight Highlight Denkst du denn bei Richard Gere gleich an Sex?
    • aglio e olio 14.09.2017 12:53
      Highlight Highlight Was soll an dem Vergleich sexistisch sein. Kannst du das bitte näher erklären? Ich sehe es nicht.
    • ujay 14.09.2017 12:56
      Highlight Highlight Du schaust zuviele Pornos.....
  • ybfreak 14.09.2017 12:04
    Highlight Highlight Die Billag gehört abgeschafft, ganz klar. Ich bin jedoch bereit, über Steuergelder staatliche Medien zu finanzieren. Nicht mehr über Gebühren, welche dann komischerweise jeder Haushalt zu entrichten hat. Jeder steuerpflichtige soll zahlen, dann kommt der Preis schon mal automatisch nach unten.
    Zudem müsste SRF dazu gezwungen werden ihr Fernsehprogramm anzupassen. Bei allem Respekt, aber Glanz und Gloria, Deal or no Deal, 1 gegen 100 uvm. sind überflüssig. Fazit: Kosten senken, faire Finanzierung durch Steuern statt Gebühren, keine Partei kommt bis jetzt mit solchen Vorschlägen.
    • Qui-Gon 14.09.2017 13:47
      Highlight Highlight Naja, gerade diese (für mich ungeniessbaren) Schweizer Unterhaltungsshows sind neben News, Kultur, Dokus und Sport noch am ehesten gerechtfertigt. Dann sollte die SRG eher auf Simpsons und Mc Amstutz' Töchter usw. verzichten. Einfach erst nach Staffel 8 von Game of Thrones ;-)
    • ybfreak 14.09.2017 16:42
      Highlight Highlight Darüber könnte man ewig diskutieren welche Sendungen nun sinnvoll sind und welche nicht. Ich könnte damit leben, dass das Programm bleibt wie es ist, aber die Finanzierung fair gestaltet wird. Es ist doch alles andere als zeitgemäss und fair das pro Haushalt verrechnet wird und nicht pro Person. Wenn du die jährlichen Einnahmen der Billag (ca.1.3mia.) durch die Anzahl steuerpflichtige Personen (ca.5.2mio) rechnest, dann ergibt das noch 250.- pro Person, wohlgemerkt nur natürliche Personen. Alles in allem müssten 150.- pro Person/Jahr eigentlich reichen, alles darüber empfinde ich als Abzocke.
    • rodolofo 14.09.2017 17:01
      Highlight Highlight Die Schwierigkeit der Öffentlich-Rechtlichen Medien als einer Art von Gross-Genossenschaft besteht darin, dass die (Eid-)Genossen in IHREM SENDER ein "Leben und Leben lassen" praktizieren müssen, damit das Ganze funktioniert!
      Ausserdem sollten weder Politiker, noch Stimmbürger sich allzusehr in die Alltags-Geschäfte der Sender einmischen, sondern mehr allgemeine Leitlinien skizzieren.
      Sobald einzelne Gruppen der Gesellschaft die Staatlichen Medien für ihre persönlichen Interessen gleichschalten wollen, ist dieses Medium "gestorben".
      Die SVP will SVP-Staatsmedien, oder SVP-Privatmedien.
  • Baccara - Team Nicole 14.09.2017 11:57
    Highlight Highlight *kicher* danke für die Schlagzeile.

    (bitte noch ein Bild der Töchter von McLeod!)
  • reaper54 14.09.2017 11:56
    Highlight Highlight Jetzt haben sie echt den ganzen Morgen über dieses Thema diskutiert?
    Ich habe echt den Falschen Beruf gewählt...
  • Surf & Turf 14.09.2017 11:48
    Highlight Highlight Naaaaja. Die liebe SRG. Einerseits findet man sie schnarchig und einseitig, andererseits freut man sich, mal einen Film schauen zu können, ohne alle 10 Minuten von geistloser Werbung und endlosen Vorschauen für intelligenzarme "Reality"-Sendungen zugeballert zu werden, wie es die Privaten perfektioniert haben (und sich dann wundern, dass jeder nur noch zeitversetzt fernsieht). Wenn aber die lieben Politiker die Qualität der Politsendungen bemängeln, täte es ihnen gut, sich mal zu überlegen, wer denn genau den Stoff für diese liefert. *grins*
    • Valon Gut-Behrami 14.09.2017 12:35
      Highlight Highlight Genialer Kommentar!
    • 2rmusic 14.09.2017 15:17
      Highlight Highlight Genau und der nächste schritt ist dann die Werbung kann nicht mehr übersprungen werden.
    • Oban 14.09.2017 18:49
      Highlight Highlight @2rmusic
      Sind sie schon längst dran HD+ für die Sender der Pro7/Sat1 Gruppe lässt das schon seit anfang nicht zu.
      Die Signalanbieter werden derzeit auch regelmässig von den Privaten gedrängt ihnen mehr Kohle abzuliefern damit weiter aufgenommen und übersprungen werden kann.
  • mAJORtOM95 14.09.2017 11:08
    Highlight Highlight Ich stelle mich nicht auf die Seite der SVP, doch bei einem Punkt haben sie recht: Es läuft sehr viel ,,Quatsch,, bei SRF. SRF Info ist Top, dich aus meiner Sicht sollten mehr Dokus usw... gespielt werden.
    Wissen ist Macht! 😉
    • Sportfan 14.09.2017 12:40
      Highlight Highlight Aber du weisst schon, dass SRF Info einfach "Best of SRF" ist? Dass im Info alles noch einmal gezeigt wird, was zuvor auf SRF 1 oder 2 gebracht wurde. Und genau das sind die teuren Sachen, die Infosendungen und die Dokus. Eine Kochsendung, ein Spielfilm, eine Serie sind billig, sehr billig zu senden sogar!
    • mAJORtOM95 14.09.2017 18:47
      Highlight Highlight Mir geds dabei in erster Linie auch nicht um Geld, sondern um die Sendungen mit wenig nachhaltigem Wert für die Zuschauer.
  • CASSIO 14.09.2017 11:06
    Highlight Highlight @ Oliver Flückiger: weil für Zürcher die Schweiz in Zürich beginnt und in Zürich aufhört, korrekt???
  • Dr. oec. 14.09.2017 11:00
    Highlight Highlight «Es gehe nicht, wenn SRG-Mitarbeiter etwas Golf spielten und nebenbei Radio- und TV-Sendungen erstellten, so Guhl.»

    Mit dieser Aussage disqualifiziert sich Guhl selbst.
    • Surf & Turf 14.09.2017 12:00
      Highlight Highlight Jup, das stimmt. Allerdings erschliesst sich mir die Daseinsberechtigung von einer Sendung wie "Ready, Steady, Golf" selbst nach längerem Überlegen nicht.

      "No Billag" mag weit über das Ziel hinausschiessen und der Gegenvorschlag nichts weiter als SVP-Stimmenfang sein - aber solche Debatten kommen nie aus dem nichts. Und vielleicht sollte auch mal die SRG über die Bücher gehen, und sich fragen, wofür das Volk sie bezahlt. Oder darauf verzichten und andere Einahmequellen suchen. Solange dies aber nicht geschieht, hat sie eine gewisse Rechtfertigungspflicht.
    • Eskimo 14.09.2017 12:11
      Highlight Highlight Wieso? Genau das tun sie auf srf3 doch gerade....
  • Karl33 14.09.2017 10:51
    Highlight Highlight der svp'ler «Es besteht heute ein ungesundes Abhängungsverhältnis der SRG vom Staat»
    der svp'ler hat halt lieber ausländische grosskonzerne (rtl, fox), die unseren bürgern nachrichten vorlesen. weil lieber die ausländische grossfinanz als einheimisches schaffen.
  • rodolofo 14.09.2017 10:45
    Highlight Highlight Warum würde Rickli ein Tagesschau-Abo kaufen?
    Das ist jetzt nicht gerade die allerbeste Sendung von srf Radio und Fernsehen.
    Da gibt es wesentlich bessere und tiefgründigere Sendeformate, wie zum Beispiel die Rundschau, oder das Echo der Zeit.
    Aber die ist Rickli wohl zu unbequem, weil nicht Obrigkeits-hörig...
    • iNo 14.09.2017 12:02
      Highlight Highlight TagesSCHAU kommt idR nur im TV. Hab ich mal im Radio gesehen.
    • rodolofo 14.09.2017 16:32
      Highlight Highlight Ja schon. Aber "Echo der Zeit" kommt am Radio.
      Du kennen "Echo der Zeit"?
    • iNo 14.09.2017 19:35
      Highlight Highlight Ja, hab ich auch schon mal gesehen ;)
  • Miikee 14.09.2017 10:36
    Highlight Highlight Eigentlich geht es ja bei der "NoBillag" um die Billag nicht um die SRG. Es ist doch absolut grotesk wenn ein Inkasso Unternehmen "Steuern" bei den Bürgern eintreiben geht. Irgendwie kapiert dies aber keiner dort in Bern... Diese Steuer muss weg! Ohne Wenn und Aber!
    • Karl33 14.09.2017 11:28
      Highlight Highlight ja, früher wars mal übers normale bundesbudget gedeckt. wer wohl auf die idee kam, die private billag damit zu beauftragen.
    • Qui-Gon 14.09.2017 11:37
      Highlight Highlight Das stimmt eben nicht. Initiativtext: "Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben. Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."

    • #10 14.09.2017 11:40
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Früher zog die PTT ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 14.09.2017 10:27
    Highlight Highlight Es gibt auch keine Staatszeitung, dies wäre ein genauso wichtiger Service Public, ich kann ja nicht den ganzen Tag Fernschauen. Hier gehts ja bestens ohne Staatspropagande. Fehlt ja eigentlich nur noch, dass der Staat die Bevölkerung mittes Kontrollen zwingt, dass der Service Public auch konsumiert wird.
    • Urs457 14.09.2017 14:21
      Highlight Highlight Du bist mir aber ein ganz, ganz kleiner Thinktank!
  • dan2016 14.09.2017 10:22
    Highlight Highlight radikales Verbot von Schweizer Werbefenstern für Sender ohne ausgedehntes Mundartprogramm. Damit wird der Mittelabfluss ohne Gegenleistung in die EU gestoppt, die Ausländerkinder lernen die Kindergartensprache und die übelsten Lobbyistinnen in Parlament können sich nicht mehr verkaufen.
    • actuallylari 14.09.2017 11:59
      Highlight Highlight Bin mir nicht sicher ob das dein Ernst oder genialer Sarkasmus ist
    • dan2016 14.09.2017 14:40
      Highlight Highlight sagen wir so, wenn das penetrant in allen Medien abgebildete SVP-Model nicht von ausländischen Sendern gekauft wäre, wäre dies eigentlich die SVP-Position (kommt vielleicht noch, wenn der Ältere sämtliche Medien in der Schweiz aufgekauft hat).
  • Hugo Wottaupott 14.09.2017 10:08
    Highlight Highlight READY STEADY GELDVERLOCHEN.
  • Hieronymus Bosch 14.09.2017 09:51
    Highlight Highlight Candinas - "Gerade für die Sprachminderheiten sei eine umfassende, ausgewogene und unabhängige Berichterstattung wichtig". Ich glaube das steht nicht zur Diskussion. Ich rege mich aber masslos auf, wenn ich an einem willkürlichen Abend eine SRG-Sendung einschalte und sehe wie das Volk mit "Glanz und Gloria", "Aschbecher", "Wer wird Millionär", "Der Bestatter" und ähnliche "Unterhaltungssendungen" ruhiggestellt wird. Dies sollte m.E. aus dem Service-Public-Katalog herausgenommen werden. Die Sprachminderheiten werden wohl nicht darunter leiden, wenn dieser Schrott ersatzlos gestrichen wird!
  • derEchteElch 14.09.2017 09:11
    Highlight Highlight Man sagt immer, die SRG müsse Gebührengelder erhalten, damit man unabhängig und ohne Werbung produzieren kann.

    Viele scheinen zu übersehen, dass SRG ebenso wie ProSieben und RTL Werbung ausstrahlen.

    Somit profitiert die SRG doppelt und nimmt mehr Einnahmen ein, als ProSieben und RTL alleine durch Werbung verdienen.

    Entweder Werbung oder Gebühren!

    Nicht beides!
    • NackNime 14.09.2017 11:54
      Highlight Highlight Deine Aussage ist eine Lüge.


    • 2rmusic 14.09.2017 11:54
      Highlight Highlight Welche Partei hat die Unterbrechungswerbung iniziert und in unseren Räten durchgebrach und im zweiten Schritt dann noch verlängert. Ratet mal.
    • derEchteElch 14.09.2017 12:07
      Highlight Highlight @NackNime;
      So, meine Aussage ist eine Lüge? Du sagst also, die SRG muss Gebühren erhalten, weil sie keine Werbung senden? Die SRG ist deiner Meinung zufolge Werbefrei?

      Du Dreamer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nuka Cola 14.09.2017 08:48
    Highlight Highlight So wichtig mir der Service Public ist, so wenig kann ich die Billag verstehen.

    Poststellen werden der Reihe nach dicht gemacht, von den schlechten Öffnungszeiten ganz zu schweigen. - Toll, Volg übernimmt die Aufgaben der Post, kann aber 8x4x4dm Pakete nicht annehmen, da zu gross.

    SBB: Automaten die UX mässig Geldautomaten von vor 15 Jahren nachstehen, und immer was nicht tut. Über die unverschämten Preise sprechen wir mal nicht.

    Hat die Regierung alles nicht interessiert.

    Wenn es aber darum geht, den Öffentlichen das Geld abzudrehen, den Werbung bringen auch die, ja dann wird gefuchtelt.
    • Sportfan 14.09.2017 13:03
      Highlight Highlight Falsch, die Regierung hat sich immer gegen den Abbau von Service Public gewehrt. Aber Mitte-Rechts hat über Jahre diesen demontiert und die lukrativen Punkte an die Privatwirtschaft auslagern wollen. Zurück bliebt der "Pflichtstoff" der kaum finanzierbar ist. Das sollte uns in dieser Frage doch Lehrstück sein. Demoliert man den TV Service Public so sehr, dass nur noch "Pflichtstoff" gesendet werden kann, interessiert sich niemand mehr dafür. Oder lesen Sie noch das Amtsblatt?
    • Nuka Cola 14.09.2017 16:17
      Highlight Highlight @Sportfan: Nicht das ich diese Kräfte verteidigen möchte, nicht falsch verstehen, sondern nachfolgender Frage liegt zugrunde, dass ich mich erst so seit 5 Jahre für Politik interessiere: können Sie mir einige Beispiele/Nachrichten dazu verlinken?

      Und nein, das Amtsblatt lese ich nicht, weiss gar nicht, was des ist, ich lese Watson (etwas Boulevard muss ja sein), NZZ und in der Mediathek gerne mal die WOZ. - Bei allem was mit Militär etc zu tun hat, erwarte ich von der Gemeinde schriftlich informiert zu werden (wenn man schon so nen überdimensionierten, ineffizienten Verwaltungsapparat hat).
  • pun 14.09.2017 08:43
    Highlight Highlight Gregor Rutz sollte eine Comedy-Show beim SRF erhalten.
  • Platon 14.09.2017 08:42
    Highlight Highlight Wieso sollen die Unternehmen wieder entlastet werden liebe Volchspartei?!
  • mrmikech 14.09.2017 08:38
    Highlight Highlight
    Ich schau kein TV und höre kein radio. Aber seitdem ich ein handy besitze
    muss ich CHF 450 im jahr bezahlen. So etwas ist nur in die Schweiz
    möglich. Abschaffen das BILLAG.
    • Richu 14.09.2017 12:07
      Highlight Highlight @mrmikech: Ab 2019, wenn das neue Radio- und Fernsehgesetz in Kraft gesetzt wird, würdest du ebenfalls SRG-Gebühren zahlen, auch wenn du kein "Handy" besitzen würdest, d.h. ab 2019 zahlen alle Haushalte SRG-Gebühren (ebenfalls 1 Personen Haushalte), wenn sie auch keinen Radio, keinen Fernseher, keinen Computer, kein Handy etc., etc., besitzen!
    • Sportfan 14.09.2017 13:05
      Highlight Highlight Das ist in der Schweiz möglich, weil vor 2 Jahren dies bei einer Volksabstimmung so beschlossen worden ist.

      "Das Volk hat die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) am 14. Juni 2015 angenommen. Damit wird die Empfangsgebühr der technologischen Entwicklung angepasst"

      Quelle: Bakom
    • Qui-Gon 14.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Richu, kennst du so jemanden? ich nicht.

Aufgeschoben – der Bundesrat verteilt die Departemente erst nächste Woche

Mit dem Rücktritt von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann werden im Bundesrat die Schlüsseldepartemente Uvek und WBF frei. Ob es zu einer grossen Departements-Rochade kommt, ist noch unklar. Der Bundesrat hat noch keinen Entscheid gefällt.

Der Bundesrat habe am Freitag eine erste Diskussion zur Departementsverteilung geführt, sagte Bundespräsident Alain Berset am frühen Abend vor den Bundeshausmedien. Die Landesregierung werde ihre Diskussion nächste Woche fortsetzen.

Ob es zu einer Rochade …

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