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Roger Köppel ignoriert Widmer-Schlumpfs Abschiedsrede, BDP-Politiker fordert seinen Rücktritt

09.12.2015, 09:4709.12.2015, 11:23

Roger Köppel mag mit dem landesweit besten Resultat in den Nationalrat gewählt worden sein, der Chefredaktor und Verleger der «Weltwoche» bleibt dennoch Journalist aus Passion: Während die vereinigte Bundesversammlung gebannt der Abschiedsrede Eveline Widmer-Schlumpfs lauscht, haut der 50-Jährige wie wild in die Tasten seines Laptops, den Blick angestrengt auf den Monitor gerichtet.

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Es handelt sich nicht um einen Liveticker für seine Zeitung, wie ein Blick auf weltwoche.ch bestätigt. Köppels Desinteresse stösst in der Twittersphäre auf einigen Unmut:

BDP-Nationalrat (AG) Bernhard Guhl ärgert sich dermassen über die Respektlosigkeit gegenüber seiner scheidenden Bundesrätin, dass er Köppel gar zum Rücktritt auffordert.

Von watson auf der Raucherterrasse auf die Rücktrittsforderung angesprochen, erklärt Köppel angestrengt lächelnd:

«Ich bin Milizparlamentarier und muss ab und zu arbeiten.»
Roger Köppel

Auf den identischen Einwand eines Twitter-Users entgegnet Guhl:

Wie beurteilst du Roger Köppels Verhalten während der Abschiedsrede von EWS?

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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sauraus
09.12.2015 11:14registriert Juni 2015
Wenn Köppel als Milizparlamentarier keine Zeit zum aufzupassen, dann gehört er nicht ins Parlament.
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bibaboo
09.12.2015 11:21registriert Juli 2015
Schade.. gerade Herr Köppel hätte aus diesen hervorragenden Abschlussworten von Frau Widmer-Schlumpf einiges lernen können.
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sapperlord
09.12.2015 10:02registriert September 2015
Dieser liebe Herr Köppel lernt es wohl nie. Null Anstand, null Respekt.
das macht mi grantig!
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