Schweiz
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Swiss Federal Councillor Doris Leuthard poses on the skydeck of Bitexco Tower during Leuthard's state visit to Vietnam, in Ho Chi Minh City, Vietnam, Friday, April 6, 2018. Leuthard visits Vietnam with a Swiss delegation from April 3 till April 6. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bundesrätin Doris Leuthard bei einem Staatsbesuch in Ho Chi Minh City, Vietnam.  Bild: KEYSTONE

Leuthard: «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt»

27.05.18, 06:43 27.05.18, 19:33


Die Landesregierung war laut Bundesrätin Doris Leuthard mit einer Frauenmehrheit mutiger als in von Männern dominierter Zusammensetzung. «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt als vorher und nachher.»

«Ich habe allgemein die Erfahrung gemacht, dass sich Frauen in Exekutivämtern weniger in ein parteipolitisches Korsett stecken lassen als Männer.»

Doris Leuthard

Die 55-jährige CVP-Politikerin erklärte in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag», beim Atomausstieg sei ausschlaggebend gewesen, dass der Regierung mehr Frauen als Männer angehörten. «Ich habe allgemein die Erfahrung gemacht, dass sich Frauen in Exekutivämtern weniger in ein parteipolitisches Korsett stecken lassen als Männer.»

Zwischen 2010 und 2011 waren erstmals in der Geschichte des Bundes die Frauen in der siebenköpfigen Landesregierung in der Überzahl – bis zum Abgang von Micheline Calmy-Rey (SP). Leuthard forderte, dass bei den Wahlen 2019 der Frauenanteil im Ständerat und im Nationalrat steigt. Dies sei bei den letzten Wahlen nicht gelungen. Die Bundesrätin sieht dabei die Parteien in der Pflicht.

Von Quoten in der Verfassung hält die Magistratin allerdings nichts. Wichtiger sei, dass Politikerinnen von den Parteien mit guten Listenplätzen gefördert würden und in wichtigen Kommissionen Einsitz nehmen könnten.

In Unternehmen und der Verwaltung müssten Frauen gefördert werden, sagte Leuthard weiter. Es brauche eine Förderung, solange Frauen unterrepräsentiert seien und die Chancen für Frauen tatsächlich nicht die gleichen seien wie für Männer. Bei gleicher Qualifikation sei darauf zu achten, mehr Frauen zu rekrutieren. Gemischte Teams würden besser arbeiten. Frauenförderung sei Chefsache. Sie habe ihren Amtsdirektoren darum entsprechende Vorgaben gemacht. (sda)

Passend dazu: So männlich sind Kantonsregierungen

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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106
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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 28.05.2018 11:46
    Highlight Was für gekränkte männliche Kommentare da kommen, wenn eine Frau darauf hinweist, dass ihre Entscheide mutiger waren, als die der jetzigen Männerregierung!

    Lasst doch den Frauen auch mal was, auf das sie stolz sein können!

    Bei dem ganzen Frauenhass aber, der hier aus den vielen INCEL-Kommentaren der Kommentarfront trieft, grenzt es an ein Wunder, dass sich diese echten Schweizer überhaupt noch fortpflanzen.
    1 6 Melden
  • Turi 27.05.2018 15:22
    Highlight Und ich habe immer gedacht, es seien so viel mehr Männer in Wirtschaft und Politik, weil die besser sind und die bessere Leistung bringen...

    eiei.










    11 36 Melden
    • Redly 27.05.2018 18:03
      Highlight Und ich dachte, es gäbe keine Unterschiede. Wenn doch, lassen sich Lohn- und Kaderposition-Unterschiede plötzlich doch durch Resultate erklären.
      ...aber natürlich ausnahmslos nur, wenn zugunsten Frauen.
      34 13 Melden
  • saderthansad 27.05.2018 15:22
    Highlight «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt»
    Somit erklärt sie auch kurz und klar, weshalb in vielen Parteien, vorab in den rechsbürgerlichen, kein echtes Interesse besteht, Frauen zu portieren. Verständlicherweise.
    Wohin würde das führen, wenn anstelle von Partei- vermehrt Sachpolitik gemacht würde?
    37 51 Melden
  • äti 27.05.2018 15:15
    Highlight Bin überrascht wieviele unbeachtete, beleidigte Pfauen es gibt.
    44 31 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 17:16
      Highlight Danke dachte ich sei der einzige hier
      22 25 Melden
    • Gubbe 28.05.2018 09:35
      Highlight Fabio: Nein, du bist nicht die Letzte beleidigte, es hat noch mehr.
      5 3 Melden
    • Factfinder 28.05.2018 18:05
      Highlight Seit wann ist Widerspruch = Beleidigt sein.
      Unterstellt man das anderen, wenn man selber keine Argumente hat?
      2 0 Melden
  • Silent_Revolution 27.05.2018 15:15
    Highlight Als einstige Atomlobbyistin die Energiewende den Frauen im Bundesrat zuzuschreiben ist Comedy vom Feinsten.

    Ob nun 7 männliche, weibliche oder genderfluide Lobbyisten macht doch keinen Unterschied.

    In irgendwelchen Verwaltungsräten, wessen Konzernen sie während der Amtszeit einen Vorteil verschafft haben landen schlussendlich von links - rechts alle.

    Die mutigen Entscheide muss ich derweil verpasst haben.
    68 19 Melden
  • mako 27.05.2018 14:25
    Highlight Mutig und naiv liegen sehr nahe zusammen....
    54 29 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 15:12
      Highlight Es darf sich ein jeder Schweizer über 18 melden und es besser machen
      38 38 Melden
  • swisskiss 27.05.2018 13:28
    Highlight Weiss nicht, ob Frau Leuthard hier ein bisschen die Geschichte verklärt.

    Neben Blocher war Calmy Rey die extremste ideologisch geprägte Bundesrätin, die genau wie Blocher, dieselbe Mühe hatte mit dem Kollegialprinzip und dauernd versuchte dem Amt ihren persönlichen Stempel aufzudrücken.

    Und nun haben wir mit Cassis wieder so einen Solotänzer....

    Es ist kein Geschlechtsproblem ( sollte es im Jahr 2018 auch nicht mehr sein!) sondern ein Charakterproblem.

    Vielleicht auch ein Grund, dass das Parlament nicht die besten, sondern moderatesten Politiker zu Bundesräten macht.
    42 21 Melden
    • swisskiss 28.05.2018 12:44
      Highlight Larss: Hallo? Hast Du mal die anderen Exponenten der SP gehört, als es um die Verschärfung des Asylrechts ging?

      Sommaruga zähle ich neben den Ständeräten Bruderer, Fetz und Jositsch zu den moderaten SPlern.
      0 1 Melden
  • Eron 27.05.2018 13:13
    Highlight Fr. Leuthard, die Droherin vor Abstimmungen, ist fotogen und für die CVP so etwas wie die Geheimformel für Coke. Allerdings ist sie manchmal schlecht vorbereitet und stellt ihr Lachen vor den Inhalt oder die Lobbyisten, die sie vertritt, leider erfolgreich muss ich zugeben. Dennoch kann sie so etwas wie mutigere Entscheidungen durch Frauenmehrheit nicht beurteilen. Damit müsste sie zwei Zeitlinien vergleichen, genau dort zeigt sich ihr einfaches Denken. Betrachtet man die Überakademisierung der CH, die schwachen Entscheidungen gegenüber der EU, dann wir die Frauenmehrheit im BR zur Hypothek!
    31 38 Melden
  • dmark 27.05.2018 12:25
    Highlight Mutig bedeutet nicht unbedingt auch besser.
    50 17 Melden
  • El diablo 27.05.2018 11:40
    Highlight Ou es gibt also Unterschiede zwischen Frauen und Männern meint Frau Leuthard? Dann sage ich jetzt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass Männer besser für ein Firmenmanagement geeignet sind, da sie rationaler im Sinne der Firma entscheiden.
    99 38 Melden
    • axantas 27.05.2018 12:20
      Highlight Das sollst du nicht sagen, damit diskriminierst du die Frauen....

      Frau Leuthard darf hingegen die Vorteile der Frauen herausstreichen, da sie damit die Frauen nicht diskriminiert.

      ...ja, ich weiss, da fehlt Logik.
      68 21 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 12:25
      Highlight Hab ich in der letzten Firma gesehen. Geradeaus an die Wand gefahren dass Männer-Management. Gut mag rational gewesen sein
      29 30 Melden
    • FrancoL 27.05.2018 12:25
      Highlight Die Frage ist: Rationaler im Sinnen der Firmeneigner, oder rationaler für die ganze Firma, also auch für die Belegschaft?

      Oder gehörst Du zu denen die behaupten:

      wenn es dem Eigner gut geht dann geht es auch den Angestellten gut.

      Wenn es dem Firmeneigner sehr gut geht, geht es den Angestellten sehr gut.

      Wenn der Eigner sich extrem bereichert, bereichern sich die Angestellten auch extrem.
      29 17 Melden
  • Bene86 27.05.2018 11:29
    Highlight Frau Leuthard, schön und mutig wäre es gewesen, zur Abwechslung z.B. mal die KK-Prämien oder die Zugticketpreise und und und... zu senken.

    Ich als Otto-Normalbürger oder mein Portemonnaie haben in den vergangenen Jahren ÜBERHAUPT KEINEN Unterschied gespührt oder festgestellt, also lasst mal diese Feminismusträumerei und arbeitet für und nicht gegen das Volk!

    Stellt einen fähigen Bundesrat zusammen. Ob der aus 7 Frauen oder 7 Männern besteht ist mir Schnurz!
    91 30 Melden
    • Tikvaw 27.05.2018 14:41
      Highlight Hast du auch ein Vorschlag wie du das fehlende Geld dann ersetzen oder welche Leistungen du entsprechend kürzen willst?
      Und zwar solche Vorschläge die auch von einer Mehrheit der Parlamentarier oder Stimmbürger unterstützt werden würden.
      13 20 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 15:14
      Highlight Du weisst schon dass das Parlament die Gesetze macht. Und dass Rechts sicher nicht für den kleinen Mann arbeitet
      21 28 Melden
    • Factfinder 27.05.2018 15:48
      Highlight @Fabio: Die Gesetzesvorlagen werden von Juristen in den einzelnen Departementen verfasst. Das Parlament berät darüber.
      Hast du das nicht gewusst?
      23 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 27.05.2018 11:14
    Highlight Hm ich bin gerade getrübt was mein Menschenbild der Schweizer und Schweizerinnen betrifft.
    Wenn ich hier die negativen Komentare und vielen Blitze bei den positiven sehe...
    Und ich dachte wit seien im 21. Jahrhundert.
    Ich kann verstehen das ihre Aussage provoziert und polarisiert. Aber ich denke sie ist eher im Sinne davon zu verstehen, das Männer häuffiger machtpolitisch entscheiden (wir wissen alle das dass eine tatsache ist). Es ergo eher um Macht oder Machterhalt geht, als um neues (Kreativität) zu schaffen. Das sind tendenzen die ihre Vor- und Nachteile haben.
    55 100 Melden
    • axantas 27.05.2018 11:56
      Highlight Es geht darum, dass sie Vorteile der Frauenmehrheit herausstreicht, für die ein Mann ins moralische Kittchen wandern würde.

      Wir haben doch Gleichberechtigung...
      47 20 Melden
    • sealeane 27.05.2018 15:42
      Highlight Wie gesagt ich denke das es eher so gemeint war wie ich es oben vormulierte.
      Meiner Meinung nach wird die Debatte hier zu Emotional geführt.
      Z.B. Wenn ihr die angebliche beforzugung bei gleicher Quali kritisiert die sie fördert ist dies eigentlich nur logisch...
      Ich arbeite im Sozialbereich, da hats zuwenig Männer. Was denken sie machen da meine zumeist weiblichen Vorgesetzten? Bei gleicher Qualifikation werde ich beforzugt. Das ist nur logisch. Das selbe bei unserer Regierung. Bei einer untervertretung der frauen macht es sinn sie mehr zu wählen.
      12 9 Melden
  • Fabian Studer 27.05.2018 11:09
    Highlight So ein Schwachsinn, und das keine 24 Stunden nach dem 'es gibt keine Geschlechter' Artikel?
    Entweder sind wir gleich oder nicht aber dieses geheuchel mit dem guten Feminismus und der toxischen maskulinität geht mit langsam nicht mehr ab.
    Á la Australien: 2 Arten von WCs für Frauen und für alle. Oder auch in der schweiz: fitnesscenter nur für Frauen? Kein Problem! Dafür haben Männer ja die Wehrpflicht und sind die Täter wenn sie mit einer mit gleich viel Promille ins bett hüpfen. Und wenn's ein Kind gibt hat sie Pille Abtreibung und babyklappe, er ist 'halt selbst schuld'

    Geht gar nicht!
    84 39 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 11:50
      Highlight Ohje armer weisser Heteromann. Wenn mit einer bösen Frau ins Bett gehst nimm ein Gummi. Verhütung kann ja nicht so schwer sein. Schützt auch gegen Krankheiten
      42 85 Melden
    • E7#9 27.05.2018 13:41
      Highlight Fabio, genau gleich schlecht könnte man umgekehrt argumentieren. Soll sie doch erst gar nicht mit dem bösen weissen Hetero ins Bett (was auch immer die Hautfarbe damit zu tun hat). Ich bin weiss, männlich und hetero. Soll ich mich alleine dafür schon schämen oder stehe ich einfach „nur“ unter Generalverdacht ein machtgieriger und rassistischer Sexualverbrecher zu sein?
      44 13 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 14:22
      Highlight E7#9 Wie kann man sich nur dauernd selber so bemitleiden und jammern? Versteh euch nicht.
      Studee jammerte er hätte keine Rechte wenn die Frau Schwanger würde. Meine Antwort, dann muss der Mann halt verhüten
      16 37 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 27.05.2018 10:46
    Highlight Sobald die Kommentarspalten leer bleiben, wenn eine Frau oder ein Mann solche Aussagen macht, ja dann haben wir ďie Gleichstellung von Mann und Frau erreicht.

    Von mir aus dürfen 7 Frauen oder 7 Männer dem BR angehören, solange sie ideelle Grabenkämpfe beiseite lassen, für das Land schauen und tipetope Arbeit leisten..

    Ueli zum Beispiel macht Klientelpolitik. Ihn halte ich nicht für jemanden, der für alle Politik macht. Schade.
    45 34 Melden
    • E7#9 27.05.2018 13:52
      Highlight Worauf stützt du deine Behauptung, er sei weniger Integer gegenüber dem Volk als seine Kollegen?
      16 12 Melden
  • Eric Lang 27.05.2018 10:38
    Highlight Unter den Fehlentscheiden von Frau Leuthard und Frau Sommaruga, werden noch unsere Enkelkinder leiden!
    Beide haben schon längst den Zeitpunkt verfehlt um aus dem Bundesrat zurückzutreten, was unter anderem beweist, dass Frauen genau so machtgeil sind wie Männer!
    Einzig verstehen sie es besser als Männer, ihr Versagen in schöne Floskeln zu verpacken.
    72 54 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 11:51
      Highlight Erzähl doch von Fehlentscheiden samt Begründung und wann diese was entschieden haben.
      38 62 Melden
    • Sophon 27.05.2018 17:24
      Highlight Ja schon klar, wir leiden ja so sehr hier in der ach so armen und repressiven Schweiz. Auch schon mal in der grossen weiten Welt gewesen?
      6 12 Melden
  • grandvlad 27.05.2018 09:58
    Highlight Alle Menschen sollten in der Regierung vertreten sein.... Demokratie
    52 9 Melden
  • reich&schön 27.05.2018 09:49
    Highlight Was die Zusammensetzung des Parlaments angeht, hat Frau Leuthard überhaupt nichts zu fordern.
    Darüber entscheiden nämlich wir Wählerinnen und Wähler!
    181 72 Melden
  • reich&schön 27.05.2018 09:48
    Highlight Ausgerechnet den rückschrittlichen Entscheid zum Atomausstieg als "mutig" zu euphemisieren, ist ganz schön dreist!
    Bauchentscheide, die Öko-Esoterik und das Prinzip Hoffnung höher gewichten als naturwissenschaftlich-physikalische Grundlagen, sind nicht mutig sondern kurzsichtig und verantwortungslos.
    89 93 Melden
    • Stirber 27.05.2018 10:55
      Highlight Nun rückschrittlich ist der Atomausstieg sicher nicht. Klar der Strom der produziert wird ist sehr sauber, aber wo hin mit dem restlichen radioaktiven Material? Was tun gegen die Gefahr eines neuen Fukushimas?
      Heutzutage gibt es definitiv bessere und ebenfalls saubere Lösungen um Strom zu produzieren. Dazu sollte man einfach einmal das Potential von Wind und Wasser ausschöpfen.
      48 20 Melden
    • aglio e olio 27.05.2018 10:56
      Highlight reich&schön, welche naturwissentschaftlich-physikalische Grundlagen wurden deiner Meinung nach nicht ausreichend gewichtet?
      37 13 Melden
    • atomschlaf 27.05.2018 16:42
      Highlight @Stirber: In Russland läuft bereits ein Reaktor, der die Menge radioaktiven Abfalls massiv reduziert und dabei erst noch Energie erzeugt.
      Dass wir Uralt-Reaktoren wie Beznau rasch abschalten fände ich auch gut, aber genau das passiert ja nicht.
      Stattdessen wird die Zukunft mit einem Technologieverbot verbaut, obschon das Speicherproblem noch nicht mal im Ansatz gelöst ist.
      23 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 27.05.2018 09:43
    Highlight Frau Leuthard ist eine Frau, klar dass sie diese in Schutz nimmt. Aber ja, mich stört auch das parteipolitische Geplänkel im BR. Es darf nicht eine Parteigesinnung 'gewinnen', es muss für die Schweiz und deren Bürger ein Gewinn sein, wenn etwas entschieden wird. Wenn wir aber von der Frau BR der SP alleine regiert werden würden, hätten wir bei all dem Mitgefühl für andere, keinen Platz mehr. Gefühle sind schön, gehören aber nicht in die Regierung.
    45 42 Melden
    • aglio e olio 27.05.2018 11:00
      Highlight "Wenn wir aber von der Frau BR der SP alleine regiert werden würden, hätten wir bei all dem Mitgefühl für andere, keinen Platz mehr."

      Den Satz verstehe ich nicht.
      36 18 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:20
      Highlight Hast Du eine Ahnung!
      Gefühle gehören überall hin, auch und erst recht in einen Bundesrat!
      Wenn unsere Schweizerische Wohlstandsgesellschaft -die auf den ersten Blick betrachtet- so tadellos zu funktionieren scheint, wie ein Uhrwerk, oder wie die von Ueli Maurer schwärmerisch mit freiwilligen Werbespots unterstützten Banken, Etwas, an dem es hierzulande katastrophal mangelt, ganz dringend und Lebensrettend gebrauchen kann, dann sind das GEFÜHLE!
      Und genau darum brauchen wir die MigrantInnen aus dem Süden, als EntwicklungshelferInnen in Sachen Emotionalität.
      Und ZUSAMMEN schaffen wir das!
      8 25 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 12:34
      Highlight Ich glaube du hast keine Ahnung wie der Bundesrst funktioniert und was dessen Aufgaben sind
      9 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 27.05.2018 09:28
    Highlight Na ja ist doch aber eher so, ist das Parlament für die Katz, ist es auch der BR. Der BR setzt die Traktanden und erarbeitet (wohl eher lässt erarbeiten) die Gesetze bzw. -Pakete die dann im Parlament behandelt und in eine kompromissfähige Lösung umgesetzt werden soll. Nur Wenn ein ganzes Parlament nicht mehr Kompromissfähig ist und sich nur noch in ideologischen Grabenkämpfe verbeisst, kommt auch nix mehr raus dabei. Der BR wird vom Parlament gewählt und ist ein Spiegelbild eben dieses.
    48 1 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 10:45
      Highlight Und an wen richtet sich denn Dein Vorwurf?
      Hast Du da eher die Rechtsbürgerliche Mehrheit im Visier, oder thronst Du hoch oben auf dem Elfenbein-Turm und richtest Deinen Vorwurf an Alle, die sich im verwickelten und verwinkelten Gewusel der Realität irgendwie zurechtfinden müssen?
      Mir geht es in letzter Zeit so, dass ich mit "Knallharten Rechtsbürgerlichen Verhandlern" zu deren totaler Verwunderung ebenso hart bin und sage: "Es gibt nichts mehr zu verhandeln! Ich habe die Schnauze endgültig voll von Dir und will ganz einfach nichts mehr mit Dir zu tun haben!"
      Ziemlich übel von mir, was?
      9 27 Melden
    • Töfflifahrer 27.05.2018 11:39
      Highlight Den Vorwurf richte ich an alle Parteien die mittlerweile den Begriff Konsens und Kompromiss aus ihrem Vokabular gestiegen haben oder nur den nur noch à la Trump interpretieren indem ein Kompromiss gut ist wenn ich gewinne. Jede Partei will nur noch als Sieger dastehen, der es den Anderen gezeigt hat. Da ist es gal ob rechts oder links. Aus dem Elfenbeinturm? Ich schildere nur was ich tag-täglich sehe. Dabei sind die Medien auch nicht unschuldig, denn diese reduzieren es meist auf welche Partei gewonnen und welche verloren hat, ob wir, die Bevölkerung, dabei gewinnt ist wohl eher zweifelhaft.
      19 5 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:03
      Highlight Genau eine solche Antwort habe ich befürchtet.
      Du machst anscheinend keinen Unterschied zwischen Aktiver Gewalt und Reaktiver Gewalt, sondern sagst: "Beides ist Gewalt. Ergo sind beide Beteiligten gleich schlecht, oder blöd, oder wieso auch immer."
      Als Lösung schlägst Du uns dann einen irgendwie durchschnittlich eingemitteten Kompromissler vor, der sehr viel Verständnis dafür aufbringt, dass er von seinem Verhandlungspartner schon x-mal belogen, betrogen und ausgetrickst worden ist.
      In der Realität ist dieser vorbildlich neutrale "Super-Schweizer" ein fett verdienender Anwalt...
      4 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 27.05.2018 09:27
    Highlight Wenn Frauen die mutigeren Entscheide fällrn, sollten auch die Frauen dafür sorgen, dass es mehr Frauen in politischen Ämtern hat.

    Die Männer haben doch nicht den Mut dazu. ;)
    36 37 Melden
    • Luca Brasi 27.05.2018 10:10
      Highlight Ich habe auch schon Frauen gewählt. Hat halt einfach nicht viele, weil den meisten der Mut zu politisieren fehlt. :P
      35 7 Melden
    • lilie 27.05.2018 11:28
      Highlight @Luca: Eben. Das wollte ich damit ja sagen. ;)
      15 4 Melden
  • rodolofo 27.05.2018 09:17
    Highlight Frauen sind halt mehrheitlich noch nicht vom Militärdienst charakterlich verbogen worden!
    Wenn Du als Rekrut und später als Soldat gegenüber den Offizieren den Grüss-August machen musst, dann machst Du den Grüss-August auch gegenüber den Bossen der Partei und gegenüber den Finanz-starken Lobbyisten.
    Daraus ergeben sich zwei nötige Konsequenzen:
    - Weiterhin kein obligatorischer Militärdienst für Frauen!
    - Die Maximalzahl von männlichen Bundesräten soll bei drei festgelegt werden und dann schrittweise weiter reduziert werden.
    19 111 Melden
    • Maracuja 27.05.2018 11:09
      Highlight @rodolofo

      Wenn Militärdienst tatsächlich so charakterdeformierend wäre, wäre die einzig richtige Konsequenz das Obligatorium auch für Männer abzuschaffen. Langjährige Erfahrung an diversen Arbeitsplätzen hat mir aber gezeigt, dass es genauso Männer mit Militärerfahrung gibt, die ihren Chefs widersprechen wie unterwürfige Nick-Augustas.

      Als Normalverdienerin interessieren mich Geschlechterquoten für die weibliche Elite nicht. Ich möchte endlich eine Politik, die sich vermehrt um die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung kümmert (KK-Prämien, Arbeitszeit usw.).
      43 3 Melden
    • Shlomo 27.05.2018 11:17
      Highlight Sorry wer geht denn heute noch freiwillig ins Militär?
      18 32 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:11
      Highlight Ich sage ja auch nicht, dass die charakterliche Deformierung von Männern durch das Militär bis in alle Ewigkeit so weitergehen soll!
      Aber diese charakterlichen Deformierungen durch das Militär geschehen nun mal in der Gegenwart, und sie geschehen vor allem mit Männern!
      Vielleicht ist das wieder, wie mit der Frage, was zuerst kam, das Huhn, oder das Ei (eher weibliche Fragestellung).
      Hier lautet die (eher männliche) Fragestellung:
      Was kam zuerst, der Mann, oder das den menschlichen Charakter deformierende Militär?
      2 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 27.05.2018 08:54
    Highlight Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit 7 Männer im Bundesrat ein ganzes demokratisches System entstanden ist und am liberalen Bundesstaat festgehalten wurde und mutige Entscheidungen getroffen wurden. Sind eigentlich in der heutigen Zeit immer die Männer an allem schuld?
    97 22 Melden
    • Maracuja 27.05.2018 12:11
      Highlight @Luca Brasi: . Sind eigentlich in der heutigen Zeit immer die Männer an allem schuld

      Für eine kleine Schicht, die jedoch viel mediale Aufmerksamkeit geniesst, evtl. schon. Ausserhalb der Medien spielen solche Schuldzuweisung kaum eine Rolle. Tatsache ist, dass es wenig Führungsstellen (in Politik & Wirtschaft) und damit ein entsprechendes Gerangel um diese Pöstchen gibt. Manche Elite-Frauen versuchen sich dabei halt mit der Forderung nach Quoten oder mit Behauptungen (Frauen sind mutiger*, sozialer usw.) in eine Pole Position zu bringen.
      * ein mutiger Entscheid muss nicht ein kluger sein

      20 5 Melden
  • Rumbel the Sumbel 27.05.2018 08:43
    Highlight Gehören da emotionale Entscheide auch dazu? Zudem, ist mir Wurst, ob wir mehr Frauen oder Männer im Parlament haben. Mir ist Qualität wichtiger.
    59 9 Melden
  • Kollani 27.05.2018 08:22
    Highlight Da hat sie sicher Recht und da sie schon länger dabei ist, weiss sie wovon sie spricht!
    27 70 Melden
  • Ökonometriker 27.05.2018 08:20
    Highlight Nunja, der Bundesrat soll nicht mutige, sondern richtige Entscheide fällen. Der Kniefall vor dem ausländischen Druck wurde ja beispielsweise auch von einer Frau verfügt... Man wird wohl keinem Geschlecht bessere politische Qualifikationen nachweisen können, die Person ist wichtiger.

    In der Privatwirtschaft arbeiten gemischte Teams meiner Erfahrung nach aber schon besser. Das Problem ist das alte Rollenverständnis, das Frauen eher weiche Berufe erlernen und Männer eher Berufe in denen abstrsktes Denken gefordert wird. So ist es oft extrem schwierig, eine geeignete Kandidatin zu rekrutieren.
    45 11 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 14:28
      Highlight Die einzigen Kniefälle waren die von Blocher. Einmal in Ankara als das Volk Ja sagte zur Antirassismus-Strafnorm und einmal vor den USA im Fall Tinner.
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  • Gähn on the rocks 27.05.2018 08:05
    Highlight schön gesagt, frau leuthard.
    erstaunt mich nullkommagarnix.
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    • Raembe 27.05.2018 09:33
      Highlight Wenn das ein Mann über Männer gesagt hätte wäre das wohl Sexismus. Bei Frau Leuthard anscheinend nicht.

      Ausserdem bin ich der Meinung das diese Aussage nicht fair gegenüber ihren männlichen Kollegen ist.
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  • p4trick 27.05.2018 07:56
    Highlight Grundsätzlich muss die Diskriminierung von stellensuchenden Frauen um die 30/35 bekämpft werden. Es gibt viele Arbeitgeber die eine Frau nicht einstellen weil sie Angst haben sie machen bald Babies.
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    • frnrsch 27.05.2018 10:04
      Highlight Was sich zum Teil auch so herausstellt. Spreche aus eigener Erfahrung.
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    • Roman h 27.05.2018 10:43
      Highlight Und was ist mit den jungen Männer?
      Es gibt viele Arbeitgeber die einen Mann nicht einstellen weil er ins Militär muss.
      Beides nicht fair aber was will man da machen?
      Die Arbeitgeber zwingen alle Frauen im gebärfähigen Alter ein zu stellen.
      Ich kann den Arbeitgeber verstehen das er nicht jemanden einstellen und einarbeiten will der dann nach ein paar Monaten wieder weg ist.
      19 15 Melden
  • Hugo Wottaupott 27.05.2018 07:38
    Highlight Jedesmal wenn ich ein Tesla seh wink ich zu und schreie "Gruss an den Gesamtbundesrat Doris!"
    39 32 Melden
    • Raembe 27.05.2018 09:34
      Highlight In Zürich kämmst Du dann nicht zum arbeiten.
      29 2 Melden
  • Factfinder 27.05.2018 06:51
    Highlight Man stelle sich die Aufregung über eine sexistische Aussage vor, hätte dass ein Bundesrat über eine Männermehrheit gesagt.
    Darf man jetzt offiziell sagen dass die Dame die dies verkündet eine Heuchlerin ist?
    383 128 Melden
    • Imfall 27.05.2018 09:00
      Highlight yes we can
      23 9 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 09:02
      Highlight Ja man darf. Aber ich darf auch sagen, dass wer solche Aussagen als sexistisch taxiert, bisschen sehr Opfer spielen will... der arme weisse Hetero-Mann
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    • rodolofo 27.05.2018 09:20
      Highlight Es ist eben immer auch wichtig, WER etwas sagt!
      Was Doris Leuthard sagt, ist richtig und glaubwürdig.
      Was Ueli Maurer sagt, ist falsch und unglaubwürdig.
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