Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Kriminaltechnikerin unterwegs auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mehrere Tote forderte, am Montag, 21. Dezember 2015. Genauere Umstaende sind noch keine bekannt, die Polizei schliesst ein Verbrechen nicht aus.(KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kriminaltechnikerin auf dem Weg zum Tatort.
Bild: KEYSTONE

Unfall oder Verbrechen bei Rupperswiler Brand-Drama: Finden Rechtsmediziner die Spur?



Was geschah genau am Montagmorgen in Rupperswil? Noch immer ist völlig unklar, wie vier Menschen bei einem Brand in einem mehrstöckigen Haus an der Lenzhardstrasse ums Leben gekommen sind.

Ist es ein tragischer Unfall? Oder ist es gar ein Verbrechen? Die Ermittler können noch immer nichts ausschliessen.

«Verletzungen, die ein Mensch nicht überleben kann, lassen sich auch bei einer erheblichen Hitzeeinwirkung feststellen»

«Es war eine schreckliche Situation, besonders für die Feuerwehrleute, die die Toten gefunden haben», sagte Roland Pfister, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, zur Situation vor Ort. Die Leichen seien teils massiv verkohlt, schreibt «Blick».

Zur Stunde ist auch die Identifikation der Leichen noch offen. Klar ist nur, dass eine Frau mit zwei Kindern an der Adresse gemeldet sind.

«Bei verkohlten Brandleichen ist eine visuelle Identifikation durch Angehörige nicht möglich, deshalb stellen wir auf DNA- oder Zahnanalysen ab.»

Umgehend wurden Spezialisten des Rechtsmedizinischen Instituts herbeigezogen. Sie waren über Stunden damit beschäftigt, jede noch so kleinste Spur zu sichern, um bei einem allfälligen Verbrechen die Tat zu rekonstruieren. Selbst ein angrenzendes Feld wurde nach Hinweisen abgesucht.

Aufgabe der Rechtsmedizin sei einerseits die Identifikation der Opfer, andererseits die Feststellung der Todesursache, sagte Daniel Eisenhart, Leiter des Rechtsmedizinischen Instituts,unlängst zur Erklärung seiner Arbeit. «Bei verkohlten Brandleichen ist eine visuelle Identifikation durch Angehörige nicht möglich, deshalb stellen wir auf DNA- oder Zahnanalysen ab.»

Wie können die Ermittler sicherstellen, ob es sich womöglich um ein Verbrechen handelt? «Verletzungen, die ein Mensch nicht überleben kann, lassen sich auch bei einer erheblichen Hitzeeinwirkung feststellen», führte Eisenhart weiter aus.

Andererseits würden hohe Konzentrationen von Kohlenmonoxid in der Lunge oder Russeinatmung dafür sprechen, «dass die verstorbene Person zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch lebte», so der Rechtsmediziner. (az)

Aktuelle Polizeibilder: Hier brennt ein Dachstock wegen einer Wasserpfeife

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schwerer Unfall im Gotthard ++ Tunnel wieder freigegeben ++ 5 Verletzte

Bei einem Unfall im Gotthardstrassentunnel sind am Montagnachmittag kurz nach 13:45 Uhr mehrere Personen verletzt worden.

Der Lenker eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern fuhr im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord. Aus derzeit unbekannten Gründen kam das Fahrzeug rund 1,5 Kilometer vor dem Tunnelportal in Göschenen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil mit niederländischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel