Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Die Schweizer Stimmbevölkerung will mehr internationale Informationen und Sport, weniger Werbung und Eigenproduktionen.  bild: keystone/screenshot youtube

Was die Gebührenzahler wirklich wollen – und warum das nicht funktionieren wird

Die heute publizierte Umfrage der Plattform Vimentis fragte die Schweizer Stimmbevölkerung, was sie wirklich von der SRG wollen. Wir erklären, warum dabei ein Punkt nicht aufgehen wird. 



Die neuste Tamedia-Umfrage vom 19. Januar zeigte deutlich: Die Gegner der No-Billag-Initiative haben die Nase vorn. Rund 59 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie klar oder ziemlich klar ein «Nein» in die Urne legen werden. 

Die von der Plattform Vimentis durchgeführte Umfrage, die heute Montag publiziert wurde, zeigt einen anderen Trend. 47 Prozent der Befragten sind gegen einen gebührenfinanzierten Rundfunk, 44 Prozent dafür. Neun Prozent sind noch unschlüssig. 

Soll der Bund ein öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen durch Gebührengelder finanzieren?

Image

Rund sechs Prozentpunkte mehr Männer als Frauen sind für gebührenfinanziertes Fernsehen und Radio.  bild: watson/piktochart

Auch regional gab es bei der Auswertung deutliche Unterschiede. Im Kanton Waadt sind zwischen 70 bis 79 Prozent für eine öffentliche Finanzierung. Kritischer sehen es die Innerschweizer: Von ihnen wollen lediglich 30 bis 39 Prozent Gebührengelder zahlen. 

Image

Auch in Sachen Gebührengelder ist der Röstigraben klar erkennbar.  bild: watson/piktochart

Die Umfrage wurde zwischen Oktober und Dezember 2017 durchgeführt. Gut möglich also, dass sich einige Studienteilnehmer umentschieden haben. So liesse sich der Unterschied zur neusten Tamedia-Umfrage erklären. Doch die Vimentis-Studie befasste sich nicht nur mit der Gebührenfrage, sondern fragte die Umfrageteilnehmer auch nach ihren Programmwünschen. 

Welches Angebot soll die SRG gemäss ihrem öffentlichen Auftrag bereitstellen?

Image

Am meisten wünschen sich die Zuschauer «Internationale Nachrichten» von der SRG. bild: watson/piktochart

Rund 81 Prozent der Teilnehmer wünschen sich internationale Nachrichten von der SRG. Darauf folgen Schweizer Nachrichten, internationaler und Schweizer Sport. An zweitletzter Stelle mit knapp 37 Prozent liegen internationale Spielfilme und Serien (internationale Unterhaltung). Produktionen wie «Wilder», «Der Bestatter» oder Spielshows wie «Deal or No Deal» haben bei den Umfrageteilnehmern sehr schlechte Karten. Nur 31 Prozent finden, dass die SRG Schweizer Unterhaltung senden soll. 

Zur Umfrage

Die Online-Umfrage der Plattform Vimentis wurde vom 16. Oktober 2016 bis zum 27. Dezember 2017 mit zwischen 20'000 und 30'000 Teilnehmern durchgeführt. Da Internetumfragen in der Regel nicht repräsentativ sind, ist die Stichprobe nach verschiedenen Kriterien wie Bildung, Geschlecht und Region gewichtet worden. Die aktuelle Umfrage ist bereits die 14. zur politischen Zukunft der Schweiz. 

Der Wunsch nach mehr Information und weniger Unterhaltung im Programm äussert sich auch in der Bewertung der Qualität. 53 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung sind unzufrieden mit der Qualität des Angebots der SRG. Zufrieden mit dem Angebot und dessen Qualität sind 39 Prozent – und davon vor allem die lateinischen Kantone. 

Die Krux mit der Werbung

Die Umfrageteilnehmer beantworteten auch, wie sie die Angebote der SRG in Zukunft finanzieren würden. Rund 26 Prozent sprachen sich für eine rein werbefinanzierte SRG aus. 

Wie viel Prozent der Finanzierung der SRG soll durch Werbung finanziert werden?

Image

26 Prozent wollen, dass sich die SRG weiterhin durch 25 Prozent Werbeeinnahmen finanzieren kann. Genau so viele sind für eine rein werbefinanzierte SRG.  bild: watson/piktochart

Spannend dabei: In der nächsten Frage mussten die Teilnehmer beantworten, wie viele Werbeminuten sie pro Fernsehstunde tolerieren würden. Eine Mehrheit will nicht mehr als sechs Minuten Werbung sehen müssen.

Wie viele Werbeminuten pro Fernsehstunde werden toleriert?

Image

bild: watson/piktochart

Momentan darf Werbung bei der SRG nicht mehr als 20 Prozent der Sendezeit einer Stunde beanspruchen. Heisst konkret: Pro Stunde dürfen maximal zwölf Minuten Werbespots über die Kanäle flimmern. Obwohl ein Grossteil der Stimmbevölkerung eine werbefinanzierte SRG befürwortet, sind sie nicht bereit, sechs Minuten Werbung pro Stunde zu schauen. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht. 

Privatsender wie Pro Sieben oder Sat.1, die rein werbefinanziert sind, senden weit mehr als sechs Werbeminuten pro Stunde. Ein Beispiel: Ein Film, der 106 Minuten dauert, wird bei Pro Sieben mit 39 Werbeminuten unterbrochen. Würde sich die SRG in Zukunft nur durch Werbung und Sponsoring finanzieren, ist es finanziell beinahe unmöglich, weniger als sechs Minuten Werbespots pro Stunde auszustrahlen. Wahrscheinlicher sind 15 Minuten und mehr pro Stunde. Für 98 Prozent der Schweizer eine inakzeptable Länge. 

Wir erklären dir die No-Billag-Debatte

Play Icon

Video: Angelina Graf

Alles zur No-Billag-Initiative

Ombudsmann stellt sich hinter Projer: No-Billag-Arena war neutral

Link to Article

Du denkst, das Nein zu No Billag ist geritzt? Dann schau dir diese 5 Umfrage-Fails an!

Link to Article

Warum es bei der No-Billag-Debatte eigentlich um Facebook und Google geht

Link to Article

Was die Gebührenzahler wirklich wollen – und warum das nicht funktionieren wird

Link to Article

SRF-Promis blamieren sich mit No-Billag-Shitstorm gegen angebliche Fake-Mitarbeiterin

Link to Article

Neue Umfrage zeigt: No-Billag-Initiative würde im Moment abgeschmettert

Link to Article

No-Billag-Gegner liegen laut Umfrage weiterhin in Führung

Link to Article

So oft arbeiten SRG-Mitarbeiter fremd – nun liegen erstmals Zahlen vor

Link to Article

«Muss Christoph Blocher jetzt unglücklich sterben?» – der Abstimmungs-Sonntag in 11 Tweets

Link to Article

Der Kampf um No Billag – Ja, so was gibt's in Kanada auch 

Link to Article

Gubrist-Tunnel, Brüttiseller Kreuz & Co.: Gefährdet «No Billag» die Staumeldungen?

Link to Article

Hier sind 11 gute Gründe, warum du NICHT abstimmen musst

Link to Article

Stier in Lauerstellung: Warum Red Bull die neue SRG werden könnte

Link to Article

Wie die Armee im Kalten Krieg: Die SRG ist die «heilige Kuh» von Mitte-links

Link to Article

No Billag ist gebodigt – doch nun drohen der SRG diese 5 Attacken

Link to Article

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Link to Article

Warum der Billag-Streit der Schweiz gut getan hat

Link to Article

«Ich kusche nicht» – es gibt sie doch, die No-Billag-Gegner in der SVP

Link to Article

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Link to Article

Wie No-Billag-Kessler der BaZ ein Interview gab – und weshalb es nicht gedruckt wird

Link to Article

«Es wird keine Tabus geben» – SRG-Präsident Jean-Michel Cina verspricht Reformen

Link to Article

No-Billag-Initianten präsentieren ihren Plan B – und so sieht er aus

Link to Article

Von wegen «neue Zensurpolitik»: Seit einem Tag steht DAS auf der No-Billag-Facebookseite

Link to Article

Grüne sagen Unterbrecher-Werbung bei der SRG den Kampf an

Link to Article

Zum Totlachen: Wenn Gegner und Befürworter von «No Billag» ehrlich wären ...

Link to Article

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

Link to Article

NZZ-Chef wettert gegen die SRG – die Reaktion der «No Billag»-Gegner ist heftig

Link to Article

Hat sich die No-Billag verrechnet? Biglers «Plan B» im Faktencheck

Link to Article

Diese 3 Veränderungen kündigt die SRG nach dem No-Billag-Nein an

Link to Article

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Link to Article

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Link to Article

Matthias Hüppi: «Es wäre arrogant zu behaupten, die SRG hätte keine Fehler gemacht»

Link to Article

Sendeschluss-Blues vs Fake-Filmtitel: Der Billag-Streit wird immer schräger

Link to Article

«Sind Sie eine schlechte Demokratin?» – So windet sich SVP-Rickli nach No Billag

Link to Article

Der «Plan B» des No-Billag-Komitees im Faktencheck – und was die Swisscom davon hält

Link to Article

Das No-Billag-Bullshit-Bingo (damit die «Arena» heute Abend ein bisschen spannender wird)

Link to Article

Diese 13 legendären TV-Momente hätten wir ohne die SRG nicht erlebt

Link to Article

Das war der heutige Abstimmungstag in Videos

Link to Article

So lief der Abstimmungssonntag – das grosse Protokoll

Link to Article

Liebe No-Billag-Befürworter, liebe No-Billag-Gegner ...

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

110
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
110Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 13.02.2018 11:36
    Highlight Highlight https://www.ktipp.ch/artikel/d/schweizer-fernsehen-immer-mehr-werbung/
  • Schneider Alex 13.02.2018 06:38
    Highlight Highlight Die Schweizer sind harmoniesüchtig und Gewohnheitsmenschen, ist schon klar. Eine günstigere und bessere SRG ist aber möglich, aber leider nur mit einem Schuss vor den Bug. Von den nationalen Politikern ist eh nichts zu erwarten. Die profitieren von der SRG-Publizität und haben bei Kritik Angst vor Retorsionsmassnahmen. Bei einem NEIN geschieht wieder 20 Jahre lang gar nichts. Alle Reformversprechungen werden Makulatur sein. Man wird eine Publikumsbefragung zum Programm machen und, oh Wunder, feststellen, dass es für jede Sendung Unterstützer gibt, und deshalb gar nichts machen.
  • Exodus 13.02.2018 03:45
    Highlight Highlight Die Zuschauer selber sollten direkt mitbestimmen können, was ausgestrahlt wird. So weiss man sicher, dass das Geld richtig ausgegeben wird.
  • bracher tinu 13.02.2018 01:44
    Highlight Highlight Die Tagesschau kostet ca. 22 Mio./Jahr! (8.-/ Haushalt & Jahr). Weshalb sollen die Leute also 443.10CHF/Jahr mehr für den Bestatter ausgeben?
  • Saul_Goodman 12.02.2018 23:55
    Highlight Highlight Was für eine rolle spielt den bitteschön die werbung heutzutage noch? Replay an, eine stunde später mit schauen beginnen und der film ist werbefrei.... egal wieviel werbung die schalten
  • So en Ueli 12.02.2018 19:56
    Highlight Highlight Willkommen in der Gratismentalität. Möglichst nichts für eine Leistung zahlen wollen und meckern, wenn die Qualität des Gratisproduktes nicht stimmt. Ich bin klar gegen die NoBillag, weil mir das Geld für die Qualität, die gesendet wird, wert ist. Eine reine private Abdeckung, die vergleichbar mit dem vom SRF ist, ist einfach nicht bezahlbar.
    • Pointer 12.02.2018 21:07
      Highlight Highlight Mit anderen Worten: Ich bin bereit für Qualität zu bezahlen, aber nicht die effektiven Kosten.
    • derlange 13.02.2018 00:13
      Highlight Highlight Pay TV nennt sich das dann.
      Mehrwert wird entschädigt!
    • hävi der spinat 13.02.2018 02:16
      Highlight Highlight Sagen wir mal, ein Mercedes ist auch Qualität.
      Und die kostet auch etwas.
      Wenn ich nun aber trotzdem keinen Wagen möchte, weil ich nicht fahren will?

      Muss ich trotzdem für die Qualität bezahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 12.02.2018 19:01
    Highlight Highlight Die Rechnung kann schon aufgehen. Leute, die bis zu 6 Min. Werbung akzeptieren, sind demnach für eine werbefinanzierte SRG (sonst würden sie ja die Werbung nicht tolerieren). Die Frage ist, WAS mit den Werbegeldern finanziert werden soll. Wenn damit über 60% des SRG-Aufwandes gedeckt werden soll, dann ist die richtige Folgerung, dass das Angebot gegenüber heute deutlich reduziert werden müsste. In diesem Sinn stimmt es damit überein, dass viele Leute hauptsächlich Nachrichten und Sport sehen wollen. Immer eine Frage, wie man Umfragen interpretiert oder interpretieren will.
  • Stahu111 12.02.2018 18:23
    Highlight Highlight Es war einmal alleine die Billag, die zu bezahlen war. Dann waren da auf einmal noch Swisscom und andere die auch noch kassieren wollten und heute streiten wir über die Billag. Das Problem das wir haben, ist im Grundsatz ein anderes.
    Jeder Haushalt bezahlt für das Fernseh und Radioprogramm, sowie die restliche Kommunikation mindestens 100.- pro Monat, wenn nicht mehr und dies hatten wir früher nicht.
    Was bei den Gebühren, Billag, zu überlegen ist, ist einzig die Tatsache, dass erst jetzt, wo das Messer am Hals sei nach Änderungen gesucht wird. Schade und unnötig.
    • Oban 12.02.2018 21:09
      Highlight Highlight Man hat auch früher den Kabelanschluss bezahlt, nur will man Heute natürlich Aufnahmefunktion, viele Sender, PayTv usw. Das dies der Kabelanbieter nicht gratis zur Verfügung stellt ist auch logisch.
      Aber ein grosser Teil kann nicht zwischen Provider und Contentanbieter unterscheiden. Noch zur Info, in anderen Ländern zahlen Sender sogar einspeisegebühren an die Kabelnetzbetreiber.
    • Pointer 12.02.2018 21:15
      Highlight Highlight Du kannst die Sender auch via DVB-T, DVB-S, DAB und UKW empfangen. Das kostet dich ausser der Anschaffung der entsprechenden Geräte nichts.
  • Bruno Wüthrich 12.02.2018 18:22
    Highlight Highlight Wenn Watson (oder irgend ein anderes Portal) die Ergebnisse eine Umfrage veröffentlicht, so sollten zwingend auch die genaue Fragestellungen veröffentlicht werden.

    Um das Ergebnis mit anderen Umfragen vergleichen zu können, ist es nötig, auch eventuell abweichende Fragestellungen zu erklären.

    Mögliches Beispiel von unterschiedlicher Fragestellung an die gleiche Person:

    a) Möchten Sie SRF in der jetzigen Form beibehalten. Antwort: Ja.
    b) Möchten Sie, dass die Gebühren abgeschafft werden? Antwort: Ja.

    Die Art der Fragestellung beeinflusst die Antworten massiv!
  • Christian Mueller (1) 12.02.2018 18:11
    Highlight Highlight Haha, die Innerschweizer, die sich ja nicht mal selbst finazieren können (Finanzausgleich, Landwirtschaftssubventionen, indirekte Armeesubventionen, Bauprojekte (Tunnels)), wollen natürlich noch weniger bezahlen nd schon gar nicht für andere. DAS ist eben diese berühmte schweizer Solidarität...
    • pun 12.02.2018 21:38
      Highlight Highlight Die Innerschweizer... Sind das nicht auch die, die glauben wenn sie die Unternehmenssteuern komplett abschaffen, erhielten sie auch endlich Finanzausgleichgelder von Zürich, das gemeinerweise die ganze Jugend abzügelt?
  • Bijouxly 12.02.2018 17:46
    Highlight Highlight Obwohl ein Grossteil der Stimmbevölkerung eine werbefinanzierte SRG befürwortet, sind sie nicht bereit, sechs Minuten Werbung pro Stunde zu schauen. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht.

    --> falsche Schlussfolgerung
    Ich befürworte eine werbefinanzierte SRG, aber NICHT solange ich 450.- dafür bezahle, sprich sie also bereits gebührenfinanziert ist!

    Wer keine 450.- mehr bezahlt, ist auch bereit, Werbung zu schauen. Die Interpretation ist also schlicht falsch.
    • Mario Conconi 12.02.2018 23:51
      Highlight Highlight Da Sie ab nächdstem Jahr sowieso keine 450.- mehr bezahlen ist dieWerbung ja kein Problem mehr 😉
    • Bijouxly 13.02.2018 06:54
      Highlight Highlight Ja, die Differenz zahlen dann die Unternehmen. Super.
  • hävi der spinat 12.02.2018 17:40
    Highlight Highlight Die Rechnung ist überigens einfach.
    Finanziert sich der Moloch weiterhin über zwangsmässig eingetriebenes Geld: keine Mnute Werbung.

    Fallen die Einnahmen durch Zwangsabgaben weg: soviel Webung wie die SRG wünscht. Da sie danach selbsttragend sein muss, und das Publikum mit Qualität anlocken muss.
  • Normi 12.02.2018 17:37
    Highlight Highlight Mit Werbung = ohne Gebühren
    Ohne Werbung = mit Gebühren

    Jetzt hat es immer Werbung und das ist nicht schön 💩💩💩
  • hävi der spinat 12.02.2018 17:22
    • Dominik Treier (1) 12.02.2018 17:45
      Highlight Highlight Wusste gar nicht dass Lügen und Populismus neu sichtbar gemacht werden können...
    • Panna cotta 12.02.2018 17:59
      Highlight Highlight Da kommt mir schon bei den ersten drei Sätzen das kalte Kotzen.
      Übrigens: Gemäss Weltwoche haben wir drei Landessprachen.
    • DäPublizischt 12.02.2018 18:00
      Highlight Highlight Der SRG zu linken und unausgewogenen Journalismus vorwerfen, aber dann die WeWo zitieren.
      Moll, macht Sinn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Kules 12.02.2018 17:05
    Highlight Highlight Ich finde diese ganze Diskussion um die SRG unnötig. Die SRG funktioniert doch in ihrem jetzigen Stadium bestens. Warum etwas verändern, wenn es funktioniert
    • fcsg 12.02.2018 17:33
      Highlight Highlight Nur 39% der Bevölkerung sind gemäss dieser Umfrage zufrieden mit der SRG. Da gibt es also schon so einiges zu vebessern...
    • Herr Kules 12.02.2018 18:28
      Highlight Highlight Ich gehöre zu diesen 39%
    • Exodus 13.02.2018 03:57
      Highlight Highlight Man will etwas verändern, wenn man denkt, dass es anders noch besser funktionieren würde.
  • Richu 12.02.2018 17:01
    Highlight Highlight Leider hat die watson Journalistin nicht die Resultate der neuesten Tamedia Umfrage veröffentlicht, sondern die "alte" Tamedia-Umfrage vom 19. Januar erwähnt. In der der 2. Tamedia-Umfrage vom 7. Februar haben nämlich bereits 61% der Teilnehmer gesagt, dass sie klar oder ziemlich klar ein NEIN am 4. März in die Urne legen werden!
    • just sayin' 13.02.2018 11:47
      Highlight Highlight absicht?
  • ARoq 12.02.2018 16:59
    Highlight Highlight Alle wollen etwas anderes, aber ich will nichts.
  • fcsg 12.02.2018 16:54
    Highlight Highlight Naja, also zumindest die Streichung von ungewünschten Unterhaltungssendungen ist problemlos möglich... Ich würde mit Glanz und Gloria beginnen.
    • fant 12.02.2018 17:11
      Highlight Highlight Tja, genau die richtige Sendung. Die ist so teuer, da ist schon 3/4 von dem gespart, was gespart werden muss:

      https://www.watson.ch/Schweiz/TV/977554489-Glanz---Gloria-kostet-16-000-Franken-pro-Sendung--Die-SRG-legt-in-ihrer-Transparenzoffensive-nach
    • Oban 12.02.2018 17:20
      Highlight Highlight Glanz und Gloria kostet beinahe nichts, ebenfalls die US-Serien am Nachmittag, die Kosteneinsparung ist quasi 0 wenn man dafür in dieser Zeit was anderes Senden müsste. Oder wollen wir zurück zum Testbild vor 18 Uhr und ab 22 Uhr? alternative ist ShivaTV von 6-18 Uhr wie auf 3+
    • fcsg 12.02.2018 17:29
      Highlight Highlight Irgendwo muss man ja anfangen, wenn man es wirklich ernst meint mit einer Konzentration auf den service public. Dann gäbe es da noch die Gameshows und die aus dem Ausland abgekupferten, teuren Samstagabendshows, die um einiges mehr kosten und offensichtlich keinen Anklang finden, bei einem Gros der Gebührenzahler. Und schlussendlich macht auch Kleinvieh Mist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G.Oreb 12.02.2018 16:53
    Highlight Highlight Ich schau kein TV und höre kein Radio. Da ich aber ein Handy habe, muss ich bezahlen. Das ist nicht recht.

    Nur weil ich ein Auto habe, muss ich die Vignette nicht haben. Erst wenn ich auf die Autobahn gehe brauche ich sie.

    Das stört mich am Ganzen. Anstelle von Bussen wird einfach mal die Gebühr verlangt. Wenn das geregelt wird, bin ich sogar bereit einen Betrag an die SRG zu zahlen. Wenn ich ein Angebot der SRG nutzen würde, dann die online Bibliothek. Wir sind schliesslich im 21. Jahrhundert.
    • Roaming212 12.02.2018 17:11
      Highlight Highlight Willkommen in einer Gesellschaft. Es interessiert niemanden, ob du die SRG-Inhalte nutzt oder nicht. Dies ist kein Argument. Es zahlen auch Leute für Dinge, die du nutzt, sie selber aber nicht.
    • Valentin Möller 12.02.2018 17:41
      Highlight Highlight Man zahlt auch Steuergelder für die Schule wenn man selber keine Kinder hat.

      Schafft die Steuern ab!

      Die Schweiz ist ein Staat nach dem Soldaritätsprinzip. Schon mal davon gehört?
    • David Steger 12.02.2018 18:06
      Highlight Highlight Bei TV und Internet könnte man über eine Registrierung kontrollieren, ob Sie diese tatsächlich nutzen oder nicht. Wer kontrolliert aber, ob Sie SRF Sender am Radio nutzen oder nicht? Da Sie in Ihrem Auto die Möglichkeit haben, diese zu empfangen, werden Gebühren fällig. Ich zahle mit meinen Steuern auch Schulen und Kitas, obwohl ich keine Kinder habe...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klirrfactor 12.02.2018 16:51
    Highlight Highlight Es muss mit Ja gestimmt werden.

    Nicht etwa weil ich keine Billag bezahlen möchte, oder weil mir die ausgestrahlten Formate nicht passen würden.
    Ein Ja ist nötig, damit sich in der ganzen Debatte mal was tut.

    Bei einem Nein wird dieselbe monotone Leier die nächsten Jahre weitergeführt, ohne nennenswerte Änderungen.

    Was ich aber auch nicht verstehen kann - wer Internationale Nachrichten will, wieso werden diese nicht von ausländischen Sendern geholt ? Zu faul zum Suchen?
    • Mermegil Schweiz 12.02.2018 17:14
      Highlight Highlight und bei einen ja wird die diskusion abgewürgt da die srg innerhalb weniger monate kei geld mehr hat und aufgelöst wird. bisher konnte noch kein plan b präsentiert werden der Sinn ergibt. die bisherigen sind alle nicht erlaubt gemäss dem initiativtext der jegliche subventionen seitens staats verbietet
    • supremewash 12.02.2018 17:49
      Highlight Highlight Protestvoten sind immer fehl am Platz. Wenn man nicht für eine Vorlage ist, so hat man dagegen zu stimmen sich seiner Stimme zu enthalten.
      Die "Debatte am Laufen halten" funktioniert nicht per Abstimmungsresultat.
    • Majoras Maske 12.02.2018 18:26
      Highlight Highlight Und wer sagt denn, dass es einen Konsens geben wird? Die Meinungen gehen schliesslich ziemlich auseinander wenn's drum geht, was die SRG sein sollte und im übrigen können die meisten Menschen auch gut schlafen wenn G&G weiterhin existiert.

      Am Ende gibts nur noch Folklore-TV oder ein TV wo alle Inhalte von Coop, Novartis oder der UBS gesponsert sind. Oder diese Buden kaufen sich die SRG gleich selber um das Land schön effizient mit ihren Botschaften vollzuspammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 12.02.2018 16:51
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man schon noch erwähnen, wie viel Werbung zB SRF 1 denn jetzt sendet:
    Es sind ca 12-15% (7-9 Min), in der Hauptsendezeit (19-23 Uhr) können aber auch mal 16% erreicht werden - und die Grössenordnung liegt durchaus in der Grössenordnung der deutschen Privatsender...

    D.h. die Zuschauer tolerieren bereits heute deutlich mehr Werbung. insofern finde ich die Antworten auf diese Frage eigentlich ziemlich unnütz.
    • Gar Manarnar 12.02.2018 17:36
      Highlight Highlight Bei deutschen Privatsendern wird jede Sendung mit Werbung unterbrochen, nicht so bei SRF. Die Behauptung kann gar nicht stimmen. Das einzige was meiner Erfahrung nach mal einmal Werbung dazwischen hat ist ein Film (und Sport logischerweise), aber das ist nie auf dem Niveau von Pro7 etc.
    • Knut Atteslander 12.02.2018 18:11
      Highlight Highlight Man muss nicht mal rechnen können um 16 von 25 zu unterscheiden.
    • Amboss 12.02.2018 20:22
      Highlight Highlight @morbid: Klar sendet SRF weniger Unterbrecherwerbung, aber einfach zwischen allen einzelnen Sendungen. Zwischen 19 und 20 Uhr ist es ganz extrem auf SRF 1 und auch sonst sendet SRF1 im Abendprogramm halt viele Sendungen, die eine Stunde oder weniger dauern. Da kommt dann schon was zusammen.
      Die Zahlen hab ich übrigens nicht erfunden

      https://www.ktipp.ch/artikel/d/schweizer-fernsehen-immer-mehr-werbung/


  • Nerthu 12.02.2018 16:48
    Highlight Highlight es geht doch nicht darum was die srg ausstrahlt oder nicht. es geht darum was der bund mit den gebühren finanziert. das ist ein sehr grosser unterschied. was die srg oder wer auch immer neben den von bund bezahlten sendungen macht, ist doch egal. ich sehe jedoch nicht ein wiso der bund deal or no deal, glanz und gloria und was der geier was alles bezahlen soll. der service puplic ist zur unabhängigen berichterstattung in den landessprachen. mehr nicht.
    • Oban 12.02.2018 19:11
      Highlight Highlight Gemäss den Vorgaben des Bundes gehört Unterhaltung aber zum Leistungsauftrag der Gebührenfinanzierten Sender. Somit ist man mit diesem Vorwurf bei der SRG an der falschen Stelle.
  • walsi 12.02.2018 16:42
    Highlight Highlight Die Umfrage zeigt ein typisches Dilemma. Die Kunden wollen viel für möglichst wenig Geld. Dabei wird vergessen, dass von nichts nichts kommt und Qualität seinen Preis hat.
    • fcsg 12.02.2018 17:04
      Highlight Highlight Die bisherige Finanzierung reicht auch nur dazu aus, dass 39% der Kunden zufrieden sind. Das ist schon ziemlich traurig, wenn man das Budget der SRG betrachtet. Von viel kommt offensichtlich auch nicht wirklich viel.
    • Normi 12.02.2018 17:39
      Highlight Highlight Und wie macht es die BBC ? Genau ohne Werbung!
    • Oban 12.02.2018 19:13
      Highlight Highlight @Normi, BBC hat alle wichtigen Sportrechte verloren trotz Jährlich 12 Mrd Gebühreneinnahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 12.02.2018 16:39
    Highlight Highlight Zwei Vorschläge, die aus meiner Sicht mindestens zu diskutieren wären: 1. Die Gebühr wird der Höhe des Einkommens eines Haushaltes angepasst. 2. Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen eines SRF Vollpaketes für 365 CHF und eines reinen Informationsangebotes für einen reduzierten Betrag. Nach einem voraussichtlichen Nein zur No Billag Initiative erwarte ich von der Politik und dem SRF eine offene Diskussion und Reformbereitschaft. Es sollte doch allen klar sein, dass 40% bei einer solch extremen Initiative schon eine klare Sprache sprechen. Ansonsten erwartet uns eine 200 CHF Initiative.
    • Hoppla! 12.02.2018 16:51
      Highlight Highlight 1. Verstehe ich nicht, Gebühren sind doch nicht einkommensabhängig. Wieso auch?
      2. Ist technisch beim TV sicher machbar, z.B. beim Radio wird das ganze schon schwieriger. Und: Dann beginnt die Diskussion was genau "Information" ist und welcher Betrag dies kosten darf.

      Aber ich bin bei dir, dass ein Schrumpfen des Angebots nicht schaden würde.
    • Couleur 12.02.2018 17:17
      Highlight Highlight 1. Nach der 1:1 Definition einer Gebühr hast du recht. Nur Abgaben für Schulen, Strassen etc. bezahlen wir auch gemäss der Einkommenshöhe (Steuern). Bei der Strasse ist es ja so, dass es einerseits nach der Steuer (jeder) und andererseits der Nutzung der Autobahn (Vignette) gelöst ist. Eine Gebühr unterstellt doch auch die Nutzung: Sackgebühren, Autobahnvignette etc. Wer dies nicht nutzt, zahlt auch nichts. Wer aber SRF nicht nutzt, zahlt trotzdem. Ich sage nicht, dass obige Vorschläge richtig/falsch sind. Sondern nur, dass alles zur Diskussion gestellt werden muss.
  • Ökonometriker 12.02.2018 16:38
    Highlight Highlight Bei diesen Umfragen haben sich nicht die Leute umentschieden - das Hochrechnen von Internetumfragen auf die Gesamtbevölkerung ist einfach extrem ungenau. Der angegebene Fehlerbereich ist somit auch viel zu klein. Zudem erreicht der quasi-HSG Verein Vimentis der via Mailverteiler rekrutiert ein ganz anderes Subset der Bevölkerung als Tamedia, die Teilnehmer v.a. via Websites wie 20min sucht. Da reicht es nicht, ein paar demografische Variablen herauszurechnen.
    Ich würde alle Internetumfragen mit extremer Vorsicht geniesse. Selbst Telefonumfragen sind heikel.
    • Sandro Lightwood 12.02.2018 17:12
      Highlight Highlight Intressanterweise waren in letzten Abstimmungen die Onlineumfragen oft näher an der Realität als Vimentis und wie sie alle heissen Umfragen.

      Würde aus Prinzip beiden Varianten nicht trauen.
  • bokl 12.02.2018 16:34
    Highlight Highlight Das Beispiel "Bestatter" ist beispielhaft. Super Quoten, wird in andere Länder verkauft -> SRF verdient damit Geld -> "Publikum" gefällt es nicht.

    Ich habe noch keine Folge geschaut. Aber wenn überhaupt, wird SRF genau solche Formate in Zukunft produzieren.
    • Snowy 12.02.2018 18:24
      Highlight Highlight "Publikum gefällt es nicht " aber SRF hat Traumeinschaltquoten?

      Ist wohl dasselbe wie dass niemand zugibt dass er Bachelor und ähnliches schaut.
  • rundumeli 12.02.2018 16:25
    Highlight Highlight gibts es jemanden, der sich nicht schämt für den völlig humorlosen schweizer tatort ?... srf-eigenproduktion, die teuerste, tja !
    • Amboss 12.02.2018 16:41
      Highlight Highlight Man kann Tatort mögen oder auch nicht. Jedenfalls hat er problemlos das Niveau der deutschen oder österreichischen Tatort-Produktionen.
      Also so dermassen schämen müssen wir uns als schweizer nicht.
      Oder man muss sich halt für den "Tatort" generell (D+A+CH-Produktionen) schämen
    • c_meier 12.02.2018 16:51
      Highlight Highlight es ist die teuerste ja.
      allerdings darf dafür srf auch die Tatorte aus DE und AT übernehmen jeden Sonntag.
      Wenn dies nicht mehr möglich ist, müsste man ja trotzdem etwas zeigen am Sonntag abend, ein Standbild ist ja nicht gewünscht
    • rundumeli 12.02.2018 22:32
      Highlight Highlight "Jedenfalls hat er problemlos das Niveau der deutschen oder österreichischen Tatort-Produktionen."

      ja, genau ... und auch unsre skispringer springen mindestens so weit ;-)
  • Pasch 12.02.2018 16:24
    Highlight Highlight Bei einem Nein bleibt alles beim Alten... Am Abstimmungssonntag hocken sie dann alle da in ihrem Studio, einer stellt sich vor die Kamera bedankt sich für das Vertrauen und verspricht Innovationen... sobald die Kamera aus ist wird man sich über die Naivität des Stimmvolks belustigen und weitergehts mit Business as usual...
    • saukaibli 12.02.2018 16:31
      Highlight Highlight Da hast du vielleicht recht. Aber immer noch besser als "Hier kommt die Tagesschau, gesponsert von Nestlé und Novartis."
    • Scaros_2 12.02.2018 16:36
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das sich die SRG das weiter leisten kann.
    • Radesch 12.02.2018 17:00
      Highlight Highlight @Pasch

      Und bei einem ja gibt es keine staatlich finanzierten Medien... Nicht die SRG sondern KEINE. Mensch das steht doch im Initiativtext... Oder lesen den die Stimmberechtigten nicht mehr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 12.02.2018 16:21
    Highlight Highlight Wieso soll es nicht funktionieren, wenn die SRG keine Verblödungssendungen mehr produzieren und zeigen würde, und statt dessen mehr Nachrichten, Reportagen und Dokumentationen sowie Sport ausstrahlt? Wegen der Werbung?

    Mit 365.- / Jahr soll das nicht finanzierbar sein?
    • Rectangular Circle 12.02.2018 16:33
      Highlight Highlight Was sind für dich nutzlose Verblödungssendungen?

      Ist z.b. Samschtig-Jass eine? Oder SRF bi de Lüt?

      Weil der Bachelor läuft ja auf 3+.
    • saukaibli 12.02.2018 16:36
      Highlight Highlight Nachrichten, Reportagen und Dokumentationen sind alles Verlustgeschäfte. Die kosten viel und werden von eher gebildetem und werberesistenten Publikum geschaut. Verblödungssendungen generieren aufgrund ihres Publikums weit mehr Werbeeinnahmen. Wenn du die also wegrationalisierst, bleibt nicht mehr viel Geld in der Werbekasse. Nicht umsonst werden die besten Dokumentationen allesamt von staatlich subventionierten Sendern (BBC, ZDF, Arte...) produziert.
    • Alnothur 12.02.2018 16:37
      Highlight Highlight Das wäre wohl sogar mit 100.-/Jahr finanzierbar.
    Weitere Antworten anzeigen

Nach der Hornkuh-Initiative jetzt die Geissen: Grünen-Kälin fordert Enthornungsverbot

In der Schweiz gibt es etwa 85'000 Ziegen. Wie viele von ihnen ohne Hörner leben, ist mangels Statistik unbekannt. Eine Motion verlangt jetzt – nach der Ablehnung der Hornkuh-Initiative – ein Enthornungsverbot für Geissen.

«Für mich ist es eine Frage der Würde eines Lebewesens, aber auch eine Frage des Anstandes.» Deswegen, so die grüne Aargauer Nationalrätin Irène Kälin, verlange sie mit ihrer Motion das Enthornungsverbot für Ziegen.

Die Islamwissenschaftlerin und hauptberuflich Präsidentin des kantonalen Arbeitnehmer-Dachverbandes «Arbeit Aargau» verlangt vom Bundesrat eine Änderung der zutreffenden Verordnung des Tierschutzgesetzes. Diese erlaubt heute ein Enthornen ausdrücklich. Die Anwältinnen der …

Artikel lesen
Link to Article