Schweiz
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Die Top 10 der möglichen Kandidaten für einen zweiten SVP-Bundesratssitz

Bundesratswahlen: Ein Favorit und zwei weitere Kandidaten steigen ins Rennen



Mit dem Bündner SVP-Nationalrat Heinz Brand steigt einer der Topfavoriten ins Rennen um den Bundesratssitz ein. Der kantonale Parteivorstand hat den 60-Jährigen am Donnerstag offiziell nominiert. Auch Thomas Aeschi (ZG) und Res Schmid (NW) sind Kandidaten.

Die drei neuen Kandidaten werden nun wie alle bereits bekannten Namen von der SVP-Findungskommission geprüft. Am kommenden Montag gibt der SVP-Fraktionsvorstand seine Empfehlungen ab. Am 20. November nominiert die SVP-Bundeshausfraktion offiziell ihren oder ihre Kandidaten.

Brand gilt als Kronfavorit auf den Posten der abtretenden BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf – auch wegen seiner umgänglichen Art. Bekannt ist er als Migrationsexperte, der auf Parteilinie politisiert. Just in jüngerer Zeit fiel er aber mit extremen Positionen auf.

36-Jähriger aus Zug

Der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi will Bundesrat werden. Der erst 36-jährige Unternehmensberater ist Präsident der kantonalen SVP und gibt sich bewusst dynamisch und weltoffen.

Thomas Aeschi, Nationalrat SVP-ZG, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Legislaturbilanz der SVP, am Montag, 5. Oktober 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Thomas Aeschi.
Bild: KEYSTONE

Bei den Wahlen im Oktober holte Aeschi von allen Zuger Kandidierenden mit Abstand die meisten Stimmen. Die Parteileitung sieht ihn als ideale Ergänzung zum amtierenden SVP-Bundesrat Ueli Maurer. So sei auch die jüngere Generation gut im Bundesrat vertreten, schreibt die Parteileitung in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Vom Cockpit in den Bundesrat?

Am Donnerstagvormittag kündigte bereits ein anderer Zentralschweizer Kanton eine Kandidatur an: Ein Ausschuss der Nidwaldner SVP beschloss, den 57-jährigen Res Schmid zuhanden der Findungskommission vorzuschlagen, wie die Partei mitteilte.

Der Nidwaldner SVP Regierungsrat Res Schmid anlaesslich der Kantonalen Abstimmung des Kanton Nidwalden ueber die SVP Volksinitiative zur Teilrevision des Volksschulgesetzes betreffend den Sprachunterricht auf der Primarstufe im Rathaus von Stans am Sonntag 8. Maerz 2015.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Res Schmid. Bild: KEYSTONE

Schmid politisiert auf der Parteilinie. Im Ton ist der gebürtige Berner aber konziliant. National ist der frühere Militärtestpilot wenig bekannt. Schmid wäre der erste Bundesrat aus Nidwalden. Bereits vor vier Jahren war er als Kandidat im Gespräch.

Die Bundesratswahlen finden am 9. Dezember statt. Die SVP-Bundeshausfraktion nominiert ihre Kandidaten am 20. November. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie woof 12.11.2015 19:10
    Highlight Highlight Linientreu liest sich gut, da ist kein Raum für eine eigene Meinung!
  • klugundweise 12.11.2015 16:15
    Highlight Highlight Publiziert doch einfach die Nationalratsliste der SVP und der Lega anstatt jeden Tag einen Kandidaten zu bringen!

    Und ein 60jähriger als Favorit? Gut, die SVP ist ja für die Erhöhung des Rentenalters...

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