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Trotz Staubsauger und existentieller Leere: Hier findet vielleicht bald etwas sehr sehr heisses statt.   bild: watson

Im erotischen Niemandsland – ein Besuch an der Extasia



Jetzt muss es schnell gehen. Pussykat braucht für ihre Show den Katzenbaum, aber der ist grad nicht zur Stelle. Ein Mann mit strähnigem Haar hetzt durch die Halle, unterm Arm ein hellbraunes Flechtwerk mit Türmchen und Tunnel.

Durch den schwarzen Vorhang tapst Pussykat auf allen Vieren auf die Bühne. Sie trägt einen Ganzkörperlederanzug mit einem mittelsteifen Gummischwanz hinten, an dem sie von Zeit zu Zeit zu melancholischen Pianoklängen zieht und reibt. Irgendwann giesst sie sich einen Napf voll Wasser über die Brüste, schüttelt den Kopf und blickt abgespannt auf die riesenhaften grauen Lüftungsrohre an der Decke.

18 Uhr 45, sogar die Uhrzeit ist temperamentslos; die Ausstellung ist seit knapp zwei Stunden geöffnet, und schon hat sich eine bleierne Müdigkeit über die Halle im Untergeschoss des Messegebäudes gelegt. Drei Tage «Erotik-Schlaraffenland» in der Oerlikoner Peripherie, der «grösste Schweizer Erotikevent», 40 Aussteller, Live-Sex-Shows, Lesben-Dildo-Show, Tantra-Lehrgang – willkommen zur Extasia. Hier trägt man den Pullover um die Hüfte geknüpft und die eigene erotische Magerkost demonstrativ vor sich her.

Die Groupies mit der Kamera

19 Uhr. Nach dem kleinen Tod mit Pussykat beginnt die Erholungsphase. Alle halbe Stunde gibt es auf der Hauptbühne Shows. Der harte Kern, die Groupies, mitt-50er bis nach oben offen, marineblaue Streifenshirts und Bauchtaschen, harrt aus, lädt nach, putzt Brillen und Kameralinsen. Pussykats Show ist vorbei, zum Abschluss hat sich die «heissi Stute mit de geile Hupe» (Messe-Speaker-Ansage) im Presslufthammertempo selber mit einem Finger penetriert. Jetzt ruhen die Kameraobjektive erschöpft am Bühnenrand, die Ellbogen sind aufgestützt, kollektives Augenreiben. Es ist aber auch verdammt viel Fleisch verdammt nahe am eigenen Gesicht. Und das war erst die dritte Show am Freitagabend, bis die Extasia am späten Sonntagnachmittag ihre Tore schliesst, werden noch Symba, Betty Black, Mary Wet, die Mark Miller Menstripper, Jollee Love, Biggi Bardot, Gia Jade, Milo Moiré auf der Hauptbühne herumturnen, Sammy Fox eine «Special Squirt Show» präsentieren, Obama (der andere) über Rechte und Pflichten beim BDSM sprechen, und Sammy Fox über den Unterschied zwischen Porno und Prostitution aufklären. Das volle Programm, all-inclusive, XXX, für 120 Franken.

Das waren die Stars der Extasia 2017

In der Zwischenzeit versucht der junge Moderator mit Türstopper-Charisma zunehmend verzweifelt die Menge aufzuheizen. «Was isch los? Ich ghöre nüt, ich ghöre nüt. Wuhuuuu. Hat euch die Show gefallen?» In einem anderen Leben hat er vielleicht Versicherungspolicen statt Analplugs verkauft, «Vollkasko für Ihren Subaru 4x4 Advanced zum halben Preis. Wuhuu.» Den Groupies ist's egal. Der Moderator kann peinlich herumhampeln soviel er will, bald kommt Symba und die Speicherkarten sind noch lange nicht voll.

Gute alte Pornowelt

Kurz der Gedanke: Vielleicht könnte dieser Anlass für Menschen mit übermässigem Pornokonsum eine dämpfende Wirkung haben, eine schockheilende, augenöffnende Therapie. Aber der Sex, den es im Internet gibt, hat längst ganz andere Formen und Dimensionen angenommen, als die anachronistischen DVD-Wühltische hier suggerieren. Es ist die Sexindustrie des 20. Jahrhunderts, die sich in der Messehalle in Oerlikon ein Stelldichein gibt, ein nostalgisches Klassentreffen, an dem sich die Leute bei Chiliwurst und Bier in Plastikbechern über die guten alten Zeiten des analogen Arschficks austauschen.

Ficken und Fritten 

Von der Galerie aus, hat man einen fantastischen Überblick über die Schrebergarten-Szenerie in der Halle. Links hinten auf dem Wimmelbild wackelt eine Pornodarstellerin mit den Highheels, während sie von einem in die Jahre gekommenen Mann penetriert wird, Butterfly-Style, etwas weiter nördlich putzt ein Roadie mit Lappen und Sprühflasche eine Bühne, auf der gerade die Lesben-Dildo-Show stattgefunden hatte, direkt unterhalb befinden sich die Festbänke mit den weissen Plastiktischtüchern und den Elektro-Teelichtern. Von oben sieht das Ganze ein bisschen aus, als ob am Rande des Frittenfestivals in Charleroi ein Pornodreh stattfinden würde.

Der Essensbereich ist ja das eigentliche Highlight jeder Messe. Hier zeigt sich, welche kulinarischen Seitensprünge man seinen Besuchern zutraut. Und auch auf der Extasia wollen die Besucher verpflegt sein, all die nackte Haut weckt eher Lust nach Nahrung als nach Sex. Die Auswahl ist dann aber enttäuschend: obligater Mehrzweck-Asiate, Pommesbude und irgendwas, das einem beim Verzehr verspricht, nie mehr ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Immerhin, Würste gibt es, wäre auch verschenktes Ironiepotenzial.

Alte Glüschtler, die spärlich bekleidete Damen an Erotik-Messen fotografieren

Auf dem Werbeplakat des Burgerschuppens hat sich dann noch ein verhinderter Gagschreiber ausgetobt: Leichtbekleidete Frauen beglücken sich gegenseitig mit Hamburgern, ein Mann bedeckt seine Scham mit einem Pizzastück, ein anderer hält sich nachdenklich die nackte Schulter, vor ihm schwebt lüstern ein Fackelspiess. Vielleicht ist das jetzt der Tod der Ironie.

Dildos, Peitschen und ein Möbelladen

Über den roten Teppich, der in der ganzen Halle ausgelegt ist, schlendern Paare Arm in Arm wie durch Möbelkaufhäuser, bei den Shows fasst der Mann die Frau von hinten eng um den Bauch, beide schauen vorabendserienkonzentriert auf die Bühne und wenn sie jetzt noch leicht mit den Oberkörpern wippten, dann befände man sich an einem Lovebugs-Konzert. Etwas weiter hinten, in der dritten Reihe, heisst es: Bauch raus, Arm hoch, Aufnahmeknopf on. Und wenn man sich das Smartphone wegdenkt, dann steht da einfach nur noch ein mittelalter Mann mit schütterem Haar und ausgestrecktem Arm.

Aber wer mit dem Gedanken an Sex und Erotik an diese Show kommt, der hat sowieso etwas grundfalsch verstanden. Der möchte im Aldi am Gemüseregal vielleicht auch dem Bauern die Hand schütteln und der Kuh dankbar über den Rücken streicheln, die die Milch für 95 Rappen ins Tetrapack gepresst hat. Hier werden keine Träume fabriziert oder Begehren geweckt, hier werden Geschäfte gemacht. Es wird nüchtern verkauft und gekauft, abgeklärt angepriesen und abgewiesen. Penisring und Ledermaske, Potenzmittel und Erotik-Kalender, Doppeldildos und SM-Einsteigersets zum Sonderpreis, und tatsächlich hat auch ein postironischer Möbelladen einen Stand hier. «Ist doch lustig», erklärt der Verkäufer «mal was anderes als Ikea & Co. halt», während er mit den Armen rotiert und auf Strass-Totenköpfe und Plateau-Adiletten zeigt. Neben dem XXL-Hugh-Hefner-Gedenkbett penetriert ein Mops mit Gold-Haut stumm einen Keramik-Mops. Doggy-Style, klar.

Botschaften aus der Vergangenheit

Rocco Siffredi, die lebende Penispumpe, steht jetzt auch auf der Bühne. Er hat Falten bekommen im Gesicht, aber die Libido ist unversehrt. Gerade vorhin, auf dem Weg durch die Halle, hat er ein Girl kennengelernt, das, also das würde er jetzt vielleicht schon auch noch. Siffredi aber ist heute nicht für den Geschlechtsverkehr, sondern für die Verkündigung der moralischen Botschaft zuständig, Ethik-Testimonial der Sexbranche sozusagen. «I never slapped a woman in my life» – das s bei «slap» ausgesprochen mit einem feuchten «sch» – «without having my dick in her!» Grosses Gejohle im Publikum, anerkennendes Nicken nach links und rechts. Darauf kann man sich nun wirklich einigen: Frauen, oder Ladys, oder Girls, kurz, den weiblichen Beischlafpart, schlägt man nicht. Punkt. Der Moderator übersetzt doch noch zur Sicherheit: «Also Leute, das ist die wichtigste Botschaft von Rocco, wir müssen unsere Frauen immer gut behandeln!» Hätte es in den 50er-Jahren Selbsthilfegruppen für häusliche Gewalttäter gegeben, vielleicht hätte es so ähnlich getönt.

Der «Italian Stallion» sinniert über die sexuelle Gleichförmigkeit

Draussen, vor dem Eingang des Messegebäudes, haben währenddessen die richtig verbiesterten Moralapostel Stellung bezogen. Zwei Frauen sitzen auf einem Mauervorsprung, eine Jesus-Dächlikappe schützt vor der Abendsonne, die unerbittlich heiss auf den Asphalt brennt. Die Wortführerin sieht aus, als wäre sie direkt aus dem evangelikalen Shutterstock-Archiv nach Oerlikon downgeloadet worden. Züchtiges rotes Sommerkleid, eingefrorene Gesichtszüge, ein Headset, mit dem sie freihändig den Besuchern der Extasia das jüngste Gericht ankündigt. Ihre Jüngerin nebenan lächelt mechanisch und reicht von Zeit zu Zeit eine Broschüre mit der Anleitung, wie man ein genug guter Mensch für den Himmel werden kann (viel Busse tun, viel Bibellektüre, Sex nur in der Ehe, keine perversen Gedanken, und wenn, dann noch mehr Busse tun). Auf Nachfrage zeigen die beiden ihr Holzkreuz vom Baumarkt mit den dicken roten Farbklecksen. Das Blut Jesu, natürlich. Kleiner Tipp noch von der Headset-Frau: «Wenn Sie schon unbedingt reingehen müssen, bedecken Sie wenigstens Ihre Augen!»

Ein Selfie mit Milos Schamhaaren

Kurz nach 21 Uhr. Zurück in der Halle. Milo Moiré, «Face of Extasia», hat ihren ersten Auftritt. Haben sich die Frauen und Männer auf der Bühne zuvor noch die Mühe gemacht, zu Bummbumm-Beats («Toxic», meistens) Oberteil, BH und Slip zwanghaft lässig über die Schulter zu werfen, steht Moiré nun einfach nackt und unbeweglich auf der Bühne. Es ist die sinnentleerte Rohfassung des Pornos, die endgültige Entkoppelung von Versprechen und Fantasie. Moiré wippt unsicher mit der Hüfte, man darf jetzt Selfies mit ihr machen und der Moderator schärft noch einmal ein, dass es keine Grenzen gibt. Keine Grenzen also, geiles Schultergeklopfe bei der tätowierten Fitnesscenter-Crew im Publikum. Zwei junge Frauen steigen als erstes auf die Bühne und flankieren Moiré links und rechts. Zunge an die Nippel, Mano Cornuta für die Kamera. Ein junger Mann öffnet den Gürtel und drückt Moirés Kopf an seinen Schritt. Ein Hemdträger um die 50 krabbelt auf allen Vieren um Moiré herum und leckt ihr die Vagina, als er mit seinem Kopf zwischen ihren Beinen hervorlugt. In einem Striplokal würde es für dieses Benehmen eine gebrochene Nase und lebenslanges Hausverbot geben. Hier gibt's milden Applaus und nachsichtiges Kopfschütteln. So sind sie halt. So sind wir halt. Einmal die eigene Zunge mit Moirés Schamhaaren verewigt sehen – wer will einem das verübeln? Moiré derweil scheint ihren Körper verlassen zu haben und in eine Zeit zurückgeschwebt zu sein, als sie noch Eier aus ihrer Körperöffnung presste und es Kunst nannte.

Als Gelegenheit zur Selbstinszenierung bezeichnete der Moderator vorhin die Selfie-Show, und tatsächlich ist hier jeder irgendwie gleichzeitig Konsument und Produzent. Die Live-Sex-Shows werden gefilmt, die Zuschauer werden gefilmt, die Aussteller werden gefilmt, die Auslagen werden gefilmt, die Sexdarsteller werden gefilmt, Rocco Siffredi wird gefilmt wie er sich selber filmt, Pic or it didn't happen. Das Zweitverwertungsprinzip ist hier sowieso sehr heilig.

Im Hochsicherheitsbereich

Der Raucherbereich ist derweil nicht zugänglich, schade, man versteht nicht genau wieso, aber der Sicherheitsmann tönt überzeugend. Überhaupt sind die Sicherheitsvorkehrungen beeindruckend, eine spannende Querfront auch zwischen den anzugsdomestizierten Personenschützer und den Outlaw-MCs mit den Wife-Beater-Shirts und den Ohrringen. Am Eingang wird die Tasche kontrolliert, kurz diskutieren die Security-Leute, ob man auch noch Körper abtasten soll. Und man fragt sich: warum eigentlich? Hier ist ja alles derart frei erhältlich, dass es jeden Wert verliert, mal abgesehen von eher latent vorhandenen immateriellen Gütern wie echten Gefühlen und derlei Dingen. Aber die Securityleute stehen überall in kleinen Pulks herum, sprechen angestrengt in ihre Funkgeräte und massieren sich die Knöchel, als hätten sie soeben einen Präsidentenattentäter ins Koma geprügelt.

Nichts ist hier, wie es scheint. Oder umgekehrt: Alles ist mit Vollnarkose bis auf die Knochen offengelegt, dass man beginnt, seinen eigenen Sinnen zu misstrauen. Sogar der Putzmann sieht mehr aus wie Rocco Siffredi als Rocco Siffredi selber.

Und irgendwo gibt es dann auch noch Sex, oder zumindest die Vorstufe davon. Ein Paar, das sich schüchtern vor einer Vitrine mit Gleitgel küsst. Ein junger Geltyp, der nach der Show mit Milo Moiré ostschweizerisch seinen Kollegen zuraunt, «jetzt hani grad luscht bechoo», und dabei nicht einmal prahlerisch tönt, sondern eher einfach ein bisschen geil.

Die wirkliche Ekstase ist dann aber gar nicht so weit entfernt, ein paar Gänge und zwei, drei Treppen weiter feiert eine betrunkene Masse den Meistertitel des ZSC. Die Hormonausschüttung ist mindestens ein paar Hektoliter grösser als auf der Extasia.

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