Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Uni Zürich: Mörgeli und sein Chef betreuten Doktoranden viel schlechter als Ritzmann



Das Bundesgericht hat die Uni Zürich angewiesen, einen Expertenbericht über die Qualität von medizinhistorischen Dissertationen zu veröffentlichen. Dies hat die Uni am Dienstag nun getan. Es zeigt sich, dass Arbeiten, die Iris Ritzmann betreute, viele besser abschneiden als solche von Christoph Mörgeli und seinem Vorgesetzten.

Iris Ritzmann vor dem Zuercher Bezirksgericht am Freitag, 28. November 2014, in Zuerich. Iris Ritzmann, ehemalige Mitarbeiterin des medizinhistorischen Institutes der Universitaet Zuerich, muss sich heute vor dem Bezirksgericht Zuerich verantworten. Der Staatsanwalt ist ueberzeugt, dass die 52-Jaehrige mit der Herausgabe vertraulicher Berichte die Affaere Moergeli ins Rollen gebracht hat. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Gute Noten für Iris Ritzmann.
Bild: KEYSTONE

Christoph Mörgeli hat seine Doktorierenden an der Universtität Zürich ungenügend betreut. Zu diesem Schluss sind im Jahr 2013 internationale Experten gekommen, welche die Qualität der medizinhistorischen Dissertationen aus den Jahren 2002 bis 2012 untersucht haben.

39 zufällig ausgewählte Dissertationen geprüft

Auf die Herausgabe des Berichts gepocht hatten Tagesanzeiger.ch/Newsnet und die SRF-Sendung «Rundschau». Die Uni weigerte sich stets, das Bundesgericht sprach jedoch ein Machtwort.

SVP-Nationalrat Christoph Moergeli als Zuhoerer an einer Medienkonferenz der Universitaet Zuerich in Zuerich am Dienstag, 6. Mai 2014. Im Zuge der Affaere Moergeli ordnet die Universitaet Zuerich zwei Bereiche der medizinischen Fakultaet neu: Sie verbindet das Institut fuer Biomedizinische Ethik und den Lehrstuhl fuer Medizingeschichte zu einem Zentrum fuer Medical Humanities. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Schlechte Noten für Christoph Mörgeli.
Bild: KEYSTONE

Die Experten Wolfgang U. Eckart, Heidelberger Professor für Medizingeschichte, Andreas Thier, Zürcher Professor für Rechtsgeschichte, und Eckhart G. Hahn, emeritierter deutscher Medizinprofessor haben sich 39 zufällig ausgewählte Dissertationen vorgenommen.

Die Betreuenden erhalten von den Experten unterschiedliche Noten. Mit Abstand am besten beurteilt wird Iris Ritzmann, ehemalige Mitarbeiterin des Medizinhistorischen Instituts. Schlecht weg kommen Christoph Mörgeli sowie sein Vorgesetzter Beat Rüttimann. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 09.02.2016 18:05
    Highlight Highlight Wählt svp um den armen kerli etwas aufzuheitern. 😀
  • Ridcully 09.02.2016 16:42
    Highlight Highlight Ich sag nur: 17 Monatslöhne!
    • dracului 09.02.2016 17:41
      Highlight Highlight Dieser Lohn musste nur bezahlt werden, weil die Herren Professoren offenbar keine Vorlesung zu den Grundlagen des Personalwesens besuchten. Das Bezirksgericht bemängelte Formfehler bei der Kündigung und das hatte nichts mit der Leistung von Mörgeli zu tun!
  • Bijouxly 09.02.2016 12:32
    Highlight Highlight und jetzt?

Tausend Gegner der Formel E demonstrieren in Bern auf Velos

Rund tausend Menschen haben am Donnerstagabend in Bern gegen das bevorstehende Gastspiel der Formel E protestiert. Mit Velos fuhren sie einmal über die Rennstrecke.

Sie wollten so zeigen, wie sie sich moderne Mobilität in der Stadt vorstellen: «Inklusiv, langsam und energiesparend». Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Komitee «Formel E ade».

Unterwegs erhielten die Demonstrierenden viel Applaus von Anwohnern und Zaungästen. Für Unmut sorgte bei Angestellten des Veranstalters der Umstand, dass Werbebanner entlang der Rennstrecke in grossem Stil weggerissen wurden.

Der Formel-E-Zirkus gastiert am kommenden Wochenende in Bern. Bereits gelten in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel