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Arbeitslose, Corona-skeptische Ärzte und Pandemie-Herbst – das schreibt die Sonntagspresse

Auch unter den Ärzten gibt es Coronaskeptiker. Sie unterstützen die, die keine Maske tragen wollen. Und: Die Arbeitslosigkeit macht sich langsam aber sicher breit und der Herbst auch. Wie soll all das bewältigt werden?

Sandra Havenith / ch media



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Sie glauben nicht an das Virus: Die Corona-Skeptiker, und davon gibt es einige. Bild: keystone

Corona-Skeptiker versuchen, die Maskenpflicht zu umgehen. Unterstützung erhalten sie dabei von Ärzten, die sich im Internet kritisch zu den Massnahmen des Bundes äussern - und diese offenbar auch aktiv untergraben, wie die SonntagsZeitung aufzeigt.

Eine Berner Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie schreibt per Mail, nach einer Maskendispens gefragt: «Ich stelle gerne ein Attest aus. Dafür brauche ich Adresse und Geburtsdatum». Als Gegenleistung verlangt sie 20 Franken, zugestellt per Brief.

Ausserdem möchte sie Unterstützung bei einer Petition an den Bundesrat gegen die Maskenpflicht. Die Ärztin ist Teil eines Netzwerks von Corona-Skeptikern. Unter anderem ist sie auf der Plattform «Ärzte für Aufklärung» aufgeführt.

Gemäss der Berner Gesundheitsdirektion kann das Verhalten der Ärztin disziplinarrechtliche Massnahmen nach sich ziehen, wie sie auf Anfrage der SonntagsZeitung sagt: «Sofern keine sorgfältige Abklärung stattfindet, liegt eine Verletzung der ärztlichen Berufspflicht vor.»

Spitäler wegen verpasster Eingriffe in Erklärungsnot

Auch bei den Spitälern läuft nicht alles rund, wie die NZZ berichtet. Ein Eingeständnis ruft jetzt Gesundheitspolitiker auf den Plan. «Der erwartete Aufholeffekt nach der Lockdown-Phase ab 27. April ist bis Ende Juni nicht erkennbar», schrieb jüngst der Spitalverband H+. Diese Feststellung sorgt nun für Stirnrunzeln: «Der Schluss liegt nahe», sagt CVP-Nationalrätin Ruth Humbel, «dass viele der geplanten Eingriffe nicht nötig waren. Hätte man medizinisch etwas verpasst, würden die Patienten längst ihre Behandlungen einfordern.»

Humbel ist nicht allein mit dieser Analyse. Hat Corona also die Überversorgung im Gesundheitswesen ans Licht gebracht? Die Mitte-Fraktion fordert eine Analyse, inwiefern durch das Behandlungsverbot unnötige Eingriffe verhindert wurden.

Erster Job und schon arbeitslos

Unterdessen macht sich die Krise in der Arbeitswelt mehr und mehr bemerkbar: Es zeigt sich, dass junge Menschen in der Schweiz die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besonders hart zu spüren bekommen. Bereits heute sind fast 2500 Lehrabgänger arbeitslos. «Es ist schwieriger geworden nach einer beruflichen Grundbildung eine Stelle zu finden oder nach einer Lehrvertragsauflösung eine Lehrstelle», schreibt die Task-Force Perspektive Berufslehre des Bundes, wie die SonntagsZeitung berichtet.

Ursula Renold ist besorgt. Sie ist Leiterin des LehrstellenPuls-Teams an der ETH Zürich. «Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen gehören zu den Verlierern bei Konjunktureinbrüchen», sagt sie. Dirk Baier von der ZHAW erforscht die Folgen der Pandemie bei Jugendlichen und fordert Massnahmen spezifisch für Jugendliche. Beispielsweise eine Art Ausbildungspakt oder Ausbildungsgarantie. Zudem bräuchten die jungen Menschen Zuwendung und Aufmerksamkeit im alltäglichen Umfeld, sagt er. «Es muss Raum geben, die aktuellen Sorgen anzusprechen.»

Sind die Altersheime für den Herbst gerüstet?

Aber nicht nur die Jungen leider unter Corona. Der Herbst macht vor allen den alten Menschen Sorgen. Denn: Während der ersten Corona-Welle wurden Altersheime besonders schwer getroffen. Der SonntagsBlick hat das Gesundheitszentrum Lindenhof in Oftringen AG besucht, um einen Augenschein zu nehmen.

Desinfektionsmittelspender in den Gängen, Schutzmasken bei den Pflegerinnen und eine Aufforderung am Empfang, Angaben fürs Contact Tracing zu machen, führen dem Besucher klar vor Augen: Das Coronavirus ist noch immer präsent. Und im Herbst könnten die Zahlen wieder steigen. Die Altersheime müssen also gerüstet sein. Ob das der Fall ist, wird man schon bald sehen. Denn der Herbst kommt und Corona ist immer noch da, soviel ist sicher.

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Davide F. Lu 07.09.2020 05:12
    Highlight Highlight Gesunde Skepsis gegenüber den behördlichen Massnahmen bei der Pandemiebekämofung ist schon länger angesagt. Man muss sich nur mal die Zahlen ansehen. Zunehmend verschärfte Maskenpflicht, parallel dennoch eher steigende Neuinfektionen, aber kaum Hospitalisationen oder Tote wegen Covid19. Da sollte man sich doch fragen, warum ist das so? Hat sich das Virus mutiert? Wer und wie schwer krank sind die positiv Getesteten? Da muss man die Massnahmen doch sinnvoll anpassen. Verschärfen der Maskenpflicht und Grossanlässe erlauben gehört da m.E. kaum dazu. Wirkt konzeptlos vom BAG. Einmal mehr.
  • My hopinion 06.09.2020 19:01
    Highlight Highlight Meiner Auffassung nach ist ein Coronaskeptiker skeptisch gegenüber den Pandemiemassnahmen und nicht gegenüber der Existenz des Virus. Leider werden in den Medien verschiedenste Ansichten nicht differenziert. Es wird suggeriert, dass es nur noch 2 Gesinnungen gäbe. Die verantwortungsvollen, pflichtbewussten, intelligenten Coronajünger und die verantwortungslosen, vernebelten, leicht zu beeinflussenden, dummen Covidioten. Schöne neue Welt. Dieses Bashing verunmöglicht eine nüchterne Diskussion über Zahlen, welche wirklich etwas über die Gefahr des Virus aussagen.
    • Morgenbrot 06.09.2020 21:26
      Highlight Highlight Danke! Dachte schon, ich und mein ganzes Umfeld seien die einzigen, die sich daran stören.
      Wobei auch deren Umfeld gleich denkt und das Umfeld deren Umfeld usw. Eigentlich alle, wenn man mal in Gespräch kommt und offen darüber redet.
      Aber die Medien wollen uns was anderes weis machen und das ist nicht mehr nur störend, sondern nimmt bedenkliche Züge an! Bleibt die Fragem warum sie das tun. Und da möchte ich keine Theorien, sondern Antworten von denjenigen, die dafür verantwortlich sind.
  • _andreas 06.09.2020 17:48
    Highlight Highlight Jetzt sieht man schön wo unnötige Ausgaben im Gesundheitswesen entstehen. Wird Zeit die Kosten bzw KK Prämien zu senken!
  • locogoa 06.09.2020 16:49
    Highlight Highlight Ich frage mich wie eine Psychiaterin sich qualifiziert sieht in diesem Fall Atteste auszustellen.... oder reicht etwa ich fürchte mich vor Masken.... ???
  • malu 64 06.09.2020 15:52
    Highlight Highlight Was sind das für Ärzte, welche für Geld ein Zeugnis ausstellen. Ethisch und moralisch völlig ungeeignet. Mich würde interessieren woher die Zulassung zum Arzt stammt. Ich hoffe, dass dieses Verhalten Konsequenzen hat.
  • Raber 06.09.2020 14:15
    Highlight Highlight Etwas zum Sprachgebrauch. Ich denke nicht,dass diese Ärzte Corona - Skeptiker sind. Da ist doch schon in der Wortwahl klar, wohin der Schreiber/in steht. Ich denke Corona Massnahmen Skeptiker wäre angebracht. Das würde nicht einfach alle mal über einen Kamm scheren und als Halbidioten aussehen lassen. Auch könnte dann eine vernünftige Diskussion entstehen. Aber so ist von Anfang klar, dass es nur drum geht,viele Menschen abzurteilen welche notabene ein Studium gemacht haben und seit Jahren mit kranken Menschen direkt arbeiten. Fair geht anders!
    • MonImago 06.09.2020 15:06
      Highlight Highlight Find ich auch, wie kann man das eigentlich anders sehen? Ist doch eigentlich logisch, oder? Aufklärung von den Blitzern fände ich interessant.
  • El Vals del Obrero 06.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Das mit den Ärzten, die ohne Überprüfung Maskendispensen ausstellen ist wohl ähnlich wie bei Leuten mit Klimaforscher-Titel, die sich von der Öl- und Kohlelobby einspannen lassen:

    Man hat wohl finanziell ausgesorgt, da man als einer der wenigen "Spezialisten" mit dieser Meinung von den entsprechenden Gruppen sehr begehrt ist. Man darf einfach kein Gewissen haben.

    Im Falle der Maske leiden wohl jene seltenen aber existierenden Fälle darunter, die wirklich einen gesundheitbedrohlichen nicht nur eingebildeten oder simulierten Grund haben. Ihnen glaubt man wegen den Schlaumeiern nicht mehr.
  • Franz Christen 06.09.2020 13:15
    Highlight Highlight Wann begreifen endlich Alle, dass das Virus immer noch unter uns ist??? Probeliegen im Sarg! Gute Idee😂
    • Raber 06.09.2020 14:05
      Highlight Highlight Ich denke den Meisten ist klar,dass das Virus gekommen ist um zu bleiben. Deshalb denken auch viele,dass wir uns jetzt damit arrangieren müssen. Könnte es sein,dass das ganze Maskentragen und Lockdown etc nur das unausweichliche hinauszögert. Iher Vorwurf trifft doch eher auf diejenigen,die jetzt 2 Jahre sich am liebsten einbunkern wollen und hoffen dass das Virus verschwunden ist,wenn sie dann wieder hervorkommen, ausem Bunker.
  • 7ingenious 06.09.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich: Covid-19 ist u.a. auch ein Intelligenztest
    Benutzer Bild
  • Emil Eugster 06.09.2020 12:37
    Highlight Highlight Verschwörungstheoretiker zeichnen sich vor allem durch eines aus; der Unfähigkeit zur Selbstverantwortung.
  • Töfflifahrer 06.09.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich bin jetzt mal gespannt wie die Spitäler und Ärzte die ausgebliebenen Eingriffe erklären wollen. Ich hole schon mal das Popcorn 🍿🤣🤣
    Corona hat schonungslos die Überversorgung durch unnötige Operationen aufgezeigt.
    • ursus3000 06.09.2020 13:21
      Highlight Highlight Also ich habe am Dienstag Röntgen und Operationsbesprechung . OK nur 5 Monate verspätet . Und was sinnvoll ist oder nicht liegt nicht an Dir das zu Entscheiden
    • Randy Orton 06.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Wie viele Operationen in Schweizer Spitälern sind Notfalleingriffe? Wahrscheinlich 10-20%, der Rest sind geplante („elektive“) Eingriffe. Wenn jetzt jemand ein gesundheitliches Problem hat, das schon länger besteht, wird er nicht sofort wenn es wieder möglich ist zum Chirurgen rennen. Viele Probleme lassen sich auch anders lösen, zB Banbdscheibenvorfälle - bedeutet dann einfach 3 Monate 100% arbeitsunfähig, Schmerzen, Medikamente und Physiotherapie anstatt Operation und 2 Tage Spitalaufenthalt. Aber lösbar sind die meisten Probleme auch ohne elektive Eingriffe. Kostet einfach am Schluss mehr.
    • CaptainLonestarr 06.09.2020 14:57
      Highlight Highlight Ein grauer Star wurde zum Beispiel nicht operiert, die OP als unnötig zu bezeichnen finde ich zynisch. Gilt für ganz viel OPs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 06.09.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich denke , viele die nicht lebensnotwendige Operationen vor sich haben , haben bis jetzt gewartet , dass die wichtigen Operationen gemacht werden können . Und die Lebensnotwendigen wurden immer durchgeführt
  • Peter R. 06.09.2020 11:50
    Highlight Highlight Bereits heute sind fast 2500 Lehrabgänger arbeitslos. Dies zeigt vor allem wieder einmal, wie die Firmen "ticken".
    Was nach vor einigen Jahren als Tabu galt, Lehrlinge nach dem Lehrabschluss nicht mehr zu beschäftigen, ist wohl normal geworden.
    Auch nach dem Nein zur BGI werden sich die Firmen so verhalten - möglichst billige Arbeitskräfte aus Osteuropa einstellen und die einheimischen Arbeitskräfte können dann zum RAV gehen.
    • smartash 06.09.2020 12:08
      Highlight Highlight Vor einigen Jahren noch ein Tabu?
      In was für einer heilen Welt lebst denn du?

      Als ich vor über 20 Jahren meine Lehre abschloss, konnte nicht mal ein viertel der Lehrlinge im Betrieb bleiben. Das war damals kein Tabubruch, sondern ganz normal und wurde von Anfang an so kommuniziert. Auch bei Kollegen im anderen Firmen
    • Ueli der Knecht 06.09.2020 13:13
      Highlight Highlight "Was nach vor einigen Jahren als Tabu galt, Lehrlinge nach dem Lehrabschluss nicht mehr zu beschäftigen, ist wohl normal geworden."

      Wie kommst du darauf, dass das ein Tabu sei? Das Gegenteil ist richtig. Gute Lehrbetriebe bereiten ihre Lehrlinge ab dem ersten Arbeitstag auf ein selbständiges Berufsleben im Berufsalltag vor. Dazu gehört auch die Ankündigung, dass Lernende nach abgeschlossener Lehre entlassen werd, um auf "Wanderjahre" zu gehen und weitere Erfahrungen zu sammeln. In der Regel werden Lehrlinge nach Lehrabschluss nur bis und mit der Rekrutenschule weiter beschäftigt.
    • chrimark 06.09.2020 13:46
      Highlight Highlight Lehrverträge sind befristete Verträge welche nach Lehrabschluss enden. Es wird niemand entlassen oder weiterbeschäftigt, das geht rechtlich gar nicht. Allenfalls mit neuem Arbeitsvertrag regulär angestellt.
      Ob das üblich ist(war) oder nicht, hängt primär vom Lehrberuf und Branche ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Hier ein kleiner Hinweis an alle Schlaumeier.
    Als Ärztin darf man nicht einfach Ärztliche Atteste, Dispensen oder Rezepte nach Gutdünken ausstellen. Für gewisse scheint das ein überraschender Gedanke zu sein, aber man hat Verantwortung, sowohl Standesrechtlich als auch Zivil oder sogar Strafrechtlich.
    Schön auch der Link zur Plattform «Ärzte für Aufklärung».
    Einmal nach unten gescrollt und schon gelernt, dass die WHO gerade versucht, Kenais Frauen mit ( Achtung Achtung wer hätte das erwaret) Impfstoffen zu sterilisieren. Innovativer Ansatz.
    Kein Berufsstand ist sicher vor Spinner.
  • Erklärbart. 06.09.2020 11:45
    Highlight Highlight Auf Dauer sollten die Medien generell etwas "neutraler" über Corona berichten. Machen wir uns nichts vor, aktuell ist es halt schon sehr einseitig.

    Die NZZ titelte gestern: Kolabierte Kommunikation - was wenn die Covidioten am Schluss doch recht haben?

    Natürlich, sehr plakativ und reisserisch. Der Inhalt war dann nicht schlecht, sachlich, nicht einseitig (verharmlosend). Ein Punkt wurde stark thematisiert: Zahlen. Anstatt die die Neuansteckungen als Richtwert täglich zu kommunizieren, wird empfohlen, Werte wie Hospitalisierungen oder schwere Verläufe zu nennen.

    Kein schlechter Ansatz.
    • Garp 06.09.2020 13:24
      Highlight Highlight Die schweren Verrläufe und Toten auch die Hospilitarisierungen hinken immer hinter her. Es geht auch um die Zahlen, der Infizierten, weil sobald die zu hoch sind, das Kontakttracing nicht mehr funktioniert. Ich weiss echt nicht was daran so schwer zu verstehen ist.
      Ob sich das Virus wirklich abgeschwächt hat, kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach noch nicht sagen. Sollte dazu Forschungen vorliegen, dann kann man die Massnahmen wieder aufheben.
    • Erklärbart. 06.09.2020 14:32
      Highlight Highlight Es ist schwierig zu verstehen, ja. Sogar Alain Berset hat gemutmasst: vielleicht ist das Virus weniger aggressiv.

      Ja, selbst für ihn ist es schwierig das ganze "richtig" einzuschätzen. Eben, kollabierte Kommunikation.

      Aber er hat in der SP Leute, die klar kommunizieren. Z.B. Jacqueline Fehr, die sich selbst ein bisschen als Ueri Maurer der Zürcher Regierung sieht. Sie sagt das mit den Zahlen ebenfalls zudem sagt sie auch: wir können nicht lebenslang nur Verbote/Zwang für die breite Bevölkerung aussprechen. Man sollte stattdessen einfach lernen mit dem Virus zu leben.

      Ohne grosses Tamtam.
    • Garp 06.09.2020 15:22
      Highlight Highlight Ich finds nicht schwierig und wir haben in der CH je sehr wenig auflagen. Leider müsste man den Leuten noch beibringen die Maske richtig anzuziehen und zu entsorgen. So wie sie gehandhabt werden, kann es gut zu mehr Schmierinfektionen kommen. Aber leider hielt ja kaum noch wer Abstand und nun jammern alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nagger 06.09.2020 11:37
    Highlight Highlight Naja, das die Spitäler nicht aufholen können wundert nicht, schliesslich sind OP-Säle mit die teuerste Ressource und schon im Nomalbetrieb gut ausgelastet. Man kann daher kaum aufholen. Und ich moechte auch nicht von einer Mannschaft operiert werden, die 16h am Tag operiert,um ihre im Lock-down nicht geleisteten Stunden jetzt wieder reinzuholen.
    Ich frage mich eher wie jemand mit GMV auf die Idee kommen konnte, dass dies alles aufgeholt werden kann
  • Garp 06.09.2020 11:13
    Highlight Highlight Mit den Ärzten für Aufklärung arbeitet auch dieser Ballweg zusammen, der diese Demos organisiert und verbreitet so über Ärzte auch Falschinformationen.
    • Bigi_K 06.09.2020 13:37
      Highlight Highlight Sie sind ja bestens informiert. Die Experten der Ärzte für Aufklärung lassen sich also von Ballweg instrumentalisieren? Klar, beispielsweise so ein anerkannter Infektiologe, Mikrobiologe und Virologe wie Prof. Dr. Haditsch, hat sonst keine Argumente.
      Ich persönlich würde mich an Ihrer Stelle ja mal trauen, mich zu informieren. Damit ich später nicht sagen müsste, ich hätte nichts hinterfragt.
    • Garp 06.09.2020 15:26
      Highlight Highlight Prof. Haditsch hat keine Argumente, richtig. Sein Video geht übrigens in die Zeit ganz am Anfang zurück. Er hat eine Privatpraxis und ist nicht mehr in der Forschung tätig. Vielleicht gehen ihm die Patienten aus, er ist ja auch auf Tropenmedizin spezialisiert. Wenn nicht mehr gereist wird, hat er natürlich einen wirtschaftlichen Einbruch.

      Das einzige wo ich ihm Recht geben kann, dass man Grippe bislang zu wenig ernst genommen hat.
    • Garp 06.09.2020 15:53
      Highlight Highlight Und bei der Grippeimpfung wär er dafür, dass man alle Alten durchimpft, was unsinnig ist, weil bei diesen die Grippeimpfung am wenigsten wirkt. Man müsste alle andern impfen. Sein Gerede hat wenig Logik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 06.09.2020 11:10
    Highlight Highlight Zu den Spitälern: Unnötige Operationen sind keine Überversorgung, das ist klarer Missbrauch. Jede Operation birgt ein Risiko und kostet viel Geld.

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