Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Drohung gegen «Blick» – Polizei rückte zu Schweizer Medienhäusern mit Maschinenpistolen an



«Charlie Hebdo 2015 wird im Vergleich wie ein Lausbubenstreich aussehen», das steht in einem anonymen Schreiben, das mit «Blutbad bei ‹Blick Redaktion›» übertitelt ist. Es ist am Montag bei Ringier in Zürich und CH Media in Aarau eingegangen. Kantonspolizeien sind in Zürich und auch in Aarau zum Schutze der Redaktionen ausgerückt.

Bild

Auch die AZ-Redaktion in Aarau wird von Sicherheitskräften bewacht. bild: az

Aufgrund einer anonymen Drohung gegen ein Verlagshaus lief ein Grosseinsatz der Stadtpolizei Zürich im Seefeld. Dort befindet sich das Medienhaus des Ringier-Konzerns.

Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte, ging am Montagvormittag bei mehreren Verlagshäusern – darunter jenes von CH Media – eine ernstzunehmende Drohung gegen ein Verlagshaus ein. Die Stadtpolizei habe umgehend reagiert und im betroffenen Bereich bei der Dufourstrasse ein grösseres Sicherheitsdispositiv aufgezogen.

Weitergehende Informationen zur Drohung werden aus polizeitaktischen Gründen nicht gemacht.

Eine Mediensprecherin von Ringier gab gegenüber Keystone-SDA keine Auskunft, war aber telefonisch zu erreichen.

Polizei in Aarau präsent

Vor dem Medienhaus von CH Media in der Telli in Aarau fuhr ebenfalls die Polizei vor. Auch hier ist die Drohmail eingegangen.

Die Kantonspolizei Aargau teilte am Montagnachmittag mit, dass sie aufgrund einer Emaildrohung an die Blick-Redaktion aufgeboten wurde. Dabei handle es sich um eine reine Vorsichtsmassnahme. Alle Medienhäuser in der Schweiz würden dieselbe Polizeipräsenz erfahren, erklärte die Polizei gegenüber der Mediensprecherin von CH Media. Am späteren Nachmittag zog die Polizei in Aarau wieder ab.

(cma/az)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 05.11.2018 16:42
    Highlight Highlight Wenn alle Medienhäuser dieselbe Polizeipräsenz bekommen, liebes Watson-Team, sind sie auch bei euch?
  • Imnon 05.11.2018 16:34
    Highlight Highlight Ich tippe auf einen frustrierten Wutbürger, der den "linken NWO Lügenmedien" eins auswischen wollte.
    Man darf gespannt sein, wann sie den erwischen und wie er bestraft wird.
    Ist aber natürlich nur eine Schätzung von mir. Sonst nichs. Ich weiss auch nicht mehr als ihr.
    • Flughund 05.11.2018 16:54
      Highlight Highlight Danke für die interessanten Neuigkeiten 😕
    • Garp 05.11.2018 17:34
      Highlight Highlight Blick und NZZ links???
    • Imnon 05.11.2018 17:48
      Highlight Highlight Für gewisse Leute ist alles links, was nicht rechtsextrem ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • desmond_der_mondbaer 05.11.2018 15:41
    Highlight Highlight Ich denke kaum, dass jemand der so ein Massaker anrichten will vorher eine schriftliche Drohung einreicht, damit auch jaa alle gewarnt sind und der Überraschungseffekt verloren geht..
    • Garp 05.11.2018 20:33
      Highlight Highlight Es geht darum Terror zu verbreiten und zu versuchen Druck auszuüben! Das ist genau so verabscheuungswürdig!
  • Nothingtodisplay 05.11.2018 14:38
    Highlight Highlight Kein liveticker?
  • Tomoko 05.11.2018 14:28
    Highlight Highlight Interessant in einem Medienhaus zu sitzen und sowas zu lesen.
    Kein schönes Gefühl
    • Dominik Treier 05.11.2018 16:59
      Highlight Highlight Kannst du laut sagen...
    • Shikoba 05.11.2018 18:01
      Highlight Highlight Ich versteh grad nicht warum bei solchen Beiträgen geblitzt wird..sollen sich die Leute freuen, wenn sie in einem Medienhaus sitzen und diesen Beitrag lesen?
  • Der Kritiker 05.11.2018 14:21
    Highlight Highlight Interessant ist schon, dass wenn es die Journis selbst betrifft, keine Details an die Öffentlichkeit herausgehen, so, wie es sonst der Fall ist.
    • Schreiberling 05.11.2018 14:35
      Highlight Highlight Es ist ja die Polizei, die keine Details herausgibt, nicht die Journalisten. Zudem werden bei Polizeieinsätzen in vergleichbaren Fällen (Geiselnahmen, Terroreinsätze, Amokläufe etc.) grundsätzlich nie Details über den laufenden Einsatz gegeben.
    • Mr. Lebowski 05.11.2018 16:22
      Highlight Highlight Ich glaube @cassio meinte die Details, welche ohne Zustimmung oder Zutun der Polizei jeweils veröffentlicht wurden.
  • Leckerbissen 05.11.2018 14:15
    Highlight Highlight Ich frage mich was in den Köpfen von solchen Menschen vor sich geht? Was erhoffen sie sich mit solchen Aktionen?
    • redeye70 05.11.2018 19:45
      Highlight Highlight Passiert wenn grenzenloser Hass den Verstand ausschaltet. Gibt ja genug verantwortungslose Brandstifter, die das Klima aufheizen gegen Andersdenkende. Wird wohl in Zukunft zunehmen. Hier muss das Augenmerk stärker auf das Internet gerichtet werden. Hasserfüllte Menschen haben schon oft lange ihre Hassbotschaft dort verbreitet, bevor sie zur Tat schritten.

Grosser Polizei-Einsatz in Zürich: Frau und Mann tot in Wohnung aufgefunden

Am Freitag wurden eine Frau und ein Mann tot in einer Wohnung im Zürcher Kreis 9 aufgefunden. Aufgrund der ersten Erkenntnisse geht die Stadtpolizei Zürich davon aus, dass der Mann erst die Frau und anschliessend sich selber getötet hatte.

Die Stadtpolizei wurde kurz nach 9 Uhr zu der Wohnung gerufen. Vor Ort trafen die Polizisten auf zwei leblose, betagte Personen, wie die Staatsanwaltschaft am Nachmittag mitteilte. Die Sanität konnte nur noch den Tod der beiden feststellen.

Die Untersuchungen …

Artikel lesen
Link zum Artikel