Schweiz
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Bundesrätin Doris Leuthard bei einem Staatsbesuch in Ho Chi Minh City, Vietnam.  Bild: KEYSTONE

Leuthard: «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt»

27.05.18, 06:43 27.05.18, 19:33


Die Landesregierung war laut Bundesrätin Doris Leuthard mit einer Frauenmehrheit mutiger als in von Männern dominierter Zusammensetzung. «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt als vorher und nachher.»

«Ich habe allgemein die Erfahrung gemacht, dass sich Frauen in Exekutivämtern weniger in ein parteipolitisches Korsett stecken lassen als Männer.»

Doris Leuthard

Die 55-jährige CVP-Politikerin erklärte in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag», beim Atomausstieg sei ausschlaggebend gewesen, dass der Regierung mehr Frauen als Männer angehörten. «Ich habe allgemein die Erfahrung gemacht, dass sich Frauen in Exekutivämtern weniger in ein parteipolitisches Korsett stecken lassen als Männer.»

Zwischen 2010 und 2011 waren erstmals in der Geschichte des Bundes die Frauen in der siebenköpfigen Landesregierung in der Überzahl – bis zum Abgang von Micheline Calmy-Rey (SP). Leuthard forderte, dass bei den Wahlen 2019 der Frauenanteil im Ständerat und im Nationalrat steigt. Dies sei bei den letzten Wahlen nicht gelungen. Die Bundesrätin sieht dabei die Parteien in der Pflicht.

Von Quoten in der Verfassung hält die Magistratin allerdings nichts. Wichtiger sei, dass Politikerinnen von den Parteien mit guten Listenplätzen gefördert würden und in wichtigen Kommissionen Einsitz nehmen könnten.

In Unternehmen und der Verwaltung müssten Frauen gefördert werden, sagte Leuthard weiter. Es brauche eine Förderung, solange Frauen unterrepräsentiert seien und die Chancen für Frauen tatsächlich nicht die gleichen seien wie für Männer. Bei gleicher Qualifikation sei darauf zu achten, mehr Frauen zu rekrutieren. Gemischte Teams würden besser arbeiten. Frauenförderung sei Chefsache. Sie habe ihren Amtsdirektoren darum entsprechende Vorgaben gemacht. (sda)

Passend dazu: So männlich sind Kantonsregierungen

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124Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 28.05.2018 11:46
    Highlight Was für gekränkte männliche Kommentare da kommen, wenn eine Frau darauf hinweist, dass ihre Entscheide mutiger waren, als die der jetzigen Männerregierung!

    Lasst doch den Frauen auch mal was, auf das sie stolz sein können!

    Bei dem ganzen Frauenhass aber, der hier aus den vielen INCEL-Kommentaren der Kommentarfront trieft, grenzt es an ein Wunder, dass sich diese echten Schweizer überhaupt noch fortpflanzen.
    1 6 Melden
  • Bombenjunge 27.05.2018 21:23
    Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
  • Turi 27.05.2018 15:22
    Highlight Und ich habe immer gedacht, es seien so viel mehr Männer in Wirtschaft und Politik, weil die besser sind und die bessere Leistung bringen...

    eiei.










    11 36 Melden
    • Redly 27.05.2018 18:03
      Highlight Und ich dachte, es gäbe keine Unterschiede. Wenn doch, lassen sich Lohn- und Kaderposition-Unterschiede plötzlich doch durch Resultate erklären.
      ...aber natürlich ausnahmslos nur, wenn zugunsten Frauen.
      34 13 Melden
  • saderthansad 27.05.2018 15:22
    Highlight «Mit der Frauenmehrheit im Bundesrat haben wir mutigere Entscheide gefällt»
    Somit erklärt sie auch kurz und klar, weshalb in vielen Parteien, vorab in den rechsbürgerlichen, kein echtes Interesse besteht, Frauen zu portieren. Verständlicherweise.
    Wohin würde das führen, wenn anstelle von Partei- vermehrt Sachpolitik gemacht würde?
    35 51 Melden
  • äti 27.05.2018 15:15
    Highlight Bin überrascht wieviele unbeachtete, beleidigte Pfauen es gibt.
    44 31 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 17:16
      Highlight Danke dachte ich sei der einzige hier
      22 25 Melden
    • Gubbe 28.05.2018 09:35
      Highlight Fabio: Nein, du bist nicht die Letzte beleidigte, es hat noch mehr.
      5 3 Melden
    • Factfinder 28.05.2018 18:05
      Highlight Seit wann ist Widerspruch = Beleidigt sein.
      Unterstellt man das anderen, wenn man selber keine Argumente hat?
      2 0 Melden
  • Silent_Revolution 27.05.2018 15:15
    Highlight Als einstige Atomlobbyistin die Energiewende den Frauen im Bundesrat zuzuschreiben ist Comedy vom Feinsten.

    Ob nun 7 männliche, weibliche oder genderfluide Lobbyisten macht doch keinen Unterschied.

    In irgendwelchen Verwaltungsräten, wessen Konzernen sie während der Amtszeit einen Vorteil verschafft haben landen schlussendlich von links - rechts alle.

    Die mutigen Entscheide muss ich derweil verpasst haben.
    68 19 Melden
  • mako 27.05.2018 14:25
    Highlight Mutig und naiv liegen sehr nahe zusammen....
    54 29 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 15:12
      Highlight Es darf sich ein jeder Schweizer über 18 melden und es besser machen
      38 38 Melden
  • swisskiss 27.05.2018 13:28
    Highlight Weiss nicht, ob Frau Leuthard hier ein bisschen die Geschichte verklärt.

    Neben Blocher war Calmy Rey die extremste ideologisch geprägte Bundesrätin, die genau wie Blocher, dieselbe Mühe hatte mit dem Kollegialprinzip und dauernd versuchte dem Amt ihren persönlichen Stempel aufzudrücken.

    Und nun haben wir mit Cassis wieder so einen Solotänzer....

    Es ist kein Geschlechtsproblem ( sollte es im Jahr 2018 auch nicht mehr sein!) sondern ein Charakterproblem.

    Vielleicht auch ein Grund, dass das Parlament nicht die besten, sondern moderatesten Politiker zu Bundesräten macht.
    42 21 Melden
    • Larss 28.05.2018 08:26
      Highlight Wie moderat findest du den Sommaruga? Jedenfalls das was sie öffentlich sagt ist nicht moderat..
      3 2 Melden
    • swisskiss 28.05.2018 12:44
      Highlight Larss: Hallo? Hast Du mal die anderen Exponenten der SP gehört, als es um die Verschärfung des Asylrechts ging?

      Sommaruga zähle ich neben den Ständeräten Bruderer, Fetz und Jositsch zu den moderaten SPlern.
      0 1 Melden
  • Eron 27.05.2018 13:13
    Highlight Fr. Leuthard, die Droherin vor Abstimmungen, ist fotogen und für die CVP so etwas wie die Geheimformel für Coke. Allerdings ist sie manchmal schlecht vorbereitet und stellt ihr Lachen vor den Inhalt oder die Lobbyisten, die sie vertritt, leider erfolgreich muss ich zugeben. Dennoch kann sie so etwas wie mutigere Entscheidungen durch Frauenmehrheit nicht beurteilen. Damit müsste sie zwei Zeitlinien vergleichen, genau dort zeigt sich ihr einfaches Denken. Betrachtet man die Überakademisierung der CH, die schwachen Entscheidungen gegenüber der EU, dann wir die Frauenmehrheit im BR zur Hypothek!
    31 38 Melden
  • dmark 27.05.2018 12:25
    Highlight Mutig bedeutet nicht unbedingt auch besser.
    50 17 Melden
  • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 27.05.2018 11:40
    Highlight Ou es gibt also Unterschiede zwischen Frauen und Männern meint Frau Leuthard? Dann sage ich jetzt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass Männer besser für ein Firmenmanagement geeignet sind, da sie rationaler im Sinne der Firma entscheiden.
    99 38 Melden
    • axantas 27.05.2018 12:20
      Highlight Das sollst du nicht sagen, damit diskriminierst du die Frauen....

      Frau Leuthard darf hingegen die Vorteile der Frauen herausstreichen, da sie damit die Frauen nicht diskriminiert.

      ...ja, ich weiss, da fehlt Logik.
      68 21 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 12:25
      Highlight Hab ich in der letzten Firma gesehen. Geradeaus an die Wand gefahren dass Männer-Management. Gut mag rational gewesen sein
      29 30 Melden
    • FrancoL 27.05.2018 12:25
      Highlight Die Frage ist: Rationaler im Sinnen der Firmeneigner, oder rationaler für die ganze Firma, also auch für die Belegschaft?

      Oder gehörst Du zu denen die behaupten:

      wenn es dem Eigner gut geht dann geht es auch den Angestellten gut.

      Wenn es dem Firmeneigner sehr gut geht, geht es den Angestellten sehr gut.

      Wenn der Eigner sich extrem bereichert, bereichern sich die Angestellten auch extrem.
      29 17 Melden
  • Bene86 27.05.2018 11:29
    Highlight Frau Leuthard, schön und mutig wäre es gewesen, zur Abwechslung z.B. mal die KK-Prämien oder die Zugticketpreise und und und... zu senken.

    Ich als Otto-Normalbürger oder mein Portemonnaie haben in den vergangenen Jahren ÜBERHAUPT KEINEN Unterschied gespührt oder festgestellt, also lasst mal diese Feminismusträumerei und arbeitet für und nicht gegen das Volk!

    Stellt einen fähigen Bundesrat zusammen. Ob der aus 7 Frauen oder 7 Männern besteht ist mir Schnurz!
    91 30 Melden
    • Tikvaw 27.05.2018 14:41
      Highlight Hast du auch ein Vorschlag wie du das fehlende Geld dann ersetzen oder welche Leistungen du entsprechend kürzen willst?
      Und zwar solche Vorschläge die auch von einer Mehrheit der Parlamentarier oder Stimmbürger unterstützt werden würden.
      13 20 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 15:14
      Highlight Du weisst schon dass das Parlament die Gesetze macht. Und dass Rechts sicher nicht für den kleinen Mann arbeitet
      21 28 Melden
    • Factfinder 27.05.2018 15:48
      Highlight @Fabio: Die Gesetzesvorlagen werden von Juristen in den einzelnen Departementen verfasst. Das Parlament berät darüber.
      Hast du das nicht gewusst?
      23 8 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 17:06
      Highlight @factfinder Das Parlament beschliesst die Gesetze. Dadurch erlangen sie Rechtskraft. Die Kommission erarbeiten diese. Aber ohne Beschluss durchs Parlament ist da nichts. Und zwar durch beide Kammern
      10 16 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 18:48
      Highlight Nachtrag Die Kommissionen sind Teil des Parlaments
      8 14 Melden
  • sealeane 27.05.2018 11:14
    Highlight Hm ich bin gerade getrübt was mein Menschenbild der Schweizer und Schweizerinnen betrifft.
    Wenn ich hier die negativen Komentare und vielen Blitze bei den positiven sehe...
    Und ich dachte wit seien im 21. Jahrhundert.
    Ich kann verstehen das ihre Aussage provoziert und polarisiert. Aber ich denke sie ist eher im Sinne davon zu verstehen, das Männer häuffiger machtpolitisch entscheiden (wir wissen alle das dass eine tatsache ist). Es ergo eher um Macht oder Machterhalt geht, als um neues (Kreativität) zu schaffen. Das sind tendenzen die ihre Vor- und Nachteile haben.
    55 100 Melden
    • axantas 27.05.2018 11:56
      Highlight Es geht darum, dass sie Vorteile der Frauenmehrheit herausstreicht, für die ein Mann ins moralische Kittchen wandern würde.

      Wir haben doch Gleichberechtigung...
      47 20 Melden
    • sealeane 27.05.2018 15:42
      Highlight Wie gesagt ich denke das es eher so gemeint war wie ich es oben vormulierte.
      Meiner Meinung nach wird die Debatte hier zu Emotional geführt.
      Z.B. Wenn ihr die angebliche beforzugung bei gleicher Quali kritisiert die sie fördert ist dies eigentlich nur logisch...
      Ich arbeite im Sozialbereich, da hats zuwenig Männer. Was denken sie machen da meine zumeist weiblichen Vorgesetzten? Bei gleicher Qualifikation werde ich beforzugt. Das ist nur logisch. Das selbe bei unserer Regierung. Bei einer untervertretung der frauen macht es sinn sie mehr zu wählen.
      12 9 Melden
  • Fabian Studer 27.05.2018 11:09
    Highlight So ein Schwachsinn, und das keine 24 Stunden nach dem 'es gibt keine Geschlechter' Artikel?
    Entweder sind wir gleich oder nicht aber dieses geheuchel mit dem guten Feminismus und der toxischen maskulinität geht mit langsam nicht mehr ab.
    Á la Australien: 2 Arten von WCs für Frauen und für alle. Oder auch in der schweiz: fitnesscenter nur für Frauen? Kein Problem! Dafür haben Männer ja die Wehrpflicht und sind die Täter wenn sie mit einer mit gleich viel Promille ins bett hüpfen. Und wenn's ein Kind gibt hat sie Pille Abtreibung und babyklappe, er ist 'halt selbst schuld'

    Geht gar nicht!
    84 39 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 11:50
      Highlight Ohje armer weisser Heteromann. Wenn mit einer bösen Frau ins Bett gehst nimm ein Gummi. Verhütung kann ja nicht so schwer sein. Schützt auch gegen Krankheiten
      42 85 Melden
    • E7#9 27.05.2018 13:41
      Highlight Fabio, genau gleich schlecht könnte man umgekehrt argumentieren. Soll sie doch erst gar nicht mit dem bösen weissen Hetero ins Bett (was auch immer die Hautfarbe damit zu tun hat). Ich bin weiss, männlich und hetero. Soll ich mich alleine dafür schon schämen oder stehe ich einfach „nur“ unter Generalverdacht ein machtgieriger und rassistischer Sexualverbrecher zu sein?
      44 13 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 14:22
      Highlight E7#9 Wie kann man sich nur dauernd selber so bemitleiden und jammern? Versteh euch nicht.
      Studee jammerte er hätte keine Rechte wenn die Frau Schwanger würde. Meine Antwort, dann muss der Mann halt verhüten
      16 37 Melden
    • E7#9 27.05.2018 15:42
      Highlight Ok Fabio, um auf diesen Punkt einzugehen: Du misst mit unterschiedlichen Ellen. Wieso soll der Mann beim Sex die Verantwortung einer Verhütung alleine tragen, danach in der Regel jedoch praktisch ohne Rechte und riesigen Pflichten dastehen? Wieso hat er weniger Rechte als sie? Was kann er dafür männlich, „weiss“ und hetero zu sein?
      24 11 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 17:11
      Highlight @e7#9 Versuchs mal mit Textverständnis! Studer beklagt sich dass man ihm als Mann ein Kind unterjubelt. Also 2 Dinge: Entweder ich vertraue dem gegenüber dass sie verhütet oder ich traue ihr nicht dann nehm ich den Gummi oder lass es ganz. Dank Gummi auch kein HIV z.B. so zum Thema vertauen!
      Er kann nichts am Mann sein. Aber fürs Opfer spielen und fürs in meinen Augen feige sein.
      9 21 Melden
    • Maragia 27.05.2018 22:20
      Highlight @Fabio: Sich vor HIV zu schützen ist also auch die Pflicht des Mannes???!!! Frau braucht sich hier nicht darum zu kümmern oder was?
      Du hast schon ein komisches Weltbild
      13 6 Melden
  • N. Y. P. 27.05.2018 10:46
    Highlight Sobald die Kommentarspalten leer bleiben, wenn eine Frau oder ein Mann solche Aussagen macht, ja dann haben wir ďie Gleichstellung von Mann und Frau erreicht.

    Von mir aus dürfen 7 Frauen oder 7 Männer dem BR angehören, solange sie ideelle Grabenkämpfe beiseite lassen, für das Land schauen und tipetope Arbeit leisten..

    Ueli zum Beispiel macht Klientelpolitik. Ihn halte ich nicht für jemanden, der für alle Politik macht. Schade.
    45 34 Melden
    • E7#9 27.05.2018 13:52
      Highlight Worauf stützt du deine Behauptung, er sei weniger Integer gegenüber dem Volk als seine Kollegen?
      16 12 Melden
  • Eric Lang 27.05.2018 10:38
    Highlight Unter den Fehlentscheiden von Frau Leuthard und Frau Sommaruga, werden noch unsere Enkelkinder leiden!
    Beide haben schon längst den Zeitpunkt verfehlt um aus dem Bundesrat zurückzutreten, was unter anderem beweist, dass Frauen genau so machtgeil sind wie Männer!
    Einzig verstehen sie es besser als Männer, ihr Versagen in schöne Floskeln zu verpacken.
    72 54 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 11:51
      Highlight Erzähl doch von Fehlentscheiden samt Begründung und wann diese was entschieden haben.
      38 62 Melden
    • Sophon 27.05.2018 17:24
      Highlight Ja schon klar, wir leiden ja so sehr hier in der ach so armen und repressiven Schweiz. Auch schon mal in der grossen weiten Welt gewesen?
      6 12 Melden
  • grandvlad 27.05.2018 09:58
    Highlight Alle Menschen sollten in der Regierung vertreten sein.... Demokratie
    52 9 Melden
  • reich&schön 27.05.2018 09:49
    Highlight Was die Zusammensetzung des Parlaments angeht, hat Frau Leuthard überhaupt nichts zu fordern.
    Darüber entscheiden nämlich wir Wählerinnen und Wähler!
    181 72 Melden
  • reich&schön 27.05.2018 09:48
    Highlight Ausgerechnet den rückschrittlichen Entscheid zum Atomausstieg als "mutig" zu euphemisieren, ist ganz schön dreist!
    Bauchentscheide, die Öko-Esoterik und das Prinzip Hoffnung höher gewichten als naturwissenschaftlich-physikalische Grundlagen, sind nicht mutig sondern kurzsichtig und verantwortungslos.
    89 93 Melden
    • Stirber 27.05.2018 10:55
      Highlight Nun rückschrittlich ist der Atomausstieg sicher nicht. Klar der Strom der produziert wird ist sehr sauber, aber wo hin mit dem restlichen radioaktiven Material? Was tun gegen die Gefahr eines neuen Fukushimas?
      Heutzutage gibt es definitiv bessere und ebenfalls saubere Lösungen um Strom zu produzieren. Dazu sollte man einfach einmal das Potential von Wind und Wasser ausschöpfen.
      48 20 Melden
    • aglio e olio 27.05.2018 10:56
      Highlight reich&schön, welche naturwissentschaftlich-physikalische Grundlagen wurden deiner Meinung nach nicht ausreichend gewichtet?
      37 13 Melden
    • atomschlaf 27.05.2018 16:42
      Highlight @Stirber: In Russland läuft bereits ein Reaktor, der die Menge radioaktiven Abfalls massiv reduziert und dabei erst noch Energie erzeugt.
      Dass wir Uralt-Reaktoren wie Beznau rasch abschalten fände ich auch gut, aber genau das passiert ja nicht.
      Stattdessen wird die Zukunft mit einem Technologieverbot verbaut, obschon das Speicherproblem noch nicht mal im Ansatz gelöst ist.
      23 6 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 17:12
      Highlight @atomschlaf Träum weiter von diesem Reaktor, der den Müll schluckt
      2 18 Melden
    • Sophon 27.05.2018 17:28
      Highlight Ja genau- bei den Russen !!! Die sind voll gut mit Atomkraftwerken gell. are you kidding me.
      Tschernobyl, könsch?
      2 16 Melden
    • atomschlaf 27.05.2018 22:03
      Highlight "Abgebrannter Brennstoff wird fast vollständig wiederverwertet, sodass als Abfall nur die mit überschaubaren Halbwertszeiten von weniger als 100 Jahren radioaktiven Spaltprodukte sowie geringe Mengen an Transuranen zurückbleiben."

      Quelle für jene, die an Fakten statt an grüner Angstpropaganda interessiert sind:
      http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/
      11 2 Melden
    • reich&schön 28.05.2018 09:15
      Highlight @aglio e olio: Beispielsweise die Möglichkeiten zur grosstechnischen Speicherung von Solar- und Windstrom. Ausser Pumpspeicherkraftwerken gibt es immer noch keine wirtschaftlichen Lösungen.
      2 1 Melden
    • aglio e olio 28.05.2018 12:27
      Highlight r&s, es gibt also Pumpspeicherkraftwerke.
      Auf dem Batteriesektor tut sich einiges, vielleicht hilft es der Dezentralisierung unserer Energieversorgung auf die Sprünge.
      Einen Rückschritt kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
      Wie ist eigentlich der Stand bei der Endlagerung von Brennstäben? Was hat sich da in den letzten 6 Jahrzehnten getan?
      0 0 Melden
  • Gubbe 27.05.2018 09:43
    Highlight Frau Leuthard ist eine Frau, klar dass sie diese in Schutz nimmt. Aber ja, mich stört auch das parteipolitische Geplänkel im BR. Es darf nicht eine Parteigesinnung 'gewinnen', es muss für die Schweiz und deren Bürger ein Gewinn sein, wenn etwas entschieden wird. Wenn wir aber von der Frau BR der SP alleine regiert werden würden, hätten wir bei all dem Mitgefühl für andere, keinen Platz mehr. Gefühle sind schön, gehören aber nicht in die Regierung.
    45 42 Melden
    • aglio e olio 27.05.2018 11:00
      Highlight "Wenn wir aber von der Frau BR der SP alleine regiert werden würden, hätten wir bei all dem Mitgefühl für andere, keinen Platz mehr."

      Den Satz verstehe ich nicht.
      36 18 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:20
      Highlight Hast Du eine Ahnung!
      Gefühle gehören überall hin, auch und erst recht in einen Bundesrat!
      Wenn unsere Schweizerische Wohlstandsgesellschaft -die auf den ersten Blick betrachtet- so tadellos zu funktionieren scheint, wie ein Uhrwerk, oder wie die von Ueli Maurer schwärmerisch mit freiwilligen Werbespots unterstützten Banken, Etwas, an dem es hierzulande katastrophal mangelt, ganz dringend und Lebensrettend gebrauchen kann, dann sind das GEFÜHLE!
      Und genau darum brauchen wir die MigrantInnen aus dem Süden, als EntwicklungshelferInnen in Sachen Emotionalität.
      Und ZUSAMMEN schaffen wir das!
      8 25 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 12:34
      Highlight Ich glaube du hast keine Ahnung wie der Bundesrst funktioniert und was dessen Aufgaben sind
      9 20 Melden
    • Herr Ole 27.05.2018 13:04
      Highlight Nicht für die Bürger, sondern für die Einwohner der Schweiz muss der Bundesrat arbeiten.
      22 7 Melden
    • Gubbe 28.05.2018 09:19
      Highlight Was Gefühle und Emotionen in der Politik anrichten, sehen wir in den USA und gerade jetzt in Italien.
      1 0 Melden
    • rodolofo 28.05.2018 11:10
      Highlight @ Gubbe
      Schade, dass Du das so sehen willst.
      Ich unterscheide zwischen Situationsgerechten, spontan und natürlich entstandenen Gefühlen und ANGESTAUTEN Gefühlen, welche aus Situationen, in denen ein Ausleben der Gefühle nicht erlaubt wird, in andere Situationen mit mehr Freiraum VERLAGERTE werden, so dass sie dort "schräg" und nicht nachvollziehbar erscheinen.
      Es geht also weniger um eine Entscheidung Gefühle Ja, oder Nein, sondern um die Art des Umganges mit solchen Gefühlen, die ALLE Menschen so, oder so haben, auch wenn Einige glauben, besonders cool auf Andere wirken zu müssen...
      1 1 Melden
  • Töfflifahrer 27.05.2018 09:28
    Highlight Na ja ist doch aber eher so, ist das Parlament für die Katz, ist es auch der BR. Der BR setzt die Traktanden und erarbeitet (wohl eher lässt erarbeiten) die Gesetze bzw. -Pakete die dann im Parlament behandelt und in eine kompromissfähige Lösung umgesetzt werden soll. Nur Wenn ein ganzes Parlament nicht mehr Kompromissfähig ist und sich nur noch in ideologischen Grabenkämpfe verbeisst, kommt auch nix mehr raus dabei. Der BR wird vom Parlament gewählt und ist ein Spiegelbild eben dieses.
    48 1 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 10:45
      Highlight Und an wen richtet sich denn Dein Vorwurf?
      Hast Du da eher die Rechtsbürgerliche Mehrheit im Visier, oder thronst Du hoch oben auf dem Elfenbein-Turm und richtest Deinen Vorwurf an Alle, die sich im verwickelten und verwinkelten Gewusel der Realität irgendwie zurechtfinden müssen?
      Mir geht es in letzter Zeit so, dass ich mit "Knallharten Rechtsbürgerlichen Verhandlern" zu deren totaler Verwunderung ebenso hart bin und sage: "Es gibt nichts mehr zu verhandeln! Ich habe die Schnauze endgültig voll von Dir und will ganz einfach nichts mehr mit Dir zu tun haben!"
      Ziemlich übel von mir, was?
      9 27 Melden
    • Töfflifahrer 27.05.2018 11:39
      Highlight Den Vorwurf richte ich an alle Parteien die mittlerweile den Begriff Konsens und Kompromiss aus ihrem Vokabular gestiegen haben oder nur den nur noch à la Trump interpretieren indem ein Kompromiss gut ist wenn ich gewinne. Jede Partei will nur noch als Sieger dastehen, der es den Anderen gezeigt hat. Da ist es gal ob rechts oder links. Aus dem Elfenbeinturm? Ich schildere nur was ich tag-täglich sehe. Dabei sind die Medien auch nicht unschuldig, denn diese reduzieren es meist auf welche Partei gewonnen und welche verloren hat, ob wir, die Bevölkerung, dabei gewinnt ist wohl eher zweifelhaft.
      19 5 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:03
      Highlight Genau eine solche Antwort habe ich befürchtet.
      Du machst anscheinend keinen Unterschied zwischen Aktiver Gewalt und Reaktiver Gewalt, sondern sagst: "Beides ist Gewalt. Ergo sind beide Beteiligten gleich schlecht, oder blöd, oder wieso auch immer."
      Als Lösung schlägst Du uns dann einen irgendwie durchschnittlich eingemitteten Kompromissler vor, der sehr viel Verständnis dafür aufbringt, dass er von seinem Verhandlungspartner schon x-mal belogen, betrogen und ausgetrickst worden ist.
      In der Realität ist dieser vorbildlich neutrale "Super-Schweizer" ein fett verdienender Anwalt...
      4 19 Melden
    • Töfflifahrer 27.05.2018 14:02
      Highlight Ich bin für keinerlei Gewalt, habe ich auch nicht gesagt oder angedeutet. Was ich sage ist, dass es für eine Demokratie die wir hier haben auf allen Seiten Kompromissbereitschaft braucht. Diese bedingt, dass man sich gegenseitig auch vertrauen kann. Die Misere heute ist ja, dass man um die eigenen Interessen durchzusetzen alle Register zieht, bis hin zum Betrug am Volk und den (ehemaligen oder zukünftigen) Partnern. Ich nehme da niemanden aus, habe ich auch nie so erwähnt.
      11 1 Melden
    • rodolofo 28.05.2018 09:08
      Highlight DAMIT bin ich dann wieder völlig einverstanden.
      Die Grundvoraussetzungen für das Gelingen von Verhandlungen und das Erreichen von Kompromissen sind Integrität und Ehrlichkeit!
      Niemand von uns kennt die Ganze Wahrheit.
      Und Alle werden nebst der Illusion eines "Freien Willens" von Interessen und Abhängigkeiten gesteuert.
      Das sollten wir nicht verheimlichen, sondern TRANSPARENT machen.
      Solange dies aber nicht geschieht, sind alle Gespräche und Sitzungen nichts als zeitraubendes Kasperletheater, bei dem wir zwar mitmachen, aber ohne jede Begeisterung mitmachen, weil wir mitmachen MÜSSEN...
      1 1 Melden
    • Töfflifahrer 28.05.2018 10:41
      Highlight Das sehe ich auch so.
      1 0 Melden
  • lilie 27.05.2018 09:27
    Highlight Wenn Frauen die mutigeren Entscheide fällrn, sollten auch die Frauen dafür sorgen, dass es mehr Frauen in politischen Ämtern hat.

    Die Männer haben doch nicht den Mut dazu. ;)
    36 37 Melden
    • Luca Brasi 27.05.2018 10:10
      Highlight Ich habe auch schon Frauen gewählt. Hat halt einfach nicht viele, weil den meisten der Mut zu politisieren fehlt. :P
      35 7 Melden
    • lilie 27.05.2018 11:28
      Highlight @Luca: Eben. Das wollte ich damit ja sagen. ;)
      15 4 Melden
  • rodolofo 27.05.2018 09:17
    Highlight Frauen sind halt mehrheitlich noch nicht vom Militärdienst charakterlich verbogen worden!
    Wenn Du als Rekrut und später als Soldat gegenüber den Offizieren den Grüss-August machen musst, dann machst Du den Grüss-August auch gegenüber den Bossen der Partei und gegenüber den Finanz-starken Lobbyisten.
    Daraus ergeben sich zwei nötige Konsequenzen:
    - Weiterhin kein obligatorischer Militärdienst für Frauen!
    - Die Maximalzahl von männlichen Bundesräten soll bei drei festgelegt werden und dann schrittweise weiter reduziert werden.
    19 111 Melden
    • Maracuja 27.05.2018 11:09
      Highlight @rodolofo

      Wenn Militärdienst tatsächlich so charakterdeformierend wäre, wäre die einzig richtige Konsequenz das Obligatorium auch für Männer abzuschaffen. Langjährige Erfahrung an diversen Arbeitsplätzen hat mir aber gezeigt, dass es genauso Männer mit Militärerfahrung gibt, die ihren Chefs widersprechen wie unterwürfige Nick-Augustas.

      Als Normalverdienerin interessieren mich Geschlechterquoten für die weibliche Elite nicht. Ich möchte endlich eine Politik, die sich vermehrt um die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung kümmert (KK-Prämien, Arbeitszeit usw.).
      43 3 Melden
    • Shlomo 27.05.2018 11:17
      Highlight Sorry wer geht denn heute noch freiwillig ins Militär?
      18 32 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 12:11
      Highlight Ich sage ja auch nicht, dass die charakterliche Deformierung von Männern durch das Militär bis in alle Ewigkeit so weitergehen soll!
      Aber diese charakterlichen Deformierungen durch das Militär geschehen nun mal in der Gegenwart, und sie geschehen vor allem mit Männern!
      Vielleicht ist das wieder, wie mit der Frage, was zuerst kam, das Huhn, oder das Ei (eher weibliche Fragestellung).
      Hier lautet die (eher männliche) Fragestellung:
      Was kam zuerst, der Mann, oder das den menschlichen Charakter deformierende Militär?
      2 20 Melden
    • E7#9 27.05.2018 14:51
      Highlight @rodolofo: Da du so genau Bescheid weisst, gehe ich davon aus, dass du den Dienst geleistet hast. Ich ging immer sehr ungerne ins Militär (hab etwas zu halbherzig versucht mich davon zu befreien und bin auch überhaupt kein Waffennarr oder Militärfan), dennoch habe ich habe ich schliesslich alle Diensttage geleistet. Die WKs hätte es nicht gebraucht, aber an die RS erinnere ich mich heute gerne und mit einem Lächeln auf den Lippen. Vom Dienst hört man ja auch immer viele Anekdoten. Wem diese 21 Wochen den Charakter deformiert, der sollte klar dienstuntauglich sein.
      19 1 Melden
    • FancyFish 27.05.2018 16:16
      Highlight @shlomo
      Ich wollte ins Militär, aber durfte nicht weil doppel-UT
      8 0 Melden
    • MacB 27.05.2018 17:58
      Highlight Rodolofo, dir täte eine RS sich mal gut ;)
      13 3 Melden
    • Maragia 27.05.2018 22:23
      Highlight Aha, diese paar Wochen Militär sind also voll chrakaterdeformierend, genau. Darum hat auch die Hälfte der Männer einen komischen Charakter!!
      7 3 Melden
    • rodolofo 28.05.2018 08:43
      Highlight Manchmal bin ich eben etwas impulsiv und polemisiere emotional überspitzend.
      Natürlich ist auch das Militär etwas historisch gewachsenes, und es soll ja viele Frauen geben, die ganz vernarrt sein sollen in Uniformen...
      Bei mir ist es gerade umgekehrt:
      Sexy Frauen in Uniform finde ich irgendwie ziemlich geil...
      Also Peace man, ihr Militärköpfe!
      Immerhin bin ich ja ein ZIVILSCHÜTZER!
      Auch ich habe eine Ahnung davon bekommen, wie es ist, im blauen Mao-Ggwändli herum zu schleichen und sich von eingebildet herumstolzierenden InstruktorInnen zu Tode langweilen und herumdirigieren zu lassen.
      2 2 Melden
  • Luca Brasi 27.05.2018 08:54
    Highlight Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit 7 Männer im Bundesrat ein ganzes demokratisches System entstanden ist und am liberalen Bundesstaat festgehalten wurde und mutige Entscheidungen getroffen wurden. Sind eigentlich in der heutigen Zeit immer die Männer an allem schuld?
    97 22 Melden
    • Maracuja 27.05.2018 12:11
      Highlight @Luca Brasi: . Sind eigentlich in der heutigen Zeit immer die Männer an allem schuld

      Für eine kleine Schicht, die jedoch viel mediale Aufmerksamkeit geniesst, evtl. schon. Ausserhalb der Medien spielen solche Schuldzuweisung kaum eine Rolle. Tatsache ist, dass es wenig Führungsstellen (in Politik & Wirtschaft) und damit ein entsprechendes Gerangel um diese Pöstchen gibt. Manche Elite-Frauen versuchen sich dabei halt mit der Forderung nach Quoten oder mit Behauptungen (Frauen sind mutiger*, sozialer usw.) in eine Pole Position zu bringen.
      * ein mutiger Entscheid muss nicht ein kluger sein

      20 5 Melden
  • Rumbel the Sumbel 27.05.2018 08:43
    Highlight Gehören da emotionale Entscheide auch dazu? Zudem, ist mir Wurst, ob wir mehr Frauen oder Männer im Parlament haben. Mir ist Qualität wichtiger.
    59 9 Melden
  • Kollani 27.05.2018 08:22
    Highlight Da hat sie sicher Recht und da sie schon länger dabei ist, weiss sie wovon sie spricht!
    27 70 Melden
  • Ökonometriker 27.05.2018 08:20
    Highlight Nunja, der Bundesrat soll nicht mutige, sondern richtige Entscheide fällen. Der Kniefall vor dem ausländischen Druck wurde ja beispielsweise auch von einer Frau verfügt... Man wird wohl keinem Geschlecht bessere politische Qualifikationen nachweisen können, die Person ist wichtiger.

    In der Privatwirtschaft arbeiten gemischte Teams meiner Erfahrung nach aber schon besser. Das Problem ist das alte Rollenverständnis, das Frauen eher weiche Berufe erlernen und Männer eher Berufe in denen abstrsktes Denken gefordert wird. So ist es oft extrem schwierig, eine geeignete Kandidatin zu rekrutieren.
    45 11 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 14:28
      Highlight Die einzigen Kniefälle waren die von Blocher. Einmal in Ankara als das Volk Ja sagte zur Antirassismus-Strafnorm und einmal vor den USA im Fall Tinner.
      11 7 Melden
  • Gähn on the rocks 27.05.2018 08:05
    Highlight schön gesagt, frau leuthard.
    erstaunt mich nullkommagarnix.
    40 77 Melden
    • Raembe 27.05.2018 09:33
      Highlight Wenn das ein Mann über Männer gesagt hätte wäre das wohl Sexismus. Bei Frau Leuthard anscheinend nicht.

      Ausserdem bin ich der Meinung das diese Aussage nicht fair gegenüber ihren männlichen Kollegen ist.
      68 23 Melden
  • gusg 27.05.2018 08:02
    Highlight Also gibt es Unterschiede zwischen Männer und Frauen? Was für verwirrende Zeiten.
    329 34 Melden
    • Pius C. Bünzli 27.05.2018 09:05
      Highlight Ja man darf es einfach nicht erwähnen. Frauenfussball *hust*
      50 9 Melden
    • Dewar 27.05.2018 09:33
      Highlight Sagt ja keiner, es gäbe keine Unterschiede. Es ist Tatsache, dass Frauen sich z.B. tendenziell eher unterschätzen. Dies ist aber wohl auch stark ihrer sozialen Rolle zuzuschreiben. Der Punkt ist, dass die Qualifikation nicht geschlechtsabhängig ist. Und dass gemischte Teams besser arbeiten.
      22 37 Melden
    • Pius C. Bünzli 27.05.2018 13:34
      Highlight Also wäre ein gemischtes Team aus den FcZ Frauen und Männerkader besser als ein reines Männerkader?

      Schwer vorzustellen.
      12 6 Melden
    • NaSkivaL 27.05.2018 15:08
      Highlight Hat jemand behauptet, es gäbe keine Unterschiede? Der wär dann ziemlich blöd. Es geht darum, dass alle dieselben Chancen haben. Trotz der Unterschiede.
      8 2 Melden
    • gusg 27.05.2018 20:46
      Highlight @NaSkivalL: Nein, es geht nicht um die gleichen Chancen, sondern um das gleiche Resultat. Im Vergleich zu Männern, stehen Frauen unzählige Fördermassnahmen zu Verfügung.
      5 2 Melden
    • gusg 27.05.2018 20:52
      Highlight @Dewar: Natürlich gibt es Unterschiede. Gewisse Exponenten pflegen einfach einen sehr ambivalenten Umgang mit der Betonung dieser Unterschiede. Manchmal gibt es welche, manchmal nicht.
      4 1 Melden
  • p4trick 27.05.2018 07:56
    Highlight Grundsätzlich muss die Diskriminierung von stellensuchenden Frauen um die 30/35 bekämpft werden. Es gibt viele Arbeitgeber die eine Frau nicht einstellen weil sie Angst haben sie machen bald Babies.
    39 47 Melden
    • frnrsch 27.05.2018 10:04
      Highlight Was sich zum Teil auch so herausstellt. Spreche aus eigener Erfahrung.
      14 13 Melden
    • Roman h 27.05.2018 10:43
      Highlight Und was ist mit den jungen Männer?
      Es gibt viele Arbeitgeber die einen Mann nicht einstellen weil er ins Militär muss.
      Beides nicht fair aber was will man da machen?
      Die Arbeitgeber zwingen alle Frauen im gebärfähigen Alter ein zu stellen.
      Ich kann den Arbeitgeber verstehen das er nicht jemanden einstellen und einarbeiten will der dann nach ein paar Monaten wieder weg ist.
      19 15 Melden
  • Hugo Wottaupott 27.05.2018 07:38
    Highlight Jedesmal wenn ich ein Tesla seh wink ich zu und schreie "Gruss an den Gesamtbundesrat Doris!"
    39 32 Melden
    • Raembe 27.05.2018 09:34
      Highlight In Zürich kämmst Du dann nicht zum arbeiten.
      29 2 Melden
  • Factfinder 27.05.2018 06:51
    Highlight Man stelle sich die Aufregung über eine sexistische Aussage vor, hätte dass ein Bundesrat über eine Männermehrheit gesagt.
    Darf man jetzt offiziell sagen dass die Dame die dies verkündet eine Heuchlerin ist?
    383 128 Melden
    • Imfall 27.05.2018 09:00
      Highlight yes we can
      23 9 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 09:02
      Highlight Ja man darf. Aber ich darf auch sagen, dass wer solche Aussagen als sexistisch taxiert, bisschen sehr Opfer spielen will... der arme weisse Hetero-Mann
      33 66 Melden
    • rodolofo 27.05.2018 09:20
      Highlight Es ist eben immer auch wichtig, WER etwas sagt!
      Was Doris Leuthard sagt, ist richtig und glaubwürdig.
      Was Ueli Maurer sagt, ist falsch und unglaubwürdig.
      27 34 Melden
    • wasps 27.05.2018 10:01
      Highlight Die „Dame“ berichtet bloss, was man im täglichen Leben zigmal beobachten kann. Frauen haben im Schnitt mehr Eier, als Männer. Was daran sexistisch sein soll, ist mir schleierhaft. Wenn Sie mit ihrer Politik nicht einverstanden sind, schreiben Sie das doch einfach. Ihr Votum strotzt nur so vor Verachtung.
      25 67 Melden
    • p4trick 27.05.2018 10:06
      Highlight Sexismus geht nur in die eine Richtung. Männer benachteiligen bei Militär und nach Scheidung ist kein Problem. Ist ja das stärkere Geschlecht..
      35 14 Melden
    • frnrsch 27.05.2018 10:07
      Highlight Als Frau darf man so etwas sagen. Männer dürfen den Mund halten sonst ist man gleich sexistisch. Es lebe die "Gleich"berechtigung.
      34 15 Melden
    • Whitchface 27.05.2018 10:26
      Highlight @Wasps Die Frauen mehr Eier? Wenn das so wäre, wären die Brttolöhne im Vergleich zum Mann wohl höher. Inkompetenz ist wohl geschlechterunabhängig und bei Mann sowie Frau festellbar. Aber die Realität zeigt, dass die Frau sich eben doch weniger getraut. Ich bewerbe mich auch auf eine Stelle wenn ich nur 25% der Anforderungen bringe.
      28 9 Melden
    • Roman h 27.05.2018 10:47
      Highlight Frauen haben mehr Eier und sind viel mutiger als Männer.
      Und sie verstehen nicht wieso das diese Aussage sexistisch ist?
      Sorry aber sie stellen sich jetzt schon absichtlich dumm, diese Aussage kann nicht ernst sein.
      30 10 Melden
    • kleiner_Schurke 27.05.2018 11:25
      Highlight Uni ihr Post hier, wovor strotz dieser dann? Wenn ihnen Factfinders Post nicht gefällt dann blitzen sie ihn doch einfach.
      16 1 Melden
    • Fabio74 27.05.2018 11:57
      Highlight Also wenn ich diese versammelten Jammer-Kommentare der vereinigten Männer anschaue, rate ich dringend zu einer Selbsthilfe-Gruppe.
      11 19 Melden
    • Bene86 27.05.2018 12:01
      Highlight Wasps: Ja klar, Frauen haben mehr "Eier". Ich erlebe es auch jeden Tag im Geschäftsleben... NICHT!

      Sobald mit der Klientschaft Konfliktpotential besteht, versteckt man sich hinter unseren Männer.

      Sobald es etwas anstregendere Arbeit gibt, versteckt man sich hinter Männer.

      Sobald es ein tech. Problem gibt, ruf man bei uns die Männer.

      Ich weiss nicht wie es bei dir läuft, aber bei uns würde ich definitiv nicht von mehe "Eiern" im Schnitt quasseln und das ist kein Märchen, so läuft es bei uns wirklich ab!
      14 10 Melden
    • wasps 27.05.2018 14:22
      Highlight @Bene. Vielleicht hat das in Ihrem Umfeld ja System. Und vielleicht könnte dies ja auch an Ihrem Verhalten liegen. Schon mal daran gedacht?
      6 12 Melden
    • äti 27.05.2018 15:07
      Highlight .. nein, sexistisch wäre gewesen, ein Bundesrat hätte dies über eine Frauenmehrheit gesagt. Und wird auch nie passieren, Fakt.
      4 5 Melden
    • Bene86 27.05.2018 16:03
      Highlight Wasps: Keine Sorge, ich kann mich und mein Umfeld schon selbst gut genug einschätzen, aber danke für deinen Ratschlag.
      2 5 Melden
    • gusg 27.05.2018 20:41
      Highlight @Wasp: Die Wissenschaft kommt zu anderen Schlussfolgerungen: in gemischten Teams werden Männer weniger Risikofreudig und Frauen werden mutiger, als in reinen Männer respektive Frauen Teams. Am mutigsten wäre der Bundesrat demnach als reines "Männer Gremium". Ob jetzt Mut ein guter Indikator für gute Arbeit ist, sei mal dahingestellt.
      3 3 Melden
    • rodolofo 28.05.2018 08:54
      Highlight @ Bene86
      Selbsteinschätzungen sind eher fragwürdig und werden meistens durch Einschätzungen von Aussen relativiert, welche zu einem realistischen Gesamtbild führen.
      Selbstbeweihräuchernde Fremdenfeindlichkeit führt zu nichts Gutem.
      Das gilt auch für mich selber!
      Darum schätze ich ja Watson so sehr, weil uns dieses Portal die Möglichkeit gibt, uns auch mit Leuten auseinanderzusetzen, um die wir im Alltag einen weiten Bogen machen.
      Alles geschieht aus einer anonym-sicheren Distanz heraus, die aber nichtsdestotrotz echte, offene und ehrliche Diskussionen ermöglicht!
      (wenn nicht zensuriert)
      1 1 Melden
    • Smeyers 28.05.2018 20:10
      Highlight Ich schliess mich dem an! Die Aussage war dumm und sexistisch und zeigt das Frauen in Machtpositionen den Männern in nichts nachstehen.
      0 0 Melden

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