Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Alt-Bundesrat Christoph Blocher bei seiner Rede an der 28. Albisguetli-Tagung der Zuercher SVP in Zuerich am Freitag, 15. Januar 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Christoph Blocher warnt an der Albisgüetli-Rede vor eine Diktatur. 
Bild: KEYSTONE

Wohlstands-Faschismus: Die neue Gefahr für die Demokratie

Der Rechtsstaat wird ausgehöhlt, politische Gegner und Wissenschaftler verhöhnt. Donald Trump und Ted Cruz, Christoph Blocher und Roger Köppel zeigen: Gerade in den reichen Ländern sind faschistoide Methoden wieder auf dem Vormarsch.



«Wohlstands-Faschismus» lautet der Begriff der Stunde. Gemeint ist damit, dass sich in den nach wie vor reichen Staaten des Westens eine politische Entwicklung abspielt, die bis vor kurzem noch undenkbar schien: Ein Comeback von populistischen Führergestalten mit offen faschistoiden Zügen. Ob Donald Trump, Ted Cruz, ob Christoph Blocher oder Roger Köppel, sie alle setzen politische Mittel ein, die fatal an die Nazi-Herrschaft erinnern.

Roger Köppel «interviewt» (lobpreist) Viktor Orban – und wir sollten auf der Hut sein!
über die aufnahme (warum auch immer) in die zunft,hab ich gelesen.jedoch das foto,sehe ich zum erstenmal.selten so gelacht - einfach herrlich - die zunft (kamel) - die partei - und sogar die hautfarbe passt.frage mich - wer, oder was zwingt ihn zu dem ganzen mist?oder macht er das gar freiwillig.

Will Hermann Göring rehabilitieren: Roger Köppel.
Bild:

Wir leben in wirtschaftlich goldenen Zeiten

Und diesmal ist nicht die wirtschaftliche Situation daran schuld. Hitlers Aufstieg wird von den meisten Historikern wie folgt erklärt: Zuerst habe eine Hyperinflation das Wenige, das dem deutschen Mittelstand nach dem Ersten Weltkrieg noch geblieben war, weggefressen und danach habe die Deflation zu Massenarbeitslosigkeit und Massenelend geführt. Erst auf diesem wirtschaftlichen Morast hätte der Faschismus gedeihen können.

Davon kann heute keine Rede sein, schon gar nicht in den USA und der Schweiz. Die amerikanische Wirtschaft hat sich von der Krise gut erholt und so viele neue Jobs geschaffen wie schon lange nicht mehr. Hierzulande leben wir – ökonomisch gesehen – in der besten aller Welten. Die Wirtschaft wächst weder zu schnell noch zu langsam. Seit rund 15 Jahren nimmt unser Bruttoinlandprodukt zwischen 1,5 bis 2 Prozent zu. Nur letztes Jahr betrug es weniger, aber selbst der massive Frankenschock hat die Wirtschaft nicht in eine Rezession stürzen lassen. Und ja, das Schweizer Pro-Kopf-Einkommen gehört nach wie vor zu den höchsten der Welt.

Marx hat sich geirrt

Der Begriff «Wohlstands-Faschismus» trifft daher den Nagel auf den Kopf. Das Sein bestimmt nicht das Bewusstsein, wie Karl Marx einst doziert hat. Die politische Dekadenz hat somit ihre Wurzeln nicht in einer ökonomischen Misere.

Die politische Dekadenz nimmt immer groteskere Züge an. In den USA verspricht der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump, 11 Millionen Einwanderer auszuschaffen und Mexiko dafür zahlen zu lassen. Sein parteiinterner Konkurrent Ted Cruz will den «IS» mit Flächenbombardements besiegen, ohne Rücksicht auf zivile Verluste.  

Republican presidential candidate Donald Trump waves to supporters after meeting with volunteers at the local Pizza Ranch restaurant, Friday, Jan. 15, 2016, in Waukee, Iowa. (AP Photo/Charlie Neibergall)

Hat keine Hemmungen, schamlos zu lügen: Donald Trump. 
Bild: Charlie Neibergall/AP/KEYSTONE

Niemand lacht mehr über Trump

Bei uns wütet Blocher gegen Rechtsstaat, Richter und Geisteswissenschaftler und versteigt sich neuerdings gar zur absurden Behauptung, die Schweiz sei auf dem Weg zu einer Diktatur. Sein Zögling Köppel setzt derweil zu einer Rehabilitierung eines der schlimmsten Verbrecher in der Geschichte der Menschheit an. Jüngst schrieb er in der «Weltwoche» sinngemäss: Hermann Göring, Mitglied des engsten Kreises um Hitler, sei letztlich ein Gentleman gewesen, der dummerweise in falsche Gesellschaft geraten sei.

Als Donald Trump seine Kandidatur für die Präsidentschaft verkündete, erntete er vor allem Spott. Der egomane Immobilientycoon wurde mehr als Pausenclown denn als eine ernsthafte Bedrohung betrachtet. Inzwischen lacht niemand mehr über Trump. Er führt nach wie vor das Feld der republikanischen Präsidentschaftsanwärter an. Selbst wenn er es am Schluss nicht schaffen sollte, wird er möglicherweise zum Türöffner des noch gefährlicheren Ted Cruz.

Wahlen werden nicht mehr in der Mitte gewonnen

In der Schweiz hat sich die Hoffnung zerschlagen, die SVP würde nach Wahlsieg und zweitem Bundesrat zu gemässigteren Tönen finden. Mit seiner Albisgüetli-Rede hat Blocher klar gemacht, dass von ihm nicht Altersweisheit, sondern Altersstarrsinn zu erwarten ist. Köppel straft derweil in der «Weltwoche» alle SVP-Politiker ab, die von der Parteilinie abzuweichen drohen.

Wahlen werden in der Mitte gewonnen, hiess es lange. Die Ereignisse in Paris, San Bernadino und Köln haben gezeigt, wie rasch heute die Stimmung in offenen Faschismus umschlagen kann. Das könnte leicht ausser Kontrolle geraten. Eine «Oktoberüberraschung» beispielsweise, ein erfolgreicher Terroranschlag in den USA kurz vor den Wahlen, könnten dazu führen, dass Trump oder Cruz es ins Weisse Haus schaffen würden.

Der Wohlstands-Faschismus wird bleiben

Bei uns galt lange die Faustregel, wonach Rechtspopulisten nie über die Grenze von 15 Prozent Wähleranteil kommen würden. Heute ist die SVP bei 30 Prozent und nimmt immer faschistoidere Züge an. Zeit also, dass wir beginnen, den «Wohlstands-Faschismus» ernst zu nehmen.

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

81
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

81
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Abonniere unseren Newsletter

260
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
260Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AI_MissingEthics 12.05.2016 11:13
    Highlight Highlight Wohlstands-Faschismus ist kaum die richtige Bezeichnung, weil es mit dem viel beschworenen Wohlstand nicht so weit her ist. Im Gegenteil, der Wohlstand ist weg und dies ist der Nährboden für den gelenkten Fremdenhass mit dem vom neuen Feudalismus abgelenkt werden soll. Die Superreichen wissen ganz genau, dass sie bei Konflikten immer auf beiden Seiten abzocken können. Nicht nur das soziale Dilemma hat Hitler an die Macht gebracht. Ohne unendlich viel Geld der Superreichen, den Amerikanern, den Engländern, den Franzosen, ja, und den Juden hätte der niemals aufrüsten und Krieg anfangen können!
  • blueberry muffin 29.04.2016 08:18
    Highlight Highlight Die populistische Linke hält gut dagegen. Man sieht das zB. an Sanders der in jedem National Poll Trump mit teilweise bis zu 21 % schlägt.

    Da aber die Primaries oftmals nur für angemeldete Demokraten offen ist, und nicht für die 50% der Bevölkerung die keiner Partei angehört und zu 70 - 30 Sanders wählt, scheint es als würde der stärkste Kandidat der Demokraten verlieren. Gegen Hillary, deren Trustworthy polls fast so unterirdisch tief sind wie die von Trump.

    Selbst Schuld.
  • JayBadran 26.02.2016 13:51
    Highlight Highlight Umberto Eco zum Urfaschismus:
    Punkt 13: Für den Urfaschismus haben Individuen als Individuen keinerlei Rechte, das Volk dagegen wird als eine Qualität begriffen, als monolithische Einheit, die den Willen aller zum Ausdruck bringt. - (-) Wo immer ein Politiker die Legitimität eines Parlaments in Zweifel zieht, weil es den Willen des Volkes nicht mehr zum Ausdruck bringe, riecht es nach Urfaschismus.
    Hier sein ganzer Beitrag: aktueller denn je
    http://www.zeit.de/1995/28/Urfaschismus/komplettansicht
  • Emanu 29.01.2016 20:41
    Highlight Highlight Die Ausschaffungsinitiative wurde nicht umgesetzt, obwohl sie in einem demokratischen Entscheid angenommen wurde. Jetzt braucht es eine zweite Initiative, ob dann diese umgesetzt wird, wenn sie denn mal angenommen ist, weiss niemand. Es scheint mir nicht als gegeben, dass die Demokratie von der Rechten Seite in Gefahr ist.
    • Maett 26.02.2016 00:07
      Highlight Highlight @Emanu: das ist komplizierter als von Ihnen dargestellt.

      Die Ausschaffungsinitiative wäre fertig vorbereitet und wird bei einem DI-Nein umgesetzt. Beim fertigen Gesetz kann man kritisieren, dass nun eine Härtefallklausel auch für schwere Fälle drin ist, obwohl der Gegenvorschlag damals (der hatte eben diese Klausel drin) abgelehnt wurde.

      Sie ist allerdings sehr scharf formuliert, d.h. viel Spielraum gäbe es nicht für Richter.

      Aber das ist ja der Krux mit der DI: es geht um das Vertrauensverhältnis zur Justiz, und das ist teilweise ... gestört. Sehen wir am Sonntag weiter.
  • Rotirösli 19.01.2016 20:31
    Highlight Highlight Was mich noch wunder nähmen täte: Was passiert eigentlich mit Doppelbürger - da gibt es ja auch ein paari bei der SVP - dürfen die nach einer Ausschaffung mal wieder in die zweite Heimat zurückkehren?
    • TheCloud 20.01.2016 08:42
      Highlight Highlight Nur mal langsam, vorerst geschieht mit Doppelbürgern noch nichts. Mit späteren Initiativen wird bei einem Delikt. erst die CH- Bürgerschaft Entzogen und dann automatisch ausgeschafft.
    • chrisoleg 20.01.2016 16:13
      Highlight Highlight @cloud du vergisst dass die DSI eine Disziplinierungsinitiative der Richter ist den sie haben die Ursache dafür gesetzt!
    • Maett 26.02.2016 00:11
      Highlight Highlight @chrisoleg: da die Anzahl Ausschaffungen je nach Kanton extrem unterschiedlich ausfiel, ist das sicher eine korrekte Anmerkung, allerdings hätte man ja erst schauen können, wie sich die umgesetzte Ausschaffungsinitiative entwickelt - Richter entscheiden ja nach Gesetz, und das war bisher relativ offen formuliert - was beim Gesetz, das bei einem DI-Nein greifen würde, nicht mehr der Fall wäre (bei der DI natürlich auch nicht, aber die DI ist dann halt auch starr).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kstyle 19.01.2016 13:28
    Highlight Highlight @zaafee ich weiss das es gleiche ist. Es ist aber etwas subtiler;-).
    Du hast natürlich recht mit dem was du schreibst. Ich finde dieses rasterdenken sowieso doof es gibt Argumente der rechten die gut sind, wie auch der linken. Ich möchte mich diebezüglich auch nicht in eine ecke stellen und wenn dann eher in die linke. Genau das fehlt mir in der Politik, eine mittepartei, die mal rechts tendier mal links. Ich habe das gefühl das viele Leute Politikinteressiert sind, sich aber nicht vertreten fühlen von einer Partei.
    • Dharshan Kumaraguru 07.03.2016 12:57
      Highlight Highlight https://smartvote.ch/ ;)
    • Dharshan Kumaraguru 07.03.2016 12:59
      Highlight Highlight Zum Glück wählt man in der Schweiz noch Menschen und gehorcht nicht stur die Partei Dogmas.. Ausnahmen bestimmen die Regel.
  • Kstyle 19.01.2016 08:27
    Highlight Highlight Mir fällt auf das sobald man SVP einwenig kritisiert heisst es sofort es sei bashing. Bitte wischt vor eurer eigenen Tür, was die SVP macht ist seit Jahren nur Bashing. Das doofkopf in meinem vorherigen Kommentar nehme ich zurück das war unsachlich aber meine Meinung. Eigentlich wäre Phantomschmerz im Gehirn besser gewesen.
  • Hackphresse 19.01.2016 01:05
    Highlight Highlight Bei einem Artikel von Peter Blunschi hat mal ein Komentator gemeint ob wir nicht eine eigene Partei geünden wollen. Ich wäre immernoch dabei...
  • Kstyle 18.01.2016 18:18
    Highlight Highlight Die linke hat sich selber ins aus gestellt. Auch linke dürfen fragen was ist jetzt mit den zuwanderern passiert ohne gleich in die rechte ecke gestellt zu werden. Was die SP viel zulange gemacht hat.
    • FrancoL 18.01.2016 19:18
      Highlight Highlight Klar können alle diese Frage stellen.
      Nur eine Partei gibt die Antwort radikal vor, die SVP.
      Nur die Antwort der SVP ist doppelzüngig!
      Die Parteileitung wettert drauflos und die vielen kleinen KMUs die ja gemäss SVP grossmehrheitlich im Dunstkreis der SVP liegen bedienen sich locker an der Zuwanderung.
      Das geht bei mir nicht auf!

      Merke es ist nicht die Meinung zur Zuwanderung sondern das sich Bedienen an der Zuwanderung bei gleichzeitiger Ablehnung derselben was nicht im gleichen Topf passt.

      Gleiches Schema gilt für das Stützen des Binnenmarktes oder des innländischen Arbeitsmarktes.
    • poga 18.01.2016 21:39
      Highlight Highlight @FrancoL sollen die KMU's die Zugewanderten den einfach ignorieren und lieber keinen einstellen? Zudem muss man auch noch etwas anmerken. Lange durfte man die Zuwanderung nur als Gesamtpaket gut oder schlecht finden. Es ist auch jetzt noch so. Man kann nicht sagen wir wollen diese Zuwanderung aus muslimischen Kreisen nicht ohne dass man gleich jeden Ausländer hasst. Man kann kaum sagen dass Ausländer eine höhere Kriminalitätsrate aufweisen ohne dass man gleich gegen Ausländer hetzt. Und man kann keine ausländische Freunde haben und gleichzeitig Rechts wählen.
    • FrancoL 18.01.2016 22:39
      Highlight Highlight @Poga; Die Zuwanderung ist kein Selbstbedienungsladen, dies vor allem für die weniger qualifizierten aber dafür nicht minder gesuchten Arbeitskräfte.
      Der Kreislauf nach der Suche von günstigen Arbeitskräften hat seinen normalen Weg genommen. Angefangen von kulturell nahe liegenden Ländern wie IT, SP, P über Länder mit etwas fremderen Kulturen wie Ex-Jugoslavische Länder zu den mehrheitlich muslimischen Ländern wie die Türkei usw.
      Der Ausdruck "die Zuwanderer einfach ignorieren" ist eine eigene Darstellung die mir bis heute nicht einleuchtet. Die Zuwanderer wurden und werden geholt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Captain_Awesome 18.01.2016 18:13
    Highlight Highlight Konflikte entstehen aufgrund einer Unvereinbarkeit im Denken, Vorstellen, Wahrnehmen, Fühlen oder Wollen zwischen zwei oder mehreren Parteien.
    Verschiebt sich der Konflikt von der Sach- zur Beziehungsebene und wird zu stark emotional geführt, beginnt er zu eskalieren.
    Für das Verhalten während eines Konflikts gibt es verschieden Strategien, die Machtstrategie, Nachgeben, Flucht, Gemeinsame Problemlösung und den Kompromiss. Wobei hier die Gemeinsame Problemlösung und der Kompromiss immer mehr zu kurz kommen.
    • Captain_Awesome 18.01.2016 21:54
      Highlight Highlight Bestes Mittel um Konflikte zu bewältigen ist offen und sachlich zu bleiben, bereit sein gemeinsam eine Lösung anzustreben. Doch dieses Ding, habs schon so lange nicht mehr gesehen, hab den Namen vergessen, kommt irgendwie viel zu kurz...
  • Kstyle 18.01.2016 18:13
    Highlight Highlight Es ist schön zu sehen wie wenige gute argumente "rechts" zu dieser Diskusion beitragen können es ist immer die gleiche leier. "Unsere schöne Schweiz geht den bachrunter und Steuern sparen ist das beste". Das die meisten doofköpfe nur 50fr Steuern sparen die reichen aber Millionen will ihnen nicht in den Kopf aber jammern wen dann wegen fehlendem Geld an Schulen gspart wird. Aber schon klar die die am meisten vom System profitieren geben am wenigsten zurück.
    • FrancoL 18.01.2016 19:30
      Highlight Highlight @Sille; Nicht das "Andersdenken" ist verwerflich, sondern dass Andersdenkende wider ihrem Denken handeln ist inakzeptabel und verwerflich.

      Wer sich an der Zuwanderung bedient und diese mit der Stimme der SVP bekämpft liegt auf dem Holzweg!

      Wer das Plündern der Staatskasse ständig anprangert und in Firmen Sitz die die Steuerumgehung zur Maxime machen liegt auf dem Holzweg!

      Wer den Inlandmarkt hoch hält und im Ausland einkauft liegt auf dem Holzweg.

      Wenn man solche Verhaltensmuster anprangert tut man nichts Unredliches gegen den Andersdenkenden der diese Muster anwendet.
    • FrancoL 18.01.2016 22:00
      Highlight Highlight @Sille; Die SVP zeichnet sich nicht durch allzugrosse Heterogenität aus. Sie haben 8-10 Köpfe an der Spitze die ordentlich synchron ticken. Dazu kommt eine grosse Masse die ähnlich denkt. Dies sollte man nicht übersehen.
      Die heute aktuellen Themen werden ordentlich im Gleichtakt aufgearbeitet und von der Basis klar propagiert ohne dass sich allerdings die Basis im einzelnen daran hält. Da diese Basis nicht klein ist sind Tausende im Topf und das kann auch mal gut so benannt werden. Es gibt keine grossen Ausflüchte wenn man SVP nahe steht! Zu klar und unmissverständlich sind die Parolen.
    • FrancoL 18.01.2016 22:50
      Highlight Highlight @Zaafee; na das tun wohl ein guter Teil beider Gruppierungen den anderen als "doofkopf" zu benennen. Mich stört wenn man das “Andersdenkenden" mit falschen Begründungen unterlegt, wie zB das die Zuwanderer da sind und nicht geholt werden oder dass die Gewaltenteilung durch die DI nicht gefährdet ist.
      Es wäre da ehrlicher zu sagen dass einem die Gewaltenteilung die durch die DI gefährdet wird gleich ist weil man Angst hat! Damit könnte ich gut leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schmiedrich 18.01.2016 18:07
    Highlight Highlight Hier wird nach einer nicht konservativen Mittepartei gesucht, da gibts doch noch die Glp...
    • poga 18.01.2016 20:06
      Highlight Highlight also in der Flüchtlingspolitik ist die glp sehr wohl konservativ
    • Simon_Müller 18.01.2016 21:18
      Highlight Highlight GLP die in Ausländerfragen die Position der SVP vertritt und alle Projekte stärker bekämpft als die Grünen? Nein eine solche Verhinderer Partei hat man sicher nicht übersehen beim Suchen.
    • FrancoL 18.01.2016 22:21
      Highlight Highlight Die GLP hatte einen guten Start hingelegt, dann ging Vieles verloren; zuerst ging das liberal eher in Richtung SVP und war kaum mehr erkennbar, dann wandte man sich auch ordentlich von Grün ab.
      Mit Bäumle steht ein Mann an der Spitze der einen heissen Hunger auf Macht hat. Dies lässt ihn viele seiner ursprünglichen Ideen begraben nur um eben diese Macht zu kommen. Ich denke er könnte zum Totengräber dieser Partei werden, schade die ursprünglichen Grundgedanken wären in der Mitte gut zu vertreten gewesen auch wenn ich selbst nicht grosse Schnittmengen mit der GLP habe.
  • felixJongleur 18.01.2016 17:34
    Highlight Highlight Ich wähle oder stimme eigentlich nie im Sinne der svp. Trotzdem finde ich die Meinung eines Peter Spuhlers bspw. interessant, auch bspw. Lukas Reimann bringt oft interessante Gedanken zu Datenschutz und Lobbyismus u.ä. ein. Auch bin ich wohl etwa ähnlich kritisch zur EU eingestellt. Was ich jedoch nicht ernst nehmen kann, ist die Heuchelei: den Mahnfinger heben und dann Einkaufen/Haus bauen/Parteiausflug -> ab nach Deutschland. Oder von Freiheit sprechen und dann Personenkult betreiben etc. Heucheln tun alle, aber man soll dann nicht so tun als wäre man der einzige Hüter der wahren Schweiz.
    • phreko 19.01.2016 04:38
      Highlight Highlight Bewundere auch wie der Spuhler zum Geschäften in Weissrussland eine Fabrik gebait hat. Grosse Klasse!
  • fuegy 18.01.2016 16:55
    Highlight Highlight Und wieder wird gebasht, gegen rechts, gegen links und viele verrennen sich in ihrer Unsicherheit und der Meinung: "Ich habe recht!" Als Stärke der Schweiz galt es, den vernünftigen Kompromiss zu finden! Nur den gibt es offenbar nicht mehr. Links oder Rechts, SVP oder SP, dazu gibt es wohl keine Alternative mehr?!
    Ich kann nicht verstehen, wie sich angeblich objektive, gebildete Menschen derart zu Unsicherheit, Kompromisslosigkeit und Erkenntnisresistenz hinreissen lassen können. Der Konsens, niemand konnte ihn so gut finden wie die Schweiz! Wir eine schweizer Tradition zerstört...
    • chrisoleg 18.01.2016 20:28
      Highlight Highlight Ich glaube es ist der Blickwinkel entscheiden und ob man bereit näher hinzusehen und seine Ansichten durch Erkenntnis nährt. Wer die Selbstverantwortung nicht scheut wählt kaum SP und wer lieber Solidarität auf Kosten andere schreit geht ihrer Nebelpetarden auf den Leim. Solidarität ist nur echt und Erfolgreich wenn sie mit gelebter Selbstverantwortung, Liebe und Herz einhergeht und nicht aus Zwang sei er insbesondere staatlich!!!
  • MacB 18.01.2016 16:41
    Highlight Highlight Wohlstandsfaschismus: mag sein. Aber woher rührt der? In den letzten 20 Jahren wurde Wohlstandssozialismus betrieben. Die wachsenden Bedenken einer breiten Schicht, welche per se nichts gegen eine gesunde Anzahl Flüchtlinge und Immigranten hat, wurden stets mit der Rassismus-Keule beiseite geschoben.
    Und nun ist es passiert: Eine breite Schicht driftet immer mehr nach rechts, weil man Bedenken hat, ansonsten nie aus dieser "Asylmisère" rauszukommen (ob sie nun eine ist oder nicht, ist ein anderes Thema) . Et voilà, man spricht gleich vom Wohlstandsfaschismus und wird schon wieder abgestemeplt.
    • MacB 18.01.2016 20:37
      Highlight Highlight Naja. Ich denke nicht, dass Köln ein reines Medienereignis ist. Ebenso wenig die hunderttausenden Flüchtlingen in DE, die wohlgemerkt aller innerhalb eines Jahres kamen.
  • Señor Ding Dong 18.01.2016 15:11
    Highlight Highlight Das Initiativrecht muss überarbeitet werden.

    Einerseits muss eine Initiative inhaltlich geprüft werden. Menschen- und zwingende Völkerrechte dürfen nicht tangiert werden.

    Andererseits muss je nach Konsequenzen der Initiative für die Bevölkerung eine Schwelle zur Annahme gesetzt werden. Das heisst, für kleinere Änderungen von bestimmten Verordnungen können sie von mir aus 100'000 Unterschriften beibehalten. Wenn man aber einfach so in die Verfassung reinkritzeln will, dann sollten's deutlich mehr sein.
    • dracului 18.01.2016 17:18
      Highlight Highlight Nur weil die SVP das Initiativrecht missbraucht, muss es nicht geändert werden. Die unüberlegten Fragen müssen aufhören! Man frage mal eine Belegschaft, wer mehr Lohn will? Wie würde ein Unternehmen aussehen mit mehr Macht der Belegschaft geben? Oder Wahl des Firmenchefs durch die Mitarbeiter? Ein guter Politiker ist ein Unternehmer, der in grossen Zusammenhängen denkt und, etwas altruistisch, für das wirtschaftliche Wohl aller (!) sorgt. Die SVP muss nur mit dem Initiativ- und letztlich Volksmissbrauch aufhören und gemeinsam Lösungen erarbeiten und die Welt wäre besser!
    • chrisoleg 18.01.2016 20:05
      Highlight Highlight Schade dass ihr mit dem Rat das Initziativrecht anzupassen nicht seht dass es immer Existenzieller wird, dass es so bleibt wie es ist oder eher vereinfacht werden sollte. Bei der Verschärfung wird der Willkür durch Bundesrat und Parlament Tür und Tor geöffnet und wir sind absehbar Mitglied der EU und womöglich ohne Abstimmung. Leider ist das Volk zur Zeit nicht bereit seine Verfassungsrechte zu wahren und auszubauen sondern gibt sie freiwillig aus Bequemlichkeit auf.
    • meerblau 18.01.2016 22:39
      Highlight Highlight Wie wäre eine prozentuale Schwelle? Statt absolute Zahlen könnte man mit Prozentquoten arbeiten und damit auch auf die demografische Entwicklung eingehen.
      Aber so recht funktionieren tut es schon nicht mehr: Bei Festlegung der Mindestunterschriften entsprachen 100'000 etwa 20% der Stimmberechtigten. Heute ist dies etwa 2%. Das vereinfacht ein Zustandebringen von Initiativen extrem.
  • chrisoleg 18.01.2016 14:50
    Highlight Highlight Die Argumentation die SVP würde die Schweiz mit ihrer Grösse, Geld und Macht geisseln ist schlicht falsch. Gott sei Dank besitzt die SVP die ihr von der Mehrheit der Stimmbürger gegebene Stärke. Denn ohne starker Stimme würden unsere Politiker ( samt FDP) uns das Volk an die EU verkaufen und mit allem was jahrhunderte erfolgreich von Generationen verteidig wurde aus untypischer Bequemlichkeit. Wer begeht hier der eigenliche Verat am Volk wenn man die Folgen in Betracht zieht. Wir sollten uns für unsere Unabhängikeit einsetzen und in Selbstverantwortung auch Konsequenzen selbstbewusst tragen!
    • boexu 18.01.2016 15:18
      Highlight Highlight Mich würde schon noch interessieren, was genau denn jahrhunderte erfolgreich und vor allem gegen wen verteidig wurde?
    • Plöder 18.01.2016 17:06
      Highlight Highlight Die Konsequenz für eine komplette Isolation ist in erster Linie die Wirtschaft. Wer meint mit Abschottung können Ängste besiegt werden, ist schief gewickelt. Der schweizer Wirtschaft würde es in allen Branchen massiv schlechter gehen ohne die Bilateralen. (Bsp. Spuhler - hätte niemals soviel Züge verkaufen können, Swatch das selbe u.v.a.)
      = höhere Arbeitslosigkeit
      Wir dürfen nicht vergessen wo wir herkommen vor über 100 Jahren waren wir Mausearm, so dass man die eigenen Kinder verkauft hat. Der jetzige Wohlstand verdanken wir der Solidarität

      PS:Armut ist die Krankheit Kriminalität ihr Symptom
    • chrisoleg 18.01.2016 19:24
      Highlight Highlight @ Plöder : Keiner redet hier vom Wunsch einer kompletten Isolation, die zum einen nie eintreten wird und viele Politiker in ihrer Angst um ihre Bequemlichkeit es könnte ja politisch handfest zur Sache gehen , ihre eigenen Hände nichtmehr vor Augen sehen geschweige noch Selbstbewusst und Weitsichtig zu verhandeln können ,ohne uns an eine EU und an den Zeitgeist zu verkaufen. Es ist auch völliger Unsinn das wir als Land vor 100 Jahr Mausarm waren. Wir waren wirtschaftlich/ industriell schon da eine kleine aber stabile Grösse mit Weltruf waren .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 18.01.2016 14:48
    Highlight Highlight Die Fascho-Keule wird immer wieder dann ausgepackt, wenn einem die Argumente ausgehen.
    • Maon 18.01.2016 16:40
      Highlight Highlight Und das wird immer geantwortet...
      Eine Verteidigung oder Rechtfertigung habe ich noch nie gehört, auch nicht wenn ich Zahlreiche Beispiele gebracht habe :/
    • Murky 19.01.2016 08:39
      Highlight Highlight Ja, ich finde die Fascho-Keule auch selten Zielführend. Und doch hatte mich die Entwicklung der letzten Wochen selbst auf den Begriff Faschismus gebracht. Und da bin ich gehörig erschrocken.
      Bis Anhin hatte man die Balance zwischen bürgerlicher und sozialer Politik, die Kompromisse bringen das Land weiter. Doch mit der DSI ging ein neues Kapitel auf welches den langsamen Untergang der Schweiz bedeuten könnte.
  • chrisoleg 18.01.2016 14:27
    Highlight Highlight Ich finde diesen Artikel im höchsten Mass unterstellend und verschweigt oder stellt in Abrede dass wir auf dem tentenziellen Weg einer “Richterlichen Diktatur“sind. Leider hat Herr Blocher dass nicht ausdrücklich präzisiert.Die stehtige Verharmlosung der EU und Anpassung kommt für mich der Abschaffung der Demokratie faktisch gleich. Leider sind es die bezeichnenderweise die selben Richter und Staatsanwälte die erst die DSI in ihrer bestehenden Form nötig machen und jetzt selbst wo die Annahme durch das Volk bevorsteht keine Verhaltenüanpassung sehen lassen. Deshalb muss ein ja das Resultat ...
  • Kookaburra 17.01.2016 18:07
    Highlight Highlight
    (2/2)
    Die Demokratie entwickelt sich zur Zeit merkwürdig. Und ungewohnt, aber nicht die Demokratie ist in Gefahr. Die liegt ja, per Definition immer richtig:), sondern unser Gerechtigkeitssinn ist korumpiert. Wieso? Ich weiss es nicht.

    Das ist natürlich gelogen, ich weiss es genau. Aber ich möchte gerne eure Meinungen kennen:)
    • Kookaburra 17.01.2016 19:21
      Highlight Highlight *korrumpiert
    • TheCloud 17.01.2016 20:33
      Highlight Highlight Im Punkt, dass Demokratie an sich gut ist, gebe ich Ihnen absolut Recht. Was in der Schweiz momentan abgeht ist eine kontinuierliche Abschaffung der Demokratie. Die SVP mit ihrer schier unendlichen Geldmacht hat es geschafft, dem Volk dieselbe Abschaffung als Volkswille zu Verkaufen. So gesehen, müsste unser Parlament das Volk vor sich selbst schützen indem die ganzen durchgeknallten Initiativen gar nicht zu einer Abstimmung kommen dürften. Die Hauptschuld trifft vor allem die anderen bürgerlichen, die sich devot hinter der SVP stellen und diese dadurch immer weiter rechts treiben.
    • Kookaburra 17.01.2016 22:59
      Highlight Highlight @TheCloud

      Das ist lustig - dass Sie gegen die Abschaffung der Demokratie ein Abstimmungsverbot durch das Parlament vorschlagen:) Um das Volk vor sich selbst zu beschützen:)

      Merken Sie nicht, wie entmündigend das ist? Und ironisch:)

      Anyway. Ich gebe dem unintegrierbaren Ausmass der Zuwanderung die Schuld:)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 17.01.2016 18:06
    Highlight Highlight (1/2)

    Ich glaube, Herr Löpfe verwechselt Demokratie mit "Ratio".

    Die SVP "spielt" halt die Demokratie äusserst geschickt.

    Die eher linke und eher intelektuelle Seite birgt aber auch Gefahr. (Man muss hier vielleicht anmerken, dass Demokratie weder Rational, noch Ideal ist, sondern die Herrschaft des Volkes bedeutet)
    Wenn man fordert, dass der "Volkswillen" nicht umgesetzt werden darf, dass die Initiativ-Möglichkeit eingeschränkt werden soll und andeutet, dass das Volk eigentlich zu dumm zum Entscheiden ist...

    Dann klingelt mein Demokratie-Sinn.
    • FrancoL 17.01.2016 20:34
      Highlight Highlight Ihr Demokratie-Begriff etwas gar einfach gestrickt!

      Die Definition, Demokratie ist die Herrschaft des Volkes, ist eine Vereinfachung die der Demokratie nicht würdig ist.

      Die Ausrichtung der "Volksherrschaft" spielt da eine wesentliche Rolle. Nur wenn das Gemeinwohl die Treibfeder der Volksherrschaft ist spricht man von einer Demokratie. Und genau dieses Gemeinwohl ist ein komplexes Gebilde dass mitunter auch zB den Minderheitenschutz oder die Gewaltenteilung also den Rechtsstaat beinhaltet.

      Es ist also nicht eine arithmetische Mehrheitsformel und basta, es ist VIEL MEHR!

    • Kookaburra 17.01.2016 22:29
      Highlight Highlight @FrancoL Wenn aber die Ausrichtung die wesentliche Rolle spielt und die Triebfeder eigentlich Geld und Besitz für wenige ist... Weil ja Lobbyisten und Geld über Wahlen und Initiativen entscheiden

      Dann spricht man von einer Plutokratie...

      Und das tönt zwar lustig, hat aber nichts mit dem Hund oder dem Himmelskörper zu tun.
    • FrancoL 18.01.2016 08:08
      Highlight Highlight So wie sie Demokratie von der SVP "gespielt" könnte sie tatsächlich als eine Plutoktarie oder eine Ochlokratie definiert werden, diese beiden Formen beinhalten nicht die Vorteile einer wirklichen Demokratie! Beide zielen nicht auf ein Unterlegung des Gemeinwohls.

      Der Volkswille kann somit bei einer Demokratie in gewissen Fällen nur bedingt umgesetzt werden oder besser dieser Wille sollte im Vorfeld auf eine Übereinstimmung mit dem wahren Sinn der Demokratie ernsthaft geprüft werden.

      Wer auf eine Buchstaben getreue Umsetzung von jeglichem Volkswillen beharrt kehrt der Demokratie den Rücken.

  • Kookaburra 17.01.2016 17:15
    Highlight Highlight Ich habe weniger Angst vor einem Wohlstands-faschismus, als davor, dass die Zuwanderung (wie seit Langem) immer weiter zunimmt, dass die Schweiz kein Volk mehr sein darf (und wird), weil zu viel von der Integration von unserer Seite kommt und oftmals unsere "Kultur" sich anpasst (weil es halt einfacher ist und man ja nicht zu viel erwarten kann) und davor, dass unsere Kinder als unfreiwillige Minderheit (im Gegensatz zu denen, die das freiwillig auf sich nehmen) aufwachsen müssen und davor, dass die Schweiz bald kein Sonderfall mehr sein wird, sondern Durchschnitt - wie der Rest.
    • FrancoL 17.01.2016 20:25
      Highlight Highlight Dann erläutern Sie doch einmal wie die Zuwanderung eigentlich zustande kam und kommt.
      A) Ist es ein Akt des Zuwanderers der sich entschliesst in die CH zu kommen und dann mal schaut ob es auch eine Arbeit gibt?
      oder
      B) Wird die Zuwanderung von der Schweiz injiziert indem man Arbeitskräfte aus dem Ausland holt?
      Wenn
      Wenn sie auf A tippen dann müssten Sie erläutern wie man zu einer Aufenthaltsbewilligung ohne Arbeit kommt!
      Wenn sie auf B tippen dann müssen sie die Leute anprangern die ständig nach der Zuwanderung rufen und das sind vermutlich kaum die Arbeiter sondern die CH Wirtschaft.
    • oskar 18.01.2016 17:28
      Highlight Highlight dein nikname passt bestens! kultur ist in stetigen wandel begriffen und nichts starres. auch das, was du als schweizer kultur bezeichnest (was auch immer das sein soll) ist aus inneren und äusseren einflüssen entstanden. es wird dich hart treffen, zu erfahren, dass selbst so typisch schweizerische dinge wie die servelat, das gipfeli, die schockolade und selbst die uhren aus dem ausland zu uns gekommen sind. und ach ja, blocher hat deutsche vorfahren. echt ein skandal!
  • Lowend 17.01.2016 14:51
    Highlight Highlight Für alle, die noch immer die (Wohlstands-)Faschisten verteidigen, hier noch ein Link zu einem Beitrag von Watson aus dem Jahr 2014, wo die SVP mit allen rechtsextremen, rechtspopulistischen und neofaschistischen Parteien Europas verglichen wird und wo sie sie alle um Längen schlägt! Wenn man dazu noch bedenkt, dass die SVP im letzten Jahr noch extremer geworden ist, könnte einem Angst und Bange werden, dass 30% der Schweizer Mitläufern dieser Extremisten sind!

    http://www.watson.ch/Best%20of%20watson/EU/171941201-Die-rechten-Sieger-Europas--So-positionieren-sie-sich-im-Vergleich-mit-der-SVP
    • Dr. Rantanplan 17.01.2016 18:01
      Highlight Highlight Bevölkerung Schweiz ca. 8 Mio, davon ca. 5 Mio Stimmberechtigte, erst von den Letzteren ca. 30%. Also nicht 30% von allen. Trotz effekiv weniger nicht sehr beruhigend....
      Im übrigen schreibe ich das nur, weil die SVPler immer geltend machen, sie würden 30% des Schweizervolks vertreten (!)
    • Dr. Rantanplan 17.01.2016 18:28
      Highlight Highlight Vergass zu erwähnen, dass die Stimmbeteiligung ja zudem nicht 100% war! Also es waren/sind nur 30% ca. der Abstimmenden.
    • Dr. Rantanplan 17.01.2016 18:39
      Highlight Highlight Also Leute: Wehrt Euch an der Urne! (alte schweizerische Weisheit ;-)
  • Chlinae_Tigaer 17.01.2016 13:44
    Highlight Highlight ...Der Rechtsstaat wird ausgehöhlt...

    Angenommen Abstimmungenwerden bis zum geht nicht mehr verwässert und verschleift.

    .....politische Gegner verhöhnt....

    Sieht man hier bei watson fast tagtäglich.


    Also um wen oder was ging es in dem Artikel nochmal?


    • Amadeus 17.01.2016 14:04
      Highlight Highlight Im Artikel gehts um die Wahl der politischen und rhetorischen Mittel der grössten Schweizer Partei in Zeiten des Wohlstands.

      Zum Thema "verhöhnen". Auszug aus Blochers Rede: "Eigentlich sind sie [die Geisteswissenschaftler] keine Wissenschaftler mehr, sondern pseudowissenschaftliche Diktatoren".

      Wenn man mich als pseudowissenschaftlichen Diktatoren bezeichnet, fühle ich mich also schon verhöhnt.

    • Charlie Brown 17.01.2016 14:32
      Highlight Highlight Rechtsstaat und Rechts-Staat sind nicht das selbe. Ein Rechtsstaat ist ein Staat, dessen verfassungsmäßige Gewalten rechtlich gebunden sind, der insbesondere in seinem Handeln durch Recht begrenzt wird, um die Freiheit der Einzelnen zu sichern. (Wikipedia)

      Die Umsetzung von Initiativen mit Augenmass beweist ja gerade, dass der Rechtsstaat (noch) funktioniert. Weil rechtsstaatlichkeit nicht einfach die Diktatur der Mehrheit ist.
    • meerblau 17.01.2016 15:46
      Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, dass du es zum wiederholten Male hörst: Für eine funktionierende Schweiz braucht es alle. Putzfrauen, Holzfäller, Schreinerinnen, Hebammerichen (oder wie lautet der Plural?), Informatikerinnen, Sekretäre, Historikerinnen, Ärzte, Philosophinnen, Sprachwissenschaftler, etc. Also was soll das Ausklammern einiger? Und wenn jemand immer noch nicht sieht, was ich meine, der soll sich mal überlegen, ob er Museen und Schulen wichtig findet und ob Dolmetscher nötig sind. Denn ohne Geisteswissenschaftler fiele dies alles weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zigi97 17.01.2016 13:31
    Highlight Highlight Die SVP scheint neben der FDP momentan die einzige Partei zu sein die für einen freien Markt und gegen die verheerende Wirtschaftspolitik der Sozialisten einsteht. Dass sie dabei gegen Ausländer vorgeht ist unglücklich, aber meiner Meinung nach vor allem Wahlkampftaktik.
    Fest steht allerdings, dass offene Grenzen sich auf Dauer nicht mit dem Wohlfahrtsstaat vertragen. Ich schlage deshalb vor, dass wir die Grenzen zwar öffnen, die Einwanderer aber gleichzeitig von Beitragspflicht und Anspruchsrechten an den Sozialstaat befreien. Die Arbeitsbewilligung ist dazu bedingungslos zu erteilen.
    • JackMac 18.01.2016 13:18
      Highlight Highlight Ich glaube ich lese nicht richtig ?! So gNz nach dem Motto, Arbeit macht frei oder wie?? Aber Gehalt dürfen sie (die Arbeiter) beziehen? Voll daneben
    • zigi97 18.01.2016 16:08
      Highlight Highlight ja, natürlich dürfen sie gehalt beziehen. So funktioniert der freie Markt. Ein Arbeitsverhältnis ist eine freiwillige Übereinkunft von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, es braucht dazu die Einwilligung beider Seiten.
      Ich erachte es als verwerflich, wenn jemand jemandem anderen verbietet sich irgendwo aufzuhalten, solange es nicht sein Privateigentum ist. Deshalb offene oder besser formuliert private Grenzen.
      Es ist aber auch unmoralisch, den einen Menschen Geld wegzunehmen, um es anderen zu geben, nur weil die sich jetz innerhalb eines Gebietes befinden. Daher mein Vorschlag von oben.
    • Flo-W 18.01.2016 17:08
      Highlight Highlight Finde ich toll! Ein Arbeitgeber müsste dann für ausländische Arbeitnehmer keine Vorsorge mehr bezahlen. Er spart also viel Geld. Und dazu kommt dann noch, dass der Ausländer sowieso schon günstiger ist als sein Schweizer Pendant. Ich sehe schon die CH-Arbeitslosenqote vor meinem geistigen Auge in die höhe schnellen. Wenn es soweit kommt, dann habe ich Verständnis für die Anliegen der SVP bezüglich der Zuwanderung. Aber zum Glück steht das nicht ernsthaft zur Diskussion. Zudem bezahlen die Ausländer nach wie vor mehr in die Vorsorgerinstitute als sie beziehen. Könnte also ein Bumerang werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 17.01.2016 13:27
    Highlight Highlight Zwei Sachen an Blochers Albisgüetlirede sind mir positiv aufgefallen. Da ist seine Aussage, dass es rechts von der SVP keine Partei geben dürfe. Das ist wichtig, denn eine solche Partei wäre nationalsozialistisch und eine Gefahr für die Staatsordnung der Schweiz. Bemerkenswert ist auch sein eher laues Eintreten für die Durchsetzungsinitiative. Wahrscheinlich hat Blocher erkannt, dass er oder die SVP mit dieser Initiative zu weit gegangen ist, hebelt sie doch dieselbe Staatsordnung aus, die Blocher in seiner Rede als die wichtigste Errungenschaft der Schweiz bezeichnet hat.
  • Heinz Kremsner 17.01.2016 11:02
    Highlight Highlight Vielen Dank Hr Löpfe.So ists.Leider.Wie mit Dauerpropaganda und Lügen die Bevölkerung verhetzt wird hat er bei dem Kerl gelernt der den 2.Weltkrieg begann.Dessen Idee eine Partei zu kaufen hat er übernommen.Der Kerl sammelte Geld bei Reichen, auch in der Schweiz http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/hitlers-rede-in-zuerich-hallt-nach/story/19210521.Wie Blocher auf unseriöse Art und Weise zu Geld kam wissen wir. Mit Dauerpropaganda und Lügen wie sein Vorbild es machte (Hetze gegen Minderheiten; Sondergesetze gegen Bevölkerungsgruppen ) usw hat er sein Vorbild kopiert.Die SVP ist gefährlich
  • Spooky 17.01.2016 01:59
    Highlight Highlight In den 60er und 70er Jahren holten die damals rebellischen linken Politiker, die später in der Politik Erfolg hatten, ihre Stimmen bei den unteren und untersten sozialen Schichten der Schweiz. Sobald sie jedoch auf ihren gutbezahlten Pöstchen sassen, haben sie jene Schweizer, die für sie gestimmt hatten, wie heisse Kartoffeln fallen lassen. Mit der Zeit haben das die unteren sozialen Schichten in der Schweiz gemerkt. Sie fühlten sich verraten und verkauft. Heute glauben Hunderttausende verarmter Schweizer den Linken kein Wort mehr. Auch ein Grund für den Erfolg der Rechten in der Schweiz.
    • Urs457 18.01.2016 13:34
      Highlight Highlight Aber es gibt einen ganz grossen Unterschied: Die linken Politiker arbeiteten und arbeiten nicht gegen die Interessen der unteren sozialen Schichten. Die rechten Politiker aber sehr wohl! Und Ihre, wie Sie es überrissen bezeichnen, «verarmten Schweizer» merken nicht einmal wie sie verarscht werden.
    • Spooky 19.01.2016 03:02
      Highlight Highlight Daran, dass du es als überrissen bezeichnest, wenn ich verarmte Schweizer als verarmte Schweizer bezeichne, sehe ich, dass du kein verarmter Schweizer bist - sonst wüsstest du es besser. Die verarmten Schweizer werden sowohl von den Linken als auch von den Rechten verarscht. Die von den Linken beherrschte Sozialarbeitermafia verdient sich dumm und dämlich sowohl an den verarmten Schweizern als auch an den Flüchtlingen. Und die Rechten kürzen die Gelder für alle an den Rand gedrängten Leute, Flüchtlinge inbegriffen. Arme Leute werden überall in der Welt immer verarscht . Von wem? Wen kümmert's?
  • Karl33 16.01.2016 23:41
    Highlight Highlight für mich sind unterdessen beide alternativen, von links (der ganze männerverachtende feminismus, die bevormundung der lebensstile der bürger, die staatliche kontrollwut, die klientelwirtschaft) wie von rechts (die gier der superreichen, der ganze subventionsfilz, die nazi-sauce, das gehen über leichen) unerträglich. solche artikel sind propaganda von links, die dann mit ebensolcher von rechts beantwortet werden. wenig intelligenz, wenig originalität, viel ideologie.
    • tinmar 17.01.2016 09:01
      Highlight Highlight männerverachtende feminismus .. wo lebst du denn?
  • Amadeus 16.01.2016 23:33
    Highlight Highlight Ich habe gerade Blochers Albisgüetli-Rede durchgelesen.

    25 Seiten Verbal-Radikalismus, Halbwahrheiten und Hetze. Zum gruseln.




    • Rowger Ebener 17.01.2016 12:49
      Highlight Highlight Ist ja auch SVP. Was anderes als Halbwahrheiten und Hetze erwartet. Hab mal eine Rede von ihm live mit erlebt. Einfach erbärmlich dieser armer reicher Mann.
  • Karl33 16.01.2016 23:20
    Highlight Highlight Trump hätte gar keine Chance, wenn andere bessere Lösungen für alle anbieten würden. Dasselbe gilt für Blocher. Da muss sich halt der Rest der Politik an der eigenen Nase nehmen.
    • Amadeus 17.01.2016 10:27
      Highlight Highlight Sie finden also die Gefährdung der Rechtsordnung und die Aufhebung der Gewaltentrennung die beste Lösung?
    • -woe- 17.01.2016 11:27
      Highlight Highlight Blocher verspricht Lösungen zu Problemen, die wir ohne ihn gar nie hätten.
    • Karl33 17.01.2016 11:51
      Highlight Highlight Amadeus, die Initiative hat gar keine Chance, wenn die Bürger überzeugt sind, dass es sie nicht braucht. Dafür aber brauchts halt im Alltag differenzierte Politik welche die Anliegen der Bürger ernst nimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 16.01.2016 22:40
    Highlight Highlight Die SVP wird schon seit Jahren zu der sogenannten "Neuen Rechten" gezählt, zusammen mit der FPÖ, Front National und dem Vlaans Belang in Belgien. Viele Leute wissen übrigens nicht, was Rechtspopulismus wirklich ist: "Rechtspopulismus richtet sich gegen gesellschaftliche Minderheiten und die politische Klasse, die er als korrupt, machtbesessen und zu wenig volksnah ansieht. Der „Appell an das Volk“ soll dabei suggerieren, dass es einen genuinen Volkswillen gebe, der in seinem latenten Wahrheitsgehalt nur zutage gebracht werden müsse." Liest auch mal über "kulturellen Rassismus"
    • Murky 19.01.2016 08:50
      Highlight Highlight Danke. Das lustigste finde ich immer das Wettern gegen die "classe politique"... Dabei sind das ja die Leute die wir als Volk gewählt haben, und die Wetternden Politiker gehören auch dazu. Sind sie denn jetzt gegen sich selbst?
  • Murky 16.01.2016 22:36
    Highlight Highlight Gruter Artikel, danke. Ich machte speziell in den letzten Wochen auch diese Beobachtungen. Und mit Blochers haarsträubenden Aussagen am Albisgüetli hat sich die SVP definitiv von der vernünftigen bürgerlichen Politik verabschiedet. Hoffen wir dass sie mit der DSI einen Dämpfer bekommen, denn eine Annahme wäre eine Katastrophe.
  • Einstein56 16.01.2016 22:23
    Highlight Highlight Löpfe und Genossen im Geist: Seid Ihr nicht ganz bei Trost oder einfach nur frustiert, weil Ihr die Verlierer seid?
    • seventhinkingsteps 16.01.2016 22:58
      Highlight Highlight Du machst Witze, oder? Die SVP ist die rechtspopulistische Partei mit dem höchsten Wähleranteil nach dem ungarischen Bürgerbund unter Viktor Orban. Wenn du wissen willst, was passiert wenn eine rechtspopulistische Partei mit absoluter Mehrheit so anrichtet, dann schau mal über die Schweizer Grenzen in den Osten. Die SVP hat sich seit den 90ern massiv nach rechts verschoben.
    • splatter 17.01.2016 01:54
      Highlight Highlight Nein, zutiefst besorgt!
      Ein Milliardär kauft Partei, Zeitungen, Meinungen und schafft es das seit zwei Monaten nur über seine Partei geschrieben wird. Er verschiebt die Grenzen seit Jahren krass nach rechts. Schafft eine Kultur des Verhöhnens und der Lüge. Er schafft es, dass Richter, Intellektuelle, Wissenschaftler, Liberale, letztendlich alle, die nicht so rechts sind wie er als Linke beschimpft werden und er schafft es sogar, dass obwohl seine Partei seit Jahren die grösste Partei ist, alle anderen Parteien Schuld sind. Aus diesen Gründen bin zumindest ich, zutiefst besorgt.
    • YaaDede 17.01.2016 07:27
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus dem Herzen! Danke!
  • nimmersatt 16.01.2016 22:17
    Highlight Highlight Gratulation für die mutige Wortwahl.. Es ist an der Zeit auch wenn die historischen Vergleich immer hinken werden, der Tendenz der neuerlichen Normalisierung des Rassismus bestimmt entgegenzutreten.
  • Waltraud 16.01.2016 22:05
    Highlight Highlight Bravo Philippe Löpfe.!! Sie haben alles auf den Nenner gebracht!!
  • Peter Wolf 16.01.2016 21:03
    Highlight Highlight Auch wenn ich grunsätzlich einverstanden bin mit Löpfe: Mir mangelt der Text an analytischem Tiefgang. So fehlt mir etwa der Nachweis (er wäre wahrlich nicht schwer zu führen!), nach welchen Kriterien er zum Schluss "faschistoid" kommt.
    • seventhinkingsteps 16.01.2016 22:26
      Highlight Highlight „Fasch. kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens,das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang,Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit,Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer,aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt."
    • nilson80 17.01.2016 10:38
      Highlight Highlight @seventhinkingsteps. Ausgezeichnte prägnante Definition. Leider wird auch noch einmal beim Lesen deutlich wie zutreffend das F-Wort bezüglich grosser Teile der SVP ist. Ich hoffe immer noch, dass irgendwann doch noch etwas Widerstand aus den -einfach nur konservativen- SVP Lager kommt.
  • Zeit_Genosse 16.01.2016 20:48
    Highlight Highlight Der Trump ist radikal, damit ein anderer, immer noch harter, Republikaner als gemässigt gilt und wählbar wird. Kann man für die Schweiz auch so sehen.
  • Zeit_Genosse 16.01.2016 20:45
    Highlight Highlight Wenn die Linke sich in die Mitte bewegen würde wäre der Mist geführt und man könnte das Übel eindämmen. Aus der gegenüberliegenden Extremposition lässt sich keine Mehrheit bilden. Aber man müsste gewisse Ideale zu Gunsten mehrheitsfähiger Realpolitik zurückstellen. Eine Idee zu haben ist das Eine, Mehrheiten zu erringen das Andere. So gesehen können viele vieles tun. Die Rechte wäre dann sehr weit rechts bewegungsunfähig gefangen. Also, ab durch die Mitte Genossen. Holt Euch das Volch zurück.
    • Maett 26.02.2016 00:45
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: wenn die Linke in die Mitte rücken würde, wäre sie ja nicht mehr links... was uns fehlt, ist eine starke Mitte.

      Aber ich denke dass das Wunschdenken ist, denn am Horizont ist keine zu sehen. Also weiter wie bisher.
  • Zeit_Genosse 16.01.2016 20:32
    Highlight Highlight Rückwärtsgerichtete Parteien können sich auf früher und früher war es besser berufen. Das Spiel mit der Angst spielen. Vorwärtsgerichteten Parteien fällt es schwer ein positives Zukunftsbild zu konstruieren das Mut macht. Den Kapitalismus überwinden zu wollen ist zu abstrakt, auch wenn wir über Wirtschafts-/Gesellschaftsmodelle nachdenken müssen. Da ist es einfacher das Fremde als das Übel zu bezeichnen und Angst zu verbreiten. Es gibt keine Schweizerische Zuversichtspartei, die gegen die Angstmacherpartei antreten kann. Die Mitte löst sich selbst auf und hat Angst zu verlieren.
    • FrancoL 18.01.2016 22:13
      Highlight Highlight @ZeitGenosse; 3 Gute und einleuchtende Kommentare mit sehr unterschiedlicher Bewertung und genau diese unterschiedliche Bewertung zeigt das Dilemma der Linken.
      Sobald die Rede ist, mit Realpolitik einen Gegenpol zur SVP Bastion aufzuhaben da scheiden sich die Geister. Ich stimme völlig zu nur wenn die Linke einen Teil ihrer Position zu Gunsten der Mitte aufgibt wird es eine Gegenkraft zur SVP geben. Dies zudem nur wenn die Mitte ihre notorischen anti-links Reflexe auch einmal überdenkt.
  • Martin krebs 16.01.2016 20:04
    Highlight Highlight Watson, eure bericht Erstattung wird immer einseitiger. Bitte etwas mehr klarheit mit pro/contra. Es wird mir manchmal murmelig was hier in der Schweizer Politik abläuft.
  • Pisti 16.01.2016 19:30
    Highlight Highlight Ob Trump die ganzen Illegalen ausschaffen wird, lass ich mal offen. Fakt ist aber kein anderer Präsident als Obama, hat mehr Leute ausgeschafft.
    Und ob jetzt Cruz, Trump, Clinton oder Tom Cruise ;) US-Präsident wird, ist doch völlig egal. Die US-Aussenpolitik basiert seit jeher darauf, in der ganzen Welt, Krieg und Terror zu verbreiten.
  • amore 16.01.2016 18:56
    Highlight Highlight Für Meinungsfreiheit in diesem Land stehe ich ein. Ein Lügenblatt wie das SVP-Extrablatt müsste verboten werden. Meinungen ja, aber keine Lügen.
    • Nick Name 16.01.2016 20:12
      Highlight Highlight Ja.
      Weitere Entwicklungen zum Angst bekommen:
      - dass die wählerstärkste ("Volks")Partei in ALLE Haushalte eine Zeitung mit dem dicken Titel "Endlich Sicherheit schaffen!" verschickt (ganz perfider Abstimmungskampf – wir können uns dank DSI also völlig unbekümmert z.B. in den Strassenverkehr stürzen?! ...)
      - dass überhaupt eine DSI zur Abstimmung kommt
      - dass z.B. in Deutschland eine Stadt Flüchtlingen verbietet, ins Hallenbad zu gehen
      - dass ein Mann wie Viktor Orbán Ministerpräsident ist
      etc.
      Bitte, Leute, wacht auf.
      Und ja, wir werden "Wohlstand" abgeben müssen. So reichts nicht für alle.
  • Thomas Bollinger (1) 16.01.2016 18:49
    Highlight Highlight Ich fand den Artikel auch nicht gut. Die SVP ist leider nicht faschistoid, sondern rechtsnational und rechtsextrem. Die Begriffe mal nachzuschlagen würde helfen.
    • sowhat 16.01.2016 20:06
      Highlight Highlight Es geht grad wieder los mir diesen Plakaten. Als ich heute am dritten vorbeigefahren bin, hab ich schon angefangen agressiv zu werden --- hmm, nicht gut. Was tun? Wer hat eine Idee?
    • Thomas Bollinger (1) 16.01.2016 21:42
      Highlight Highlight Fein, 50 Blitze, dann diskutieren wir doch mal:

      „Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie )
    • icarius 16.01.2016 22:09
      Highlight Highlight @Thomas Bollinger (1)

      Trifft doch die SVP ziemlich gut, oder? Die Gewalt zeigt sich einfach (noch) subtil und institutionell verpackt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 16.01.2016 18:42
    Highlight Highlight Da hat aber jemand den verbalen Zweihänder aus dem Schrank geholt! Leider ist es wahr. Wenn ich jeweils sage, dass die SVP mit den Methoden der Nazis Wahlkampf betreibt, werde ich gnadenlos niedergebrüllt. Dabei muss man nur mal die Plakate der SVP und der NSDAP vergleichen, wenn man sich mal richtig gruseln will. Wenn man während der MEI mal ab HB Zürich war, fühlte man sich mit all den Rot-Weiss-Schwarzen Plakaten in eine finstere Zeit zurückversetzt.
  • Groba 16.01.2016 18:08
    Highlight Highlight Intellektuelle verhöhnen, verfolgen, diffamieren. Eine Taktik, welche die SVP von anderen totalitären Staaten kopiert. China hat es vorgemacht. Ja, das ist brandgefährliches Gedankengut.
  • Beobachter24 16.01.2016 17:52
    Highlight Highlight Für einmal grösstenteils Zustimmung mit Herrn Loepfe, mit einer Ausnahme:
    >> Wir leben in wirtschaftlich goldenen Zeiten << halte ich für stark übertrieben bzw. falsch. Wie mehrfach schon geschrieben in den Kommentaren sind viele Volkswirtschaften massivst verschuldet, allen voran die USA. Das reale Einkommen schrumpft seit Jahren und die "soziale Schere" öffnet sich mehr und mehr. Und wer ein wenig etwas auf der Seite hat muss neuerdings fürchten, dass ihm das beim nächsten bailout sein Notgroschen geklaut wird.
  • Semper 16.01.2016 17:33
    Highlight Highlight Was für ein schlechter Arikel.
    • Charlie Brown 16.01.2016 17:48
      Highlight Highlight Was für ein differenzierter Kommentar.
    • Semper 16.01.2016 18:41
      Highlight Highlight Watson teilt immer nur nach rechts aus. Zeitungen sollten wenigsten versuchen etwas neutral zu sein. Und Blocher mit Trump zu vergleichen finde ich falsch. Ich halte absolut gar nichts von Trump, der ist einfach nur Rassist. Doch Blocher ist nicht so. Er hat viele gute Sachen für unser Land getan...
    • Mnemonic 16.01.2016 19:24
      Highlight Highlight Bin auch SEHR gespannt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Heiri 16.01.2016 17:32
    Highlight Highlight Der Erfolg der SVP ist aufgrund der Schwäche der anderen Parteien. Man sollte diese auch kritisieren besonders die CVP/BDP, denn diese ändern ihre Meinung laufend.
    • mrcharliebrown 16.01.2016 21:06
      Highlight Highlight einverstanden. aber bei weitem keine garantie. siehe u.a. polen
  • FlorianH 16.01.2016 17:28
    Highlight Highlight Solange die anderen Parteien in, um einen Löpf'schen Neologismus zu bruachen, einer Wohlstands-Starre verharren und nicht auf die veränderte politische Lage seit den 90er reagieren, wird die SVP weiter an Wählern gewinnen. Das Problem ist nicht bei der, zugegebenen fashistoiden, SVP zu suchen, sondern bei den anderen Parteien, die den Bürger förmlich in die Arme der SVP treiben...
    • TheCloud 16.01.2016 20:00
      Highlight Highlight Florian, Da bin ich nicht einverstanden. Die anderen bürgerlichen Parteien haben seit den 90ern versucht die SVP zu besänftigen, indem Sie denen jeden Wunsch von den Augen ablasen und dann im Parlament alle abscheulichen Gesetze durchwinkten. Beispiele: Ausschaffung, MEI, alle möglichen Verschärfungen in Asyl, IV, Sozialh. etc. Mit dem Resultat, dass sich die SVP immer weiter rechts ansiedelte. Man hätte denen schon vor langer Zeit sagen solle "Jetzt reichts!" Aber die fahren lieber im Fahrwasser der SVP mit und nehmen eine "Orbanisierung" der Schweiz, mit allen schrecklichen Folgen, in Kauf.
  • teufelchen7 16.01.2016 17:26
    Highlight Highlight ich hoffe, dass sich die mitte-parteien erholen und gemeinsam mit den linken gegen diese rechts-populisten kämpfen. ist mir klar, dass nicht alle SVPler so sind wie CB oder Köppel, aber diese werden leider von der partei gezüchtigt. das ist nicht mehr freiheit und demokratie, sondern schon fast diktatorisch.
  • 7immi 16.01.2016 17:09
    Highlight Highlight damit es einen extremen rutsch gibt (nazi, ddr), muss es dem volk zuerst sehr sehr schlecht gehen. da das derzeit in der schweiz nicht der fall ist, habe ich diesbezüglich keine bedenken. die svp wirft mit parolen um sich wie es die anderen parteien weniger medienwirksam auch praktizieren. dann kommt noch hinzu, dass das volk wichtige entscheidungen mitbestimmt. Das wort nazi ist aber fehl am platz und grenzt an rufmord. bei uns wird niemand vergast, erschossen, für menschenversuche freigegeben und dergleichen wegen seiner herkunft.
    bei trump bin ich mir da aber nicht so sicher...
    • phreko 16.01.2016 17:46
      Highlight Highlight Geh mal Faschismus googeln. Offensichtlich hast du das noch nie getan...
    • Bernhard Kobel 16.01.2016 17:49
      Highlight Highlight Ich denke, es braucht dem Volk nicht schlecht zu gehen, es genügt heute die Angst, dass es in Zukunft nicht mehr so gut gehen wird.
    • tinmar 16.01.2016 17:54
      Highlight Highlight Die SVP schafft fröhlich und nach herzenslust aus, zertört damit Lebensläufe und Familien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 16.01.2016 17:06
    Highlight Highlight So ticken wir Menschen leider. Wir suchen unser Alpha Tier und folgen ihm blind. Hitler hat das eindrücklich gezeigt. Es ist erschreckend, aber Geschichte kann sich sehr leicht wiederholen...
  • Benjamin Goodreign 16.01.2016 17:04
    Highlight Highlight Meine Familie ist im 17. Jahrhundert aus dem Allgäu ins Appenzellerland immigriert, da es dort Brot & Arbeit gab - Textilproduktion in Heimarbeit. Seither haben wir uns - bis auf diejenigen, die aus Frust über die Entwicklungen im Land wieder ausgewandert sind - recht gut integriert, so meine ich. Es ist ein Privileg, hier zu leben, aber wir müssen uns bewusst sein, dass unser Wohlstand auf den Leichen, dem Leid und der Unterdrückung der halben Welt gebaut ist. Wen wundert es da, wenn uns nicht alle Welt mit Wohlwollen entgegentritt?
  • dracului 16.01.2016 17:00
    Highlight Highlight Wozu überhaupt Bildung? Wozu Geschichtsschreibung? Wofür haben unsere Vorfahren gekämpft, wenn jetzt ein Roger Köppel Hermann Göring rehabilitieren will? Lebten die Juden einfach in der falschen Gesellschaft? War Auschwitz lustiger, als man es geschichtlich darstellt? Nein, nein, nein! Wer führende Nazis in ein besseres Licht rücken will, hat etwas fundamental nicht begriffen! Solche Ignoranz zulasten der Millionen Opfer macht mir Angst!
  • CreatorsWolf 16.01.2016 16:44
    Highlight Highlight Ein gängiger Denkfehler der Neoliberalen den Zustand einer Bevölkerung am BIP zu messen. In der Schweiz ist die Ungleichheit in den letzten 30 Jahren rapide gestiegen. 1989 besassen die 300 reichsten Schweizer 82 Mia. heute sind es 589 Mia. Das BIP ist ein wirtschaftlicher Durchschnittswert, welcher nichts über den kulturellen oder sozialen Zustand einer Nation aussagt.
    • Hierundjetzt 16.01.2016 17:45
      Highlight Highlight Betreffend dem realem BIP kann ich ihnen bepflichten. Es ist auch Nur als internationaler Referenz- und Vergleichswert gedacht.

      Ihre Aussage muss als Basis die Lorenzkurve nehmen. Gemäss derer gehören wir sehr wohl zu den top 10 der Länder mit dem kleinsten Gefälle.

  • Rööfe 16.01.2016 16:41
    Highlight Highlight Ein DSI-Nein wäre ein ganz kräftiges Zeichen der demokratischen Kräfte. Ausser den 29.5%-SVP-Wähler, die sind teflonbeschichtet und bei denen ist jegliche Diskussion überflüssig, kann man noch viele momentane Befürworter umstimmen. Argumente gibt es genug. Überzeugt eure Familie, Freunde und Bekannte. Und geht alle an die Urne. Zukünftige Generationen werden dankbar sein.
    • YaaDede 17.01.2016 07:53
      Highlight Highlight Und bitte alle unbedingt Freunden/Bekannten/Familienmitgliedern auch den DOK-Film "Die Macht des Volkes" wärmstens empfehlen. Dort erhält man einen äusserst guten Einblick in die Absichten zur Aushöhlung unseres Rechtsstaates, welche letztlich Ziel all dieser Taktik und all der unsäglichen und menschenverachtenden Initiativen ist!
  • tinmar 16.01.2016 16:23
    Highlight Highlight Die Reaktion der EU auf die DSI wird drastisch sein.
    Sehend in die Katastrophe.
    • 7immi 16.01.2016 17:02
      Highlight Highlight mal schauen was sie mit den deutschen machen, die wollen die "kölner belästiger" auch ausschaffen... aber hatten unsere ausschaffungsinitiative verurteilt...
    • NWO Schwanzus Longus 16.01.2016 17:02
      Highlight Highlight Die EU geht selbst unter, nicht das ich für DSI bin.
    • Switch_on 16.01.2016 17:19
      Highlight Highlight Und mit tosendem Applaus von rechts....
    Weitere Antworten anzeigen
  • tinmar 16.01.2016 16:22
    Highlight Highlight DSI wird kommen .. und dann leben wir Ausländer hier in einer Apartheids-Diktatur .. interessante Erfahrung .. so schnell kann es gehen. Seid gewarnt, Schweizer.
    • Rööfe 16.01.2016 16:44
      Highlight Highlight Da bin ich mir nicht so sicher. Die Abstimmung ist noch nicht verloren. Die gestrige Blocher-Rede hat manchen "Bürgerlichen" nachdenklich gestimmt.
    • tinmar 16.01.2016 17:51
      Highlight Highlight Ich hoffe es so sehr.
  • kuhrix 16.01.2016 16:15
    Highlight Highlight Die SVP nimmt immer faschistischere Züge an. Von Bürgerlich kann keine Rede mehr sein. Man muss sich nur mal das neue "Extrablatt" welches in alle Haushalte geschickt wurde ansehen. 16-Seiten pure Ausländerfeindlichkeit. Dazu noch ganz klare Lügen wie etwa ich zitiere "Nur bei der Landesverteidigung und in der Landwirtschaft wird gespart". Dabei konnte ja jeder Lesen, dass eben die Landwirtschaft von der aktuellen Sparrunde ausgenommen ist, ganz im Gegensatz zur Bildung.
  • seventhinkingsteps 16.01.2016 16:15
    Highlight Highlight Die jüngste Entwicklung der SVP in eine gefährliche Richtung ging an der älteren Generation zum Teil gänzlich vorbei. Es gibt viele Leute die SVP wählen, weil sie es halt schon immer taten. Die Motivation zur politischen Bildung fehlt angesichts der Komplexität der globalisierten Welt immer mehr. Früher war alles einfach: Amis, Udssr, DDR, Yugoslawien, der Feind war rot.
    • Rööfe 16.01.2016 16:36
      Highlight Highlight Da bin ich mir nicht mal so sicher. Ich kenne in meiner Generation (Jg 60-65) wenige SVP-Wähler. Jedoch viele Freunde meiner Kinder (Mitte 90er-Jahre geboren) wählen die SVP.
    • Marin Baechli 16.01.2016 17:17
      Highlight Highlight Yugoslavien kannst du aus der Liste streichen. YU war nie ein Blockstaat weder Historisch noch in der Warnehmung des Westens, im Gegenteil. Josip Broz Tito gründete die Blockfreien Staaten und war politisch europäisch Orientiert.
    • seventhinkingsteps 16.01.2016 19:05
      Highlight Highlight Die SVP schafft es tatsächlich Wähler aus allen Altersklassen zu mobilisieren, ein grosser Teil sind aber 40-60 jährige. In der Agglo kenne ich auch einige Noch-Teenager und Mittzwanziger, die SVP wählen. Die Liste war keine Aufzählung von kommunistischen Blockstaaten, ich wollte damit sagen, dass früher durch Blockstaaten und Grossmächte die globale Politiklandschaft noch übersichtlicher war, während heute keiner eine Ahnung hat was für eine Regierung zum Beispiel Bosnien-Herzegowina hat.
  • Mnemonic 16.01.2016 15:52
    Highlight Highlight Also langsam wirds echt gfürchig. Was die SVP hier anstrebt, hat mit "bürgelich" oder "konservativ" nix mehr zu tun...
  • Lowend 16.01.2016 15:32
    Highlight Highlight Es geht diesen Faschisten nur darum, die Angst der Menschen für ihre Macht zu missbrauchen, denn die Rattenfänger haben erkannt, dass der Mittelstand heute Angst davor hat, etwas von ihrem Wohlstand zu verlieren und genau diese Ängste werden von den Faschisten ausgenutzt und sogar zusätzlich geschürt. Der Ausländer nimmt dir den Arbeitsplatz, die Sozialausgaben fressen deinen Lohn auf, der Staat verprasst deine Steuern, ohne AKW's wird der Strom teurer usw. sind dann die Schlagworte der Faschos, mit denen sie diese diffusen Ängste noch anheizen und gnadenlos zum Wachstum ihrer Macht ausnützen.
    • Dan Ka 16.01.2016 16:38
      Highlight Highlight @gaetsno: Das ist ja das Übel. Gegen Massenidiotie ist kein Kraut gewachsen. Da hilft nur eine Krise (Finanzsektor) oder Bomben auf den Kopf (2er Weltkrieg). Angst ist ein guter Treiber und Schwächere (Asylsuchende) attackieren einfach. Darum läuft die Idiotie ja so gut. Sie ist bequem und anspruchslos. Das mit den Finanzen prophezeie ich mal einfach und dann geht's (hoffentlich) den Verantwortlichen (Elitemenschen) an den Kragen. Meine Lösung in einem Satz: Regulierung des Finanzsektors und von Aktiengesellschaften im Sinne des Weltbürgers. (Jaja, isch kompliziert u utopisch, i weiss)
  • DerWeise 16.01.2016 15:24
    Highlight Highlight " Die Wirtschaft wächst weder zu schnell noch zu langsam. Seit rund 15 Jahren nimmt unser Bruttoinlandprodukt zwischen 1,5 bis 2 Prozent zu. "

    Das BIP ist genau so eine nichts sagende Grösse wie der Durchschnittslohn, welcher gerne Anstelle des Medians verwendet wird.

    Aussagekräftig wäre nur das BIP pro Kopf(!).
    • Philipp Löpfe 16.01.2016 15:54
      Highlight Highlight Die Schweiz hat nach Luxembourg hast höchste BIP-Pro-Kopf
    • DerWeise 16.01.2016 15:56
      Highlight Highlight Jap, aber es hat nicht seit rund 15 Jahren stetig zugenomen.
    • Kookaburra 16.01.2016 16:04
      Highlight Highlight Die Schweiz – das sei nur kurz erwähnt – hat gemäss einer Studie der Credit Suisse die höchste Anzahl von Superreichen pro Einwohner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 16.01.2016 15:14
    Highlight Highlight Die faschistoiden Tendenzen der SVP sind schon lange ersichtlich. Führerkult, verbale Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende, absoluter Gehorsam. Die Exponenten dieser Partei verharmlosen Nazis, sehen in Orban und Putin als politische Vorbilder und schürren Fremdenhass. Geht das so weiter, wird sich ihre Politik bald auch gegen die eigene Bevölkerung.
    • seventhinkingsteps 16.01.2016 16:52
      Highlight Highlight Das tut sie ja schon, Ausländer machen einen Viertel der Bevölkerung aus.
  • Chili5000 16.01.2016 15:10
    Highlight Highlight Endlich sprichts mal jemand aus! Danke Watson!
  • Calvin Whatison 16.01.2016 15:08
    Highlight Highlight Gut geschrieben und so wahr. Es sollte ganz schnell April werden, dann will er sich ja angeblich zur Ruhe setzen!!! Mir graust es jetzt schon vor dem 28. Februar...
  • Illyrer 16.01.2016 15:04
    Highlight Highlight Darum gekonnt gegen diesen Wohlstands-Faschismus ankämpfen und Bernie Sanders wählen! #FeelTheBern
  • DerWeise 16.01.2016 15:02
    Highlight Highlight Gegen Trump und Cruz sind Blöchli und Köppeli geradezu gemässigt.

    Zudem, die Rechtspopulisten haben immer noch ca 15%. Die 30% sind ja ziemlich breit gefächert von Bauern, Unternehmer, Spinnern wie Wobmanns ect bis zu komischen Clowns wie Iveta Gavlasová... ehm sorry gäu "Yvette Estermann"

    Knackiger Titel, aber dem entsprechend masslos übertriebener Artikel.

    Und was Löpfe absichtlich ausblendet: Bernie Sanders auf der anderen Seite (für Ami-Standard ein Übersozialist) hat mittlerweile reele Wahlchancen.
    • Jonasn 16.01.2016 16:21
      Highlight Highlight Ich halte den Artikel für keineswegs übertrieben, sondern recht genau auf den Punkt. Und die Abschwächung auf 15% halte ich für gefährlich, denn das Stammvokal besteht aus gut 30% und auch wenn davon 15% Mitläufer sind, so unterstützen sie dennoch aktiv durch Abstimmung die anderen 15%. Und Bernie Sanders hat leider, leider keine reellen Chancen, wenn es dann entscheidend wird - da wird sich ganz klar Hillary Clinton durchsetzen. Zum einen wegen des Namens - zum zweiten wegen des Geldes.
  • Kookaburra 16.01.2016 14:59
    Highlight Highlight Obwohl 42% der Schweiz einen Migrationshintergrund hat, werden wir immer noch als faschistoid beschuldigt?

    In fünf Jahren wird über die Hälfte der Schweiz einen Migrationshintergrund haben. Schweizer werden dann eine Minderheit sein. Ist es dann genug? Werden wir dann endlich nicht mehr als Nazis verdächtigt?

    Wenn wir durch Zuwanderung ein Bevölkerungswachstum von 1,6% (grösser als das von Indien) haben, ist dann das relativierte Wirtschafts-Wachstum gut?

    Und die "gebildeten" Politiker haben in den letzten 15 Jahren gezeigt, dass sie kaum mehr Wert haben, als populistische Polteris. So sorry...
    • FrancoL 16.01.2016 15:05
      Highlight Highlight Ein Migrationshintergrund ist keine Garantie für ein Abschwören an faschistische Tendenzen. Ja manchmal ist er sogar ein guter Nährboden!
    • Yolo 16.01.2016 15:14
      Highlight Highlight Yop, dein Name ist Programm! Kennst du den Begriff Faschismus, bzw. faschistoid?
    • Yolo 16.01.2016 15:15
      Highlight Highlight Faschismus definiert eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 16.01.2016 14:57
    Highlight Highlight Sätze wie
    "Die Wirtschaft wächst weder zu schnell noch zu langsam. Seit rund 15 Jahren nimmt unser Bruttoinlandprodukt zwischen 1,5 bis 2 Prozent zu"
    Verkennen nun wirklich die Realität der einzelnen Schichten!

    Schade um den Rest des Artikels.
    • Charlie Brown 16.01.2016 15:20
      Highlight Highlight @Franco: Ja das Leiden nimmt dramatisch zu. Also das Niveau, auf welchem wir leiden.

      Wenn ich vergleiche, was heute die Durchschnittsfamilie an materiellen Gütern im Gegensatz zu vor 30 Jahren zur Verfügung hat, verstehe ich das Gejammer nicht. Es gibt immer welche, die weniger haben, schon klar. Aber und gehts es (fast) allen wirklich gut. Oder was meinst du konkret?
    • FrancoL 16.01.2016 15:36
      Highlight Highlight @Tell99; Man sollte nicht den Vergleich zu anderen suchen sondern unser System INTERN hinterfragen. Die Einkommensschere geht auch bei uns weit auseinander und dies wäre gerade bei uns nicht nötig.
      Ich finde es stossend dass viele für das Gleiche (und manchmal für weniger) mehr arbeiten müssen und wenige weniger für mehr.
      Wenn wir schon das Glück haben an einem prosperierenden Ort leben zu können sollten wir ihn nicht künstlich auseinander fallen lassen. Diese Verantwortung haben wir gegenüber den Armen in den Schwellenländern und gegenüber unserer Jugend.
    • Charlie Brown 16.01.2016 15:59
      Highlight Highlight @FrancoL: In dem Fall soll jeder gleichviel verdienen, wenn nicht die einen mehr und die anderen weniger für den gleichen Lohn leisten sollen?

      Finde ich unfair, nicht jeder leistet gleich viel, trägt gleich viel Verantwortung, ist bereit gleich viel zu investieren, um am Punkt zu sein, wo er ist. Lohnunterschiede sind gerechtfertigt. Über die Bandbreite kann diskutiert werden. Aber nochmal: Uns geht es recht gut. Wer das nicht anerkennt, verkennt einen wichtigen Teil der Realität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 16.01.2016 14:56
    Highlight Highlight Es könnte aber auch sein dass die Menschheit mehr und mehr verblödet, anders kann ich mir nicht erklären, wieso man einem Trump oder Blocher nachrennt!
    • Hierundjetzt 16.01.2016 15:31
      Highlight Highlight Einfache Antworten auf komplexe Probleme führen zu Wählerstimmen und Regierungsbeteiligung

      Front National (Frankreich)
      Pfeilkreuzler (Ungarn),
      Neue Regierung Polen
      Forza Italia (Berlusconi, Italien)
      SVP Schweiz
      Wahre Finnen

      Die globaliserte Welt ist sehr sehr komplex geworden Ab Jahrgang 1985 und älter finden sich ganz viele in dieser neuen Welt nicht mehr gut zurecht. Es ist wirklich alles (jeder Lebensbereich!) komplett anders als vor 30 Jahren. Das kann Angst machen
    • Linus Luchs 16.01.2016 16:13
      Highlight Highlight zombie woof, schau dir das Fernsehprogramm an, das von der grossen Mehrheit bevorzugt wird. Blätter die beiden bekanntesten Gratiszeitungen durch. "Wir amüsieren uns zu Tode" heisst das berühmte Buch von Neil Postman. Es steht viel Wahres drin.
      Und dann schau dir an, wie heute in der Schule Geschichte vermittelt wird. Oder Kunst. Oder Philosophie. Es zählt nur noch, was der Wirtschaft nützt. Bildung im humanistischen Sinne und kritisches gesellschaftspolitisches Denken? Unwichtig, weil dem Konsum nicht förderlich!
      Medien und Bildungssystem wären aber die Qualitätssicherungen der Demokratie.
  • FrancoL 16.01.2016 14:55
    Highlight Highlight Im Artikel steht;
    "Erst auf diesem wirtschaftlichen Morast hätte der Faschismus gedeihen können."
    dem stimme ich zu!

    weiter unten:
    "Hierzulande leben wir – ökonomisch gesehen – in der besten aller Welten"
    Da stimme ich nun wirklich nicht zu. In der Addition scheint alles in Ordnung zu sein! Im Einzelnen trifft das nicht mehr zu: Der Unterschied zwischen ARM und REICH ist auch bei uns in Mitteleuropa viel zu gross und dies generiert Gruppierungen die Angst haben und diese verhalten sich ähnlich zum oben zitierten Morast.
    Das Wortkonstrukt «Wohlstands-Faschismus» kann da nichts zu klären!

    • Linus Luchs 16.01.2016 15:24
      Highlight Highlight FrancoL, um deine Vorstellung von Armut etwas näher an die Realität zu führen, solltest du dir vielleicht einmal ansehen, wie arme Menschen in den allermeisten anderen Ländern der Welt leben müssen. Weltweit leben etwa eine Milliarde Menschen in dreckigen Slums. In der Schweiz hast du die medizinische Versorgung auf sicher, wie auch Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Das sind absolut paradiesische Verhältnisse. Ja, die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich bei uns, aber trotzdem gibt es bei uns (noch) einen Wohlstand, von dem die wirklich Armen in anderen Ländern nur träumen können.
    • _kokolorix 16.01.2016 15:34
      Highlight Highlight da muss ich dir beipflichten. die wirtschaftlichen schlussfolgerungen des artikels zeugen von null ahnung in volkswirtschaft.
      es ist der seit fast 30 jahren andauernde reallohn rückgang der kleinen und mittleren einkommen der genau die gleichen ängste wie zu beginn der nazizeit schürt. fast jede abstimmung widerspiegelt diese verlustängste. aber wegen der unfähigen mitte parteien kann sich keine lösung für dieses problem durchsetzten.
      es braucht nur eine stärkere besteuerung der reichen und unternehmen, sowie eine begrenzung der finanzgeschäfte und schon brummt die wirtschaft wieder
    • Philipp Löpfe 16.01.2016 15:56
      Highlight Highlight kokolorix sollte wenigstens einmal eine Blick in die volkswirtschaftlichen Statistiken werfen. Nur einmal, bitte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 16.01.2016 14:55
    Highlight Highlight Es ist fünf NACH zwölf. Und CVP, FDP etc. legen sich immer noch ins Lotterbett der SVP unter den Titenl Bürgerlicher Block oder bürgerliche Wende. Sie werden dadurch zu Gehilfen der Rechtsnationalisten und somit zu Totengräbern unserer Demokratie mit ihren traditionellen Werten!
    Und mit ihren Kandidaten für die Partetpräsidien besteht keine Hoffnung auf Einsicht.
  • TheRabbit 16.01.2016 14:53
    Highlight Highlight Wohl mit ein Grund für das Wachstum der SVP ist, dass die Linken Parteien kein Charisma mehr versprühen. Es bräuchte eine glaubwürdige Person, welche der SVP die Stirn bietet.

    Die SVP ist eine Marketingfirma mit politischem Hintergrund. Keine andere Partei versteht es, sich so gut in den Mittelpunkt zu stellen.

    Ausserdem vermisse ich, dass die Medien die Aussagen der Parteien genauer analysieren. Das "Extra-Blatt" enthält viele falsche Informationen. Trotzdem wird dies oft nicht thematisiert.
  • barbarodastice 16.01.2016 14:49
    Highlight Highlight Wenn die Sünnelipartei nicht bald zu Sinnen kommt (hoffen wir auf Albert Rösti), müssen die anderen Parteien sich ihr entgegenstellen. Ein Freund von mir hat das mal als "Front Républicain" bezeichnet, wie er in Frankreich gegen den Front National besteht. In dieser Allianz müssten alle Parteien links der SVP vertreten sein und sich dezidiert für eine offene Gesellschaft, die Achtung der Institutionen und die Unantastbarkeit der Justiz aussprechen.
  • ostpol76 16.01.2016 14:49
    Highlight Highlight Vielleicht ist dies keine schlechte Entwicklung. Ich bin überzeugt dass wenn die rechten und linken Aussenparteien zu extrem werden wird wieder mehr die Mitte gewählt.
    • phreko 16.01.2016 15:16
      Highlight Highlight So wie in Polen und Ungarn, nachdem der Staat schon kaputt gemacht worden ist?
    • _kokolorix 16.01.2016 15:18
      Highlight Highlight alle historischen erfahrungen widersprechen deiner überzeugung. die extremen pole erzeugen eine gespaltene, entscheidungsblockierte gesellschaft. eher früher als später wird sich eine führerfigur durchsetzten. das wiederum führt in den allermeisten fällen zu einer katastrophe mit tausenden von opfern. schaut in die geschichtsbucher. sie sind voll von genau solchen ereignissen
    • ostpol76 16.01.2016 15:28
      Highlight Highlight @Pherko
      möchtest du Polen und Ungarn wirklich mit der Schweiz vergleichen. Ich glaube unser politisches System und unsere wirtschaftliche Lage sind meilenweit voneinander entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rööfe 16.01.2016 14:49
    Highlight Highlight Es wird ungemütlich in der Schweiz. Die SVP peilt die absolute Macht an. Als nächstes kommt eine "Frontenintiative/Ermächtigungsgesetz" für die Umgestaltung unserer Verfassung. Die DSI ist nur ein Versuchsballon. Gibt es eine Mehrheit in der Bevölkerung für solche menschen- und demokratiefeindliche Initiativen? Das MEI-Ja und der Wahlsieg am 15.10 hat die extreme Rechte siegestrunken und rücksichtslos gemacht. Ein DSI-Nein muss der erste Wall gegen die Rechtsextremen sein. Sonst sehen wir bald Uniformierte mit Armbinden in unserem Land. Die Blocheristen sind zur ernsten Gefahr geworden.
  • Plöder 16.01.2016 14:46
    Highlight Highlight Danke Herr Löpfe!!
  • Dä Brändon 16.01.2016 14:43
    Highlight Highlight Ich bin zwar auf politischer Ebene nicht immer Deiner Meinung, aber ich danke Dir für diesen Artikel.

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Wer auf Google nach dem Namen der Kandidierenden anderer Parteien sucht, dem werden seit gestern von der CVP gesponserte Webseiten angezeigt. Diese sind in den Parteifarben der Konkurrenz gehalten. Die CVP wehrt sich gegen den Vorwurf, «dirty campaigning» zu betreiben.

Sucht man derzeit auf Google nach National- und Ständeratskandidaten, wird einem in vielen Fällen als oberstes Suchergebnis eine Anzeige ausgespielt, deren URL kandidaten2019.ch auf den ersten Blick unverdächtig daherkommt. Die Anzeige verspricht, dass man dort mehr über den Kandidaten oder die Kandidatin erfahre.

Klickt man auf den Link, kommt die Website je nach Parteizugehörigkeit der Kandidierenden im Grün-Gelb der SVP, im Rot der SP, im Blau der FDP, im Gelb der BDP oder in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel