Schweiz
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Tötung im Seefeld: Kuster flog per Zufall auf, als er im Darknet eine Waffe kaufen wollte

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Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt. Bild: watson



Ticker: Fall Seefeld

Am 30. Juni 2016 findet eine Passantin im Zürcher Seefeld einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufweist. Der 42-jährige Zürcher verstirbt noch vor Ort. 

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt, wollen heute Nachmittag um 14.30 Uhr die Medien über neuen Entwicklungen im «Fall Seefeld» informieren.

Gesucht wird noch immer der 23-jährige Tobias Kuster, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Nach einem Fahndungsaufruf in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» vergangenen September waren bei der Kantonspolizei Zürich neue Hinweise eingegangen.

Kuster befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Der 23-Jährige, der als gewaltbereit eingestuft wird, war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinktank 25.01.2017 20:02
    Highlight Highlight Im Verkehrsbereich versucht man die Toten auf Null zu reduzieren. Beim Hafturlaub nimmt man Tote in Kauf, trotz immer häufigeren Fehlern. Immer dieselbe Begründung, dass man nicht damit rechnen konnte. Ich wundere mich dass die Politik hier nicht einhakt und dieses "Tötungsrecht" für Häftlinge nicht eliminiert.
    2 6 Melden
  • niklausb 25.01.2017 17:46
    Highlight Highlight Im push steht Tobias Kuster und hier schreibt ihr Tobias K.
    Inkonsequent oder unentschlossen?
    8 0 Melden
  • Deverol 25.01.2017 15:04
    Highlight Highlight Wie kam man dem Darknet-Käufer auf die Spur? Wird doch immer so getan, als sei dies alles so "anonym" und dunkel und überhaupt. :)
    23 1 Melden
    • Buri Erich 25.01.2017 15:52
      Highlight Highlight Das ist eine interessante Frage!
      Wurde da nicht nachgefragt? Ist dies nun dank dem neuen Nachrichtendienstgesetz möglich gewesen oder wurde er schon überwacht und hat daher den Staatstrojaner auf seinem PC?
      7 1 Melden
    • Madison Pierce 25.01.2017 16:26
      Highlight Highlight Evtl. hat die Polizei Waffen angeboten und die Käufer bei der Übergabe verhaftet. Im Darknet kann man anonym sein, aber physische Gegenstände müssen irgendwo übergeben werden.
      11 0 Melden

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