Schweiz
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Das passiert, wenn du im Coop dein Steak nicht scannst

25.05.18, 23:09 26.05.18, 08:20


Nach einem Einkauf im Coop in Winterthur hatte ein 45-jähriger Mann Waren im Wert von 350 Franken im Einkaufswagen. Doch beim Self-Check-out vergass er die Hälfte und zahlte nur 80 Franken. Er wurde erwischt und es folgte eine Anzeige. Am Freitag stand der Mann nun vor dem Bezirksgericht Winterthur, wie der Tages-Anzeiger schreibt.

Er erklärte, während des Einkaufs habe er die Nicht-Kühlprodukte mit dem mobilen Scanner schon bei den Warenregalen erfasst. Die Fleischwaren wollte er hingegen erst an der Self-Check-out-Kasse scannen, was er dann jedoch vergass: «Das habe ich aber nicht bewusst gemacht», so der Beschuldigte.

Sein Verteidiger forderte deshalb einen Freispruch. Sein Mandant sei zu dieser Zeit einfach zerstreut gewesen: «So blöd kann man gar nicht sein, wegen einer Summe von 350 Franken ein solches Risiko auf sich zu nehmen.» Denn er hätte einiges zu verlieren: Er sei im Kader in der Versicherungsbranche tätig und eine strafrechtliche Verurteilung wegen Vermögensdelikten könnte das Ende seiner Karriere bedeuten. Zudem habe sich sein Mandant bis zum jetzigen Zeitpunkt nichts zukommen lassen.

Das Gericht sprach den 45-Jährigen schlussendlich frei. Es gebe kein Motiv. Zudem seien die Ausführungen des Beschuldigten glaubhaft. Der Versicherungsmann muss jedoch die Gerichts- und Untersuchungskosten von mehr als 3000 Franken bezahlen. (kün)

Das Einkaufen ohne Kassenschlange – So lauft das in Seattle

Video: watson

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Husar 26.05.2018 22:11
    Highlight An alle, die sich darüber Aufregen, dass das Gericht den überdurchschnittlichen Lohn des Beschuldigten als Hinweis für seine Unschuld erkannte:

    Gemäss Gesetz setzt Diebstahl Vorsatz voraus und zwar den Vorsatz sich oder andere zu bereichern. Dieser Vorsatz konnte dem Beschuldigten nicht nachgewiesen werden. Er musste freigesprochen werden.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass beim Scanning Fehler passieren (z. B. nicht bemerkter Fehlscan). Daraus kann kein Vorsatz zur Bereicherung abgeleitet werden. D. h. wer einen Teil irrtümlich nicht, oder falsch scannt, hat ganz klar nicht gestohlen!
    0 5 Melden
    • p4trick 27.05.2018 08:08
      Highlight Aber hallo! Es fehlten 270 Franken von 350! Hat er 2.5kg Rinds Fillet vergessen zu scannen?
      Ich bin auch Grossverdiener und habe mich in Grund und Boden geschämt als in der Migros bei mir bei einer Stichprobe herauskam dass ein Kosmetikprodukt nicht gescannt wurde! Glücklicherweise war ein anderes doppelt gescannt also relativierte das die Sache. Es fehlten ein paar Franken von 150 oder so.
      Aber 270 von 350 fehlen und das soll keine Absicht sein? You Dreamer du.
      Und wie heisst es? Bei den Reichen lernst du sparen oder stehlen?
      Er hätte genau gleich verurteilt worden sein!
      6 0 Melden
    • Husar 27.05.2018 23:14
      Highlight @p4trick
      Der Punkt ist, dass die Absicht nachgewiesen werden muss. Die Höhe des Fehlbetrages ist jedoch kein Beweis für die Absicht.
      Es gibt z. B. ab und an Angestellte, die sich beim tätigen von Zahlungen vertippen, und z. B. Fr. 9995.- überweisen, statt Fr. 99.95. Der Fehlbetrag beläuft sich in diesem Beispiel auf Franken 9895.05. Deiner Meinung muss es Absicht gewesen sein, weil der Betrag gross ist. Das ist natürlich Quatsch. Es ist nur ein Tippfehler.
      Das Gericht muss beweisen können, das jemand absichtlich, und eindeutig nicht irrtümlich etwas nicht gescannt hat.
      0 0 Melden
  • Lonzia 26.05.2018 15:56
    Highlight First World News... Dinge die nichts mit mir zu tun haben, ich mich aber darüber aufregen und mich moralisch überlegen fühlen kann.
    3 9 Melden
    • MitchMossad 26.05.2018 23:59
      Highlight Fühl ich!👏
      2 1 Melden
  • Captain Downtown 26.05.2018 15:51
    Highlight tja, wer hat, dem wird gegeben. totaler unsinn, dass man teures fleisch einpackt und dann an der kasse nicht stutzig würde, wenn plötzlich nur ein bruchteil des wertes im wagen angezeigt wird.
    dann wär er ein miserabler vermögensverwalter, wenn er summen so signifikant daneben schätzen würde.
    und im beruf liegt auch das wesen seiner natur, immer überall die franken, auch jenseits der legalität zu "optimieren". daher auch ein motiv.
    schon krass, was man mit einem überzeugenden anwalt raushauen kann.
    25 0 Melden
  • yellowastra 26.05.2018 15:41
    Highlight Im Bericht steht etwas von der Hälfte vergessen einzuscannen, sorry aber 80.- sind weit entfernt von 175.-🤔
    9 1 Melden
    • Husar 26.05.2018 22:13
      Highlight Er vergass die Hälfte der Ware. Das ist i. A. nicht die Hälfte deren Wertes.
      1 0 Melden
  • Flötist 26.05.2018 14:54
    Highlight Im Ernst, wieso soll man alle Nicht-Kühl Produkte mit dem Scanner scannen und die Kühl-Produkte erst später? Was für einen nachvollziehbaren Grund soll es da geben?
    41 1 Melden
    • Husar 26.05.2018 22:15
      Highlight Eben deshalb kann ihm nicht Vorsatz der Bereicherung vorgeworfen werden, was aber Voraussetzung ist für den Straftatbestand des Diebstahls.
      Vor Gericht spielt keine Rolle weswegen der Mann diesen Handlungsablauf so plante.
      0 3 Melden
    • p4trick 27.05.2018 08:12
      Highlight "ich wollte nur mal sehen wie diese Markenhosen bei Tageslicht aussehen"
      "Ich wollte mein Ticket kaufen, aber der Automat mag mich nicht"
      "Ich kam zu spät weil ich von Alien entführt wurde"
      Ich wäre so gut im Lügen zum Glück bin ich ehrlich
      2 0 Melden
  • spaljeni 26.05.2018 13:23
    Highlight "ius respicit aequitatem" = das Recht achtet auf Gleichheit.

    In diesem Fall wohl eher NICHT! Es ist so wieso traurig, dass sich die Reichen ihre Freiheit "erkaufen" können. Die Bussen sollten der Lebensweise des Beschuldigten angepasst werden. Eine Person aus eher ärmlichen Verhältnissen überlegt sich x-Mal eine Busse in der Höhe von z.B. 10000 Fr. zu riskieren. Das könnte seinen Ruin bedeuten. Auf der anderen Seite lacht sich ein Multimillionär in sein Fäustchen. Ich sage nur ca. 5% der CH Bevölkerung haben gleich viel Vermögen wie der Rest.. Auf der Welt sieht es etwa gleich aus...
    31 0 Melden
    • GStutz 27.05.2018 10:51
      Highlight "Gleichheit" kann man verschieden interpretieren. Die naheliegende Interpretation ist aber "gleiche Strafe für gleiches Vergehen" - und insbesondere nicht etwa "den wirtschaftlichen Verhältnissen angepasste Strafe".

      Wenn ein Geringverdiener in diesem Fall dieselbe "Strafe" - also einen Freispruch mit der Auflage, die 3000 Fr. Gerichtskosten zu zahlen - erhalten hätte, fände ich das OK.

      Bei "echten" Geldstrafen (also keinen Bussen oder Gerichtskosten) wird das Einkommen ja mitberücksichtigt. Das muss reichen.
      0 0 Melden
  • ...nachgedacht... 26.05.2018 12:41
    Highlight ...danke für den Tipp...mache ich auch...und erst noch gerichtlich geschützt...trotzdem...ich überlege es mir gut bevor ich es mache...
    13 7 Melden
    • Husar 26.05.2018 14:48
      Highlight Es war nicht ganz billig für den Feigesprochenen. Er musste nämlich die Verfahrenskosten von einigen Tausend Franken übernehmen, so entschied das Gericht, mit der Begründung, er habe dieses Verfahren durch das falsche Scannen verursacht.
      13 4 Melden
  • Walser 26.05.2018 12:20
    Highlight Ist ja nur das Bezirksgericht. Bin sicher dass die nächsten Instanzen, dh. Kantonsgericht oder danach das Bundesgericht komplett anders entscheiden würden. Hier muss die Staatanwaltschaft Einspruch einlegen und die Sache weiterziehen. Ansonsten ist’s tatsächlich Niveau „Oligarchenstaat“
    35 0 Melden
    • Asmodeus 26.05.2018 16:10
      Highlight Du meinst die Instanzen, in denen der Angeklagte keine Freunde sitzen hat? *Unterstellung in den Raum wirft*
      9 0 Melden
    • Husar 26.05.2018 22:23
      Highlight Ich glaube die höheren Instanzen würden auch zugunsten des Angeklagten entscheiden. Ganz einfach weil dem Beschuldigten kein Vorsatz nachgewiesen werden kann, was bei Diebstahl vorausgesetzt ist. Er war einfach zu doof, alles richtig zu scannen. Das ist kein Verbrechen.
      Das Gericht hätte eigentlich berücksichtigen müssen, dass das Ladengeschäft bewusst das Risiko von Schäden durch Systemfehler eingeht (Scanner-Fehlfunktionen, falsche Handhabung, Verwechslungen, falsch gezählt, etwas zu tun vergessen, etc.). Es ist nicht billig und recht, alle diese Risiken dem Kunden aufzubürden.
      2 3 Melden
  • Howard Marks 26.05.2018 11:44
    Highlight Glaubhaft? Das billige zeug scannen und das Fleisch nicht?
    Und das von einem der ca. 15k verdient???
    49 2 Melden
  • Erarehumanumest 26.05.2018 11:39
    Highlight Come on, wenigstens „kauft“ er noch in der Schweiz ein und nicht in Deutschland... ;)
    17 19 Melden
    • MitchMossad 27.05.2018 00:04
      Highlight Echt jetzt!
      4 0 Melden
  • DerTaran 26.05.2018 11:33
    Highlight Meine Güte, ihr Kommentarschreiber nehmt den Klassenkampf aber wirklich ernst. Sobald jemand nur ein bisschen über Mindestlohn verdient gilt: Im Zweifel gegen den Angeklagten.
    Ich finde es absolut richtig, dass das Gericht hier Augenmaß bewiesen. Im Kader in der Versicherungsbranche heißt noch lange nicht, dass er reich ist (sonst würde er wohl kaum selber Lebensmittel einkaufen). Ein Leben zerstören (und das seiner Familie) wegen einer Bagatelle? Ihr behauptet immer so gerecht zu sein, aber Gerechtigkeit muss auch für vermeintlich Besserverdienende gelten, sonst kann man es bleiben lassen.
    16 39 Melden
    • Redly 26.05.2018 13:45
      Highlight Es ist für niemand gerecht. Sondern niederträchtiger Diebstahl. Egal welche ‚Klasse‘.
      29 2 Melden
    • Thomas_v_Meier 26.05.2018 14:12
      Highlight Es wäre eben spannend zu sehen das Gericht entschieden hätte wäre der Beschuldigte kein gutverdiener gewesen. Mit dem selben Augenmass und alles wäre i.o

      Ich habe alerdings meine zweifel und wäre ungerecht....
      26 1 Melden
    • Lichtblau550 27.05.2018 19:58
      Highlight Einem nicht Gutverdienenden würde evtl. schon
      der „Einkauf“ von Luxusprodukten/Filet als böser Wille angekreidet worden (soll er doch Cervelat essen). Während dies einem Versicherungshengst im Kader gut anzustehen scheint.
      2 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 26.05.2018 10:45
    Highlight Wer Geld hat kann sich eben mehr "leisten". Teurer Anwalt der einen auch bei einem Ladendiebstahl raushaut, seine Kohle mittels Briefkastenfirmen in allen Ecken der Welt vor dem Fiskus verstecken und wer seine politischen Interessen durchdrücken will, kann da ein bisschen was der Partei seiner Wahl spenden, damit sich da bloss nichts ändert.
    25 1 Melden
  • abcdefghij 26.05.2018 10:31
    Highlight Da kommts mir hoch!

    Mir (kein Kaderlohn) ist vor einigen Jahren mal passiert, dass ich bei einem Einkauf von 172.- bei Coop?ein Gemüsesäckli für 3.20 vergessen habe, zu scannen. Ladendetektiv hat’s bemerkt und ich habe schön brav meine 200.- (oder sowas) Busse bezahlt und mich entschuldigt, obschon es nicht mal Absicht war. :/
    41 2 Melden
    • Husar 26.05.2018 14:50
      Highlight Darum werde ich nie selber scannen.
      16 2 Melden
  • BossAC 26.05.2018 10:10
    Highlight Wieso gehen eigentlich allte davon aus, dass der Mann reich ist? Es gibt auch untere Kader und je nach Bereich verdient man da jetzt auch nicht die Welt. Unter der Bedingung, dass das Gericht in anderen Fällen ähnlich urteilen würde, finde ich den Entscheid eigentlich noch fair/verhältnismässig. Klar, dass mit dem „Vergessen“ ist unglaubwürdig, aber 3000.- Verfahrenskosten tun einer Person, die wegen 270.- eine Straftat begeht, schon weh. Bei einem Erstdelikt in dieser Höhe ein Registereintrag fnde ich ein bisschen übertrieben auch wenn wahrscheinlich berechtigt.
    5 15 Melden
  • rummelsnuff 26.05.2018 10:01
    Highlight Ist ja gut zu wissen. Von jetzt an habe ich die Erlaubnis die teuren Sachen einfach nicht mehr zu scannen. Ich verdiene nicht schlecht also sollte dies vor Gericht kein Problem sein. Jetzt mal im Ernst ich habe sicher auch schon mal etwas vergessen zu scannen. Aber 3/4 vom Warenwert sollte einem beim bezahlen schon auffallen.
    31 1 Melden
  • roger_dodger 26.05.2018 09:51
    Highlight Tönt logisch, scannt die einen Artikel direkt und die anderen erst an der Kasse????
    Wegen 350 Franken? Die Leute riskieren schon wegen sehr viel kleineren Beträgen so etwas, garantiert! Gibt auch Leute die Karren Ihren Müll mit dem Auto in den Wald um 1.70 für einen Gebührensack zu sparen (das Benzin ist ja vermutlich billiger).
    Weiss auf jeden Fall was für eine Ausrede ich nächstes mal benutzen muss wenn ich nicht bezahlen will.
    34 0 Melden
  • Ms. Pond 26.05.2018 09:46
    Highlight Von den Reichen lernt man zu "sparen".
    33 1 Melden
  • tinmar 26.05.2018 09:27
    Highlight sorry, bin beim Einkaufen aber auch oft völlig verpeilt ...
    8 5 Melden
  • Duscholux 26.05.2018 09:23
    Highlight Das find ich schon sehr zum kotzen.

    Passiert das jemandem ders nötiger hat wird er also verurteilt.
    113 4 Melden
    • Hans Nötig 26.05.2018 11:04
      Highlight Ich wäre ziemlich sicher hinter Gittern😏.
      25 1 Melden
  • Sharkdiver 26.05.2018 09:10
    Highlight So ein Schmarren. Der korrekte Tiltel wäre: Das Passiert wenn du im Coop „vergisst“ 50% deines Einkaufs zu scannen.
    92 0 Melden
    • scheppersepp 26.05.2018 10:57
      Highlight 80% der Warensumme triffts wohl eher
      24 0 Melden
  • Stefan Mens 26.05.2018 08:43
    Highlight Der Witz stimmt: Ein junger Mann will die Dame aus gutem Hause ehelichen. Fragt der Schwiegervater in spe: "Würdest Du unsere Tochter auch heiraten, wenn wir nicht so reich wären?" "Aber sicher scho!" "Denn chasch grad vergässe: Tummi Sieche bruched mer ekei!"
    97 4 Melden
  • el heinzo 26.05.2018 08:24
    Highlight Absolut stossendes Urteil. Hier wurde, wieder einmal, zugunsten der sozial Privilegierten mit ungleichen Ellen gemessen. Viele Kommentare bringen es auf den Punkt: Unredlichkeit scheint bei einem Versicherungskader bereits als Qualifikation zu gelten.

    Ich lebe in Grenznähe, und kenne einige Grenzwächter. Diese erzählen oft, wie sie bei mobilen „Schengen“-Kontrollen im rückwärtigen Grenzgebiet höchst Gutbegüterte dabei erwischen, wie diese ganze SUV-Ladungen an Wein, Fleisch, oder Whiskey schmuggeln. Und anstatt Schuld einzuräumen, komme von denen immer nur pampige, herablassende Arroganz. 🤮
    122 5 Melden
  • Dominik Treier (1) 26.05.2018 08:18
    Highlight Alle Menschen sind vor Gesetz gleich, doch in der Schweiz ist Geld gleicher... Wiederwärtig!
    111 4 Melden
  • MilfLover 26.05.2018 08:04
    Highlight Für mich ist er einfach ein Ladendieb, fertig . Und glauben kann ich ihhm auch nicht. Ich meine, hey, wieso wollte er das Fleisch erst später am Self Scanning einlesen? Was macht das für einen Sinn?
    Gut so dass er nun Fr. 3000.- Gerichtskosten bezahlen muss. Ich hoffe, er hat was daraus gelernt.
    100 1 Melden
  • skofmel79 26.05.2018 08:00
    Highlight Die Hälfte von 350 ist also 80??
    103 4 Melden
    • Hoschijan 26.05.2018 08:14
      Highlight Vermutlich handelt es sich um die Hälfte der Artikel, die zufälligerweise dreiviertel vom Warenwert ausmachen.
      49 1 Melden
    • Andy.L 26.05.2018 08:18
      Highlight Wahrscheinlich ist die Hälfte der Waren gemeint. Hat wohl "aus Versehen" in seiner Zerstreuung nur die günstigen gescannt.
      78 1 Melden
  • Avalanche89 26.05.2018 07:48
    Highlight Ab welchem Gehalt muss man das Fleisch nicht mehr scannen?
    328 2 Melden
    • Kunibert der fiese 26.05.2018 08:38
      Highlight 😂👌
      95 2 Melden
    • Einloz 26.05.2018 09:09
      Highlight Doch, Avavalanche89-Beitrag ist à point!
      58 2 Melden
    • Don Sinner 26.05.2018 10:10
      Highlight (auch Einloz, Kunibert) absolutely à point und zu Ende gedacht. Warten wir, bis mal das Bundesgericht die Grenze festlegt oder Berufskategorien definiert. Mittleren, höheren und hohen Kader werden dann entsprechend mittlere etc. Diebstahl-Freibeträge gewährt. (Unteren und untereren natürlich zero).
      20 0 Melden
  • Matrixx 26.05.2018 07:37
    Highlight Hey super. Danke für Spartipp!
    Mal schauen, ob ich als Durchschnittsbürger auch kein Motiv habe, wenn ich Waren im Wert von über 300 Franken mitgehen lasse. Versehentlich, versteht sich.
    113 3 Melden
  • atomschlaf 26.05.2018 07:16
    Highlight 350 Franken Fleisch "vergisst" man nicht einfach so, wenn man daneben für nur 80 Franken einkauft.

    Der Mann hat offenbar einen exzellenten Anwalt.
    152 1 Melden
    • Don Sinner 26.05.2018 10:12
      Highlight ... oder der die Richterin hat den Hosensack weit aufgemacht. (ernst gemeint)
      10 1 Melden
  • glointhegreat 26.05.2018 07:11
    Highlight Also kann ich jetzt auch mit 200km/h durchs dorf fahren und vor gericht sagen ich hätte es vergessen und nicht auf den tacho geschaut. Schlussendlich werd ich dann freigesprochen weil ich kein motiv hatte und weil ich meinen job verlieren könnte weil ich ohne auto nicht arbeiten gehen kann? Oder als milionär darf man jetzt jeden kiosk überfallen. Man hat ja "kein motiv"
    Was sind das bloss für richter.
    145 5 Melden
  • glointhegreat 26.05.2018 07:06
    Highlight Warum muss man die gerichtskosten bezahlen wenn man freigesprochen wird?
    48 4 Melden
    • Gringoooo 26.05.2018 08:28
      Highlight Billigkeit. Ist jemand zwar nicht schuldig, hat jedoch Anlass zum Prozess gegeben, können ihm die Kosten aufgebunden werden.
      50 0 Melden
    • humpfli 26.05.2018 10:55
      Highlight So wie ich das sehe, befand ihn auch das Gericht für schuldig. Nur hat es gesehen, welche Konsequenzen ihm bei einer Verurteilung drohen und diese für diese Tat nicht als angemessen betrachtet. So hat es ihn freigesprochen und die Strafe stellen die Gerichtskosten dar.
      6 8 Melden
  • sveinn 26.05.2018 07:03
    Highlight Wenn man sich für Self-Scanning entscheidet, muss man es halt im Griff haben und bei der Sache sein. Wenn eine Kassierin sich solche Dinge leisten würde, hätte sie auch ein Problem.
    110 0 Melden
    • Güffalla 26.05.2018 12:14
      Highlight ...oder keinen Job mehr :-P
      16 0 Melden
  • Therealmonti 26.05.2018 06:57
    Highlight Dieses Urteil ist schlicht und einfach ein Skandal. Ich hoffe, es wird weitergezogen und dieser Herr Versicherungskadermann wird wegen Diebstahl verurteilt.
    118 4 Melden
  • LupaLouu 26.05.2018 05:30
    Highlight Ich habe bei der Migros mal ein Shirt vergessen zu scannen. Danach bin ich raus gegangen und dachte mir nur... Hmm irgendwie hat das heute wenig gekostet. Also hopp den Zettel angeschaut und bemerkt dass was nicht gescannt wurde. Wieder zurück zur Kasse und das Shirt noch separat bezahlt.

    Wenn mir das als Hausfrau auffällt das etwas mit dem Betrag nicht stimmen kann, dann sollte es doch einem Herr, welcher täglich mit Zahlen jongliert sowieso auffallen.
    155 2 Melden
    • LisaSimpson 26.05.2018 09:02
      Highlight 👌🏻👌🏻👌🏻👌🏻👌🏻
      36 2 Melden
    • Alju 26.05.2018 09:11
      Highlight Der Herr im Kader müsste weniger mit Zahlen jonglieren können und vielmehr grössere Zusammenhänge erkennen und Menschen führen können.

      Da ich selbst ziemlich zerstreut und träumerisch bin, kann ich den Man verstehen.
      Man schaltet bei „gewissen“ Tätigkeiten auf Autopilot. Unschuldig ist er deswegen nicht. Das Gericht hat richtig gehandelt und ihm die Gerichtskosten aufgebrummt, was irgendwie als Strafzahlung interpretiert werden kann.

      Ich würde mich daher über mehr Empathie und Verständnis in der Gesellschaft freuen.
      20 83 Melden
  • banda69 26.05.2018 05:15
    Highlight Und die Bibel hat doch recht:

    "Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden." Matthaeus 25:29






    Darunter fallen auch die grosszügigen Steuerrabatte für "reuige" Steuerbetrüger durch die bürgerlichen Parteien (SVP, usw.) und die aktuelle Motion der SVP den Grundbedarf in der Sozialhilfe generell um 30 Prozent zu senken.
    75 244 Melden
  • Adam Gretener (1) 26.05.2018 04:57
    Highlight Passiert mir auch die gaaanze Zeit. Ich scanne die 2 Blumenkohle und die Gurke und vergesse die IKEA-Tasche voll mit Angus-Fleisch für 350.-. Hatte gerade Stress im Geschäft weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich Anja oder Claudia knattern soll.
    168 3 Melden
  • wipix 26.05.2018 04:52
    Highlight „...Waren im Wert von 350 Franken im Einkaufswagen. Doch beim Self-Check-out vergass er die Hälfte und zahlte nur 80 Franken.“
    Das wäre denn weniger als 1/4 die er bezahlt hat, oder über 3/4 die er vergessen hat.
    Da hatte wohl nicht nur der Richter eine verschobene Wahrnehmung!
    52 4 Melden
    • Hoschijan 26.05.2018 08:15
      Highlight Er vergass die Hälfte der Artikel, zufälligerweise die Hälfte, die drei Viertel des Wertes ausmacht.
      27 0 Melden
    • humpfli 26.05.2018 10:57
      Highlight Die Hälfte vergessen? Logisch sind da die Waren gemeint... Die Hälfte des Preises kann man ja gar nicht vergessen, ausser der Mann hätte ausgerechnet wieviel alles zusammen kostet und die Artikel so gescannt, dass er genau die Hälfte des Preises bezahlen muss. Aber wer tut sich einen solchen Aufwand an?
      7 1 Melden
  • Scipia della Rovere 26.05.2018 03:52
    Highlight Stellen sie sich vor, dies wäre einem ohne Kaderlohn passiert. Ja dann. Aber der Herr mit Kaderlohn, dieser Lohn der doch immer mit diesem Argument der Veranwortung so hoch ausfällt, der ist doch nicht auf so eine läppische Summe wie 350.- angewiesen. Natürlich reines Versehen.
    Kleiner Tipp, Menschen steheln nicht nur aus Not.
    86 1 Melden
  • Demo78 26.05.2018 03:27
    Highlight Heftig 😂😂😂
    15 3 Melden
  • Mikee 26.05.2018 03:10
    Highlight Es kommt auch niemand auf die Idee die Hälfte mit dem Scanner zu scannen und die Hälfte dann anders, ist ja nur umständlich. Man müsste gezwungenermassen alles kontrollieren an der Kasse.
    50 0 Melden
  • Butschina 26.05.2018 02:53
    Highlight Wer Self-Check benutzt sollte schon realisieren, dass er CHF 270.- für Fleisch zuwenig bezahlt. Ansonsten doch besser die Coopmitarbeiterin die Arbeit des Scannens überlassen. Die Begründung finde ich speziell. Entweder scanne ich alles direkt beim in den Wagen legen oder alles am Schluss. Immerhin trägt er die Gerichtskosten.
    59 1 Melden
    • DerTaran 26.05.2018 11:40
      Highlight Ich denke er wollt das Fleisch, zwecks Buchhaltung (oder Spesenabrechnungen), auf einer separaten Rechnung haben. Bei einem Finanzer macht solch ein Verhalten durchaus Sinn.
      4 9 Melden
  • Ueli der Knecht 26.05.2018 01:49
    Highlight Seltsam, dass das soziale Milieu dieses Angeschuldigten entlastend wirkte. Tatsächlich zeigen Studien, zB:

    "Unternehmenskultur in der Bankenindustrie begünstigt unehrliches Verhalten"
    http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/archive/2014/unternehmenskultur-in-der-bankenindustrie-beguenstigt-unehrliches-verhalten.html

    Oder noch mehr: Angehörige der Oberschicht lügen und mogeln einer wissenschaftlichen Studie zufolge eher als Mitglieder unterer sozialer Schichten.
    "upper-class individuals behave more unethically than lower-class individuals"
    http://www.pnas.org/content/109/11/4086.full
    69 2 Melden
    • sowhat 26.05.2018 08:24
      Highlight Na ja, irgendwie sind sie ja dahingekommen ;)
      42 0 Melden
  • Asmodeus 26.05.2018 01:30
    Highlight Er sei im Kader einer Versicherung aktiv...

    Ich habe zwei Jahre an so einem Ort bezahlt wo Gipfeli auslagen die man selber nehmen und dafür Geld in die Kasse legen konnte.

    Gerade die Kaderleute haben nie Geld eingeworfen.
    99 1 Melden
    • redeye70 26.05.2018 11:00
      Highlight Ein Kollege von mir arbeitete bei einem grossen Rohstoffhändler in der Buchhaltung. Die Firma stellte für ihre Angestellten Mineralwasser gratis zur Verfügung. Diese wurde in 6er-Packungen gelagert und war für den Konsum während der Arbeit gedacht. Er beobachtete wie selbst hohe Kader (Hochlohnsektor) am Feierabend sich eine Packung krallten und nach Hause mitnahmen. Irgendwann hatte die GL genug und hörte mit Gratiswasser auf.
      13 0 Melden
    • mostlyharmless 26.05.2018 15:10
      Highlight Können die halt bedenkenlos. Weil – y‘know – kein Motiv. Und kein Gewissen, scheinbar.
      7 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 26.05.2018 01:26
    Highlight Hab auch schon die Erfahrung gemacht dass es dem Herrn Richter schlichtweg egal ist ob du kein Geld mehr hast und 1 Tag nichts in der Fressluke hattest. Bei der Frau vom Sozialdienst gabs wenigstens ein Gipfeli und Kaffee.
    24 1 Melden
  • Factfinder 26.05.2018 00:28
    Highlight Einerseits durchaus möglich dass so was aus Zerstreutheit passiert.
    Andererseits klingt es auch wie die einzig "mögliche" Ausrede und "Gelegenheit macht Diebe".

    Aber schon pervers wie der Freispurch "verargumentiert wird.
    Ein arbeitsloser ohne RAV-Ansprüche wäre dann verurteilt worden - für ein- und dieselbe Tat.
    Jaja Rechtsstaat Gerechtigkeit usw. heisst das eben...
    64 3 Melden
  • penpusher 26.05.2018 00:26
    Highlight Wir haben mal bei der Migros an der Theke vergessen das Fleisch zu scannen. Ein paar Woche später kam ein Brief von der Migros, mit dem sie uns auf das Vergessen des Scannens aufmerksam machten und uns baten die fällige Summe einzuzahlen.
    Alles ohne Buse, Drohung oder Klage.

    Eben doch ein M besser ;-)
    19 15 Melden
    • Hoschijan 26.05.2018 08:19
      Highlight Das heisst, da werden systematisch im Nachhinein ohne Verdachtsmoment Videoaufnahmen ausgewertet, oder wie kommt es, dass ihr Wochen später darauf hingewiesen werdet? Interessant...
      40 3 Melden
    • penpusher 26.05.2018 09:37
      Highlight Da der Metzger das Fleisch abgepackt hat, hat wahrscheinlich am Abend dir Kasse nicht gestimmt. Der Verdachtsmoment ist also gegeben. Aber ja, dann haben sie wohl unsere ganze Weg bis zur Kasse analysiert und anhand der Cumulus Karte "enttarnt".
      2 1 Melden
    • DerRabe 26.05.2018 10:40
      Highlight @Hoschijan, wahrscheinlich schon. Aber sehen Sie‘s von der positiven Seite: In ein paar wenigen Jahren werden sie gar nicht mehr scannen müssen. Sie gehen einfach in die Filiale, packen ein was sie brauchen und beim herausgehen wird ihnen automatisch der Betrag abgezogen.

      Wird heute schon getestet...
      3 0 Melden
    • Röleböle 26.05.2018 11:43
      Highlight gut gibts die cumulus karte.. ;P
      1 1 Melden
  • Schnäggebei 26.05.2018 00:24
    Highlight Habs schon mal gesagt und weils grad so schön passt, bring ichs nochmal:
    Vor dem Recht sind alle gleich! Oder gleicher
    18 2 Melden
  • PhilippS 26.05.2018 00:07
    Highlight Erwartung aufgrund des Titels:
    Wie unverhältnismässig Coop reagiert, wenn jemand ein Produkt nicht scant.

    Resultat:
    Die Erkenntnis, dass Diebstahl offenbar doch nur noch ein Kavaliersdelikt ist - zumindest wenn man eine ordentliche Anstellung mit Kadervertrag hat. Das merke ich mir - man weiss ja nie...
    52 1 Melden
  • Tavares 26.05.2018 00:05
    Highlight Nicht schuldig und muss trotzdem 3000 Franken zahlen. Wirklich gelohnt hat sich das auch nicht...
    14 6 Melden
    • E7#9 26.05.2018 08:11
      Highlight Kommt darauf an wie oft er nicht erwischt wurde.
      31 0 Melden
    • el heinzo 26.05.2018 08:34
      Highlight Er wird nur 200.- Franken Selbstbehalt selber bezahlen. Den Rest übernimmt seine Rechtsschutzversicherung.
      28 0 Melden
    • Sharkdiver 26.05.2018 10:08
      Highlight Was für eine erbärmliche Rechtsschutz hat 200 Selbstbehalt? Und nein eine Rechtsschutz übernimmt nicht bei Straftaten
      1 2 Melden
    • DerTaran 26.05.2018 11:44
      Highlight Die dann die Prämien hochsetzen werden, bis sie das Geld wieder drin haben.
      3 0 Melden
    • el heinzo 26.05.2018 14:12
      Highlight @Sharkdriver 1. Existiert bei nahezu allen Versicherungspolicen im privaten Bereich ein minimaler Selbstbehalt von 200.- Franken pro Fall, und 2. wurde er ja eben freigesprochen, also keine Straftat, darum werden Verfahrenskosten, Erwerbsausfall und weitere Unkosten gedeckt. Sogar bei einem Schuldspruch (Straftat, Verbrechen ausgenommen) deckt die Rechtschutz alle Kosten ausser der Geldstrafe oder Erwerbsausfall aufgrund von Gefängnisaufenthalt. Natürlich wird die Versicherung hernach kündigen, aber das können eh beide Parteien nach jedem abgeschlossen Rechtsfall.

      Bitte, gerne geschehen.
      6 0 Melden
  • Piwi 26.05.2018 00:00
    Highlight Die paar Rappen, die 4kg Rindsfilet kosten, fallen einem natürlich nicht auf. *facepalm*
    50 0 Melden
  • niklausb 25.05.2018 23:49
    Highlight Skandal!
    7 2 Melden
  • Don Alejandro 25.05.2018 23:49
    Highlight Was erwartet ihr von einem Kadermann einer Versicherung? Stehlen gehört wohl zur gewünschten Qualifikation. Ironie off.
    Manche sind halt vor Justizia gleicher.
    51 6 Melden
    • Sharkdiver 26.05.2018 10:09
      Highlight So ein doofer Vorurteil. Es gibt überall Schwarze Schafe. In der Polizei, unter Ärzten, Lehrer, Pädagogen oder Versicherungen. Oder eben auch unter Watson leser
      7 5 Melden
    • Don Alejandro 26.05.2018 15:39
      Highlight Richtig lesen und verstehen hilft auch Vorurteile abzubauen.
      2 1 Melden
  • Nosgar 25.05.2018 23:30
    Highlight Klar, für 350.- Fleisch nicht bemerkt. Manche sind halt doch gleicher.
    753 17 Melden
    • lilie 26.05.2018 07:48
      Highlight @Nosgar: Es waren nicht Waren für Fr. 350.-, sondern nur für Fr. 270.-.

      Und wenn einer Fr. 10'000.- Lohn nach Hause trägt jeden Monat (oder wahrscheinlich mehr) und wegen so einem Betrag betrügen würde, dann ist das mehr als schräg.

      Ausserdem hat er jetzt noch Fr. 3000.- Verfahrenskosten am Hals, hat sich also definitiv nicht gelohnt.
      9 81 Melden
    • E7#9 26.05.2018 08:06
      Highlight 350 - 80 = 270

      Sonst aber mit dir einverstanden.
      15 1 Melden
    • Nosgar 26.05.2018 08:42
      Highlight Im Original-Artikel steht klar, dass Waren für 350 nicht gescannt wurden.
      12 1 Melden
    • trio 26.05.2018 09:22
      Highlight @lilie
      Geldmangel ist längst nicht der einzige Grund zum stehlen. Diebstahl ist es trotzdem immer.
      28 3 Melden
    • Nosgar 26.05.2018 10:27
      Highlight @E7 Ich habe mich auf den Original-Artikel im TA bezogen. Dort steht:
      "Dabei bezahlte er bei der Self-Check-out-Kasse lediglich Waren im Wert von rund 80 Franken. Fleisch- und Wurstwaren in der Höhe von rund 350 Franken scannte er nicht ein"
      5 0 Melden
    • lilie 26.05.2018 11:12
      Highlight @trio: Deshalb gabs ja auch eine Anzeige und er muss die Verfahrenskosten von Fr. 3000.- bezahlen.
      1 6 Melden
  • DerRabe 25.05.2018 23:27
    Highlight „es gebe kein Motiv“? Das bedeutet im Umkehrschluss, dass jemand der arm ist, verurteilt worden wäre?
    Justitia scheint doch nicht so blind zu sein...
    676 17 Melden
    • lilie 26.05.2018 07:51
      Highlight @DerRabe: Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass auch bei einem Menschen mit geringem Einkommen nicht sofort eine böse Absicht unterstellt würde.

      Aber hätte ein Sozialhilfebezüger sein Wägeli mit Waren im Wert von Fr. 350.- gefüllt, wäre das allein schon auffällig. Es wäre sogar noch auffälliger, wenn er es bezahlen könnte, oder nicht?
      15 43 Melden
  • Sunnewirbel 25.05.2018 23:25
    Highlight Als ich den Artikel anklickte, erwartete ich etwas Anderes... Dachte das hätte wirklich was mit einem Steak zu tun 😂 Man hätte auch ganz langweilig schreiben können „das passiert, wenn du nicht bezahlst“
    142 4 Melden
    • Don Huber 26.05.2018 06:00
      Highlight Und ich suchte den Artikel auch nach Steaks ab. Watson ihr verwirrt uns !! :-)
      15 0 Melden
  • Bombenjunge 25.05.2018 23:20
    Highlight Ich weiss nicht. Geiz ist geil für viele und eigentlich ist das schlicht Diebstahl wenn man nicht alles scanned.
    Soviel Kontrolle muss man haben können ob man jetzt alle Artikel gescannt hat, es ist ja in grossen Zeichen ersichtlich auf dem Bildschirm.
    153 7 Melden
    • Asmodeus 26.05.2018 01:32
      Highlight Entweder ist er ein Dieb oder zu doof sein Zeugs einzuscannen.

      Beides super Voraussetzungen für eine Kaderposition.
      56 2 Melden
  • Spooky 25.05.2018 23:18
    Highlight Unsere Justiz ist für die Reichen gemacht.

    Einer, der eine Karriere zu verlieren hat, hat kein Motiv.
    Also wird er frei gesprochen.

    Ein armer Schlucker hätte aber ein Motiv gehabt.
    Also wird er verurteilt.

    🙈👎🏾👊🏾
    1074 57 Melden
    • Hugo Wottaupott 26.05.2018 01:28
      Highlight Jojodu! Zechprellerei!
      6 2 Melden
    • The Origin Gra 26.05.2018 02:23
      Highlight Natürlich, wer aus Hunger stielt tut dies um zu Überleben...
      Eigentlich Pervers der Gedanke 🤔🙈
      23 0 Melden
    • Domsh 26.05.2018 07:43
      Highlight Verstehe das wer will.
      Wenn ich normal an die Kasse gehe liegt es doch in der Verantwortung der Person an der Kasse dass alles gescannt wurde. Beim Selbstscannen liegt die Verantwortung bei mir. Wenn ich diese nicht wahrnehmen sollte das doch in einer Strafe resultieren.
      Wo kämen wir hin wenn jeder “sorry, ein Versehen“ sagen könnte...
      33 2 Melden
    • lilie 26.05.2018 08:07
      Highlight @Domsh: Er bezahlt Fr. 3000.- Verfahrenskosten. Und sicher die Fr. 270.-, die er verlauert hat.
      3 28 Melden
    • HansDampf_CH 26.05.2018 08:58
      Highlight time revolution. Zeit für die nächste französische Revolution
      16 1 Melden
    • Restseele 26.05.2018 09:26
      Highlight Genauso ist es.
      2 0 Melden
    • Hugo Wottaupott 26.05.2018 11:08
      Highlight Weiterer Normalitätszustand. Er ist unschuldig wird freigesprochen, muss aber die Umkosten trotzdem bezahlen?
      2 2 Melden
    • Domsh 26.05.2018 15:37
      Highlight Falls er eine Rechtsschutzversicherung hat zahlt diese die Verfahrenskosten.
      4 0 Melden

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