Schweiz
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Über dieses Budget diskutiert das Parlament: Rate mal, welches Päckli das grösste ist

Derzeit wird in Bern das Bundesbudget verhandelt. In seinem Vorschlag rechnet der Bundesrat im kommenden Jahr mit Ausgaben von 72 Milliarden Franken. Unsere Grafik zeigt dir, wohin die grössten Summen fliessen sollen.

30.11.17, 09:08 30.11.17, 09:22


Die Debatte über die Bundesgelder ist angelaufen. Für das kommende Jahr hat der Bundesrat Ausgaben von rund 72 Milliarden Franken vorgeschlagen.

Am Dienstag diskutierte bereits der Ständerat das Budget. Gestern startet auch der Nationalrat die Debatte, heute Donnerstag wird sie weitergeführt. 21 Rednerinnen und Redner haben sich angemeldet, über mehr als hundert Anträge müssen die Politiker abstimmen. 

Zu Reden geben werden die Investitionen in die Landwirtschaft sowie die Kürzungen in der Sozialhilfe und der internationalen Zusammenarbeit, welche bürgerliche Parteien fordern.

Ueli Maurer muss das Budget-Packet am National- und Ständerat vorbeibringen. Bild: keystone / watson

In seinen ersten Entscheiden vom Mittwoch verzichtete der Nationalrat auf Querschnittkürzungen in der Bundesverwaltung in Höhe von 339 Millionen Franken. Die SVP stand mit ihren Anträgen alleine da. Aber auch die Ratslinke scheiterte in ihrem Vorhaben, die bereits im bundesrätlichen Entwurf vorgesehenen Sparmassnahmen in Höhe von einer Milliarde Franken zumindest teilweise rückgängig zu machen.

Bis Mitte Dezember muss der Stände- und Nationalrat das Budget verabschieden.

Und so sieht der Vorschlag des Bundesrates aus (klicke auf die einzelnen Ausgabengebiete, um mehr zu erfahren): 

Veränderung der Zahlen zum Vorjahr (in Millionen)

Bundesrat Budget
Infogram

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 01.12.2017 10:44
    Highlight Haha, ich sehe gerade erst das lumpige 48mio für den Sozialen Wohnungsbau budgetiert sind. Das ist natürlich VIEL zu wenig, fehlt es doch überall an bezahlbarem Wohnraum für Familien (nein, in Hinterpfupfingen Wohnen und Zürich arbeiten ist keine Option).

    Wie viel Geld ist eigentlich nötig um die Zinsen für die Schulden zu bedienen? Habe ich das übersehen oder fehlt diese Zahl? Wenn ja, warum?
    1 0 Melden
  • Telomerase 30.11.2017 17:28
    Highlight Danke für die Graphik, das setzt das Geschrei von Links bezüglich Armeeausgaben in Relation.
    16 10 Melden
  • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:09
    Highlight Damit ich mich nicht für Beiträge in dieser Kommentarspalte fremdschämen muss ... Klötzchen hier = Bundesbudget. Föderalismus und so ...

    Ausgaben der Kantone und Gemeinden für Bildung, Kultur, soziale Wohlfahrt, etc. pp. bedenken ... durchatmen.

    Dann kommentieren.
    27 13 Melden
  • pedrinho 30.11.2017 13:07
    Highlight fantastisch - wenn das budget fuer bildung weiter (real) reduziert wird, dann ist wenigsten bald keiner mehr dazu faehig den ganzen irrsinn zu verstehen.
    30 21 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:04
      Highlight Offenbar sind wir bereits soweit, da hilft auch kein in Klammern gesetztes "real".
      17 10 Melden
    • pedrinho 30.11.2017 19:30
      Highlight @R.P. finde ich nicht

      Der Anteil der Bildungsausgaben am BIP der CH wuchs 2000-14 von 4,9 auf 5,6 Prozent.

      Die zunahme ist zum teil auf
      - die teuerung
      - weitere aufgaben wie schulsozialarbeiten welche immer staerker erfuellt werden muessen
      - loehne für die lehrkraefte, die die infrastruktur und der bedarf an administrativem und technischem personal
      zurueckzufuehren

      Deutschschweizer kantone haben 2013 und 2015 min. 265 Mio CHF im bildungsbereich eingespart. Bis 2018 sind umfassende abbaumassnahmen von mindestens 536 Mio CHF geplant.
      0 5 Melden
  • LukasderErste 30.11.2017 11:38
    Highlight Super Darstellung der Ausgaben, merci watson!
    19 2 Melden
  • Burdleferin 30.11.2017 11:16
    Highlight Weg mit der Armee!
    48 57 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:10
      Highlight Danke für Ihren Beitrag.

      Können Sie ihre Meinung begründen?
      26 30 Melden
  • Realitäter 30.11.2017 11:12
    Highlight Leider klingt das Wort "Investition" auf Bundesebene immer sozialistisch oder gar kommunistisch. Fast gleich wie man sagen würde, der Staat sei wie eine Firma. Wiso eigentlich.....? Es geht ja "nur" um unser allen Wohlstand.
    11 5 Melden
  • GanjalfTheGreen 30.11.2017 10:53
    Highlight Zur LANDESVERTEIDIGUNG werden 9'000'000'000.- gebraucht... Wen sind wir eigentlich am verteidigen?

    Kultur und Gesundheit kommt meiner meinung nach enorm zu kurz...
    24 39 Melden
    • Snowy 30.11.2017 13:30
      Highlight Ist bei der Landesverteidigung der Erwerbsersatz miteingerechnet?
      10 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:11
      Highlight Letzhin das Budget Ihrer Gemeinde und Ihres Kantons angeschaut?
      12 7 Melden
    • Eine_win_ig 30.11.2017 14:41
      Highlight Wo sehen Sie 9? Ich sehe 4.8...
      4 0 Melden
  • Snowy 30.11.2017 10:11
    Highlight 2/2:

    - Vom unbedingten Grundeinkommen kann nur profitieren wer Schweizer ist oder hier mehr als 15 Jahre regelmässig Steuern bezahlt hat.

    Bin sehr gespannt auf die finalen Ergebnisse der Tests im Norden und in Kanada. Erste Feedbacks sind ermutigend.
    Ob Grundeinkommen Ja oder Nein: Mit der anstehenden Digitalisierung/Automatisierung muss das System total überdacht werden.
    12 7 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.11.2017 13:28
      Highlight "Vom unbedingten Grundeinkommen kann nur profitieren wer Schweizer ist oder hier mehr als 15 Jahre regelmässig Steuern bezahlt hat."
      Merkste selber oder?
      Bedingungslos aber Schweizer oder 15 Jahre steuern Zahlen. # schwarzer Schimmel
      8 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:12
      Highlight "Vom unbedingten Grundeinkommen kann nur profitieren wer Schweizer ist oder hier mehr als 15 Jahre regelmässig Steuern bezahlt hat."

      Und für das Finden der unbedingten Bedingung schütten wir unbedingt ein zusätzliches Einkommen aus ...
      9 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.11.2017 14:13
      Highlight Oder anders formuliert: Bloss weil Sie unbedingt ein Grundeinkommen wollen, ist das Grundeinkommen noch nicht unbedingt.
      12 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 30.11.2017 10:04
    Highlight 1/2: Wahnsinn der hohe Anteil für soziale Wohlfahrt.

    Bin je länger je mehr pro bedingungsloses Grundeigentum:

    - Sämtliche Versicherungen wie die IV oder die Sozialhilfe und deren komplizierten Abrechnungsmodelle, Kontrollmechanismen und die dazugehörenden Beamtenapparate könnten massiv reduziert werden, bzw im Falle der Sozialhilfe gänzlich abgeschafft werden.

    - Tiefstlohnjobs würden besser entlöhnt (weil sie sonst keiner mehr machen würde) was wiederum den Konsum ankurbelt. Ja, einige Fertigungsbetriebe würden geschlossen. Würden sie aber bei der nächsten Automatisierungswelle ohnehin.
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