Schweiz
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«No Billag»: Rund 45 Beschwerden gegen SRF und RTS



Die Radio- und Fernsehsender des SRF haben im Zusammenhang mit der No-Billag-Abstimmung 40 Beschwerden erhalten. Auf Westschweizer Seite erhielten die Sender des RTS fünf Beschwerden.

In der Deutschschweiz betreffen drei Viertel der Beanstandungen die Sendung «Arena» vom 2. Februar, die sich um die Abstimmung vom 4. März drehte. Rund zehn andere Sendungen waren ebenfalls umstritten und erhielten von Fall zu Fall eine bis drei Beschwerden, sagte der SRF-Ombudsmann Roger Blum auf Anfrage.

Blum erklärt den grossen Unterschied zwischen dem SRF und RTS damit, dass die Romands «nicht genauso kritisch» gegenüber dem SRF seien wie die Deutschschweizer.

Die meisten Beschwerden gegen die Arena-Sendung seien zum Grossteil noch in Bearbeitung. Mehrere Personen hätten sich an der Voreingenommenheit des Moderators gestört, welcher die Unterstützer von «No Billag» zu oft unterbrochen habe und ihnen zu wenig Gelegenheit liess, Fragen an die Medienministerin Doris Leuthard zu stellen.

Weitere Beschwerden möglich

Die Sender des RTS waren vor Ende 2017 mit drei Beschwerden konfrontiert, zwei weitere folgten Anfang 2018, wie die RTS-Ombudsfrau Raymonde Richter gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Beschwerden aus dem letzten Jahr betrafen die Sendung «Mise au point», welche den Eindruck vermittelt habe, dass welsche Komitee «No Billag» und ihr Präsident Nicolas Jutzet forderten den Tod der SRG. Bei den zwei anderen Beschwerden wurde die mangelnde Zurückhaltung der RTS-Journalisten kritisiert.

Gemäss Raymonde Richter und Roger Blum könnten noch weitere Beschwerden vor der Abstimmung am 4. März eintreffen. Aufgrund der grossen Zahl der Reklamationen in der Deutschschweiz könnten nicht alle Personen vor dem Urnengang eine Antwort erhalten. Blum räumte ein, dass bei zwei oder drei Sendungen die nötige Unparteilichkeit zu vermissen gewesen sei. (sda)

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 20.02.2018 16:19
    Highlight Highlight Leider, leider weht der Zeitgeist der Rechthaberei in die
    Meinungsvielfalt. Man hat heute keine Meinung mehr, sondern Recht.
    Juristen sollten eine AG gründen, ich wäre der erste Aktionär. Ach, warum habe ich nicht Jura studiert, ich würde diesen Zeitgeist bis zur Neige auskosten!
  • NiemandVonNirgendwo 19.02.2018 23:10
    Highlight Highlight "Gemäss Raymonde Richter und Roger Blum könnten noch weitere Beschwerden vor der Abstimmung am 4. März eintreffen. Aufgrund der grossen Zahl der Reklamationen in der Deutschschweiz könnten nicht alle Personen vor dem Urnengang eine Antwort erhalten."

    Und siehe da, die SRG spart bereits heute. Aber ob das die korrekte Abteilung ist? Ich glaube, für die Gegner nicht.

    Also dann könnte man ja das Fernsehprogramm verkürzen und die Ombudsstelle wird verstärkt.
    • Lamino 420 20.02.2018 09:34
      Highlight Highlight Warum soll es nicht "die korrekte Abteilung" sein? Ich kann nicht ganz folgen.
  • Madison Pierce 19.02.2018 22:52
    Highlight Highlight Der Fairness halber muss man erwähnen, dass es bei dieser Initiative für SRG-Leute fast unmöglich ist, neutral zu bleiben. Das ist, als würde der Chef zu einem kommen und sagen "Deine Stelle soll evtl. abgeschafft werden. Berichte an der nächsten Sitzung neutral über die Vor- und Nachteile Deiner Entlassung".

    Normalerweise würde man bei persönlicher Betroffenheit in den Ausstand treten. Aber das ist für die SRG keine Option, denn es würde ihrem Auftrag widersprechen. Bin wirklich froh, nicht in dieser Situation zu sein.
    • Shabina 20.02.2018 15:30
      Highlight Highlight @Madison
      Dann wäre es angebracht, eine Arena-Sendung zum Thema "Billag" von einem SRG-fremden Moderator moderieren zu lassen. Es gibt genügend Moderatoren, die nicht abhängig von der Mediensteuer ist.
    • Fabio74 21.02.2018 19:58
      Highlight Highlight @shabina: Die Sendung wär fair und ausgewogen. Punkt.Das Kessler schäumte ist der beste Beweis dafür.
  • Hugo Wottaupott 19.02.2018 22:22
    Highlight Highlight Neues Verfassungsgesetz: Bei Annahme von No-Billag bezahlt jeder 451.50 mehr Bundessteuern :D
    • Strassenfeger 19.02.2018 22:40
      Highlight Highlight Blödsinn. Nicht jede Person bezahlt sondern jeder Haushalt. Ab 1.1.19 genau 365 Franken. Dafür gibt es für alle Haushaltmitglieder Radio- und Fernsehsender nach Gusto. 24 Std. täglich, für Total 1 Franken pro Tag!
    • dho 20.02.2018 01:30
      Highlight Highlight Was hettisch denn gern in din Pott, wenn denn eine Geschichte, liebe Hugo? Es bitzli weniger Denkfuulheit und es bitzli meeh studiere (zerscht denke, und denn schreibe, denn nomol läse, nomol nahdenke... eventuell verbessere... nüüd isch perfekt, gell)? Oder en Pott zum rauche 😉
    • Watson=Propagandahuren 20.02.2018 19:30
      Highlight Highlight @strassenfeger: Die Alleinstehenden die knapp Miete und KK sowie ihren Lebensunterhalt finanzieren können und dann soviel Billag zahlen müssen wie eine 5 Personen Bonzen-Kinder-WG die sind ihnen natürlich sch****-egal. Armut kotzt an, gell ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moelal 19.02.2018 22:20
    Highlight Highlight Noch 13 Tage jammern über die Voreingenommenheit der NoBillag Gegner und andere Feinbilder.....dann ist fertiglustig weil das Volch die Initiative gebodigt hat
  • Zeyben 19.02.2018 21:31
    Highlight Highlight Die SRG ist nicht nur in Bezug auf die no Billag parteiisch. Da verstehe ich es noch.
    • David Steger 20.02.2018 00:06
      Highlight Highlight Kannst du deine Aussage mit Fakten belegen oder ist das dein persönliches Empfinden?
    • Zeyben 20.02.2018 15:15
      Highlight Highlight Oder du belegst hier dass sie es nicht ist.
    • Sophia 20.02.2018 16:14
      Highlight Highlight Schöne Logik, der eine setzt eine Vermutung in den Raum, kann sie nicht belegen, ein anderer fragt, woher die sich die Behauptung nährt, dann sagt Produzent der Vermutung, beweise mal das Gegenteil. Wisst ihr was? So etwas ist völliger Quatsch! Um den Andromedanebel keist eine Schildlaus, sie ist kaum sehen, aber ich weiss dass es so ist, beweist mal das Gegenteil!
    Weitere Antworten anzeigen
  • reich&schön 19.02.2018 20:37
    Highlight Highlight Jaja, "neutral und objektiv"... LOL
    • Fabio74 21.02.2018 20:08
      Highlight Highlight wenn man gar keine Argumente hat dann polemisiert man...
  • Cerulean 19.02.2018 20:32
    Highlight Highlight Die NoBillag-Befürworter, die angeblich nie SRF schauen und darum keine Billag bezahlen wollen beschweren sich beim SRG Ombudsmann über eine Sendung der SRG... 😂
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 22:00
      Highlight Highlight Woher weisst du dass die Beschwerdeführer alle No-Billag Befürworter sind?
      Und wenn es Befürworter sind die bisher zahlen _müssen_, wieso sollten sie dann nicht eine Diskussion zu NoBillag bei SRF ansehen?
    • The rickest Rick 19.02.2018 22:38
      Highlight Highlight Seit wann ist es den NBI-Befürwortern verboten, Sendungen der SRG zu schauen? Zumal es in dieser konkreten Sendung um die Initiative ging. Und zumal die Befürworter im Moment immer noch gezwungen sind, Gebühren zu bezahlen.
    • äti 19.02.2018 23:10
      Highlight Highlight Vielleicht weil viele Befürworter schauen und meckern. Wie es so oft gang und gäbe ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 19.02.2018 20:30
    Highlight Highlight Ja, so ist's richtig!
    Nützt Euer Beschwerderecht noch voll aus, so lange ihr Euch noch beschweren dürft!
    Nach Annahme von "No Billag" heisst es nämlich: "Friss den Infotainment-Trash, oder stirb!"
    • The Destiny // Team Telegram 19.02.2018 21:35
      Highlight Highlight Da bist du mit dem Statement auf Watson aber am falschen Ort.
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 22:01
      Highlight Highlight Nö, niemand _muss_ "Infotainment Trash fressen ohne" SRG.
    • Fabio74 21.02.2018 20:10
      Highlight Highlight @bullshit: Niemand muss ausser Sterben.
  • Hugo Wottaupott 19.02.2018 20:18
    Highlight Highlight Neu sagt man nichtmehr ich mach dich zum Star sondern ich mach dich zu Krankenkassenprämie.
  • derEchteElch 19.02.2018 19:57
    Highlight Highlight „dass bei zwei/drei Sendungen die nötige Unparteilichkeit zu vermissen gewesen sei“

    Aha... Also doch nicht so neutral, wie watson es gerne behauptet. Die SRG ist also doch voreingenommen...
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 20:18
      Highlight Highlight Ich bin geschockt.
      Damit hätte ja nie jemand rechnen können.
    • flausch 19.02.2018 20:20
      Highlight Highlight Schaum zu schlagen täuscht leider noch lange nicht über die eigenen Lügen hinweg.

      Wie bitte soll ein öffentlich rechtliches Fernsehen neutral über Unwahrheiten berichten?

      Kann es sein das gewisse Menschen lieber einen "Neutralen" Umgang mit Falschaussagen hätten (sprich Falschaussagen erzwungenermassen mit Fakten gleichsetzen)?
      Wozu soll das den gut sein? Fox News? RT?
    • ricardo 19.02.2018 20:35
      Highlight Highlight Im Vergleich zur BaZ oder zur Weltwoche ist die SRG sogar sehr ausgewogen.
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Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann …

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