Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON PETER SPUHLER ALS CEO VON STADLER RAIL, AM MITTWOCH, 20. SEPTEMBER 2017 - Peter Spuhler, CEO und Inhaber Stadler Rail Group orientiert an einer Medienkonferenz in Bussnang (TG) am Freitag, 14. Juni 2013 ueber das vergangene Geschaeftsjahr. Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler Rail hat im vergangenen Jahr beim Umsatz stark zulegen koennen, er stieg von 1,4 Milliarden Schweizer Franken im Vorjahr auf 2,4 Milliarden Franken. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Geht Ex-SVP-Nationalrat Peter Spuhler bald wieder häufiger im Bundeshaus ein und aus? Bild: KEYSTONE

Im Schatten der Bundesratswahl tritt Spuhler zurück und entfacht Spekulationen

Kaum ist Cassis gewählt, wird über die Bundesratswahl 2019 spekuliert. Denn: Peter Spuhler hat wieder mehr Zeit. Er ist schon lange der Wunschkandidat vieler SVPler.



Am Mittwochmorgen waren alle Augen auf Bern gerichtet. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte den Nachfolger von Didier Burkhalter. Auch dieses Mal war die Wahl zum Bundesrat ein grosses Medienspektakel, auch wenn Überraschungen ausblieben und Favorit Cassis klar gewählt wurde.

Während die meisten Kameras und Mikrofone in Bern positioniert waren, trat einer still zurück. Stadler Rail verschickte mitten in der heissen Phase der Bundesratswahlen eine Medienmitteilung mit brisantem Inhalt: Peter Spuhler tritt von seinem Amt als CEO zurück.

Am 1. Januar übergibt der frühere SVP-Nationalrat das operative Geschäft an Thomas Ahlburg, bleibt aber im Amt als Präsident des Verwaltungsrats.

Schnell stellt sich die Frage: Warum wählt Spuhler diesen Moment für die Verkündigung seines Rücktritts? Was führt er im Schilde? Die Twitter-Gemeinde munkelt, er wolle sich schon mal als Bundesratskandidaten für die Wahlen im Jahr 2019 in Position bringen. 

Einige hätten ihn am liebsten ab sofort als Bundesrat und schlugen vor, heute gleich noch eine weitere Wahl vorzunehmen.

Mit seinem Rücktritt klaute Spuhler Cassis ein Teil der medialen Aufmerksamkeit. Das zeigte sich auch auf Twitter:

Dass Spuhler ausgerechnet am Tag der Bundesratswahl seinen Abgang als CEO von Stadler Rail verkündet, ist kaum ein Zufall. So die Meinung der grossen Mehrheit der Twitter-Gemeinde.

Als Peter Spuhler am Mittwochnachmittag vor den Medien zu seinem Rücktritt als Chef von Stadler Rail Stellung bezog, musste er vor allem Fragen zu seinen politischen Ambitionen beantworten.

Eine Rückkehr in den Nationalrat schloss er aus. Zudem betonte er: «Es wird nie einen Bundesrat Peter Spuhler geben.» Offen lässt er sich eine spätere Kandidatur als Ständerat. Doch die Frage stelle sich derzeit nicht. «Mit Roland Eberle hat die SVP bereits einen hervorragenden Thurgauer Ständerat.» (fvo)

Rundgang im Bundeshaus

abspielen

Video: watson/Renato Kaiser

Wo die Mächtigsten hocken

Das könnte dich auch interessieren:

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 20.09.2017 16:40
    Highlight Highlight Klar schliesst Spuhler eine BR Kandidatur aus, da noch niemand BR wurde, der laut darueber nachdachte. Schweizer Understatement halt😎
  • kettcar #lina4weindoch 20.09.2017 14:22
    Highlight Highlight Erträgt denn die heutige SVP noch eine fähige Person im Bundesrat? Die letzte die sie hatten, haben sie ja aus der Partei geschmissen.
    • TheMan 20.09.2017 19:31
      Highlight Highlight Welche Fähigen Bundesräte haben den die Linken? Diejenigen, die den Kniefall vor der EU kennen?
  • Grundi72 20.09.2017 13:44
    Highlight Highlight Das wäre natürlich super jemanden der so viele Jobs geschaffen hat im Bundesrat zu haben!

    Oh nein der ist ja aus der SVP...! Dann MUSS er ja Rassist sein, im KKK und Frauen hassen! Für mich und Cedric unwählbar!

    PS: Anscheinend gibt es bei Stadler Rail noch nicht einmal eine gratis KITA...!!! 😡
    • zombie woof 20.09.2017 15:48
      Highlight Highlight Was möchtest du den Lesern kundtun?
    • Sapere Aude 20.09.2017 16:33
      Highlight Highlight Vernünftige Menschen schauen nicht alleine aufs Parteibuch.
    • Sapere Aude 20.09.2017 16:34
      Highlight Highlight Dein Kommentar erreich übrigens genau das Nivea welches du nachäffst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 20.09.2017 13:31
    Highlight Highlight Spuhler hat schon angekündigt, dass für den Ständerat kandidieren zu wollen. Halte das BR Gerücht auch für plausibel.
  • Hexentanz 20.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Fände das gut wenn Spuhler 2019 z.B. Ueli Maurer ablöst. Aber warten wir erstmal ab :)
    • CASSIO 20.09.2017 19:10
      Highlight Highlight weshalb bis 19 warten?

Das Gefecht zum Waffenrecht: «EU will Entwaffnung» – «Schützen haben Kindergartenniveau!»

Wenn die Schweiz die neuen EU-Waffenregeln nicht übernimmt, droht ihr der Ausschluss aus dem Schengen-Abkommen. Steht wirklich die Sicherheit der Schweiz auf dem Spiel? Im Streitgespräch schiessen Grüne-Nationalrätin Aline Trede und SVP-Politiker Hans-Ueli Vogt scharf gegeneinander.

In Bern entlockt Grünen-Nationalrätin Aline Trede (35) mit ihrem Humor auch mal bürgerlichen Ratskollegen ein Lächeln. Als sie in der watson-Redaktion auf ihren Kontrahenten, den SVP-Nationalrat und Rechtsprofessor Hans-Ueli Vogt (49) trifft, reisst sie keine markigen Sprüche. Zu aufgeladen ist das Thema.

Kommen wir gleich zur Sache: Wann haben Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben eine Flinte hervorgeholt? Hans-Ueli Vogt: Als 14-jähriger Sekschüler ging ich ins Armbrustschiessen. Danach machte …

Artikel lesen
Link zum Artikel