Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bad News für die Klimaaktivisten: Staatsanwalt legt Rekurs gegen Freispruch ein



Bild

Um diese Aktion ging es. Bild: KEYSTONE

Nach dem Freispruch eines Waadtländer Gerichts für zwölf Klimaaktivisten geht der juristische Streit weiter. Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstag beschlossen, den Fall an das Berufungsgericht zu überweisen.

Generalstaatsanwalt Eric Cottier übernimmt den Fall. Seiner Auffassung nach gibt das Urteil "eine überraschende Antwort auf eine rechtliche Grundsatzfrage".

Freispruch am Montag

Die zwölf Klimaaktivisten hatten am Montag ihren Prozess wegen einer Aktion in den Räumlichkeiten der Grossbank Credit Suisse (CS) in Lausanne gewonnen. Das Bezirksgericht in Renens VD sprach sie frei.

Klimaaktivisten streuen Kohle in Filiale der UBS in Lausanne

Nach dem Sieg vor der Waadtländer Justiz am Montag haben Dutzende Klimaaktivisten am Dienstag erneut eine Aktion in einer Bank in Lausanne durchgeführt. Nach der Credit Suisse war dieses Mal die UBS dran.
Erneut prangerten die Klimaschützer die Investitionen der Banken in fossile Brennstoffe an. Die Aktion habe im Rahmen der Kampagne für die Ergänzungswahl in den Waadtländer Staatsrat vom 9. Februar stattgefunden, teilten die Verantwortlichen des Waadtländer Klimastreiks mit.
Etwa dreissig in Anzüge und Krawatten gekleidete Klimaschützer nahmen an der Aktion am frühen Nachmittag in der UBS-Filiale an der Place St-François teil. Sie streuten Kohle in die Empfangshalle der Bank. Sie forderten, dass die UBS sofort aufhören müsse, in fossile Brennstoffe zu investieren. Die Polizei war vor Ort, griff zunächst aber nicht ein, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. (sda)

Der Gerichtspräsident und einzige Richter Philippe Colelough kam zum Schluss, dass die zwölf Mitglieder der Bewegung Lausanne Action Climat (LAC) aus Gründen eines «rechtfertigenden Notstandes» gehandelt hätten. Er befand, dass das Vorgehen der Aktivisten angesichts der Klimakatastrophe «notwendig und angemessen» gewesen sei.

Ihre Aktion sei der «einzige wirksame Weg gewesen, um die Bank zu einer Reaktion zu bewegen, und der einzige Weg, um die notwendige Aufmerksamkeit von den Medien und der Öffentlichkeit zu erhalten», begründete der Gerichtspräsident sein Urteil weiter.

Verkleidet als Federer

Der Prozess war der erste in dieser Grössenordnung in der Schweiz seit Beginn der Mobilisierung für das Klima. Vor Gericht standen zwölf Mitglieder der Bewegung Lausanne Action Climat (LAC). Die Aktivisten im Alter zwischen 21 und 34 Jahren hatten am 22. November 2018 während eineinhalb Stunden eine CS-Filiale in der Waadtländer Hauptstadt besetzt.

Als Tennisspieler verkleidet prangerten sie die "Heuchelei einer Bank an, die sich in ihren Kampagnen des positiven Ansehens von Roger Federer bedient und gleichzeitig eine umweltschädliche Investitionspolitik verfolgt". Die Bank erstattete Anzeige.

Im Frühjahr 2019 wurden die Protestierenden wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Anordnungen der Polizei zu bedingten Geldstrafen von je dreissig Tagessätzen bei zwei Jahren Bewährung und zu einer Geldstrafe von je 400 bis 600 Franken – umwandelbar in 13 bis zwanzig Tage Haft – verurteilt.

Zusammen mit den Gerichtskosten hätte sich die Rechnung für die Aktivisten auf total 21'600 Franken belaufen. Diese Strafen wollten sie nicht akzeptieren. Sie fochten die Strafbefehle an und beschritten damit den Gerichtsweg.

Weitere Prozesse möglich

In den nächsten Monaten dürften in der Schweiz weitere Prozesse gegen Klimaaktivisten stattfinden. Allein im Kanton Waadt sind fast 120 Mitglieder der Bewegung Extinction Rebellion für verschiedene Aktionen per Strafbefehl verurteilt worden. Weil die meisten von ihnen die Strafbefehle anfochten, werden auch diese Fälle vor Gericht verhandelt werden.

(aeg/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Die Bolton-Bombe ist explodiert – und zwar ins Gesicht von Donald Trump

Link zum Artikel

Vergiss die Dolly-Parton-Challenge – viel interessanter ist die Koala-Herausforderung

Link zum Artikel

Eiskalte Dusche für Salvini – was die Wahlniederlage für die Lega bedeutet

Link zum Artikel

Was Frauen über Geld wissen sollten und warum Investieren wichtig ist

Link zum Artikel

George Soros teilt in Davos aus: «Die Welt wäre ohne Xi und Trump ein besserer Ort»

Link zum Artikel

Du willst Wein kaufen, hast aber null Ahnung? So schnappst du dir eine gute Flasche

Link zum Artikel

Ohne diese Plakette dürfen Genfer ab sofort nicht mehr in die Innenstadt fahren

Link zum Artikel

Warum Haaland ein «richtiger Stürmer» ist und welches BVB-Ritual ihn bald erwartet

Link zum Artikel

Andere Länder, andere Sitten und sehr gute Ti-, äh, Brüste

Link zum Artikel

50 Tonnen Gras pro Jahr – so viel Cannabis konsumiert die Schweiz

Link zum Artikel

Der Bundesrat trifft von der Leyen und Trump und steht mit leeren Händen da

Link zum Artikel

Spass beiseite, der PICDUMP ist da!

Link zum Artikel

Mario Basler, das Enfant Terrible der 90er, verrät uns, was ihn am modernen Fussball nervt

Link zum Artikel

«Ich musste immer noch heftiger, noch brutaler, gröber, wüster sein, als es meine Art ist»

Link zum Artikel

Das Reality-Experiment «The Circle» auf Netflix ist DIE Droge

Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

Link zum Artikel

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

Link zum Artikel

WEF 2020: Trump ist weg ++ Air Force One in Zürich gestartet

Link zum Artikel

Kein Corona-Virus im Zürcher Triemli-Spital

Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

Der Winter kommt: Schnee und Sturmböen

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Bolton-Bombe ist explodiert – und zwar ins Gesicht von Donald Trump

225
Link zum Artikel

Vergiss die Dolly-Parton-Challenge – viel interessanter ist die Koala-Herausforderung

15
Link zum Artikel

Eiskalte Dusche für Salvini – was die Wahlniederlage für die Lega bedeutet

26
Link zum Artikel

Was Frauen über Geld wissen sollten und warum Investieren wichtig ist

40
Link zum Artikel

George Soros teilt in Davos aus: «Die Welt wäre ohne Xi und Trump ein besserer Ort»

124
Link zum Artikel

Du willst Wein kaufen, hast aber null Ahnung? So schnappst du dir eine gute Flasche

96
Link zum Artikel

Ohne diese Plakette dürfen Genfer ab sofort nicht mehr in die Innenstadt fahren

67
Link zum Artikel

Warum Haaland ein «richtiger Stürmer» ist und welches BVB-Ritual ihn bald erwartet

118
Link zum Artikel

Andere Länder, andere Sitten und sehr gute Ti-, äh, Brüste

181
Link zum Artikel

50 Tonnen Gras pro Jahr – so viel Cannabis konsumiert die Schweiz

181
Link zum Artikel

Der Bundesrat trifft von der Leyen und Trump und steht mit leeren Händen da

53
Link zum Artikel

Spass beiseite, der PICDUMP ist da!

171
Link zum Artikel

Mario Basler, das Enfant Terrible der 90er, verrät uns, was ihn am modernen Fussball nervt

26
Link zum Artikel

«Ich musste immer noch heftiger, noch brutaler, gröber, wüster sein, als es meine Art ist»

17
Link zum Artikel

Das Reality-Experiment «The Circle» auf Netflix ist DIE Droge

33
Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

565
Link zum Artikel

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

115
Link zum Artikel

WEF 2020: Trump ist weg ++ Air Force One in Zürich gestartet

443
Link zum Artikel

Kein Corona-Virus im Zürcher Triemli-Spital

0
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

68
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

454
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

25
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

325
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

170
Link zum Artikel

Der Winter kommt: Schnee und Sturmböen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

8
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

90
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

358
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Bolton-Bombe ist explodiert – und zwar ins Gesicht von Donald Trump

225
Link zum Artikel

Vergiss die Dolly-Parton-Challenge – viel interessanter ist die Koala-Herausforderung

15
Link zum Artikel

Eiskalte Dusche für Salvini – was die Wahlniederlage für die Lega bedeutet

26
Link zum Artikel

Was Frauen über Geld wissen sollten und warum Investieren wichtig ist

40
Link zum Artikel

George Soros teilt in Davos aus: «Die Welt wäre ohne Xi und Trump ein besserer Ort»

124
Link zum Artikel

Du willst Wein kaufen, hast aber null Ahnung? So schnappst du dir eine gute Flasche

96
Link zum Artikel

Ohne diese Plakette dürfen Genfer ab sofort nicht mehr in die Innenstadt fahren

67
Link zum Artikel

Warum Haaland ein «richtiger Stürmer» ist und welches BVB-Ritual ihn bald erwartet

118
Link zum Artikel

Andere Länder, andere Sitten und sehr gute Ti-, äh, Brüste

181
Link zum Artikel

50 Tonnen Gras pro Jahr – so viel Cannabis konsumiert die Schweiz

181
Link zum Artikel

Der Bundesrat trifft von der Leyen und Trump und steht mit leeren Händen da

53
Link zum Artikel

Spass beiseite, der PICDUMP ist da!

171
Link zum Artikel

Mario Basler, das Enfant Terrible der 90er, verrät uns, was ihn am modernen Fussball nervt

26
Link zum Artikel

«Ich musste immer noch heftiger, noch brutaler, gröber, wüster sein, als es meine Art ist»

17
Link zum Artikel

Das Reality-Experiment «The Circle» auf Netflix ist DIE Droge

33
Link zum Artikel

«Wir wollen keine Zensur!» ruft der weisse heterosexuelle Mann

565
Link zum Artikel

Wenn der Schweizer Einbürgerungstest effizient wäre, würde er SO aussehen

115
Link zum Artikel

WEF 2020: Trump ist weg ++ Air Force One in Zürich gestartet

443
Link zum Artikel

Kein Corona-Virus im Zürcher Triemli-Spital

0
Link zum Artikel

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

68
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

454
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

25
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

325
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

170
Link zum Artikel

Der Winter kommt: Schnee und Sturmböen

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

8
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

90
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

358
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

86
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 15.01.2020 06:32
    Highlight Highlight Legal, illegal, scheissegal! Die neu-alte Antwort unserer Polit-Aktivisten!
  • dommen 14.01.2020 20:49
    Highlight Highlight Wenn die Vorinstanz juristisch korrekt geurteilt hat, kann er "täubeln" solange er will...
    • dommen 14.01.2020 22:32
      Highlight Highlight Wenn nicht, dann natürlich nicht...
  • grünergutmensch 14.01.2020 20:41
    Highlight Highlight Ziviler ungehorsam ist pflicht
    • Selbst-Verantwortin 14.01.2020 21:27
      Highlight Highlight Kensch Demokratie oder bist du für Diktatur von Minderheiten?
      In CH kann jeder mit Initiativen und Mehrheit Veränderung erreichen.
    • Cédric Wermutstropfen 15.01.2020 10:45
      Highlight Highlight Wähnt sich hier wieder mal ein Linker als weltenrettender Heros über dem Gesetze. Das ist ja was ganz neues.
  • Cédric Wermutstropfen 14.01.2020 20:01
    Highlight Highlight Ich hoffe mal, dass gegen diesen „Richter“ eine Untersuchung eingeleitet wird. Das war eine völlig absurde Urteilsbegründung. Diese klingt eher nach einem abgekarteten Spiel, denn nach seriöser Rechtsprechung.
    • mutorintemporibus 15.01.2020 22:35
      Highlight Highlight Ohne Aktenkenntnis wage ich keine Gerichtsschelte. Ich habe grundsätzlich Vertrauen in die Professionalität und Unabhängigkeit unsere Justiz, auch wenn ich längst nich mit jedem Urteil einverstanden sein muss. Das vorliegende Urteil scheint bzgl. Tragweite des Notstands durchaus kreativ, es bleibt abzuwarten, wie die Oberinstanz die Sache einschätzt. Disqualifizierende Bemerkungen über eine offensichtlich erfahrenen Richter sind völlig deplatziert.
  • Ueli der Knecht 14.01.2020 19:56
    Highlight Highlight Es ist schon etwas seltsam, wenn ein Staatsanwalt bei einem Antragsdelikt rekurriert, und erst noch bevor er überhaupt das angefochtene Urteil, bzw. dessen Begründung gelesen hat.

    Es macht den Eindruck von vorauseilendem Gehorsam. In meinen Augen macht sich der Staatsanwalt damit lächerlich und ziemlich unglaubwürdig.
    • grünergutmensch 14.01.2020 21:05
      Highlight Highlight Der ist gekauft, ganz klar.
    • satyros 14.01.2020 22:26
      Highlight Highlight Art. 82 StPO: Wenn niemand Berufung angemeldet hätte, wäre auch nie eine schriftliche Begründung verfasst worden.
    • sayana 15.01.2020 05:57
      Highlight Highlight Es ist schon seltsam, dass du das Urteil hier so vehement verteidigist, noch bevor du die schriftliche Begründung überhaupt gelesen hast... Merkste selber, @Ueli, oder? Zumal du offensichtlich resistent bist gegen jegiche juristischen Erläuterungen und immer wieder mit irgendwelchen rechtlichen Behauptungen um dich wirfst, die völlig aus der Luft gegriffen sind oder absurd anmuten.
  • Turicum04 14.01.2020 19:25
    Highlight Highlight Diese Aktivisten sind Helden und Vorbilde für uns Jungen. Solche Leute darf man nie bestrafen! Es gibt genügend Bonzen, welche mit ihren SUVs die Luft verpesten. Diese Typen muss man verurteilen!
    • Selbst-Verantwortin 14.01.2020 21:30
      Highlight Highlight Diktatur einer Minderheit sind Helden?
      Wer in CH demokratisch und fair etwas erreichen will, kann das mit Initiativen und muss keine unbewilligten Demos oder Hausfriedensbruch machen.
    • Harvey Dent 15.01.2020 05:54
      Highlight Highlight Klappt ja gut mit der Verteufelung und Stigmatisierung einer Gruppe - hier sinds nun also die SUV Fahrer. Auch dank tendenziösen Artikeln, wie sie auch Watson verfasst. Der SUV-FahrerIn ist somit offiziell zum Abschuss freigegeben, weil Wurzeln allen Übels. Hilft dem Klima sicher 🤦🏻‍♂️
  • aglio e olio 14.01.2020 19:15
    Highlight Highlight "...Geldstrafe von je 400 bis 600 Franken – umwandelbar in 13 bis zwanzig Tage Haft – verurteilt."

    Ist dieser Umwandlungssatz flexibel?
    Der "Huren-Heiko" kann sich pro Hafttag 100CHF gutschreiben lassen.
    https://www.watson.ch/!580675609
    • THEOne 14.01.2020 22:07
      Highlight Highlight ist er. er richtet sich in erster linie nach den einkommen. min ist er aber 30.-- pro tag. weiss ich aus erfahrung 😉
    • aglio e olio 15.01.2020 09:00
      Highlight Highlight Interessant. Danke. Das bedeutet, dass Geringverdiener für den gleichen Betrag länger in die Kiste muss?
  • Mat_BL 14.01.2020 19:14
    Highlight Highlight Aus Gründen eines «rechtfertigenden Notstandes»! Ja sicher: Das kann Herr Gerichtspräsident und einziger Richter Philippe Colelough am besten beurteilen! Das IPCC gehört also geschlossen, die Unis wohl auch.

    Und wenn die Katze meines Nachbarn wieder mal in meinen Garten scheisst, ist es dann auch mein «einziger wirksame Weg gewesen, um ihn zu einer Reaktion zu bewegen": Indem ich durch seine offene Sitzplatztüre in sein Haus eindringe und ihm auf den Wohnzimmer-Boden Sch… 🙈 - ach, lassen wir das.

    Hausfriedensbruch aus Gründen? Wie blöd ist das denn!
  • Mutbürgerin 14.01.2020 19:08
    Highlight Highlight Gesinnungs-Richter müsste man mit Berufsverbot belegen, wenn sie einen solch groben Fehler machen. Die können machen, was sie wollen.
  • Locutus70 14.01.2020 18:49
    Highlight Highlight Das Gerichtsurteil hat schon Wirkung gezeigt - heute haben diese Leute eine UBS-Filiale in Lausanne besetzt.
    Für mich wird immer mehr klar: Lieber zahl ich viermal soviel Steuern auf Teneriffa als das ich mir diese Zustände hier länger antue. Die Schweiz verkommt immer mehr wie Deutschland.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 19:43
      Highlight Highlight Tschüss demfalls.... Es wird dich bestimmt niemand hier vermissen.
    • grünergutmensch 14.01.2020 20:40
      Highlight Highlight Inwiefern?
  • Tobias W. 14.01.2020 18:37
    Highlight Highlight Die Urteilsbegründung ist absolut absurd. Das würde ja praktisch Selbstjustiz erlauben. Zudem gibt es in der Schweiz die Möglichkeit, solche Anliegen auf politischem Weg zu erreichen. Wenn der Richter also sagt, das vergehen der Aktivisten sei „die einzige Möglichkeit“, dann lügt er entweder wie gedruckt, oder hat dermassen keine Ahnung, dass er eigentlich nicht Richter sein sollte.

    Aber wahrscheinlich ist er aus derselben politischen Ecke wie die Aktivisten; und da gibt es viele, die das Recht gerne einfach nach ihrem Gusto auslegen.

    Der Staatsanwalt wird sicher recht bekommen.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 19:47
      Highlight Highlight "Die Urteilsbegründung ist absolut absurd."

      Hast du die Urteilsbegründung überhaupt gelesen, Tobias W.?

      Wohl kaum! Die hat vermutlich nicht einmal der Staatsanwalt gelesen.

      Fakt ist doch vielmehr:
      Du echauffierst dich hier über eine angebliche Urteilsbegründung, die du gar nicht kennst. Eher so mal vorsorglich, weil dir der Freispruch sowieso nicht passt, ganz egal wie es begründet ist.
    • satyros 15.01.2020 06:48
      Highlight Highlight Die Urteilsbegründung hat bisher niemand gelesen. Vielleicht ein Zeitreisender, der von einem Moment in der Zukunft, an dem die Begründung bereits verfasst wurde, zurückgereist ist. Aus Gründen.
      Das Urteil wird mündlich eröffnet und kurz mündlich begründet. Dann kann man Berufung anmelden und das Gericht verfasst eine schriftliche Begründung. Danach hat die Partei, die Berufung angemeldet hat, 20 Tage Zeit, eine Berufungserklärung einzureichen.
  • karl_e 14.01.2020 18:18
    Highlight Highlight Vortreffliche PR für die CS.
  • Locutus70 14.01.2020 18:16
    Highlight Highlight Nur weiter so - ich glaube ich guck mir das Spektakel das da hauptsächlich in den deutschsprachigen Ländern aufgeführt wird demnächst wieder aus sicherer Entfernung (Teneriffa) an.
    Mir ist Lebensqualität wichtiger als tiefe Steuern.
    • RatioRegat 14.01.2020 19:09
      Highlight Highlight Bye.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 19:48
      Highlight Highlight Tschüss, Locutus70. Nimm bitte auch deine Gesinnungsgenossen mit.
    • Harvey Dent 15.01.2020 05:56
      Highlight Highlight ‘Nimm Deine Gesinnungsgenossen mit’ - darf man dies als beginnender Ökofaschismus bezeichnen?
  • Auric 14.01.2020 18:11
    Highlight Highlight Good News für die Rechtsordnung

    "Als Rechtsordnung (oder Rechtssystem) bezeichnet man die Gesamtheit des gültigen objektiven Rechts in dessen Anwendungsbereich...."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsordnung
  • THEOne 14.01.2020 18:05
    Highlight Highlight intressant was man sich jetzt alles im namen des klimas erlauben darf. in den höheren gerichten werden hoffentlich keine debilen richter mehr richten
  • narissa 14.01.2020 18:02
    Highlight Highlight Das ist wohl das einzig richtige, was die Staatsanwaltschaft in diesem Fall machen konnte. Unabhängig der politischen Ausrichtung der einzelnen Personen fiel bei uns am Arbeitsplatz die Meinung unter den Juristen zur Ausnahme sehr einstimmig aus, nämlich dass das Urteil wohl eher unter dem medialen Druck der Öffentlichkeit gefällt worden ist.

    Ich bezweifle nämlich, dass der Richter es auch als richtig empfinden würde, wenn jemand in seinem Büro demonstrieren würde, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Unabhängigkeit und Neutralität der Justiz durch solche Urteile infrage gestellt wird.
  • Zeit_Genosse 14.01.2020 18:01
    Highlight Highlight «einzige wirksame Weg gewesen, um die Bank zu einer Reaktion zu bewegen, und der einzige Weg, um die notwendige Aufmerksamkeit von den Medien und der Öffentlichkeit zu erhalten»

    Haarsträubende Argumentation des Gerichtspräsidenten. Man muss das nur mal weiterdenken was dann alles möglich würde, wenn das zur Praxis würde. Der Grundsatz gehört geklärt.

    Sonst wird bald eine ZARA-Filiale (Kleiderhandel), oder McDonalds (Fleisch), usw. besetzt. Eine Applefiliale (China Menschenrechte) brächte auch noch publicity oder ein Sitzstreik bei Swisscom wegen 5G. never ending.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 18:22
      Highlight Highlight "Haarsträubende Argumentation des Gerichtspräsidenten. Man muss das nur mal weiterdenken was dann alles möglich würde, wenn das zur Praxis würde. Der Grundsatz gehört geklärt"

      Stimme dir zu, dass der Grundsatz geklärt gehört, bin allerdings ganz zuversichtlich, dass die Begründung der Vorinstanz "verhebben" und das Obergerich das Urteil (bzw. den Klima-Notstand) bestätigen wird (bzw. muss).
    • THEOne 14.01.2020 22:10
      Highlight Highlight @ ueli
      in einer parallel- oder traumwelt wird das eventuell passieren....
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 22:39
      Highlight Highlight Extrema Ratio: Ich finde es immer noch seltsam, dass der Staatsanwalt in einem Antragsdelikt ein Urteil weiterzieht, und das erst noch, bevor er überhaupt die Urteilsbegründung gelesen hat (er war nicht mal am Prozess sondern weiss auch nicht mehr, als was die Medien berichten).

      Aber was soll's. Ich bleibe zuversichtlich. ;)
  • Gipfeligeist 14.01.2020 17:05
    Highlight Highlight Während über Demonstranten verhandelt wird, investieren UBS & CS weiterhin fröhlich in fossile Energien, Rüstungsfirmen, Nahrungsmittelspekulationen und toxische Rohstoffminen. Das sollte hinterfragt werden.

    Dabei gibt es Banken die es besser machen: Alternative Bank, Triodos oder die Umweltbank

    Nachhaltige Banken Ranking: https://utopia.de/ratgeber/alternative-gruene-bank/
    • Pisti 14.01.2020 19:25
      Highlight Highlight Toxische Rohstoffminen, tja diese Rohstoffe braucht es auch wenn man auf Elektrizität setzen will.
  • Muellerpe 14.01.2020 16:54
    Highlight Highlight Lasst unseren Roger in Ruhe. Der mag Gemüse, der kann gar kein Klimagegner sein!!!
    Benutzer Bild
  • Helvetiavia Philipp 14.01.2020 16:50
    Highlight Highlight Die Urteilsbegründung schafft eine verheerende Rechtsunsicherheit. Mit dem Rechtfertigungsgrund der Notwendigkeit, um seine guten Ziele zu erreichen könnte ich sonst zukünftig mit meinem Cayenne mit 120 innerorts an die Klimademo rasen, wenn ich bei langsamer Fahrt zu spät käme.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 18:24
      Highlight Highlight Dein Fehlen an der Klimademo hätte genau null Einfluss.

      In diesem Sinne fällt deine lächerliche Argumentation in sich zusammen.
    • THEOne 14.01.2020 19:29
      Highlight Highlight grossartig.... herrlich... 👍🤣
    • solo31 14.01.2020 19:36
      Highlight Highlight Und die Demo in der CS hat den Klimawandel aufgehalten? Merksch selber Ueli?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harvey Dent 14.01.2020 16:49
    Highlight Highlight Dieser Aktionismus nervt nur noch. Geht doch die Flüsse und Bäche reinigen, setzt Euch fürs Recycling ein, geht mit gutem Beispiel voran und hört mit diesen dümmlichen Aktionen auf.
  • Political Incorrectness 14.01.2020 16:45
    Highlight Highlight Wehe dem, der sich mit den heiligen Schweizer Banken anlegt.
    Am besten sollte die Staatsanwaltschaft einen Landesverweis anstreben oder die Aktivisten gleich als Landesverräter anklagen.
    • Pisti 14.01.2020 19:27
      Highlight Highlight Zumindest die ohne Schweizer Pass dürfte man bei mehrmaligen Vergehen gerne des Landes verweisen.
  • D_M_C 14.01.2020 16:42
    Highlight Highlight bleibt spannend
    Die Grundsatzfrage gehört geklärt.
  • MarGo 14.01.2020 16:40
    Highlight Highlight Egal, was man von den Protesten hält, besonders imagefördernd ist das Ganze für die CS ja nicht unbedingt...

    Aber wie heisst es so schön: Ist das Image erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert... ;)
    • Helvetiavia Philipp 14.01.2020 16:51
      Highlight Highlight Der Staatsanwalt, nicht die CS zieht das Urteil weiter. Damit hat die CS nichts zu tun.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 18:36
      Highlight Highlight Die CS ist immerhin froh, dass sie das ganze nicht selbst weiterziehen muss.

      Peinlich wird es allerdings für den Staatsanwalt, wenn die CS ihren Strafantrag zurückzieht. Dann steht der Staatsanwalt mit abgesägten Hosen da.

      Für den Ruf der CS ist es eigentlich egal, wer das Urteil weiterzieht. Die weltweiten Medien werden sowieso die CS als Streitpartei darstellen.

      Die CS würde besser den konstruktiven Dialog mit den Klimaktivisten suchen. Das wäre besser für ihr Image.
    • Locutus70 14.01.2020 18:46
      Highlight Highlight 1. Allenfalls könnte die CS den Strafantrag bzgl. des Hausfriedensbruch zurücknehmen. Der Vorwurf "Wiederstand gegen Anordnungen der Polizei" ist ein Offizialdelikt.
      2. Konstruktiver Dialog ist mit radikalen Menschen (und das sind die Leute von LAC) leider nicht möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 14.01.2020 16:36
    Highlight Highlight solche witzaktionen warden goutiert und die randalierer freigesprochen? kann ja nur ein scherz sein. da kann ja jeder irgendwo reinlaufen und den max machen.

    würde die zu gemeinnütziger arbeit verdonnern, irgendwo plastikmüll aufsammeln. dann hätten sie wenigstens was für die umwelt gemacht.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 18:43
      Highlight Highlight Wer hat randaliert?
  • Perseus 14.01.2020 16:33
    Highlight Highlight Sehr fragwürdig dieser Gerichtsentscheid. Das heisst man kann jetzt in jeder CS Filiale, jeden Tag den Betrieb aufhalten bis diese sich entscheidet der Denkweise der Klimaaktivisten zu folgen?
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 22:27
      Highlight Highlight Die Bank könnte einen konstruktiven Dialog suchen, womit sich die Legitimität, sich auf diese Art Gehör zu verschaffen, in Luft auflösen würde.

      Tatsächlich ist es notwendig, die Leute, welche den Planeten für die nachkommenden Generationen zerstören und die damit nicht nur Menschheit in unmittelbare Gefahr bringen, zur Verantwortung zu ziehen.

      Es darf nicht sein, dass die sich weiterhin aus jeglicher Verantwortung stehlen, und dann die Jungen und viele nachkommenden Generationen das Nachsehen haben.
  • AndreaHadorn 14.01.2020 16:27
    Highlight Highlight Die Berufung war zu erwarten. Für das Urteil sollte eine Rolle spielen, dass Ende 2018 sich in Klimafragen noch niemand bewegte und eine Bank nicht einmal einen Protestbrief beantwortete - trotz gut dotierter PR-Abteilungen. Gezielte Proteste in Bankräumen sind 2020 sicher weniger nachvollziehbar, da der Protest mittlerweile die Strasse und die Stimmbevölkerung erreicht hat.
  • 3klang 14.01.2020 16:21
    Highlight Highlight Das war ja voraussehbar und absolut nötig. Dieses Urteil hebelt den Rechtsstaat komplett aus und legitimiert weitere Angriffe auf Banken und grosse Firmen, was ja nicht das Ziel des Staates sein kann.
  • Heinzbond 14.01.2020 16:19
    Highlight Highlight Oh mein Gott... Wurde jemand verletzt, jemand getötet? Wurde Eigentum irreparable beschädigt zerstört oder wurde etwas gestohlen?
    Gibt es in diesem Land nicht auch ein oder zwei straftaten die einer dringenden staatsanwaltschaftlichen Verfolgung bedürfen.
    Offensichtlich nicht...
  • P. Silie 14.01.2020 16:09
    Highlight Highlight "Der Gerichtspräsident und einzige Richter Philippe Colelough kam zum Schluss, dass die zwölf Mitglieder der Bewegung Lausanne Action Climat (LAC) aus Gründen eines «rechtfertigenden Notstandes» gehandelt hätten. Er befand, dass das Vorgehen der Aktivisten angesichts der Klimakatastrophe «notwendig und angemessen» gewesen sei."

    😳
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 22:24
      Highlight Highlight Sehr intelligenter Kommentar, P.Silie. :/
    • P. Silie 15.01.2020 10:15
      Highlight Highlight @ Ueli: Zu diesem intelligenten Richterspruch habe ich meinen intelligentesten Kommentar raushauen müssen.

      Angesichts der Tatsache, dass sich so ziemlich alle Rechtsexperten in diesem Land verwundert die Augen gerieben haben, dürfte ich mit meinem Kommentar nicht allzu weit daneben gelegen haben.
    • Ueli der Knecht 15.01.2020 14:15
      Highlight Highlight "Angesichts der Tatsache, dass sich so ziemlich alle Rechtsexperten in diesem Land verwundert die Augen gerieben haben"

      Du sprichst mal wieder für einen Haufen Phantome, die du dir in deinem Kopf zusammen fantasierst, P.Silie.

      Die in Medien zitierte Begründung ist für jeden Juristen nachvollziehbar. Viele hoffen, dass der Richter die Voraussetzungen für Art. 17 StGB wasserfest begründen kann (was übrigens zu vermuten ist, denn sonst wäre es für einen viel zu waghalsig).

      Insofern kaufe ich dir nicht ab, dass du "ziemlich alle Rechtsexperten in diesem Land" auch nur annähernd kennst.
  • mutorintemporibus 14.01.2020 16:04
    Highlight Highlight Ich hüte mich, aufgrund von Medienberichten, mir Gerichtsschelte anzumassen. Der 1. instanzliche Entscheid mutet kreativ an - spannend, was die obere Instanz dazu meint.
  • pfffffffff 14.01.2020 16:01
    Highlight Highlight ich glaubte zuerst, mich verlesen zu haben. Hat der Staatsanwalt nichts Besseres zu tun, respektive dessen "Auftraggeber"? Anstatt Geld in Prozesse zu verschwenden, könnte man es auch zur eigenen Imagepflege verwenden, aber so ist der Schaden doppelt. Ach nein!...To Big to Fail! 🧐
    • solo31 14.01.2020 19:43
      Highlight Highlight oo <- hier, die beiden scheinst du verloren zu haben (dass dies auch ein Eier Joke sein könnte ist reiner Zufall)
    • pfffffffff 14.01.2020 20:57
      Highlight Highlight danke @solo31! ich kann aber bestätigen, meinen "oo" geht es gut, sowohl als auch.
      Was mich stört: Anstatt eine harmlose und notwendige Protest-Aktion gut sein zu lassen, wird eine Staatsaffäre produziert, dabei vergessend, um was es eigentlich geht. Der Richter hat den ihm zur Verfügung stehenden Ermessensrahmen ausgenützt. Was jetzt kommt, schadet nicht (!) der Klimabewegung.
      Verbesserungen diesbezüglich sind mehr als notwendig, es wird Zeit, dass einfach alle verstehen, wo wir stehen. Man kann aber auch hin gehen und sagen, es ist eh zu spät, also volle Kanne drauf los. Your choice.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 22:22
      Highlight Highlight Schon etwas seltsam, dass der Ober-Staatsanwalt einen Freispruch in einem Antragsdelikt weiterzieht, noch bevor er überhaupt die schriftliche Urteilsbegründung gelesen hat (am Prozess war er ebenfalls nicht).
  • Count Suduku 14.01.2020 15:59
    Highlight Highlight ...aus Gründen eines «rechtfertigenden Notstandes» gehandelt hätten. Er befand, dass das Vorgehen der Aktivisten angesichts der Klimakatastrophe «notwendig und angemessen» gewesen sei.

    Als Staatsanwalt würde ich bei so einer politisch eingefärbten Begründung auch weiterziehen.

    Als normaler Mensch gewichte ich aber die Meinungsäusserungsfreiheit weitaus höher als die verletzten Gefühle einer Grossbank.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 22:07
      Highlight Highlight Als Staatsanwalt würde ich da erst mal Ruhe bewahren und die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, bevor ich dann über einen Weiterzug nachdenke.

      Aber der Ober-Staatsanwalt scheint auch etwas mediengeil zu sein. Es ist ja nicht das erste mal, dass der Hitzkopf schief in der Welt steht, und überstürzte Fehlentscheide fällt.
    • satyros 15.01.2020 07:18
      Highlight Highlight "Als Staatsanwalt würde ich da erst mal Ruhe bewahren und die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, bevor ich dann über einen Weiterzug nachdenke."

      Vielleicht bist Du aus Gründen nicht Staatsanwalt. Ich seh Dich grad in Deinem Büro sitzen und auf eine schriftliche Begründung warten, die dann nie eintrifft. Dann vielleicht beim Gericht anrufen und fragen wann die denn komme und das Gericht so: "Wir müssen keine verfassen, da Sie kein Rechtsmittel ergriffen haben (Art. 82 StPO). Das Urteil ist rechtskräftig."
    • Ueli der Knecht 15.01.2020 14:55
      Highlight Highlight satyros:

      1. Zuständiger Staatsanwalt und Oberstaatsanwalt waren beim Prozess und Urteilseröffnung abwesend.

      2. Sowieso wird ein schriftliches Urteilsdispositiv ausgestellt, worin auch ein Verzicht auf schriftliche Begründung festgehalten würde.

      2a. Dieses Urteilsdispositiv ist auch noch nicht aus-, bzw. zugestellt.

      3. Selbst wenn auf die schriftliche Begründung verzichtet wird, würde man vor(!) eine Rekurs korrekterweise zuerst(!) die schriftliche Begründung verlangen (gemäss von dir zitiert StPO.82).

      4. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Fristenlauf hat noch nicht mal begonnen.
  • Pinkerton 14.01.2020 15:58
    Highlight Highlight Kurze juristische Auslegeordnung: Art. 17 StGB zum rechtfertigenden Notstand lautet wie folgt:

    „Wer eine mit Strafe bedrohte Tat begeht, um ein eigenes oder das Rechtsgut einer anderen Person aus einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Gefahr zu retten, handelt rechtmässig, wenn er dadurch höherwertige Interessen wahrt.“

    Finde den Fehler.

    Dieses Fehlurteil wird mit Sicherheit durch die höhere Instanz korrigiert.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 18:52
      Highlight Highlight Praktisch alle sach- und fachkundige Wissenschaftler werden dir (und auch der nächsten Gerichtsinstanz) den Klimanotfall und die unmittelbar drohende Gefahr bestätigen.

      Was konkret tust du, Pinkerton, um uns vor dieser unmittelbaren Gefahr zu retten?

      Erklär!

      Deine Sicherheit ist fehl am Platz, und wiederspricht praktisch allen Klima-Wissenschaftlern.

      Juristisch bleibt der oberen Instanz nicht viel Spielraum. Wissenschaftliche Evidenz kann ein ordentliches Gericht nicht einfach weg-ignorieren. Das geht höchsten bei Kirchengerichten für Gläubige (Klima-Leugner und so).
    • Pinkerton 14.01.2020 21:13
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Es bleibt dabei, dass eine unmittelbare, nicht anders abwendbare Gefahr im Sinne des Strafgesetzbuches - und nur darum geht es hier - schlicht und ergreifend nicht vorliegt. Einfach nicht.

      Oder glaubst Du im Ernst, dass der Klimawandel nur (d.h. nicht anders abwendbar) durch Bankenbesetzungen abgewendet werden kann? Da musst Du doch selber lachen.
    • Ueli der Knecht 14.01.2020 21:57
      Highlight Highlight Pinkerton: Wie kommt es denn, dass praktisch 100% der sachkundigen Wissenschafter das Gegenteil von deiner Klimalüge behaupten, Pinkerton?

      https://www.tagesschau.de/ausland/forscher-klima-101.html

      "glaubst Du im Ernst, dass der Klimawandel nur durch Bankenbesetzungen abgewendet werden kann?"

      Nein, das glaube ich nicht. Ess geht aber gar nicht um meinen oder deinen Glauben.

      Es geht darum, dass diese zwölf Beschuldigten keine andere Wahl hatten, und wirklich viel bewirkt haben, in der Hoffnung, uns vor der drohenden Gefahr zu retten, was sie anders nicht hätten bewirken können. Darum geht's.
    Weitere Antworten anzeigen

Neue Studie zeigt: So viel Mikroplastik schmierst du dir täglich ins Gesicht

Man sieht ihn nicht, aber er ist fast überall: Laut einer neuen Untersuchung steckt fast in jedem dritten Kosmetikartikel Kunststoff.

Einmal Duschen, einmal die Haare waschen und schon strömen hunderttausende Plastikteilchen in den Abfluss. Die nächste Ladung Kunststoff streichen wir uns beim Wimperntuschen oder mit der Sonnencreme auf. Und tragen sie dann den ganzen Tag im Gesicht. Eine neue Studie zeigt nun, wie verbreitet Plastik in Kosmetikprodukten ist.

Meeresvögel, Waale oder Delphine mit einem Bauch voller Plastikmüll oder riesige Plastikansammlungen mitten im Meer: Bilder wie diese hat heute jeder schon gesehen. Doch …

Artikel lesen
Link zum Artikel