Schweiz
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Die Schweizer Stimmbevölkerung will mehr internationale Informationen und Sport, weniger Werbung und Eigenproduktionen.  bild: keystone/screenshot youtube

Was die Gebührenzahler wirklich wollen – und warum das nicht funktionieren wird

Die heute publizierte Umfrage der Plattform Vimentis fragte die Schweizer Stimmbevölkerung, was sie wirklich von der SRG wollen. Wir erklären, warum dabei ein Punkt nicht aufgehen wird. 

12.02.18, 16:16 13.02.18, 09:44


Die neuste Tamedia-Umfrage vom 19. Januar zeigte deutlich: Die Gegner der No-Billag-Initiative haben die Nase vorn. Rund 59 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie klar oder ziemlich klar ein «Nein» in die Urne legen werden. 

Die von der Plattform Vimentis durchgeführte Umfrage, die heute Montag publiziert wurde, zeigt einen anderen Trend. 47 Prozent der Befragten sind gegen einen gebührenfinanzierten Rundfunk, 44 Prozent dafür. Neun Prozent sind noch unschlüssig. 

Soll der Bund ein öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen durch Gebührengelder finanzieren?

Rund sechs Prozentpunkte mehr Männer als Frauen sind für gebührenfinanziertes Fernsehen und Radio.  bild: watson/piktochart

Auch regional gab es bei der Auswertung deutliche Unterschiede. Im Kanton Waadt sind zwischen 70 bis 79 Prozent für eine öffentliche Finanzierung. Kritischer sehen es die Innerschweizer: Von ihnen wollen lediglich 30 bis 39 Prozent Gebührengelder zahlen. 

Auch in Sachen Gebührengelder ist der Röstigraben klar erkennbar.  bild: watson/piktochart

Die Umfrage wurde zwischen Oktober und Dezember 2017 durchgeführt. Gut möglich also, dass sich einige Studienteilnehmer umentschieden haben. So liesse sich der Unterschied zur neusten Tamedia-Umfrage erklären. Doch die Vimentis-Studie befasste sich nicht nur mit der Gebührenfrage, sondern fragte die Umfrageteilnehmer auch nach ihren Programmwünschen. 

Welches Angebot soll die SRG gemäss ihrem öffentlichen Auftrag bereitstellen?

Am meisten wünschen sich die Zuschauer «Internationale Nachrichten» von der SRG. bild: watson/piktochart

Rund 81 Prozent der Teilnehmer wünschen sich internationale Nachrichten von der SRG. Darauf folgen Schweizer Nachrichten, internationaler und Schweizer Sport. An zweitletzter Stelle mit knapp 37 Prozent liegen internationale Spielfilme und Serien (internationale Unterhaltung). Produktionen wie «Wilder», «Der Bestatter» oder Spielshows wie «Deal or No Deal» haben bei den Umfrageteilnehmern sehr schlechte Karten. Nur 31 Prozent finden, dass die SRG Schweizer Unterhaltung senden soll. 

Zur Umfrage

Die Online-Umfrage der Plattform Vimentis wurde vom 16. Oktober 2016 bis zum 27. Dezember 2017 mit zwischen 20'000 und 30'000 Teilnehmern durchgeführt. Da Internetumfragen in der Regel nicht repräsentativ sind, ist die Stichprobe nach verschiedenen Kriterien wie Bildung, Geschlecht und Region gewichtet worden. Die aktuelle Umfrage ist bereits die 14. zur politischen Zukunft der Schweiz. 

Der Wunsch nach mehr Information und weniger Unterhaltung im Programm äussert sich auch in der Bewertung der Qualität. 53 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung sind unzufrieden mit der Qualität des Angebots der SRG. Zufrieden mit dem Angebot und dessen Qualität sind 39 Prozent – und davon vor allem die lateinischen Kantone. 

Die Krux mit der Werbung

Die Umfrageteilnehmer beantworteten auch, wie sie die Angebote der SRG in Zukunft finanzieren würden. Rund 26 Prozent sprachen sich für eine rein werbefinanzierte SRG aus. 

Wie viel Prozent der Finanzierung der SRG soll durch Werbung finanziert werden?

26 Prozent wollen, dass sich die SRG weiterhin durch 25 Prozent Werbeeinnahmen finanzieren kann. Genau so viele sind für eine rein werbefinanzierte SRG.  bild: watson/piktochart

Spannend dabei: In der nächsten Frage mussten die Teilnehmer beantworten, wie viele Werbeminuten sie pro Fernsehstunde tolerieren würden. Eine Mehrheit will nicht mehr als sechs Minuten Werbung sehen müssen.

Wie viele Werbeminuten pro Fernsehstunde werden toleriert?

bild: watson/piktochart

Momentan darf Werbung bei der SRG nicht mehr als 20 Prozent der Sendezeit einer Stunde beanspruchen. Heisst konkret: Pro Stunde dürfen maximal zwölf Minuten Werbespots über die Kanäle flimmern. Obwohl ein Grossteil der Stimmbevölkerung eine werbefinanzierte SRG befürwortet, sind sie nicht bereit, sechs Minuten Werbung pro Stunde zu schauen. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht. 

Privatsender wie Pro Sieben oder Sat.1, die rein werbefinanziert sind, senden weit mehr als sechs Werbeminuten pro Stunde. Ein Beispiel: Ein Film, der 106 Minuten dauert, wird bei Pro Sieben mit 39 Werbeminuten unterbrochen. Würde sich die SRG in Zukunft nur durch Werbung und Sponsoring finanzieren, ist es finanziell beinahe unmöglich, weniger als sechs Minuten Werbespots pro Stunde auszustrahlen. Wahrscheinlicher sind 15 Minuten und mehr pro Stunde. Für 98 Prozent der Schweizer eine inakzeptable Länge. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 13.02.2018 11:36
    Highlight https://www.ktipp.ch/artikel/d/schweizer-fernsehen-immer-mehr-werbung/
    8 0 Melden
  • Schneider Alex 13.02.2018 06:38
    Highlight Die Schweizer sind harmoniesüchtig und Gewohnheitsmenschen, ist schon klar. Eine günstigere und bessere SRG ist aber möglich, aber leider nur mit einem Schuss vor den Bug. Von den nationalen Politikern ist eh nichts zu erwarten. Die profitieren von der SRG-Publizität und haben bei Kritik Angst vor Retorsionsmassnahmen. Bei einem NEIN geschieht wieder 20 Jahre lang gar nichts. Alle Reformversprechungen werden Makulatur sein. Man wird eine Publikumsbefragung zum Programm machen und, oh Wunder, feststellen, dass es für jede Sendung Unterstützer gibt, und deshalb gar nichts machen.
    17 16 Melden
  • Exodus 13.02.2018 03:45
    Highlight Die Zuschauer selber sollten direkt mitbestimmen können, was ausgestrahlt wird. So weiss man sicher, dass das Geld richtig ausgegeben wird.
    6 3 Melden
  • bracher tinu 13.02.2018 01:44
    Highlight Die Tagesschau kostet ca. 22 Mio./Jahr! (8.-/ Haushalt & Jahr). Weshalb sollen die Leute also 443.10CHF/Jahr mehr für den Bestatter ausgeben?
    19 17 Melden
  • Saul_Goodman 12.02.2018 23:55
    Highlight Was für eine rolle spielt den bitteschön die werbung heutzutage noch? Replay an, eine stunde später mit schauen beginnen und der film ist werbefrei.... egal wieviel werbung die schalten
    14 5 Melden
  • Nosgar 12.02.2018 20:52
    Highlight Was mich an der ganzen Diskussion etwas stört, ist, dass die Diskussion sich fast nur ums TV dreht. Gäbe es keine SRG mehr, so würde ich das Radio viel stärker vermissen. Echo der Zeit, Input, Doppelpunkt etc. sind hervorragende Sendungen.
    56 11 Melden
  • So en Ueli 12.02.2018 19:56
    Highlight Willkommen in der Gratismentalität. Möglichst nichts für eine Leistung zahlen wollen und meckern, wenn die Qualität des Gratisproduktes nicht stimmt. Ich bin klar gegen die NoBillag, weil mir das Geld für die Qualität, die gesendet wird, wert ist. Eine reine private Abdeckung, die vergleichbar mit dem vom SRF ist, ist einfach nicht bezahlbar.
    59 16 Melden
    • Pointer 12.02.2018 21:07
      Highlight Mit anderen Worten: Ich bin bereit für Qualität zu bezahlen, aber nicht die effektiven Kosten.
      13 7 Melden
    • derlange 13.02.2018 00:13
      Highlight Pay TV nennt sich das dann.
      Mehrwert wird entschädigt!
      5 5 Melden
    • hävi der spinat 13.02.2018 02:16
      Highlight Sagen wir mal, ein Mercedes ist auch Qualität.
      Und die kostet auch etwas.
      Wenn ich nun aber trotzdem keinen Wagen möchte, weil ich nicht fahren will?

      Muss ich trotzdem für die Qualität bezahlen?
      16 29 Melden
    • Markus Kappeler 13.02.2018 11:04
      Highlight @hävi der Spinat. Den Blitzen nach sind viele der Meinung du müsstest denen einen Mercedes kaufen. Und dann reden genau die auch noch von Sozial.
      3 11 Melden
  • Jol Bear 12.02.2018 19:01
    Highlight Die Rechnung kann schon aufgehen. Leute, die bis zu 6 Min. Werbung akzeptieren, sind demnach für eine werbefinanzierte SRG (sonst würden sie ja die Werbung nicht tolerieren). Die Frage ist, WAS mit den Werbegeldern finanziert werden soll. Wenn damit über 60% des SRG-Aufwandes gedeckt werden soll, dann ist die richtige Folgerung, dass das Angebot gegenüber heute deutlich reduziert werden müsste. In diesem Sinn stimmt es damit überein, dass viele Leute hauptsächlich Nachrichten und Sport sehen wollen. Immer eine Frage, wie man Umfragen interpretiert oder interpretieren will.
    15 6 Melden
  • Stahu111 12.02.2018 18:23
    Highlight Es war einmal alleine die Billag, die zu bezahlen war. Dann waren da auf einmal noch Swisscom und andere die auch noch kassieren wollten und heute streiten wir über die Billag. Das Problem das wir haben, ist im Grundsatz ein anderes.
    Jeder Haushalt bezahlt für das Fernseh und Radioprogramm, sowie die restliche Kommunikation mindestens 100.- pro Monat, wenn nicht mehr und dies hatten wir früher nicht.
    Was bei den Gebühren, Billag, zu überlegen ist, ist einzig die Tatsache, dass erst jetzt, wo das Messer am Hals sei nach Änderungen gesucht wird. Schade und unnötig.
    25 14 Melden
    • Oban 12.02.2018 21:09
      Highlight Man hat auch früher den Kabelanschluss bezahlt, nur will man Heute natürlich Aufnahmefunktion, viele Sender, PayTv usw. Das dies der Kabelanbieter nicht gratis zur Verfügung stellt ist auch logisch.
      Aber ein grosser Teil kann nicht zwischen Provider und Contentanbieter unterscheiden. Noch zur Info, in anderen Ländern zahlen Sender sogar einspeisegebühren an die Kabelnetzbetreiber.
      20 4 Melden
    • Pointer 12.02.2018 21:15
      Highlight Du kannst die Sender auch via DVB-T, DVB-S, DAB und UKW empfangen. Das kostet dich ausser der Anschaffung der entsprechenden Geräte nichts.
      13 1 Melden
  • Bruno Wüthrich 12.02.2018 18:22
    Highlight Wenn Watson (oder irgend ein anderes Portal) die Ergebnisse eine Umfrage veröffentlicht, so sollten zwingend auch die genaue Fragestellungen veröffentlicht werden.

    Um das Ergebnis mit anderen Umfragen vergleichen zu können, ist es nötig, auch eventuell abweichende Fragestellungen zu erklären.

    Mögliches Beispiel von unterschiedlicher Fragestellung an die gleiche Person:

    a) Möchten Sie SRF in der jetzigen Form beibehalten. Antwort: Ja.
    b) Möchten Sie, dass die Gebühren abgeschafft werden? Antwort: Ja.

    Die Art der Fragestellung beeinflusst die Antworten massiv!
    31 1 Melden
  • Christian Mueller (1) 12.02.2018 18:11
    Highlight Haha, die Innerschweizer, die sich ja nicht mal selbst finazieren können (Finanzausgleich, Landwirtschaftssubventionen, indirekte Armeesubventionen, Bauprojekte (Tunnels)), wollen natürlich noch weniger bezahlen nd schon gar nicht für andere. DAS ist eben diese berühmte schweizer Solidarität...
    40 17 Melden
    • pun 12.02.2018 21:38
      Highlight Die Innerschweizer... Sind das nicht auch die, die glauben wenn sie die Unternehmenssteuern komplett abschaffen, erhielten sie auch endlich Finanzausgleichgelder von Zürich, das gemeinerweise die ganze Jugend abzügelt?
      11 4 Melden
  • Bijouxly 12.02.2018 17:46
    Highlight Obwohl ein Grossteil der Stimmbevölkerung eine werbefinanzierte SRG befürwortet, sind sie nicht bereit, sechs Minuten Werbung pro Stunde zu schauen. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht.

    --> falsche Schlussfolgerung
    Ich befürworte eine werbefinanzierte SRG, aber NICHT solange ich 450.- dafür bezahle, sprich sie also bereits gebührenfinanziert ist!

    Wer keine 450.- mehr bezahlt, ist auch bereit, Werbung zu schauen. Die Interpretation ist also schlicht falsch.
    47 73 Melden
    • Mario Conconi 12.02.2018 23:51
      Highlight Da Sie ab nächdstem Jahr sowieso keine 450.- mehr bezahlen ist dieWerbung ja kein Problem mehr 😉
      7 2 Melden
    • Bijouxly 13.02.2018 06:54
      Highlight Ja, die Differenz zahlen dann die Unternehmen. Super.
      1 0 Melden
  • hävi der spinat 12.02.2018 17:40
    Highlight Die Rechnung ist überigens einfach.
    Finanziert sich der Moloch weiterhin über zwangsmässig eingetriebenes Geld: keine Mnute Werbung.

    Fallen die Einnahmen durch Zwangsabgaben weg: soviel Webung wie die SRG wünscht. Da sie danach selbsttragend sein muss, und das Publikum mit Qualität anlocken muss.
    42 89 Melden
  • Normi 12.02.2018 17:37
    Highlight Mit Werbung = ohne Gebühren
    Ohne Werbung = mit Gebühren

    Jetzt hat es immer Werbung und das ist nicht schön 💩💩💩
    57 16 Melden
  • hävi der spinat 12.02.2018 17:22
    18 108 Melden
    • Dominik Treier (1) 12.02.2018 17:45
      Highlight Wusste gar nicht dass Lügen und Populismus neu sichtbar gemacht werden können...
      63 19 Melden
    • Panna cotta 12.02.2018 17:59
      Highlight Da kommt mir schon bei den ersten drei Sätzen das kalte Kotzen.
      Übrigens: Gemäss Weltwoche haben wir drei Landessprachen.
      88 15 Melden
    • DäPublizischt 12.02.2018 18:00
      Highlight Der SRG zu linken und unausgewogenen Journalismus vorwerfen, aber dann die WeWo zitieren.
      Moll, macht Sinn!
      104 16 Melden
    • Platon 12.02.2018 18:00
      Highlight Nach dem ersten Absatz konnte ich nicht mehr weiter lesen: "drei Landessprachen"?!? Die Weltwoche ist so arrogant, arroganter als die SRG!!!
      96 17 Melden
    • Snowy 12.02.2018 18:07
      Highlight Aus dem WWO-Artikel:

      "Gemäss Leistungsauftrag des Bundesrats hat die SRG zum Beispiel die Pflicht, wie es die NZZ umschreibt, «beim allgemeinen Publikum das Verständnis für die Lebenswirklichkeit» von «Personen mit Migrationshintergrund» zu fördern."

      Ist das so?!
      Wenn JA: Wieso?
      9 15 Melden
    • Globidobi 12.02.2018 18:08
      Highlight @Platon
      1. Sprache: Stammtisch Deutsch
      2. Sprache: Schweizerdeutsch
      3. Sprache: Gezwungenermase Schriftdeutsch
      20 9 Melden
    • Snowy 12.02.2018 18:16
      Highlight Zum Text:

      Dieser strotzt nur so von Falschaussagen. Bspw haben sämtliche (!) westliche Demokratien gebührenfinanziertes TV. Ausnahme ist die USA... wohin dies führt, kann man täglich live in den Headlines verfolgen.
      35 4 Melden
    • Platon 12.02.2018 18:28
      Highlight Es ist einfach soo vieles falsch in der WeWo😭😭😭
      Kapitalismus beschreibt einen gesellschaftlichen Zustand, nicht Marktwirtschaft! Die SP hat nichts gegen eine soziale Marktwirtschaft.
      Dass die SRG links ist, wurde wissenschaftlich widerlegt.
      Nur durch die Gebühren sind unsere Medien unabhängig, nämlich weil sie an unsere Verfassung gebunden sind, die durch freie Schweizer für freie Schweizer gemacht wurde. Oder glaubt Köppel wirklich die Weo ist unabhängig?!?
      Anders gefragt: Wie können Schweizer noch frei sein, wenn sie nur noch von privaten Medien durch private Interessen gelenkt werden?!
      36 11 Melden
    • béast 12.02.2018 18:44
      Highlight das ist keine sicht - das ist blindflug mit scheuklappen und brett vor dem kopf.

      immerhin: als 'schon lange nicht mehr'-leser der WW habe ich gemerkt, dass ich wirklich nix verpasst habe. das geschreibsel ist zwar gmögig und knapp so formuliert, dass man den schreiberling für schlau halten könnte - inhaltlich ists aber nicht viel mehr als ein mix aus schlagwortkonfetti und wutbürger-diarrhoe. wer gibt für sowas geld aus?
      26 6 Melden
    • piedone lo sbirro 12.02.2018 19:47
      Highlight Köppels SVP-Propagandablättchen würde es gut anstehen, wenigstens die Minimalanforderungen an
      Journalismus zu erfüllen, und dazu gehört ein Minimum an Anstand.
      Müsste Köppel damit Geld verdienen, hätte er den Laden schon lange dicht gemacht. Bekanntlich
      finanziert Herr Blocher die Verbreitung falscher Informationen immer breitflächiger.

      Dümmlicher Inszenierungsjournalismus eines populistischen Hetzblattes, dass sich selber als
      Qualitätsmedium bezeichnet.

      Wieviel Satire erträgt eine Zeitschrift?
      37 11 Melden
  • Herr Kules 12.02.2018 17:05
    Highlight Ich finde diese ganze Diskussion um die SRG unnötig. Die SRG funktioniert doch in ihrem jetzigen Stadium bestens. Warum etwas verändern, wenn es funktioniert
    79 90 Melden
    • fcsg 12.02.2018 17:33
      Highlight Nur 39% der Bevölkerung sind gemäss dieser Umfrage zufrieden mit der SRG. Da gibt es also schon so einiges zu vebessern...
      80 15 Melden
    • Herr Kules 12.02.2018 18:28
      Highlight Ich gehöre zu diesen 39%
      16 7 Melden
    • Exodus 13.02.2018 03:57
      Highlight Man will etwas verändern, wenn man denkt, dass es anders noch besser funktionieren würde.
      0 1 Melden
  • Richu 12.02.2018 17:01
    Highlight Leider hat die watson Journalistin nicht die Resultate der neuesten Tamedia Umfrage veröffentlicht, sondern die "alte" Tamedia-Umfrage vom 19. Januar erwähnt. In der der 2. Tamedia-Umfrage vom 7. Februar haben nämlich bereits 61% der Teilnehmer gesagt, dass sie klar oder ziemlich klar ein NEIN am 4. März in die Urne legen werden!
    59 23 Melden
    • just sayin' 13.02.2018 11:47
      Highlight absicht?
      2 3 Melden
  • ARoq 12.02.2018 16:59
    Highlight Alle wollen etwas anderes, aber ich will nichts.
    39 19 Melden
  • fcsg 12.02.2018 16:54
    Highlight Naja, also zumindest die Streichung von ungewünschten Unterhaltungssendungen ist problemlos möglich... Ich würde mit Glanz und Gloria beginnen.
    85 17 Melden
    • fant 12.02.2018 17:11
      Highlight Tja, genau die richtige Sendung. Die ist so teuer, da ist schon 3/4 von dem gespart, was gespart werden muss:

      https://www.watson.ch/Schweiz/TV/977554489-Glanz---Gloria-kostet-16-000-Franken-pro-Sendung--Die-SRG-legt-in-ihrer-Transparenzoffensive-nach
      36 7 Melden
    • Oban 12.02.2018 17:20
      Highlight Glanz und Gloria kostet beinahe nichts, ebenfalls die US-Serien am Nachmittag, die Kosteneinsparung ist quasi 0 wenn man dafür in dieser Zeit was anderes Senden müsste. Oder wollen wir zurück zum Testbild vor 18 Uhr und ab 22 Uhr? alternative ist ShivaTV von 6-18 Uhr wie auf 3+
      66 15 Melden
    • fcsg 12.02.2018 17:29
      Highlight Irgendwo muss man ja anfangen, wenn man es wirklich ernst meint mit einer Konzentration auf den service public. Dann gäbe es da noch die Gameshows und die aus dem Ausland abgekupferten, teuren Samstagabendshows, die um einiges mehr kosten und offensichtlich keinen Anklang finden, bei einem Gros der Gebührenzahler. Und schlussendlich macht auch Kleinvieh Mist.
      35 13 Melden
    • fcsg 12.02.2018 17:37
      Highlight @Oban
      Dann könnte es ja auch eine Überlegung wert sein, zu diesen Zeiten Wiederholungen entweder von News-Sendungen oder von Dokumentationen der Vortage zu zeigen. Geld auszugeben, für irgendwelche Schrottsendungen, nur um die Zeit zu überbrücken, scheint mir nicht zielführend und ist offensichtlich von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewünscht...
      22 9 Melden
    • walsi 12.02.2018 17:54
      Highlight Im englischen gibt es den Ausdruck: Penny wise and Pound foulish. Warum also genau die Sendung streichen für die jeder Schweizer Haushalt im Jahr ca. CHF 1.--/Mt zahlt?
      10 3 Melden
    • fcsg 12.02.2018 18:14
      Highlight @walsi
      Wieso nicht? Wenn die Sendung weder service public ist, noch eine Nachfrage besteht.
      4 3 Melden
    • Nosgar 12.02.2018 18:18
      Highlight 16'000 pro Sendung ergibt pro Jahr auch einen schönen Batzen. So ein Magazin hat auf SRF nichts verloren - auch wenn es gratis wäre.
      15 2 Melden
    • Majoras Maske 12.02.2018 18:19
      Highlight Ihr denkt einfach zu ernst. Und der Anspruch, dass die Menschen nur anspruchvolles schauen sollen, ist auch weltfremd. Die wenigsten Menschen möchten sich stundenlang nur mit Sachthemen auseinander setzen, sondern sich auch einfach vom Fernseher perieseln lassen und da ist G&G doch passend. Immerhin machts dort gar nichts wenn man etwas verpasst.
      10 7 Melden
    • Caturix 12.02.2018 18:28
      Highlight Warum Sendungen streichen. Es braucht Sendungen für alle. Das heisst es wird auch Sendungen geben die man nicht schaut. So ist es halt. Auch auf Netflix zahle ich Mist den nich nicht sehen will.
      17 2 Melden
    • esmereldat 12.02.2018 18:46
      Highlight Glanz und Gloria kommt täglich und eine spezielle Wochenendsendung gibts auch noch. Der Sendungsbetrag mag klein sein, sind halt aber trotzdem ca. 100'000.- pro Woche oder über 5 Millionen im Jahr. Wenn man tatsächlich sparen soll/muss/will ist das schon ein Betrag, den man aus meiner Sicht anschauen sollte.
      11 4 Melden
    • Oban 12.02.2018 19:40
      Highlight @ Fcsg
      Bei den Sportrechten könnte man sparen, 55 Mio im Jahr ist ein schöner posten und sorry da lächerliche gekicke das da von St.Gallen bis ins Wallis jede Woche geboten wird muss wirklich niemand sehen.

      Sie sehen, jeder hat seine Interessen, sie mögen einen notorisch erfolglosen ostschweizer Fussballclub, der hin und wieder TV Präsenz kriegt, andere mögen Sendungen wie Glanz & Gloria die uns „wissenswertes“ über die Schweizer Z-Promis vermittelt.
      Mich beispielsweise interessiert beides nicht und trotzdem zahle ich diesen lächerliche Franken am Tag, sparpotential haben wir woanders.
      21 5 Melden
    • fcsg 12.02.2018 21:07
      Highlight @Oban
      Klar, auch über Sportrechte kann man diskutieren. Aber wenn man die hier zitierte Umfrage betrachtet, dann ist das Interesse am Sport um einiges höher als an Unterhaltungssendungen. Nicht für jeden sind die Billag-Gebühren so lächerlich bezahlbar wie für dich.
      5 1 Melden
    • fcsg 12.02.2018 21:12
      Highlight @majoras Maske
      Wenn ich etwas nicht so Ernstes oder Seriöses schauen will, gibt es immer noch 3+ oder die etlichen deutschen Privatsender. Für solche Formate braucht es keine Gebühren.
      5 0 Melden
    • Majoras Maske 12.02.2018 21:58
      Highlight "Nicht ernst" muss ja nicht gleich "dümmlich" bedeuten. ;)
      2 1 Melden
  • G.Oreb 12.02.2018 16:53
    Highlight Ich schau kein TV und höre kein Radio. Da ich aber ein Handy habe, muss ich bezahlen. Das ist nicht recht.

    Nur weil ich ein Auto habe, muss ich die Vignette nicht haben. Erst wenn ich auf die Autobahn gehe brauche ich sie.

    Das stört mich am Ganzen. Anstelle von Bussen wird einfach mal die Gebühr verlangt. Wenn das geregelt wird, bin ich sogar bereit einen Betrag an die SRG zu zahlen. Wenn ich ein Angebot der SRG nutzen würde, dann die online Bibliothek. Wir sind schliesslich im 21. Jahrhundert.
    47 98 Melden
    • Roaming212 12.02.2018 17:11
      Highlight Willkommen in einer Gesellschaft. Es interessiert niemanden, ob du die SRG-Inhalte nutzt oder nicht. Dies ist kein Argument. Es zahlen auch Leute für Dinge, die du nutzt, sie selber aber nicht.
      101 35 Melden
    • Valentin Möller 12.02.2018 17:41
      Highlight Man zahlt auch Steuergelder für die Schule wenn man selber keine Kinder hat.

      Schafft die Steuern ab!

      Die Schweiz ist ein Staat nach dem Soldaritätsprinzip. Schon mal davon gehört?
      71 18 Melden
    • David Steger 12.02.2018 18:06
      Highlight Bei TV und Internet könnte man über eine Registrierung kontrollieren, ob Sie diese tatsächlich nutzen oder nicht. Wer kontrolliert aber, ob Sie SRF Sender am Radio nutzen oder nicht? Da Sie in Ihrem Auto die Möglichkeit haben, diese zu empfangen, werden Gebühren fällig. Ich zahle mit meinen Steuern auch Schulen und Kitas, obwohl ich keine Kinder habe...
      17 4 Melden
    • Snowy 12.02.2018 18:20
      Highlight Ich habe keine Kinder und will auch keine - trotzdem muss ich die Schulen mitfinanzieren.

      Das stört mich!

      P.S. bezüglich Medienbibliothek: Den SRF Gegnern ist es ein Grosses Anliegen, dass das SRF ihre Online AKtivitäten nicht ausbaut...

      *Merkschöppis?*

      16 4 Melden
    • Roman h 12.02.2018 18:39
      Highlight Ich bezahle für die Schule damit die Kinder später meine AHV bezahlen.
      Also habe ich auch wenn ich nicht mehr zur Schule gehe, etwas von der Schule.
      Ich bezahle für die Autobahn damit die Lkw dort fahren können und ich somit Lebensmittel habe.
      Ich bezahle für die KK, für denn Fall wenn ich sie mal brauche.
      Aber was bringt es mir wenn ich für Glanz und Gloria bezahle?
      12 33 Melden
    • Silent_Revolution 12.02.2018 19:22
      Highlight Roaming / Valentin

      Was hat das mit Steuern zu tun?

      Steuern sind Geldleistungen ohne individuelle Gegenleistung, für Gebühren bedarf es zwingend einer Gegenleistung.

      Die Billag ist ein privatwirtschaftliches Inkassounternehmen mit einer staatlich legitimierten Sonderlizenz zur Verfügungserstellung die bei Betreibung ein vollstreckbares Gerichtsurteil darstellt.

      Ab 2019 ist die Gebühr endgültig unumgänglich und weiterhin nicht übers Bundesbudget finanziert, was bei Kollektivfinanzierungen notwendig ist.

      Was hier seit zwei Jahrzehnten getrieben wird ist hochgradig kriminell!
      12 14 Melden
    • Hoppla! 12.02.2018 22:06
      Highlight Mit "hochgradig kriminell" hast du die ganz grosse Kelle zum Einsatz gebracht. Da bin ich da ich letztes Weekend eine Aludose in den Kehricht geschmissen habe wohl schon Staatsfeind Nummer 1.
      6 3 Melden
    • Roman h 12.02.2018 22:47
      Highlight Schon witzig
      Bei der billag kommen alle mit für die Schule ect bezahlt man ja auch, soll man das auch abschaffen.
      Aber wenn es um die Armee geht will niemand mehr bezahlen.
      Wenn ihr die schule mit der billag vergleicht, dann kann man ja auch die Ausgaben für die Armee mit der Schule vergleichen.
      8 17 Melden
  • Klirrfactor 12.02.2018 16:51
    Highlight Es muss mit Ja gestimmt werden.

    Nicht etwa weil ich keine Billag bezahlen möchte, oder weil mir die ausgestrahlten Formate nicht passen würden.
    Ein Ja ist nötig, damit sich in der ganzen Debatte mal was tut.

    Bei einem Nein wird dieselbe monotone Leier die nächsten Jahre weitergeführt, ohne nennenswerte Änderungen.

    Was ich aber auch nicht verstehen kann - wer Internationale Nachrichten will, wieso werden diese nicht von ausländischen Sendern geholt ? Zu faul zum Suchen?
    52 131 Melden
    • Mermegil Schweiz 12.02.2018 17:14
      Highlight und bei einen ja wird die diskusion abgewürgt da die srg innerhalb weniger monate kei geld mehr hat und aufgelöst wird. bisher konnte noch kein plan b präsentiert werden der Sinn ergibt. die bisherigen sind alle nicht erlaubt gemäss dem initiativtext der jegliche subventionen seitens staats verbietet
      88 28 Melden
    • supremewash 12.02.2018 17:49
      Highlight Protestvoten sind immer fehl am Platz. Wenn man nicht für eine Vorlage ist, so hat man dagegen zu stimmen sich seiner Stimme zu enthalten.
      Die "Debatte am Laufen halten" funktioniert nicht per Abstimmungsresultat.
      52 8 Melden
    • Majoras Maske 12.02.2018 18:26
      Highlight Und wer sagt denn, dass es einen Konsens geben wird? Die Meinungen gehen schliesslich ziemlich auseinander wenn's drum geht, was die SRG sein sollte und im übrigen können die meisten Menschen auch gut schlafen wenn G&G weiterhin existiert.

      Am Ende gibts nur noch Folklore-TV oder ein TV wo alle Inhalte von Coop, Novartis oder der UBS gesponsert sind. Oder diese Buden kaufen sich die SRG gleich selber um das Land schön effizient mit ihren Botschaften vollzuspammen.
      12 4 Melden
    • Fabio74 12.02.2018 21:25
      Highlight EIn Ja nur als Warnschuss ist mehr nur als dumm.
      Weil internationale Nachrichten allein nicht gewollt sind, sondern auch Schweizer Politik bzw CH-Aussenpolitik. Und die gibt es nicht auf ausländischen Sendern
      9 4 Melden
    • Mario Conconi 13.02.2018 00:08
      Highlight Deutscbland/Grossbritanien lassen grüssen! Die beste Beispiele, dass Protestwahlen zu nichts führen!
      Was für eine Disskusion wurde da angeregt?

      Die USA mal ausgenommen, villeicht waren's ja doch die Russen. #Verschwörungstheorie
      2 1 Melden
  • Amboss 12.02.2018 16:51
    Highlight Vielleicht sollte man schon noch erwähnen, wie viel Werbung zB SRF 1 denn jetzt sendet:
    Es sind ca 12-15% (7-9 Min), in der Hauptsendezeit (19-23 Uhr) können aber auch mal 16% erreicht werden - und die Grössenordnung liegt durchaus in der Grössenordnung der deutschen Privatsender...

    D.h. die Zuschauer tolerieren bereits heute deutlich mehr Werbung. insofern finde ich die Antworten auf diese Frage eigentlich ziemlich unnütz.
    28 71 Melden
    • Gar Manarnar 12.02.2018 17:36
      Highlight Bei deutschen Privatsendern wird jede Sendung mit Werbung unterbrochen, nicht so bei SRF. Die Behauptung kann gar nicht stimmen. Das einzige was meiner Erfahrung nach mal einmal Werbung dazwischen hat ist ein Film (und Sport logischerweise), aber das ist nie auf dem Niveau von Pro7 etc.
      47 9 Melden
    • Knut Atteslander 12.02.2018 18:11
      Highlight Man muss nicht mal rechnen können um 16 von 25 zu unterscheiden.
      9 2 Melden
    • Amboss 12.02.2018 20:22
      Highlight @morbid: Klar sendet SRF weniger Unterbrecherwerbung, aber einfach zwischen allen einzelnen Sendungen. Zwischen 19 und 20 Uhr ist es ganz extrem auf SRF 1 und auch sonst sendet SRF1 im Abendprogramm halt viele Sendungen, die eine Stunde oder weniger dauern. Da kommt dann schon was zusammen.
      Die Zahlen hab ich übrigens nicht erfunden

      https://www.ktipp.ch/artikel/d/schweizer-fernsehen-immer-mehr-werbung/


      5 5 Melden
  • Nerthu 12.02.2018 16:48
    Highlight es geht doch nicht darum was die srg ausstrahlt oder nicht. es geht darum was der bund mit den gebühren finanziert. das ist ein sehr grosser unterschied. was die srg oder wer auch immer neben den von bund bezahlten sendungen macht, ist doch egal. ich sehe jedoch nicht ein wiso der bund deal or no deal, glanz und gloria und was der geier was alles bezahlen soll. der service puplic ist zur unabhängigen berichterstattung in den landessprachen. mehr nicht.
    42 34 Melden
    • Oban 12.02.2018 19:11
      Highlight Gemäss den Vorgaben des Bundes gehört Unterhaltung aber zum Leistungsauftrag der Gebührenfinanzierten Sender. Somit ist man mit diesem Vorwurf bei der SRG an der falschen Stelle.
      13 3 Melden
  • walsi 12.02.2018 16:42
    Highlight Die Umfrage zeigt ein typisches Dilemma. Die Kunden wollen viel für möglichst wenig Geld. Dabei wird vergessen, dass von nichts nichts kommt und Qualität seinen Preis hat.
    319 59 Melden
    • fcsg 12.02.2018 17:04
      Highlight Die bisherige Finanzierung reicht auch nur dazu aus, dass 39% der Kunden zufrieden sind. Das ist schon ziemlich traurig, wenn man das Budget der SRG betrachtet. Von viel kommt offensichtlich auch nicht wirklich viel.
      29 33 Melden
    • Normi 12.02.2018 17:39
      Highlight Und wie macht es die BBC ? Genau ohne Werbung!
      9 10 Melden
    • Oban 12.02.2018 19:13
      Highlight @Normi, BBC hat alle wichtigen Sportrechte verloren trotz Jährlich 12 Mrd Gebühreneinnahmen.
      10 3 Melden
    • hävi der spinat 13.02.2018 02:03
      Highlight Walsi

      Ich als Kunde, möchte eigentlich nur eines, nicht mehr Kunde sein.
      6 19 Melden
    • Normi 13.02.2018 07:33
      Highlight Jeder soll seine Sportart selber bezahlen
      4 0 Melden
  • Couleur 12.02.2018 16:39
    Highlight Zwei Vorschläge, die aus meiner Sicht mindestens zu diskutieren wären: 1. Die Gebühr wird der Höhe des Einkommens eines Haushaltes angepasst. 2. Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen eines SRF Vollpaketes für 365 CHF und eines reinen Informationsangebotes für einen reduzierten Betrag. Nach einem voraussichtlichen Nein zur No Billag Initiative erwarte ich von der Politik und dem SRF eine offene Diskussion und Reformbereitschaft. Es sollte doch allen klar sein, dass 40% bei einer solch extremen Initiative schon eine klare Sprache sprechen. Ansonsten erwartet uns eine 200 CHF Initiative.
    63 41 Melden
    • Hoppla! 12.02.2018 16:51
      Highlight 1. Verstehe ich nicht, Gebühren sind doch nicht einkommensabhängig. Wieso auch?
      2. Ist technisch beim TV sicher machbar, z.B. beim Radio wird das ganze schon schwieriger. Und: Dann beginnt die Diskussion was genau "Information" ist und welcher Betrag dies kosten darf.

      Aber ich bin bei dir, dass ein Schrumpfen des Angebots nicht schaden würde.
      39 11 Melden
    • Couleur 12.02.2018 17:17
      Highlight 1. Nach der 1:1 Definition einer Gebühr hast du recht. Nur Abgaben für Schulen, Strassen etc. bezahlen wir auch gemäss der Einkommenshöhe (Steuern). Bei der Strasse ist es ja so, dass es einerseits nach der Steuer (jeder) und andererseits der Nutzung der Autobahn (Vignette) gelöst ist. Eine Gebühr unterstellt doch auch die Nutzung: Sackgebühren, Autobahnvignette etc. Wer dies nicht nutzt, zahlt auch nichts. Wer aber SRF nicht nutzt, zahlt trotzdem. Ich sage nicht, dass obige Vorschläge richtig/falsch sind. Sondern nur, dass alles zur Diskussion gestellt werden muss.
      37 2 Melden
  • Ökonometriker 12.02.2018 16:38
    Highlight Bei diesen Umfragen haben sich nicht die Leute umentschieden - das Hochrechnen von Internetumfragen auf die Gesamtbevölkerung ist einfach extrem ungenau. Der angegebene Fehlerbereich ist somit auch viel zu klein. Zudem erreicht der quasi-HSG Verein Vimentis der via Mailverteiler rekrutiert ein ganz anderes Subset der Bevölkerung als Tamedia, die Teilnehmer v.a. via Websites wie 20min sucht. Da reicht es nicht, ein paar demografische Variablen herauszurechnen.
    Ich würde alle Internetumfragen mit extremer Vorsicht geniesse. Selbst Telefonumfragen sind heikel.
    55 7 Melden
    • Sandro Lightwood 12.02.2018 17:12
      Highlight Intressanterweise waren in letzten Abstimmungen die Onlineumfragen oft näher an der Realität als Vimentis und wie sie alle heissen Umfragen.

      Würde aus Prinzip beiden Varianten nicht trauen.
      5 5 Melden
  • bokl 12.02.2018 16:34
    Highlight Das Beispiel "Bestatter" ist beispielhaft. Super Quoten, wird in andere Länder verkauft -> SRF verdient damit Geld -> "Publikum" gefällt es nicht.

    Ich habe noch keine Folge geschaut. Aber wenn überhaupt, wird SRF genau solche Formate in Zukunft produzieren.
    55 8 Melden
    • Snowy 12.02.2018 18:24
      Highlight "Publikum gefällt es nicht " aber SRF hat Traumeinschaltquoten?

      Ist wohl dasselbe wie dass niemand zugibt dass er Bachelor und ähnliches schaut.
      14 2 Melden
  • rundumeli 12.02.2018 16:25
    Highlight gibts es jemanden, der sich nicht schämt für den völlig humorlosen schweizer tatort ?... srf-eigenproduktion, die teuerste, tja !
    24 38 Melden
    • Amboss 12.02.2018 16:41
      Highlight Man kann Tatort mögen oder auch nicht. Jedenfalls hat er problemlos das Niveau der deutschen oder österreichischen Tatort-Produktionen.
      Also so dermassen schämen müssen wir uns als schweizer nicht.
      Oder man muss sich halt für den "Tatort" generell (D+A+CH-Produktionen) schämen
      58 11 Melden
    • c_meier 12.02.2018 16:51
      Highlight es ist die teuerste ja.
      allerdings darf dafür srf auch die Tatorte aus DE und AT übernehmen jeden Sonntag.
      Wenn dies nicht mehr möglich ist, müsste man ja trotzdem etwas zeigen am Sonntag abend, ein Standbild ist ja nicht gewünscht
      35 5 Melden
    • rundumeli 12.02.2018 22:32
      Highlight "Jedenfalls hat er problemlos das Niveau der deutschen oder österreichischen Tatort-Produktionen."

      ja, genau ... und auch unsre skispringer springen mindestens so weit ;-)
      1 3 Melden
  • Pasch 12.02.2018 16:24
    Highlight Bei einem Nein bleibt alles beim Alten... Am Abstimmungssonntag hocken sie dann alle da in ihrem Studio, einer stellt sich vor die Kamera bedankt sich für das Vertrauen und verspricht Innovationen... sobald die Kamera aus ist wird man sich über die Naivität des Stimmvolks belustigen und weitergehts mit Business as usual...
    87 186 Melden
    • saukaibli 12.02.2018 16:31
      Highlight Da hast du vielleicht recht. Aber immer noch besser als "Hier kommt die Tagesschau, gesponsert von Nestlé und Novartis."
      111 30 Melden
    • Scaros_2 12.02.2018 16:36
      Highlight Ich glaube nicht das sich die SRG das weiter leisten kann.
      32 9 Melden
    • Radesch 12.02.2018 17:00
      Highlight @Pasch

      Und bei einem ja gibt es keine staatlich finanzierten Medien... Nicht die SRG sondern KEINE. Mensch das steht doch im Initiativtext... Oder lesen den die Stimmberechtigten nicht mehr?
      65 11 Melden
    • äti 12.02.2018 17:10
      Highlight Pasch, du meinst ich kann den Arabisch-Kurs absagen und weiter auf Deutsch TV/Radio konsumieren?
      13 2 Melden
    • Pasch 13.02.2018 23:25
      Highlight *kopfschüttel* 😣
      1 1 Melden
  • Nosgar 12.02.2018 16:23
    Highlight "Obwohl ein Grossteil der Stimmbevölkerung eine werbefinanzierte SRG befürwortet, sind sie nicht bereit 6 Minuten Werbung pro Stunde zu schauen. Eine Rechnung, die so nicht aufgeht."

    Doch, doch, das geht mit zeitversetztem Fernsehen schon. Bis das System dann auf einmal nicht mehr eingesetzt werden darf, weil niemand mehr Werbung schaut.

    Aber dann wird es nicht mehr möglich sein, zurückzukehren ohne massive Zuschauereinbussen oder massiver Abwendung Richtung Streaming-Dienste.
    165 28 Melden
    • who cares? 12.02.2018 16:44
      Highlight Naja das System wird wohl kaum verboten, aber weniger Unternehmen werden sich teure Fernsehwerbung leisten, wenns eh niemand schaut.
      Das System wird bleiben, aber du wirst dann vielleicht nur noch zwischen Bauer ledig sucht und dem Bachelor hin- und herspulen können, weil alles andere schlicht nicht mehr finanzierbar ist. Oder Tagesschau mit Produktplatzierung.
      35 8 Melden
    • Nosgar 12.02.2018 18:45
      Highlight Soweit ich weiss, fordern Sender bereits, dass Werbung nicht mehr gespult werden kann. Für mich wäre das aber der Abschied von zahlreichen TV-Sendern. Ich spreche dabei nicht von SRF.
      5 1 Melden
    • Oban 12.02.2018 19:25
      Highlight @Who cares
      Wir zahlen Heute schon Gebühren für die Nutzung dieser Funktion an die Sendergruppen. 2016 gab es in letzter Minute eine Einigung zwischen Sendern und Providern, natürlich mit einer verdoppelung der Gebühren. Über Sat können sie Heute schon die Werbung nicht vorspuhlen, HD+ der Deutschen Privaten verhindert dies erfolgreich. Es ist also nur ein Knopfdruck entfernt ob sie diese Funktion nutzen können oder nicht und wenn ihnen ein Sender mit Konsequenzen droht, dann stellen sie als Provider solche Funktionen schnell ab oder holen sich die höheren Gebühren von ihren Kunden.
      3 1 Melden
  • Posersalami 12.02.2018 16:21
    Highlight Wieso soll es nicht funktionieren, wenn die SRG keine Verblödungssendungen mehr produzieren und zeigen würde, und statt dessen mehr Nachrichten, Reportagen und Dokumentationen sowie Sport ausstrahlt? Wegen der Werbung?

    Mit 365.- / Jahr soll das nicht finanzierbar sein?
    287 152 Melden
    • Rectangular Circle 12.02.2018 16:33
      Highlight Was sind für dich nutzlose Verblödungssendungen?

      Ist z.b. Samschtig-Jass eine? Oder SRF bi de Lüt?

      Weil der Bachelor läuft ja auf 3+.
      61 18 Melden
    • saukaibli 12.02.2018 16:36
      Highlight Nachrichten, Reportagen und Dokumentationen sind alles Verlustgeschäfte. Die kosten viel und werden von eher gebildetem und werberesistenten Publikum geschaut. Verblödungssendungen generieren aufgrund ihres Publikums weit mehr Werbeeinnahmen. Wenn du die also wegrationalisierst, bleibt nicht mehr viel Geld in der Werbekasse. Nicht umsonst werden die besten Dokumentationen allesamt von staatlich subventionierten Sendern (BBC, ZDF, Arte...) produziert.
      96 7 Melden
    • Alnothur 12.02.2018 16:37
      Highlight Das wäre wohl sogar mit 100.-/Jahr finanzierbar.
      20 46 Melden
    • Mietzekatze 12.02.2018 16:39
      Highlight Wer lesen kann.... und so! Es geht ja darum wie sie sich finanzieren soll wenn No Billag angenommen wird! Und nicht wenn sie mit 365.- /Jahr finanziert wird.
      31 5 Melden
    • walsi 12.02.2018 16:40
      Highlight 26% wollen, dass die SRG zu 100% mit Werbung finanziert wird, also ohne Gebühren, es sollen aber nicht mehr als 6 Minuten pro Stunde sein. Das würde aber nur ein Rumpfprogramm mit Nachrichten und ein bisschen Sport erlauben. Dummerweise würden dann die Zuschauer abwandern und die SRG ginge pleite. Ein reiner Nachrichten Sender funktioniert in der kleinen Schweiz nicht er müsste sich also International ausrichten. Da ist die Konkurrenz mit CNN, RT usw. schon stark ausgeprägt.
      44 7 Melden
    • goatfoodcompany 12.02.2018 17:33
      Highlight bei der no-billag initative wird aber nicht über diesen punkt abgestimmt.
      11 2 Melden
    • mrTimm 12.02.2018 18:21
      Highlight Nein, Dokumentationen kann man auch streichen! Undsportlich bin ich auch... also weg mit den Übertragungen.
      Jetzt mal ohne Witz! Wo ist die Solidarität geblieben? Warum sollten genau deine 3 Sparten die richtigen sein? Vielleicht schaue ich lieber Arena als Sport - wer weiss?
      20 1 Melden
    • victoriaaaaa 12.02.2018 20:50
      Highlight um reportagen etc. zu produzieren braucht es auch geld, und man kann ja nicht ganz viele neue reportagen bringen, wenn man diese sehr oft wiederholen würde, würden die einschaltquoten sinken -> weniger werbeeinnahmen. und es gehört halt einfach zur vielfalt wenn man diese “verblödungssendungen” ausstrahlt
      3 0 Melden
    • victoriaaaaa 12.02.2018 20:50
      Highlight Ausserdem: werdet euch bewusst dass bilag nicht gleichzusetzen ist mit der srg...
      2 2 Melden
    • Posersalami 12.02.2018 21:25
      Highlight Die Bilag macht das ab 2019 sowieso nicht mehr.
      4 1 Melden
    • mrTimm 14.02.2018 13:43
      Highlight Völlig korrekt. Ich bin mit jedoch nicht sicher, was dieser Kommentar zu dieser Diskussion einbringen soll...
      1 0 Melden

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