Schweiz
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Das Red Bull Media House bezeichnet sich als «einen der weltführenden Medienkonzerne für Premium-Inhalte». bild: watson/ lea senn

Stier in Lauerstellung: Warum Red Bull die neue SRG werden könnte

Für den Fall, dass die SRG ihre Lichter löschen muss, stehen als Nachfolger bereits kommerzielle Mediengiganten in den Startlöchern. Ein Beispiel dafür ist der Getränkehersteller Red Bull, der heute schon Medienkanäle in 36 Sprachen betreibt.



Was danach kommt, weiss niemand: Stimmen Volk und Stände der No-Billag-Initiative am 4. März zu, bricht in der Schweiz eine neue Medien-Ära an. Durch den Wegfall der SRG entstünde in der hiesigen Medienlandschaft ein Vakuum. Wer dieses füllen könnte – dazu kursieren verschiedene Theorien.

Linke Politiker befürchten, dass SVP-Übervater Christoph Blocher seine Medienmacht weiter ausbauen würde. Zuverlässig taucht das Schreckensgespenst der «Blocherisierung» in jeder Billag-Debatte auf. Andere Beobachter spekulieren darauf, dass private Schweizer Fernsehstationen in die Bresche springen.

So liebäugelten Regionalsender in der «SonntagsZeitung» damit, «verstärkt in Inhalte zu investieren, die heute die SRG besetzt». Etwa in Rechte für Eishockey- oder Fussball-Übertragungen. Ähnliche Absichten tat in der «Schweiz am Wochenende» auch Dominik Kaiser, Chef des Schweizer Privatsenders 3+, kund. Er würde bei einem Aus der SRG vor allem den Unterhaltungsbereich weiter ausbauen.

«Weltführender Medienkonzern»

Noch kaum auf dem Radar ist derweil ein anderer Player: Der Getränkegigant Red Bull. Neben klebrigen Energydrinks produziert der Konzern längst auch Medieninhalte – und zwar im grossen Stil. Vor zehn Jahren gegründet, verfügt das Red Bull Media House inzwischen über ein Netzwerk von Büros, Partnern und Korrespondenten in mehr als 160 Ländern sowie über Kanäle in 36 Sprachen. Auf seiner Website bezeichnet es sich selber als «einen der weltführenden Medienkonzerne für Premium-Inhalte.»

epa03119429 Lindsey Vonn of the USA drinks a Red Bull at the finish line after the second training run for the women's Downhill race of the Alpine Skiing World Cup in Bansko, Bulgaria, 24 February 2012.

Über 6 Milliarden Dosen seines Energydrinks verkauft Red Bull jährlich. Bild: EPA

Mit einem Gesamtumsatz von sieben Milliarden Franken – und einem kolportierten Medien-Umsatz von 635 Millionen – lässt Red Bull die privaten Schweizer TV-Anbieter wie Zwerge erscheinen. So kann die 3+-Senderkette von Dominik Kaiser gemäss Berechnungen des Magazins «Schweizer Journalist» nach mehreren Jahren konstanten Wachstums und Traumquoten heute einen Umsatz von 45 Millionen Franken verbuchen – im Reich der roten Stiere fast schon Peanuts.

Neben Red Bull TV – einem Online-Programm, das primär Inhalte aus dem Sport- und Action-Segment liefert –, betreibt der Konzern auch den Sender Servus TV, der im gesamten deutschen Sprachraum über Kabel und Satellit empfangen werden kann. Dieser hat den Anspruch, ein journalistisches Vollprogramm zu bieten: Von Newssendungen über Kultur und Brauchtum bis hin zu Sport, Unterhaltung, eigenproduzierten Serien und Naturdokumentationen deckt die Redaktion rund um die Uhr das ganze Spektrum ab.

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Das Programm von Servus TV umfasst mehrere Nachrichtenformate. Bild: Servus TV

In Österreich fahre der Sender seit einiger Zeit «Quotenrekorde» ein, berichtete das deutsche «Medienmagazin» unlängst. Nun wolle der Sender auch in Deutschland wachsen – und habe sich zu diesem Zweck eine neue Personalstruktur verpasst.

In der Schweiz landeten die Red-Bull-Medien bereits vor einem guten Jahr einen Coup: Damals übernahmen sie im Verkehrshaus Luzern – dem meistbesuchten Museum der Schweiz – die prestigeträchtige Medienausstellung von der SRG. «Ein Entscheid von grosser Symbolkraft», wie die «Medienwoche» damals schrieb. Schweizer Radio und Fernsehen hatten das Projekt demnach aus Spargründen aufgegeben.

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Seit Oktober 2016 betreibt Red Bull die Medienausstellung im Verkehrshaus. bild: verkehrshaus.ch

Als globales Medienunternehmen habe man «grosses Interesse daran, Begeisterung für das Thema Medien zu wecken und die neusten technischen Entwicklungen der Medienwelt erlebbar zu machen», kommentiert die Medienstelle des Red Bull Media House das Engagement im Verkehrshaus. Die Medienkompetenz von jungen Leuten zu fördern und sie für die Medienbranche zu begeistern, sei «essentiell für die Zukunft des Medienstandorts Schweiz».

«Die Schweiz spielt innerhalb des Red Bull Media House eine wichtige Rolle.»

Medienstelle des Red Bull Media House

Was allfällige Expansionspläne in der Schweiz angeht, lassen sich die Red-Bull-Medien hingegen nicht in die Karten schauen. «Die Schweiz spielt innerhalb des Red Bull Media House eine wichtige Rolle», hält die Medienstelle auf Anfrage von watson fest. Die bevorstehende Abstimmung wolle man jedoch nicht kommentieren, auch über zukünftige Projekte könne man sich «aufgrund der Unternehmensphilosophie» nicht weiter äussern.

Träte ein privater Mediengigant wie Red Bull in die Fussstapfen der SRG, würde für die Gegner der No-Billag-Initiative ein Schreckensszenario Realität. Sie warnen davor, dass private Investoren nur jene Teile des TV-Programms aufrechterhalten würden, die sich kommerziell lohnen. Über die Themen, die die Schweizer Politik und Gesellschaft beschäftigen, würde nur noch punktuell berichtet. Zudem drohten die Konzerne, die neu erlangte Medienmacht zu nutzen, um ihre kommerziellen und politischen Interessen durchzusetzen, so die Befürchtung.

Red-Bull-Gründer investiert in umstrittene Recherche-Plattform

In Österreich ist erst kürzlich eine Kontroverse über die journalistische Mission von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz entbrannt. Vor wenigen Monaten erweiterte der Getränkemogul – der auch mehrere Sportclubs besitzt – sein Medienportfolio um ein weiteres Projekt: Das Online-Portal «Addendum» hat den Anspruch, mit investigativen Recherchen die «Lücke» zu füllen, die der herkömmliche Journalismus angeblich offen lasse.

epa04808882 Red Bull CEO Dietrich Mateschitz in the paddock after the second training session for the Formula One Grand Prix of Austria in Spielberg, Austria, 19 June 2015. The 2015 Formula One Grand Prix of Austria will take place on 21 June 2015.  EPA/ERWIN SCHERIAU

Mateschitz ist längst mehr als ein Getränkemogul.  Bild: EPA APA

Dabei richtet Mateschitz, dessen Vermögen laut Forbes auf 13,4 Milliarden Euro geschätzt wird, mit der grossen Kelle an: Rund sechs Wochen lang arbeiten Rechercheteams von bis zu zehn Personen an Fragestellungen wie «Asyl – ein Konzept von gestern?» oder «Ist der Sozialstaat noch zu retten?». Finanziert wird Addendum über eine von Mateschitz gegründete Privatstiftung.

Für das Projekt gab es Applaus – aber auch Kritik. Für Stirnrunzeln sorgte insbesondere ein Interview, das Mateschitz kurz vor der Lancierung seines neuen Portals der «Kleinen Zeitung» gegeben hatte. Darin rechnete er mit der intellektuellen Elite ab, kritisierte die Politik der offenen Grenzen und nahm Donald Trump in Schutz. Die auflagenstarke «Kronen Zeitung» verpasste dem Portal «Addendum» daraufhin den Übernamen «Bullbart» – in Anlehnung an das US- Rechtsaussen-Portal «Breitbart».

Bei der SRG mag man nicht über mögliche Nachfolger spekulieren. Bei einer Liquidation würden «die nicht mehr benötigten Infrastrukturen sukzessive verkauft», teilt die Medienstelle mit. Gemeint sind Standorte in Zürich, Basel und Bern, in Aarau, Chur, Luzern und St. Gallen sowie all das technische Equipment, das darin schlummert. Zum Wert der Anlagen will die SRG keine Angaben machen.

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • greenfields 25.01.2018 18:08
    Highlight Highlight Mateschitz-Red-Bull-TV, Blocher-TV, TV-Sender vom Niveau eines 3+ etc. Wer so etwas will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Aber es passt irgendwie ins Bild eines Teils der jüngeren Generation, nur noch rasch, rasch, Kurzkonsum auf Handy, 20 Minuten, soeben gelesen und schon wieder vergessen, Sendungen mit Eventeffekt auf biederem Niveau etc. Wie kann man nur für so etwas kämpfen.
  • El Pepe 25.01.2018 15:01
    Highlight Highlight da freu ich mich! servus tv hatte shcon immer die interesanteren angebote als die vom srf! gute dokus mit intressantem sport! auch die redbull website ist genial!

    die srg hat ihre chance verpasst, es ist zeit für was neues! ich wüsste nicht was ich ausser tagesschau oder 10vor10 dort überhaupt schauen will! srf nutzer sind meistens e leute der älteren liga und haben eigentlich wenig ahnung und interessen von zeitgemässen sachen. und von veränderung haben sie e erst recht angst...

    the future is now old man!
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 15:44
      Highlight Highlight bullsh*t
    • Luca Brasi 25.01.2018 17:55
      Highlight Highlight Die Zukunft mag irgendwann den Jungspunden gehören, aber die Gegenwart gehört uns alten Leuten! Schluss mit euren Tagträumen. Und wenn ihr ja stimmt und mir Viva Volksmusik wegnimmt, werdet ihr enterbt! Wir werden an die Urnen strömen und euch undankbaren Grünschnäbeln zeigen, wer die Macht im Lande hat!

      #riseoftheretired
      #thuggranpa
      #srfbidelüt4eva

      *Senioren-Modus aus*

      😉
    • Hinkypunk 27.01.2018 02:12
      Highlight Highlight Nomen est omen
  • Lord_Mort 25.01.2018 12:03
    Highlight Highlight Red Bull als Medienkonzern, dazu gabs schon mal ein Neo Magazin Royale:

    Play Icon


    Viel Spass dann, wenn uns nur noch solche "Profis" "neutral" unterhalten.
  • Randy Orton 25.01.2018 11:27
    Highlight Highlight Mateschitz-TV (bzw. RB-TV) würde sich von Blocher-TV eh nicht unterscheiden. Mateschitz hat in etwa die gleiche politische Wellenlänge wie Chrigeli.
  • Angelo C. 25.01.2018 11:24
    Highlight Highlight Warum vermisse ich im Artikel den schüchternen Hinweis, dass wohl auch Peter Wanner (Tele Züri, WATSON, AZ usw) ein gewisses Interesse bekundet 🤓?!

    Immerhin soll er der Rundschau oder SF eine Erklärung dazu verweigert haben, wie es hiess.

    Also : honi soit qui mal y pense 😉!
  • Sportfan 25.01.2018 11:20
    Highlight Highlight Ich bin etwas fassungslos, wie ein Sender, der 2% Marktanteil in Österreich erreicht, eine neue SRG sein soll?

    Kein Wort in diesem Artikel, wie erfolglos RedBull in Deutschland unterwegs ist (0,2% Marktanteil) usw. Auch kein Wort darüber, dass Red Bull kaum viersprachig senden wird und auch kein Wort darüber, dass RedBull kein Radio macht. Liest sich eher wie ein PR Artikel über die Roten Bullen.
  • xname 25.01.2018 11:14
    Highlight Highlight No Billag hat in dieser Form sowieso keine Chance..
    Daher sind die Spekulationen überflüssig.

    Interessanter sind eher die Geschäftsgebaren vom Redbull Chef.
    Da ist ServusTV ein gutes Beispiel.

    Siehe :
    http://meedia.de/2016/05/06/rueckzieher-von-servus-tv-aus-spekulationen-um-abgekartetes-spiel-von-red-bull-boss-mateschitz/
  • Spooky 25.01.2018 11:02
    Highlight Highlight Euren doofen Bestatter kann auch Red Bull produzieren.
    • Sportfan 25.01.2018 11:12
      Highlight Highlight Kann, will er aber nicht. Weil Verlustgeschäft ..
    • Fly Baby 25.01.2018 11:34
      Highlight Highlight Deine Kommentare leider nicht, die sind einzigartig.
    • Spooky 26.01.2018 19:57
      Highlight Highlight @Fly Baby

      Danke ;-)
  • just sayin' 25.01.2018 10:51
    Highlight Highlight "Zum Wert der Anlagen will die SRG keine Angaben machen"

    warum nicht?
    wir haben das zeug finanziert.
  • Luca Brasi 25.01.2018 10:46
    Highlight Highlight Wäre schon lustig, wenn die Schweizer ihr eigenes TV und Radio abschaffen und ein Österreicher übernimmt. Endlich gesteht ihr Schweizer ein, dass 1291 doch ein Fehler war und ihr zurück ins Reich wollt. Felix Austria! rofl
    • Burkis 25.01.2018 15:18
      Highlight Highlight Habsburg is bäck...
  • nakasara 25.01.2018 10:42
    Highlight Highlight sofern srg durch redbull ersetzt wird, dann bitte aber nur extremsport sendungen und so zeug.

    unabhängige nachrichten bei der srg ist wunschdenken, wenn ihr unabhängige nachrichten wollt, geht ins internet. alle medien die über tv etc. laufen sind zwangsweise staatlich beeinflusst.
    • Hierundjetzt 25.01.2018 10:51
      Highlight Highlight „Geht ins Internet“ merci 😂😂😂🤨

      Die SRG betreibt

      A) Sendungen gemäss einer Konzession (Vertrag) der der Bundesrat und das Parlament bestimmt haben

      B) Die Finanzierung der SRG ist Transparent

      C) Die Ziele der SRG sind transparent

      D) die Journalisten sind vollprofis und nicht lustige Bauzeichner die jetzt auch mal Fernseh machen wollen
    • Pachyderm 25.01.2018 11:05
      Highlight Highlight Wieso sind die klassischen Massenmedien zwangsweise staatlich beeinflusst?

      Und welche Internet-Quellen empfiehlst du denn für unabhängige Nachrichten?
    • Raembe 25.01.2018 18:59
      Highlight Highlight Du weisst schon das das Internet dir die Dinge die Du magst deutlich zu Erst zeigt. Sprich wenn Du rechts bist, wird dir nur Rechtes Zeugs angezeigt. Das Internet würde dazu fúhren das jeder in seiner Info - Blase leben würde. Die oft weit weg ist von der Realität.
  • Na 25.01.2018 10:29
    Highlight Highlight Jan Böhmermann hat da mal was Interessantes berichtet. Und auch wenn es Satire ist, wird wohl nicht alles an den Haaren herbei gezogen sein.
    Wollen wir das wirklich?

    https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann/kacheln-red-bull-folge-achtundneunzig-100.html
  • Telomerase 25.01.2018 10:07
    Highlight Highlight Verstehe ich den Konsens der meisten Kommentatoren hier richtig: nur ein linker Newskanal ist neutral?
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 10:39
      Highlight Highlight was bitteschön ist an der srg links?!?
    • Hierundjetzt 25.01.2018 10:53
      Highlight Highlight Telo: wenn das so ist, dann unbedingt beim Ombudsman oder dem Bakom beschwerde einreichen. Den das wäre eine klare Konzessionsverletzung.

      Oder ist es einfach so ein „Gefühl“ weil Du Deine persönliche Meinung nicht bestätigt erhältst? 😏
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 13:50
      Highlight Highlight soviel schwachsinn in einem kommentar, chapeau mr bond!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 25.01.2018 09:28
    Highlight Highlight Gedankenspiel: Der Red bull Chef verfügt über ein Vermögen von 13,4 Milliarden. Bei einer Annahme von No Billag könnte er mit andern Privatsendern einen teuren Deal vereinbaren: Ueberlasst mir das Informationsprogramm für die Schweiz. Er subventioniert dieses Programm aus seinem Privatvermögen und verlangt von den Konsumenten vorerst nur eine kleine Abogebühr. Wenn genug Konsumenten angebissen haben steigt die Abogebühr massiv an. Warum? Der Mann hätte ein privates Monopol geschaffen. Der SRG wurden ja die Mittel für die Weiterführung ihrer Infoprogramme entzogen!
    • äti 25.01.2018 10:42
      Highlight Highlight .. das ist ja der Sinn und Zweck der Initiative. Vielleicht nicht mit RB sondern gemäss Initiatvtext mit 'dem Meistbietenden'.
  • Sam1984 25.01.2018 09:28
    Highlight Highlight Servus TV zeichnet sich durch gute Qualität aus und hebt sich so vom deutschen Hartz IV TV (Sat1, RTL, RTL2 etc.) deutlich ab.

    Daher kann es gerne mehr davon geben.
    • Kunibert der fiese 25.01.2018 09:39
      Highlight Highlight Virallem die hetzerischen beiträge und einseitigen diskusionen mit rechts-aussen politikern 😒
    • mogad 25.01.2018 09:48
      Highlight Highlight Aber wo bitte ist dann das "jounalistische Vollprogramm" auf Servus TV? Ich seh nur Eingekauftes.
    • Sam1984 25.01.2018 10:12
      Highlight Highlight Zu einer ausgewogenen Berichterstattung gehört auch dazu, dass rechte Politiker sich äussern dürfen.

      Sie zeigen also mit Ihrem Statement erst recht auf, wieso der SRG ein Riegel vorgeschoben werden muss -> damit eine ausgewogene Berichterstattung möglich wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yamamoto 25.01.2018 09:25
    Highlight Highlight Na da dürfen wir uns aber freuen, falls No-Billag durchkommt. Dann erhalten wir endlich so hochstehende Politsendungen wie diejenigen auf Servus TV mit ein paar braunen Spacken. Das erinnert mich doch gleich an... Felix Baumgartner: "Dieser Servus TV ist ein Beweis dafür das ein neues Zeitalter angebrochen ist. Die staatlich geförderten und somit ABHÄNGIGEN Mainstream MEDIEN haben ein vom Publikum bestimmtes Ablaufdatum."
    Hach wie erfrischend... wenn ein Milliardenkonzern wie Red Bull uns berieselt, sind die Informationen bestimmt vieeel neutraler als von der SRG.
    • Kunibert der fiese 25.01.2018 09:40
      Highlight Highlight Mir wird schon bei dem gedanken an sowas spei übel..🤢
  • Nadj 25.01.2018 09:24
    Highlight Highlight Wilhelm Tell - wanted - help!
  • pamayer 25.01.2018 09:16
    Highlight Highlight red bull verbreitet deutlich rechts orientierte news.
    "bullbart"

    Play Icon


    wer informationen verbreitet hat die macht, die informationen auszuwählen bzw zu unterschlagen.

    fake news in a berlusconi world.

    • MSpeaker 25.01.2018 09:58
      Highlight Highlight Das Problem von Red Bull und allen anderen Privaten Medien ist nicht dass sie rechts sind. Denn einige wie Red Bull sind das gar nicht wirklich. Man richtet den Sender einfach so aus, das er Quoten macht. Heute wo die öffentlichen Mittig/Links sind, ist im Privaten Platz für rechte Sender. Wenn SRF wegfällt kann es atraktiv werden auch linke Zuschauer anzusprechen.

      Das grosse Problem ist, dass Red Bull keine grosses Politisches Interesse an der Schweiz hat und somit auch keine Verantwortung übernimmt. Wenn es sich lohnt dies und jenes zu behaupten, dann tut mans. Egal wem es dient.
  • mogad 25.01.2018 09:10
    Highlight Highlight Achtung! Jetzt fangen schon ausländische Medienunternehmer wie Herr Mateschitz an indirekt Werbung zu machen für No Billag. Die SRG nimmt jährl. um die 1,6 Milliarden ein, das entspricht dem Umsatz eines Grosskonzerns. Das weckt bei den Privaten natürlich Begehrlichkeiten. Aber halt! Bevor der Kuchen aufgeteilt werden kann, muss er gebacken werden. Hoffentlich wird das Volk die Zutaten zu diesem Kuchen nicht zahlen wollen. Ihm schmeckt das, was es schon hat.
  • Posersalami 25.01.2018 09:09
    Highlight Highlight "Zuverlässig taucht das Schreckensgespenst der «Blocherisierung» in jeder Billag-Debatte auf. Andere Beobachter spekulieren darauf, dass private Schweizer Fernsehstationen in die Bresche springen."

    Ich frage mich wirklich, was für ein Weltbild hinter solchen Sätzen steht. Gibts denn irgend einen Unterschied zwischen "privaten Schweizer Fernsehstationen" und dem Privatmann Blocher? Nein, natürlich nicht, beides ist privat und in jedem Fall dem / den Besitzern verpflichtet.
  • atomschlaf 25.01.2018 09:04
    Highlight Highlight Die heutige europäische Politik der offenen Grenzen kann man gar nicht genug kritisieren. Da hat Mateschitz völlig recht.
    Eine kritischere Haltung zu dieser selbstzerstörerischen Politik täte auch der SRG gut.
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 10:42
      Highlight Highlight schön wärs hätten wir offene grenzen. 🙄 🙄
      atom, es gibt auch jetzt schon geeignete medien für dich ;)
    • atomschlaf 25.01.2018 11:24
      Highlight Highlight @Zecke: Was ist es denn anderes als eine offene Grenze, wenn jede(r), ohne jegliche Papiere an der Grenze auftauchen kann und bloss das Zauberwörtchen "Asyl" sagen muss, um eingelassen zu werden?
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 16:30
      Highlight Highlight offene grenzen würde auch heissendass asylbewerber und andere einwanderer einen job suchen dürfen und arbeiten, dass sanspapiers/illegale nicht mehr illegal sind.
      was wünschst du dir denn? abschottung mit ausnahme netflix?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 25.01.2018 09:03
    Highlight Highlight Die No-Billag-Fraktion meint ja die ganze Zeit, dass es der Markt schon richten werde. Konzessionen gehen dann eben nur noch an potente Geldgeber. Dass mit Journalismus kaum mehr Geld verdient werden kann, ist hinlänglich bekannt. Es liegt daher auf der Hand, dass sich entsprechende Investoren primär aus politischen Motiven auf entsprechende Engagements einlassen.
    Mit dem gebührenfinanzierten System ist gewährleistet, dass die Informationsversorgung unabhängig von politischen Interessen erfolgt.
    • mogad 25.01.2018 10:00
      Highlight Highlight Die Befürworter nennen unabhängig "links unterwandert". Gehen wir davon aus, dass die SRG objektiv betrachtet (und nachgewiesenermassen) politisch unabhängig ist. Dann müsste logischerweise die Ueberwindung der linken Unterwanderung eine Unterwanderung durch rechts bedeuten! Und das wäre in den Augen der Befürworter dann ausgewogen!
    • mogad 25.01.2018 10:07
      Highlight Highlight Klar, die Privaten brauchen auch eine Konzession vom Bundesrat! Aber was würde denn noch Inhalt dieser Konzessionen sein im Gegensatz zu heute? Die Privatisierung von 1,6 Milliarden "öffentlicher Gelder" wird der Korruption und Vetternwirtschaft Tür und Tor öffnen. Und dazu gäb es dann ein intransparentes Bürokratiemonster mehr.
  • Rookie 25.01.2018 08:47
    Highlight Highlight Das wird nur einer von vielen Anbietern sein...
  • Pizzakid83 25.01.2018 08:45
    Highlight Highlight Schaut euch das letzte oder vorletzte Neo Magazin Royale mit Jan Böhmerman an.
    Dort hat er sich ausführlich mit dem Thema Red Bull und Journalismus beschäftigt....
    • Kii 25.01.2018 10:25
      Highlight Highlight Hier der Link:
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    • TanookiStormtrooper 25.01.2018 11:21
      Highlight Highlight 😂🤢🤮
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    • Plöder 25.01.2018 11:35
      Highlight Highlight Hier der Link:
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  • rosen nell 25.01.2018 08:42
    Highlight Highlight und jetzt alle no biglagler so: "was red bull? fake news, stimmt alles nöd!"
  • hoi123 25.01.2018 08:40
    Highlight Highlight NEIN ZU RED BULL
  • rodolofo 25.01.2018 08:40
    Highlight Highlight Hat "Radio Energie" auch etwas mit Red Bull zu tun?
  • droelfmalbumst 25.01.2018 08:37
    Highlight Highlight Es ist schon abartig was Mateschitz für ein Steilflug hingelegt hat...und das alles hat mit einem Energydrink angefangen... Da sage ich nur eins: Respekt!
  • Str ant (Darkling) 25.01.2018 08:36
    Highlight Highlight Die SRG ist nicht unfehlbar das ist euch schon bewusst oder?
    • rodolofo 25.01.2018 09:36
      Highlight Highlight Nein, war mir nicht bewusst.
      Danke, dass Du mich aufgeklärt hast.
      Jetzt sehe ich mit ganz anderen Augen fern!
  • derEchteElch 25.01.2018 08:31
    Highlight Highlight „Ein Beispiel dafür ist der Getränkehersteller Red Bull, der heute schon Medienkanäle in 36 Sprachen betreibt„

    Uhhhhh nein! Wenn es einen Konzern gibt, den ich mehr hasse als Billag Gebühren und eine aufgeblähte SRG, dann ist das der Red Bull Konzern.

    Diese Nachticht ist ein guter Grund, wohl doch gegen die Initiative zu stimmen.

    Da zahl ich lieber als diesem Idioten aus den österreichischen Alpen auch nur einen Quadratzentimeter Schweizer Boden zu überlassen...
    • grünezecke #fcksvpafd 25.01.2018 10:13
      Highlight Highlight elch, hast deine meinung geändert? gut so!

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

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