Schweiz
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Berner Sennenhund zu Tode getreten – Täter verhaftet und in psychiatrische Klinik eingewiesen



Die Polizei hat den Tierquäler ermittelt, der am vergangen Donnerstag in Herisau einen Berner Sennenhund zu Tode getreten hat. Der Mann konnte trotz eines Fluchtversuchs und massiver Gegenwehr festgenommen werden.

Berner Sennenhund

Ein Berner Sennenhund.
keystone

Ein Passant hatte am vergangenen Donnerstagnachmittag beobachtet, wie ein vorerst unbekannter Mann an der Oberdorfstrasse in Herisau heftig gegen einen Hund getreten hatte und mehrfach auf den Vierbeiner gesprungen war, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Trotz der raschen Hilfe durch einen Tierarzt sei der zwölfjährige Berner Sennenhund an den inneren Verletzungen gestorben.

Dank Hinweisen und den polizeilichen Abklärungen habe der Täter an seinem Wohnort in Herisau ermittelt werden können. Es handelt sich um einen 30-jährigen, psychisch angeschlagenen Schweizer, wie die Polizei schreibt. Ein durch die Polizei aufgebotener Arzt verfügte eine fürsorgerische Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Der Täter sei derzeit nicht einvernahmefähig, heisst es.

Die Kontaktaufnahme am Wohnort des Täters durch die Polizei habe sich als sehr schwierig erwiesen. Bei der Vorsprache habe der Mann die Wohnungstüre nicht geöffnet. Er habe die Wohnung über ein Fenster verlassen und sei der Hausfassade entlang nach unten gestiegen. Durch einen Sprung, bei dem er sich eine Fussverletzung zuzog, habe der Mann versucht, sich der Verhaftung zu entziehen. Er habe schliesslich durch die aufgebotenen Polizeifunktionäre trotz massiver Gegenwehr überwältigt und festgenommen werden können. (lhr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 18.05.2016 22:06
    Highlight Highlight Retarded Wizard
    Es wurden dank Forschung (unerlaesslich leider auch an Tieren.....) Hundertausende von Menschenleben gerettet oder deren Leiden vermindert. Selbstverstaendlich bin auch ich dafuer, dass nur das Noetigste an Tieren dazu 'verwendet' (leider) werden soll.
    Hoffentlich muessen Sie selbst nie von solcher (!) Medizin 'profitieren'!
    Wenn Sie keinen Unterschied zwischen mediz. Forschung an Tieren und dem willkuerlichen zu Tode quaelen eines liebenswerten Tieres sehen, dann haben Sie ein groesseres empathisches Problem.
  • metjumekonahi 15.05.2016 18:30
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach kann niemand, der selber Fleisch isst, solche "Tierquäler" verurteilen…
    • Retarded Wizard 16.05.2016 00:42
      Highlight Highlight Was für ein Veganer differenziert denn Haus- von anderen Tieren?

      Auch für den Gemüseanbau werden Wildschweine, Vögel, Mäuse usw eliminiert. Über deine Mwst werden grausamste Tierversuche, Fleisch, Milch und Eierindustrie subventioniert.

      Die Quälerei findet aus rein wirtschaftlichen Gründen statt, sowohl in der Forschung als auch in den Ernährungsbereichen. Es gäbe Alternativen.

      In unserem Auftrag geschieht mindestens dasselbe wie hier im Bericht beschrieben.

      Wir sind nicht besser, es ist einfach leichter mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.

      Eigentlich sind wir alle reif für die Klapse
    • Retarded Wizard 16.05.2016 11:55
      Highlight Highlight Ob du Einfluss hast oder nicht, spielt absolut keine Rolle. Du zahlst und somit unterstützt du die Quälerei ebenso.

      regional, Bio, Fairtrade, auch da wird alles erlegt, was eine gute Ernte gefährden könnte.

      Die Gesetzgebung ist wie fast alles bei uns eben auch wirtschaftlich orientiert. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern lediglich darum Bürger unter Kontrolle zu halten und zur Kasse zu bitten.

      Warum reden alle immer vom Fleisch? Fleischkonsum ist doch das kleinste Übel wenn man die Eier - Milchindustrie und ihre "Abfallprodukte" oder eben die Medizin betrachtet.
    • Retarded Wizard 16.05.2016 13:02
      Highlight Highlight Nein, sich damit abfinden, dass wir alle grausam sind und aufhören andere für ihre Taten zu verurteilen.

      Und vielleicht etwas besser auf die Lebewesen aufpassen die uns wichtig sind. Sie nicht unbeaufsichtigt angeleint irgendwo stehen lassen, wo man sie nicht im Blick hat.

      Nicht davon ausgehen dass jeder Mensch gutes im Sinne hat. Denn grundsätzlich sind wir alle bestialische Raubtiere. Wir haben uns durch unsere Lebensweise nur etwas davon entfernt.

      Aber längst nicht jeder gleich weit :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Retarded Wizard 15.05.2016 14:24
    Highlight Highlight Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

    Im Namen der Medizin (trotz Alternativmöglichkeiten) und der möglichst billigen Ernährung geschieht noch viel grausameres und sinnloseres natürlich mit unserem Einverständnis.

    Werft mal einen Blick in die ETHs oder Milch und Eierindustrie.

    Der einzige Unterschied ist, die emotionale Bindung des "Besitzers" zum Hund. Ethisch gesehen aber nicht schlimmer als was in unserem Namen tagtäglich so geschieht.

    Lasst den Typen laufen frei nach unserem Motto hier in der Schweiz : "Ist doch nur ein Tier"

    So nun blitzt mich zu Tode ihr Heuchler.
    • ramonke 15.05.2016 17:47
      Highlight Highlight na ja die kuh die ich esse wird meines wissens nach nicht zu tode getreten. aber wenn sie solches fleisch essen dann frag ich mich schon woher sie das haben?
    • Retarded Wizard 15.05.2016 19:07
      Highlight Highlight Ich habe keinerlei Fleisch erwähnt. Ich erwähnte die Medizin, Eier und Milchindustrie.

      Eventuell würde es sich lohnen, sich einmal damit zu befassen. Für unseren Eierkonsum werden jegliche männliche Küken direkt nach der Geburt vergast, aus rein finanziellen Gründen.

      In der Forschung geht es noch viel extremer zu und her, Mäuse, Ratten, Katzen ja gar Primaten werden in der Schweiz zu Forschungszwecken grausam gequält und getötet, nur damit wir eventuell noch etwas länger leben können.

      Obwohl wir sowieso schon zu viele sind und zu alt werden.
  • Mehmed 15.05.2016 13:53
    Highlight Highlight Andere Zeitungen berichten heute beispielsweise über externe Aufträge, die unser Bund bisher intransparent in Milliardenhöhe an Firmen vergeben hat.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Seminar-im-LuxusHotel-und-teure-Temporaere/story/31186249
    Watson berichtet über einen Berner Sennehund in Herisau, und generiert ebensoviele Klicks....
    • Thomas Bollinger (1) 15.05.2016 18:39
      Highlight Highlight Obwohl ich zahlender Kunde einer Tageszeitung aus dem Hause TA Media bin, halte ich die Artikelqualität und das Kommentarniveau auf Watson für höher. Ihre Kritik an Watson kann ich nicht nachvollziehen.
  • tzhkuda7 15.05.2016 13:15
    Highlight Highlight Finde es immer schwer in solchen Momenten noch das Rationale vor das Emotionale stellen zu können. Da kehren sich teilweise Seiten von innen nach aussen da ist es besser mir kommt so ein Typ nicht unter die Augen, nachher bereue ich es nur weils halt eben auch widerrechtlich ist jemandem die gleiche Medizin zu geben... Das unterscheidet uns ja genau vo denen versuch ich mir dann immer zu sagen, aber es ist teilweise echt schwer -.-
  • willey 15.05.2016 12:57
    Highlight Highlight Schlimm finde ich das es Zeugenaussagen zum Täter gibt und somit auch Passanten die den Vorfall beobachtet haben, aber niemand hat etwas unternommen. Echt traurig wie es um unsere Zivilcourage steht.
    • Macke 15.05.2016 13:41
      Highlight Highlight Woher willst du wissen, dass niemand etwas unternommen hat? Jemand muss den Tierarzt und andere Stellen verständigt haben, damit diese "rasch" handeln konnten (steht zumindest so im Artikel). Fachstellen raten zudem ab, selbst einzugreifen, weil es für einen gefährlich werden kann, gerade wenn sich der Täter in einer Ausnahmesituation (aufgrund einer psychischen Erkrankung) befindet. Ausserdem weiss du ja nicht, ob der Zeuge/die Zeugin dem Täter physisch unterlegen war, bsp. ein Kind, gebrechliche Person etc. Ich finde solche Pauschalisierungen nicht OK.
  • chrisdea 15.05.2016 12:23
    Highlight Highlight Eigentlich sollte mir der Typ ja leid tun. Psychisch krank und so. Aber irgendwie...
    • Talli 15.05.2016 13:24
      Highlight Highlight Mir kommts vor als wär jeder gewaltäter psychisch gestört, hatte ne schwere kindheit usw.... Warum nicht gewalttaten per se viel viel schärfer bestraft? Sogar wenn man einen menschen krankenhausreif schlägt, wird der täter geschützt. Ich wurde krankenhausreuf geprügelt vor einigen jahre. Der wurde nicht von amtswegen angeklagt der täter, begründung, ich hätte getrunken und gekifft, gegenseitige privokation bla bla blub. Nur auf dem zivilweg hätte ich gegen den täter vorgehen können. Und wenn einer mal verurteilt wird, zu 3 monaten bedingt, für körperverletzung. Für ein tier gibts wohl ne busse
    • Macke 15.05.2016 13:48
      Highlight Highlight Eine harte Bestrafung hilft nichts, wenn die Person psychisch krank ist. Ich finde diese Tat schrecklich, aber ich bin mir sicher, eine Therapie hilft im vorliegenden Fall mehr und kann im besten Fall eine weitere Tat verhindern. Ich habe so meine Zweifel, ob eine "harte Bestrafung", wie Talli sie vorschwebt, zielgerichteter ist und eine weitere Tat nach der Bestrafung verhindern wird.
  • Snowdrum 15.05.2016 12:11
    Highlight Highlight so was ist einfach nu krank

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