Schweiz
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Gerhard Pfister bekräftigt: «Ich könnte eine Wahl nicht annehmen»



CVP-Präsident Gerhard Pfister will trotz Zuspruch auch aus anderen Parteien nicht Nachfolger von Bundesrätin Doris Leuthard werden. Eine allfällige Wahl durch das Parlament als Sprengkandidat würde er nicht annehmen, sagte er gegenüber mehreren Sonntagszeitungen.

Gerhard Pfister, Zuger Nationalrat und Kandidat fuer das Praesidium der CVP Schweiz, spricht an einer Wahlveranstaltung fuer den Nidwaldner Regierungsratkandidaten Josef Niederberger, in einer Schreinerei in Bueren NW, am Samstag, 20. Februar 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Gerhard Pfister macht 2016 Wahlkampf für den Nidwaldner Regierungsratkandidaten Josef Niederberger in einer Schreinerei. Bild: KEYSTONE

«Ich schliesse eine Kandidatur aus», bekräftigte der 56-jährige Zuger Nationalrat. Für den «unwahrscheinlichen Fall», dass er am 5. Dezember gegen seinen Willen gewählt werden sollte, «würde ich wohl erklären, dass ich eine Wahl nicht annehmen könnte und dass die Bundesversammlung jemanden der offiziell Kandidierenden aus der CVP wählen sollte».

Er habe mit der Wahl zum CVP-Präsidenten von der Idee, Bundesrat zu werden, Abschied genommen. «Ich war schon immer der Meinung, dass der Präsident einer Partei ein Jahr vor den Wahlen nicht in den Bundesrat wechseln sollte», sagte Pfister.

Der Parteipräsident ortet hinter den anhaltenden Forderungen nach seiner Kandidatur «Züge einer Kampagne». Diese habe offensichtlich auch das Ziel, die CVP zu disqualifizieren oder die CVP-Führung zu destabilisieren und ihn ein Jahr vor den Wahlen an der Spitze wegzulocken.

Wer folgt auf Bundesrätin Doris Leuthard?

Pfister wurde jüngst in verschiedenen Medienberichten als möglicher Nachfolger der per Ende Jahr zurücktretenden Bundesrätin Leuthard ins Spiel gebracht. Er selbst dementierte seit jeher jedes Interesse daran kategorisch. «Ich werde nicht, ich will nicht, ich kann nicht, ich muss nicht», schrieb er auf dem Kurnachrichtendienst Twitter.

Bislang in der CVP eine Kandidatur angekündigt haben der Zuger Ständerat und Alt-Regierungsrat Peter Hegglin, die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter und die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen. (sda)

Ruth Leuthard redet über den Rücktritt ihrer Tochter

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 21.10.2018 10:30
    Highlight Highlight Er würde schon verdammt gerne, dieser Egopfister, nur ist die Konstellation für ihn ist nicht gut genug. Deshalb das Schwadronieren und Baden in der Begehrlichkeitssülze. Und Morgen sprechen wir am 22.10. über weitere Namen, weil ja schon bald am 5.12. gewählt wird.

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